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tg
12.01.2013
16:31 Uhr
     
Gut, dass Sie, Nancy nachhaken. So hat jeder die Chance, sich verständlicher zu machen. Gut, Jo, Deine klare Aussage von der Nichtschuld. Wenn ich auch Deinen Hinweis auf Frau Holle hilfreich fand- das Brot aus dem Ofen holen ,die reifen Früchte ernten- also keine Herldentaten sind von uns verlangt sondern das Notwendige, das auf der Hand liegende.
Was man selbst schuldig blieb, weiss man selbst. Und da ist Trauer sehr menschlich, dass man nicht hellhöriger war, eben das die Not Wendende nicht getan hat.
Keiner ist eine Insél, jeder braucht die HIlfe von jedem. Heute noch einen Menschen anrufen oder besuchen, von dem man sich denken kann, dass er heute noch mit Niemandem gesprochen hat- das ist die Therapie gegen Selbstmord.
 
jo
12.01.2013
11:38 Uhr
     
Hi nancy ! Ich bitte dich um Verzeihung. Ich habe alles falsch verstanden. Erst jetzt weiß ich, was du willst und was Du gemeint hast. Du hast keine Mitschuld am Freitod Deines Nachbarn. Hör auf Deine Mum! Sie sieht die Angelegenheit richtig.  
nancy
12.01.2013
10:48 Uhr
     
Hi tg!DANKESCHÖN für deine Antwort hab sie gelesen und versuch sie zu verstehen.Aber ich weiß immer noch nich ob ich mitschuld bin.Aber nich verstehen kann ich jo und menke,weil die menke schreibt sie hat ähnliches gesehen und hat sie dann gar nich und bei jo hab ich voll die A ngst gekriegt.Weiß gar nich was ich denken soll,weil ich einfach nur ein bischenHilfe gesucht habe und das macht mich traurig :-(  
tg
11.01.2013
20:19 Uhr
     
Wenn ein Mensch sich von hier losreißt, dann nimmt er auch Lebenskraft weg. Wir bestärken einander ja mit Lebenswillen allein durch unser Schauen, Reden, Wirken, wir nehmen teil an einer Wirklichkeit. Will die einer nicht mehr, kann er das Dasein nicht mehr aushalten, dann fordert er damit zugleich alle andern auf, sich klar zu werden, warum sie denn noch leben wollen.

Darum unsere Trauer, wenn wir einen Lebensgefährten einbüßen, wie wenig wir ihn auch kannten. Er wollte auch leben, nur – er konnte nicht mehr. Damit hat er nicht das Leben verneint, nur die Bedingungen konnte er nicht mehr erfüllen.

Ich bin gewiss: Wer sich das Leben nimmt, der greift sich das ewige Leben. Der springt förmlich in Gottes Arme. Dem sagt er : ich kann nicht mehr- Und Gott versteht.

Aber nicht drängeln- Selbst entscheiden, wann man genug hat von den Freuden und Mühen- hieße, überblicken zu können, dass nichts Nennenswertes mehr komme. Wie bewundernswert gehen viele mit Schmerz und Leid Beladene ihren Weg und säen täglich Lebensmut mit ihrer Neugier und Liebe.
 
jo
11.01.2013
18:01 Uhr
     
Hallo ihr Beiden M und n, das hört sich ja an als seien Sie in ein Schwarzes Loch geraten und werden nun mit Lichtgeschwindigkeit in ein Paralleluniversum geschossen. Aber haben Sie keine Angst, Sie müssen sich das so ähnlich vorstellen wie bei Frau Holle: Seien Sie nur schon artig und fleißig und schütteln Sie die Äpfel und Holen Sie das Brot aus dem Backofen, dann kann Ihnen gar nichts passieren bei Frau Holle.......Holle.......................Holle.............................................................Holle..................................................................--.

Wie hatte Klaus Hoffmann doch so recht, aber es geht auch jünger...
Und was ist dagegen schon ein Alkoholproblem.
 
Menke
11.01.2013
14:19 Uhr
E-Mail    
Ich habe ähnliches gesehen.

Ich wohnte im 3.Stock eines Hochhauses und schaute hinunter auf die Straße,wo Auto an Auto sich reihte.
Doch schaute ich himmelaufwärts,sah ich lange große Funkmasten für absolute Zukunft
Und gleich daneben,ein Kirchturm mit goldenem Wetterhahn.
Menschen,die die Straße hoch und runter gingen,machten sich bemerkbar mit irgendwelchen Dingen in ihrem Sprachvokabular.
An Wochenden auch mit Alkohol,oder sie erzählten sich ihre entgangenen Geschichten.
Am Sonntag läuteten die Kirchenklocken,dann parkten sie ihre Autos in Reihen vollgestopft nahe am Bürgersteig.
Dann gingen sie einzeln,oder in Gruppen,manche adrett mit Hüten und Schlipps angezogen,überlegt und fromm
in den Gottesdienst.
Ging ich dann zur Tür hinaus,stand ein Fahrstuhl mit einer Treppe vor mir.
Fuhr ich hinunter in den Keller,wo ein Spalier von Fahrrädern sich bemerkbar machte.
Ich aber will mehr und weiter,setze mich in mein Auto und fahre davon.
 
nancy
11.01.2013
14:04 Uhr
     
Hi,alle hier. Hab eigentlich lebensmüde angeklickt.Weil ich nach Antworten suche.Weiß nich wie ich hier reingekommen bin. Vor Weihnachten hat sich ein Nachbar aus dem Fenster gestürtzt,hab in nur vom sehen gekannt,war irgendwie komisch.Manchmal haben meine Freundinnen und ich gelacht wenn er vorbeiging scheiße vielleicht hat er das gemerkt. Hab so ein doofes Gefühl jetzt,meine Mum sagt ich soll mir keinen Kopf machen der hat bestimmt ganz viele Sorgen gehabt.Aber ich weiß nicht vielleicht sind wir das mit in Schuld.Meine Freundinnen finden mich voll uncool jetzt. Hier schreiben soviele schlaue Leute bitte kann mir mal einer was sagen dazu?Danke Danke Danke !:-) :-) :-)  
Kathrin
10.01.2013
08:46 Uhr
     
Denke so im Alltag auch ab und zu wieder mal gern an eine Liedzeile von Klaus Hoffmann:
"Ich habe keine Ehrfurcht vor dem Alter - bescheuert kannste auch mit achtzig sein...."
 
ing
09.01.2013
23:30 Uhr
     
Das "Versprochen" will ich gerne annehmen und Dir vertrauen Orbart. Gute gute Nacht. Träum' wohlig!  
Orbart
09.01.2013
21:26 Uhr
     
Hallo Jo,hallo Molitor!Vielen Dank für eure guten,menschlichen Worte.19 Jahre....das ist wie Gehen auf eisglattem Untergrund mit dem Wissen,daß ich nie wieder hochkommen könnte,wenn ich noch ein einziges Mal ausrutsche.Das hat mich tief geprägt.Die eigene Person als vermintes Gelände,die eigene Psyche als Feindesland,daß ist etwas,was sich nicht-süchtige Menschen wohl nur schwer vorstellen können.Schwer auch das abstinente Leben in einer nicht-abstinenten Gesellschaft:Geburtstage,Weihnachtsfeiern ....ein weites Feld.Und das wird immer so bleiben,bis zu meinem letzten Tag.Auf der sicheren Seite werde ich nie mehr stehen.  
molitor
09.01.2013
18:19 Uhr
     
Lieber Orbart, auch ich ziehe den Hut vor Ihnen!

Es grüßt Sie herzlich
molitor
 
jo
09.01.2013
17:10 Uhr
     
Da haben Sie gut geschnappt, Kathrin
Francis Bacon hat das ausgedrückt, was ich schon immer gefühlt habe.
 
Kathrin
09.01.2013
16:33 Uhr
     
Habe gerade einen Satz aufgeschnappt von Francis Bacon:
"Ich werde nie ein alter Mann sein. 'Alt' heißt für mich immer fünfzehn Jahre älter als ich."
 
jo
09.01.2013
15:43 Uhr
     
@Orbart. Seien Sie nicht zu empfindlich. 19 Jahre trocken, ein lebenslanger Kampf, alle Achtung!
Schreiben Sie ruhig wie Sie gerade denken, niemand sollte es ihnen übel nehmen. Auch nicht , wenn Sie mal vermeintlich daneben greifen. Das Forum Lebensmut ist ja gerade dazu da, daß man sich aussprechen kann, daß man sich alles von der Seele reden kann. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Kathrin und ing. Wie schön ist es doch, die Gefühle von Menschen kennen zu lernen. Sie sollten nicht versuchen, sich zu ändern. Bleiben Sie so, wie Sie sind. Jo
 
Kathrin
09.01.2013
09:21 Uhr
     
Genau so ist es...
Und 'leuchtvorrat'... - wie schön...

und molitor: danke für b e i d e Gedichte, die ich beide noch nicht kannte.

Nun bin ich auch erstmal wieder still ;-)
 
Orbart
09.01.2013
09:19 Uhr
     
@Molitor!Im April 2013 sind´s genau 19 Jahre,daß ich trockener Alkoholiker bin.Ein lebenslanger Kampf.Ihr Gedicht enthielt die Worte "betrunken","rauschtrank","süffig","trinkt".Hatte das Gefühl,daß Sie damit auf mich anspielen.Im Nachhinein gesehen Quatsch,da Sie mich gar nicht kennen.Aber ich Sie ebenauch nicht und ich wußte nicht,wie ich das nehmen soll.Ein wunder Punkt halt.Sorry! @Kathrin,Ing!Hier liegt der Fall anders.Mein Beitrag war nicht schroff gedacht.Eher nach dem Motto:Reaktion durch Provokation.Hat in anderen Foren schon geklappt.Scheint hier offenbar nicht tauglich,werde es daher in Zukunft bleiben lassen.Versprochen.Sollte ich verletzt haben,es tut mir leid.War keine Absicht!Nur ungeschickt. Ich finde,der Umgang mit Menschen ist so,so schwer.Ehrlich.  
leuchtvorrat
09.01.2013
08:30 Uhr
     
Die Blauklänge füreinander und zueinander waren allerfeinste Harmonie. Noch immer bin ich froh, daß ich es mit den Augen sehen durfte.
Wir haben uns nicht geirrt, Orbart. Es sind unsere Empfindungen. Und Kathrin und ich, wir fühlen immermal wieder, daß es sich anfühlt, als seien wir verwandte Seelen. Harmonie im Farbenklang haben wir gesehen.
Und wir haben Freude empfunden. Wir fühlten uns beschenkt.
Welch' ein Bild, es war nur für kurze Zeit da und bleibt unvergessen. Liebe Grüße, Ingrid
 
Kathrin
09.01.2013
07:39 Uhr
     
Das tut mir leid, aber irgendwie auch nicht. Denn es bestätigt nur das, was ich gefühlt und gemeint habe.

Danke, molitor, das Gedicht ist sehr schön und ich kannte es noch nicht.
 
molitor
09.01.2013
00:48 Uhr
     
Lieber Orbart.
Nein, ich habe keine Angst vor Prosa. Ich hätte auch gleich sagen können, dass ich Ihre letzte Antwort an Kathrin ("... völlig unglaubwürdig") doch etwas schroff finde. Dann aber dachte ich, ob man mit der nun einmal im Spiel befindlichen Farbe "blau" nicht das Ganze doch öffnen kann für verschiedene Sichtweisen und habe mal ein paar Reclam-Hefte gewälzt. Ich finde beide (!) Gedichte sehr reizvoll.
Wie ist es mit Ihnen?
 
Orbart
08.01.2013
23:52 Uhr
     
@Molitor!Na,immer noch keinen Mut gefaßt?Mir reichts.Ich bin müde.Hatte gehofft,wir könnten ein Mißverständnis noch heute ausräumen.Aber bis Sie Ihre Courage zusammengekratzt haben,solange kann ich echt nicht mehr warten.Gute Nacht!  
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