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Autor Nachricht
Menke
19.06.2016
19:06 Uhr
E-Mail    
Wir dürfen uns nicht verteufeln!

Ich darf den anderen nicht verteufeln, wenn er sagt so wie er denkt.
Wenn nun einer durch verschleierte Wolken spricht, oder Dichter und Philosphen für ihn denken lässt, muss man sich ja auch damit abfinden und beschäftigen wollen.
Wer hat mehr von sich preisgegeben, wer hilft sich und dem Leser verständlich mehr?
Die Angst, oder die Offenheit.
Braucht es da eigentlich noch Argumente, im Dschungel der Gleichmacherei und des eigenen denkens, aber fernab von seiner, meiner eigentlich gefühlten Wirklichkeit?
Neulich wollte ich alles versuchen, genauso machen, um meine Ängste danach zu verlieren, was schert mich meine eigenen Worte, wenn ich unerkannt durch die Wolken fliegen kann?
Nur das Brummende Flugeräusch sagt dem Beobachter, da fliegt ein Mensch dahin.
 
Hilde Freund
18.06.2016
20:18 Uhr
E-Mail    
Bin vor 2 Jahren auf diese Seite gestossen und bin seither stiller Beobachter.
Nun freue ich mich aber auf unseren gerade anstehenden Sylturlaub und kam auf die Idee, ob sich schon welche von euch dort mal getroffen haben zu einer fröhlichen Rückschau auf vergangene Zeiten, in denen sicher viele auch Urlaubskirchgänger nach St Severin waren??
 
ing
17.06.2016
19:16 Uhr
     
Kathrin, nein. aber diese Rose auf meinem Weg zu sehen, ist gut. Da hat eine Familie die Wiese mit ihr umpflanzt. Eine pink.rosarugosa. Darunter steht üppig Lavendel, immer dazwischen rosaRosen. Eine Augenweide. Wenn es regnet wie jetzt, und du gehst vorüber und inhalierst den lavendelichen Duft, ists wie ein Schlaftrunk.  
dH
15.06.2016
12:41 Uhr
     
Apropos Rose... - wo ist eigentlich Ingrid (ing), die hier so oft von der rosa rugosa schrieb...?

Ich hoffe, es geht ihr gut.
 
tg
14.06.2016
10:42 Uhr
     
Die Rosen blühen, sie sind ein Rausch von Üppigkeit. "In dir trifft Schaun und Glaube überein" (Goethe). Duft und Pracht- zeugen von des Schöpfers Macht. Jede Rose ein Versprechen, dass Gott ist,ist.  
Menke
10.06.2016
14:38 Uhr
E-Mail    
Vom Band rollen lasen!

Technische Neuerungen sollte man auch vom Band rollen lassen können. daß trifft nicht nur im Alter zu.
Einsicht ist so schwer, wie Süchte zb. Alkohol, Rauchen, nichts anderes wie liebgewonnenes, zu hinterfragen, aber auch für späteres Wohl zu ändern wollen.
Erkenntnis, fester Willen, langer Atmen, aber auch Rückschläge einzukalkulieren.
Auch das Wort der Achtsammkeit zu überdenken, wäre manchmal nicht schlecht für Körper Seele und Geist.
Wenn das Leben gelingen soll, achte auf Dich und schau Dich immer wieder um.
Und hinterhergeschoben, wer verschwindet schon gerne aus seinem Garten Eden, wenns einem dort gut geht.
 
Orbart
09.06.2016
21:25 Uhr
     
Unabhängig vom eigenen Altern verändert sich die Gesellschaft,das Leben der Menschen.
Technische Neuerungen, veränderte Wertvorstellungen und Lebensentwürfe stellen die eigenen Kriterien und Traditionen infrage,relativieren sie.
Das kann sehr verunsichern und irritieren.
Konrad Lorenz sagte schon vor einem halben Jahrhundert sinngemäß:Ein Jugendlicher hat heutzutage mehr Gemeinsamkeit mit einem Altersgenossen in den USA als mit seinen Eltern.
Ich denke, dieser Aspekt hat sich eher noch verstärkt.
Und die Geschwindigkeit der technischen Innovationen wird immer größer,die Gefahr,den Anschluss zu verpassen wächst zusehends.
Was waren das für Zeiten,als die Alten von den Jungen um Rat gebeten wurden..........?
 
tg
09.06.2016
21:06 Uhr
     
Altern erkennt man daran, daß das Normale weiter von der Hand geht, aber Unvorhergesehenes unwillkommener ist. Die Normalität aufrecht erhalten, kostet immer mehr Aufwand. Noch kann man alles. Kompetetenz ist gewachsen. Aber man reagiert schroffer, reflexhafter. Früher spielerischer. Der Körper wird ruckweise brüchig. Man sollte Fernreisen meiden, wenn man nicht mehr selber den Koffer aufs Band wuchten kann. Die Freiräume schwinden. Aber doch auch Aussichten tun sich auf.  
Monika Glässel
05.06.2016
08:22 Uhr
     
Werde ich mir sofort besorgen, herzlichst Monika  
tg
04.06.2016
14:53 Uhr
     
Eben erschienen: Traugott Giesen: Rufbereitschaft -Texte zum Leben, 90 S., ISBN 978-3-87173-191-4 Radius-Verlag  
tg
02.06.2016
09:27 Uhr
     
Spüren, wie das Leben läuft, sinnvoll und sinnlich Bemerken,wie ich beatmet werde, dann beim Ausatmen die Lust an der Leere; Vogelstimmen, Radiogesumme, Glocken in naher Ferne; Mich verknüpfen, aus zweien eins machen, Einvernehmen anbahnen, Körper-und Seelenfreundschaft feiern  
tg
28.05.2016
11:04 Uhr
     
Kränken kränkt, heilen heilt

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst- dies Gebot der Bibel klingt fordernd, ja überfordernd. Doch es beschreibt eine alltägliche Wahrheit. Halbwegs normale Menschen lieben ihre Nächsten halbwegs so, wie sich. Wer sich mag, mag andere auch. Wer sich verneint, will andere auch nicht. Oder?
Ein guter Koch will doch verwöhnen, darum soll man bei ihm genießen können. Die Verkäuferin ist gut, die dem Käufer vor Augen malt, was er mit dem Geschenk für Freude machen wird. Die auch gern beschenkt würde, auch gern schenkt, wird sich in den Fremden gut einfühlen.
Kinder kann man nur gut erziehen, wenn man sie mag, also selber das kleine Kind in sich selbst mag und beschützt und erfreut. Andrerseits- gönnt man sich selbst nichts, hält man andere auch kurz. Wird einem nichts gegönnt, bestraft man den Nächstbesten.
Der Chef der brüllt den Vati an, der Vati brüllt die Mutti an, die Mutti brüllt die Kinder an, die Kinder treten den Hund. So läuft es in etwa. Und zum Glück auch anders herum: Der Hund tollt mit dem Kind rum. Das Kind erfreut die Mutti, die Mutti ist freundlich gestimmt, wenn Vati heimkommt (kann auch umgekehrt sein) Und vom glücklich gestimmten Vati hat der Chef wieder mehr Nutzen, was wieder den Chef - es kann auch eine Chefin sein- für den ganzen Tag positiv stimmt.Wir hängen nun mal aneinander, schicksalhaft, je näher wir uns stehen, desto mehr beeinflussen wir einander, und jeder Augenblick kann mir den eben noch Fremden zum Nächsten verwandeln.
 
MUT
24.05.2016
13:17 Uhr
     
...das Problem gäbe es bei den (meisten) heutigen Filmen nicht - die haben oft kein Happy End : -) -- da ist das Ende offen, da kann, soll oder muss man selber spekulieren :-) ...  
Monika Glässel
23.05.2016
10:03 Uhr
     
Schade, dass die Eltern das Abendessen nicht auf 19.30 verschoben haben, oder wagtest Du erst gar nicht zu fragen?  
tg
22.05.2016
14:56 Uhr
     
Erinnerung: in der Jugend 19 Uhr Abendessen, da hatte man am Tisch zu sitzen, sonst gabs Fragen; also mußte ich um 18.44 das Kino verlassen. Habe so viele happy-ends nicht mitbekommen. Daher mein Hunger aufs gute Enden von Allem?  
tg
18.05.2016
15:07 Uhr
     
Die Wiederholung und Fortsetzung von Pfingsten Sonntags im Gottesdienst ist tatsächlich karg. -In etwa so bescheiden, wie unser Weihnachten im Vergleich zu Christi Geburt. Aber beschuldigt dafür nicht die Kirche- sie ist doch Wir, Sonntags 9-10. Es ist doch so, dass die Kriche eigentlich anfängt , wenn der Gottesdienst aufhört. Der Gottesdienst soll Danknahrung geben, ,soll bereiten und heiligen zum Umgang mit der gottdurchflteten Welt. Pfingsten geschieht die Woche über. Pass auf, dass Du die Erleuchtung nicht verpasst.  
Menke
18.05.2016
12:54 Uhr
E-Mail    
Wie sag ich es mir und meinen Kindern?

Wenn wir Pfingsten in der Kirche waren, hörten wir viele ernannte Prediger, die versuchten uns das Wunder von Pfingsten nahe zu bringen, ja Sie überhäuften uns im Sinne des wortes, mit dem heiligen Geist.
Als die Zeit aber dann gekommen war, gingen Sie auseinander und beglückten sich in ihren Wohnstuben.
Wo war das Feuer was in ihnen nachhaltig lodern sollte, was einst die Jünger aus ihrem Glauben heraus in Extase versetzte und die Menschen von aussererhalb sich anstecken liesen.
Der Unterschied von damals, der Heilige Geist kam erkennbar echt rüber und die Menschen glaubten und lebten davon, im Gegensatz zu heute, fängt der Gottesdienst um 10.00 Uhr an und hört um 11.00 Uhr wieder auf.
 
die Augustiner
16.05.2016
10:46 Uhr
     
Lieber Traugott, vielen Dank für deine Lebensmut-Pfingstbotschaft hier. Wir erinnern uns noch gerne an deine Pfingstpredigten in St. Severin, die wegen Überfüllung der kleinen wunderschönen Kirche nach draußen übertragen wurden. Später konnte man die Predigten auf Kassette kaufen . Wir hörten sie dann auf einer weiteren Reise nach Sylt noch einmal an - sozusagen als Einstimmung auf Sylt und deine Gottesdienste.  
tg
14.05.2016
17:34 Uhr
     
Hier Denkstoff zu Pfingsten-

Das Wort ist ein durch die Jahrhunderte verrutschte Ableitung von"Pentekoste"- Fünfzig Tage (nach Ostern). Da geschah irgendwann 20, 25 Jahre nach Jesu Tod und Auferwecktwerden eine Massenbeglückung, eine Verzückung, ein rauschhaftes Einanderlieben und Sichverstehen von hunderten von Jesusanhängern - ein "Woodstock“ in alter Zeit. Obwohl aus vielen Ländern, hörten sie alle in ihrer Sprache begeisterte Reden und Schreie über Heilung und Vergebung, über Erfahrungen, ein neuer Mensch zu werden. die Lust machten, voll Gottvertrauen nochmal das eigene Leben zu gestalten.
Der wichtigste Theologe, Zeitgenosse Jesu, ohne dass sie einander kannten, Paulus, behauptete, es hätten an die fünfhundert Menschen diese Massenbekehrung abbekommen. Jedenfalls galt sie Späteren als Der Geburtstag der Kirche.Es startete eine „in alle Welt“ ausstrahlenden Mission. Man hatte den Auftrag vernommen:“Gehet hin und lehret alle Völker- das Himmelreich steht kurz bevor“.
Noch ist die Menschengeschichte voller Angst und Gewalt. Um so dramatischer lechzt die Welt nach Heiligem Geist. Der soll damals die kleine Schar Christen in Jerusalem überflutet haben. Und immer wieder spüren wir sein Lodern in heiligmäßigen Menschen, wie Papst Franziskus vielleicht, oder Rupert Neudeck, der in großen Aktionen Flüchtlinge vorm Ertrinken in Sicherheit brachte, oder Mozart, der uns Musik brachte, die nicht von dieser Welt ist. Und uns sind doch auch Menschen begegnet, die von einem Geist der Liebe durchdrungen sind. Und die verknüpfen zu rettendem Tun.
Pfingsten sollten wir in allen Kirchen geistesgegenwärtige Predigt erleben können und Lieder und Gebete, dass die Funken fliegen. Jedenfalls tät jedem von uns eine Schippe Enthusiasmus gut, Erlebnis, Großmut, Überschwang. Und die herrliche Freiheit der Kinder Gottes. gewöhne uns ab die Dummheit aller Art.
 
dH
13.05.2016
12:17 Uhr
     
Menke, das erinnert mich an ein Lied von Udo Jürgens. Das mochte meine Mutter so gern.
Ich habe ewig nicht mehr daran gedacht.
Es hieß: "Im Kühlschrank brennt noch Licht."

Liebe Grüße
Kathrin
 
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