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Autor Nachricht
Tg
20.01.2010
20:56 Uhr
     
Haiti- Weinen und helfen . Und Gott? Er macht , daß sich die Dinge selber machen. Natur ist die Schöpfung, die noch im Werden ist. Geologen können erklären, wann die Erde beben muß. Wir beachten Warnungen oft nicht- genau so mit Eisregen.
Gott leidet mit, er läßt nicht Leid zu sondern es geschieht an seinem eigenen Leib. Was wir in Richtung Haiti Gutes tun, ist gutgetan dem Ganzen. Aber es tut weh.
 
ing
18.01.2010
15:44 Uhr
     
vonherzen gern Tassita*
*Liebe SB, nimm die drei Blauklänge hier auf dieserSeite - und noch andere fließen dazu, und einige Grüns, auch ein bißchen Silber und sonnengold, und bald ist es gemalt... Das Meer,
Seine Farben und Töne dringen durch Deine Augen und Ohren bis in Dein Herz. Da will es klingen, bis es wahrhaftig wahr wird.
Ich freu mich mit Dir*
 
jakobus
18.01.2010
08:01 Uhr
     
Gestern gelesen - an einer Stelle, wo ich es nicht vermutet hätte:
" Gott sei Dank - wem sonst?"
Euch allen eine gesegnete Woche!
jakobus
 
SB
17.01.2010
19:30 Uhr
     
Liebe Ingrid,

danke für Deine lieben Zeilen, ich höre so gern von Dir !
Irgendwie weckt es in mir mir die Sehnsucht zum Meer und der geliebten Insel.
Im Herbst werden wir kommen !
In Vorfreude und winterlichen Abendgrüßen
SB
 
Tassita
17.01.2010
17:54 Uhr
E-Mail    
Liebe Ingrid,
wie poetisch Du Dich immer ausdrückst. Es tut gut, Deine Zeilen zu lesen Danke.

Von Herzen,
Tassita-Alice
 
sonnenblumenlicht
17.01.2010
14:48 Uhr
     
SB, es ist wohligschön, daß Du Deine seelenvollen Dichterschätze mit uns teilst; ich hab die 'Sonnenblume heute' ans Fenster gestellt. Sie blickt mit uns über die weiße Winterwelt, am Birnbaum vorbei, hinaus aufs weite Meer, dessen taubenbläulicher Farbenklang sich jetzt mit dem Himmel verbündet, und wir fühlen, wie kostbar jeder neue Tag ist, den wir - Planzen und Tiere und Menschlein, durchleben dürfen. Jedes auf seine Weise - so gut es kann. In Dankbarkeit, Ingrid  
SB
17.01.2010
10:29 Uhr
     
Noch einmal etwas zum Tod.
Ich habe meine Eltern leider sehr früh verloren, es war da nur unendliche Traurigkeit, da fällt das Loslassen so unsagbar schwer.

Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
D.Bonhoeffer

Diesen Spruch habe ich erst viel später verstanden.

Allen einen guten Sonntag
 
Delta
15.01.2010
14:04 Uhr
     
Ja, eine Beerdigung kann schön sein.

Mein Vater starb 4 Tage vor seinem 87. Geburtstag. Der Pfarrer hatte seine Zusage gegeben, obwohl es ein Montag war, am Geburtstag die Trauerfeier zu halten. Es waren alle Gäste da, die Jahrzehnte zur Geburtstagsfeier kamen. Die Rosen, die immer den Geburtstagstisch schmückten, wurden nun in den Sargschmuck eingearbeitet.
Es war ein Abschied, an den man gerne zurück denkt.

Als der Weg zu lang,
der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde,
legte Gott seinen Arm um sie/ihn und sagte: "Komm heim."

Den Vers hatte ich nach langem Suchen für ein kleines Mädchen gewählt, das mit seinen schweren Behinderungen nicht mehr leben konnte.
Ein halbes Jahr später stand er über Vaters Todesanzeige.
 
meerstern
15.01.2010
13:06 Uhr
     
in Gedanken zu Ehren für Petra Schürmann,
ein Mensch, der auch darauf vertraute, daß sich verwandte Seelen im Friedensland wiederfinden dürfen, und Es Dann Wie Eine Feierlichkeit Ist.


Einschlafendürfen,
wenn man müde ist,
und eine Last fallenlassendürfen,
die man lange getragen hat,
das ist eine köstliche,
eine wunderbare Sache.

Hermann Hesse
 
Sophie
15.01.2010
11:09 Uhr
     
Was ist mir als Wort vom Himmel aufgegangen?
"Du musst nicht." Und
"Du darfst."
Du musst nicht hetzen, Du darfst dir Zeit nehmen. Du musst nicht unter Druck stehen, Du darfst geduldig sein mit allem. Du musst nicht an Gott glauben, aber du darfst. Du darfst auch an ihm zweifeln. Große Kaliber zweifelten schon an ihm, Jonas, Hiob, Elias, Thomas, der Ungläubige. Er ist selbstbewusst genug, dass er Zweifler aushält. Zwang, an ihn zu glauben? Zu Zwang würde Jesus einen ganzen Tag und noch mehr reden. Zwang, zu lieben? Dazu auch."
Dürfen ist Freiheit. Geduldiger geworden. Alter? Eher nicht. Wie viele Alte wollen unbedingt noch eine Beziehung oder stehen an der Kasse und tun so, als hätten sie keine Zeit! Nein, Zufall oder Erkenntnis. Geduld ist wertvoll. Dann wandert man in keinem finsteren Tal. Aber gelegentlich muss man auch ein wenig kämpfen. Geduld ist nicht gleich Phlegma. Beim Kämpfen ist dies gut:
"Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt." (Ps 91) Mein Lieblingspsalm. Zur Beerdigung meiner Mutter ausgesucht. Und sie wurde schön, ja schön. Eine schöne Beerdigung, gibt's das? Ja, bei einem alten Menschen, den man loslassen kann. Sie schwebte in den Himmel. Sie wurde von Pastor Stäblein beerdigt. Sie haben ihn nach Kloster Loccum zum Ausbilden von Predigern geschickt. Wunderbarer Theologe.
 
sehnsucht
13.01.2010
17:53 Uhr
     
ich habe etwas zur Trauerbewältigung (wenn man zum Beispiel am Grab seiner Eltern steht) gelesen:

Lasse die Vögel der Trauer um Dein Haupt kreisen -
gestatte nicht, in Deinem Haar Nester zu bauen...
 
SB
13.01.2010
16:21 Uhr
     
"Wunder erfahren nur,
die Wunder erwarten.
Still auf der Spur
durch den Tag,
durch Wiesen und Garten
an Acker und Hag
entdeckst du plötzlich unscheinbar wunderbar.
Göttliches ist nicht laut-
Vertrauenden vertraut. "

Paul Toaspern

Übrigens ein sehr schönes Weihnachtgsgeschenk meiner Töchter : "In der Mitte des Lebens" von Margot Kässmann- sehr zu empfehlen !
 
ds
13.01.2010
14:12 Uhr
     
Traugott, zu deinem Eintrag: Grundeinmaleins des Glaubens ist doch immer wieder Ps. 23, mir ist das Rundum-Schutz aller Tage. Denn nicht der Wunsch/die Bitte/das Gebet:... etwa "... lass mir nichts mangeln... " etc ist hier geschrieben, sondern die Aussagen: mir w i r d nichts mangeln - zweifelfrei, unbedingt, vorbehaltlos.
Lasst uns so glauben lernen, auch bitte weiter dank dieses Forums. Bleibt behütet! Euer Delf
 
georg
13.01.2010
13:46 Uhr
     
Es ist nicht leicht, am Grab der Eltern zu stehen, und es tut gut, sich verstanden zu fühlen wie neulich bei dem folgenden Gedicht, das ich in Herman van Veens neuem Buch fand:


Trost

Nicht in der Erde begraben
liegt ihr da,
sondern
in meiner Brust.
 
ohli
13.01.2010
09:29 Uhr
E-Mail    
Mein Konfirmationsspruch - Matth. am Letzten - hat sich mir in 75 Jahren tief eingegraben und mir in schweren Situationen sehr geholfen. Aber auch Lieder graben sich ein und klingen immer wieder mit - Bewahre uns Gott, behüte uns Gott oder: Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen - gestaltet den Tag neu.  
tg
12.01.2010
15:28 Uhr
     
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein sondern von einem jeden Wort aus Gottes Mund- Was ist dir als Wort vom Himmel aufgegangen? Ja, auch Bibelworte. aber auch das "Ich liebe dich"- und Mozarts Musik und des Arztes Freispruch: "sie dürfen nochmal leben". Und , und.. Sags.  
welle
09.01.2010
14:58 Uhr
     
,das ist die Geschichte über ein kleines Mädchen, die Kraft der Natur und das Spiel mit den Wellen.
Es ist ein Kunstwerk, geschmückt durch einfühlsame Zeichnungen. Ich lieb' es sehr. Und ich mag es gerne allen Kleinen Kindern und allen Großen Kindern ans Herz legen.
Der Name der Künstlerin ist Suzy Lee. Baumhaus-Verlag. Mit lieben Grüßen von Ingrid
 
Delta
04.01.2010
13:33 Uhr
     
Liebe Anna-Maria,
du schreibst, wie alt du bist.
In einem Forum im letzten Jahr hatte eine Schülerin eine ganz gezielte Frage. Jemand aus der Forumsgemeinde frage, wie alt sie sei. Er würde ihr die Antwort als Weißbrot oder ggf. auch als Schwarzbrot vorsetzen.

Ich denke, die Kost die du hier gerade in den letzen Einträgen bekommen hast, ist vergleichbar mit Schwarzbrot, das mindestens 4 Wochen alt ist.

Bleib doch bei uns. Es ist mindestens einer hier, der ein Kind in deinem Alter hat. Nach oben hin ist da wohl kaum eine Grenze. Jeder wird dich in seiner Weise verstehen, sich auch an seine eigene Kindheit und Jugend erinnern und dir berichten, antworten, oder nur erzählen können.

Es grüßt dich herzlich
Delta
 
Boot2008
02.01.2010
20:24 Uhr
     
Hallo, ich bin neu hier - und eigentlich doch auch nicht. Schon lange Zeit lese ich regelmäßig im Gästebuch von http://www.lebensmut.de, aber jetzt erst finde ich den Mut, selbst zu schreiben. Auslöser waren wohl die Beiträge von sehnsucht und U.sun, denn ich weiß sehr genau, wovon Ihr sprecht... Dieses Forum hier ist aber auch deshalb so schön, weil ich mich oft dabei erwische, zu sagen: "Ja, genau so ist es!" Das betrifft dann sowohl Glaubensdinge als auch den "täglichen Wahnsinn". Danke an alle, die hier schreiben und allen ein behütetes neues Jahr!  
tg
01.01.2010
17:05 Uhr
E-Mail    
Wort des Jesus Christus: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. (Johannesev. 14.1).
An Gott glauben, heiß: Nicht um mich den Kreis des Daseins schlagen, sondern die Energie der Liebe das Ganze, den Ganzen sein lassen. Natürlich, wenn ich friere, hungre, kaputt mich fühle, dann zieht sich mein Herz zusammen, ich ziehe mich in mich selbst zurück. Und ich bin nur noch ein zitternder Nerv- fühle mich von Gott verlassen-der mir ja Weite und Größe und Schönheit und Lebenslust beschaffte.
Aber dieser Große Gute Gott soll mir wieder aufgehen. Ich soll wieder meine Lebenskaft finden, durch die Der Ganze mich kräftigt. Denn Christus hält die Hand unter meinen schmerzenden Leib, er flößt als Brot des Lebens sich mir ein. Ein Becher Wasser, ein Glas Wein, eine Umarmung, geboten von wem auch immer, erinnert micht an das Zugehören zum Leib Christi. Jeder Mitmensch läßt in seiner Güte mir den Ganzen wieder aufscheinen und mein Herz sich weiten.
 
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