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Autor Nachricht
birgit
09.03.2006
10:12 Uhr
     
Danke fürs Hinsehen, nicht Abwenden, für Worte und Gedanken, Geschenk und Trost, lasse das wundersame Leuchten der pensées durch den Regen in mein dunkles Herz.
Das "Reden" hilft, doch Erschütterungen machen mich porös - alles voller Risse , stopfe immer wieder Löcher , kitte , strauchel , taumle , a t m e - die Luft heute beissend , klar, eine Andeutung von Duft und Weichheit - Verheissung des nahenden Frühlings, verlockend ihn noch einmal zu erleben, das Erwachen zu spüren, die unglaubliche Kraft des Lebens - Aufspringens - Aufberstens - das grosse JA .
Zitternd, bebend, leidend, hoffend balanciere ich tastend auf morschem grund, der jeden Moment zum Abgrund werden kann.
 
Traugott Giesen
08.03.2006
20:18 Uhr
     
wieder Bibelenergie


Passion/Ostern

In allen vier Evangelien nehmen die Passionsgeschichten breiten Raum ein. Im Sterben kommt Jesu Leben als Opfergang zum Ziel. Er stand für Gott, den gnädigen Gott ein, bis zum letzten Atemzug. Diesen Zeugen und Propheten bestätigte Gott als seinen liebsten, besten Menschensohn. In ihm sah sich Gott am besten geerdet, er hatte Gott am echtesten verkörpert- in ihm glaubten viele Gott persönlich am Werk. Mit der Auferstehung siegelte Gott die Gottesqualität des Jesus. Seitdem ist er der „Christus“, der zum ersten Sohn Gottes Gesalbte und hat teil an Gottes Allmacht.


Die Gottessohnschaft-Energie war schon zu Lebzeiten des Jesus kraftvoll. Nach überwundenenem Tod bekam das Zurückliegende noch mehr Heiligenschein- so mischen sich historische Ereignisse und fromme Übermalung.

Klar ist, daß die Erfahrung mit dem historischen Jesus schnell verloren zu gehen drohte, als die Jünger und Nächsten sich alle vor Todesschreck zerstreuen. Hätte der auferstandene Christus sie nicht gesammelt, erleuchtet, geheiligt und losgeschickt, das Leben göttlich zu befeuern, wären Jesu spuren längst vom Winde verweht.
So ist auch die Passionsgeschichte mit Triumph geschrieben-als Lockruf zu Christus, von jedem Evangelisten etwas anders. Aus allen vier Evangelien werden hier die Sternstunden aufgeführt.

Johannes 11, 47-53 Es versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer den Hohen Rat und sprachen: Was tun wir? Jesus, dieser Mensch tut viele Zeichen. Lassen wir ihn gewähren, dann werden sie alle an ihn glauben, und dann kommen die Römer und nehmen uns Land und Leute.
Einer aber von ihnen, Kaiphas, der in dem Jahr Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Es ist besser, ein Mensch sterbe für das Volk, als daß das ganze Volk verderbe.
Das sagte er aber nicht von sich aus, sondern er weissagte es. Denn Jesus sollte sterben für das Volk und nicht für das Volk Israel allein, sondern auch, um die verstreuten Kinder Gottes zusammenzubringen.
Von dem Tage an war es für sie beschlossen, daß sie ihn töteten.

Die offiziellen Religionsvertreter hatten sicher Recht mit ihrer Einschätzung: Jesus war weit weg vom Gehorsam gegen den Kaiser in Rom. Er verkündigte den Gott der Liebe, die Offiziellen aber Ruhe und Ordnung. Um nicht die Römer zu reizen und ihre Stellung nicht zu gefährden und sicher auch, um durchzusetzen, was sie für Gottes Wort hielten- wollten sie Jesus töten. Daß sie damit Jesus erst in die Rolle des Heilsbringers für Alle einsetzten, ist ein Beleg, wie Gott auch auf krummen Linien grade schreibt.
 
do
08.03.2006
14:05 Uhr
     
Birgit und auch alle anderen Gästebüchler!
Eben habe ich auf dem Markt bei strömendem Regen ein Brett mit zwölf sonnenhell-gelb-orangen Stiefmütterchen gekauft - in französischer Sprache heißen die "pensées", das sind also "Gedanken". Ich kam gerade von einer für mich ungewohnt "weltlichen" Beerdigung und versuchte zurückzufinden ... Beim Pflanzen in meine Balkonkästen (immer noch bei Regen) wurden die pensées-Gedanken in mir wieder ruhiger.
Lass mich Dir, Birgit, eins dieser Pflänzchen schenken ... Und die restlichen elf - da nehme sich jeder, der mag, eins für seinen Balkonkasten! do
 
Traugott Giesen
08.03.2006
13:42 Uhr
     
B. Dank erst mal für den Mut, mitzuteilen von dir. Vielleicht finden Sie doch Kraft zu erzählen, dann können wir ein Stück mitgehen und im Gebet mittragen. Wieso schlechter Mensch. Wer hat Ihnen das eingeredet ? Bitte denken und dann zwischen den Satz und Sie Erfahrungen Ihres Gutséins schieben. Bitte weiterreden. auch hier TG  
DS
08.03.2006
09:39 Uhr
     
Birgit - und alle : gut zu wissen :
Wir sind bei Gott angenommen, wie wir sind -
o b w o h l wir sind, wie wir sind !!
Einen mut- und blutvollen Tag Euch allen ! DS
 
birgit
07.03.2006
15:06 Uhr
     
> erzählen ist schwierig, das Leben zu gross für mich.
> Ich bin nicht mehr in der Bahn, herausgerutscht,
> habe
> schon zu viel ertragen müssen, keine Hoffnung mehr,
> bin ein schlechter Mensch. Kenne die unglaubliche,
> tiefe, in jeder Faser meines körpers und herzens
> spürbare schönheit und heiligkeit der welt , ebenso
> wie das tiefste, mein herz packende, zerreissende,
> meinen körper schüttelnde, schwindel erzeugende
> grauen
> ohne namen, das mich fliehen lassen wünscht und
> sogar
> die gleichzeitigkeit dessen beiden.
> jeden tag einmal in der kirche, um dort und nur dort
> zu spüren, dass gott mich so annehmen kann, kleine
> fluchtinseln im völlig haltlosen und plötzlich
> unbekannten der regeln und gesetze.
> und trotzdem weitermachen wie vermeintlich immer,
> ein
> und ausatmen, meine kinder lieben und meine fehler
> möglichst kleinhalten, damit andere nicht unter mir
> leiden, manchmal nicht auszuhalten...
> meine kräfte gehn zu ende, nimm mich herr in deine
> hände.. so verlockend..
> kleine einblicke ...
 
CHRISTINE
06.03.2006
19:40 Uhr
     
Zum Thema Fasten einige Gedanken : Ich bemühe mich seit kurzem, zu fasten. Aber nicht, was Essen anbelangt, sondern ich mühe mich wirklich, mir einige "Dinge" abzugewöhnen, oder einige Gewohnheiten besser gesagt. Als Nichtraucher meine ich damit seelische Angelegenheiten, wie Emotionen, Zorn, auch Haßgefühle... Nicht einfach, aber ich mache Fortschritte u. ich denke, es ist so schwierig wie für einen Alkoholiker, abstinent zu werden! Ablenkung hilft, Reisen sowieso, aber auch Motivation durch positiv denkende u. liebe Menschen, die unterstützen u. helfen ! Ausblenden o. Verdrängung, ob das gut ist ??? Da ich im Süden zu Hause bin, dort wo das Schneechaos herrscht, kann ich die Kolumnen in der WELT erst verspätet lesen !! Allen herzliche Grüße -ich würde mich übrigens als tolerant bezeichnen- Christine... Tiere helfen auch (die so geschundene Kreatur), aber : Man sollte den Hund mit seinen Problemen nicht überfordern usw.... wer hat das gesagt ??? Der, der die schönen Kolumnen in der WELT schreibt, weiß es u. viele von Euch auch....  
respekt
05.03.2006
21:24 Uhr
     
Lieber tg, durch Deine Kolumnen wird sie Rund, ' Die Welt ' .
Es brennt ein wärmendes weisheitliches Licht. Ihr seid GuteErgänzung! Dank'

Ja, wir dürfen verstehen lernen. Immer wenn ich einen schon darüberhinweggefahrenen toten Hasen oder einen gestorbenen Vogel sehe, sind die Gedanken, die durch den Theologen Jürgen Fliege in die Welt kamen, ganz nah'. Ich erinnere sie so:
" Der Schmerz der Vogelgrippe wird erst überwunden sein, wenn wir Menschen gelernt haben, mit den Tieren, mit allen Lebewesen und mit uns selbst, würdevoll und respektvoll umzugehen."
. ImNamenDerTiere . RespektvollMiteinander .

Gelesen und darübernachgedacht von Ingrid. Und ich bin gestärkt von den Afrikanischen Rhytmen und den Guten Worten beim EineWeltGebetstagDerFrauen in St. Niels, der lichtvollen Kirche in AltWesterland. DANK'
Könnte der viele Schnee im Jetzt auch Zeichen sein?
Könnte der weiße Schnee auch ehrenvolles Polster für gestorbene Tiere, für Heimgeholte Vögel sein?

Liebe Do, dank' für's teilen. Du bist auch reich Beschenkte durch diesen KalenderGefährten. Gute Tage!
Der Mond schaukelt Jetzt wieEineWiege im Sternenschön über'm weißen StrandLand.
 
Traugott Giesen
04.03.2006
19:49 Uhr
     
Bibelenergie

1. Mose 3 21 -24 Und Gott sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Das ist die Vertreibung aus dem Garten Eden, mit Mühe soll er die Dienstreise Leben bestehen, die Erde unter Mühen bebauen. Und Gott machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an. Cheruben versperren mit flammenden Schwertern den Weg zurück zum Paradies.

Das Wissen um Gut und Böse macht den Menschen zum „Hirnhund“ (G. Benn). Es geht nicht mehr, das Leben aus dem Bauch. Und wie es kommt, ist es gut- das ist vorbei. Von den vielen Möglichkeiten müssen wir die am wenigsten Schädliche ermitteln und tun. Einigermaßen nur wollen, was man darf und einigermaßen können, was man muß, das ist die alltägliche Gnade. Und Gelingen ist tägliches Wunder. Uns sind Felle mitgegeben, wir können uns schützen vor dem Erfrieren, auch seelisch.
Der weg zurück ins Paradies ist uns verschlossen- wir müssen durch die Geschichte durch. Das Paradies liegt vor uns. Wir werden es durch den Tod hindurch zu schmecken bekommen. Auf der Rückseite der Zeit, hat Gott noch viel mit uns vor.
 
do
03.03.2006
09:49 Uhr
     
Im Fastenkalender "Sieben Wochen Ohne", den mir eine liebe Freundin schenkte, heute ein so schöner Spruch von Clemens von Brentano (1778-1842), den ich gerne hier weiterreiche:
"Die Liebe allein versteht dasGeheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden."
Eine bewusste Fastenzeit allen Gästebüchlern und ein gutes erstes Fastenwochenende. do
 
cormoran
01.03.2006
21:44 Uhr
     
Es fehlen die Grünen imLand... sah heut' abend, wie ein Zeitungsartikel posaunte, daß nun auch Kormorane abgeknallt werden sollen, weil sie Fisch rauben. Mich fröstelte... Gleichzeitig klang einLied durch den Raum: "... bistDu am Leben interressiert? Hast Du diesWunder schon kapiert?" Das war krass.
Warum nur nimmt Mensch sich immer wieder das Recht zu herrschen - über die Wunder, die hierhergeboren worden sind. Auch Kormorane leben, um IhreFlügel breitenzudürfen, um in Seinem LuftMeer fliegenzudürfen. Deren Nahrung ist der Fisch.
Wir Menschen haben die Ehre der Ähre, haben das Brot und die Früchte und das Gemüse.
In der Fastenzeit ohne Fleisch - das leuchtet mir jetzt ein.
Vielleicht denkt Mensch dann freiheitlicher?
Wenn Kormorane ihre Flügel breiten, und das Licht sie durchflutet... ist so wunderwunderschön.
 
jakobus
01.03.2006
20:35 Uhr
     
Heute Morgen ist Hinrich Westphals 1. Fastenbrief gekommen. Auch hier die einzig richtige Aussage: Nicht Selbstkasteiung, sondern "Wir machen den Weg frei" - das Volksbanken-Werbung-Prinzip sozusagen. Will sagen: neue Perspektiven, mehr Freiheit, Sinn-Suche jenseits des Lifestyles, Konzentration auf das Eigentliche, Hinwendung zum Nächsten. So kriegt Fasten Sinn.
Viele Grüße, jakobus
 
Ds
01.03.2006
14:01 Uhr
     
ja TG Super Thema. 7-Wochen- Ohne oder Fasten ist auch Fokus auf: wo Verzicht ist, da ist auch Platz für Neues, Anderes, vielleicht bisher Unbelichtetes, Veränderungen, neue Perspektiven. Dann ist das mehr als nur die Verzicht-Betonung, die man mitunter auch nicht allein hören mag. Freue mich auf deine Ideen ! Dein/Euer DelfSchmidt  
Traugott Giesen
01.03.2006
13:44 Uhr
     
Will Samstag in der Welt über den Sinn des Fastens schreiben. Nicht lifestyle sondern Nächstenliebe. Was denkt Ihr? tg  
Thomas Müller
27.02.2006
20:36 Uhr
E-Mail    
Liebe Ingrid

Ich fände Deine Texte lesbar und vor allem spürbar, wenn die Sprache nicht gekünstelt, sondern einfach normal wäre! Wenn ich dies eben zurück setze, so sind sie für mich erfassbar!

Mit herzlichen Grüssen
thomas


PS: Aber ich respektiere Deine Art Dich aus zu drücken!!!
 
Ingrid
27.02.2006
12:11 Uhr
     
Lieber Thomas, ich seh' Deine Korrekturen. JA - so sind sie perfekt geschrieben, die von mir gewählten Worte. Und Du hast sie noch dicklichangehaucht!... gefällt mir Auchgut. ABER ich bin nicht perfekt. Ich bin, Ich lieb' das BunteLeben... mag gerne SoSein. Dann fühl' ich Wohlbehagen. Wenn die Worte zueinanderfließen - malmeermalweniger - dann sollen sie's. Ich will nicht korrigieren.
Wir haben das Glück, noch Gast sein zu dürfen in tg' s Gästebuch.
Jede und Jeder kann eigene Gedanken, Wichtiges, Schätze von Dichtern dazulegen. Und Herzensmuth. Das ist wie Coeurage.
Ich will gerne kleine bilder einbringen und ein wort finden, das sie benennt. So finde ich es für mich schön.
Ich will alleAnderen in ihrer Eigenart achten. Die feder erzählt von meinem Mitgefühl zuden geliebten Flügelwesen hin. Wir dürfen ihnen Gedankenschutz geben. GuteWorte.
Mein Weg zu DieserKiste ist so siebenAchtneun km, bei Gegenwind vierzehn. Im Unterwegs erlebe ich viel Schönes, auch Trauriges, manchmal Lächeln, auch Lustiges, Menschliches - Augenblicke der Berührung. Das Leben eben.
Es angenehm hier an diesem Ort, mit dem Blick auf's Meer. Es sieht jetzt lindUmbrabräunlich aus. Wenn die Sonne rausstrahlt, entsteht ein Silbernes Feld.
Jetzt fällt mir noch 'was schönes ein... mag's aus meiner Inneren Schatzkiste holen und reiche es gerne zuDirhin: an EinemSonntag hat's mal zart geschneit, und die Rillen umdie Pflastersteine waren ausgefüllt mit Schnee. Steine waren schneekristallwundersam umhüllt. Es war FestlichWeichgerahmteKunst!
Herzliche Grüße - ich danke Dir - und viielGlück für Dich und die Menschen, die zu Dir gehören.
 
Traugott Giesen
25.02.2006
19:48 Uhr
     
Wieder Bibelenergie

1.Mose 3, 8-20

Und Adam und Eva hörten Gott, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und sie versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter den Bäumen im Garten. Und Gott rief: Adam, wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich.

Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Du hast doch gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen. Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß.
Da sprach Gott zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß.
Da sprach Gott zu der Schlange: Weil du das getan hast, sollst du auf deinem Bauche kriechen dein Leben lang; Feindschaft soll sein zwischen deiner Brut und den Menschenkindern.
Und zur Frau sprach er: Unter Mühen sollst du Kinder gebären und Verlangen sollst haben nach deinem Mann.
Und zum Mann sprach er: Unter Mühen sollst du den Acker bestellen, im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zur Erde zurückkehrst, davon du genommen bist.
Und Adam nannte seine Frau Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben.

„Adam, Mensch, wo bist du, wer bist du“- bleibt der Ruf nach mir selbst. Was ist mit mir los; ist es ein Glück , daß ich bin, bin? Es ist da das Andere, das mich zum Ich macht.- Durch Mitmenschen hindurch ruft Gott nach mir: Ich muß aus mir rauskommen, aus dem Dickicht des Unbewussten, ich muß mich outen, mich kenntlich machen durch das, wofür ich einstehe.
Mich verkriechen geht nicht, Scham vor der eigenen Dürftigkeit gilt nicht. Ich muß mich zeigen, anbieten, meine Begabung ausgeben, ich muß Ich werden in dauernder Empfindung von Gut und Böse.
Das Ableiten von Schuld ist menschlich; Adam belastet die Frau, die Du, Gott mir gegeben hast, belastet also letztlich Gott. Das macht auch die Frau: Die Schlange hast Du doch auf mich angesetzt! Drei Menschenlasten sahen die Vorfahren im Schuldigwerden begründet: Die Angst vor giftigem Getier; die Mühe mit dem Nachwuchs und mit Geschlechtlichkeit. Und die Mühe ums tägliche Brot.
Beides gilt: Die Menschen sehen Gott letztlich doch haftbar für die schwierigen Umstände. Dann ist ja auch noch Hoffnung. Und Gott nimmt den Menschen in die Verantwortung: In den schwierigen Umständen wächst der Mensch, kommt zu sich selbst.
Der Mann, der erst seine Frau von sich stößt, nennt sie dann Mutter alles Lebendigen- darin steckt Liebe und Trotz und Stolz: Der Mann sieht sich als Gefährten der Mitschöpferin, der Partnerin Gottes.

 
Webmaster
25.02.2006
16:31 Uhr
     
Lieber DS, akzeptieren Sie bitte, dass die Kolumne hier jeweils erst samstags ab 18.00 Uhr erscheinen darf. Ich habe Ihnen das früher schon mal geschrieben, daran hat sich nichts geändert. Warum sind Sie so ungeduldig, die meisten - wie Sie - wissen doch, dass die Kolumne meistens auch in Welt online zu lesen ist.  
Thomas Müller
25.02.2006
15:48 Uhr
E-Mail    
Liebe "feder"
Ich sehe einfach den Unterschied und den Sinn nicht ! Erbitte Nachhilfe ... Danke
Mit herzlichen Grüssen
thomas

PS: Ich fühle den Poesiewunsch - etwas sehr eigen. Weniger wäre hier sicher mehr !

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Zum Beispiel: ............... Wir Menschen .......... Federkleid wunderschönen ........ gut geheißen werden könnte ... sehen dürfen .... fühlen dürfen ...
.... zu mir landet ...... Luftmeer .... gute Wünsche zu ..... sanft, gräulich, taubenbläulich ........ Inselwelt ....


25.02.2006, 14:24:57
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feder
25.02.2006
13:24 Uhr
     
Eine gute Nachricht - endlich. Vielen Dank do !
Und gestern beim heimradeln Unter'm Sternenzelt fragte ich : "Was können WirMenschen für Euch geliebte Vögel thun?
Wie können wir Menschen SEINEN Federkleidwunderschönen Künstlern unsere Hilfe anbieten?
Beim Fühlen von Ahnungen - beim leisen Suchen der Zusammenhänge, macht mich die Sorge um die so feinen Flugwesen zittern. SIE brauchen unsere Hilfe. Mich macht ängstlich, daß schrecklicherweise die Käfighaltung für Geflügel wieder gutgeheißenwerdenkönnte... das wären erneute Verbrechen.
Ich will, daß auch unsere Mitgeschöpfe den Himmel sehendürfen - die Sonne fühlendürfen, die Möglichkeit haben, sich glücklich zu bewegen!
Wenn eine Möve an der Brandung zumirlandet, flüster' ich: "Paß' gut auf Dich auf und grüß' die Anderen." Ich danke ihr, daß ich ihre Flugkünste bewundern darf.
Jeder Vogel - das Konzert am Morgen - ist ein edles Geschenk zwischen Himmel und Erde; im LuftMeer, in dem so viel Schönes segelt. Wenn mir Einer, neun oder viele begegnen, sprech' ich ihnen so gerne GuteWünsche zu... nach, noch viel Kraft zum Durchhalten.fliegen. Wünsch' sowas wie Schutzfedern um sie 'rum. Schatzfedern. Ich bete für sie.
Weite Grüße voller Hoffnung und Dank von Ingrid.
Das Meer schimmert jetzt sanftgräulichtaubenbläulich und rollt ruhig die Wellen zur InselWelt. Wenn heute eine Vogelfeder meinen weg schmückt, will ich mich dankbar verneigen.
 
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