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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Magnus
11.05.2012
14:39 Uhr
     
Der Mensch, ob klein oder längst erwachsen in seiner einmaligen Besonderheit soll im Mittelpunkt stehen; ihm soll Raum und Entfaltung geschaffen werden, so dass er sich begreifen lernen kann als geachteten wichtigen Teil in der Gemeinschaft mit anderen, in dem Umfeld und der Geschichte, die ihn prägen, die er prägt, als Geschöpf und Mitgeschöpf, als umweltbewußtes Wesen im Dialog.

Nikolai Frederik Severin Grundtvig
 
tg
11.05.2012
10:32 Uhr
     
Dank. Das Gedicht erinnert mich an Dorothe Sölle- Gott- "der dem Grashalm durch den Asphalt hilft". Der auch uns durch die Bedrängnisse hilft, in vielerlei Gestalt: Sei es, eine Umarmung, eine Musik, eine bestandene Versuchung, ein Medikament, Psalm 23 mir wieder vorgesagt; eine Arbeitsgruppe gefunden, die an ähnlich Schwerem schon arbeiten. Und vielleicht ein Gang durch einen Zoo.
Herrlich im Zoo, gerade erlebt: Es stellt was gerade. Nicht Panzernashorn sein müssen mit Hornplatten statt empfänglicher Hau; nicht Steinbock, obwohl über die Felsen Tänzeln auch schön sein muss. Und bei den Affen- den fernen Vettern, doch der Schmerz, kaserniert zu sein.Und die Majestäten, die Giraffen- auch die wunderbar, aber was sind die ohne Savanne, die sie weit überblicken. Doch, Mensch zu sein, ist das Größte.
 
Tassita
06.05.2012
21:47 Uhr
E-Mail    
Liebe Indrasun, herzlichen Dank für Ihre lieben, einfühlsamen Worte. Ein weiterer Aspekt des Hilfeannehmens ist ja auch. dass man dem Helfenden Freude macht. Ich bin seit einigen Jahren ehrenamtlich tätig, was mittlerweile nicht mehr so einfach ist, aber ich mache noch weiter und es macht mir Freude und ich habe das Gefühl noch gebraucht zu werden. Und so gebe ich vielleicht auch jemandem dieses Gefühl, wenn ich dann soweit bin, mich einem fremden Menschen anzuvertrauen. Dieser Aspekt macht mich ein wenig mutiger dazu.

Zwischen dem Asphalt
Erblühte eine Blume
Das "Ja" brauchte Mut

A.J.


His blessings,
Tassita
 
Flogni
06.05.2012
19:24 Uhr
     
Lieber Traugott, komme gerade von einer Busreise aus Polen, genauer aus den Masuren.
Anita umarmt, Koffer ausgepackt, Post durchgeschaut - halt, da war doch noch etwas !
Na klar, du hast ja heute Geburtstag. Herzliche Glückwunsche senden dir die Hofer und
"Ex-Sylter" Anita und Ingolf. Unser Buchgeschenk "Die Kunst des klaren Denkens" geht
morgen auf die Reise. Ich hoffe, es ist nicht das siebte Exemplar, das du erhalten wirst.
Liebe Grüße aus Hof.
 
Monika Gläßel
06.05.2012
18:01 Uhr
     
Liebe Paula, wir freuen uns sehr, wenn Du was schreibst, herzliche Grüße  
pg
06.05.2012
17:52 Uhr
     
Ich habe die Konfirmation von meinem Bruder jetzt hinter mir gebracht und mir hat es sehr gefallen.Ich freu mich schon auf meinen großen Tag.Ich möchte gern auch noch was sagen:
Mir hat es sehr gefallen auf Lebensmut zu schreiben und weiterhin das zu verfolgen
Paula
 
ing
06.05.2012
11:45 Uhr
     
Ein herrliches Bild! Der Konfirmand und sein Pferd. Hat er es während des Unterrichts abgetrenst und auf die Wiese gebracht?

Es Gibt noch ein grünes Land. Dort werden köstliche Pizzen in einem SteineBackofen gebacken.
Du trittst ein, und fühlst Es, FreundesLand. Du nimmst Dir das Wunschpapier und schreibst Deinen Namen und Deine Wünsche drauf und beFESTigst es mit einer Klammer und Deiner Vorfreude an die Leine über dem Koch. An hinterster Stelle. Irgendwann - nach viel Zeit, ist Dein Wunsch dran und der Ofenmeister schiebt ihn feierlich in das feu'rigeKunstwerk.
Für mich wars am vergangenen Mittwochabend besonnderes Glücksland, denn ich durfte endlich wiedermal 'Menschen auf der Walz' begegnen. Es ist so edel, ihren lebensmut.Geschichten zu lauschen.
Ich spürte das Bedürfnis, nach Dem Menschen zu fragen, damals - In der Bahn, auf dem Weg in den HeiligAbend. Vor einigen Jahren. Wir teilten unser Essen und Trinken und es entstand schönstes Fest...
Erinnert Ihr Euch?
Ich durfte erfahren, daß er wieder nachHause zurückgekehrt ist, und das HandwerksLand vom Vater übernommen hat. Und mit seiner Frau ein Kindlein behütet.
Welch glückliche Nachricht!
Dann wird die Pizza serviert. Duftend und Bunt, auf einem hölzernen Rund. Und Du sitzt da, beim Roten Wein und genießt und bist voller dankbarSein.

Und jetzt hier, draußen, liegen Schiffe besonnen in Hafen; Blau und Grün und Rot, Gelbe Löwenzahnsonnen säumen die Hafenmauer, die Ostsee glizzzert, und die Menschen lächeln zufrieden.

Lieber tg, Herzliche Glückwünsche zu Deinem Ehrentag!
Viel Glück und viel Segen auf all'Deinen und Eueren Wegen...!

.
 
tg
04.05.2012
22:01 Uhr
     
Erhielt eine Mail von einem ehemaligen Konfirmanden, der zufällig auf „lebensmut.de“ gestoßen war. Er schrieb, seine älteste Tochter sei eben konfirmiert worden; er sei als Vater mit auf die Konfirmandenfahrt gegangen, wobei der Pastor gestaunt habe, wieviel er aus seinem Konfi-Unterricht noch behalten hätte. . –
Mir war der Ehemalige sofort vor Augen, er kam mal zum Unterricht geritten mit Zigarre im Mund, schon damals ein doller Kerl.-
So eine Rückmeldung zeigt mir, dass Gebete erhört werden: Inbrünstig hat man die jungen Leute damals mit Gebet und Heilsworten ins große Leben entlassen. Jetzt bringen sie ihre eigenen Kinder zur Konfirmation –es ist doch Segen im Land.
 
indrasun
01.05.2012
19:25 Uhr
     
Liebe Tassita,
ich selbst glaube ja daran, dass Gott in uns als Menschen Erfahrungen macht, sie zusammenträgt und sich so entwickelt. Ich selbst bin also ein Tropfen seiner. Einsamkeit kann als Erfahrung also auch dazu gehören. Aber sie kann auch als solche beendet werden, wenn ich es zulasse. Ich kann lesen und mir auch vorstellen, dass es für Sie schwierig ist, von öffentlicher Seite Hilfe anzunehmen. Einfach, weil ich es schon oft bei Menschen erlebt habe. Aber wirklich verstehen nicht (Bitte nicht als Wertung verstehen) kann ich es nicht. Denn ich erlebe, dass auch die öffentlichen Hilfen z.B. der Beratung liebevolle Menschen sein können, zu denen sich eine Verbindung entwickelt. Noch jemand, der mitdenkt, mitfühlt und Netze knüpft. Ich meine, in Ihrem Fall ist das auf jeden Fall sinnvoll und annehmbar. Meine Mutter ist 69. Im Leben würde sie keine Hilfe annehmen und ist sehr stolz darauf. Aber bedeutet es denn wirklich, dass man stärker und unabhängiger ist, wenn man keine Hilfe annimmt ? Auch ich bin nicht unabhänig von meinem Netz und ich weiß nicht, in welche Situation ich einmal komme. Ich möchte Ihnen Mut machen, es auszuprobieren und einen Vertrauensvorschuss zu geben. Bitten Sie vor einem möglichen Hilfegespräch um eine gute Erfahrung ! Sie könnten dadurch etwas gewinnen.
Indrasun
 
ing
01.05.2012
14:28 Uhr
     
Wenn Gebete gen Himmel steigen und Gottes Geist auf Erden wirkt, wenn Menschen zusammenkommen
und ihrem Glauben und ihren Überzeugungen friedlich Ausdruck verleihen und dafür im Alltag einstehen,
dann berühren sich Himmel und Erde.

Maren Trautmann
 
Tassita
29.04.2012
16:52 Uhr
E-Mail    
Liebe Indrasun, ganz herzlichen Danke für Ihre liebe Rückmeldung und Ihr Gebet für mich. Ich bin 65 Jahre jung und will nicht wahrhaben, dass ich von öffentlicher Stelle Hilfe annehmen soll, kann. Eigenständigkeit und Unabhängigkeit waren immer mein Anliegen. Ich bin nicht soweit, fremde Hilfe anzunehmen. Vom Blindenverein bekomme ich nur gewisse Unterstützung und Informationen, wenn ich für viel Geld Mitglied bin. Orientieren kann ich mich ja auch noch einigermaßen. Ich brauche keinen Stock. Nur Lesen un Haushaltsdinge erledigen ist schwierig, usw. Dabei schlimm für mich ist, dass ich nur noch mit Müh´und Not die Noten im Kirchenchor sehen Kann und nur lerne durch hören. Vertraute Menschen habe ich in der Ferne, bzw. hier eher unverbindlich, da alle in familiärer Beziehung sind und keine Zeit haben. Ich möchte mich auch nicht aufdrängen. Unser Pastor predigt so schön. Er mahnt, an die Kranken, Armen und Einsamen zu denken. Irgendwann trug ich ihm einmal ein gewisses Anliegen vor und hörte, dass alles Gott gewollt sei. Ich hoffe nur, dass ich trotz schweren Rheumas stark bleibe und klar und alles allein regeln kann. Aber die Augen... (Dafür habe ich jetzt 40 Minuten gebraucht)
Liebe Grüße, Tassita
 
Monika Glaessel
28.04.2012
19:01 Uhr
     
Liebe SB und liebe Delta, herzlichen Dank für Euere Glückwünsche, ich möchte Euch gerne die ganze Geschichte erzählen, wie uns ein Engel in Form eines Doktors aus Sachsen (wir sind Bayern )begegnete.:
Unsere Tochter Sonja konnte keine Kinder bekommen, da riet uns unser junger Tierarzt, doch mal seinen Vater zu konsultieren, der damals Chefarzt in Rodewisch war. Also machten wir uns auf in den Osten.Das Wunder geschah und Sonja(sie hat auch einen lieben Mann) bekam den kleinen Toni (heute 1 1/2 Jahre alt) durch Kaiserschnitt. Da sie schon etwas älter ist und die Uhr tickt begab sie sich noch einmal nach Rodewisch und bekam die kleine Emma was ein Wunder war: Durch Verwachsungen mußte unser Doktor eine neue Art von Kaiserschnitt erfinden(durch die Blase), damit die Mutter nicht verblutete und die kleine Emma trotzdem überlebte. Ein jüngerer Arzt ohne lange Erfahrung hätte sich das nicht gewagt. Unser Schwiegersohn kam 10 Minuten zu spät, sonst wäre ich nicht beim Kaiserschnitt dabeigewesen, ich war sozusagen der Notnagel, der unsere Tochter ganz schnell ins Krankenhaus gebracht hatte.Ich bin so froh, daß uns Gott so gut geführt und behütet hat und kann gar nicht aufhören mich zu freuen . Freunde und -innen haben sehr für Sonja gebetet, damit alles gut geht, und sie hat es auch dringend gebraucht.Ich wollte in meiner Angst schon Euch Alle darum bitten, habe mich aber dann doch nicht getraut. Mit Traugott`s Worten: Seid alle behütet, den Satz habe ich aus seinen Gesprächskreisen aus Keitum verinnerlicht.
 
indrasun
28.04.2012
14:14 Uhr
     
Liebe Tassita,
ich bete gern für Sie. Vorhin war ich laufen durch die Wiesen. Immer mal wieder laufe ich ein kleines Stück blind. Es braucht etwas Mut und ich verliere etwas die Orientierung. Ich frage mich, warum Sie so ganz allein sind damit. Vielleicht hört es sich unwissend an. Aber haben Sie Kontakt zu Beratungs- und Betreuungsstellen ? Ich kann nicht glauben, dass es niemanden gibt. Und Sie haben doch auch hier schon oft geschrieben. Ich glaube ja, wenn ich deutlich mache, dass ich etwas brauche, wird mir der Weg dorthin gezeigt. Vielleicht erlauben Sie sich, hier noch etwas offener zu sein, damit die Menschen besser mitdenken und überlegen können.

Indrasun
 
Tassita
27.04.2012
12:15 Uhr
E-Mail    
Ihr Lieben, ich möchtee Euch bitten, für mich zu beten, dass ich mein Augenlicht nicht verliere. Selbst mit dicker Lupenbrille und 6-fach Lupe mit Licht kann ich kaum mehr lesen und die Orientierung ist auch stark eingeschränkt. Da ich niemanden habe und mir keine weiteren Hilfsmittel bewilligt werden, verzweifle ich schon fast.
Ich danke und schicke liebe Grüße, Tassita
 
SB
25.04.2012
16:41 Uhr
     
Liebe Monika,
herzlichen Glückwunsch zur Geburt Deiner Enkeltochter und alles Gute für die kleine Emma.
Ich freue mich mit Dir und denke, dass gehört zu den schönsten Augenblicken im Leben.
Leider haben wir noch keine Enkelkinder, ich würde mich auch so sehr freuen ....

Liebe Delta,
schön, dass Du Dich so entscheiden wirst !
 
Delta
25.04.2012
10:38 Uhr
     
@ Monika Gessel

Liebe Monika,
herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen dem kleinen Mädchen.

Welch ein Vertrauensverhältnis muss es zwischen euch geben! Als Oma dabei sein dürfen, wenn das Enkelchen auf die Welt kommt, welch eine Ehre.

Eine kleine Anekdote fällt mir dazu ein. Erzählt hat sie mir vor Jahren ein 5facher Vater.
Seine älteste Tochter war schwanger und der werdende Vater bald über alle Berge.
Das Kind ließ auf sich warten, die Mutter musste einen wichtigen Termin wahrnehmen und so ging der Vater mit in den Kreißsaal. Ein munteres Kindlein wurde geboren und der anwesende Arzt fragte den frischen Opa: Na, ist das Ihr erstes Kind?
 
Delta
25.04.2012
10:32 Uhr
     
So, jetzt werde ich meiner Pfarrfreundin schreiben.
Da liegt noch ein Geschenk, das ich vor Monaten für sie gekauft habe - und nur für sie. Da ist die Erinnerung an unseren Überraschungsbesuch zu ihrem Einführungs-Gottesdienst und die Freudentränen, die ihr über die Wangen liefen, als sie mir den Kelch reichte.

Mögen eure Engel euch umgeben
Delta
 
tg
24.04.2012
11:08 Uhr
     
hier auf der Seite treffen sich auch Engel. Ob man dem Nichtreagierenden treu bleibt? Solange man an ihn denkt, kann man ihm auch Zeichen geben- ob er sie liest und beantwortet,lass offen. Irgendwann erlahmt auch meine/deine Treue- und die Abstände werden länger und länger. Dann es auch so gut sein lassen !  
pg
23.04.2012
16:30 Uhr
     
ja opa das war die geschichte und ich finde sie ziehmlich schön, weil engel sind ja auch schön und sie sind da zum beschützen.  
Monika Glaessel
23.04.2012
14:57 Uhr
     
Ich war gerade bei der Geburt meines Enkelkindes Emma dabei, da hat mich doch ein kleiner Engel an-
geschaut, ich danke Gott für diese Gnade
 
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