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Autor Nachricht
Einfach ich...
26.09.2010
23:59 Uhr
     
Heute bin ich sehr traurig und im Moment finde ich meinen Lebenplan nur noch besch..... Das Jahr wahr ein hartes Jahr. Im Nov 2009 hatte ich in der 10ssw die erste Fehlgeburt. Im April 2010 die zweite in der 19ssw. Vorletzten Freitag kam meine Mutter die schon lange etwas Pflege braucht- besonders auch meine Nähe braucht, mit einer Alzheimerdemenz Diagnose vom Krankenhaus heim. Am 23.09. Ist dann auch noch unsere Patin gestorben. Es ist ein schlimmer Verlust für uns... Auch wenn der tot für sie ne tolle Sache ist, ich es ihr gönne und sie zu 100% im Licht weis, für uns ist es noch so schwer zu verstehen- auch das noch anzunehmen! Meine Mutter will seit dem nicht mehr. Sie macht nur noch ins Bett, liegt darin, wenn man sie nicht dazu bewegt, die Kleidung zu wechseln, isst nicht mehr. Am Freitag muss ich meine neue Arbeit anfangen... Wie soll das alles gehen? Warum jetzt alles? Ich hab schon die letzte Arbeit wegen meiner Mutter gelassen- und war ein Jahr daheim- zur Pflege- ich muss jetzt... Im der Hoffnung, dass alles Gut wird... Danke für das zuhören...  
SB
20.09.2010
18:33 Uhr
     
Lieber TG,
danke für die Zeilen von D. Bonhoeffer sie bedeuten mir sehr viel und ich habe sie schon oft verinnerlicht.
Sie geben soviel "Lebensmut" und lassen uns immer wieder hoffen.
 
TG
19.09.2010
16:31 Uhr
     
Ich glaube, daß Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, daß Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein. Ich glaube, daß auch unsere Fehler und Irrtümer nichtvergeblich sind, und daß es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unsern vermeintlichen Guttaten. Ich glaube, daß Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern daß er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet. -Bonhoeffer  
Dorothé, Erwin, Ingeborg u. v.a.
16.09.2010
22:11 Uhr
     
Lieber Pastor Giesen, wir, die Bewohner des Augustinums in Aumühle, die Ihre Predigt erlebten, möchten Ihnen von ganzem Herzen danken. Es war ein großartiges Erlebnis und hat uns viel Freude bereitet. Natürlich kannten einige von uns Sie aus Sylter Zeiten- sprich von Predigten in St.Severin. Sie haben nach Ihrer Pensionierung wirklich nichts verlernt, Ihre Gottesdienst sind nach wie vor mitreißend. Bleiben Sie gesund und uns erhalten. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch.  
tg
12.09.2010
22:24 Uhr
     
Predigt im Gottesdienst in Aumühle, 12.September 2010 anläßlich eines Familientreffens

Alle Sorge werft auf Gott, denn er sorgt für euch. 1.Petrus 5,7
Jeder hat auf seine Weise Gott nah und fern erfahren. Darum feiern wir ja Gottesdienst, um unsere Erfahrungen zusammenzulegen. Und sie mit denen vorangegangener Christen zu vergleichen. Hoffentlich ist der Prediger durchlässig für Erfahrungen vieler. Und wie es biblischen Personen erging, das sollte er wissen.
Alle Sorge werft auf Gott, denn er sorgt für euch. Wie ist das gemeint?
Vier Beispiele:
Abraham hört den Ruf: Geh aus deiner Heimat in ein Land, das ich dir zeigen werde. Und der Kerl packt mit Frau Sara seine Sachen zusammen. Nimmt Geld mit und Verpflegung und seine Tiere, Und bricht auf, weiß noch vor dem Gartentor nicht, ob er links oder rechts gehen wird, aber dann ziehts ihn nach Süden bis er in ein Land kommt, wo es ihm gut zu siedeln scheint. Abraham glaubt, dass Gott für ihn vorsorgt, aber Abraham besorgt auch die nötigen Schritte, dass Gott für ihn sorgen kann.
Josef –seine Brüder wollen den Träumer, den Angeber, das Vorzeigekind des Vaters, loswerden. Sie seilen ihn ab in einen leeren Brunnen - soll er doch umkommen. Josef sieht sich aus der Welt gefallen. Das Vertraute- die Elternliebe, die Familienbande- tragen nicht mehr. Doch des Nachts strahlen die Sterne- er sieht sie als Krone auf seinem Haupt. Ihm kommt die Gewissheit: Für die Grube, für den Tod bin ich noch nicht geschaffen, Gott muss noch mehr mit mir vorhaben. So hält er durch bis Kaufleute aus Midian vorbeikommen und ihn den Brüdern abkaufen- später wird er der Ernährer Ägyptens.
Dann Jesus, er hat als Kompass: „Gott liebt mich und braucht mich“. Er sagt den Menschen dies auch als Evangelium und tut ihnen auch handfest Gutes. Gegner hatte er zur Genüge: König Herodes und die Schriftgelehrten. Er suchte den Konflikt nicht, machte eher einen Bogen um die Hauptstadt Jerusalem, bis es zuletzt nicht anders ging. Und dann warf er alle Sorge um sich selbst auf Gott und nahm, was dann geschah als dunkle Fürsorge an.
Und die Montagsdemonstrationen in der DDR- Sie blieben gewaltlos aber wurden von den Zahlen her immer mächtiger. Die Menschen wussten Gott, bzw. den Geist der Geschichte auf ihrer Seite. Und weil sie gewaltlos blieben, konnte die Mauer fallen.

Alle Sorge werfet auf Gott- das sah bei Abraham so aus, dass er auf sein Wort hin, die Vergangenheit zurückließ ,
bei Josef: er nahm das Leuchten der Sterne als Verheißung: mit mir hat Gott noch viel vor.
Bei Jesus: In deine Hände befehle ich meine Seele.
Und bei den Montagdemonstranten: Vertrauen schaffen ohne Waffen. Wir müssen hoffen, dass eine Gute Macht uns durchbringt. Sonst geht gar nichts.
Und wie ist es bei uns?
Wir könnten ohne dies Gottvertrauen gar nicht morgens aus dem Bett. Wenn wir nicht glaubten, dass wir heil durch den Tag gebracht werden, könnten wir ihn gar nicht anfangen, blieben nur reglos liegen.
Natürlich ist Gottvertrauen ein Erziehungsprodukt: sowohl die Eltern von Heinrich u Wilhelm als auch die Eltern ihrer Frauen, unserer Mütter Dorkas und Irmgard, kamen aus kirchlich geprägten Häusern. Großvater Heinrich Abraham war Lehrer in Wanheim. Als die Zwillinge als 5. und 6. Kind ankamen, lernte er noch Organist um bei Hochzeiten 5Mark extra einzunehmen- er soll alle Menschen immer zuerst gegrüßt haben, klug dies Entgegenkommen. Eine herrliche Frömmigkeit strahlt uns aus folgendem Satz entgegen: Kommt nicht so oft zum Grab, wir sind nicht hier. Unsere Mütter haben wie viele andere auch mit Gottvertrauen und Tatkraft die Kriegszeit und die Hungerzeit danach bestanden.
Im Gebet zur Nacht gab man die Sorge ab, im Morgengebet bat man um Kraft und lud sich die Sorge des Tages wieder auf.
Ich vermute, die vor uns wußten, was Gottes Sorge war und was des Menschen Auftrag. Sie mühten sich um viele- aber „werdet nicht der Menschen Knechte“, das gab ihnen einen Rückhalt, nicht vor Menschen zu kuschen -aber machte auch, dass sie selber keine Kniefälle wollten. Ich meine, sie konnten gut vergeben, weil sie wussten, Richter ist der Herrgott und wir sollen nicht richten. Sie wussten auch von ihren dunklen Seiten, lebten die auch, im festen Wissen: Sündige zur Not, aber glaub um so tapferer an die Vergebung. Beide Brüder waren auch Gauner des lieben Gottes-
Alle Sorgen auf ihn werfen- unsere Mütter wie andere auch, waren oft Wochen und Monatelang ohne Nachricht, ob ihre Männer, unsere Väter noch am Leben waren- sie glaubten die in der Ferne in Gottes Hand und sich selber auch- und waren ansonsten völlig damit ausgelastet, Gottes Fürsorge, derer sie gewiss waren, in die Tat umzusetzen und die Kinder durchzubringen. Später wachte Mutter Dorkas am Krankenbett ihres Ältesten- und betete sich und ihren Peter vor Gott hin – dass er und sie zuletzt einverstanden waren, wie es auch werde.

Jede Situation ist gut für Weiteres, gut für Weiteres aus dem Schatz Gottes. Darum, alles was morgen ist, wenn es auch Sorge ist, lasst uns ja sagen. Wir sind doch im Werden, alles ist im Werden, auch durch Niederlagen und Kapitulation und Sterben und Abschiede hindurch-
Glück und Schmerz, Lachen und Traurigkeit sind die Wehen, in denen die Welt weiter ausgewickelt wird, um Reich Gottes zu werden. Und unser persönliches Freuen und Ängsten, das entwickelt dich und mich weiter zu dem hin, der wir werden sollen. Ach, wenn wir es so denken könnten: Und wäre dir auch was verloren, musst immer tun wie neugeboren(nach Goethe).
An Abraham und Jakob und Jesus kann man ablesen, dass Gottes Hände, die uns führen, oft rau sind. Bei den Montagsdemonstrationen stand es auf Messers Schneide, ob Schüsse losgehen.
Auch in unserm Leben gab es Augenblicke, wo Gott uns wie einen Handschuh packte und ganz langsam über seinen Fingern umstülpte (Robert Musil). Wir sagten gedankenlos „Zukunft“, aber auf einmal ging uns auf: Es ist doch Zugriff, was uns geschieht. Wir sind in Arbeit bei ihm, hat uns in der Mangel, sorgt für uns.
Und wie sorgt er für uns?
Gott sorgt für uns, indem er uns Zeit einräumt, uns Menschen zufügt, mit Begabungen betraut, mit Sehnsucht ausrüstet, uns gemeinschaftsfähig erzieht, sodaß wir uns zu anderen nicht als Zuschauer verhalten sondern als Mitliebende, Mitleidende, Mitschuldige. Er sorgt für uns, indem er uns lebenstüchtig macht, und mit Gespür versieht: Ja, ein Mensch ist manchmal wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt (nach Eugen Roth).
Er sorgt auch für uns, die wir jetzt hier sind, durch ein Geflecht von Leistungen und Schätzen und einander Nützen- Und statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen (Dieter Hildebrandt).
Wieviele Mitmenschen haben uns im Verkehr bewahrt, haben böses Gerede zerstreut, Verlorenes wiedergebracht, haben die Eltern stellvertretend für uns gepflegt, wie viel haben andere, was wir verdarben, wieder gut gemacht.
Und er sorgt doch auch für uns durch eine nicht klein zu kriegende Lebenslaune – die uns doch öfter singen lässt: Lobe den Herrn…der dich erhält, wie es dir selber gefällt. Hast du nicht dieses verspüret?
Sieh zurück:
Er befreite dich von dem, was dich immer wieder hinunterzog, weg von dir selbst.
Er befreite dich davon, immer recht haben zu wollen, so lerntest du, dich weniger zu irren.
und bist du nicht gut zurecht gekommen mit deiner Mischung aus Verstand und Herzenswärme, was dir doch half zu feindlosen Auskommen.
Sieh zurück- Du bist auch eingespannt in Gottes Sorgen- Gattensorge, Elternsorge, Kindersorge, Nächstensorge- da sind wir doch in seinen Diensten. Er wirft auch seine Mühen auf uns, dass wir ihm helfen, Last zu tragen.
Und sieh nach vorn: Er sorgt für uns. In den Sinnoasen des Daseins schimmert der freundliche Gott.

Amen
 
corinna
12.09.2010
11:41 Uhr
     
Zur Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke: Absolut frustrierend und schockierend...der liebe Gott hätte doch besser beim "Äffchen" aufhören sollen (obwohl es bestimmt viele liebenswerte, umsichtige und rücksichtsvolle Menschen gibt). Tiere sind immer noch eine Sache und die Natur wird hoffnungslos zerstört. Was hinterlassen wir unseren Kindern und Enkeln für eine Welt? Hoffentlich machen die es besser.  
SB
11.09.2010
10:40 Uhr
     
Hier kommt noch ein Lied von Manfred Siebald, das ich gern höre und dessen Text ich sehr mag.

Ins Wasser fällt ein Stein,
ganz heimlich, still und leise,
und ist er noch so klein,
er zieht doch weite Kreise.
Wo Gottes große Liebe
in einem Menschen fällt,
da wirkt sie fort
in Tat und Wort
hinaus in uns're Welt.

Ein Funke, kaum zu seh'n,
entfacht doch helle Flammen,
und die im Dunkeln steh'n,
die ruft der Schein zusammen.
Wo Gottes große Liebe
in einem Menschen brennt,
da wird die Welt
vom Licht erhellt,
da bleibt nichts,
was uns trennt.

Nimm Gottes Liebe an.
Du braucht Dich nicht allein zu müh'n,
denn seine Liebe kann
in deinem Leben Kreise zieh'n.
Und füllt sie erst dein Leben
und setzt sie dich in Brand,
gehst du hinaus,
teilst Liebe aus,
denn Gott füllt dir die Hand.

Allen ein schönes, sonniges Spätsommer-Wochenende !
 
grünling
10.09.2010
09:39 Uhr
     
will gerne die schöne Melodie und die Wünsche durch Manfred Siebald hierhersenden


Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen;
geh in seinem Frieden, was auch immer du tust.
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte;
bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

Alte Stunden, alte Tage
läßt du zögernd nur zurück.
Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück.

Neue Stunden, neue Tage
zögernd nur steigst du hinein.
Wird die neue Zeit dir passen? Ist sie dir zu groß, zu klein?

Gute Wünsche, gute Worte
wollen dir Begleiter sein.
Doch die besten Wünsche münden alle in den einen ein:


Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen;
geh in seinem Frieden, was auch immer du tust.
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte;
bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.


Will es weit aufs Meer hinaus singen, so schön ich kann. Singt ihr mit mir? Dann leuchtet es überall in der ganzen Welt, bis ins Friedensland hinein.
 
Stephan
08.09.2010
17:52 Uhr
     
Heute habe ich gelesen, dass die 15 größten Kreuzfahrtschiffe der Welt 78 000 Tonnen Schwefeloxid ausstoßen, währen die 760 Mill. Autos weltweit "nur" 76 760 Tonnen produzieren. Wusstet ihr das? Meine Frau und ich wollten gerade eine schöne Kreuzfahrt buchen, doch jetzt kommen wir ins Grübeln.  
Hedwig
07.09.2010
12:53 Uhr
     
Aber - Erneuerbare und COzwei-freie Energieen gehören doch der Zukunft !
Sind die Deutschen nicht Vorreiter im Klimaschutz und in der Energieeffizienz ?
Hoffentlich bleibt es dabei !
 
tg
07.09.2010
10:35 Uhr
     
Unmöglich, die Akw-Laufzeiten umJahrzehnte zu verlängern, und so den Druck zu nehmen zu sparen und zu dämmen und noch mehr Kraft in erneuerbare Energien zu stecken. Und diese Entscheidung am Bundesrat vorbei und ohne Zusammenklang mit Opposition und EU durchbringen wollen- Das ist ein schwaches Regieren, ärgerlich das.  
Johannes
03.09.2010
14:15 Uhr
     
Sonnenblumen-Sonett


Sonnenblume: goldenes Überfließen
Eines Kelchs, gefüllt mit Sonnenlicht,
Und der Garten neigt sich vor dem Riesen
Mit dem sonnenähnlichen Gesicht,

Und auch du, in deinem Lichtvergießen,
Neigst dich, denn dein Licht hat ein Gewicht,
Du, die Blume ohne Augenschließen,
Nur dem Leuchten dienend, rund und schlicht.

Alle Blumen aber freuen sich,
Daß die Sonne auch im Dunkel lacht.
Ein glückhaftes In-die-Sonne-Schaun.

In der Sonne goldner Schwesterntracht
Und uns winkend übern Gartenzaun,
Strahlt die Sonnenblume, schwesterlich.

J. R. Bechers
 
Menke
29.08.2010
22:08 Uhr
E-Mail    
Wer suchet der findet!



Heute morgen aufgestanden,wollt zum Edersee fahren.
Gefrühstückt wie jeden Sonntag,machte mich fertig zur Abfahrt,da klingeld das Telefon.

Eine Bekannte die sonst bei Ihren Anrufen immer gut drauf war,hat plötzlich nach einem Treffen mit mir einen Unterton in der Stimme.
Ich grüße sie freudig,lasse Sie aber nur Anfangen aber nicht aussprechen weil Unheil ich spürte.

Zum Edersee gefahren,wo schon seit einiger Zeit aufgerüstet in punkto Tourismus zb, ein neues großes Empfangsgebäude mit Verkauf.
So seh ich als neues eine Erlebnispfad,wo ein grosser Auotoparkplatz mitten im Wald notdürftig hergerichtet worden ist.
Der Regen hatte den Sand in tiefen Rinnen in die Wiesen gespült.
Wo seit Jahrzehnten zwei große Parkplätze ausreichten mit Empfangsgebäude für den Tierpark,wurde Geld und Eitelkeit von Politik in den Vordergrund gestellt.

Zuhause angekommen,lagen meine Befürchtungen richtig.
Da wo kein Vertrauen,auch keine Liebe wachsen kann.
So kehre in Dich und lasse den zweiten Anruf zu,wenn ihrs geholfen hat,kann eigene Zukunft daraus entstehen.
Ich schau ins Gästebuch und lese über Beobachtungen in Natur und seiner selbst,auch Hoffnungen bringen in unsicherer Zeit den andern aus seiner Mitte.
 
Delta
29.08.2010
21:04 Uhr
     
Heute eine Vase links auf dem Altar mit drei Sonnenblumen. Die eine lässt den Kopf etwas hängen. Die zweite streckt ihn nach oben gen Himmel: Himmlischer Vater, hörst du mich?! Die dritte schaut zuversichtlich in die Runde.

In der rechten Vase auch drei Sonnenblumen. Sie bilden ein exaktes Dreieck. Gerade Linien treffen an den Enden aufeinander. Jede ist für sich und doch vereint zu einem: Vater, Sohn und Heiliger Geist.
 
fundament
29.08.2010
13:12 Uhr
     
Liebe Delta,
herzlichen Dank für Deine Nachricht.
Der Lehrtext für diesen besonderen Sonntag war,
In Christus Jesus haben wir Freiheit und Zugang zu Gott, im Vertrauen auf ihn, durch den Glauben auf ihn.

Und - Ja, das Fundament. Es ist Gut, was Du hierhergelegt hast, SB. Daß wir mithelfen dürfen, den Kindern Wurzeln zu geben - eine Grundfeste mitbauen dürfen. In Liebe, In der Hoffnung, daß sie hält und trägt.
Im Vertrauen auf IHN. Im Glauben an IHN.
 
Delta
28.08.2010
17:57 Uhr
     
Liebe Ingrid,
danke für die Aufmerksamkeit.
Ich liebe diese Spielereien. Es ist schon fast eine Sucht, unterwegs Autokennzeichen anzusehen. Manchmal weiß ich Tage später noch das von dem Auto, das eine Weile vor mir fuhr.

Grade zehre ich noch von dem Gottesdienst am 11. Sonntag nach Trinitatis. Geballt in 1 1/2 Stunden durfte ich 3 Jahre meiner geistlichen Heimat erleben, begleitet von den Worten: Wir sind SEIN Werk

Heute in der Tageszeitung die Kirchenkolumne unter der Überschrift:
Wenn das Fundament trägt, kann das Gebäude wachsen.

Uns allen wünsche ich, dass unser Fundament niemals Risse bekommt.

Allen einen gesegneten Sonntag
Delta
 
aufmerksamkeit
28.08.2010
10:53 Uhr
     
Ich durfte heut'morgen ein berührendes Ereignis erleben, Delta.
Ich schau aus dem Fenster, um den Tag zu begrüßen, und da seh ich in der Nähe Deiner Sonnenblume eine atemberaubende KFZnummer an einem herrlichgrünen Merzedesbus. Der erste Part ist DD. Hab gleich an Dich gedacht ! Gelbie und ich und der Grüne wollen Dir jetzt bunte Grüße senden. Ingrid.
 
tg
26.08.2010
15:20 Uhr
     
Sehr geehrter Herr Giesen,
ich habe im Herbst 1991 (oder 1990) bei Ihnen in Keitum eine Predigt gehört, die mich damals sehr beeindruckt hat. Sie begann nach meiner Erinnerung mit dem Satz "Nur wem du Aufmerksamkeit schenkst, das ist für dich wirklich".
Falls diese Predigt in Ihren Unterlagen noch existiert, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie den Text auf Lebensmut.de online stellen könnten.
Herzliche Grüße,
J K


lange her, kann einer aushelfen? TG
 
ohli
26.08.2010
11:26 Uhr
E-Mail    
Ich danke herzlich für die Beiträge zu meinen Fragen. Meine Kinder haben - durch Beruf und Studium - sehr früh Flügel bekommen. Der Kontakt ist geblieben. Doch die Schwiegertöchter haben andere Wurzeln und Verletzungen- da ist die Bindung eine andere. Ich vertraue darauf, dass sich trotzdem jemand findet, der meine letzten Tage begleitet.  
SB
25.08.2010
21:20 Uhr
     
Zu den vorherigen Beiträgen fällt mir folgender Spruch ein :

"Wenn Kinder klein sind gib ihnen Wurzeln, wenn Kinder groß sind gib ihnen Flügel".

Ich denke da ist viel Wahres dran.
Aber nach dem "Loslassen" kann man auch weiterhin in einem liebevollen Miteinander tief verbunden sein.
Ich habe damit bis jetzt gute Erfahrungen gemacht und bin dafür sehr dankbar .
 
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