Gästebuch


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tg
11.06.2008
10:15 Uhr
     
Kindermund: "Es regnet. Gott segnet. Die Erde wird nass. Mach mich nicht nass, mach mich nicht nass-mach nur die bösen Kinder nass!" -Das ist Kinderwunsch, einen lieben Gott-vatermutter im Himmel zu haben, der mich verwöhnt aber andere nicht so. Erwachsen geworden lernen wir, mit den Umständen zurechtzukommen- sie sind Gaben und Aufgaben. Gott läßt regnen und die Sonne scheinen über Gerechte und Ungerechte. Doch er dosiert nicht gezielt. Gott macht, daß sich die Dinge selber machen. Beten wir nicht um schmalere Lasten sondern um kräftigere Schultern. Oder anders: "Betet um Regen, aber baut weiter Brunnen."  
rb bln
10.06.2008
19:47 Uhr
     
ratlos: wie wäre es, mit Ihrer Freudin über GOTT zu sprechen - wahrscheinlich ein dummer Vorschlag, weil Sie dieses Gespräch schon so oft und erfolglos versucht haben - es fiel mir nur so spontan ein - wie mir GOTT immer einfällt, wenn ich Kummer habe - aber natürlich nicht nur dann. Vor kurzem sagte jemand zu mir, wie schön, daß es GOTT gibt, ich wüßte gar nicht mir meinem Dank wohin... Diese Aussage fand ich wunderbar.  
Ratlos
10.06.2008
16:28 Uhr
     
Bin ganz neidisch, möchte jetzt auch auf Sylt sein. Liebe Grüße. Habe eine Freundin, deren Sohn Ende April mit Anfang dreißig nach einer Lungenentzündung gestorben ist. Schon, als er auf der Intensivstation lag, suchte sie in ihrer Verzweiflung Trost bei einer 'Geistheilerin', glaubt bedingungslos an all deren "Fähigkeiten", aber statt mich zu freuen, dass sie durch all diese komischen abgedroschenen Sätze, die sie dort zu hören bekommt: "Ich spüre seit heute ganz genau, dass Ihr Sohn gut angekommen ist..." usw, etwas leichter leben kann, werde ich innerlich richtig aggressiv, sobald sie mir von alledem erzählt. Ich weiß wirklich nicht, wie ich mich richtig verhalten soll, mich stößt das so sehr ab, auch Sätze wie: "Sie will ja gar kein Geld dafür, nur Spenden..." usw.
Ist es egal, woher jemand seinen Trost bezieht? Ist es mein Problem, wenn sich in mir alles sträubt, sobald ich von deren "Arbeit" höre? Natürlich weiß sie, dass mir das alles sehr gegen den Strich geht und verkneift sich immer mehr, darüber zu reden, wodurch unser Gespräch inzwischen fast verstummt ist. Dabei wollte ich ihr so gern eine gute Freundin sein. Ich habe keine Ahnung,wieso mich dieser "Geistheiler"-Einfluss abwechselnd wütend und hilflos macht.
 
wellenklang
10.06.2008
15:50 Uhr
     
Hier kräftiger nordwestlicher Wind. Und ich hörte den Wellenklang lebendig und kraftstrotzend.
Als ich dann so in die Promenaden-Landschaft und sein Leben blickte, sahen jeweils die Ebenen genHimmel vom Korbgeflecht der Strandkorbdächlein so aus, als trüge jedes ein SolarzellenFeld. Durch SEINE Sonne. Irgendwie glänzendschön. Und - Es war, als würde dieser Wellenklang heute - davon erzählen. Phantastisch !
Meereswogengrüße, gesendet von Ingrid
 
Menke
09.06.2008
15:13 Uhr
    ICQ
Wenn Liebe sich nicht verliert!


Im Dschungel in der Unfägbarkeit der Gefühle ist das Verlorene in sich Vergessene ebenbürtigt .
Freude weggetreten die Zeit einfach liegen lassen,übelasse ich alles dem Unbewussten dem wahren selbst in mir.

Hoffnung soll im Spüren nicht Aufkommen weil sonst Tage und Zeit gemessen wird.
Ich selbst werde mich bemühen dahin zu kommen wo ich Wahrhaftig in mir spüre.
Lass meine Gedanken und Gefühle freien Lauf,in der Glaubhaftigkeit die nicht beeinflusst werden kann so lange ich Lebenslicht in mir spüre das ganze in die Zeit gehen.
 
tg
09.06.2008
14:38 Uhr
     
Schön gewonnen. Aber die Polen sollen auch siegen, wenn auch nicht gerade gegen uns. Beim Fußball und der Papstwahl merkt man sein Nationsein. Komisch.  
zusammensein
06.06.2008
15:38 Uhr
     
Ich hatte liebsten Besuch.
In dieser Kostbarkeit, da - in der Nähe von Klappholtal, da wurden wir auf einem Pfad zum Meer, von Rosenmeeren umsäumt, von einem blauen Schmetterling überrascht. Mein Erster in diesem Lebensjahr. Wir alle schlürften Rosenduft. Georg - Du, Es War Freude, in und auch unter'm Blau !
Bei starkem Ostwind, da ist der Wellenklang ganz zart. Wie ein Schmetterling. Nur anders. Und da kamst Du LieberMenke, mir in den Sinn. Hab' Dank für das wunderschöne Wort !
Nah' der Brandung, da war ein ganzgroßes Herz aus Steinen und auch anderen Schätzen vom Meer gelegt. Meine Neun legte ich dazu. Und wirVier lagerten uns in des Herzens Nähe.
BlauerFalter und zarterKlang und Herz am Meer. Wir waren dankbar für diesen genialen DreiKLANG.
Ja - es war zeith.
Die Liebe Gottes darf mensch trinken. ER schenkt uns köstliche Düfte: Am Kamillenfeld vorbei, ein Schlückchen, und der Magen jubiliert. Jetzt die Hollunderblüte, da schenk' ich uns sogern ein Kännchen ein. Das gleicht einem zärtlichen Tanz. Und der Genußschluck am Weißdorn - da fühlt Herz Stärkung.
Wir Menschlein dürfen GottesLIEBE annehmen - jeden Tag - überall - zusammen - immerwieder.
DANK,
Ingrid
 
***
06.06.2008
10:27 Uhr
     
Den da dürstet, der komme zu mir und trinke. ( Joh. 7,37)

Bereits 1799 sagte Friedrich Schleiermacher: "Es ist euch gelungen, das irdische Leben so reich und vielseitig zu machen, dass ihr der Ewigkeit nicht mehr bedürft."
Ich denke, es dürstet uns nicht. Wir haben keine Not. Wir bilden uns ein, alleine klar zu kommen. Wir sind zu sehr mit uns selbst beschäftigt, nehmen uns zu wichtig und haben dabei den Nächsten aus den Augen verloren.

Vorgestern hatte ich es mir im Gartenstuhl bequem gemacht und las in einem Buch: "Nach jedem Wort der Liebe, nach jeder Tat der Liebe, die einem in Not Geratenen zugute kommt, tut sich ein Stück Himmel für uns auf."
Dieser Satz ließ mich aufspringen. Fünf Minuten später hatte ich mich in die Schlange der Spender eingereiht.
Ich wollte den Himmel nicht für mich, sondern für die Retter und Notleidenden nach einem Unfall, nach einer schweren OP, nach einer Erkrankung, die immer wieder neue Blutkonserven nötig macht. Und doch ist auch ein Stückchen Himmel für mich abgefallen. Ich war zufrieden und glücklich, als ich mich auf den Heimweg machte.

Ich möchte euch ermutigen, holt euch auch ein Stückchen davon. Es ist genug für alle da.
 
wieviel...
05.06.2008
17:25 Uhr
     
..Gedankenlosigkeit ist in uns? Was macht uns gleichgültig?
j.
 
***
04.06.2008
17:59 Uhr
     
Hilfe vonnöten
Was bewegt uns Menschen, nicht zu helfen?
Seit Monaten, was sage ich, seit Jahren sehe ich immer wieder das Schild des DRK: Heute Blutspende
Für mich sind es von der Haustür bis zur Spendenannahme keine 100! Schritte.
Gestern habe ich mich aufgerafft und mich geschämt, als ich meinen alten Spenderausweis auf den Tisch legte
Der letzte Eintrag vor 29 Jahren. DAS HÄTTE NICHT SEIN MÜSSEN.

Wahrlich, es ist zum Erbarmen
 
tg
04.06.2008
14:49 Uhr
     
Ein LKW_brannte am Straßenrand- Menschen versuchten einen LKW-fahrer anzuhalten, um einen Feuerlöscher zu bekommen. Er fuhr weiter. Man stellte ihn. Jetzt wird er wegen unterlassener Hilfeleistung bestraft. -Nur eine falsche Bewegung, nur einen Augenblick der Flucht- Impuls, nur ein schnelles Wegschauen- und im Rückspiegel schrumpft der Unfallort im Nu. Es ist nur Schritt zwischen richtig und falsch.
Ich kann als Nächster drankommen, der um Hilfe ruft oder Hilfe bringt. Wir brauchen einander so; es ist zum Erbarmen.
 
Delta
03.06.2008
11:24 Uhr
     
Zeit

Es ist Zeit, aufzubrechen - loszulassen - anzunehmen - anzukommen....

Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb,
nehme mich gefangen, jagen mich.
Herr, ich rufe: Komm und mach mich frei!
Führe du mich Schritt für Schritt

Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.

So wünsche ich euch allen, dass ihr sie gut nutzen könnt, eure Zeit.
Geht behütet und unter Gottes segnender Hand in die Ferien.
Legt ab, was euch betrübt,
nehmt wahr, was die Schöpfung uns zu zeigen hat,
kommt gesund und frischen Mutes wieder.

Herzliche Grüße
Delta
 
tgiesen
02.06.2008
20:58 Uhr
     
Ja , wieder an Bord. War mit der "Deutschland" als Schiffspastor unterwegs- Rom -England- Hamburg. Hat gut getan. Immer wieder das Glück, daß Land-und Seetage abwechselten. Das große Meer mit "Wolkenmarmor"- gewiegt von sanftem Wellengang. Dann wieder Land, Städte, Landschaften, Bäume. Und Menschen dabei, die sich einen Hauch weit befreundet hatten- Mal sich bedienen lassen war auch mal gut. Das Schönste am Wegfahren ist wohl das Wiederkommen, das nimmer so schön wäre ohne die Mühen des Aufbruchs. -Doch es muß nicht Kreuzfahrensein. In der Zuckelbahn von Hamburg nach Sylt fuhren viele (Fünfertageskarte für 30 €) um sich einen herrlichen Tag am Meer zu machen.  
do
02.06.2008
09:32 Uhr
     
Denen, die nicht das Glück haben, jeden Morgen im Kalender Kleiner Bruder 2008 ein Gedicht für den Tag bzw. den halben Monat zu finden, hier ein Sommergedicht von Hilde Domin - ihre zauberhafte Sprache drückt unendlich tiefes Fühlen und weites Denken aus:

Windgeschenke

Die Luft ein Archipel
von Duftinseln.
Schwaden von Lindenblüten
und sonnigem Heu,
süß vertraut,
stehen und warten auf mich,
als unhüllten mich Tücher
von lange her
aus sanftem Zuhaus
von der Mutter gewoben.

Ich bin wie im Traum
und kann den Windgeschenken
kaum glauben.
Wolken von Zärtlichkeit fangen mich ein,
und das Glück beißt
seinen kleinen Zahn
in mein Herz.

Einen gesegneten Sommer ... do
 
Rita und Antonius Bösterling
01.06.2008
15:08 Uhr
E-Mail    
Tiefe Grüße aus dem Garten Eden. Danke. Nun ist das Sommerglück da!  
Menke
29.05.2008
16:08 Uhr
    ICQ
Erinnerung die in Sehnsucht aufgeht!


Werde an Meer und Sylt erinnert wenn ich die Letzte Kolune lese und wünschte alle die Nachempfinden der Sehnsüchte nach der Selben haben,könnten sich dort Treffen und Spüren an sich selbst.
Wollte schon kürzlich wieder hin zur Geliebten Insel und rauschendes Meer mit rieseldem Sand durch Hände und Füße zur Erde wieder fallen lassen und Spuren sehen die nach kurzer Zeit vom Wellenklang eingeholt werden.

Doch wenn innerliches Rufen verhallt in den Überlegungen meiner Gedanken,haben Gefühle doch Wahrheit gesprochen.
 
SB
27.05.2008
16:44 Uhr
     
Ein paar herrliche Tage auf Sylt liegen hinter uns. Diese Insel ist einfach immer wieder sooooo schön !
Danke für die schöne, wenn auch kurze Zeit mit vielen wunderbaren Erlebnissen, an die wir uns jetzt im Alltagsleben wieder gern erinnern.
Allen eine gute Zeit !
 
meeresgruß
23.05.2008
16:46 Uhr
     
Das Nordenmeer ist heute wundersam blau. Durch SEINE Sonne hat sich ein weitesFeld in ein Glizzzermeer verwandelt. Es ist so, als würden unzählige Diamanten drinschwimmen. Es fühlte sich auch eisigschön an.
Und Delphinwolken durfte ich sehen. Im ersten Moment denk ich immer, daß es andere glückliche Grüße zwischen HimmelundErde sind, die unterwegs sein wollen. Du Ursula - ich mag den Gedanken seer, daß die Schweiz durch den Rhein mit der Nordsee verbunden ist. Und Du darfst am Verbindungsfluß leben. Auch herrlich !
In Dankbarkeit,
Ingrid
 
Ursula
23.05.2008
07:39 Uhr
E-Mail    
Schade, wenn einige Leute im Urlaub sind, verstummt auch das rege Gespräch im Gästebuch. Dabei gibt es so viel zu erleben. Ich kann zwar vom Niederrhein aus die Nordsee nicht sehen, aber dafür singen die Vögel jeden Morgen
und begrüßen den Tag.
 
Ursula
18.05.2008
07:22 Uhr
E-Mail    
Solche GlücksMomente sammeln, ist eine herrliche Aufgabe. Mir gelingt das eigentlich immer mehr, seitdem ich älter werde und nicht mehr alles selbstverständlich ist. So wünsche ich Euch auch heute viele Momente der Freude, der Dankbarkeit und Liebe; sie machen das Leben reich.  
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