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corinna
05.11.2005
16:54 Uhr
     
Zur Bibelenergie: Die Tiere haben im Gegensatz zu uns das Paradies des "nicht-Denken-Müssens", aber dafür sind sie abhängig. Mein Hund ist immer abhängig davon, dass ich ihn versorge. Ich finde es so bewundernswert, dass er mir vertraut. Ob er wohl diese Abhängigkeit fühlt? Ich hätte große Angst ein Tier zu sein und versuche es deswegen meinem Hund richtig gut gehen zu lassen.
Ich hoffe, dass diese unterschiedlichen Merkmale von Mensch und Tier im Himmel keine Rolle mehr spielen und sich in Gottes Liebe aufheben.
Viele Grüße
 
ds
05.11.2005
15:11 Uhr
     
Hamburger Abendblatt von heute ::( einen guten Tag morgen und herzlich : euer DS)

Die Neue in Keitum
Pastorat: Theologin aus Hamburg auf Sylt. Susanne Zingel predigt Sonntag zum ersten Mal vor der St.-Severin-Gemeinde. Angst vor dem Vergleich mit ihrem Vorgänger hat sie nicht.
Von Elisabeth Jessen

Keitum/Sylt -
Eine grüne Girlande aus Tannenzweigen schmückt die Eingangstür zum Pastorat in Keitum. Auf einem roten Schild steht: "Glück und Segen zum Einzug." Der Empfang für die neue Pastorin war herzlich. "Zur Begrüßung kam der ganze Kirchenvorstand und brachte Torte mit", sagt Susanne Zingel. "Ich mußte erst mal Kaffeetassen suchen."

Die 44 Jahre alte Pastorin hat am Dienstag ihr Amt angetreten, und schon prasseln jede Menge Anliegen auf sie nieder. "Allein heute habe ich schon vier Hochzeiten angenommen", sagt sie und läßt sich auf das rote Samtsofa fallen, das einen so schönen Kontrast zu den weißen Sprossenfenstern im alten Pastorat ergibt. Das Sofa, ein altes Familienerbstück, sollte zum Sperrmüll. "Da saß eigentlich nur noch der Hund drauf, aber als es weg sollte, brachten wir es doch nicht übers Herz." Neu gepolstert und bezogen, ist es nun opulentes Herzstück ihres heimeligen Büros. Die dunkelroten Amaryllis in der großen Glasvase sind nur ein Indiz, daß hier eine Frau wirkt.

Ihr Amtsvorgänger Traugott Giesen war weit über die Insel hinaus bekannt. Kennengelernt hat sie den wortgewaltigen Prediger im Ruhestand noch nicht. Das wolle sie in Ruhe machen. "Traugott Giesen hat das hier wunderbar gemacht." Sie hat ihn selbst predigen hören, als sie nach der Abgabe ihrer Bewerbung das erste Mal in Keitum war. Angst vor dem Vergleich habe sie nicht. "Ich bin gespannt. Und ich habe Respekt vor dem neuen Lebensabschnitt. Wenn man heutzutage irgendwo neu anfängt, dann erwarten alle ein Konzept", sagt die attraktive Pastorin mit den intensivblauen Augen. "Ich will mir in der Gemeinde erst mal sehr genau anhören, was schön war, was man sich wünscht, was weitergehen soll, was fehlt. Dann will ich das mit meinen Vorstellungen zusammenbringen." Sie komme in eine sehr lebendige Gemeinde mit wunderschönen Gottesdiensten und Konzerten, sagt Zingel. "Hier ist sehr viel Lebendigkeit, und es gibt eine Inseltradition. Die schreibe ich nicht neu."

Elf Jahre war Susanne Zingel Pastorin in der Christiansgemeinde in Ottensen. Beim Abschiedsgottesdienst vor wenigen Wochen flossen viele Tränen. "Es gab keinen Streß und keinen Streit und meine Stelle sollte nicht gekürzt werden. Aber es war etwas in mir, das sagte, es ist Zeit aufzubrechen. Solche Stellen wie hier in Keitum gibt es nur selten", sagt die gebürtige Lübeckerin. "Das ist eine wirkliche Predigtstätte. Hier kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren." Ein Freund hatte sie auf die Stellenausschreibung aufmerksam gemacht.

Zingel, die aus einer Pädagogenfamilie kommt, hatte schon als junges Mädchen den Wunsch, Pastorin zu werden. "Meine Mutter hat mir erklärt, das ginge nicht. Das sei ein Männerberuf." Damals habe es weit und breit keine Pastorinnen gegeben. Sie studierte trotzdem Theologie in Kiel und Göttingen und wurde mit 28 Jahren ordiniert.

Die neue Keitumer Pastorin, die auch Munkmarsch und Archsum mitbetreut, freut sich, daß sie ihr Amt schon jetzt und nicht wie geplant erst im Frühjahr antreten konnte. Der Kirchenvorstand hatte sich dafür eingesetzt. "Wir haben also den ganzen Winter Zeit, uns kennenzulernen. Wir haben Zeit für Gespräche und Besuche, bevor die Hochsaison wieder beginnt", schreibt sie im Kirchenbrief an die 900 Gemeindemitglieder.

Zingels Ehemann Stefan wird zwischen Sylt und Hamburg pendeln müssen. "Er arbeitet für den NDR und hat eine Agentur für Hörbücher." Aber ihr gemeinsamer Sohn Luc Olsen, der im Dezember drei wird, lebt mit ihr auf der Insel.


Einführungsgottesdienst So, 15 Uhr, St. Severin, Keitum. Info: www.st-severin.de

erschienen am 5. November 2005

 
Traugott Giesen
05.11.2005
09:14 Uhr
     
wieder bibelenergie: 1, Mose 2, 8, 16-18 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.
Mindestens zwei Geheimnisse treiben den Menschen um: Warum können wir nicht ewig leben? Und: Kann ich das Gute tun und das Böse lassen? Auf beide Fragen antwortete je eine Erzählung aus uralten Zeiten. Der Mensch aß verbotenerweise vom Baum des ewigen Lebens. Und er aß vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen, konnte es nicht lassen. Die ganz früher getrennten Erzählungen handelten von zwei Bäumen. Aber die Probleme, die an den Bäumen hingen gehören zusammen und es ist eine Strafe. So konnte man gut die beiden Bäume ineinandersehen. Der Mensch ist sterblich. Weil er erkennt, daß er sterblich ist. Er gewinnt Erkenntnis; damit verliert er das den Tieren ähnliche ewige Kindsein. Er wird „Hirnhund“(G. Benn), muß denken, sich mühen, muß das Paradies des Nichtdenkenmüssens verlassen.
Siehe auch 1. MoseKapitel 1 und 2 vorne Startseite: Bibelenergie

 
h.r.
04.11.2005
20:49 Uhr
     
mein hund fehlt mir sehr !!! mehr als alles andere ! wird aber von liebem (???) sohn BETREUT !!!!!! Habe gute freunde, enorm, wie viele es gibt ???!!!? Dazu noch ein Todesfall, ganz plötzlich u. man fragt sich WARUM ?????!!!????? Dennoch , habt sonne im herzen etc. !!!! GRÜSSE von H.  
Traugott Giesen
04.11.2005
19:58 Uhr
     
Willentlich schweigen ist Körperverletzung, Vorweg kann langes Nichtgehört - und Verstandenwerden liegen. Auch Stumme können verstehen und verstanden werden. Aber wer Sprache braucht und lebt mit einem, der Sprache verweigert, der muss sich draußen Sprache holen. Das kann lange gut gehen. Aber nahe liegt, daß man sich lieber und lieber hat, draußen, in der Vernetzung des Verstehens. Wenn man darüber nicht reden kann, dann ist die Trennung nahe, ob man bleibt oder nicht.  
nachKlang
04.11.2005
15:22 Uhr
     
Du batest um rat, in der trauer über das Fehlen der verbalen Kommunikation, nach der Du Dich sehnst... ich hab' s genauso verstanden liebe Astrid.
Was mein herz intuitiv sagen wollte war

haltet die Welt an! Die Stille mag heilen. Das Eintauchen in die Natur und das Miteinander mit und in ihr öffnet das Herz.
Und es kann und mag immer ein anfangsein...

Ich wünsche DirundDeinemFreund ganz viel Schönes und sende herzliche grüße
 
Astrid
04.11.2005
08:38 Uhr
     
Danke an "herz", "jakobus" und "Menke"
für die Rückmeldung!

Ich glaube die größten Kommunikationsverhinderer
in der erwähnten Angelegenheit sind:
das Streben nach NOCH MEHR Geld,
das Handy, als Medium bei diesem Vorgang, als absolute
Nr.1 im Leben zu sehen .... ich meine, wenn man(n) schon
nicht mehr ohne Handy auf´s Klo gehen kann.....
Tja, und natürlich der Computer, ......
da wird nach der Arbeit die Glotze eingeschaltet und
dann gewechselt an den Computer und danach wieder
an´s TV-Gerät.
Es wird mit Sicherheit kein Stecker aus dem Netz gezogen -
nein, das "Netz" ist eher soetwas wie ein " goldenes Kalb" !
Aber trotzdem vielen Dank für Deinen lieben Tip
"herz",
er entspricht ganz meiner Einstellung ....
... aber leider nur meiner.
Typischer Dialog:
"Sprich doch mal mit mir...... "
" Was hat du denn, ich lieb´dich doch "

Sicher zeigt sich die Liebe auch in Stunden und Tagen
und nicht in allem unbedingt verstehbaren ....
aber, so ganz ohne tiefere, anteilnehmende, sich selbst
zu verstehen gebende Kommunikation, ist alles... nichts...
oder
ja, das ist es...
und "herz" : die körperliche Kommunikation ist o.k. -
was mir fehlt ist echt die verbale Kommunikation !

Alles liebe,
Astrid
 
Thomas Müller
03.11.2005
18:41 Uhr
E-Mail    
Elena sagte: "Mir geht es anders. Man muß nicht alles verstehen. Die Tonart des Gesagten erscheint trotzdem, und sie erscheint mir etwas melancholisch, immer, und durchaus akzeptabel. Was ist, wenn er/sie es nicht anders kann? Wenn es sich um absichtliche Komplikations-Formulierungen handelt, dann ist das Motiv natürlich interessant. Geht mich aber nichts an. Klingt immer ein wenig romantisch, Menke, daher für mich o.k."

Ich danke Dir, liebe Elena

Auch das kann ich ebenfalls so nach vollziehen. Ich meine, normalerweise, eben genau auch diese Art der Beschreibung von, ich denke es so, Gefühlen, Bildern.
Du hast Recht. Die Motivation dazu, so zu formulieren, ist oder kann sehr persönlich, vielleicht sogar intim sein. Nur, dann ist das Internet wohl der nicht ganz richtige Ort, um es hin zu schreiben. Da lesen, hören zu viele mit. Das löst Fragen aus. Das Geschriebene ist ja quasi öffentlich.

Ich möchte Dir, Menke, auch aus meiner Sicht mit teilen, dass ich verstehen kann, wenn Du es so sagst, wie es ist. Dann ist es für mich AUCH o.k.

Mit herzlichen Grüssen
thomas

 
Elena
03.11.2005
09:28 Uhr
     
Mir geht es anders. Man muß nicht alles verstehen. Die Tonart des Gesagten erscheint trotzdem, und sie erscheint mir etwas melancholisch, immer, und durchaus akzeptabel. Was ist, wenn er/sie es nicht anders kann? Wenn es sich um absichtliche Komplikations-Formulierungen handelt, dann ist das Motiv natürlich interessant. Geht mich aber nichts an. Klingt immer ein wenig romantisch, Menke, daher für mich o.k.  
Müller Thomas
02.11.2005
16:24 Uhr
E-Mail    
Liebe Menke
Mir geht es gleich, wie es Martin formulierte. Mich würden Deine Gedanken sehr interessieren. Aber ich müsste auch zweifelsfrei verstehen können, was Du genau sagen möchtest.
Mit herzlichen Grüssen
thomas

 
Martin
02.11.2005
08:02 Uhr
     
Was soll das bedeuten, Menke?
Deine Aussagen sind so abstrakt und folglich so schwammig, dass ich damit so gut wie nichts anfangen kann.
Könntest du bitte konkreter werden?

Es hört sich alles sehr schön weise an, und es mögen ja auch tiefgreifende Gedanken dahinter stecken. Aber um diese mitzuteilen, muss man sich doch auf ein sprachliches Niveau herabbegeben, das den Aussagegehalt auch anderen zugänglich macht.
Im Moment stehen da Sätze wie "Wahre Liebe zeigt sich nicht nur in der Wahrhaftigkeit,sondern auch in Tagen und Stunden der nicht Verfügbarkeit aller Geheimnisse." Solch eine Aussage ist so vielfältig interpretierbar, dass sie schon wieder der Beliebigkeit anheimfällt. Diese Beliebigkeit macht den Satz dann aber ziemlich wertlos, obgleich du damit sicher Wichtiges sagen wolltest.

Also: Bitte konkret(er) werden!
 
Menke
01.11.2005
08:52 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wenn liebgewordenes mein Herz erschüttert!

Muß ich festhalten wenn ich loslassen sollte,kann liebgewordenes auch mal anders betrachtet werden wenn mesnschliches erkennbar wird,auch in der Distanz zur Ruhe und Zurückgezogenheit in der Äusseren Gleichgültigkeit.

Wahre Liebe zeigt sich nicht nur in der Wahrhaftigkeit,sondern auch in Tagen und Stunden der nicht Verfügbarkeit aller Geheimnisse.

Besitzstände und zeitliches waren schon immer eine Affront zu gegenseitigen Gefühlen.

Du entwickelst Dich weiter,auch andere um Dich herum nimmt die Zeit Ihrer Entwicklung freudig mit.
Lerne weiterhin vergessenes Lieben daran teilhaben und lozulassen um wiederzukommen.
 
jakobus
31.10.2005
12:41 Uhr
     
@Astrid: Ich kann es Dir gut nachfühlen, obwohl ich mich von gelegentlicher "Muffelei" und "Mundfaulheit" auch nicht freisprechen kann.. MIr geht es im Moment genauso mit meinen Kindern, die -beide in der Pubertät befindlich- kaum noch drei Worte mit mir wechseln und deren Reaktion auf väterliches Fragen sich auf ein "Ja" oder "Nein" beschränkt. Aber ich weiss, dass dieses eine pubertäre Erscheinung ist und sich irgendwann wieder geben wird. Insofern bin ich zwar unglücklich aber ich habe wenigstens die Hoffnung auf eine Besserung der Kommunikationssituation. Aber -wie gesagt- ich weiss wie es ist, gegen eine Wand zu reden. Ich kann mir Deine momentanen Gefühle daher sehr gut vorstellen.
Allen eine gesegnete, kommunikative Woche! jakobus
 
herz
30.10.2005
17:35 Uhr
     
Liebe Astrid, ich will mit meinem Mitgefühl zu euch denken, zu
DirundDeinemFreund. Vielleicht dürft ihr euch beschenken?
Stellt die Haus- und Telefonglocke ab, versteckt das Handy, zieht alle Stecker, seid nur für euch beide da! Liebt euch - ruht - laßt die Hände sprechen, eine ganze Nacht und den ganzen Tag und wieder eine Nacht. Und am Morgen schreitet zu den Bäumen und baut ein gemeinsames Werk, vielleicht ein riesengroßesHerz aus dem duftenden Laub. Und feiert. Schlürft warmen Kakao,vielleicht mit einem hauch von chili und teilt des Freundes liebste Schlemmerei.
Laßt euch überrascheln und lauscht auf euer Herz - und dann sagt, was es sagen will. Dein und sein Herz.
So .........vielleicht so.
Ich wünschte euch, AstridundDeinFreund, ganz viel geborgene und lächelnde Wärme. UND der ganzen Welt.



Ja sie ist schön - das Wunder von Dresden
wie wunderschön sie ist - wenn es der so BlaueHimmel umkrönt.
Wunder über Wunder





 
Martin
30.10.2005
12:04 Uhr
     
Möge die heute geweihte Frauenkirche Menschen auch und gerade in Ostdeutschland zum christlichen Glauben führen, möge sie nicht nur menschliches Prestigeobjekt, sondern Prestigeobjekt Gottes sein!  
Astrid
30.10.2005
08:58 Uhr
     
Liebe Freunde von "Lebensmut",

wisst Ihr einen Rat ?
Mein Freund spricht nicht mit mir !
Nur oberflächliches, belangloses.
Er öffnet sich nicht,
Aus diesem Grunde sind auch seine anderen Beziehungen
kaputtgegangen.
Ich liebe ihn und wir wohnen jetzt seit 1,5 Jahren
zusammen .... aber, es herrscht meistens Schweigen.
Das macht mich sehr traurig, ich weiß nicht wie ich es
ändern kann.
Ich habe schon soviel gebetet und ihn auch auf sein Schweigen
angesprochen, das er dann nur bestätigt und mit den Schultern
zuckt.
Er ist intelligent, studiert, erfahren, kein Autist (jedenfalls beruflich).
Es gibt keine Gespräche über gemeinsame Pläne (auch nicht über seine), keine Zukunftsperspektiven wenn ich ihn frage ob er mich
liebt, sagt er: ja ...
Von selbst, von ihm aus kommt jedoch nichts.
Ich habe ständig das Gefühl des auflaufens.
Man, Leute wisst Ihr einen Rat ???
Ich weiß nicht mehr weiter.
 
jos
29.10.2005
15:47 Uhr
     
Es gibt eine URL "kribus.de", die sich mit medizinischen Themen befasst. Vielleicht ergibt sich ein Zusammenhang.  
Jens
29.10.2005
14:07 Uhr
     
Hallo,
in oder Raum Paderborn Germany soll es eine Ärztin Fr. Dr. med. Kribus oder Kirbus oder ähnl.?? geben, die Krebs Ausbreitungen im Körper (durch homöopathische Einzelmittel...?) zum stoppen bringen kann.

Aber leider kann ich keine Adresse finden..

Wie komme ich an die Adresse / Tel.Nr??
 
Menke
28.10.2005
09:52 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wozu brauchen wir Kirche?

Wenn Kirche ein Raum des wohlfühlen ist und Gott für Gläubige der höchste ist,sollten wir Ihm auf Erden zu Liebe einen ansprechenden Mitteilungsraum wo erfahrbar sein kann wie ich zu Gott stehe.

Um und in Gotteshäuser baute und scharte sich immer Menschen im Guten wie in Bösen Absichten.
Baut die Kirche zuerst aus dieser Freude heraus,dann an Euch,sieht man heute noch.

Laßt die Kirche doch im Dorf stehen,höre ich heute noch im heimatlichen Sprachgebrauch also auch an erfahrbarer willendlicher Menschlickeit erinnert werden.

Kirchen waren und sind Hilfe in der Not,aber auch der Freude und der Gottesfindung der gegnseitigen mit uns immer wieder erlebaren Findbarkeit.


 
Traugott Giesen
27.10.2005
22:06 Uhr
     
1.Mose 2,21-24 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch. Und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seinem Gefährten anhangen, und sie werden ein Gutesganzes (ein Fleisch) sei. Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und schämten sich nicht.

Die erste Schöpfung wiederholt sich in jeder Biographie. Der Anfang ist der Ursprung, der immer wieder lebenschaffende Quell. Vom Start entfernt man sich, das Ursprüngliche widerfährt jedem: auf dem Weg zum Erwachsenwerden ziehen wir mehrfach uns in uns selbst zurück. Die Mädchen zieht es zu den Pferden, die Jungen zieht es zu Kampfspielen untereinander. Bevor wir offen werden fürs andere Geschlecht, müssen wir im Tiefschlaf aus dem Unbewussten schöpfen. Da tut sich Erkenntnis auf, wir müssen von uns abgeben, um doppelt zurückzubekommen.
Das Bild von der verlorengegangenen Rippe kann von einer der uralten Geschichte herrühren: Die Männer am Feuer, erzählen sich von den Kämpfen der Vorfahren mit den wilden Tieren, und wie dem Urvater die Wahl gelassen war zwischen Unverwundbarkeit und der schönen Frau. So gab er die Hälfte seines Körperpanzers, der ehemals auch den Bauch geschützt hat, für die Erschaffung seiner Frau. –Dieses Märchen bebildert ideal die Erfahrung der Liebe: das plötzliche Erwachen aus dem schlaf des Alleinseins, es fällt einem wie Schuppen von den Augen: „Das ist ja Fleisch von meinem Fleisch“, das bin ich anders noch einmal: Du, meine bessere Hälfte!
Diese Geschichte erzählt nicht wie, sondern dass Gott den Menschen ergänzungsbedürftig und beziehungsfähig gemacht hat. Irgendwann wird aus dem Kind dieser Eltern, die Frau oder der Mann zu diesem Menschen, dem er zugehört und anvertraut und zugemutet ist. Obwohl zu jeder Trauung ganz zu recht dieser Text gelesen wird, ist er nicht die Gründungsakte unseres mitteleuropäischen Eheverständnis, geschweige denn das Einsetzungswort für ein „Ehesakrament“. Es gibt nicht die Ehe, es gibt viele Formen, einander Gehilfe und liebender Mensch zu sein.

 
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