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Autor Nachricht
Menke
03.03.2017
17:22 Uhr
E-Mail    
Was ist Religon?

An unserer Universität, wird auch Theologie für Lehramt, als Vorlesung angeboten.
Ich habe bis jetzt 8 Semester, an der Unversität zugebracht.
Bildlich, sehe ich die Theologie in den Bücherregalen vor mir.
Ein großer Raum, etwa 50 Meter lang und 20 Meter breit.
Theologisches Fachwissen, für den Laien nicht mehr überschaubar.
Eine Kinderbibel, fand ich leider dort noch nicht.
Eine Saat, die die Zuhause gesät, kann im späteren Leben, noch geerntet werden.
Eine zerfleterte Lutherbibel, mit einer persönlichen Anmerkung, wurde mir vor Jahren, von Pastor Giesen geschenkt.
 
tg
03.03.2017
14:51 Uhr
     
ich erinnere mich:
Eine junge Grundschullehrerin soll ihrer ersten Klasse Religionsunterricht geben. Sie will Rat: "Ich habe die Sintflut und die Arche jetzt zwei Stunde von den Kindern malen lassen. Ich weiß nicht, was das alles bedeuten soll. Ich bin nicht in der Kirche, meine Eltern sind Atheisten, in der Schule hatte ich nur etwas Religionsphilosophie." Dann haben Sie die Offenbarung ja noch vor sich. Die nach der Liebesumarmung schönste Entdeckung, daß Gott sein könnte, liebevoll, vertrauenswürdig, wie Jesus ihn beglaubigte. Auch die kulturelle Sensation ihres Lebens haben Sie noch vor sich: Die Bibel. Haben sie schon darin gelesen, haben sie eine?" „Ja, eine Kinderbibel".- Ich stattete sie aus. Sie weinte zwischendurch.
 
ds
02.03.2017
18:03 Uhr
     
On this day of your life I believe God wants you to know...
...that there is something 'wrong' with everything.
No matter what you are looking at, you can
find something wrong with it, something imperfect,
something that is not okay with you. Don't worry,
if you look hard enough you'll find it.

There is also something 'right' with everything.
No matter what you are looking at,
you can find something right with it,
something perfect.

There remains, then, only one question:
What are you going to look at? What are you
choosing to notice? What is your perspective?
(I'll bet you already know what God's perspective is...und soviel zui TGs Frage der letzten Tage (...was Gott will...)
 
A.
27.02.2017
16:22 Uhr
     
Liebe Monika,
kann man nicht nur lieben, Himmel, Erde, Blumen, Tiere, Menschen und auch Konsum, wenn man wenigstens zufrieden ist, wenn nicht sogar glücklich?
Ich glaube, dass der Mensch im Prinzip eine hormonelle Fehlkonstruktion ist, denn ich bin viel zufriedener, seit der Kram passé ist, auch wenn mein Äußeres früher deutlich besser war. Und ich war auch als Kind vor dem Kram überaus zufrieden und produktiv wie auch interessiert. Da gab's auch noch nicht so viele Hormone im Essen, und Kinder wie Kälber waren durchweg dünn wie auch mein Hund. Heutzutage muss ich die Hunde immer wieder zwischenzeitlich auf Diät setzen - wer weiß, was da drin ist, damit man noch mehr Futter kauft.
 
Monika Glässel
27.02.2017
09:07 Uhr
     
Ich will, dass die Menschen lieben .... und schau mal, was sie machen......?????? (M.G.)  
tg
26.02.2017
19:47 Uhr
     
"Was, Gott, willst du, sag es für deine großzügigen Gaben? Für die Schneekristalle, Seifenblasen, für die Tiefe der ewigkeit und des Himmels?" (Janusz Korczak)  
MUT
23.02.2017
16:30 Uhr
     
Ups - ein "en" zu viel = Missbrauch!  
Mut
22.02.2017
20:25 Uhr
     
...nur mal so dazwischen gefragt:
Vielleicht braucht Gott auch mal "sein Inkognito", weil wir Menschen zu häufig in und mit seinem Namen Missbrauchen betreiben...?
 
DS
22.02.2017
14:20 Uhr
     
TG, so schon dein Eintrag vom 6.12., damals adventlich gemeint, bezogen.
Aber warum muss Gott inkognito sein /bleiben. Wenn wir ihn erfahren wollen, warum dann ne Chiffre dazwischen? Muss ich drüber nachdenken, gern mit eurer Hilfe! Delf
 
tg
20.02.2017
14:56 Uhr
     
Zufall ist das Tarnwort Gottes , wenn er inkognito sein will- Nach A. Schweitzer, auch gut , wetten.  
A.
17.02.2017
17:00 Uhr
     
Stehfest des Herzens ist großartig, eine Wortschöpfung, eine sehr gelungene.
Allerdings sind wir auch alle Zufälle bzw. dem Zufall unterworfen. So fragt man sich, wie weit Luther gegangen wäre, hätte er Rom besucht und die Sixtinische Kapelle gesehen, Plafond von Michelangelo bemalt nach Beilegung eines Streits mit Julius II.
Will sagen, dass zu manchem Fest bei manchem Menschen auch die Malerei des Rinascimento gehört, die milde stimmt. Alles hat zwei Seiten. Muss sagen, dass ich ohne die Kunst des Rinascimento alles monoformer betrachten würde, farbloser wohl.
Ich würde gern mal sagen: "Martin, du hast dich vertan." Du hast nur das Kritische gesehen, nicht die Früchte. Mit Früchten meine ich vor allem die Künstler und die Baumeister.
 
Menke
15.02.2017
16:55 Uhr
     
Der Flaschensammler!

Oben am Fenster morgens um 10 00 Uhr, schau ich beim Abwasch auf Straße und Menschen hinunter.
Ein ältere Mann mit Brille und halb Glatze obendrauf, kommt aus dem Haus mit einer wedelden Tragetasche in seiner rechten Hand.
Schnurstraks und leicht gebeugt, so überqert er die Straße zum Parkautomat.
Sein Kopf dreht sich nach links und rechts, ängstliche Bliclke ich meinte bei ihm zusehen.
Seine rechte Hand sich plötzlich streckte, mit Griff in den Wechselgeldschacht vom Parkautomat.
Keine Beute gemacht, viel mir so auf, aber seine Augen strotzten voll Lust, dabei führte sein Weg ihn schnurstraks zum nächsten Papierkorb, der am nächsten stand.
Ich ging voller Neugierde aus dem Haus und sah ihn eilends in den Häuserschluchten, mit seiner leerenTragetasche verschwinden.
 
tg
15.02.2017
11:11 Uhr
     
Luther sagt:“Der Glaube ist und soll auch sein ein Stehfest des Herzens, der nicht wackelt, bebt, zappelt und zweifelt, sondern fest steht und seiner Sache gewiss ist.“ Glaube ist somit kein Glaube an etwas, sondern ein im Innersten gewonnenes Lebensvertrauen. Es hilft, Selbst- und Weltzweifel ebenso zu bestehen, wie Belastungen und Ängste. Friedrich Schorlemmer
Ein "Stehfest! des Herzens"- stark . wir müssen uns nicht starkmachen sondern gewiss sein, dass wir gestärkt sind, zu schaffen, was jetzt für mich dran ist. Und schwäch dich nicht durch Zweifel.
 
Hella Kellermeyer
11.02.2017
16:49 Uhr
     
Vom Vater hab ' ich die Statur ,des Lebens ernstes Führen .Vom Mütterchen die Frohnatur,die Lust zu fabulieren.Urahnherr war der Schönsten hold,das spukt so hin und wieder.Urahnfrau liebte Schmuck und Gold,das zuckt wohl durch die Glieder. Sind nun die Elemente nicht von dem Komplex zu trennen ,was ist denn an dem ganzen Wicht Original zu nennen? Bei der Verkäuferin treten zu dem Endogenen auch noch das Exogene dazu. Grüße Hella. Zu TG's Beitrag vom 10. 2. 2017  
A.
10.02.2017
21:00 Uhr
     
Oder aber, weil sie nie gelernt hatte, nicht alles auf andere zu schieben. Punkt: Selbstkritik. Ich: Manchmal fehlt der Charme im Sinne von Verbindlichkeit oder Liebreiz.  
tg
10.02.2017
11:47 Uhr
     
auch ein Fund

Um wieviel mehr besteht ein Mensch aus Abfärbungen als aus eigener Farbe! Auch die knurrende kleine Verkäuferin in der Poststelle ist nur so mürrisch geworden, weil sie es bei ihrer Berufsausübung mit unzähligen mürrischen Kunden zu tun hat und solchen, die aus einem Winkel der Anmaßung und Abschätzigkeit auf sie hinabsahen und deren Wahrnehmung an ihr haften blieb und ihr Gesicht bedeckte wie eine blättrige Maske. (Botho Strauss Oniritti Höhlenbilder)
 
jakobus
05.02.2017
19:05 Uhr
     
Lest bitte mal diesen Text von Lothar Zenetti (bekannt u.a. durch verschiedene Lieder, auch im Ev. Gesangbuch, z.B. "Behüte HERR, die ich DIR anbefehle"):

„Kirche, du arme alte Waschfrau: Ein Leben lang auf den Knien, bemüht, mit krummem Rücken und roten rissigen Händen die schmutzige Wäsche zu waschen so vieler Generationen, immer wieder andern den Dreck wegzumachen, bemüht, ein Leben lang und wie vergeblich dem Staub zu Leibe zu rücken, dem Schmutz, dem Rost und den Flecken, mit diesem unbegreiflichen Ehrgeiz, ein kleines Stück dieser Welt, wenigstens dieses kleine Stück Boden, diesen immer wachsenden Berg Wäsche womöglich weiß und rein zu erschaffen, wie neu für den heutigen Tag. Und ich, das Kind, dem du die Windeln gewaschen und die Lieder vom einfachen frommen Leben gesungen hast, sollte mich jetzt deiner schämen, deiner rauen Hände und deiner grauen Haare und deines gebeugten Rückens? Noch wenn ich sterbe, wirst du bei mir sein, geduldig, und deine rauen Hände falten.“

L. Zenetti ist römisch-katholischen Glaubens und der Vorstellung der Kirche als Mutter ("Mutter Kirche") verhaftet. Der Text macht es sehr deutlich und berührt mich in besonderer Weise. Für uns Protestanten sind Begriff und Vorstellung jedoch seit der Reformation und der Reflexion über das Wesen der Kirche aufgegeben worden. (Lesenswert Wikipedia "Mutter Kirche" und "Ekklesiologie")
Grüße von jakobus
 
tg
03.02.2017
14:56 Uhr
     
"Herbei oh Ihr Gläubigen"- tut mal wieder was, gebt was . TG  
Dorothé
03.02.2017
14:15 Uhr
     
@ nur so: eine feine Auflockerung der Seite. Danke!  
nur so
31.01.2017
07:42 Uhr
     
Westwind


War einmal einer,
den liebte keiner.

Schrieb er auf ein Blatt Papier:
»Bin einsam! Wer ist nett zu mir?«

Faltete einen Flieger daraus,
warf ihn zum Fenster hinaus.

Westwind trug ihn zum Wald,
fand ihn ein Häschen bald.

Wär zur Liebe bereit gewesen,
konnt aber leider nicht lesen.


(Christine Nöstlinger)
 
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