Gästebuch


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Winfried Schley
28.05.2011
20:18 Uhr
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@Sophie und DSK-Affäre trotz meines Zweifels, ob dieses Gästebuch der richtige Ort dafür ist:
1. In einem gut geführten Hotel bleibt kein Zimmermädchen länger als wenige Sekunden im Zimmer, wenn sie bemerkt, dass der Gast unter der Dusche steht. Wenn es bleibt, will es stöbern, stehlen, oder auf ihn warten.
2. Kein Mann kann in einem Hotelzimmer eine Frau mit Gewalt zum Oralsex zwingen, außer sie hat entsetzlich schmerzhaftes Zahnfleischbluten, so dass sie nicht kraftvoll zubeißen kann. Den anderen Fall überlebt er nicht, zumindest nicht als Mann.
3. DSK hat es geschafft, den IWF klammheimlich von der Blutsaugerbank für Entwicklungsländer, gesteuert vom amerikanischen Großkapital, in Richtung Förderbank für Entwicklungsländer zu lenken. Heute sind dort viele Fachkräfte beschäftigt, die diesen Weg weitergehen werden. Selbst ein schuldig gesprochener DSK wird diese Entwicklung nicht allzu sehr bremsen. (Die Wahrheit selbst werden wir wohl nie erfahren.)
4. Die mediale Inszenierung ist ein Auflagen steigernder Voyeurismus, ein Bombengeschäft, das DSK als Potenzbär braucht. Ein vom Stress ausgemergelter Körper eines 62-Jährigen, ohne Erektionsfähigkeit und Samenerguss, käme einer kommerziellen Katastrophe gleich. Wenn man schon nicht mehr über den alten IWF dicke verdienen kann, dann eben anders herum. Hauptsache, der Rubel rollt.
5. Gott kann auch auf krummen Zeilen gerade schreiben. Warten wir halt mal geduldig ein paar Jährchen.

P.S.: Andere Opfer verdienen aus meiner Sicht mehr mediale Aufnerskamkeit, werden sie aber nie erhalten. (vgl. "Jeden zweiten Tag wird in der BRD ein Kind getötet.")
 
Sophie
28.05.2011
12:09 Uhr
     
Um mein Anliegen einmal zu beschreiben:
Überschrift: "Es ist egal, ob nur einer kämpft oder zehntausend; wenn der eine merkt, er muss kämpfen, so kämpft er, ob er Mitkämpfer hat oder nicht." Otto Quangel in dem Roman "Jeder stirbt für sich allein" von Rudolf Ditzen alias Hans Fallada.
Erinnerung: "Oh du Fallada, da du hangest..."
"Oh du Königstochter, da du gangest, wenn das deine
Mutter wüsste, das Herz tät ihr zerspringen."
Es geht also bei dieser Namenswahl um die Wahrheit.
Hier wissen wir nicht um die Wahrheit. Wir wissen nur um Clichés. Reicher Mann (automatisch schlecht) legt angeblich militant schwarze Zimmerfrau (automatisch gut). In vielen verschrobenen Köpfen, leider sehr vielen, viel zu vielen, kommt im Unterbewusstsein noch dazu: 'Jüdische Finanzkreise'. Hierzu kann man im Spiegel S. 79 noch ein außerordentliches Clichés lesen: "Niemals wäre Strauss-Kahn eine ähnliche Behandlung in seiner Heimat widerfahren, selbst wenn er das Blut von Zimmermädchen aus großen Tassen zum Frühstück getrunken hätte." Das ist gleichzeitig absolut francophob und bedient ein antisemitisches Clichés aus dem 'Stürmer' und aktuell von der Kölner Domplatte, wo ein verkrachter Künstler ungestraft über längere Zeit ein Bild von einem Israeli zeigen durfte, der ein palästinensisches Kind verspeist.
Ich handle hier nach zwei Grundprinzipien:
1. Die Rechtssprechung sagt: Im Zweifel für den Angeklagten. (Deswegen muss die Betroffene noch nicht automatisch schuldig sein).
2. Jesus betrachtete jeden Menschen individuell. Ein reicher Pharisäer wie Nikodemus hatte genauso seinen Platz bei ihm wie ein armer Samariter. Besonders entscheidend ist für mich, dass eine gefallene Frauen bei ihm einen Platz hatten und hierbei auch Frauen die im damaligen Rotlichtmilieu ihr Auskommen verdienten. Die Sünderin war bei Jesus zuerst ein Mensch, und wer Steine nach ihr warf, hatte bei ihm nichts zu melden. Hier müssen wir die Geschlechter umdrehen. Eine in diesem Bereich recht auffällige Vita ist zunächst einmal nur die Angelegenheit seiner Ehefrau. Das wird aber so nicht betrachtet: Die gesamte amerikanische Presse wie auch die französische Regenbogenpresse machen sich über den Fall her. Da sitzt einer, nach dem werfen sie Steine, einer, den sie vorher bejubelt haben. Einer mit einer reichen Frau, das macht noch mehr Spaß. In allen Teilen dieser Presse wird betont, dass sie einen reichen Kunsthändler zum Großvater hat. Der Vater, der französische Widerstandskämpfer, wird dagegen selten erwähnt, denn der ist einfach zu gut. Auch die Verdienste des Angeklagten findet man in Suchmaschinen nur noch ganz weit hinten. Da sitzen Leute im Glashaus, die eine wahre Schmierkampagne gegen einen vorher Umjubelten starten, plus ein prüde-spießiges-heuchlerisches Amerika, das seine Glashausbewohner hat und sie nach politischem Bedarf bei passender Gelegenheit exponiert. Da sitzen Leute im Publikum, in Kommentarbereichen, die sind wie der Plebs, der geschrien hat: "Kreuziget ihn", oder der Plebs, der bei Hexenverbrennungen die Marktplätze bevölkerte oder bei Guillotinierungen jubelte und heute noch in einem bestimmten Teil der Welt jubelt, wenn ein Ehebrecher bzw. die Frau dazu, gesteinigt oder gehängt wird. Wir haben das Mittelalter nicht ganz abgeschafft, sondern verwirklichen es weiter medial, ohne dass einer sich die Hand schmutzig macht. Die Leute, die darauf reinfallen, sind nichts weiter als Gaffer auf einem Marktplatz.
Ich bin lieber wie Veronica, die Jesus den Schweiß abwischte, als er sein Kreuz trug. Und lieber wie der 12. Geschworene, verkörpert von Henry Fonda in Sidney Lumets großem Film. Im Zweifel für den Angeklagten. In meinem recht gut belesenen Wissen um die vielen Kloaken auf dieser Welt spreche ich für Dominique Strauss-Kahn und habe die Arbeitshypothese, dass er in den Anklagepunkten unschuldig ist. Sollte ich unrecht haben, habe ich eben einen Sünder verteidigt, aber das ist längst nicht so verwerflich, wie im Glashaus zu sitzen und nach Gefallenen mit Steinen zu werfen.
Ich entschuldige mich für die Länge. Es geht mir um einen Menschen, einen Menschen, der recht viel für ärmere Länder getan hat, zumindest hat er das versucht, und die Gemeinde aus Guinea in New York ist deswegen auch völlig zerrissen in ihrem Urteil. Es geht mir um die mediale Vorverurteilung eines Menschen. Nach Luther: "Ich stehe hier und kann nicht anders."
 
Winfried Schley
27.05.2011
08:32 Uhr
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Eine sehr gute Abiturprüfung mit einem hochbegabten Siebzehnjährigen zur Gottesfrage angesichts der Leids in der Welt brachte mir nachfolgenden Text wieder in den Sinn:

Gott ist nicht tot. - Gott geschieht.

Wo geschieht Gott? Irgendwo tief in mir drin, aber nicht nur in mir allein, sondern in vielen, eigentlich allen Menschen guten Willens auf der ganzen Welt, gleich welcher Rasse oder Religion sie angehören. Gott geschieht weltweit und allumfassend in den Herzen der Menschen, in einem Gleichklang ihrer Gesinnung, in einem barmherzigen Einsatz für andere.

Wie ein feines, hauchzart gesponnenes, wenn auch sehr leicht verletzbares Netz umspannt dieses göttliche Wirken die Welt, aller Angst, Machtgier, Ausbeutung, Gewalt und Unterdrückung zum Trotz. Es wird dort neu gesponnen, wo es zerrissen ist, verstärkt seine Zähigkeit dort, wo es zu zerreißen droht, keimt immer wieder neu auf aus den Ruinen kriegerischer Zerstörung.

Es durchzieht die Geschichte der Menschheit seit Menschengedenken und ist bis jetzt nie untergegangen, auch wenn es manchmal in gewissen Epochen oder Regionen vollkommen ausgelöscht schien.

So wie der Mensch nun im Gegensatz zum Tier zum Trinken ein Gefäß verwendet, und sei es nur die hohle Hand, so braucht er für dieses göttliche Geheimnis Sprache und Gesten, die Gestalt annehmen in Meditation und Gebet, in mannigfachen Ritualen und Symbolen, kunstvoll gestalteten Musikwerken, Bildern, Statuen und Gebäuden.

Das Gespür für dieses göttliche Geschehen ist in jedem Menschen angelegt, gleichsam genetisch bedingt, kann aber verschüttet werden. Es muss also gepflegt und vertieft werden in Wegen zur inneren Stille. Nur dort keimt die Hoffnung und die Erkenntnis, nur dort wird bewusst, dass Gottes Kraft alle Wege mitgeht und immer wieder neu anfangen lässt.
 
Flogni
25.05.2011
14:21 Uhr
     
Die AKTION MENSCH startet auch dieses Jahr wieder ein Filmfestival, das durch Deutschland tourt.
In 100 Städten werden 10 Filme unter dem Thema "Über Mut" gezeigt. Bei uns in Hof laufen sie
jeweils vom 29. Mai bis einschließlich dem 10.Juni 2011. Hier die Auflistung:
1. Teenage Response(Portraits von 13 Berliner Jugendlichen)
2. Rainbow Warriors(Greenpeace in Aktion)
3. Fritz Bauer - Tod auf Raten(Ein deutscher Staatsanwalt und der Holocaust)
4. Die Kinder von Don Quijote(Obdachlose in Paris)
5. Budrus(Gewaltfreier Widerstand in Palästina)
6. Die Zeit ihres Lebens(Britische Intellektuelle im Altersheim) --- Traugotts letztes Thema !
7. Eine flexible Frau(Stellensuche in der neuen Leistungsgesellschaft)
8. Rough Aunties(Südafrikanische Frauen gegen Kindsmissbrauch)
9. Monica und David(Portrait eines Paars mit Down-Syndrom)
10.Antoine(Portrait eines blinden Sechsjährigen)

In Klammern habe ich jeweils das dargestellte Problem beschrieben.
Jeder Vorführung schließt sich eine offene Gesprächsrunde mit Fachleuten an.

Zitat aus dem Festivalflyer:
"Aufklärung und Information sind die Grundlagen für ein gleichberechtigtes Leben aller Menschen
in der Gesellschaft....Mit Aufklärungsprojekten wie dem Filmfestival möchte die Aktion Mensch Diskussionen anregen, Veränderungsprozesse anstoßen und zum konkreten Handeln aufrufen....
Alle Aufklärungsmaßnahmen haben eines gemeinsam: Sie sensibilisieren für gesellschaftliche
Missstände und aktivieren Menschen, sich für mehr Gerechtigkeit einzusetzen - und so zu einem
offenen und positiven gesellschaftlichen Klima beizutragen."
Ich werde alle(!) Vorstellungen besuchen und gegebenenfalls davon berichten.
 
Sophie
24.05.2011
17:12 Uhr
     
Das können Sie nicht, weil vor Prozessbeginn nichts Genaues über sie bekannt gegeben wird. Alles andere sind Gerüchte. Es ist auch möglich, dass es hier zwei Opfer gibt. Und außerdem glaube ich Anne Sinclair, der Tochter des Widerstandskämpfers Robert Sinclair, recht viel. Außerdem der Ehefrau davor, die sagt, er sei sanft und außerdem Carmen Lleret, die das auch angibt. Und in der Clintonaffaire habe ich ebfs. nichts geglaubt, was in der Zeitung stand, außer dass er erstmal log. Das sagt aber nichts aus über das allgemeine Lügen in solchen Angelegenheiten. Bill Clinton ist nach wie vor einer der beliebtesten Männer in Washington und den USA.  
Kathrin
24.05.2011
16:43 Uhr
     
Was bedeutet das Blumensymbol, keine Ahnung, wie es unter meinen Namen geriet.  
Kathrin
24.05.2011
16:40 Uhr
    ICQ
"Gut gesagt" fand ichs auch und stimme auch in vielen Punkten zu. Trotzdem glaube auch ich dem Zimmermädchen aus der Bronx.  
Monika Glaessel
24.05.2011
13:33 Uhr
E-Mail    
Liebe Sophie, ich glaube dem Zimmermädchen aus der Bronx.  
tg
22.05.2011
17:45 Uhr
     
Dank für die sehr persönlichen Geschichten vom Altwerden. Fürs Hundchen ist man nie alt, oder?  
Dorothé
21.05.2011
21:28 Uhr
     
Ingeborg und Ohli, auch ich bin in eine Seniorenresidenz gezogen und zwar nach Aumühle, weil ich meinen Dackel mitnehmen konnte und dieses Seniorenstift mitten im Sachsenwald liegt, man also herrliche Spaziergänge genießen kann. Man ist alt, aber das Alter spielt hier nicht die wichtigste Rolle. Die Hunde-Besitzer unterstützen sich, wann immer es notwendig ist. Hat man z.B. einen Arzttermin, wird der eigene Hund von den anderen Bewohnern zum Spaziergang mit ausgeführt. Es gibt Englischkurse, Wirbelsäulentraining, Gymnastik etc. Was ich sagen will: keine Angst vor Seniorenstiften, es ist schön hier zu leben und zu lachen und manchmal auch wieder zu lieben. Gar nicht mal so selten!  
Ohli
21.05.2011
09:42 Uhr
E-Mail    
Ja, Ingeborg, es ist schön, dass Du so positive Erfahrungen machst!
Das Internet lässt gerne das eigene Alter vergessen; denn so können wir Kontakt halten mit den Kindern, Enkeln und Freunden. Per Internet steht uns die ganze Welt offen - das bereichert den Tag. Bleiben dann noch die Erlebnisse im Alltag - Wir haben doch ein reiches Leben!
 
Ingeborg
20.05.2011
21:30 Uhr
     
Ja, das Alter gibt es so nicht, denn im Kopf bleiben wir meistens ganz jung, zuweilen sogar übermütig. Ich sehe es hier im Augustinum an mir selbst und an meinen Mitbewohnern. Was hecken wir aus, was haben wir für Spaß - auch die 90 jährigen sind dabei. Durch die Geselligkeit sind wir vom Gefühl her nicht alt, auch wenn unsere Gesichter ein langes Leben widerspiegeln. Und unser Rotwein schmeckt uns noch. In diesem Sinne: genießen Sie das Leben, jede Stunde, jeden Tag!
Ich kann dies nur schreiben, weil ich ich hier im Seniorenstift gelernt habe, mit dem PC umzugehen; es ist schön, den Enkeln in den USA e-mails zu schreiben. Fantastisch!
 
tg
20.05.2011
18:06 Uhr
     
Das Alter gibt es so nicht. Zumindest leiden wir am Ende unseres Lebens nicht unter dauerndem Altern: Wir haben Anfälle von Altern genau wie die Bäume. Wir verlieren unsere Blätter, unsere gute Laune, unsere Lebenslust, und dann kehrt alles zurück.
Wir haben keine Kindheit, keine Zeit der Reife, kein Alter; mehrere Male im Leben machen wir unsere Zeiten durch, doch über ihren Verlauf wissen wir so gut wie nichts. Er ist nicht regelmäßig. Jules Renard.
So kann es sein. Oder?
 
Sophie
18.05.2011
12:50 Uhr
     
Danke, tg. ich habe beschlossen, vorläufig nicht mehr in die USA zu reisen. Das ist nicht mehr das Land, das ich einst kannte. Das betrifft auch den Nacktscanner an Flughäfen, die unmenschlichen Haftbedingungen von Bradley Manning (mutmaßlich das Leak zu Wikileaks), unbemannte Drohnen, die meistens Zivilisten erwischen, und die Überwachung der eigenen Bevölkerung. Wer englisch kann und mehr darüber wissen will, google Dana Priest+Washington Post+Monitoring America. Ich hoffe, Strauss-Kahn kommt baldigst aus dem New Yorker Alcatraz-Ersatz frei.  
tg
18.05.2011
12:13 Uhr
     
Gut gesagt.  
Sophie
18.05.2011
11:50 Uhr
     
Dominique Strauss-Kahn: Er macht als IWF-Chef arme Länder glücklicher, war der schärfste Konkurrent vo Nicolas Shark-ozy und - well - liebte die Frauen und sie ihn. Außerdem war sein jüdischer Glauben einigen ein Dorn im Auge. Das ergibt die Konstellation zu einem Komplott, das er befürchtete (Spiegel online). Ich glaube auch daran. Wie die USA ihn behandeln, ist weit unter der Gürtellinie. Bei Assange gab es Liquidierungsaufforderungen aus diversen Richtungen, ein Prozess für bin-Laden war wohl zu gefährlich. Angeblich selbstmordgefährdet. Glaub ich nicht. Ich glaube, er ist unschuldig. Was soll ein Mann, der fast jede Frau haben kann, mit einem Zimmermädchen aus der Bronx kurz vor Abflug zu wichtigen Gesprächen mit Frau Merkel? Lust ist nicht gleich Macht. Dieser ist ein Lustmensch in puncto Frauen. Die amerikanische Presse (außer den wenigen, die ihn respektieren und verteidigen) macht sich darüber her, als wäre er Jack the Ripper. Das ist verrückt.  
Winfried Schley
16.05.2011
16:37 Uhr
E-Mail Homepage  
Mal etwas von der heiteren Seite:

Der Amserich um Nahrung fliegt,
das Eierbrüten ihr obliegt.

Die Haselmaus im Laub erwacht,
wo sie die Nacht hat zugebracht,
sich nun durch welkes Laub bewegt,
das raschelnd sie zu Seite fegt.

Laut pocht des Finken voller Schlag,
als grüße er den Maientag.
Ums Menschen Ohr es summt und brummt,
so dass vor Staunen er verstummt.

Mit vollen Lungen er genießt,
wie ringsum alles blüht und sprießt.
In sich hinein er eitel lacht:
„Dies alles ist für mich gemacht!“

Er lässt sich in die Liege fallen,
die Sonne auf die Wampe knallen
und döst behaglich vor sich hin,
hat außer Nichtstun nichts im Sinn,
bis ihn ein Windstoß jäh erschreckt,
weil der die Sonne hat verdeckt
mit Regenwolken voll und prall.
Sie künden an den Wasserschwall,
der flugs den Menschen treibt ins Haus.
Der Traum vom Sonnentag ist aus.

bild
 
Tassita
15.05.2011
21:55 Uhr
E-Mail    
Danke, liebe Indrasun für Deine einfühlsame Antwort. Ich möchte Dir (Euch) eines meiner neuesten Gedichte senden.
Ganz liebe Grüße, Tassita

In der Stille
entfaltet sich
das Geheimnis
der Liebe.

Einer Liebe,
die lebt im
weiten Raum,
jenseits der Zeit -

allumfassend,
Frieden bringend.

Still.


Danke auch für die Gedichte der letzten Einträge. Sie tun gut.
 
indrasun
15.05.2011
17:45 Uhr
     
Liebe Tassita,
ich kann Dich gut verstehen. Immer wieder sage ich mir : "Das Dunkle nach oben, das Helle nach unten und immer so weiter". Es kostet viel Mühe, viel Kraft und vor allem Mut. Du (erstmal) für Deine Katze, ich für meinen Sohn. Es kann dann nicht anders, als bald heller werden. So hell, wie bei Ingrid.
Indrasun
 
Tassita
15.05.2011
14:56 Uhr
E-Mail    
Manchmal gelingt es mir, die Welt mit "Ingrids" Augen zu sehen. Aber oft geht es mir, wie einer Verzweifelten, die den Schritt Gunter Sachs versteht und diesen Ausweg in Betracht zieht. Aber meine Katze braucht mich. Sie ist die Einzige.
Und so trau´ ich mich, weiter zu machen. Ja!
Tassita
 
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