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Sophie
24.01.2011
11:09 Uhr
     
Ja, es ist bedauerlich, dass wir in einer Zeit leben, die sich stark von außen definiert statt von innen. Aber das ist die Realität. Wir leben in einer überaus narzisstischen Phase der westlichen Welt. Ein zwangsläufig unbearbeitetes Gesicht eines Afrikaners kann gegenüber der Perfektion eines Hollywoodstars visuell eine Erholung sein. Ich aber glaube nicht, dass Wiederherstellungs- und kosmetische Chirurgie das eigentliche Problem sind, denn beides geht auch nebeneinander. Das Grundproblem ist der Verlust innerer Werte, täglich gefördert durch unsere Medien. Vor Jahren sah ich einen Film über einen entstellten Menschen: Der Elefantenmensch. Der Film ging an die Nieren, das Leid war palpabel. In München hat Professor Mühlbauer vor vielen Jahren ein Kleinkind mehrfach operiert mit großem ärztlichen Geschick, dem ein Frettchen, das die Eltern frei in der Wohnung hielten, im Schlaf das Gesicht zerfressen hatte. Der wäre ein guter Ansprechpartner, hat ständig sowas gemacht und nebenbei auch Schönheitschirurgie. Koryphäe. Vielleicht auf youtube im Gespräch mit Dr. Antje-Katrin Kühnemann zu finden. Ansonsten googeln. Arbeitet noch.  
ds
24.01.2011
09:41 Uhr
     
... sollten wir nicht unterscheiden zwischen wiederherstellender Chirurgie, die ein Sgen sein kann - Beispiele siehe die Voreinträge - und andererseits kosmetischer "Verschönerung", die bekanntlich zum Tode führen kann, wenn dem Träger die gottgegebene nicht ausreicht. Wir haben unsere Schönheit nicht von fremden(?)Idealbildern, von Bogner, BOSS oder so, sondern aus unserer Ebenbildlichkeit Gottes, unserer Eigenschaft/ Abkommenschaft als Kinder Gottes. Wer das aber nicht weiß, dessen nicht sicher ist, braucht wohl Messer im Irrglauben, damit Schönheit herzustellen oder Konten der Operateure zu füllen. Wie viele schönheitsoperierte Gesichter sind sind leer, wie viele andere erfüllt, authentisch,...
Gruss aus Hamburg, Delf
 
Winfried Schley
24.01.2011
08:15 Uhr
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Nochmals zu „Gesicht und Identität“:
Einer Bekannten von mir wurde als junger Frau bei einem Autounfall das Gesicht zertrümmert. Die Gesichtschirurgie leistete hervorragende Arbeit. Das neue Gesicht war sogar ebenmäßiger als das alte. Dennoch blieb für mich in dem neuen Gesicht etwas maskenhaft Fremdes. Nahen Angehörigen erging es ebenso. Aber wie hätten wir alle auf das zertrümmerte Gesicht reagiert, das wir ja nie zu Gesicht bekamen? Der Betroffenen selbst, ohnehin ein etwas scheuer Mensch, war es gerade recht, sich besser vor den anderen verbergen zu können.
 
Hallo
23.01.2011
23:05 Uhr
     
Entschuldigung Herr Schley :-)  
Hallo
23.01.2011
23:03 Uhr
     
Ja, was ist mit dem Menschen, der wegen (Beispiel v. Hr. Schrey) Unfall odgl. so entstellt ist, dass er keine Identität zu seinem Gesicht, seinen ANblick, je gefunden hat? - Hilft da die Gesichtschirurgie einen Zugang zu finden? Ich meine, dass Möglichkeiten dazu gegeben sind.  
Winfried Schley
23.01.2011
20:37 Uhr
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Weltkursbuch, für Christen ein Muss.

P.S.: Über "Gesicht und Identität" muss ich erst nachdenken. Als Sechsjähriger hatte ich einen Unfall, bei dem meine rechte Gesichtshälfte voll zuschwoll, so dass niemand wusste, ob das unter der Schwellung versteckte Auge geschädigt war oder nicht. Alles ist gut abgeheilt bis auf eine Narbe auf der rechten Wange. Sie gehört, von mir nie hinterfragt, zu meiner Identität. Aber wie sieht das bei einem Menschen aus, der entsetzlich verstümmelt wurde und sich zuvor anders kannte?
 
tg
23.01.2011
16:14 Uhr
     
Soll mit Gesichts-Chirurgen reden über "Gesicht und Identität"- wo soll das hinführen? WENN EINER UNTER SEINEM GESICHT LEIDET, nicht unter Krähenfüßen oder andern altersspuren- sondern wirklichen Beschädigunge, Entstellungen, und er wird operiert , ist es doch fraglich, ob er sich jetzt ins Gesicht sehen kann, jetzt gern so aussieht... Sagt mal was- TG  
Sophie
17.01.2011
22:40 Uhr
     
Schön, TG, das von Kleist.
Was ich damit meine, molitoribus, ist, dass wir (und auch Margot Kässmann) darauf bestehen sollten, dass wir viel getan haben und uns als so gut hinstellen sollten wie wir sind. Wenn wir das versäumen, wird der relativ geringe ultrarechte Anteil in diesem Land, sehr viel kleiner als z.B. der französische --Herr Schley wird das bestätigen - anschwellen. In Berlin kommen manchmal nur 5-10 Schüler auf einen Förderlehrer, und nichts ändert sich. Genetik ist nicht eine feste Ausstattung, mancher lag hier verkehrt. Gene ändern sich, sonst wären wir alle noch so, wie der Vorfahr, den sie im Tschad ausgebuddelt haben. Zu diesen Mikroänderungen gehört aber auch ein Willen.
Was ich auch noch meinte, war, dass es Zeit wird, dass die Kirchen sich um die Christen im NO und MO kümmern. Al Qaida hat zu ihrer Vertreibung und Eliminierung aufgerufen. Es wird Zeit, ihnen Unterstützung zukommen zu lassen oder ihnen bevorzugt Asyl zu gewähren, eine Idee, die Herr Schäuble schon in der letzten Legislaturperiode hatte, wenn ich mich recht entsinne. Es hilft nicht, dass nicht alle auf Al Qaida hören. Es reicht, wenn das wenige tun, denn sie arbeiten mit Sprengstoff. Die Kopten sprechen aramäisch, übrigens, aber das werden Sie wissen.
Herr Schley, Pamiers musste ich auf der Karte nachschauen, bei Toulouse, das kenne ich gut. Was Sie in dem einen link beschreiben, ist das typische Weggucken von einem Ehrenmord, was jahrelang gemacht wurde und immer noch passiert. Es ist aber seit Hatun Sürücü und Morsal Obeidi etwas besser geworden. Warum die Politiker und Presse so lange weggeschaut haben, ist ein Rätsel.
 
tg
17.01.2011
21:12 Uhr
     
Zuweilen, wenn ich meine Pflicht erfüllt habe, erlaube ich mir, mit stiller Hoffnung an einen Gott zu denken, der mich sieht und an eine frohe Ewigkeit, die meiner wartet; denn zu beiden fühle ich mich doch mit meinem Glauben hingezogen, den mein Herz mir ganz zusichert und mein Verstand mehr bestätigt als widerspricht.
Heinrich von KLEIST 1777-1811
 
molitoribus
17.01.2011
14:53 Uhr
     
"Aus der Ferne gesehen sei beim Thema Integration alles nicht so schlimm wie die Deutschen es immer machten, sagt Käßmann. Trotz oftmals magerer Gastfreundschaft habe Deutschland bereits "ungeheuere Integrationsleistungen" vollbracht. Aber: "Statt Gelungenes zu sehen, starren wir stattdessen auf Probleme."

Dies steht in Sophies verlinktem Artikel ebenfalls...
 
Winfried Schley
16.01.2011
08:16 Uhr
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In manchen kirchlichen Kreisen in Deutschland ist es geradezu Mode geworden, sich selbst zu erniedrigen und als verbesserungsdürftig einzustufen und andere oder andersartige Menschen und Kulturen als besser darzustellen. Verbesserungsbedürftig ist natürlich immer alles, weil naturgemäß nichts perfekt ist. Aber wieso die Andersartigen immer leuchtendes Vorbild und Beispiel sein sollen, halte ich für eine betriebsblinde Sichtweise und falsch gedeutete christliche Demut.

Mir kann niemand vorwerfen, dass ich etwas gegen Immigranten hätte (vgl. Das können Männer so nicht ...). Dennoch oder gerade deswegen poche ich darauf, dass ich in unserer Gesellschaft ein Recht auf eigene Identität z.B. als Christ oder z.B. als Deutscher habe und darauf aufmerksam mache, dass sich hinter gleicher Sprache und Ausdrucksweise oft eine ganz andere kulturelle Interpretation verbirgt (vgl. „Der Islam gehört zu Deutschland.“ oder Abendland – christlich Land?), ganz zu schweigen von gegensätzlichen oder gar feindlichen Haltungen, die unsere Presse gern versteckt (vgl. erstochen ist nicht erstochen oder Das Denken der Anderen. oder Cocktail Menschenrechte).

Wenn wir interkulturell in Frieden miteinander auskommen wollen, müssen wir die anderen in ihren Tiefendimensionen verstehen lernen. Wie schwierig und mühselig dieses Geschäft ist, erfahre ich in meinem langjährigen Engagement für die deutsch-französische Städtepartnerschaft immer wieder aufs Neue. Wie oft überrascht es mich immer wieder, was ich in all den Jahren unbewusst an tiefgreifenderen Unterschieden nicht wahrgenommen habe. Dabei handelt es sich hier noch um ein unserer eigenen deutschen Kultur nahestehendes Nachbarvolk, also nur einen kleinen Ausschnitt der gesamten Problematik.

Wenn Paulus in seinem Brief an die Römer fordert, dass Christen Böses mit Gutem vergelten sollen, geht das nur, wenn wir genau hinschauen lernen, was wir als gut und was als böse einstufen.
 
rbbln
15.01.2011
17:03 Uhr
     
bravo zu diesem beitrag von sophie ...  
Sophie
14.01.2011
09:44 Uhr
     
Ein warmer Empfang für die neue Gastprofessorin - wie er in Deutschland vor allem für Migranten nicht selbstverständlich sei.
"Uns fehlt eine Begegnungskultur", kritisierte sie. Die Gastfreundschaft der Deutschen sei "recht mager" ausgeprägt, gute Gastfreundschaft aber eine Voraussetzung für gelungene Integration.
http://www.tagesspiegel.de/politik/kaessmann-gastfreundschaft-der-deutsche n-ist-recht-mager/3698970.html
Das ist ein starkes Stück. In den USA, wo sie gerade als Gast, der wieder ging, war, sind Immigranten völlig auf sich gestellt. Sie müssen Arbeit finden, gute Schulen kosten Geld. Wir sind in Europa entgegenkommend genug gegenüber Immigranten, die verschämt Migranten genannt werden. Nein, sie sind keine Gäste. Sie bleiben. Und wenn man irgendwo bleibt, muss man sich idealerweise dort wohl fühlen, soll heißen, das Land und seine Kultur mögen. Sonst kann man ja theoretisch wieder gehen. Soweit ich das beobachte, mögen Polen uns. Russen auch. Asiaten ebenfalls. Sie reisen auch gern hierher. In den großen europäischen Kulturstädten steht man mit ihnen in Schlangen vor Kirchen und Museen.
Als wenn es nicht ein wirklich christliches Thema geben würde: Christen im Irak, in Nigeria, im Sudan, Kopten, auch Christen, in Ägypten. Dort ist es etwas mager. Und für die Armenier in der Türkei war es auch ziemlich mager vor ca. 100 Jahren. Nein, Frau Kässmann, hier ist es nicht kalt, dort ist es sehr, sehr kalt. In der Türkei darf man nicht einmal ein Grundstück kaufen, um eine Kirche zu bauen. Sorry, aber diese Einstellung kann ich nicht nachvollziehen. Es geht mir gegen den Strich, wenn man immer nur das eigene Land schlecht macht. Es gibt tolle Menschen in diesem Land. Nein, Frau Kässmann. Seit der 19-Jährige am Jungfernstieg erstochen wurde, hat man Bedenken, seine Youngsters nach Hamburg zu lassen. Das ist eine verdrehte Sichtweise. Von der evangelischen Kirche erwarte ich anderes.
 
rbbln
12.01.2011
19:06 Uhr
     
ich komme gerade aus dem kino und habe mir diesen film angesehen. Er hat mich informiert, beeindruckt, aufgewühlt - wahrscheinlich werde ich heute nacht nicht schlafen können, weil ich nur an diesen film denke. Sehr zu empfehlen ...  
do
11.01.2011
15:22 Uhr
     
Wie schön, dass die "Bibelenergie" nun auch als pdf-Datei zu lesen ist - das vereinfacht die Wiederaufnahme nach einer Lesepause ... Danke! Das "im"von "im kurzer Aneignung" verwirrt mich weiterhin ein wenig ...
Derzeit bin ich in ein Buch über "Die Mönche von Tibhirine" vertieft ... wer kann, schaue sich "Von Menschen und Göttern" an - leider läuft der Film ja längst nicht überall ... do
 
tg
10.01.2011
20:35 Uhr
     
bittte noch einmal das http.....eingeben- und ihr habt eine Bibelrolle mit 420 Seiten, -ratsch zieht Ihr durch die Bibel (Scrolen):und bleibt hoffentlich hängen wo es gut ist: http://www.lebensmut.de/inhalt/bibelenergie/kurzbibel.pdf  
ing
09.01.2011
15:33 Uhr
     
Mich macht es froh Herr Schley, daß Sie hier im lebensmut.land gelandet sind!
Auch Ihr Vaterunser ist eine feine Bereicherung. Ich will es heute noch gerne an eine Freundin ohne PC in schönster Schrift weiterversenden, weil ich weiß, daß sie schon immer auf diese Worte gewartet hat.
Danke!
Ich wünsch' EuchAllen ein Neues Jahr mit ganzviel Liebe, Von Herzen, Ingrid.
 
Winfried Schley
09.01.2011
13:02 Uhr
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Zur Jahreslosung 2011:
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12,21

Vor vielen Jahren brachte ich einer befreundeten Zeitungsredakteurin einen Leserbrief zur Veröffentlichung in die Redaktion. Ich hielt diesen Brief für sehr scharfsinnig formuliert, verteidigte darin das Lebensrecht des Ungeborenen und griff gleichzeitig einen Arzt an, der in unserer Stadt für Schwangerschaftsabbrüche bekannt war. Die Zeitungredakteurin, eine gläubige Christin, las meinen Leserbrief durch, schüttelte den Kopf und meinte: "Das darfst Du so nicht schreiben. Du zwingst Menschen nur in eine Verteidigungsposition, die ihr Herz verhärtet. Man muss das Böse weglieben." Wumm! Das hat gesessen! Der Leserbrief blieb unveröffentlicht. Noch heute begleitet mich ihr Satz: "Man muss das Böse weglieben." Dennoch stelle ich immer wieder überrascht fest, wie rasch er mir entgleitet und wie oft ich ihn mir in Erinnerung rufen muss. Es scheint leichter, darüber zu schreiben als danach zu handeln. Ob es Paulus auch so ging?

P.S.: Bei meinen Link über das Vaterunser habe ich einen Fehler gemacht, hier die Korrektur.
 
tg
03.01.2011
15:06 Uhr
     
ja, aber auch Angebotenes prüfen. Ich las die Vorschläge über die Weisen und Zwitter. Bedenkenswert, wirklich; Dank.  
ds
03.01.2011
13:20 Uhr
     
Ja, bitte noch ein bißchen bei der Jahreslosung 2011 bleiben:
NICHT: wie du mir, so ich dir,
SONDERN: wie Gott mir, so ich Dir!
Ein gutes Jahr euch allen - Delf
 
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