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Thomas Müller
03.06.2006
21:53 Uhr
E-Mail    
Lieber Delf

Du sagtest: "Sophie und Thomas, sind das nun Statements gegen .... "

Ich meine, GEGEN nichts, sondern eher MEINE EIGENEN Gedanken "FÜR etwas". Das daFÜR bedeutet, dass "es" mit Gewalt oder Kraftakt keinen wirklichen Frieden und Freiheit gibt oder geben wird ! Überleben schon gar nicht, wenigstens nicht in geistigem Frieden.

Betreffend dem "notfalls wehrhaften Sanftmut ..." denke ich, so dürfen wir uns getrauen sollen, Ungerechtigkeiten und unsoziales Verhalten ab zu lehnen und zu verurteilen. In einer echten Demokratie kann dies auch der kleine Bürger mit bestimmen, indem er seine Stimme zu wichtigen Fragen abgeben kann.

In der freien menschlichen Gesellschaft soll Jedermann, -frau seine/ihre Stimme erheben können und sagen, was für eine Meinung er/sie hat UND WARUM !

Sanftmut kann aber, in der Regel, aber nur dort sich durch setzen, wo wirkliche menschliche Toleranz geübt wird.

So etwa mein Erklärungsversuch !

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
Traugott Giesen
03.06.2006
20:32 Uhr
     
Noch ein Schuß Pfingsten, eine Brise Bibelenergie

Komm, Heiliger Geist
Geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. Wenn der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen.
Gottes Kinder treibt der Heilige Geist. Ihr habt nicht einen sklavischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindhaften Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
Römerbrief 8,6.11.14.15

Der aus dem Nichtsein ins Leben ruft, der wird auch uns, die wir schon vorhanden sind und biologisch intakt, überschäumend lebendig machen, uns mit Geist und Hirn und gefühlvollem Leib versehen. Vom Heiligen Geist getrieben, gelingt waches, dankbares, kreatives Hiersein. Müßte dazu mein Ich ausgetauscht werden? Nein, denn Der Heilige Geist bringt mich richtig zu mir, lässt mein eigensinniges, träges Ego abschmelzen, löst die Zwangsgeister auf, denen ich mich verfallen wähne. Ich muß nur merken, daß der freie Geist an mir rüttelt und zwar zwischen mir und dem Nächsten. Im Dazwischen von Ich und Du ist die Spannung vom Ungeist der Feindschaft oder eben von Lust auf Gemeinsames, von Freude und Tatendurst. Das ist der Heilige Geist, der Gottes- Geist, der die Gestirne betreibt und die Fremdheit nimmt, Würde und Verstehen verleiht. Mit jedem in seiner Sprache reden können – wünsch dir das und du wünschst dir Pfingsten
 
DS
03.06.2006
16:44 Uhr
     
Sohie und Thomas, sind das nun Statements gegen die biblischen Seeligpreisungen ? Bleibt der Anspruch nicht absolut (sic) lebensfördernd, auch wenn Menschen ihn immer gern wieder verkehren ? Hat nicht TG die Grenze selbst -scharfe Kante - vorgesehen? Frage ist doch immer, wie bringe ich die Kante ein, im konkreten täglichen menschlichen Kontakt, ohne den biblischen Anspruch in Frage zu stellen !?
Ich wünsche Euch allen beGEISTernde Pfingsttage! Euer Delf
 
Thomas Müller
03.06.2006
16:29 Uhr
E-Mail    
Liebe Sophie, liebe Alle hier

Ja, ich denke, mit Sanftmut alleine kann der Mensch nicht überleben! Leider ist das so. Alles andere wäre naiv zu glauben. Mit (notfalls wehrhaftem) Sanftmut schon eher....

Auch gegen solche, wie es sehr gut von jemandem mir unbekanntem gedacht wurde, nicht:

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Es gibt zwei Arten von Menschen: Solche, die Bananenschalen auf den Boden werfen,
und solche, die sie aufheben.
AutorIn unbekannt

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Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
Sophie
03.06.2006
08:40 Uhr
     
"Survival of the fittest": von Herbert Spencer, Ökonom.
Bezog sich auf Systeme.
Von Charles Darwin, Theologe und Biologe: "Natural selection", bezog sich auf Flora und Fauna in Bezug zur Umwelt, nie auf den Menschen.
"Sanfte" gibt es kaum. Es gibt nur Faule und Fleißige. Und Menschen mit mehr sanftmütigen Zügen sowie Menschen mit mehr harschen Zügen. Sanft ist ein tibetischer Mönch, wenn er gut ist. Und ein Franziskus. Raritäten. Mit Sanftmut allein kann der Mensch nicht überleben.
Frohe Pfingsten!
 
Sophie
02.06.2006
22:33 Uhr
     
Bei allem Respekt, aber der Ausdruck \"survival of the fittest\" ist nicht von Charles Darwin. Dieser Ausdruck ist von dem Ökonomen Herbert Spencer und wurde ca. 1864 von ihm in die Welt gesetzt. Hier ging es nicht um das etwas fittere Individuum, das ein anderes ausbeutet, was es gar nicht so oft gibt, sondern um Systeme, Staat und Wirtschaft in ihrer Verquickung in etwa.
Charles Darwin und die Theologie stehen in keinem Gegensatz, denn C.D. bezog sich nicht auf den Menschen, im Gegensatz zu Konrad Lorenz, der das öfter tat. Charles Darwin war bekanntlich Theologe mit einer immensen Neugier für Flora und Fauna. Sein nach jahrelangenen Forschungsarbeiten und Beobachtungen und Zweifeln endlich veröffentlichtes Standardwerk bezog sich lediglich auf die Tierwelt.
Er war ein großer Mann.
Man kann das auf den Menschen beziehen. Wenn man das tut und den Menschen als Tier betrachtet, darf man Charles Darwins Namen dafür nicht verwenden. Das ist posthumer Missbrauch, der gern betrieben wird.
Jemand hat unser Auto mit dem Schlüssel markiert. Aus Neid vermutlich. Wenn so etwas öfter gemacht wird, kaufen die Leute vielleicht weniger Autos, und es gibt noch weniger Arbeitsplätze. Er ist nicht schuld. Die linken Politiker, die eine Neiddebatte schüren, sind schuld. So könnte Deutschland verarmen. Und die Fittesten werden verlieren, was sie hatten: Gebefreudigkeit, Verständnis usw.
Ich bin der Meinung, dass wir, nicht nur global betrachtet, gerade \"survival of the fittest\" in Systemen erleben. Hierzu gehört auch das System Islamismus. Die christlichen Kirchen und ihre Seitenzweige müssen sich dringend da \'raus halten und lediglich den christlichen Glauben mit Hilfe der Bücher wieder zu stärken versuchen. Mehr gibt es nicht. Wenn die Bibel nicht mehr spricht, stirbt die Kirche. Hier spricht sie. Gut und danke.
 
Traugott Giesen
02.06.2006
10:54 Uhr
     
Wieder Bibelenergie

Selig die Sanften. Sie werden das Land besitzen.
Matthäus 5,5

Das ist Jesu Geistprogramm gegen Darwins Naturprogamm: „Survival of the Fittest“. In der Natur siegt das Stärkere, das weniger fühlt. Aber sozial begabt zu sein, ist in menschlicher Gemeinschaft lebenswichtig. Geist dahin zu tragen, wo bloße Macht und Geldinstinkt herrschen, rettet die Welt. Versteinerung aufbrechen mit Gespräch, Türen öffnen statt abzuschließen, der Bereitschaft zur Selbstkontrolle trauen, anständige Ware statt bezwingende Werbung, dem Anfänger fördernde Stimmung mitgeben. Nicht bevormunden, nicht unterwerfen sondern den andern mitnehmen, ihn einfädeln (auch im Verkehr ihm die Lücke lassen); ihn sein Gesicht wahren lassen, ihm Chancen einräumen, daß er seine Begabung zu Markte tragen kann. Sanftmut ist die Kraft des Handgebens statt der Gewalt des Fingerhakelns. Sanftmut will keine auf Furcht gegründete Achtung, sie demütigt nicht, sie lernt, ist auch Großzügigkeit in bar. Sie weiß: „Kein Mensch ist gut genug, um der Herr eines anderen zu sein“ (B Shaw). Letztlich ist „ein Geduldiger besser als ein Starker“ (Sprüche 16,32). Und lieber sich selber bücken als bücken lassen. Doch Güte braucht auch eine scharfe Kante, daß sie nicht mit Dummheit verwechselt wird. Auch Sanftheit soll Klarheit bei sich haben. Und sie paktiere nicht mit Resignation, mäste Gewalt nicht durch Weggucken. Jesus sagt den Sieg der Liebe voraus. „Die im Herzen barfuß“ (J.Skàcel)sind ihre Wegbereiter- bin ich dabei?
 
Thomas Müller
01.06.2006
18:00 Uhr
E-Mail    
"..... ohne Pauschalverurteilung ... und den anderen in seinem Anderssein respektieren ... schmunzeln wir? Gott da oben tut's bestimmt auch! Mit einem herzlichen Lachen do "



Da bin ich (fast) auch gleicher Meinung: Lachen wir, dass sich die Balken biegen .... ! .... dieser Kardinal ist ja doch so ein Irgend-Jemand und eine völlig unwichtige Persönlichkeit, die niemanden beeinflussen kann - nicht wahr .... !?

Spätestens hier bleibt mir (anderen auch?) das Lachen im Halse stecken, weil .... Aber das wissen hier sicher fast alle von alleine !

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
do
30.05.2006
17:41 Uhr
     
Ein Stückchen rheinischen Humors, wie selbst ein Kardinal ihn an den Tag legen kann, sei uns allen gegönnt ... ohne Pauschalverurteilung ... und den anderen in seinem Anderssein respektieren ... schmunzeln wir? Gott da oben tut's bestimmt auch! Mit einem herzlichen Lachen do  
corinna
30.05.2006
17:39 Uhr
     
zur Bibelenergie:

Ich finde Trauer ist wie ein schwarzer Mantel, der alles dunkel und eng macht. Ich möchte auf jeden Fall spüren, was ich anrichte bei anderen, um es wieder gut zu machen. Aber ich selbst möchte meine Trauer unter Kontrolle haben, damit sie mich nicht überrollt und ich ihr ausgeliefert bin. Ich finde es ist eine Niederlage für mich, wenn die Trauer mich besiegt hat. Das möchte ich auf keinen Fall.
Es ist unheimlich lieb, wenn man getröstet wird, aber es macht gleichzeitig so schlechtes Gewissen.

P.S. Ich glaube der liebe Gott braucht keinen Taufschein von uns, wir sind doch alle seine Kinder(getauft und ungetauft) auch die Tiere, wie mein lieber Hund.
 
Thomas Müller
30.05.2006
15:45 Uhr
E-Mail    
Lieber H.-U. Müller

In Foren, wie diesem, rede/schreibe ich grundsätzlich im "Du", wenn Du erlaubst !

Du hast gesagt, zur Geschichte von Herrn Kardinal Meisner, u.a.:

"...Was soll man dazu sagen? Man versteht ja, was der Mann meint. Aber irgendwie unterschätzt er Gott...
Ein herzlicher Gruß
H.-U. Müller"

Kurz und bündig ! Danke für den Anstoss, um was es hier eigentlich geht !

.... irgendwie unterschätzt er Gott ... Der Herr Kardinal, u.v.a. auch, leider ....!!

Gott wird kaum auf einen warten, der mit dem Taufschein oder einem anderen irdischen Fetzen von weit her bereits winkt, auf dass man ihm, wie auf Erden gewohnt .... die Tore weit aufmacht ....!?

Der Rest ist ironisches Schweigen, weil sonst der Kopf noch ganz andere Sachen zu sagen hätte, zu Menschen, wie eben der Herr Kardinal einer zu sein scheint, die meinen, auf Erden sich den Fahrschein in den Himmel bewusst und zielorientiert erwerben zu köenn !!!!

Nein, so geht es eben nicht! Nur eben so, wie es z.B. auch Saint Exupéry im "Der kleine Prinz" sagt:

Es ist ganz einfach:
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
DS
29.05.2006
09:05 Uhr
     
29.5.2005 - 29.5.2006 - Erinnerung an einen sonnigen Sonn-Tag in Keitum, an dem TG nach jahrzehntelangem aktiven Wirken von seinem Dienst entbunden wurde. Traugott - schön, dass Du uns weiter hier mit Deinen Sichten zum größten Projekt der Welt - der Sache mit Gott - versorgst. Bleibt alle fein behütet ! Euer Delf  
do
29.05.2006
08:01 Uhr
     
Nun denn, dann hat der Kardinal es wirklich gesagt ... mea culpa, dass ich's bezweifelt und für eine satirische Aussage gehalten habe ... doch nun kennen wir den Zusammenhang

Bei Radio Vatikan sind im Netz die gestrige, so sehr bewegende, Auschwitz-Rede von Benedikt XVI und auch die Fürbitten nachzulesen - in deutscher Übersetzung.
Hier ein Absatz der hebräisch gesprochenen Fürbitte (nach Psalm 34): "Bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor falscher Rede! Meide das Böse, und tu das Gute; suche den Frieden und jage ihm nach".

Eine friedvolle Woche - do
 
molitor
29.05.2006
00:46 Uhr
     
Lieber Thomas Müller.
Im Netz (www.erzbistum-koeln.de) wird bestätigt, dass Ihre gefundene Meldung durchaus keine "Ente" ist. Am 4. März 06 hatte Kardinal Meisner im Altenberger Dom in seiner Predigt über die Taufe gesprochen, hier dazu das Zitat:

"Erlauben Sie mir eine persönliche Erfahrung: Ich habe mir eine eigene Bundeslade angelegt, in der ich alle persönlichen Bundesschlüsse Gottes mit mir aufbewahre. An unterster Stelle, auf dem Boden der Bundeslade, liegt mein bescheidener Taufschein. Und dann kommt das Erstkommunionandenken, die Firmurkunde, die Weiheurkunden zum Priester und zum Bischof. Aber die Grundlage von allem ist die erste Urkunde, die Taufurkunde.
Und immer, wenn mich äußere oder innere Ereignisse bedrängen und quälen, dann öffne ich die persönliche Bundeslade und nehme mir die Bundesurkunden in die Hand, die mir schwarz auf weiß die Bundesschlüsse Gottes mit mir dokumentieren. Und ich sage mir dann immer: „Kein Grund, davon zu laufen! Gott hat an dir gehandelt“. Und wenn ich eines Tages sterbe, werden alle Orden- und Ehrenzeichen bekanntlich auf einem Kissen vor dem Sarg aufgestellt. Das ist auch gut so! Aber eins – so habe ich es in meinem Testament verordnet – muss man mir mitgeben: den Taufschein. Er ist gleichsam der Berechtigungsschein dafür, nun in die erste Liebe Gottes heimkehren zu dürfen."

Was soll man dazu sagen? Man versteht ja, was der Mann meint. Aber irgendwie unterschätzt er Gott...

Ein herzlicher Gruß
H.-U. Müller
 
molitor
29.05.2006
00:11 Uhr
     
Lieber Webmaster (liebe Frau Hammer),
vielen Dank für die Verbesserung des Schriftgrads im Schreibfeld.
Es schreibt sich bedeutend besser.
Herzliche Grüße
H.-U. Müller
 
Thomas Müller
28.05.2006
19:32 Uhr
E-Mail    
Zitat do:
... Das war wohl eine Nachlese vom kölschen Karneval, der da jemand aufgelaufen ist ... ... Nicht alles für bare Münze nehmen, bitte ... und Center.tv ist auch nicht ganz ernst zu nehmen ...
Danke! Ich dachte es mir eigentlich auch .... aber bisher hat niemand reklamiert, wo ich meinen "Fund" auch abgesetzt hatte ...

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
do
28.05.2006
18:35 Uhr
     
Das war wohl eine Nachlese vom kölschen Karneval, der da jemand aufgelaufen ist ... ... Nicht alles für bare Münze nehmen, bitte ... und Center.tv ist auch nicht ganz ernst zu nehmen ... Denn wenn Joachim Kardinal Meisner so scherzt, glaubt er sicherlich nicht an das, was er da sagt und gibt keine theologische Weisheit von sich. Für die Tram in den Himmel braucht er bestimmt auch keine Fahrkarte der Kölner Verkehrsbetriebe!
do mit Wünschen für eine fröhliche Woche
 
Thomas Müller
28.05.2006
17:40 Uhr
E-Mail    
Gefunden im Netz .... Zuerst glaubte ich, dass dies eine Medien-Ente sei ... dem ist vermutlich aber nicht so ....


Samstag, 27. Mai 2006

St. Michael Schweinfurt

Der Kardinal und der Taufschein

Der Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner, hat sich schon jetzt auf mögliche bürokratische Barrieren im Himmelreich vorbereitet:
Die letzte Reise will er mit Taufschein antreten. Das Dokument solle ihm an der Himmelspforte als Nachweis dienen, dass er getauft sei und somit berechtigt, ins Himmelreich aufgenommen zu werden.
Das sagte Meisner dem Kölner Lokal-Fernsehsender centre.tv.

Alle, die auch ohne „Berechtigungsschein“ auskommen, lesen Interessanteres im neuesten Newsletter unserer Gemeinde.



.... ich nehme jedenfalls meinen Taufschein sicher einmal nicht mit .... Ich denke, dass die da oben Jede/n kennen - sehr gut kennen – die/der da ankommt ....!

Mit herzlichen Grüssen und eine gute Woche!
thomas
 
Traugott Giesen
28.05.2006
16:24 Uhr
     
Selig sind, die Leid tragen. Denn sie sollen getröstet werden.
Matthäus 5,4
Jesus ermutigt uns zu trauern. Schmerz der Trennung soll gemerkt, Abschied soll man fühlen. Enttäuschung, Wehmut, Leid sollen gelitten sein. Ich soll spüren, was mir angetan wird; auch, was ich anrichte. Ich soll kein Stein sein. Die Angst, am Leid zu ersticken, verhärtet nur. Aber wüssten wir, daß wir durch die Schmerzen hindurchgetragen werden zu neuen Ufern, dann könnten wir uns der Trauer stellen. Verlass dich darauf, daß Gott dich in Arbeit hat. Er hat Heilung, Frieden, leuchtende Augen vor. Also ist Leid nie das Ende sondern ist Station auf dem Weg, daß Freude sein wird. Gut, wollte ich mich schicken, das mir zugeteilte Leid zu tragen und nicht auf andere abzuwälzen. Alle Gewalt will ja mit Macht das Leid von Kränkung loswerden. Doch Jesus nimmt mit auf den anderen Weg.
 
do
28.05.2006
09:21 Uhr
     
Einfach ein froher Gruß zum Sonntag, ohne Soll :-) doch mit ein bißchen Sonne - die tut gut und hebt die Stimmung!

Ohne Ärger über den "Sakrileg - Da Vinci Code"-Action-Thriller, den der Autor ja hoffentlich nicht als neue theologische Wahrheit gemeint hat, sondern als Roman mit, aufreißerischem Thema ... Er hat ja nicht nur dies eine Buch geschrieben, aber dieses regt die Gemüter wohl besonders an und auf. Deshalb wohl hat mir die ruhige Kolumne letzte Woche wohl besonders gut gefallen mit dem Schlussakkord "spekulieren ist erlaubt".

Danke an TK-webmaster für die meisterliche Umstellung und das gute Horchen auf die "Anwender"-Wünsche!

Einen blumigen Maisonntag allen - do
 
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