Gästebuch


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Autor Nachricht
Menke
22.09.2005
11:36 Uhr
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Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wählen wofür?

Wenn Wahltag war,dann ist wieder Zahltag sagt der nicht wählt.

Wenn quälen der Gesellschaft Lust,werden viele durch Macht Gelüste, oder auch Medien in Ihre Vergangenheit versetzt,wo Selbstbewustsein und Angepastheit der Obrigkeit wieder hervorgeht.

Verändern kann sich eigentlich nicht der Mensch,nur die Zeit,ach die liebe Zeitreise verändert für ein kurzes innehalten unsere Gefühlswelt im Blick.

Wählt euren Glauben,geht Ihm sonntäglich nach,bleibt dadurch im bilde zuküftliches und vergagnes immer bleibst Du es Menschenkind.
 
S.D.
22.09.2005
11:05 Uhr
     
Man hat ihr öfter vorgeworfen, sie habe kein Charisma. Vielleicht wären die Journalisten mal gefordert, zu erklären, was Charisma bedeutet. Ich kannte nur einen Menschen, der echtes Charisma hatte. Das war Frère Roger. Die Person an sich erklärt auch, was das ist. Was in der Politik oft als Charisma bezeichnet wird, ist nichts anderes als Machtgelüste. In der Politik von heute sind für mich andere Werte wichtig: Verstand, Sachlichkeit und Respekt voreinander. So hatte ich Vergnügen an dem vollkommen respektvollen Gespräch zwischen Friedrich Merz und Oskar Lafontaine, zwei Menschen, die in ihren Parteien an den Rand gedrängt wurden, die völlig unterschiedliche Standpunkte vertreten, aber sachlich. ich fühlte mich informiert, nicht aufgehetzt, emotional bedrängt. Ich habe sehr genau zugehört, was Herr Lafontaine über Hartz IV-Empfänger redet. Mir ging da viel mehr durch den Kopf, als wenn ich aufgepeitscht werde. Wo leben wir denn eigentlich? Bei RTL II oder im Container, oder leben wir in einem schönen Land mit Potential?  
corinna
21.09.2005
21:01 Uhr
     
Ein Schreibfehler: Es soll heißen "vor DER Zukunft"

Wenn ich von Gott etwas erwarte, dann bin ich im Kontakt zu ihm und ich erhalte ihn lebendig. Und Gott erwartet vielleicht von mir, dass ich an ihn glaube und an ihn denke. Es ist so tröstlich alle meine Erwartung und Hoffnung auf Gott zu setzen, dann habe ich vielleicht irgendwann weniger Angst vor der Zukunft, weil Gott da auf mich wartet.
Corinna

 
corinna
21.09.2005
15:29 Uhr
     
Das gute Wort für die Woche (aus TG`s Schatzkiste):
"Das Hiersein Erleben und Hiersein Wollen ist ein Triumph gegen die Angst vor die Zukunft: Keine Angst kann uns scheiden von der Liebe Gottes."
 
Astrid
21.09.2005
11:17 Uhr
     
Die von Gott gewollte Freiheit des Menschen beinhaltet auch die
Freiheit des Bösen ("des Fürsten dieser Welt") den Menschen in
die falsche Richtung zu führen.
Unsere Aufgabe ist es, freiwillig, die richtige Richtung zu erkennen
und einzuschlagen.
Denn: "Niemand kann zwei Herren dienen".
Hoffen wir, dass nicht die Diener des Mammon, das Land in die
falsche Richtung führen.
Shalom ..... Astrid
 
Traugott Giesen
20.09.2005
12:48 Uhr
     
Ob ich alles von Gott erwarte? Erst mal, ist mir der Rückblick wichtig- und da kann ich ziemlich für alles danken, ich meine also, was mir geschah, ist mir zugeschickt, anvertraut, zugemutet vom Herrn. Ein guter Filter für Wünsche , finde ich, ist das Vaterunser. Was auf mich zukommt, auch das Unerbetene, Gefürchtete sehe ich als im Konvoi mit Gott, nicht alles ist auf mich gezielt, was ich abbekomme. Manches muß getragen werden. Natürlich darf ich bitten. Was dann passiert, versuche ich oft als Antwort zu nehmen, und wie ich damit umgehe, ist wiederum meine Antwort an Gott . Ob er damit zufrieden ist? Jedenfalls gilt auch: „Bete. Und fahre fort, ans andere Ufer zu rudern.“  
Gert Rethage
19.09.2005
21:07 Uhr
E-Mail Homepage  
@"jakobus"

Sie schreiben
"@G.R.: Ihre subkutane Unterstellung gegenüber der Karriere von Angela Merkel ist infam. Erstens. "

So weit - so gut. Ob es infam ist sich Gedanken zu machen über beobachtetes Verhalten? Gut - Anpassunsfähigkeit kann auch anders gelernt werden als im Sozialismus. Von meinen früheren DDR-Freunden lernte ich, dass man auch Widerstehen lernen konnte.

" Zweitens: Jeder kann in diesem Gästebuch anonym mit Kürzel oder aber mit vollem Namen auftreten. Gründe für das eine oder andere gibt es genug. Es ist hier aber mal so vereinbart worden. Ich finde das gut so und dabei sollte es bleiben. "

Wer bin ich denn, dass ich fordern würde, dass es nicht so bleiben sollte. Doch Le b e n s m u t sieht in meinem Verständnis anders aus als anonyme oder pseudonyme Gästeinträge. Doch jedem seine Weg zur Persönlichkeit.

Viel Mut!
Und eine gute Zeit!
 
Traugott Giesen
19.09.2005
15:39 Uhr
     
Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens, und sie,die Gewählten auch. Es gibt ein paar Spielregeln in Richtung Heiliger Geist: Hochmut kommt vor dem Fall. Einer trage des andern Last mit. Wir sollen die Schöpfung bebauen und bewahren. Ein kluger Mensch baut nicht auf Sand. Und irre ist die Meinung, der Staat gehe zugrunde, wenn man selbst nicht an der Regierung ist- dann wird die eigene Herrschaft Staatsinteresse Nummer eins.  
S.D.
19.09.2005
09:10 Uhr
     
Wir leben doch nicht in einem frauenfreundlichen Land, oder sehe ich da etwas verkehrt? Wir hatten doch Frauenfeindlichkeit in der Elefantenrunde gestern abend an höchster Stelle. Und da saß jemand, der vielleicht schon längere Zeit eine Gefahr für die Demokratie ist, der ständig seine eigenen Regeln aufstellt. Und das war nicht Lothar Bisky. Ein nettes Wort über die Grünen: Joschka Fischer, ein sehr müder Joschka, hat mir in der Runde gestern gut gefallen. Die Deutschen haben gezeigt, was sie sind: an sich unregierbar.  
jakobus
18.09.2005
23:16 Uhr
     
@G.R.: Ihre subkutane Unterstellung gegenüber der Karriere von Angela Merkel ist infam. Erstens.
Zweitens: Jeder kann in diesem Gästebuch anonym mit Kürzel oder aber mit vollem Namen auftreten. Gründe für das eine oder andere gibt es genug. Es ist hier aber mal so vereinbart worden. Ich finde das gut so und dabei sollte es bleiben.

Allen eine gesegnete Woche,
jakobus
 
S.D.
18.09.2005
09:29 Uhr
     
Nachtrag: eine Partei, die christlichen Bezug vermissen läßt, die auch reichlich in Brüssel vertreten ist, die als Antwort auf Terrorakte einen islamischen Feiertag als Dankeschön vorschlägt (Ströbele), deren Chef zum vierten Mal verheiratet war, wie auch der Kanzler, nein, der ist es noch, wie auch Lafontaine. Das andere gemeinsame zwischen ihnen ist, daß sie gern Urlaub in Italien machen. Ob die jemals außerdienstlich in Ostdeutschland waren? Und keiner von ihnen dreien hat irgend etwas mit Religion am Hut. Während die Bevölkerung zeigt, daß sie damit etwas am Hut hat, ja, sich auf eine mühsame Suche danach begeben hat, denn im Grunde war die Religion für einen Großteil der Bevölkerung unter Huldigung jeglichen individualistischen Eigensinns und auch Blödsinns längst verloren gegangen. Der Kanzler hat's übrigens auch nicht so mit Ethik. Ich glaube, der hält so was wie Religion oder Ethik für "Gedöns". Keine Partie hat mich in den letzten Jahren so in Rage gebracht wie die Grünen, die ich einst mal wählte. Der staatliche finanzielle Anteil an der Windkraft ist in den letzten Jahren von 28 auf 40% gestiegen. Schönen Sonntag! Heute abend wissen wir uns dann alle vor der Glotze.  
Sophie D.
18.09.2005
08:13 Uhr
     
Zu Ka: ehrlich gesagt, mit Frauen wie Antje Vollmer, die verschleiert zu den Saudis fährt und Claudia Roth, die nicht richtig deutsch kann und mehr Probleme mit längeren Sätzen hat als türkische Kollegen, kannst Du mich jagen. Ich wähle doch nicht eine Partei wegen irgendwelcher Frauen, also wegen Quote. Und ich wähle doch nicht eine Grünen-Partei, die zu zwei Kriegen ja gesagt hat, eine Partei, die von kleinen Leuten ohne Geld verlangt, daß sie jetzt einen Rußpartikelfilter in ihr Auto nachrüsten, die versäumt hat, auf dem Automarkt etwas Druck zu machen, die also Geld kostet, die außerdem Geld bei Windkraft kostet, eine Partei, die reichlich Ausländer ins Land ließ, diese aber dann sich selbst überließ, so daß deren Kinder zum Teil keinen Hauptschulabschluß kriegen. Diese Partei, die in meinem Leben schon gewählt habe, gehört für mich in die Opposition zum Nachdenken und zur personellen Erneuerung.

Zu G.R. Meine Quelle ist Traugott Giesen hier im GB. Ich gehe davon aus, daß er Luther gut genug kennt.
 
Karina
17.09.2005
23:20 Uhr
     
Schade...., fand ich doch jede Zeile des Schöpfungsliedes einzeln zu bedenken und die Gedanken dazu sehr intensiv. Mit der Scheidung des Lichtes von der Finsternis tauchte nicht nur gedanklich der Wiederstreit zwischen Gut und Böse zwischen den Licht- und Schattenkräften auf und der Mensch wurde in diese Entscheidungschlacht mitten hineingeworden, trotzdem bleibt die All-Einheit der Ursprung aller Dinge. Wie ein unterirdisches Quellwasser fließt die Zarathustrarelegion durch die Jahrtausende der europäischen Kulturgeschichte. Für Hermann Hesse ist das mystische Zentralerlebnis, das Erlebns der ungeteilten Einheit von Ich, Welt und Gott und nach Sir James Jean Physiker und auch anderen fängt das Weltall an, mehr einem großen Gedanken als einer großen Maschine zu gleichen. Unserer platter Materialismus
führt uns an den Rand des Abgrundes, altes bricht morsch zusammen und doch besteht Hoffnung, dass unter Einwirkung lebendig-schöpferischer (spirituelles Denken) Kräfte Neues, bisher ungeahntes Gestalt annehmen und die Menschheit einen neuen Entwicklkungsabschnitt entgegenschreiten kann. Unsere Politiker sehe ich weiter von einem solchen Entwicklungsschritt entfernt, als die Gesellschaft an sich. Das Menschenbild der Grünen, die kreativen Inhalte ihres Parteiprogrammes und auch die verhältnismäßig vielen Frauen (im Gegensatz zur CDU) zeichnen sich durch ihre offene Ehrlichekeit, ihre innere Haltung, ihre Kompetenz und Herz für mich aus. Also nutzt die Chance und macht die Qual der Wahl gut! Ka
 
Gert Rethage
17.09.2005
22:02 Uhr
E-Mail Homepage  
Ein Eintrag ins Gästebuch des Herrn Giesen für den Gast Astrid:

Liebe Astrid,

Frau Merkel ist ja nicht die einzige Politerin, die durch irgendwelche besonderen Beziehungen irgendwelche besonderen Vorlieben hegt. Gleiches gilt für die maskulinen Repräsentanten - wie mir scheint noch eher.

Ich habe vor ungefähr vierzig Jahren als Student in Bonn und Mitglied der Hochschulgemeinschaft im "Bund Neudeutschland" - Nein! Nix real-sozialistisches, sondern katholische studierende Jugend. - mitgearbeitet in einer Gruppe, die -unter nicht gewöhnlichen Umständen- Verbindungen zu Studenten der Uni Leipzig pflegten. Ich habe also einen gewissen Einblick gewinnen können. Und nur deshalb erwähne ich dies hier. Frau Merkel ist im realen Sozialismus ihren Studenten-Weg gegangen. Und in den war nicht leicht zu gelangen. Wie Frau Merkel die Dinge geschaukelt hat oder hat schaukeln lassen, entzieht sich meiner Kenntnis. Eine gewisse Anpassungsfähigkeit, wie sie offenbar für politische Karrieren notwendig ist, kann wohl schon damals erlernt worden sein.

Einen guten Wahlsonntag,
Gert Rethage
 
mond
17.09.2005
21:58 Uhr
     
er ging so anmutig und stille - durch die Abenddämmrung hin...
Und mir macht der Gedanke an einen Regierungswechsel Angst.
Wenn es so Geschrieben Wäre:
... Macht euch DER Erde untertan ...
wäre dann alles anders geworden? Nur ein Buchstabe ist anders.
Ich glaube, ich will keine Förderund der Gentechnologie.
Ich hoffe, daß die wunderbare Kraft der Sonne ENDLICH als SEIN kostbares Geschenk von uns menschen angenommen werden wird und überall, wo's möglich, gefördert und genutzt werden wird.
Ich liebe die achtsame Langsamkeit, die Natur, die Kinder, die warmherzigen Menschen. Ich liebe das Leben
Vielleicht wären Schritte zurück nochvielmehr Fortschritt...
RotGrün hat viel Gutes auf den Weg gebracht. Ich darf morgen wählen.
 
Gert Rethage
17.09.2005
21:43 Uhr
E-Mail    
Na, nun bin ich schon den besonderen Gepflogenheiten in diesem Gästebuch zum Opfer gefallen: ich habe erst einmal einen Leer-Eintrag fabriziert. ... ;-)

Zunächst: mich verwundert, mit welcher Selbstverständlichkeit die Einträge in diesem Gästebuch anonymisiert sind. Ich halte dafür, dass sich Gäste eigentlich vorstellen und mit ihrer Identität in die Gesellschaft eingliedern. Oder nicht? - Na ja, mensch lernt immer noch hinzu.

Doch zum Anliegen - auch wenn ich nicht verstehe, warum meine Anfrage ein Gästebuch-Eintrag sein soll ... ? - : der Gast S.D. hat zu einem Zitat - "Gott macht, dass sich die Dinge selber machen" bemerkt " 1. Luther , 2. Teilhard de Chardin" - Mich interessiert nun der Nachweis für diese Feststellung. Denn mir scheint dieses Zitat weniger lutherträchtig denn teilhardmäßig.

Vielen Dank für eine Antwort (auch wenn es ein weiterer Gasteintrag werden muss).

Lieben Gruß,
Gert Rethage
 
Gert Rethage
17.09.2005
21:32 Uhr
E-Mail Homepage  
on ne voit bien qu'avec le coeur  
Astrid
17.09.2005
14:09 Uhr
     
GEDANKEN ZUR WAHL:
"Frau, Frau aus dem Osten, Frau aus Ev. Pfarrhaus......".
Alles gut - alles schön .....
dennoch:
ihr Mann ist Professor der Chemie und auffallend, wie sie immer wieder (in der TV-Gegenüberstellung mit Schröder), die Stärkung
und Ausweitung der Chemieindustrie und des Chemiestandortes
Deutschland betonte.
Ich habe nichts gegen ein gewisses Maß an industrieller Chemie ...
aber wie gesagt, es kommt auf das Maß an (und die Grenzwerte und
die Ethik sowieso) und das ist bei der Chemieindustrie schon lange
überschritten (vieles kommt erst an´s Tageslicht "wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist") .....
Ich habe auch nichts gegen Aktieninhaber und auch nichts gegen
Leistung ... aber, ich finde, ES KOMMT AUF DIE WERTE AN.
Es ist bekannt, wer in Deutschland die wahre Macht hat
(auch ohne Wahl).
Ich weiß nicht ob ein Mensch, der diesen Bereich noch zusätzlich weiter verstärkt unterstützen und fördern will "unter Gott" arbeitet
oder doch eher einem "anderen" dient (in Chemiewerken riecht es meist nach Schwefel, schon mal bemerkt ?)
Die Chemieindustrie hat besonders seit dem 3. Reich einen extremen
Stellenwert in Deutschland, .....
da hat sich nicht viel verändert ...
Es gibt andere Industriezweige, die man ausweiten und fördern könnte ! Aber davon sprach Frau Merkel nicht.
Ich weiß,
ich spreche (schreibe) da sehr vielen tausenden Chemikaliengeschädigten aus dem Herzen .....

Inzwischen alles Gute !

Astrid,
seit 11 Jahren diagnostizierte Chemikaliengeschädigte
sog. umweltkrank, so wahr mir die Chemieindustrie dabei geholfen hat ! Dies war mit Sicherheit nicht Gottes Wille.

 
S.D.
17.09.2005
02:27 Uhr
     
Ich werde gewiß mal nachdenken über das weitere Stück Bibel, aber nicht jetzt. Im Moment denke ich über die Bundestagswahl. Ich sage mal voraus, dass ich nicht verwirrt wäre wie alle, sondern völlig klar, wenn ich nur die Kanzlerin oder den Kanzler wählen müßte und zu einem anderen Zeitpunkt die Parteien. Die Windräder sind ein Scheißding. Sie werden subventioniert, das kostet alle Geld und bringt zu wenig Profit. Sie verschandeln in der Tat die Landschaft. Was die Grünen einigermassen hingekriegt haben, sind dagegen Veränderungen in der Landwirtschaft, was sie aber nicht gebastelt haben, ist eine Veränderung im Denken. Wenn ich gesund Fleisch essen möchte oder Eier, kaufe ich das teurer, aber dafür seltener. Ich haue mir nicht den Bauch mit Mistessen voll und kaufe mir dann Medikamente zum Abnehmen oder lasse die Versicherung meine Gallenblasen-OP zahlen oder meinen Bypass, weil ich zu fett bin. Insgesamt gehören die Grünen erneuert. Das passiert in Oppositionszeiten. Eine Opposititionszeit sollten Kühnast und Trittin durchstehen, sonst niemand. Weil sie ihre Arbeit bemüht machen. Wer seine Arbeit macht, ist o.k.
Was die anderen betrifft, muß man den wählen, der einem sympathisch ist. Aber man kann auch danach wählen, wer einem am wenigstens versprochen hat. Vielleicht läuft man mit dem am besten. Zu verteilen gibt es nichts mehr, auch nicht an Leute, die gern den Staat ausnutzen würden. Hartz IV finde ich o.k. für solche. Aber nicht für 50jährige mit Familie und Aufbau, die wegen Fusion ausgemustert werden. Mich nervt die Politik und der Wahlkampf. Mir fehlen Differenzierungen zwischen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Motivation, mir fehlt Wärme für Menschen, Verständnis, auch vor Ängsten. Ich würd' am liebsten gar nicht gehen. Sie machen uns allen Angst vor der Zukunft, für uns und unsere Kinder. Ich werde gehen. Vielleicht kreuze ich an CDU/WASG, nur als Zeichen, eine Absurdität. Oder SPD/FDP, was mal gut war. Ihre vorgezeichneten Allianzen nerven mich.
Ich brauche kein Windrad und auch keine Überziehung der Schadstoffbegrenzung. Ich brauche eine Zukunft für mich, wenn ich Rentnerin sein werde und für meine und anderer Leute Nachkommen. Und gesundes Essen. Das kann auch gentechnisch sein, aber es muß gut sein. Ich brauche ein Auto, was ich mir auch leisten kann und ein noch billigeres für andere Leute, was auf der IAA 2006 mit Hybridmotor oder sonst etwas vorgestellt wird und nicht mit 300 PS. Und die Förderung der Solarenergie zum Heizen. Merkt Ihr nicht, dass es bei Windrädern und Atom immer nur um Strom geht? Was könnt Ihr eher sparen, Strom oder Wärme im Winter? Könnt Ihr eher mal was im Waschbecken waschen oder das Auto hinstellen? Bei dem bißchen Strom geht es immer um Papa Industrie. Kerzen sind schon möglich, oh, ja ganz romantisch, werden ja in der Osternacht regelrecht kultiviert. Aber Wärme? Bei uns in Bayern no way. 3 Monate Hölle und neun Monate kalt. Manche werden im Winter frieren. Also muß die Steuer doch herunter, mindestens die Ökosteuer. Das hat immerhin die Pfarrerstochter versprochen, und die war sonst mit Versprechungen zurückhaltend. Wählt, wen Ihr mögt oder geht nicht hin, und macht die Augen zu beim zweiten Kreuz. So ein Mist!.So was habe ich noch nie erlebt. Aber man sollte den Mann abwatschen dafür, dass er die Wahl ein Jahr vorverlegt hat. Mehr Zeit hätte auch mehr Information gebracht und mehr Ruhe. Lest mal das Interview mit Lothar de Maizière in einem Münchener Merkur von letzter Woche im Internet. Sie ist aus dem Osten, bescheiden aufgewachsen, sehr klug. Vielleicht meint sie es gut. Politik ist kompliziert. Sie ist erst 50. Sie ist lernfähig. Ich glaube, sie ist lieb. Sie macht sich eigentlich nichts aus Äußerlichkeiten. On ne voit bien qu'avec le couer. Welcher Politiker hat schon ein Herz? Aber wir haben ein Herz aus der Kindheit. Die Menschen imOsten, die ich kennen gelernt habe, hatten alle eins. Und Bildung. Das hat sie auch. Na ja. Ihr könnt es ja löschen, wenn es Euch zu lang oder zu blöd ist. Man kann ja auch schwarz-grün ankreuzen, wenn man Windräder liebt.
 
Traugott Giesen
16.09.2005
18:49 Uhr
     
Wieder ein Stück Bibel: 1.Mose 1, 14-19
„Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeiten, Tage, Monate und Jahre- das war am vierten Schöpfungstag. Und Gott sah, dass es gut war.“
Gelehrte des Gottesglaubens brachten vor wohl 2500 Jahren das Schöpfungswerk in diese Worte und in diese Abfolge. Ihnen war es dramatisch wichtig, die Götter der Nachbarvölker Sonne und Mond klein zu machen. Sie erniedrigten die Gestirne des Tages und der Nacht zu „Lampen“. Leuchtkörpern haben zu dienen und sind keine Verehrung wert. So sollen wir auch nicht der Sonne danken sondern für die Sonne. Und die Sterne sind Leuchten aber keine Schicksalsmächte.
 
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