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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
18.11.2017
16:11 Uhr
     
Schn recht. Man kanns nur sich abverlangen.  
tg
18.11.2017
15:58 Uhr
     
Ich bleibe bei "muss". Jedenfalls, ich muss für jede Lebensfaser dankbar sein. Auch wenn ich auch schon genugsam heulen mußte, und ich jenseits allen Jubels war.
"Lobe den Herrn...der dich erhält, wie es dir selber gefällt, hast du nicht diese verspüret?"- das kann man nicht jederzeit singen-. Aber als Summe meines Lebens würd ich es schon gern summen. Mit Canetti :
"Die Vorstellung, dass einem das Leben geschenkt worden ist, erscheint mir ungeheuerlich"( Canetti ).
 
SB
17.11.2017
07:57 Uhr
     
Ich schließe mich Orbart und DS an :

Jede Minute, jeder Augenblick des Lebens (muss) "stattdessen sollte / könnte"
für den Menschen eine Seligkeit sein.
Das Leben besteht ja wahrlich nicht nur aus Seligkeit, negatives gehört sicher auch dazu.
Und wunderbar, wenn wir dann wieder selbst dazu beitragen und die Seligkeit wieder aus vollem Herzen genießen können.

Schönes Wochenende
 
Orbart
15.11.2017
20:05 Uhr
     
Wir können uns nicht völlig entkoppeln von unserem genetischen Erbe.Wir stammen letztlich aus der Tierreihe und Gefühle der Unzufriedenheit,des Mangels und der Unlust sind wichtige Motive, unsere Situation aktiv zu verändern.
Insofern sind negative Gefühle wichtige Indikatoren im Kontakt mit der Realität .
Ob wir das wollen oder nicht: wir stecken in einer Welt voller eiserner Regeln und "persönliches Glück ist im Plan der Schöpfung nicht vorgesehen!" (Sigmund Freud).

So schön die Worte Dostojewskis auch sein mögen, sie sind eher Vision als Korrektiv.Und wie groß unser eigener Spielraum bei all dem ist, bleibt ungewiss..........
 
DS
15.11.2017
12:28 Uhr
     
tg wenn du statt "muss" ..."könnte" schreiben würdest, bin ich weiter sofort bei dir! "Mussturbieren" , wie es mal jemand nannte, treibt den Geist, die Seele, den Glauben nicht oder nur schwer. Es geht doch auch nicht: " du musst mich aber doch lieben"... oder "du musst...dies oder das!"
Treiber ist doch stets allein das Herz...oder??
Wieder mal ein Feld zum Gedankenaustausch hier, mal sehen!...Sagt was!! Delf
 
tg
15.11.2017
10:31 Uhr
     
Jede Minute jeder Augenblick des Lebens muss für den Menschen eine Seligkeit sein. …das muss es, unbedingt muss es das. Es ist die Pflicht eines jeden Menschen, es so einzurichten. (Dostjewskij) Aber oft dies Knüttern, Stöhnen, Unwirschsein, das Geizen. Es ist ein Jammer.  
die Augustiner
09.11.2017
21:59 Uhr
     
Der Namensgeber unserer Seniorenstifte Aurelius Augustinus (354 - 430 ) hat am 13.11. Geburtstag und wir werden entsprechend ein Glas Wein trinken. Er sagte uns:
"Gott, du hast mit deiner Liebe unser Herz wie mit einem Pfeil getroffen.
Deine Worte sind tief in unser Herz eingegraben.
Sie durchglühen unser Denken und entzünden uns zu einer starken Flamme,
die nicht zu löschen ist."
 
tg
07.11.2017
18:20 Uhr
     
das Aufgegebene!  
tg
07.11.2017
15:40 Uhr
     
"Er weiss viel tausend Weisen, zu retten aus der Not"-. Hinnehmen, annehmen, Was draus machen- das Aufgegebenes handeln, das Gegönnte genießen. Und immer wieder ran ans Nötige..  
Menke
03.11.2017
13:36 Uhr
E-Mail    
Gott ist nicht Mensch!

Jemand, den ich für mein Leid, oder Glück, verantwortlich machen kann, muss Mensch sein, weil ich ja aus mich heraus, Mensch bin.
Also, jemand den ich fühlen, oder sehen kann, was aber auch auch beides sein kann.
Gott ist Geist, was dazu führte, ihn im laufe der Geschichte, immer wieder, als Menschen sich vorzustellen.
Um ihn aber, doch als Mensch sich vorstellen zu können, sprach der Geist Gottes, durch seinen Sohn, auf Erden.
Wäre Gott, nur als Geist, für die Menschen erfahrbar und damit nicht vorstellbar, könnten wir Gott nicht in unser Leben mit einbeziehen.
 
Koriander
02.11.2017
22:18 Uhr
     
Ist denn die Frage nicht verkehrt: "Warum lässt Gott das Leid zu?"

Ist denn nicht der Mensch mit dem Leid, auch mit dem Bösen, geboren, wie beschrieben steht im Kapitel über den Baum der Erkenntnis oder über Kain und Abel? Und war da nicht der Judas, und Gott wusste von ihm?

Also kann er nichts wegnehmen, aber der Mensch kann sich von ihm evtl. hindurchführen lassen.

Und sollte man nicht bedenken, dass Deus/Demon Kehrseiten einer Münze sind? Dass der Mensch also auch die Wahl hat? Siehe Faust. Oder Hiob. Oder auch nur Bastian am Ende der "Unendlichen Geschichte".
Gott lässt also die Wahl. Das ist demokratisch.
Dem Täter allerdings lässt er sie. Mit dem Opfer bin ich etwas ratlos. Mit Krebs oder der Shoah oder diesen Yesidenfrauen 2015.

Aber wären wir nicht alle Täter, wenn die Wahl nicht existierte?

Und es geht viel darum. Lots Frau könnte sich auch ebensogut nicht umdrehen, David nicht den Boas in die erste Reihe stellen, Saulus nicht zum Paulus werden. Ist er nicht ein urdemokratischer Gott, der die Wahl lässt? Er erscheint mir oft recht modern und aufgeschlossen, nur nicht gerade allmächtig. Zeitlos auch.
 
Hilde
01.11.2017
11:11 Uhr
     
Wo kann man diese Geschichte finden, habe im Internet nichts gefunden?  
SB
31.10.2017
12:45 Uhr
     
Danke TG für diese Erklärung !
Heute wunderbaren Reformationsgottesdienst in unserer Gemeinde gefeiert.
Der Pfarrer bringt in der Predigt die schönste Glaubensgeschichte mit ( der beweglich Berg von Julien Green ).
 
tg
30.10.2017
15:18 Uhr
     
Ich denke „Vater“ immer als Abkürzung für „Väterlicher-mütterlicher Grund aller Dinge“. Aber sicher darf der Mensch sich auch von Gott enttäuscht fühlen. „Warum läßt Gott das Leid zu“? – Diese Frage ist nach Georg Büchner „Der Fels des Atheismus“. Umgekehrt ist ja auch der Grund für die mutmaßliche Verzweiflung Gottes die Frage: „Warum Mensch, lässt Du soviel Leid zu“ ? Möge uns „Gott“ die letzte Adresse für Dank und Klage bleiben, möge er uns die Sonne im Gedächtnis bleiben- dass wir nie, nie auf Sinnlosigkeit setzen,  
die Augustiner
28.10.2017
22:21 Uhr
     
Nun, der Mensch könnte Gott höchstens vorwerfen, dass er nur ein sehr unvollkommenes Wesen erschaffen hat, aber Gott hat dem Menschen Nase, Ohren, Augen, Mund und Hirn gegeben, damit er damit etwas Gutes anfängt . Doch was er wirklich tut, wollte Gott allein dem Menschen überlassen.  
MUT
26.10.2017
16:09 Uhr
     
Eine (rhetorische) Frage zum Thema:
Wenn Gott von den Menschen enttäuscht ist, darf dann auch der Mensch von Gott enttäuscht sein?
 
ds
25.10.2017
07:46 Uhr
     
oder noch einer: in Hamburg wird ein zweijähriges Kind ermordet - wohl von eigenen Vater (Hamburger Abendblatt von heute morgen). Lernen wir nicht: "...ich will dich behüten auf all deinen Wegen"...? Wo war ER? Mitleidend? Oder... Traurig Delf  
Menke
24.10.2017
19:41 Uhr
E-Mail    
Vater in mir!

Das Gott in der Bibel, als Vater bezeichnet wird, haben Generationen bisher vertaut, auch durch das Vaterunser, im alltäglichen, meist nicht darüber nachgedacht.
Sprecht Vater, so ist uns bewusst, mein Vater ist männlich und sprecht Mutter, meine ich, im alltäglichen der Sprache, wie selbstverständlich, eine Frau.
Spreche ich z.b.von Ehepaar, so kommt im nicht nachdenken, in mir, eine Frau und ein Mann.
Denke ich für mich als einzelner, im jetzt, so hinterfrage ich, das Einträgliche Denken in mir.
Das kann auch später, im dann erlebten, wieder der Vergangenheit, eines anderen Lebensabschnittes angehören.
 
DS
24.10.2017
16:45 Uhr
     
... dann mal los:
Erhielt gerade eine Umfrage von CHRIST IN DER GEGENWART per Mail. Mehrere Fragen zum Vaterunser enthalten, zB: "Vater unser im Himmel. Gott darf auch in emanzipierten Zeiten »Vater« sein?"

Meine Antwort; ja, das sehe ich so weil "Vater" nicht MANN ist, sondern?...
Und jetzt kommt Ihr!

Danke TG, für diesen vielleicht neuen "Angang"
Herzlich Delf
 
tg
24.10.2017
14:46 Uhr
     
gute Anregung, zum eben angeschlagenen Thema zu schreiben. Macht mehr Spass, wenn schnelle Antwort , Kritik , Weiterdenken kommt. Aber bedankt sei jeder Eintrag, auch wenn er sich auf Zurückliegendes bezieht. Und auch der Eintrag, der einen neuen Gedanken,ein neues Thema serviert. Ist doch hier alles möglich. Ich freue mich natürlich, dass immer noch circa 50 Interessierte pro Tag mitlesen.
Aber hüpft doch einfach mal auf die Tasten: Jeder Mensch ist doch einzigartigwunderbar und hat viel zu sagen. Es ist doch viel zu schade , für dich zu behalten, was gerade durch dein Gehirn läuft, wirklich. Kannst ja erst mal Deinen Spitznamen als Absender reintun. Tg
 
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