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jakobus
17.07.2008
18:41 Uhr
     
Gott im Kleinen suchen und finden - das ist es.

aus Gerhard Schöne: Die güldene Sonne ...

Hab tränenverschwommen kein Licht wahrgenommen,
doch die Sonne stand da.
Gott ließ aus den Pfützen die Strahlen aufblitzen
und war mir ganz nah.


Ach wenn ich doch sähe das Licht in der Nähe
jeden Augenblick.
So steh ich mitunter wie blind vor dem Wunder,
dem täglichen Glück.
 
kathrin
17.07.2008
15:56 Uhr
     
Vor etwa einem halben Jahr stand mir plötzlich nach etwas mehr als drei Jahrzehnten in der Bahnhofstraße meine alte Schulfreundin gegenüber, grüßte mich so fröhlich, streichelte spontan meinen Oberarm - es war sooooo schön . Alte Liebe rostet nicht, - an diesem Satz ist wohl sehr oft viel dran, seitdem treffen wir uns in lockeren Abständen recht regelmäßig, und als mein Mann und ich jetzt den Urlaub planten und wie immer auch die Frage aufkam, wer nach dem Haus sieht usw, dachte ich plötzlich gleich und nur noch an sie, so rundherum vertraut sind wir uns noch heute vom Herzen, alles könnte ich hier so lassen, sie kennt noch mein Kindergesicht und ich ihres, noch meine Großeltern und Großtanten, sie war bei meiner Konfirmation dabei, kurz danach trennten sich unsere Wege leider, sie ging auf eine andere Schule, zog weg, und jetzt haben wir uns wieder, und das ist unbeschreiblich.

Als ich sie traf,war ich gerade sehr traurig morgens aufgewacht, mochte gar nicht so recht in den Tag starten... - und dann diese Wiederbegegnung. Ich schreibe das, weil ich wirklich tief froh darüber bin, und vielleicht macht es ja dem einen oder anderen Lebensmut wie mir, dass man nie weiß, was der Tag, der so vor einem liegt, einem an Schönem beschert.
herzliche Grüße
von Kathrin,
(die TGs Eintrag sehr gern hatte und mal wieder gern etwas Kluges dazu geschrieben hätte, aber leider wieder mal nur lieb grüßen kann)
 
tautropfen
17.07.2008
08:42 Uhr
     
Da hattest Du's Gut lieberMenke, So Ein GlücksAugenblick, wie ihn Kathrin neulich so berührend beschrieb...
Das hätt' ich auch gern mitgehört, über solche Erholungsreisen bin ich auch immerwiederfroh und dankbar.

Heut'morgen war das Gras noch mit Regentropfen geschmückt. Den Tieren in den Weidewelten schmeckte das erfrischend köstlich. Und jetzt trocknet die Sonne die nassen Straßen. Der Himmel spiegelt sich in den Pfüzzen. Es ist herrlich, durch diesBlau zu rollen,
Liebe Grüße von Ingrid.
 
Menke
16.07.2008
10:31 Uhr
E-Mail    
Urlaubsgedanken die nicht weh tun!


Eigentlich ist Urlaubszeit und ich bin auf Arbeit und muss mal ab und an so was Denken,wenn ich drauf hingewiesen werde.
Schön wenn ich mir diesen Zustand vorstellen kann wie mein letzter Uraub war.

Im Vorfeld das Übliche zusammen planen,buchen darauf einstellen bis dem anderen Zweifel an sich und seinen Unvereinbaren Wünschen kamen.
Regen gabs ne Menge davon,aber auch an solch und anderen sich unvermeitbar wiederholten Ereignissen musste man sich allmählich erst wieder gewöhnen.
Wir haben ja den Urlaub noch vor uns denken viele,wenn andere wieder kommen müssen nicht aus der Gewöhnung des alltags heraus um das erhoffte Ego nicht zu verpassen wenn es dann an meine Tür klopft.
Andere zurückommende Urlauber aufzumuntern,erhalte lange deine Erholtheit und gehe kostbar damit um,weil vieles schnell im Alltag verwelkt.
Beim Gespräch über Urlaubsgedanken wurde einmal auf Sylt gesagt,wenn ich mir einen Grashalm im Tau in der Aufgehenden Sonne anschaue und verinnerliche,kann das mehr wie ein langer Urlaub sein.
.
 
Luise
15.07.2008
18:04 Uhr
     
Danke für das Rilkegedicht, es ist besonders schön und tröstlich. Gerade vor ein paar Tage habe ich das Stundenbuch wieder durchblättert und etwas für mich passendes gesucht und wurde garnicht fündig .Heute lese ichs im Lebensmut. Wirklich schön.
Zu Ciorem : bin auch über den Ausdruck "pervers" gestolpert, aber davor steht "etwas" pervers. Das rückt schon ein, dennoch ist es ein schwieriger Ausdruck. Erlebt habe ich aber, dass Künstler und auch ihre Sammler,die wahrhaftige Inhalte liefern,Grenzen überschreiten . Von den Zeitgenossen mags manchmal als pervers empfunden werden. Ich denke da an Beuys dreckige Badewanne oder seine ranzige Butter oder in der HH Kunsthalle eine Schubkarre mit Stroh........
 
DS
12.07.2008
15:24 Uhr
     
...muss nur nachdenken über "perversen" Übereifer... da verstehe ich TGs Erläuterung schon besser... bleibt behütet bei allem Über-Lebensmut... Euer DS  
tGiesen
12.07.2008
10:06 Uhr
     
Vom Philosophen E. M. Cioran:“Im Bereich der Kunst und des Denkens bleibt alles, was nicht in einen etwas perversen Übereifer umschlägt, oberflächlich und irreal.“ Also Mut zur Begeisterung, lass dich mitreißen, dir geschehe Versenkung und Hingabe. Irgendwann hat man wieder Hunger, braucht Schlaf, muß an die Arbeit. Normal werden wir wieder ganz von selbst .  
Menke
11.07.2008
15:18 Uhr
E-Mail    
Weite Strecke im Verbund gefahren!


An einem Samstag machten uns auf eine Farradtour zu unternehmen.
Wir fuhren mit reichlich Proviant bewaffnet zu einem Flohmarkt.
Unterwegs sahen wir viel Grün,kleine Dörfer in denen wir hinein und wieder hinausfuhren.
Bauernhöfe geschmückt und präsentiert,nicht anzusehen was sich hinter ihren Mauern verbarg.
Nur ein Hund mit lauten Gebell um sein Territorium bemüht war.
Kurze Pause,die Brote,Bananen und Getränke zu sich genommen.
Keine Zeit so dachten wir,wenn der Flohmarkt noch auf haben sollte.
Große Baggersehen begleiteten jetzt unseren Weg,reinstürzen und Schwimmen das wäre genial,schon bei dem Gedanken spürten wir unsere mühten Glieder.
Nach 5O km angekommen am Ziel war nur noch wenig los,so traten wir schon bald den Heimweg an.
Unterwegs ein Eis gegönnt,das labte für einen Moment die Ausgetrocknete Zunge.
31 Grad am wegesrande ein Thermometer zeigte und schon meldete sich das Hinterteil mit seinen Blessuren zu Wort.
Kurz vor dem Ausgangspunkt Cola und Limonade getrunken,was die Gedanken kommen liesen,nach erstaunden 1OO km was bleibt ausser Blesuren die Spucke einem weg.

Kurz vor dem Ausgangspunkt Cola getrunken nach erstaunden 1OO km,was bleibt ausser Blesuren die Spucke einem Weg.
 
kathrin
11.07.2008
13:37 Uhr
     
Ja, Ursula, das verstehe ich so gut. Was für eine wertvolle Begegnung.


In dem Zusammenhang mag ich auch folgendes Gedicht von Rilke sehr gern:


Zu solchen Stunden gehn wir also hin
und gehen jahrelang zu solchen Stunden,
auf einmal ist ein Horchender gefunden-
und alle Worte haben Sinn.

Dann kommt das Schweigen,das wir lang erwarten,
kommt wie die Nacht,von großen Sternen breit:
zwei Menschen wachsen wie im selben Garten,
und dieser Garten ist nicht in der Zeit.

Und wenn die beiden gleich darauf sich trennen,
beim ersten Wort ist jeder schon allein.
Sie werden lächeln und sich kaum erkennen,
aber sie werden beide größer sein...



Liebe Grüße von Kathrin
 
Ursula
09.07.2008
17:40 Uhr
E-Mail    
Liebe Kathrin,
ja, solche Begegnungen erhellen den Tag und lassen uns spüren, dass menschliche Nähe wärmt.
Solch eine Begegnung hatte ich jetzt auf der Reise nach Prag. Während einer Tagung berichtete Jana, eine Tschechin, aus ihrem Leben - das geprägt war von Leid und Entbehrungen. Doch das alles hatte sie nicht hart gemacht. Ihre Augen sprachen eine andere Sprache - und so lud sie uns - eine Reisegruppe aus Deutschland -
gleich abends zu sich ins Haus. Der Reichtum ihres Lebens hatte den Grund in ihrem Glauben und in ihrer großen Familie.
 
kathrin
09.07.2008
17:20 Uhr
     
Wunderschön finde ich auch Verbindungen, die manchmal nur wenige Sekunden zu dauern brauchen, wenn Augen sich treffen und man ein tiefes Verstehen spürt, eine Seelennähe. Ich bin dann immer sehr glücklich, das sind sehr intensive Momente, die ich als sehr kostbar empfinde und von denen ich zehre, so wohltuend sind sie. Das war schon an der Uni so, wenn ich während der Vorlesung an irgendeiner Stelle irgendetwas bemerkte und mich plötzlich jemand ansah, der genau an derselben Stelle aufhorchte, oder bei anderen Veranstaltungen, oder auf der Straße irgendwo......."..so ein Augenblicksblinken, so im Vorüberwehn....."
So in der Menge plötzlich ein Gesicht, das einen innerlich ganz tief erreicht.., auch das sind für mich gelungene Verbindungen zwischen Menschen, die tief und langanhaltend entschädigen für Kälteres und Gleichgültiges.

Kathrin
 
SB
09.07.2008
09:47 Uhr
     
Hallo U.Sun,

ich wünsche Dir von Herzen eine neue "gelungene Verbindung".
Geniesst die herrliche Sommerzeit und findet zueinander. Das Leben ist wirklich so wunderbar und zu zweit kann man alles noch viel mehr geniessen und sich an den vielen schönen Dingen erfreuen.

Wir haben gerade eine super schöne Woche am Gardasee mit Freunden erleben dürfen. So ein schönes Fleckchen Erde. Berge, See und die herrliche Vegetation, da geht einem das Herz auf !

Das Leben ist schon herrlich !!!
 
Menke
08.07.2008
10:15 Uhr
E-Mail    
Wenn glücklich ist was vorstellbar ist!

Alles scheint machbar,ob im Gelingen oder im Erkennen so ist nun mal das Leben!
Bruderherz dem diese Zeilen über die Lippen wohl gingen,sah auch nach über 1O Jahren Verbindungen von kindern im frühsten Stadium der ungleichen Liebe halten eine Zeit,manchmal lange auf ewig.
Aber wie das Lebn nicht ewig den Träumen meiner Wünsche hinterhinken kann und will.bleibt Nachfolge in der gelebten Erfahrung zurück.
Halte behütet euer Schatzkästlein und spätere Nüchternheit im bewussten Gelingen,doch die Freiheit sollte ständig ein Begleiter sein.
Da waren Frauen wie Männer die nach dem anderen sehen immer mehr und anderes ihre Unzufriedenheit spürten. Hochkommen bis zum Zerbersten,randvoll in der Gelegenheit sich für kurze Zeit sonnen konnten um glücklich zu sein!
Fahre Du wohin in deiner Lebensspur,wo letzendlich man dich Wiederfinden wird mit deiner Einzigartigkeit.
 
U.Sun
07.07.2008
20:20 Uhr
     
Gelingende Verbindung, das ist ein gutes Stichwort. Nachdem ich 8 Jahre allein bin, verbinde ich mich nun schon seit 8 Monaten mit einem neuen Mann. Es braucht unglaublich viel Zeit und Geduld. Der Verstand will gleich los ! Doch das Herz sagt." Halt stop, was ist, wenn... ?" Der Verstand sagt: " Das machen wir so und so und so" aber das Herz sagt: "Und was ist aber, wenn das und das und das ?" und immer so weiter. Es geht vor und zurück mit vielen schlaflosen oder traumgeladenen Nächten. Die Engel müssen verzweifeln an solch einem Paar. Aber es ist so groß, was da ist. Es passt nicht in einen Raum, macht uns sprachlos und verlegen. Jetzt verabreden wir uns für den Strand. Dieser freie Raum wird uns die Nähe vielleicht erleichtern. Die Tränen fliessen und fliessen. Wird sie noch einmal so verletzt werden ? Der Verstand weiss, dass es diesmal anders ist, anders als alles was war, aber das Herz muss an sich halten vor Angst, wenn es nicht zerspringen will... Nicht nur vor Angst, nein auch vor Glück !!!
Das Leben ist ein Wunderbares. Ich bin voll Dankbarkeit und Freude.
 
tg
06.07.2008
22:39 Uhr
     
bitte noch mehr Geschichten von gelingenden Verbindungen. Aber auch von Schwierigkeiten damit. Heute war eine starke Losung dran: Gott hat einen hellen Schein in eure Herzen gegeben, damit durch euch Erleuchtung entstehe. Dann man los.  
Dst
05.07.2008
12:16 Uhr
     
Fussball erlebte ich selbst in grosser Gemeinschaft vor der Grossleinwand-herrlich,wie fröhlich und rücksichtsvoll alle,auch auf engem Raum miteinander umgingen.Aber Anteilnahme entstand da wohl weniger,in der Erinnerung bleibt aber dieses wunderbare ,fröhliche Gemeinschaftsgefühl.Nach solchen Erlebnissen ist es gut,wieder alleine zu sein und zur Ruhe zu kommen;aber dann muss ich für mich wieder los-zu Freunden,Bekannten ,manchmal auch zu Fremden-durch meine Anteilnahme an deren Leben undderen Anteilnahme an mir bewegt sich bei mir ganz viel,bringt mich oft auf meinen Weg und den anderen auch,viele Gespräche tun jedem dann so gut.Nur alleine zu sein ,da würde für mich vieles auf der Strecke bleiben,ich brauche ein Gegenüber,aber manch einer lehnt die Anteilnahme ab,dann muss ich ihn lassen.Bei der Kunst lässt uns das gemeinsame Interesse zusammenempfinden,aber auch ,wenn wir offen sind für Neues,kann aus dem Augenblick überraschende Gemeinschaft entstehen.Ich erlebte es im Zugabteil,2 Menschen zeigten uns ihre eigene Kunstarbeit und ihre Studie.Durch unser Interesse und unsere Anteilnahme waren wir sofort eine lebendige Gemeinschaft,die viel zu schnell zu Ende ging.Immer wieder Anteilnahme am Anderen ist einfach gut,lässt uns Menschen wärmer und rücksichtsvoller miteinander leben.  
erfüllung
05.07.2008
11:26 Uhr
     
und gestern, da begegnete mir im Woyton eine Zeitungsnachricht über AndyGoldsworthy, fühl' mich mit ihm in guter Verbundenheit.
Wenn ich hier, auf diesem InselLand im Abendlicht, da an den Stacheldrahtzäunen die Wollkunstwerke wie leuchtende Fähnlein wehen sehe, spür ich Dankbarsein, für's geniale Gesamtwerk durch Schafe und Wind und Licht und Leben. Will dann Anhalten, und Bleiben und Genießen.
Hab auch Müll gesammelt, will ganzgerne Mutter Erde mitentlasten, kann's nicht versteh'n...Warum eigentlich lassen die Menschen, Im Grün an den Plätzen, an denen sie Harn lassen, so kleine weiße Tüchlein liegen?
Wenn ich mir vorstelle, unsere Mitgeschöpfe die Tiere würden es auch so tun.
SEINESchöpfung ist ein wundervolles Kunstwerk. Wir dürfen es Sehen und Hören und es füllt uns mit Liebe.
Dürfen es zwei Menschen HandinHand erleben, ist's großes Glück. Es ist nicht alltäglich. Es ist immer gnadenvolles Geschenk.
JA - Viel Gutes, Ingrid
 
Luise
04.07.2008
17:32 Uhr
     
Fussball stärkt das Miteinander, alle sind beteiligt, interessiert und urteilen. Es fördert ein Gemeinschaftsgefühl und viel Kommunikation entsteht.
Die Anteilnahme der Menschen aneinander
wird eher durch die Kunst gestärkt, die weckt Emotionen, öffnet die Seele dem, der sich darauf einläßt.
Kann zu Gespräch und Austausch führen.
Aber kann auch trennen, im Streit darüber, was denn nun eigentlich "Kunst" ist und warum dieses Werk bewundert wird und nicht ein anderes den Vorzug erhält. Da gibt man von sich etwas preis, denn rational erklärbar ist die Liebe zur Kunst , einer bestimmten KunstRichtung oder besonderen Werken nicht. Für manchen ist Kunst auch Leidenschaft. Bemerkenswert finde ich, wie viele Menschen das Bedürfnis haben Kunst zu sehen und stundenlang Schlangestehen um eine besondere Ausstellung zu besuchen.Das sind gute Plätze wo Anteilnahme entstehen kann.
 
tg
03.07.2008
17:30 Uhr
     
gut ist, was die Anteilnahme der Menschen aneinander verstärkt. Das Fußballerlebnis, stärkte es? Stärkt die Kunst die Anteilnahme? Wie kann Alleinbleiben die Anteilnahme stärken?  
tg
02.07.2008
15:44 Uhr
     
Es geht um 3000 Jahre Glaubens- und Ideengeschichte. Die kann man nicht in vier Sätzen abhaken. Aber man kann zB die Karfreitagspredigten in „Lebensmut“ lesen. Und auf diese Seite etwas Beute hinbringen. Jetzt nur dies:
"Lasst euch versöhnen mit Gott", sagte Paulus. Also nicht Gott muss beschwichtigt, versöhnt, zufriedengestellt werden durch ein Menschenopfer. Sondern Jesus gibt sich hin, um uns den liebenden Gott glaubhaft zu machen, uns innen mit dem Innesten der Welt in Einklang zu bringen.
Die Liebe Gottes -hielt man (so heute noch in vielen christlichen Kirchen und Kreisen) abhängig von gerechtem, gesetzmäßigem Handeln des Menschen. Dagegen predigte und lebte Jesus an. Das brachte ihm den Ruf eines Gotteslästerers ein, worauf die Todesstrafe stand. Jesus beugt sich diesem Justizurteil in der Hoffnung, daß Gott ihn "zuletzt aus dem Staub erhebe ". Die Auferweckung ist dann das Sigel Gottes: Du bist mein lieber Sohn, Du hast recht gesprochen.
Für die weitgehend jüdisch denkende Urchristenheit war das Bild vom „Gotteslamm, das der Welt Sünde trägt“ , sofort überzeugend. Sie kannten ja den alten Ritus, daß einmal im Jahr ein Bock , beladen mit des Volkes Sünde als “Sündenbock“ in die Wüste gejagt wurde. Wem dies biblische Bild hilft, der soll es schätzen- es aber nicht als verbindliche Wahrheit andern abverlangen.
 
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