Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Sophie
22.09.2008
12:11 Uhr
     
Übrigens kam diese eindrucksvolle Liste von mir zustande, weil jemand, der sich mir annähert wie auch ich ihm und den ich mag, mir unterschwellig Angst macht, weil die Art, wie er sich annähert, sagen wir mal, etwas merkwürdig ist. Immerhin lebt er im Ausland, das ist erstmal was wert. Jedenfalls habe ich genug gelesen. "Elementarteilchen" z.B. Der Autor hat so gut wie alles erlebt und ist ziemlich kaputt (gewesen?). Kleine Erklärung zu den Hannibals und ihren Gefährten aus Sodom und Gomorrha. Zum Glück bin ich mehr bei Lot angesiedelt und weiß, dass der alte Abraham oder sein Gott das irgendwann aufschlüsseln werden. Gott zieht manchmal mächtig an mir und hilft mir dabei. Ihn im Hinterkopf haben, hat mich schon vor mancher Dummheit bewahrt.  
georg
22.09.2008
12:07 Uhr
     
Ein indianischer Großvater sprach mit seinem Enkel über seine Gefühle angesichts einer kürzlich erlebten Tragödie.

Er sagte: „Weißt du, es ist so, als ob zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen.
Einer der Wölfe ist rachsüchtig, wütend und gewalttätig.
Der andere ist im Schmerz, voller Trauer und Mitgefühl."

Der Enkel wurde ganz aufgeregt und fragte:
„Aber Großvater – welcher Wolf wird denn nun den Kampf in deinem Herzen gewinnen?“

Der Großvater lächelte und sagte:
"Derjenige, den ich füttere."
 
Sophie
22.09.2008
11:38 Uhr
     
So bin ich damit einverstanden, Luise. Schön beschrieben. Hingabe. Sophie  
Luise
22.09.2008
09:41 Uhr
     
Ja, Sophie so habe ich es nicht gesehen und gemeint. Meine Version ist eine emotionale, ein Ausloten des eigenen Wesens im Öffnen zu einem anderen, ohne sich zu verlieren oder aufzugeben aber verschwenden im positiven darf man sich schon mal.So wie Rilke es ausdrückte:Gott spricht zu jedem......
geh bis an deiner Sehnsucht Rand, gib mir Gewand. Kein Gefühl ist das Fernste, nah ist das Land das sie das Leben nennen, du wirst es erkennen, an seinem Ernste.....
In diesem Sinne einen schönen Tag allen.
 
do
22.09.2008
09:21 Uhr
     
Na, wo geht es denn nun hin? ... ?

Auf vielfältige Art kann man sich, denke ich, an Liebe 'verschwenden', an Liebe zum Nächsten z.B.:

Ich freue mich an der Haltung der Kölner, die mutig und friedlich gegen Rechtspopulismus aufgestanden sind, sich an diesem Wochenende einfach quergestellt und Flagge gezeigt haben gegen ausländerfeindliche Kundgebungen im Rahmen eines angeblichen Kongresses für die Stadt, indem sie KEIN KÖLSCH FÜR NAZIS aktiv umgesetzt haben, indem sie sich verweigerten und gezeigt haben, dass Köln bunt ist. Gott sei Dank, Ausländerhass und religiöse Intoleranz konnten nicht zum Zuge kommen.
Eine gesegnete Woche uns allen mit viel Freude und Nächstenliebe - do
 
Sophie
21.09.2008
20:18 Uhr
     
Ich probiere jedenfalls nicht allzu viel Neues. Hierzu seien zu zählen Sodomie, Kannibalismus, von hinten durch die Brust ins Auge, Sex mit Frauen (aber Jedem das Seine bitte) oder Sex mit Mehreren.
Vielleicht doch zu biblisch. In diesen Dingen kann man sich ganz klar verschwenden. Heinrich Heine hat sich auch zu sehr verschwendet, er starb an Lues.
 
Luise
21.09.2008
11:49 Uhr
     
...doch, an eine Liebe kann man sich auch mal verschwenden, mal...
ganz auskosten und Neues erleben erspüren.....
einen gesegneten Sonntag allen.Luise
 
ds
20.09.2008
11:01 Uhr
     
Das Leben ist eine Reise, die heimwärts führt.
Hermann Melville 1819-1891
 
Delta
18.09.2008
22:36 Uhr
     
Nachdem ich lange überlegt habe, wann mein Tag eigentlich anfängt, habe ich mich entschieden:
Für mich fängt der Tag an, wenn ich mir eine Kerze angezündet habe, mich an den Frühstückstisch setze, inne halte, Gott danke für den neuen Tag, für die Ruhe der Nacht, für die leuchtend roten Dalien und wunderschön aufgeblühten Nachtkerzen, die mir durch das Küchenfenster zulächeln.
Dann bin ich wirklich wach, habe mir meinen Tagesablauf im Groben zurecht gelegt und bin energiegeladen (meistens jedenfalls)

Und nun wünsche ich euch allen eine gute Nacht. Schlaft gut
Delta
 
Sophie
18.09.2008
20:27 Uhr
     
Anfänge: Überlegt eine Weile. Neue Liebe, neues Glück ist so ein Sprichwort-Anfang. Wenn das nicht auch ebenso neues Schlamassel werden könnte.
Den ersten habe ich zwölf Jahre weichgekocht. Dann war es an sich zu Ende, wir bekamen aber Kinder.
Den zweiten habe ich zwölf Jahre lang, versucht weichzukochen. Der war aber eine Nuss. Nüsse kann man nicht kochen.
Das hat was Biblisches mit der 12.
Falls noch einer auftritt, wäre mein Anfang: a) bloß nicht versuchen, den weichzukochen und b) unweichgekocht gut umhegen, besser als den Ersten.
 
Sophie
18.09.2008
20:04 Uhr
     
Ach Hesse, Du Steppenwolf, an eine Liebe kann man sich nie verschwenden. Höchstens verschenken.  
tg
18.09.2008
10:20 Uhr
     
Aus dem Tagebuch von Albert Camus (roro1474):

A. M. , invalid- beide Beine amputiert- einseitig gelähmt. "Man hilft mir, meine Bedürfnisse zu verrichten. Man wäscht mich, trocknet mich ab. Ich bin beinahe völlig taub. Nun gut, ich werde nie etwas unternehmen, um ein Leben abzukürzen, an das ich so innig glaube. Ich würde noch Schlimmeres auf mich nehmen: Blind zu sein und der sinnlichen Wahrnehmung beraubt- stumm und ohne Berührung mit der Außenwelt- wenn ich nur jene dunkle und glühende Flamme spüre, die ich ist, und zwar ich, der Lebende- der dem Leben noch dafür dankt, daß es mir erlaubt hat zu brennen."
 
tg
18.09.2008
10:17 Uhr
     
Aus dem Tagebuch von Albert Camus (roro1474):
A. M. , invalid-beide Beinde amputiert-einseitig gelähmt. "Man hilft mir, meine Bedürfnsisse zu verrichten. Man wäscht mich, trocknet mich ab. Ich bin beinahe völlig taub. Nun gut, ich werde nie etas unternehmen, um ein Leben abzukürzen, an das ich so innig glaube. Ich würde noch Schlimmeres auf mich nehmen: Blind zu sein und der sinnlichen Wahrnehmung beraubt- stumm und ohne Berührung mit der Außenwelt- wenn ich nur jene dunkle und glühende Flamme spüre, die ich ist, und zwar ich, der Lebende- der dem Leben noch dafür dankt, daß es mir erlaubt hat zu brennen."
So denken können, ich bete drum.TG
 
tg
15.09.2008
20:28 Uhr
     
delta dank. Hier ein Hesse
Ende August

Noch einmal hat, auf den wir schon verzichtet,
der Sommer seine Kraft zurückgewonnen;
Er strahlt, zu kürzern Tagen wie verdichtet,
Er prahlt mit glühend wolkenlosen Sonnen.

So mag ein Mensch am Ende seines Strebens,
Da er enttäuscht sich schon zurückgezogen,
Noch einmal plötzlich sich vertraun den Wogen,
Wagend im Sprung die Reste seines Lebens.

Ob er an eine Liebe sich verschwende,
Ob er zu spätem Werk sich rüste,
In seine Taten klingt, in seine Lüste
Herbstklar und tief sein Wissen um das Ende.
 
Delta
15.09.2008
09:31 Uhr
     
Seit Tagen überlege ich, wann ich denn anfange. Immer wieder ist vor dem Anfang etwas, von dem ich sagen kann: Da hat es begonnen. Ist also unser Anfangen nur ein Weitermachen?
Traugott, grad hatte ich den Gedanken, mit gleicher Münze heimzuzahlen. Dann habe ich überlegt, wozu eigentlich?! Es bringt nichts. Also habe ich ihn verworfen.
Ein paar Minuten später lese ich deine Worte. Du hast recht. Es wird mir so besser gehen.

Euch allen eine gesegnete Woche
Delta
 
tg
15.09.2008
09:09 Uhr
     
Vertrag Dich heut mit Dir selbst. Du wirst Dich auch mit anderen vertragen. Das merken, dann davon was sagen. tg  
Sophie
13.09.2008
21:31 Uhr
     
"Unermesslich dein Beschenktsein, innen alles voll Dank". Ja, zurück an Euch in St.Severin damals. Beschenkt für immer mit Substanz. Danke.  
indrasun
12.09.2008
20:52 Uhr
     
Ja, das kann ich gut so sehen. Ich musste es allerdings lange lernen. Denn meine Mutter akzeptiert(e) keine Grenzen. Wenn ich versuchte, Dinge in Ruhe zu tun, stachelte und hetzte sie. So habe ich gelernt, dass es nie genug ist. Durch neues Lernen (und Verzeihen) im erwachsen sein, habe ich verstanden, dass es mein erster Auftrag ist, glücklich zu sein. D.h. jemand, der mich dann hetzt kann ja nicht wirklich Recht haben. ( : Und so sehe ich ihn dann auch an. Verständnislos. Und nochmal und nochmal, wenn es Not tut.

Allerdings nimmt Gott uns auch den Schlaf bis aufs Messer und lässt uns leiden in Krisen. Nur durch die Annahme dieser unendlichen Einsamkeit als Lernauftrag bin ich durch sie hindurch gegangen. Denn hier gibt es nicht die Entscheidung, ob jetzt genug getan oder gelitten ist. Hier wird gefordert und überfordert, ohne meinen Einfluss. Wie gesagt. Ich akzeptiere es, weil ich weiss, dass es mich reifen lässt.

Indrasun
 
tg
12.09.2008
20:18 Uhr
     
Den Seinen gibts der Herr im Schlaf Psalm127,2 -Kannst du das auf dich beziehen? Weißt du dich geborgen, einfach gut aufgehoben, im Lot mit dir? Schlag einfach eben mal die Augen nieder, leg die Hände in den Schoß, und denk, fühl deinen Gedanken nach- du atmest auf, dann langsam aus. Und auf dem Grund deines Ausgeatmethabens bist du in ruhe. So kann es bleiben. Geht es dir so- dann erlebst du, wie Gott dir gibt- einfach so, ohne daß du strampeln mußt. Und was du eben noch besorgtest, wen du in Gedanken oder taten umsorgtest- geht alles seinen Gang. Unermesslich, dein Beschenktsein, innen alles voll Dank. Und im Schlaf füllt sich dein Kraftreservoir wieder auf. Du bst nur zuständig im Rahmen deiner Kräfte. Vom rest denke. Der Herr wirds schon richten. es gehört zu seinen Pflichten.  
Menke
09.09.2008
16:01 Uhr
E-Mail    
Anfangen und Ende in mir!

Wir müssen Anfangen wenn wir gelebt haben wollen,denn ohne Anfang wärst Du nicht da.
Auch was sonst noch da erkennbar und wissend nicht ohne Anfang und Ende im hiersein da wäre.
Glaube ist leichter wenn ich nicht begreifen,oder nachvollziehen kann weil Gott die Dunkelheit im Anfang und Helligkeit am Ende von Dasein erkennbar macht.

Anfang ist Voraussetzung für Ende wenn auch Wegstrecke ob lang oder kurz uns begleiten,wo lernbar Wachsen erkennbar das Ende ohne Glauben nicht Erfüllung finden kann.

Bewustes Erleben im Leben durch das Leben in der Gefühlten Darstellung in mir selbst,kann Ende und Anfang näher zusammen bringen.
 
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 





Nach oben - © 2003-2018 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss