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Karina
19.11.2007
00:51 Uhr
     
Heute war mir der Volktrauertag wichtig, denn persönlich betroffen habe ich in diesem Jahr Orte aufgesucht, an denen vor 50 Jahren so viel Grausamkeit und Leid geschah. Doch wo jetzt Lebendiges wächst, hat die Natur sichtbar dieses Stück Erde erlöst und befriedet, aber wo noch immer der Mensch wirkt und irrt, scheint wenig Erlösung/Zähmung passiert zu sein. Beglückend hat mir der "Gottesflüsterer" nun eine Spur durch diesen Tag gewiesen, im Hören fühlte ich tiefe Verbundenheit und zärtlichen Trost, auch ich fühlte mich aufgehoben wie nach einem Sturz. Allen wünsche ich für diese Woche solche einen Sturz Ka  
jakobus
18.11.2007
23:26 Uhr
     
Heute Abend also Abschlusskonzert der Paul-Gerhard-Wochen in der Kirche: Wundervolle Musik eines engagierten Chors und Orchesters mit Werken von Buxtehude, Reger, Bach, Mendelssohn und Texten von Paul Gerhard, wie sie schöner und ergreifender (gerade heute!) nicht sein können. Dank an C.

Und vorgestern auf die Frage an einen Kirchenvorstand, ob die Teilnahme am Gottesdienst auch Pflichterfüllung sei: Nein, Sehnsucht! Dank an S.

Eine gesegnete Woche Euch allen!
jakobus
 
Menke
17.11.2007
23:08 Uhr
    ICQ
Spuren im Schnee!

Den Ersten Schnee,den musste ich sehen,was für ein Gefühl wenn ich mir das auch noch Einreden durfte!
Alleine sehen und schnuppern kann ja auch mal bildhafter sein.

Der Berg wurde immer höher,Schneefetzen tauchten im milchligen Nebel auf.
Die Freude war groß,endlich angekommen zu sein wo du hinwolltest.

Gehen und spüren wo deine Vergangenheit in dir herkommt,ja so wars damals gewesen so ist es heute noch auch.

Laufe nur weiter Knirschenden schrittes,Schnee fast geschmolzen im Wasser des nebels dahin.

Einsinken in tiefen Schnee und Wasserstellen,staune ich über mich,Schuhe dicht und durchgehalten nur für mich!

Langsam verschwinden Gedanken und Bäume auch als Sträucher getarnt im Nebel der heranahenden Dunkelheit dahin.

Lass alles so stehen,söhne dich aus mir der Natur,helfende Schritte zeigen Ziel und Wirklichkeit!

Unruhig wird das baldige Ende wo Wärme mich hinbringt.
 
Traugott Giesen
17.11.2007
21:54 Uhr
     
für den andern Predigttext Sonntag:

Vom unehrlichen Verwalter
Jesus sagte ihnen ein Gleichnis: Es war ein reicher Mann, der hatte einen Verwalter. Der wurde bei ihm beschuldigt, er verschleudere seinen Besitz. Und er ließ ihn rufen und sprach zu ihm: Gib Rechenschaft über deine Verwaltung; Deine Tage in meinem Dienst sind gezählt.
Der Verwalter sprach bei sich selbst: Was soll ich tun? Mein Herr nimmt mir das Amt; graben kann ich nicht, zu betteln schäme ich mich.
Ich muss etwas tun, was sie mir verpflichtet, auch wenn ich das Amt nicht mehr habe.
Und er rief zu sich die Schuldner seines Herrn, einen jeden für sich, und fragte den ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?
Er sprach: fünfzig Fässer Öl. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich hin und schreib schnell fünfzig. Dann fragte er den zweiten: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Sack Weizen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Schuldschein und schreib achtzig. Und so ähnlich machte er es mit einer ganzen Reihe von Schuldnern seines Herrn.
Jesus lobte den ungetreuen Verwalter, weil er klug gehandelt hatte; denn die Kinder dieser Welt sind unter ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichts.
Und zu anderer Gelegenheit sagte Jesus: Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewige Heimat.
Lukas 16,1-9

Impuls
Wir sollen Klugheit lernen von den Lebensgeschickten: Sie nutzen die Gelegenheiten, sie wahren ihre Vorteile. Sie achten auf die Zeit; sie wissen, was dran ist. Sie können ihre Chancen abmessen. Und wenn sie wissen, das Geschäft geht den Bach runter, dann buchen sie um, transferieren auf andere Konten, machen sogar Schulden zugunsten einer sonnigen Zukunft.
Sind wir nicht alle geschickt, und achten darauf, dass was übrig bleibt für uns? Jesus, beurteilt das nicht- er will uns nur sagen: Um euren Vorteil zu sichern seid ihr scharfsichtig- und für das Ganze seid ihr so blind. Denkt doch wirklich mal an eure wahren Interessen. Ihr wollt doch Gott gefallen, wollt mal genug Gutes getan haben. Euer Hiersein soll sich doch gelohnt haben- also investiert in eure Zukunft. Legt euer Geld in gute Taten an. Macht euch Freunde mit dem blöden Geld- es ist zum Glücklichmachen da. Und „ungerecht“ bleibt es immer, wenn es nicht unterwegs ist, Gutes zu tun. Mit wieviel Leid ist jeder Euro in meiner Tasche versehen, weil er den Hunger in der Welt nicht lindert, solang ich ihn für mich behalte.
 
ds
17.11.2007
21:05 Uhr
     
Danke, TG für deine Worte zu Jer. 8, 4-7, wir haben den Text heute im Team der Prediger im Ehrenamt besprochen. Werde morgen den Worten der predigenden Pastorin lauschen und deine Worte zum Nachgespräch mitnehmen, danke. Es geht um Umkehr, die uns schwer fällt, schwerer als den Tieren, denen offenkundig Instinkt reicht, bei uns nicht einmal der Verstand.
Bei Augstinus bin ich auf eine gute Regel der Schriftauslegung gestossen :
"Das Wort Gotte ist der Feind deines Willens,
bis es der Urheber deines Heiles wird.
Solange du dein eigener Feind bist,
ist auch das Wort Gottes dein Feind.
Sei dein eigener Freund,
dann ist auch Gottes Wort mit Dir im Einklang."
Einen behüteten Sonntag euch allen. Delf
 
garn
17.11.2007
14:37 Uhr
     
ADERN DER LIEBE


DIE GANZE WELT
IST DURCHZOGEN VON ADERN DER LIEBE,
VON STRÖMEN DER ZUWENDUNG,
TROTZ ALLER SCHRECKENSMELDUNGEN.

VIELE MILLIONEN DAVON
HABEN EIN DICHTES NETZ GEKNÜPFT,
DAS UNS HÄLT.

WER VERTRAUT, SIEHT ES.


von Ulrich Schaffer
 
Traugott Giesen
16.11.2007
18:56 Uhr
     
Predigttext für Sonntag Jeremia 8, 4-7: "Jeremia, Sprich zu ihnen: So spricht der HERR: Wo ist jemand, wenn er fällt, der nicht gern wieder aufstünde? Wo ist jemand, wenn er irregeht, der nicht gern wieder zurechtkäme?
Warum will denn dies Volk zu Jerusalem irregehen für und für? Sie halten so fest am falschen Gottesdienst, dass sie nicht umkehren wollen.
Ich sehe und höre, dass sie nicht die Wahrheit reden. Es gibt niemand, dem seine Bosheit leid wäre und der spräche: Was hab ich doch getan! Sie laufen alle ihren Lauf wie ein Hengst, der in der Schlacht dahinstürmt.
Der Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Turteltaube, Kranich und Schwalbe halten die Zeit ein, in der sie wiederkommen sollen; aber mein Volk will das Recht des HERRN nicht wissen."
Impuls:
Jeremia ist ein begnadeter Gottesflüsterer- aus ihm spricht der liebende und der um die Liebe des Volkes kämpfende Gott. Jeremia predigt denen in Jerusalem, daß es widernatürlich wäre, von Gott Abstand zu nehmen; es wäre ein Unding, wie wenn einer gern liegen bliebe nach einem Sturz. Nur Pferde, wenn sie durchgehen, sind nicht zur Vernunft zu bringen- die andern Tiere halten ihre Zeit ein.
Also selbstverständlich muss es sein, daß wir an Gott hängen und unser Leben geistvoll erleuchtet ist. Aber der Ewige hat uns Raum gelassen, meinen zu können, auch ohne ihn auszukommen. Doch er läßt uns nicht laufen. Er wirbt um uns, redet auf uns ein, wie auf ein störrisches Kind-
Bitte, Gott behalte dein Interesse an uns, rühre unsere Seele, fülle uns wieder mit Ahnung von dir. Daß wir uns nicht verloren vorkommen, und leer. Fülle uns wieder mit Geist und Lust am Guten.
Ob Jeremia diese Predigt eingegeben bekam? Hat er tatsächlich Gott so vernommen? Wenn Jeremia Predigt uns anspricht; wenn wir uns von ihr rufen lassen, dann ist sie uns Gottes Wort geworden. Ich kann mich damit begnügen.
 
Schulz
16.11.2007
14:29 Uhr
    ICQ
Laufe mein Kindlein Laufe nur!


Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser,so hörten wir es damals,so ist das heute nun mal so sagt die Gesellschaft!

Wie wir darunter leiden ob willendlich gewollt,dann auch übergeworfen wer weis das schon?
Uns Kinder maßen sich Eltern an im guten gewollt,aber doch unbelehrbar auf das Leben vorzubereiten wie aus ihrem Wissen heraus dem Kind Vertrauen zu lernen.

Die Kunst dabei ist das eine vom anderen zu Erkennen und sich vom zwanghaften des nichterkennens im Gut gedankenlos gemeinten,das alles im Leben einzubringen.

Belehrbar wollen wir schon sein,neues Kind und wie uns freuen können,wenn wichtig nicht dann auch gar fehl am Platz gewesen wäre und sich dann auch wohler in sich gefühlt zu haben,was dem Eigentlichen Erleichterung verschaffen kann.
 
ds
13.11.2007
14:18 Uhr
     
gehorchen - glauben- vertrauen - Umkehr, siehe Predigttext nächsten Sonntag Jer. 8, 4-7. Leider keine Pred. im Archiv. Aber : einfach mal wieder zur Kirche gehen! Herzlich Delf  
rb bln
13.11.2007
13:01 Uhr
     
gehorchen können viele nicht mehr, genauso, wie vielen das glauben schwer fällt. wohl dem, der es noch kann oder zu lernen bereit ist. der "zeitgeist" sollte dabei nicht eine zu große rolle spielen.  
Luise
13.11.2007
10:23 Uhr
     
Gehorchen entspricht aber nicht dem Zeitgeist, ist ein negativ besetzter Begriff. Es setzt liebevolle Autorität vorraus, auch Vorbilder und dann kann die Erfahrung gemacht werden, dass Losstürmen wunderbare neue Er-kenntnisse und Wege bietet. Gehorchen würde ich es nicht nennen, eher Vertrauen geben. Obwohl Ge-
horchen ein tolles Wort ist, merke ich gerade : GEH! Horchen!!. Eine schöne Woche allen Mitlesern
 
Traugott Giesen
12.11.2007
10:00 Uhr
     
Glauben ist auch Gehorchen. "Wer kommt in meine Arme".. das rufen Väter , Mütter- und Kinder laufen los in Angstfreude. So wie Petrus:"Auf dein wort hin", sagt er zu Jesus ," will ich gehen". Den sicherenHafen verlassen, die eigen Überzeugung, die eigene Position, und losrennen im Niemandsland- auf daß man dann in die offenen Arme stürze- das braucht Vertrauen, braucht Gehorchen um dann zu sehen. Also los.  
DS
12.11.2007
08:15 Uhr
     
Lieber Traugott, ich sehe - auch im Bekanntenkreis - derzeit so viel Trennendes, Zerbrechendes, Scheidendes und Kaputtes, dass ich mich den Zutaten, die du beschrieben hast, immer neu immunisierend zuwenden muss und will. Eine Stunde Taize-Andacht haben mir gestern abend diese Zutaten wieder bestätigt. Danke immer wieder und weiter für deine Beiträge dazu. Delf  
jakobus
11.11.2007
21:20 Uhr
     
Auch das ist ermutigend, stärkend und mit Gottes Zutun möglich geworden: Das sind zwei mir nahe Menschen, die sich zerstritten haben, sich große Vorwürfe gemacht haben. Einer hat nach langer Zeit zum Telefonhörer gegriffen, beide haben sich ausgeprochen und der Weg zu einem friedlichen Miteinander und gegenseitigen Verstehen ist frei. Ich bin so froh darüber.
Eine gesegnete Woche Euch allen!
jakobus
 
Traugott Giesen
11.11.2007
17:37 Uhr
     
Ist diese Seite nicht voll von Beiträgen, wie man sein Immunsystem stärkt? Außer namentlich genannter Naturheilmittel- ist das Rezept doch: Lebensmut stärken, Zuversicht zu Gott, dem Leben, sich selbst, dem Nächsten, der Kreatur...Weniger Stress und mehr Natur, weniger Berieselung und mehr befreundetes Austauschen, und Bewegung, gesundes Essen. Alte Liebe, neue Liebe.. .Was hat dich echt gestärkt?  
konzert
09.11.2007
22:11 Uhr
     
, einem Geistlichen Konzert durfte ich wunderbarerweise lauschen - mit Chor und Orchester der Heinrich-Schütz-Kantorei Freiburg, An der Orgel Hee-Jung Min ! Edel !
Und ALLES schmückte die Abteikirche zu Ebersmünster, und auch

" Ich danke dir, Gott " , von Heinrich Bach (1615 - 1692),

DieserMensch war siebzig Jahre alt, als Johann Sebastian geboren wurde.
Es sind so KostbareSchätze, die durch die Musik der BACHFamilie auf die Erde gesandt Sind. DANK' .
Abendliche Grüße von Ingrid.
 
Jens
07.11.2007
22:07 Uhr
  Homepage  
Hallo, Kompliment zur toll gelungenen Homepage.

Sehr interessant, informativ und originell.

Weiterhin alles Gute und recht viel Erfolg.
Liebe Grüsse aus Berlin
 
Menke
07.11.2007
20:08 Uhr
    ICQ
Lass Dich ein auf gottes Wort!


Bibelenergie ist übertragbarer Glauben in mir selbst wo Zutritt nur Du hast!

Auch wenn Fragen und Zweifel auftauchen die ich hinterfrage,durch Rat ich vieleicht auch Zuspruch suche.
Schlag nur die Bibel Deiner Gedanken auf und Du wirst fündig werden,immer aufs neue und wunderbar wenn Gott zu Dir spricht und erhoffter Trost aus seinen Worten Gehör findet.

Aber die Heilige Schrift kann auch den Zweifler in Dir sehen,weil Du in Ihr zu Erkennen suchst und Hilfe. Gott aber bei allen die ihn suchen sich offenbaren möchte.

Wenn also dann Dein eigentliches Leben auch in der Bibel so ist wie Gott es sieht,traue deiner Einzigartikeit
wie Gott um deiner Erschaffung wegen will.
 
Traugott Giesen
07.11.2007
13:35 Uhr
     
Ach wie flüchtig ach wie nichtig ist der Menschen Leben....Sterbelieder stimmen uns auf moll. Kein Übermut, keine Großmannssucht...schon recht. wir sind aus brüchigem Material, sind zum Vorübergehen bestimmt. Und doch:Ach wie prächtig ach wie wichtig ist der Menschen Leben! Wie schön hat Gott uns geschaffen und zu großen Aufgaben berufen. Aus unsern Händen baut Gott Schutz, mit unsern Augen leuchtet wir einander das Leben als wunderbar aus. Liebend feiern wir die Schöpfung: Weder nichtig noch flüchtig sondern "wenig niedriger als Dich selbst hast Du, Gott, den Menschen gemacht. Mit Ruhm und Ehre hast Du ihn gekrönt.."(Psalm 8,6).  
ds
05.11.2007
09:20 Uhr
     
zu Bibelenergie - TG hat Recht, wenig Reaktion dazu. Ich lese diese Grundlagentexte aus dem AT immer, aber du hast mir den Leuchtfeuermensch Jesus so nahe gebracht, da ist Gott ein anderer geworden, konkret, fassbar, geschwisterlich vor- und mitlebend, nur liebevoll, nie strafend. Das brauche ich im Moment jedenfalls sehr. Sagt mal, was ihr dazu denkt - ich meine zu Bibelenergie... Euer DS  
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