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Autor Nachricht
Traugott Giesen
02.06.2007
22:45 Uhr
     
\"Gott ist an allem schuld\"- tittelt der Spiegel. Und letztlich nimmt Gott ja auch die Schuld auf sich für alle Sünden -das beschreibt ja der christliche Glaube mit dem Opfertod Jesu. -Und noch eine Schicht tiefer geht ja Gottes Haften: Da er das Gehirn und der Leib der Welt ist, jagen alle Schmerzen, die in der Welt gelitten werden duch Gott.Und alle Freuden feiert er mit. Er ist die letzte Adresse für Dank und Klage. Wenn sein Werk, die Schöpfung, vollendet sein wird, dann wird alles , was mitgelitten und mitgearbeitet hat, auch das Finale jauchzend miterleben. Wie es sein wird- keine Ahnung. Wir werden sein wie die Träumenden und unser Mund wird voll Lachens sein ( Psalm 126).
Ich kann die verstehen, die \"Gott \"ablehnen, weil sie ihn für einen knechtenden Diktator halten. Wenn auch in Kirchen noch vom strafenden verborgenen Gott gepredigt wird, der zu fürchten ist- dann ist Atheismus für denkende Menschen eine Antwort. Allerdings hat Jesus ja den väterlich-mütterlichen Lebensgrund aufgetan- Dem Jesus glaub ich seinen Gott (nach D. Sölle).
Der Spiegel schließt seinen Artikel mit einem Zitat von Martin Walser, in dem verlorener Glaube und Sehnsucht nach Gott tröstlich ineinander klingen: \"Ich bin an den Sonntag gebunden/wie an eine Melodie,/ich hab keine andere gefunden, /ich glaub nichts und ich knie."
 
jakobus
02.06.2007
19:39 Uhr
     
Sich langfristig auf den Ruhestand vorbereiten zu können, ist natürlich der Idealfall. Wo kann ich meine Fähigkeiten einbringen, wo werde ich gebraucht? Das will von langer Hand und entsprechend meinen Fähigkeiten und Neigungen vorbereitet und eingeleitet sein, damit zum Tag X hin quasi ein fließender Übergang erfolgt. Was ist jedoch, wenn dieser Tag X plötzlich und unerwartet kommt - sei es durch Krankheit, Kündigung u.ä.? Auch hier gibt es sicherlich neue Chancen, den Zauber des Neuanfangs, neue Türen, die sich auftun. Wie es auch immer dahinter aussehen mag, Gott wird uns segnen, bei uns sein und wir werden ein Segen sein.
Allen einen gesegneten Sonntag!
jakobus

PS. Ich befürchte, dass die aktuelle Diskussion über den Neo-Atheismus (siehe SPIEGEL-Titel) viele Christen verunsichert und sie an ihrem Glauben zweifeln lässt. Ich fände es gut, wenn hierzu einige ermutigende, aufrichtende Worte geschrieben würden.
 
Delta
02.06.2007
16:48 Uhr
     
Als unser Pastor kurz vor dem Ruhestand war, ist mir aufgefallen, dass er manchmal den Faden verlor, oder sich müde über das Gesicht fuhr.
Jetzt ist er im wohlverdienten Ruhestand und man sieht steht immer mal wieder da, wo man ihn Jahrzehnte erlebt hat. Es ist jedes mal eine Freude und es bleibt die Gewissheit, er hat auch Zeit, sich auszuruhen.

Als unser Vater in Rente ging, hatte er die Möglichkeit, Urlaubsvertretung zu machen oder im Krankheitsfall einzuspringen. Auch ihm hat es Spaß gemacht und gut getan

Eine weitere Möglichkeit sehe ich darin, sich in der Schule oder einer Jugendfreizeitstätte zu engagieren.
Kinder und Jugendliche lassen sich für so vieles begeistern.
 
Traugott Giesen
01.06.2007
20:57 Uhr
     
vielleicht ist es möglich, was man beruflich tat, anders weiter zu betreiben. Aber man ist doch mehr als man beruflich loswerden konnte. Das Mehr meinerselbst finden. Nicht jedenfalls einfach weitermachen, nur immer kraftloser dabei werdend.  
rb berlin
01.06.2007
14:23 Uhr
     
ist mal ein ganz anderer gedanke erlaubt? wenn man aus seinem berufsleben ausscheiden muß, empfindet man diesen zeitpunkt oft wie einen absprung aus einem fahrenden zug. ein sturz, ein böser fall, verletzungen an leib und seele sind oft die folge. ein rat: neben dem fahrenden zug noch eine strecke nebenherlaufen. ist das möglich, kann das helfen?  
maiglöckchen
29.05.2007
13:31 Uhr
     
... ich bin auch froh, für die Nachricht zu Sarah Kaiser - da wird St. Johannis leuchten !
jakobus - ich grüß' Dich jetzt in Gedanken mit dem Blümelein, das ich vorhin bewunderte. Danke, Ingrid.
 
Delta
28.05.2007
18:38 Uhr
     
Ein doppeltes Dankeschön an Jakubus
und euch allen eine gesegnete Woche
Delta
 
DS
28.05.2007
10:27 Uhr
     
gestern einen schoenen GD in einer franzoesischen kath. kiche in quiberon/bretagne gefeiert - pentecote. vielgesang, gebet, wenig worte - ungewohnt fuer uns prot. aber viel segenund zuhause-gefuehl - salut DS  
jakobus
27.05.2007
12:56 Uhr
     
Sarah Kaiser wird nach etlichen Auftritten auf dem Kirchentag am 16.6.07 wieder in Hamburg zu hören und zu sehen sein und zwar um 20 Uhr in St.Johannis in Harvestehude. Es lohnt sich wirklich und nicht nur für Paul-Gerhardt-Fans!
Allen ein gesegnetes Pfingstfest!
jakobus
 
wasser
26.05.2007
13:58 Uhr
     
Als ich heute im Einkaufsparadies war und an den WasserWelten vorbeikam, verspürte ich plötzlich Durst und zog irgendeine grüne Glasflasche. Dann wurde ich gleich an den .lebensmut.Verbündeten ' jakobus ' erinnert, denn das Wasser trug den gleichen Namen : Jakobus - Aus der Sankt Georg Quelle ! Ich hab' mich gefreut.
Und es schmeckt köstlich !
Lieber jakobus, was ich schon immer wissen wollte : bald ist Juni : Sarah Kaiser in Hamburg !
Kennst Du Ort und Zeit ?
Euch Allen FROHE PFINGSTEN !
Herzliche Grüße,
Ingrid.
Ich bin so dankbar für alle Quellen und Gewässer - All' Die Kostbaren Wasser Dieser Erde
 
Traugott Giesen
26.05.2007
13:15 Uhr
     
Der Geist hilft unserer Schwachheit auf! (Römerbrief 8,26)
Wir werden angehaucht von Gottes Atem- unerschöpflich die Lohe seiner Dynamik- wir werden auf die Füße gestellt, weil wir Neues erleben wollen. Uns wird der Blick erhoben, weil wir gesehen werden wollen und selber sehen. Uns werden die Arme gestärkt zu neuer Umarmung. Uns wird das Denken befeuert mit Lust und Verschmitztheit. Wir empfangen den Sauerstoff Lebensmut und Verknüpfefreude. Uns allen der Wille zu verstehen, uns allen die Kraft des Heiligen Geistes.
 
rb berlin
25.05.2007
10:24 Uhr
     
ich freue mich, das gästebuch von tg "lebensmut" entdeckt zu haben und werde es in zukunft interessiert lesen und auch durch eintragungen teilnehmen. danke für diese gute idee. rb berlin  
zeichen
24.05.2007
22:50 Uhr
     
Ich empfinde tiefes Mitgefühl zu Margot Käßmann hin und dem Menschen, der ihr Mann war; mit dem sie die Ehre und das Glück hat, weiterhin gute Eltern zu sein. Und Hochachtung dafür, daß dieseBeiden fühlen, wissen, erleben, daß es wahrhaftiger ist, jeweils eigene Wege zu geh'n. Für mich - ich empfinde es tief und stark - ist es das Zeichen von sich ' Lieben und Ehren ' ... ,
ich wünsche den Beiden, daß sie LebensFreunde werden, aufgrund ihrer Entscheidung.
Ich fühle, daß es das Zeichen Ist, in guter gemeinsamer Zeit, wahrhaftige Liebe gelebt haben zu dürfen - geschehen ist : Dann wünschen sich diese beiden Menschen Großes Glück - im neuen eigenen Leben.
Gott Ist Liebe! Und ich spüre, daß er will, daß es für IHN Glück ist, wenn wir Menschlein uns selbst liebhaben können. Und auch so leben. Ohne uns selbst zu belügen.
Ich empfinde unendliche Hochachtung für das Ehepaar Käßmann. Ich wünsch' von Herzen, daß sie freund sind. Für die Kinder ist es das Edelste. Immer.
Liebe Grüße von Ingrid.
 
Traugott Giesen
23.05.2007
22:06 Uhr
     
fluch ihm nicht hinterher. Ihr waret hinreichendgut füreinanderfür diese Zeit. Weil er sich so schwach verabschiedet hat, atmen Sie doch bitte auf. Wie viel seiner Schwachheit haben Sie sich verleugnet. Sehen sich sich lachenden Herzens freisgesprochen zu einem nächstenm Leben auch Liebesleben. Tg

Und zum Achtzigsten von Dieter Hildebrandt.
Ich will nich das Leben absitzen sondern das Leben durchstehen
 
ch
23.05.2007
21:42 Uhr
E-Mail   ICQ
Lieber TG,

danke für ein unendlich tröstendes Wort!
Traurigkeit, Schmerz und Versagen - sie werden mich begleiten, nachdem ich Scheitern erlebt habe.
Nach knapp 25 Jahren die Mitteilung: die andere ist besser als du, sie hat mehr Zeit
Nie, nie hätte ich das gedacht, und das war mein Fehler.
Nie hätte ich gedacht, dass ich mit so einem unanständigem Mann verheiratet war.
Aber ich war wohl immer im Dienst, ja, jetzt bin ich klüger.
Scheitern inklusive, das ist die Freiheit eines Christenmenschen.
 
do
21.05.2007
16:41 Uhr
     
Schlicht und urteilsfrei berichtet Radio Vatikan am 20. Mai wie folgt über die Scheidungsabsichten von Frau Käßmann.

O-Ton :
\"Trotz ihres Entschlusses zur Scheidung hat die Hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann das Leitbild der Ehe verteidigt. Für Protestanten sei die Ehe zwar kein Sakrament, aber eine wichtige Institution, sagte Käßmann dem Hamburger Magazin „Der Spiegel”. Die evangelisch-lutherische Bischöfin hatte vor kurzem angekündigt, sich nach 26 Jahren Ehe scheiden zu lassen. Dies sei für sie ein „unendlich schwerer Schritt” gewesen, erklärte Käßmann. Sie habe sehr bitter selbst erfahren müssen, wie Menschen scheitern könnten. Ihre Vorbildfunktion sehe sie nun darin, wahrhaftig zu sein. Käßmann verwies auch darauf, dass Bischöfe nach evangelischem Verständnis keinen besonderen Weihestatus haben.\"

do
 
molitor
20.05.2007
23:19 Uhr
     
In Sachen Scheidung des Ehepaares Käßmann

Lieber Traugott Giesen, danke für das gute evangelische Wort in dieser Sache. Bei uns im Ruhrgebiet hat die WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) mit ihrer leichten Neigung zum Katholizismus die Leser in Richtung "Rücktritt der Landesbischöfin vom Amt" geführt, als ob die Ämter nur geprüften Heiligen vorbehalten bleiben dürften.
Mögen die Protestanten besser bei realistischen Vorbildern bleiben, bei "begnadigten Sündern", andere Heilige gibt´s doch nicht.
Ja, es ist traurig, die Scheidung der Käßmanns. Aber das Amt hat sie immer gut und stimmig und auch glaubwürdig ausgefüllt und sie sollte es weiter tun. Das Amt ist doch: Zu verkündigen, dass wir alle begnadigte Sünder sind und mehr Möglichkeien haben, als wir vermuten, ganz zu schweigen von Gottes Möglichkeiten mit uns.

Damit ein herzlicher Gruß an Sie und das Forum aus dem südlichen Ruhrgebiet.
 
webmaster
20.05.2007
22:01 Uhr
E-Mail    
Die Kolumne finden Sie auch im Kolumnen-Archiv.  
Traugott Giesen
19.05.2007
21:24 Uhr
     
für die Nordelbische , dort veröffentlicht:

In Sachen Scheidung der Landesbischöfin: Alles ist Gnade und alles hat seinen Preis

Wenn zwei Menschen, die sich ungeheuer liebten, beschließen, nicht länger einen gemeinsamen Lebensweg zu gehen, sondern sich entlassen, jeder zu einem eigenen Schicksal- dann ist da ungeheuer viel Wehmut. Dass die Liebe aufgebraucht ist und kein gemeinsames Zuhause mehr existiert, Schweigen wuchert wo glühendes Leben war.
Zwei hatten sich angenommen aus Gottes Hand, wollten sich lieben, bis dass der Tod sie scheide. Sie wollten, aber konnten nicht. Das ist nicht Schuld. Aber Traurigkeit, Schmerz, auch Versagen, sicherlich, vor allem Enttäuschung- die Brüchigkeit aller Lebensverhältnisse ist auch hier, mitten im Heiligen, offensichtlich.
Wir haben hier keine bleibende Stadt- sondern die Zukünftige suchen wir- so heißt es biblisch. Wir haben hier nur Sehnsucht und Wünschen und es ist Gnade, nur Gnade, wenn sich zwei Menschen immer wieder einig werden, ein Ganzes zu bleiben, mit allen Rissen und Sprüngen. Wir können nicht versprechen, dass wir uns immer lieben. Wir können nur dem Versprechen glauben , dass Gott uns immer liebt- auch wenn wir Menschen einander wehtun oder sogar verlassen. Beten wir für alle Paare, die voneinander müssen, weil sie nicht mehr eins sein können. Beten wir: Allein bleiben soll keiner.
Alles hat seinen Preis- auch dies, dass ein Mensch meint, vierundzwanzig Stunden im Dienst seines Berufes zu stehen. Rom wird sich bestätigt sehen, dass das Priesteramt neben sich keine Ehe erträgt. Und doch lebe die protestantische Freiheit eines Christenmenschen, Scheitern inklusive. Traugott Giesen
 
Traugott Giesen
17.05.2007
21:14 Uhr
     
Mir schrieb ein Mensch von einem Himmelfahrtgottesdienst, der Pastor habe erzählt, \"wie Jesus in den Himmel fährt und seine Jünger sehen, wie immer weniger von Jesus zu sehen ist, bis er weg ist.
Ich finde es so grausam dieses Bild. Ein langsames \"Sterben\" von Jesus und am schlimmsten der Gedanke, dass irgendwann der Zeitpunkt da ist, dass nichts mehr von Jesus zu sehen ist. Das ist wie eine Bombe im Bauch, ein dunkelschwarzer \"Abschied\".\"

Ganz richtig, daß Sie unzufrieden sind. Diese realistische Abfahrt Jesu hat es nicht gegeben,spätere Generationen haben sie sich so vorgestellt. Jesus hat sich viel liebevoller von uns verabschiedet, als scheibchenweise zu entwerden. Er erschien den Frauen , erschien den Jüngern, hat mit zweien unerkannt gespeist- erst später erinnern sie sich:\"brannte nicht unser Herz\", er schickte seine Jünger los , er schütte seinen heiligen Geist über sie aus-mehr als fünfhundert waren außer sich vor freude und Sichaustauschen wollen. Und er sagte: \"Ich bin bei euch alle Tage.\"
Einen Abschied hat es nicht gegebe, außer dem unterm Kreuz- was blieb von Jesus ist sein Bleiben: er begegnet uns in Glücksoffenbarungen, wie sie uns auch heute geschehen .
Gratuliere Ihnen, daß Sie keinen Abschied wollen, weder von Jesus, noch von irgendeinem geliebten Wesen. Für mich ist der abschied am Grab auch nur das Begleiten eines Umsteigens. der von hier geht ,kommt anderswo an und ist nur vorausgeeilt. Gleich sehen wir uns wieder-bis dahin sind alle guten Kräfte des Jesus und der Liebe bei uns. In diesm Sinne: \"Himmelfahrt heißt: Gott ist bei uns.\" Tg
 
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