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Autor Nachricht
urs
18.04.2008
08:27 Uhr
E-Mail    
Liebe Sophie,
tiefe Gedanken, heilende Worte - gesprochen und geschrieben nach schwerer Zeit; dennoch gehalten und gestärkt.
Danke für den Lebensmut, der daraus spricht; der sich speist aus Erfahrenem und neuer Hoffnung.
 
Sophie
17.04.2008
22:43 Uhr
E-Mail    
"Niemals tiefer als in seine Hand" und so hoch wie seine Fittiche, damit die Steine dich nicht zerstören, aber du musst ihn bitten, du musst ihn anrufen, aber wenn du seinen Sohn siehst, hilft er dir wie von selbst. Er nimmt deine Hand und legt sie in seine, und eine Weile führt er dich und du hast wieder Hoffnung. Dann hast du wieder Glauben und dann Liebe und dann Stärke. Plötzlich verstehst du den Apostel Paulus. Du weist genau, was er gemeint hat. Du warst ganz verzweifelt, so verzweifelt, dass du dachtest "Das habe ich nicht besser verdient" und plötzlich hast du dein eigenes Damaskus.Du hast eine vage Ahnung, wie alles sich verhält und wie du doch gehalten wirst vom Unsichtbaren, vom Gütigsten. Trotzdem verletzt du manchmal Andere, aber sie verletzen dich auch. Du bist nur ein Mensch, aber es wird dir verziehen.  
do
17.04.2008
10:50 Uhr
     
Und wie will und kann ich den Glauben eines anderen Menschen beurteilen? Ich kann doch bestenfalls sagen, ich habe den Eindruck, nämlich meine persönliche, subjektive Wahrnehmung, dass mein Gegenüber einen starken Glauben hat ... Aber wo nehme ich ein Urteil her und das Recht dazu? Einen frohen Tag wünsche ich mit Freude am Glauben und dem Versuch, Zweifel in Glauben umzusetzen, wenn möglich - do  
rb bln
16.04.2008
22:33 Uhr
     
Spaß im/am Leben sollte schon sein - warum zu ernsthaft sein? Aber den Glauben, den sollte man schon ernst nehmen ... Auch über den Glauben eines anderen kann man doch urteilen, wenn dieser verbal von sich gibt, wie es mit ihm und der Nähe zu Gott aussieht - und auch über den eigenen Glauben sollte man urteilen können - warum eigentlich nicht?  
molitor
16.04.2008
15:44 Uhr
     
Langsam, langsam, lieber Peter aus Kiel.
Wer kann wirklich über den Glauben eines anderen urteilen?
Wer kann schon wirklich über den eigenen Glauben urteilen?
Wir sind alle dafür viel zu schnell.

Und die gute alte liberale Theologie mit ihren Fehlern ist wie ein Schlachtschiff, das heute im Hafen liegt und leicht geworden ist, weil keine Munition mehr da...

Im Übrigen trau ich Gott immer noch zu, trotz so viel falscher und richtiger Theologie sein Reich unter uns zu bauen selbst durch merkwürdigste Gestalten wie damals diesen Petrus, den alten Verräter und für Paulus durchaus falschen Theologen: was lag der schon damals oft daneben, wie ist das erst mit uns heute?

Das wär einmal eine Frage: Sollen wir frömmer sein als die Jünger damals? Können wir überhaupt frömmer sein? Können wir "schneller" bei Gott sein als sie?

Ich glaub, die Entdeckung der Langsamkeit im Glauben tut uns gut. Wir richten den Blick von uns weg auf Gott, soll er mehr machen (und urteilen) als wir.

Mit fröhlich-ernstem Glauben an den Auferstandenen grüßt
molitor
 
..niemals tiefer als in seine Hand
15.04.2008
23:03 Uhr
     
Ps 37,5
Auch wenn dieses schwere Tage für Dich sind, voller Unsicherheit und Angst, voller Ungewißheit über das, was da kommt, was passieren kann oder wird - vertraue auf Ihn, begib Dich in Seine Hände. Außerdem: Du bist nicht allein. Wir werden für Dich beten.
 
tg
14.04.2008
23:04 Uhr
     
Amos 8,11
Siehe, es kommt die Zeit, spricht Gott, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des Herrn, es zu hören.
Jetzt st die Zeit da. Wir lauschen doch hinter die Gespräche, die wir so mitmachen, ob da ein Hauch Trost und Erkenntnis, Freude oder Ermutigung steckt. Wir schauen die Strecke der Filme ab nach einem Heiligen Bild, das uns erreicht. Wir suchen doch in uns Merkstoff für Heil.
Einen ganzen Tag hast du durchfahren und war da ein Krümel Heiliger Geist dringewesen? Hast du heute geliebt? befriedet? beschenkt? Gott wollte dich heute treffen. hast du ihm beigestanden? Hast du sein Wort gehört in der Bitte eines Nächsten, hast Du sein Wort weitergesagt im freisprechenden Gedanken? Hast du dich mit einem angelegt für das Wort Gottes, das heute dran ist?
 
Delta
14.04.2008
15:24 Uhr
     
Amos 8,11
Siehe, es kommt die Zeit, spricht Gott, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des Herrn, es zu hören.

Es ist mir immer wieder aufs Neue ein Genuss zu kosten. Und je mehr ich bekommen, um so größer wird mein Appetit.

Herzliche Grüße
Delta
 
einig
13.04.2008
19:10 Uhr
     
Delf, lebens Mut Gefährte, immerwieder fühl ich ein Ja zu Deinen GeDANKen !
Ich bekam heute im Unterwegs wunderbarerweise ein sehr besonderes Sträußlein geschenkt. Es duftet ganz zart und liegt hier neben mir. Ich will es behüten.
Mit den Osterstrümpfen hat eine wohlige Freundschaft begonnen. Manchmal wasch' ich sie noch spätabends, um sie am Morgen wieder tragen zu können. Dann jubiliert sie, meineSeele.
Und jetzt will auch sie den Waldmeisterduft in die Welt senden, und draußen am Strand ist weites Blau,
glückliche Menschen flanieren, Hunde spielen, und die Möven zeigen schönsteFlüge. Ich mag diesen Tag.
Grüne Grüße,
Ingrid
 
DS
12.04.2008
09:54 Uhr
     
..das erlebe ich auch immer wieder: die nur zitieren, sich vermeintlich allein ans Wort halten und allein wissen, was das ist, sind gefangen in ihren Dogmen, die ihnen in WAHRHEIT keine Sicherheit zu Lebensmut geben. Danke TG für so angemessene Reaktion, immer wieder Vorbild ! Delf  
tg
11.04.2008
11:30 Uhr
     
Wchtig ist, die Verbundheit mit Jesus Christus zu leben, Ihn als großes Ich Gottes bei mir zu wissen. Ob wir die Geschichte vom ungläubigen Thomas wortwörtlich oder symbolisch für wahr halten- solten wir nicht anderen befehlen. Christus mahnt ja gerade: "Selig, die nicht sehen und doch glauben"- Nicht das Obejekivierbare, Messbare, sondern mit Christus auf dem Weg durchs Leben sein, zählt. Erstaunlich ist schon die Aufforderung an Thomas, seine Hand in die Wunde zu legen. Als Magdalena ihn im Garten berühren will, verweigert Christus das.- Die Auferstehung des Christus und unsere eigene ist mir ein gewisser Glaubensschatz. Theologen brauchen wir, um die biblischen Texte nicht nur zu zitieren sondern sie zu über-setzen in unsere Erfahrung.  
Peter
11.04.2008
06:37 Uhr
     
Hallo,
habe gerade wieder ein wenig auf der Seite von Herrn Gießen gestöbert. Es ist für mich immer wieder tief beeindruckend, wie es liberale Theologen verstehen, ihren offensichtlichen Unglauben blumig zu umschreiben.
S. Zum Beispiel die Kolummne über die Auferstehung.

Paulus schreibt: 1.Kor 15,12-15
1.Kor 15,12-15
"Wenn aber Christus gepredigt wird, daß er von den Toten auferstanden ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen."

Unser Herr Jesus selbst sagt zum ungläubigen Thomas:
Joh 20,27
" Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!"

und zu den anderen Jüngern:
Lk 24,39-43
"Seht meine Hände und meine Füße, ich bin's selber. Faßt mich an und seht; denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, daß ich sie habe. Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und Füße. Als sie aber noch nicht glaubten vor Freude und sich verwunderten, sprach er zu ihnen: Habt ihr hier etwas zu essen? Und sie legten ihm ein Stück gebratenen Fisch vor. Und er nahm's und aß vor ihnen."

Und an etlichen anderen Stellen bekennt das Wort "er ist wahrhaftig auferstanden" - nicht nur im Glauben der Jünger.

Traugott Gießen dagen schreibt in der Kolummne vom 15.04.2006- und wird sich im Gericht für diese Verleugnung des Wortes Gottes und Irreführung vieler Anderer verantworten müssen:

"Sein Leib mag den Weg allen Irdischen genommen haben, aber er selbst ist als leuchtender Planet der Liebe Gottes bei uns geblieben."

An anderer Stelle predigt er mal "Seit Ostern gilt (!!!!) Jesus als auferstanden..."

Leute wacht auf, das ist nicht biblisch, sondern rationalistische Theologie in der Folge Bultmanns und Co.
Zu solchen Leuten (den Sadduzäern) sagt Jesus: Mt 22,29 "Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes."

Lieber Traugott Gießen, kehren sie um aus Eitelkeit und Stolz, erkennen Sie, daß das, was sie im Studium gelernt haben, bloßes Futter für ihre alte Natur war, und beugen sie sich unter die Wahrheit des Wortes Gottes, das eben keine bloße Sammlung von menschlichen Ideen ist.

Einen Gruß aus Kiel sendet Peter
 
tg
06.04.2008
21:58 Uhr
     
eben ein starker Tatort über den Konflikt (türkische) Familienehre und eigene Persönlichkeit. Mit Verständnis für beide Seiten nach viel Mühsal siegt die Liebe -geschwisterlich, Mann/Frau.  
Menke
04.04.2008
19:30 Uhr
    ICQ
Ein Raum für mich!


Menschen gehen in Gotteshäuser aus Unterschiedlichen Gründen,die einen zum beten,Feier der Liturgie,andere vieleicht aus kultureller Neugier,oder ich weis nicht warum.
Kirchen werden auch stillgelegt zweckentfremdet als Bristo,oder wie auf Sylt abgerissen.
All dem voraus ein besonderer Ort zu sein,oder gewesen.

Was mich drinnen erwartet ob Gottesdienst mit allem was dazugehört,kann auch manchmal zwanghaft genögt sein.
Ich komme als suchender wo ich Antworten erwarte,aber immer liegt es an mir wie ich mich dabei erfahre.
Wo sonst finde ich Trost,wenn nicht im Glauben an das Besondere Zeitlich Unbegrenzte der Allmacht gottes,dafür steht der Kirchenraum.
 
Michaela
02.04.2008
17:59 Uhr
     
herzlichen dank delta und anna für eure lieben worte und vorschläge...danke...
meine gedanken sind bei dem alleinerziehenden vater...ich weiß nur zu gut was das heißt und wieviel kraft es benötigt...vor allem wenn man selbst krank ist und man jeden tag einfach weiter machen muss, ob man kann oder nicht...alles liebe und gute für euch...drücke euch in gedanken und bete für euch...
eure micha
ps..bitte schließt auch all die geistig und körperlich kranken jungen und alten menschen mit in euer gebet ein...sie brauchen ganz besonders unseren zuspruch und unsere liebe
 
Delta
31.03.2008
11:27 Uhr
     
Pascal Mercier - Nachtzug nach Lissabon

Ich möchte nicht in einer Welt ohne Kathedralen leben. Ich brauche ihre Schönheit und Erhabenheit.
Ich brauche sie gegen die Gewöhnlichkeit der Welt. Ich will zu leuchtenden Kirchenfenstern hinaufsehen und mich blenden lassen von den unirdischen Farben. Ich brauche ihren Glanz. Ich brauche ihn gegen die schmutzige Einheitsfarbe der Uniformen. Ich will mich einhüllen lassen von der herben Kühle der Kirchen. Ich brauche ihr gebieterisches Schweigen. Ich brauche es gegen das geistlose Gebrüll des Kasernenhofs und das geistreiche Geschwätz der Mitläufer. Ich will den rauschenden Klang der Orgel hören, diese Überschwemmung von irdischen Tönen. Ich brauche ihn gegen die schrille Lächerlichkeit der Marschmusik. Ich liebe betende Menschen. Ich brauche ihren Anblick. Ich brauche ihn gegen das tückische Gift des Oberflächlichen und Gedankenlosen. Ich will die mächtigen Worte der Bibel lesen. Ich brauche die unwirkliche Kraft der Poesie. Ich brauche sie gegen die Verwahrlosung der Sprache und die Diktatur der Parolen. Eine Welt ohne diese Dinge ist eine Welt, in der ich nicht leben möchte.

Ein lieber Freund hat mich an diesen schönen Text erinnert. Ich möchte ihn euch allen zugänglich machen.

Herzliche Grüße und einen segensreichen Tag
Delta
 
tg
31.03.2008
10:40 Uhr
     
Freue mich an den Mutmachern zum Kirchgang. Wenn Prunk, dann gehört der jedenfalls dem Volk. Mal gegeben aus Dank, aus Buße, aus Zeigelust und Ehrlust. Und immer ist ein Misereor-oder Brot für die welt-Topf nah. Weil viele keine Kirchensteuer zahlen, werden noch manche christliche Kirchen geräumt. Und manche Moscheen werden gebaut. Vielleicht lernen wir über den Umweg Islam unseren eigenen Glauben wiederzufinden. Schon einmal hat islamische Kultur die Philosophen des Abendlandes gerettet.  
Anna
30.03.2008
20:16 Uhr
     
Hallo, Michaela!
Nach meinem Besuch in Hamburg möchte ich dir auch gleich noch zwei Kirchen empfehlen, die Dir wohl gefallen können:

Die St. Petri Kirche in der Mönckebergstraße ist im Krieg zerstört worden und wurde nach dem Aufbau wesentlich schlichter wieder ausgeschmückt. Ein wunderschöner Schmuck sind allerdings die drei Fenster aus buntem Glas im Altarraum, die - von links nach rechts gesehen - das Neue Testament darstellen sollen. Darunter befindet sich ein schlichtes Holzkreuz.
Einige alte Bilder und Figuren sind wie durch ein Wunder durch alle Kriegswirren hindurch erhalten geblieben und hängen wieder in der Kirche, jedoch sind sie auch eher schlicht und ohne besonderen Prunk.
Ein besonderer Schmuck ist allerdings die schön verzierte - aber nicht vergoldete - Kanzel aus einfachem braunen Holz.
Neben dem großen Kirchenschiff gibt es einen "Raum der Stille" für ein stilles Gebet und zwei Ecken, in denen man Kerzen anzünden kann. Außerdem ein "Kirchencafé" im Turm, in dem man neben Wasser und Tee auch freundliche Worte, christliche Literatur, Postkarten, Bronzeengel und zu Weihnachten auch Holzschnitzereien aus Israel bekommt.
Erhalten und auch wo nötig weiter restauriert wird diese Kirche zwar auch durch Spenden, allerdings werden diese nicht eingesammelt: es gibt eine Truhe, in die man etwas hineintun kann und auch für Kerzen, die man vielleicht anzünden mag, kann man einige Cents spenden.

Aber auch die St. Georg Kirche im gleichnamigen Stadtteil (Ende Kirchenallee) könnte dir gefallen: sie ist ebenfalls im Krieg ausgebrannt und wurde in den 50er Jahren sehr schlicht im Stil der damaligen Zeit ausgestattet.

Die St.Petri-Kirche ist täglich geöffnet, bei der St.Georgs-Kirche weiß ich es nicht genau, glaube es aber schon.


An dieser Stelle möchte ich aber auch noch mal einen Wunsch für eine Fürbitte loswerden:
Ein entfernter Bekannter von mir ist alleinerziehend mit drei Kindern. Er hat nebenbei eine anstrengende Arbeit: fünf Tage in einem 60km entfernten Ort (jeden Tag pendeln); das Pensum, das er vor drei Jahren noch in einer Woche und an seinem Wohnort erledigen konnte, muss er in der neuen Firma an einem Tag schaffen. Am Wochenende arbeitet er zusätzlich noch oft bis spät in die Nacht in einem Restaurant.
Dieser Zustand bringt ihn inzwischen ganz offensichtlich an seine Grenzen: er ist sichtbar abgemagert und sieht so blass und müde aus.
Ich empfehle diesen Mann, seine drei Kinder und auch seinen geliebten Hund sehr der Fürbitte!

LG,
Anna
 
Delta
30.03.2008
17:22 Uhr
     
Liebe Michaela,
schön dass du dich noch einmal meldest und danke für die lieben Wünsche.
Wir, jedenfalls in unseren evangelischen Gemeinden, können doch wählen, wofür wir spenden. Es wird vor der Kollekte immer angekündigt, wofür das Geld verwendet wird.
Im Januar an einem Samstag Nachmittag habe ich mir die frisch renovierte Johanniskirche in Lüneburg angesehen. Ich saß dort schon eine ganze Weile, um die Stille zu genießen, als sich ein Besucher beklagte, dass es in der Kirche so kalt sei. Jemand, der Bescheid wusste sagte darauf hin, 200€ würde es kosten, die Kirche eine einzige Stunde zu heizen.
Im Februar las ich in der Nordelbischen, ein Pfarrer würde die Heizung den ganzen Monat nicht einschalten, um damit einen Beitrag für die Umwelt zu leisten und die Gemeindekasse zu entlasten.
Wir als Außenstehende können uns gar kein Bild davon machen, welche Unsummen allein nur dafür nötig sind, dass die Kirchen für uns offen stehen.
Wie habe ich mich im letzten Sommer gefreut, als ich an einer kleinen Dorfkirche vorbeikam, ein Schild am Zaun hing: Kirche offen. Es war 18.30h. Ich konnte es nicht glauben, aber tatsächlich, die Tür war noch nicht verschlossen. Also schnell ein paar Minuten hineingeschlüpft, Kraft getankt, gehört dass jemand rein kam und mein erster Gedanke war, wie kann ich noch ein paar Minuten rausschinden. Bevor ich überhaupt den Mund auftun konnte sagte mir eine Stimme: Bleiben Sie sitzen, ich komme in einer halben Stunde wieder. Da war es bereits 19.00h und ich durfte immer noch bleiben. Es macht sich jemand für mich ganz allein ein zweites Mal auf den Weg, um mir noch ein wenig Ruhe zu gönnen. Dieser Jemand wird seine Arbeit ehrenamtlich machen, oder bekommt vielleicht auch ein kleines Entgelt für die Mühe. Ich bin mir sicher, dass das Geld aus der Gemeindekasse kommt und nicht nach Rom abwandert. (logisch, wir sind ja Protestanten).
Wir werden jetzt den Gottesdienst am Abend besuchen, Lobpreis, Stille, Taizé, persönliche Segnung- und Gebetsanliegen, Fürbitte, Abendmahl.....Ich denk an dich.

Delta
 
Michaela
30.03.2008
13:06 Uhr
     
hallo delta, hallo do, ich wünsche euch und all den anderen hier einen wunderschönen sonntag...dass mit der evangelischen kirche ist ein schöner anstoß, stimmt, muss nicht immer eine katholische sein, ist mir ehrlich gesagt auch egal, welche glaubensgemeinschaft es ist..ich bete im stillen...setze mich oft am friedhof hin, für mich ist das auch kein bedrückender ort...im gegenteil...irgendwie fällt mir dort die ganze last von den schultern und lässt mich für einige momente die probleme und sorgen vergessen...es ist nur sehr schade, dass man kaum noch ganz schlichte kirchen findet...das mit dem spendenbeitrag im kölner dom mag ja stimmen...aber ehrlich gesagt, ich spende für arme menschen aber nicht, damit noch mehr gold dort an die wände kommt...denke nicht, dass gott von uns wollte, dass wir solche häuser errichten...rom ist das beste beispiel dafür...auch wenns schon irgendwie wunderwerke sind...das liegt im auge des betrachters...gott schütze euch und gebe euch kraft für die kommende woche...
liebe herzliche grüße
michaela
 
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