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würde
11.11.2011
13:46 Uhr
     
traum.

Ein Kind, das der Ironie ausgesetzt wird, bekommt ein schlechtes Gewissen.
Ein Kind, das verhöhnt wird, lernt Schüchternheit.
Ein Kind, das geschlagen wird, lernt selbst zu schlagen.

Ich hatte einen herrlich visionärenTraum: In jedem Hochhaus, und in allen Wohnwelten der Welt würde dann ein Menschenflüsterer wohnen, und arbeiten - liebevoll und klug, ganz kostbar; solange es nötig sein würde, Der helfen würde... Einen guten lichtvollen Raum würde es da auch noch geben, mit einem großen runden Tisch. Handys und all'Das würden in den jeweiligen Wohnungen bleiben. Für diese Zeit in dieser Oase.
Die heranwachsenden Kinder würden lernen, wie die ganz verschiedenen erwachsenen Menschen, die selbst mal verletzt wurden, lernen würden, respektvoll und neugierig miteinander zu sprechen. Bald würden sie sich ermuntern. Im Lauf der Jahre würden viele erwachsene Menschen die LIEBE dieser Welt wieder erkennen können. Möglicherweise.

Ein Kind, das ermuntert wird, lernt Selbstvertrauen.
Ein Kind, dem mit Toleranz begegnet wird, lernt Geduld.
Ein Kind, das gelobt wird, lernt Bewertung.
Ein Kind, das Ehrlichkeit erlebt, lernt Gerechtigkeit.
Ein Kind, das Freundlichkeit erfährt, lernt Freundschaft.
Ein Kind, das Geborgenheit erleben darf, lernt Vertrauen.

Ein KIND, das geliebt und umarmt wird, lernt LIEBE in dieser Welt zu empfangen.
 
indrasun
10.11.2011
20:25 Uhr
     
Liebe Monika,
ich kann Deinem Beitrag nur zustimmen. Ich finde, Du hast es selbst beantwortet. Was besonders wichtig ist, den Kindern den Wert von Gemeinschaft zu zeigen. Wir sind auf dem direkten Weg in das WWWeb2.0, was nichts anderes bedeutet, als dass wir uns immer mehr im digitalen Raum aufhalten. Babys würden daran bewiesenermaßen sterben und nur bei uns braucht es dafür etwas länger... Wir brauchen eine neue, wache Generation, die Analogien herstellt. Das bekommen wir nur, wenn wir unsere Kinder darin unterrichten. Nebenbei: Die jetzige Großelterngeneration kann das besonders gut, denn sie hat die Erfahrung und kennt die Unterschiede.
Indrasun
 
Monika Glaessel
10.11.2011
10:46 Uhr
     
Frage: Wie kann man Kriminalität reduzieren?
Kein Kind kommt als Mörder, Vergewaltiger, etc. auf die Welt.
Kinder haben gute Anlagen in sich, das hat schon Albert Schweitzer und Jesus erkannt.
Welche Werte werden den Kindern von ihren Eltern vermittelt? Unter welchen Bedingungen müssen einige Kinder bei uns aufwachsen? Ja, auch die Jugendämter müssen genauer hinschauen!
Sind es die Anforderungen des Lebens, die äußeren Bedingungen, die Erwachsenen, die einige von uns
kalt und hart werden lassen?
Welche Werte vermitteln wir unseren Kindern: mal primitiv gesagt: großes Auto, Haus, Sparkonto oder
Liebe, Lebensfreude, von mir aus auch Alles, aber die Liebe und die Zeit, die wir unseren Kindern schenken ist das Wichtigste um sie für das "Erwachsenenleben" zu wappnen, damit sie einen guten Weg gehen
können..........
 
tg
08.11.2011
15:26 Uhr
     
Gegen das Chaos hilft nur das Recht und die Liebe. Wir sind einander verpflichtet, die Gebote einzuhalten und das aus den Geboten abgeleitete Recht zu wahren. Diese Verpflichtung zu sichern, ist wichtigste Aufgabe des Staates. Der aber steht selbst unter dem Gesetz, warum letztlich Widerstand gegen eine mordende Staatsgewalt dem Christen geboten ist.
Der Staat muss die Sicherheit, die körperliche u geistige Unversehrtheit der Bürger gewährleisten- es ist dies das einzige Argument mit dem Waffengewalt in privater Hand zu verbieten ist. Gewalt ist auf Notwehr begrenzt.
Auf Notwehr, auf Gegenwehr zu verzichten rät Jesus, macht dies aber nicht zur Pflicht. – Jesus bestätigt sogar : „Wer das Schwert nimmt, soll durch das Schwert umkommen“ –aber er will sich nicht rauspauken lassen- im Bild gesprochen: Wenn auch der für das Recht rasende Petrus dem Knecht Malchus das Ohr abhackt, setzt es Jesus wieder an.
Wichtig auch, daß Jesus ja dem Mörder Barabas zur Freilassung verhilft und daß er die Mörder, die rechts und links mit Jesus gekreuzigt wurden, mit in den Himmel nimmt;( sicher nicht nur einen). Das heißt noch kein Freispruch im Gericht, aber letztlich haftet Gott für die Sünden aller seiner Kinder. Sonst hätte kaum jemand eine Chance. Die hier heilig lebten, wussten um die Gnade, die ihnen half, liebender Mensch zu werden, zu bleiben.
Wir müssen die Gesetze der Macht erkennen, um ihnen die Gesetze des Rechts aufzuerlegen.
Zuletzt: Canetti schreibt: „Auch ich gehöre zu den „Milden“, die Verbrechen zu erklären versuchen, und damit halb und halb entschuldigen. Ich hasse die Strafe, die von Sicheren verfügt wird. Ich verabscheue den Zwang. Aber ich kenne auch genau die abgründige Schlechtigkeit des Menschen. Ich kenne sie von mir selbst.
Ist es also Milde für mich, die ich durch diese Erklärung erlange?“
 
tg
04.11.2011
21:47 Uhr
     
Mit Entscheidungen hast Du es schwer ? Vielleicht bist Du nah am Chinesischen: Sie lieben es nicht, entscheiden zu müssen, sie schließen nicht gern aus, halten sich Möglichkeiten offen, wollen nicht weh tun, lieben das Unbestimmte, das in der Schwebe halten. Ein indisches Sprichwort, nach Jean Gebser: "Wer zweideutig bleibt ist nie verloren".Darum das lange Zögern , sich zu entschließen zu klarem Ja oder Nein.
Der Enkel sagte mal: Ich will zu Oma, da brauch ich nicht so viel entscheiden. Leben wie an der Hand der großen Mutter- das beschafft: Ich bin nie gezwungen zu wählen, ich weiß, wer ich bin, AUCH DIES UND DAS.
Ich muss mich nicht selbstfinden, und ich geh mir nicht verloren- das wissen an der Hand des großen Gottes - beschafft die Freiheit, zu wissen, was dran ist, wenn es an der Zeit ist. Nur die Schwachen treffen brutale und unvernünftig endgültige Entscheidungen.
Doch eins ist klar: du entscheidest immer und immer. Auch wenn Du nichts tust, entscheidest Du Dich dafür, den jetzigen Zustand zu verlängern. Der aber nie bleibt. Wir steigen nie in den gleichen Fluss. Raffe ich mich jetzt nicht auf, dass Dach zu reparieren, muss ich es bald völlig erneuern. Was wir nicht jetzt tun, fordert uns die Zeit mit Wucherzinsen ab (Luther).
 
Helen
03.11.2011
09:47 Uhr
E-Mail    
Ich halte manchmal dieses Glück in Ihren Texten, Herr Giessen, kaum aus. Diese Aufforderungen auch zum Glücklichsein. Es macht mitunter weh wie das Wehste überhaupt. -
Keine anderen Texte kenne ich, die mehr vom Leben und den Lebendigen verstehen als die Ihren. Von ganzem Herzen Danke. Helen
 
bitte lesen
02.11.2011
10:19 Uhr
     
Moralische Übereinkünfte werden zerstört

Man muss nicht alle Beziehungen des Witzes zum Unterbewussten kennen, um zu verstehen, wie massiv gerade moralische Übereinkünfte der Nachkriegszeit im Namen einer höheren, einer finanzökonomischen Vernunft zerstört werden. Solche Prozesse laufen schleichend ab, sie tun ihr Werk im Halbbewussten, manchmal über Jahrzehnte, bis aus ihnen eine neue Ideologie entstanden ist. So war es immer in den Inkubationsphasen der großen autoritären Krisen des zwanzigsten Jahrhunderts. Frank Schirrmacher, FAZ: Der griechische Weg

Kirchen, kämpft nicht mehr für Umverteilung, im Moment sitzt Ihr sowieso am kürzeren Hebel! Kämpft für die Demokratie. Die Verhältnisse würden sich langfristig eher verbessern, wenn Politik nicht mehr von Rating-Agenturen gesteuert würde, sondern von Gewissen.
 
Monika Glaessel
01.11.2011
18:41 Uhr
     
Danke Eugen!  
Ds
31.10.2011
15:22 Uhr
     
Eugen Eckert (!?) der Texter. Sag doch dazu, dass wir dieses schöne Lied als Bestandteil des EG - Nr.171 - schon lange finden und wir bei uns auch gern und oft singen; danke dafür. DS  
Eugen
31.10.2011
12:24 Uhr
     
Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns auf unsern Wegen.
Sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen,
Sei Quelle und Brot in Wüstennot, sei um uns mit deinem Segen.

Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns in allem Leiden.
Voll Wärme und Licht im Angesicht, sei nahe in schweren Zeiten,
Voll Wärme und Licht im Angesicht, sei nahe in schweren Zeiten.

Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns vor allem Bösen.
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, sei in uns, uns zu erlösen,
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft, sei in uns, uns zu erlösen.

Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott, sei mit uns durch deinen Segen.
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen,
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei um uns auf unsern Wegen.
 
Sophie
30.10.2011
17:58 Uhr
     
Wenn man die verschiedenartigsten Menschen betrachtet, mit denen Jesus aufgeschlossen redete und anschaut, dass er nur die hochmütigen, verschlossenen Pharisäer ablehnte, die jegliche Veränderung von sich wiesen, kann man Jesus durchaus auf heute übertragen. Aber er war nicht etwas wie Zeitgeist. Ich stimme Ihnen durchaus zu, Herr Schley, dass nicht etwas wie politischer oder gesellschaftlicher Zeitgeist Entscheidungen der Kirchen bestimmen sollte, aber Humanität. Jesus erscheint mir meistens sehr human. Es gibt ein paar Ausnahmen, z.B. wie er seine Mutter in der "Hochzeit in Kana" zurechtweist. Aber Sie müssen gar nicht bis zu Jesus gehen. Wissen Sie so genau, warum Sarah solange kein Kind bekam? Woher wollen Sie denn wissen, ob Abraham, der Stammvater, die meiste Zeit seines Lebens potent war? Jedenfalls sind wir uns sicher einig, dass Sarah später keine IVF hatte.
Sehr gut gesagt, Molitor. In "Die Hochzeit in Kana" von Tintoretto sitzt Jesus ganz klein und bescheiden am Kopfende, nicht einmal im Bildzentrum. Alles um ihn wirbelt. Das ist gut dargestellt, denn er gibt den Wirbel, weil er den Wein nicht ausgehen lässt.
 
Monika Glaessel
30.10.2011
01:00 Uhr
     
Vor 2000 Jahren vielleicht, aber Jesus lebt jetzt, hier und heute und im Augenblick..........  
Winfried Schley
29.10.2011
22:33 Uhr
E-Mail Homepage  
@ molitor: Wenn Jesus in der Bergpredigt über die Ehe und Ehebruch spricht, wendet er sich nur an die Männer. Der Grund liegt im jüdischen Eheverständnis der damaligen Zeit. Durch eine jüdische Eheschließung ging eine Frau vom Eigentum ihres Vaters in das Eigentum ihres Mannes über. Deshalb konnte eine Frau nach diesem Verständnis nur ihre eigene Ehe brechen, weil sie damit das Eigentumsrecht ihres Mannes an ihr verletzte. Der Mann hingegen konnte nur eine fremde Ehe brechen, weil er damit in das Eigentumsrecht eines Vaters oder eines Mannes eingriff. Die Zeugungsfähigkeit eines Mannes wurde damals überhaupt nicht in Frage gestellt, weil man darüber wissenschaftlich noch nichts wusste. Vollzogener Beischlaf hing allein von der Erektionsfähigkeit des Mannes ab. Nach außen wahrgenommen wurden nur unfruchtbare Frauen als unvollkommenere Frauen.

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften kommen in diesem Eigentumsdenken überhaupt nicht vor, waren damit auch für Jesus im Horizont seiner Zeit undenkbar, wenn nicht gar entsprechend alttestamentlichem Denken verwerflich. Sie für eine von Jesus tolerierte Haltung zu übernehmen, wie es in Teilen der evangelischen Kirche geschieht, lässt sich aus der Bibel nicht herleiten. „Sich in ethischen Fragen allein in der Spur Jesu zu halten“ ist also nicht so einfach in unsere Zeit zu übertragen. Zu groß ist die Gefahr, dass man sie einfach einem augenblicklichen Zeitgeist überstülpt.
 
ds
29.10.2011
08:18 Uhr
     
Molitor, DANKE!  
molitor
28.10.2011
23:50 Uhr
     
Sakrament und Ehevoraussetzung (an W. Schley):

In der Evangelischen Kirche ist die Trauung ja bekanntlich kein Sakrament - und trotzdem freut sie sich an der kirchlichen Hochzeit im "Segnunggottesdienst für zwei Menschen anläßlich einer vorangegangenen standesamtlichen Trauung" und feiert das, weil es eben "hohe Zeit" ist für zwei Menschen, und gibt Segen denen, die darum bitten. Ein Sakrament zu sein bleibt den beiden von Jesus eingesetzten Handlungen des Taufens und des Feierns des Abendmahls vorbehalten, - da sind die Evangelischen etwas bescheidener. In der Wertschätzung des Gottesdienstes zur Trauung sind sich aber beide Kirchen einig, schönste ökumenische Gottesdienste gibt es immer wieder.

Dass es körperlich-potente Voraussetzungen für die Eheschließung gibt, ist im evangelischen Eheverständnis nicht vorgesehen. Anders als katholische Ethik fußt die evangelische Ethik nicht auf dem Natur-Recht (darin enthalten auch die aus der Natur entnommenen Pflichten), sondern hält sich dankbar an die Beweglichkeit und Treue Jesu und versucht, beides heute anzuwenden.

Die Natur hält doch immer viele Überraschungen parat: natürlich (!) ist, wie Sie es beschreiben, (grob gesagt) die sexuelle Vereinigung (bei Mensch und Tier) auf Fortpflanzung aus - genauso gibt es aber auch jene hinlänglich beschriebene "Survival of the Fittest" in der Natur, das Überleben des am besten Angepassten. Es gibt die Sicht vom "Recht des Stärkeren", die sich auch auf die Natur bezieht. Die Natur (oder christlich: die Schöpfung) liefert nach katholischem Verständnis einen Grundstock an Ethik: So, wie es in der Natur vorkommt, wird es Recht, wird daraus Pflicht. Katholische Begründung: So hat Gott den Menschen als Teil der Natur geschaffen, die Natur ist damit eine Sprache des Schöpfers. Es ist deshalb klar, dass der Segen Gottes nur das fruchtbarmacht, was Gott als Schöpfer "natürlich" vorgesehen hat: Segen für Mann und Frau, die auf natürlichem Weg sich fortpflanzen.
Das kann man so sehen, für den Katholiken ist es mit seiner Natur/Recht/Pflichtsethik nicht anders denkbar.

Ich finde, die Natur ist ein zwispältiger Ratgeber für Ethik.
Man kann Wunderbares in ihr lesen und Bedrohliches, Menschenförderndes und -verachtendes, sie bleibt doch äußerst wackeliger Grund für eine Ethik.
Auch für eine Ethik der Ehe. -
Ganz anders ist es, sich in ethischen Fragen allein in der Spur Jesu zu halten. Das macht es nicht einfacher, es bleibt aber in dem Bekenntnis, die Stimme Gottes alleine und vollständig in ihm zu hören (und nicht auch noch in der Natur oder in der Geschichte etc.).

Als Jesus auf der Hochzeit war, fragte er nicht nach der Potenz der beiden Glücklichen, er feierte vielmehr mit. Und half, dass der Wein nicht ausgeht. Das ist - jenseits aller Ethik - einfach wunderbar gewesen.
 
Sophie
28.10.2011
10:08 Uhr
     
Wir waren auch auf einem Schiff, aber nur für vier Stunden. Wir kauften in Venedig ein Tagesticket, das 16 Euro pP kostete. Um das auszunutzen, blieben wir auf dem Traghetto sitzen, rückten dabei immer weiter vor. Wir stiegen Accademia, Canal Grande ein, fuhren den ganzen Kanal runter, am Bahnhof und an Piazzale Roma vorbei und dann um Trochetto, wo der Hafen ist. Dort lagen sie: Acht Kreuzfahrtschiffe, unter ihnen die Queen Elizabeth (1), die ich hässlich fand mit ihrem Wohnblock drauf. Durch den Giudecca-Kanal zurück, um Santa Maria della Salute und die Dogana herum zum Markusplatz. Weil's so schön war, fuhren wir auf demselben Boot wieder zurück. Logenblick auf San Giorgio Maggiore. Neben uns zwei Ägypter, die an Piazzale Roma ausstiegen. Es ist ein bisschen schwierig mit diesen Menschen. Man weiß nie genau, was sie meinen. Beim Abschied sagte ich, um freundlich zu sein: Salem Aleikum, das Pendant zu Shalom Aleichem. Da leuchteten ihre Gesichter auf. Shalom/Salem ist das Zauberwort. Seitdem gucken wir uns Kreuzfahrten im Internet an. Aber mein Gott - zu teuer für uns, jedenfalls das, was mich interessiert. Glück, wenn man dort arbeiten kann, auch wenn es anstrengend ist. Unsere kleine Traghetto-Kreuzfahrt durch die drei Kanäle Venedigs war auch sehr schön. In Santa Maria della Salute kann man inzwischen die Sakristei besichtigen, bzw. die Bilder dort. Ich hatte nie viel für Tintoretto übrig, bis ich dieses Gemälde gesehen hatte: An der Längsseite der Sakristei ein monumentales Gemälde in venezianischem Setting von der Hochzeit in Kana, herrliche Farben, große Ausdruckskraft. Wer mal in die Stadt kommt, sollte es nicht versäumen. Ich habe einen link dafür gefunden, aber die Farben kommen wie üblich nicht gut raus.  
tg
26.10.2011
16:40 Uhr
     
ja, wieder zurück von anstrengender Kreuzfahrt ´mit der "Deutschland". Waren auch in Jesusalem, auch an der Klagemauer,, am Sabbat, bin sehr berührt von den um Gott so Eifernden. Viel Tragik um diesen Ort. Sahen auch hochzeitsfeiernde Moslems, daneben Soldaten mit Maschinengewehr und Kipa. Allen hier Mitschreibenden und Mitlesenden ein feierliches Shalom aus der Stadt der Städte. euer Tg  
Herwarth
25.10.2011
18:14 Uhr
     
Wie auch immer: Wir sollten uns wieder auf die Thematik "Lebensmut" konzentrieren und respektvoll miteinander umgehen.
Ich lese gerade Pastor Giesens Buch "Carpe diem/ Pflücke den Tag". Die " 80 Kolumnen für gelingendes Leben" helfen bei vielen Problemen, machen Mut und stärken für den Alltag. Klasse Buch!!
 
Claus
25.10.2011
11:17 Uhr
     
Liebe Sophie, Traugott fährt nicht auf der MS Europa . Er verzichtet auf´s Internet, um sich ganz auf seine theologische Arbeit an Bord zu kümmern.  
noch nicht überfahrene Sophie
25.10.2011
09:59 Uhr
     
Es ist am besten für Fortkommen auf beiden Seiten, wenn Religiöse Nicht-Religiöse ernst nehmen und ihnen auf gleicher Ebene begegnen. Hier ein Beispiel: Jesus und Nikodemus, Joh.3.
Außerdem ist in einer heutigen Demokratie Hirte und Schaf nicht förderlich. Besser ist, wenn "Schaf" Pastoren, Priestern oder auch Religionslehrern ebfs. auf gleicher Ebene begegnet und, wenn nötig, widerspricht. Hierzu fällt mir eher Hiob ein. Die Bibel ist kein Buch für kollektiven Gehorsam, sondern hat Raum für Widerspruch, Diskussion und Zweifel (Der ungläubige Thomas).
Im Internet werden fast nur persönliche Beleidigungen gelöscht. Wir leben in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit, und die KIrchen leben auch in ihr und nicht darüber. Ich bin sicher, zu Jesus konnte man alles sagen, schon, weil er sicher neugierig war.
Guter link, WM.
@Claus: Auf der MS Europa gibt es Internet in den Kabinen.
 
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