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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Menke
14.12.2012
13:44 Uhr
E-Mail    
Schnee wie kostbar!

Schon vergessen wie sich Schnee anfühlt und doch in den hände zerschmolzen.
Jetzt da in Massen herabrieselt und wie ein weisses Tuch alles bedeckt,sollte ich mich in ihm wiederfinden.
Gestern sah ich mich Sonne mit Schnee im Winterwald träumen.
Ich lag bäuchlinks unter Ästen und zweigen,machte Pause mittendrin um zu geniesen.
Weiter lief ich durch schneebedeckten Buchenwald und setzte mich auf eine Zugeschneide Bank auf der ich die Kälte nicht spürte!
Mein Atmen wurde dabei immer ruhiger.
Jetzt war mein Blick auf den verschneiden Waldweg gerichtet und ich lief hindurch um die Letzten Sonnenstrahlen noch zu geniesen.
 
Orbart
10.12.2012
15:10 Uhr
     
Liebe Kathrin!Natürlich weiß ich,daß ich keinen Anspruch darauf habe,jedesmal eine Reaktion auf meine Einträge zu bekommen.Ich selber bin da ja auch nicht anders.Wieviele kluge,tiefsinnige oder diskussionswürdige Einträge gab´s hier schon,auf die ich auch nicht eingegangen bin.Oft sind die Beiträge so gut und"rund"formuliert,daß ich denke:"Da muß ich meinen Senf nicht auch noch dazu geben".Umso schöner, daß Jo,Ing und Sie,Kathrin sich gemeldet haben.Ganz baff bin ich über Ihre unglaublich passenden Gedichtszeilen!!Vielen Dank!Wichtig auch Ihr Brückenschlag zum Thema "Lebensmut":Das Leben zahlt oft nicht in großen Geldscheinen,sondern in kleiner Münze.Das zu würdigen war meine ganze Intention beim Eintrag vom 6.12.Viele Grüße von Berlin nach Hamburg  
Kathrin
10.12.2012
13:26 Uhr
     
Orbart, ich hab's auch nicht überlesen, ganz im Gegenteil, es hat sogar einen ganz bestimmten Nerv getroffen und meine Fantasie beschäftigt. Das sind so Begegnungen, die haben für mich viel mit Lebensmut zu tun.
Ich fands jedenfalls ganz besonders schön. Ich hätte auch eigentlich schon längst fröhlich spontan reagiert, wenn ich nicht leider durch die mir eigentlich sehr liebe Augustinumrunde nachhaltig etwas verunsichert wäre :-)
Mir fielen auch Zeilen aus einem Eva Strittmatter Gedicht ein:

".....
und niemand weiß,
wen ich geliebt,
als nur der eine,
den ich anseh,
Für eine Stunde,
einen Tag,
Und der mit
eingeht in mein
Fernweh.
Nach dem ich
immer wieder frag."

Liebe Grüße
von Kathrin
 
Winfried Schley
09.12.2012
21:47 Uhr
E-Mail Homepage  
@ Mut: Das Bild war ein Link vom Blog der diözesanen Medienstelle. Dass es hier so groß rauskommt, hat mich selbst überrascht. Vermutlich hätte ich im HTML-Code des Links 600 x 450 oder gar 300 x 225 einfügen müssen, um das Bild zu verkleinern. Hinterher ist man schlauer, aber dann ist es halt zu spät. (Oder nur vom Webmaster korrigierbar?)

Kommentar vom Webmaster:
Es geht hier nicht um ein Format, sondern um fehlende Copyright- und Quellenangaben. Einer der häufigsten Abmahnungsgründe im Netz.
ing
09.12.2012
15:21 Uhr
     
Mir hat das Nikolausbild so groß gefallen. Ganz besonnders weil das Tannenbläuliche so herrlich mit dem Blau im 'Autorenfeld' harmoniert hat. Bin froh für die Zeit, in der es hier war!
Und ich empfand es wie einen Segen für Orbarts gute Geschichte.
 
Mut
09.12.2012
11:59 Uhr
     
Danke liebe Webmasterin. dass dieses dominierende Bild von dem beherrschenden Herrn Schley gelöscht wurde. Einen Link hätte dieser bestimmt auch anführen können, aber dass enspricht wohl nicht seiner Dominanz...  
Orbart
09.12.2012
08:58 Uhr
     
Vielen Dank für Ihre positive Reaktion,Jo!Und ich dachte schon,daß eh niemand meinen Beitrag bemerkt oder liest unter diesem riesigen Bild zweier riesiger Schokoladennikoläuse vor riesigem Tannengrün.Schön,daß Sie´s dennoch getan haben!  
jo
08.12.2012
17:32 Uhr
     
Danke für Ihren Bericht über die Begegnung zweier Menschen, Orbat. Herzerfrischend. Ich habe mich sehr gefreut.  
Winfried Schley
06.12.2012
17:01 Uhr
E-Mail Homepage  
Zum zehnten Mal hat die Fachstelle Medien der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit ihrem „echten“ Nikolaus dem Weihnachtsmann die Stirn geboten. 40.000 Schokoladenfiguren in Form eines Bischofs mit Bischofsstab und Mitra sind zwischen Anfang September und Ende November im Onlineshop bestellt worden.

Die Nikolausaktion ist gemeinnützig und sollte ein Gewinn erwirtschaftet werden, so wird er wie jedes Jahr an eine soziale Organisation gespendet.


Kommentar vom Webmaster:
Bild wegen Copyrightverletzung entfernt. Statt dessen den Link hinterlegt auf den Artikel.
Orbart
06.12.2012
13:19 Uhr
     
Berlin,Alexanderplatz,gestern am frühen Nachmittag.Ich gehe über den Platz,die Hände in den Taschen,die Schultern hochgezogen,den Blick auf den Boden.Da spricht mich jemand an.Ich schaue auf und sehe in das Gesicht einer Frau.Sie ist bildschön und sie ist blutjung."Die will mir bestimmt was verkaufen",denke ich.Aber nein,sie spricht englisch;sie käme aus Australien,sei in Berlin zu Besuch und suche die S-Bahn nach Charlottenburg.Ob ich ihr helfen könne?Ich krame mein Englisch hervor und sage ihr,wir hätte den gleichen Weg,sie brauche einfach nur mit mir zu kommen.Ich fühle mich etwas brummig bei meiner Reaktion,staune aber über ihr entwaffnendes Vertrauen,mit dem sie einfach mitgeht.Denn ich weiß,wie finster ich manchmal aus der Wäsche gucken kann,ohne daß ich´s will.Ich aktiviere mein Halbwissen über Australien,rede von all den gefährlichen Tieren,die es dort gäbe:Schlangen,Skorpione,Spinnen/snakes,scorpions und spiders,in der Tierwelt ist mein Englisch am besten."Oh,that´s,what everybody says in Germany",strahlt sie mich an.Hab ich jemals solch ein Strahlen gesehen?Sie erklärt mir meine Unvernunft:In den Städten,wo die meisten Menschen leben,gäbe es diese Tiere alle nicht.Wir hätten in Deutschland da ein völlig falsches Bild.Ich sehe sie von der Seite an,wie reizend sie aussieht wenn sie wegen des geringen Schneegriesels mit den Augen zwinkert.Kennt sie ja nicht aus ihrer Heimat,denke ich mir.Dann sind wir am Ziel,leider schon.Sie bedankt sich ungewöhnlich herzlich und charmant für meine kleine Hilfeleistung.Ich sehe ihr nach,auf der Rolltreppe dreht sie sich noch eimal um,lächelt,winkt und ich lese Goodbye auf ihren Lippen.Ich werde sie nie wiedersehen.  
jo
06.12.2012
03:46 Uhr
     
Weißer Schnee. Also ist er weiß. Ja, ich weiß. Meine Beiträge sind selten weise ☺
Ich will aber jetzt damit aufhören, bevor ich in Albernheiten abrutsche. Oder bin ich gar schon? Ich sehe schon tg wie er sich die Haare rauft.
Er wird uns wieder auf den rechten Weg zurückführen.
Bis dahin ....
jo
 
Kathrin
05.12.2012
09:06 Uhr
     
Hier ist es ja richtig nett. Ich war die letzten Tage nämlich ein bisschen traurig, aber Ingrids Gruß hat mich richtig gefreut und die nachfolgenden Beiträge haben auf ihre Weise dazu beigetragen, dass ich mitten im Alltag immer mal wieder leise amüsiert vor mich hin lachen muss. Und die Vorfreude und das Denken an Herman mit seiner Sehnsucht nach einem "Liebesglobus" haben auch sehr gut getan.
"Mit Tönen stellt sich ein, was keinem Alphabet gelingt - die Wahrheit ist viel besser zu begreifen, wenn sie klingt..."

Ich grüße euch alle sehr herzlich.
Liebe Grüße an Jo. Weißer Schnee. Also ist er weiß. Und Beiträge sind weise :-)

Und jetzt hole ich mir TGs wundervolles Büchlein "Macht hoch die Tür" wieder hervor, dass mich wie letztes Jahr durch die Weihnachtszeit begleiten wird.

Danke für alles
Kathrin
 
ing
05.12.2012
07:49 Uhr
     
So ist es.

Als das Konzert begann, Jo Kasper, da hat mir gut gefallen, wie Sie Ihre Empfindungen beschrieben haben,
und die Freude über diese weichen weißen Flocken. Hat mich irgendwie berührt. Einfach so.
 
jo
04.12.2012
23:17 Uhr
     
Hosenstoff? – Sie –ing- sind sicher eine Frau. Ein Mann hätte Hosenlatz geschrieben! Wie dem auch sei, das sind ja ganz neue Töne, die ich da höre. Gibt es auch Positives zu sagen über HvV?
Und Sie loben ihn sehr. Bisher habe ich nur Negatives vernommen. Da habe ich ihm aber Unrecht getan mit meiner vorschnellen Beurteilung. Das tut mir Leid. Da muß ich wieder einmal lernen: Ein Mensch ist nie nur gut oder nur schlecht.

Sie freuen sich auf neue Nachrichten aus meinem Leben? Was hat Ihnen denn so an meinem Schrieb gefallen? Oder ist es die Neugier – jetzt möchte ich gerne noch mehr wissen über diesen Kerl, der so bereitwillig sein Leben ausbreitet?
Ich muß Ihnen sagen, es ist einfach so über mich gekommen. Ich habe die Beiträge gelesen und gedacht: da ist aber manches so hoch gestochen, da sollte ich mal was ganz einfaches dagegensetzen. Und so habe ich´s gemacht. Es hat sich einfach so ergeben. Mein Leben war zwar abwechslungsreich, aber ob das für jeden interessant ist? Ich habe nicht die Absicht, daraus einen Fortsetzungsroman zu machen. Es sei denn, es kommt wieder mal über mich.
Dankeschön für Ihr Interesse
Und viele Grüße
jo
 
ing
04.12.2012
19:45 Uhr
     
Nicht dieser Teil vom Hosenstoff ist es. Es ist dieser wundervolle Mensch und sein Stimmenklang und sein Violinenspiel. Und es sind seine Gefährten, die zu ihm gehören. Sie alle verschenken Freude. Und Denkstücke.
Lebensmut für Millionen von Menschen! Ich bin unendlich dankbar.
Und Hirte. Ja, er ist gleich einem Hirten, für die Kinder dieser Welt!

Auf Ihre nächsten Nachrichten aus Ihrem Leben, Jo, freue ich mich jetzt schon. Danke!
 
jo
04.12.2012
18:17 Uhr
     
Liebe Kathrin
noch etwas ausführlicher: Ich wollte, beispielhaft, einen ganz normalen Menschen zeigen, mit seinem Tun, seinen Gedanken, seinen Schwächen, vielleicht auch Stärken.

Was hat denn der Hosenlatz eines Holländers mit Lebensmut oder Lebensfreude zu tun?
Der macht doch nur nach, was ihm dieser Amerikaner (seinen Namen muß ich mir nicht merken, er ist nicht mehr unter den Lebenden) vorgemacht hat, in der Hoffnung eben soviel Geld zu verdienen.

Wir sollten alle wieder zum Thema kommen.
(nicht aufregen, es ist nur eine Meinung)
 
jo
04.12.2012
17:40 Uhr
     
Liebe Katrin,
Sie haben erfaßt, was ich wollte.
Vielen Dank
Jo
 
Kathrin
04.12.2012
15:15 Uhr
     
Ich fände es auch richtig schön, wenn viel mehr von uns sich hier so mit-teilen würden wir Jo Kasper, dessen Beitrag ich sehr gern gelesen habe.
Und da ich natürlich weiß, dass das hier kein HvV-Forum ist, schreibe ich jetzt mal einen Satz von Jean Paul hier hinein, der auf der Adventskarte einer Freundin stand, die ich eben in der Post hatte:
"Die Schutzengel unseres Lebens fliegen manchmal so hoch,
dass wir sie nicht mehr sehen können,
doch sie verlieren uns niemals aus den Augen."

Das hört sich doch zumindest schön an und es tut gut, daran zu glauben.

Ein weiteres Zitat aus der Karte:

"Wo Engel hausen, da ist der Himmel,
und sei's auch mitten im Weltgetümmel."
(Hafis)
 
Kathrin
04.12.2012
12:35 Uhr
     
Ich kann es nicht so erklären, Orbart, aber da kennen Sie mich schlecht, denn wenn ich irgendetwas nicht bin, dann"kritiklos anhimmelnd" oder so etwas in der Richtung.... :-)
Aber manche Leute liegen einem eben und dann man freut sich eben sehr, wenn man sie alle zwei Jahre da
auf der Bühne erlebt.
Und es gefällt mir z.B., wenn HvV auf die Frage:
"Bei einem Ihrer letzten Berlin-Konzerte kamen Sie nackt auf die Bühne. Erwartet
uns diesmal Ähnliches?"
antwortet:
"Hm, ich glaube nicht. Ich habe das damals gemacht, weil
die Leute einfach nicht gehen wollten. Ich stand schon unter der Dusche und
hörte es rauschen, dachte, es sei das Wasser. Ich stellte es ab, es rauschte
weiter. Da bin ich raus, nackt und nass, um zu zeigen, dass das Konzert wirklich
vorbei ist. Diesmal lasse ich das Publikum an meinem Wasser teilhaben. Ich
spritze ein wenig rum, das ist Enten-artig. Und dazu singe ich "Plätscher
Plitscher Feder, Wasser mag doch jeder".

Ich finde das herrlich, tut mir leid :-)

Aber ich verstehe natürlich, was Sie meinen und freue mich als große Vogelfreundin auch über die K.L.-Erwähnung.
Viele Grüße aus Hamburg
von Kathrin
 
Orbart
04.12.2012
11:45 Uhr
     
Hallo Kathrin!Na immerhin,Sie nehmens mit Humor.Souverän!Nur,um Mißverständnissen vorzubeugen:Wenn Sie oder andere aus dem Wirken und Schaffen Herman van Veen´s Kraft und Freude schöpfen,ist das doch völlig o.k.,dagegen ist nicht das Geringste einzuwenden.Ganz unabhängig von HvV :Ich höre das so oft,man muß jemanden mögen oder nicht.Ich persönlich möchte meinem Gefühl dafür,was sich gehört oder nicht und meinen kritischen Verstand nicht an der Gaderobe abgeben,sondern mir erlauben von Fall zu Fall entscheiden,wann ich Künstlern,Politikern oder anderen Geistesgrößen Folgen will und wann nicht.Selbst ,wenn ich ihn oder sie mag.Was unterscheidet mich sonst von Jugendlichen,die Dieter Bohlen verehren oder reiferen Damen(Herren sinds,glaub ich,etwas weniger);die Jürgen Fliege in die Esotherik folgen?Noch allgemeiner:Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz wurde einmal gefragt,wie sein Arbeitstag aussähe.Zunächst einmal hätte er es sich zur Gewohnheit gemacht,seine aktuelle Lieblingstheorie zu widerlegen.So zu tun,als wäre sie ein Irrtum und das auch beweisen zu wollen.Dies wäre,so Lorenz,das beste Mittel gegen Betriebsblindheit und Kritiklosigkeit.So ein bißchen sollte man diese Methode auch auf unsere Helden und Idole anwenden.Spätestens dann,wenn wir merken,daß wir an ihnen nichts aber auch gar nichts kritikwürdig finden.Viele Grüße und allen einen schönen Tag.  
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