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:: lebensmut.de ::
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Traugott Giesen
18.03.2004
08:50 Uhr
     
Brüder und Schwestern- Dies Forum ist von mir gedacht als Gesprächsort, zentriert um Themen, die in aktueller Predigt und Kolumne angeschlkagen werden. Oder plötzlich tun sich Themen auf, die dann erörtert werden, und dann Auch mal von mir in Predigt oder Kolumne vertieft werden. Manchmal kann sich sich auch ein Zwiegespräch ergeben, an dem die MItlauschenden dann ihre Mitfreude haben- aber dies Private solte doch die Ausnahme bleiben- dann sollte die eigene mail oder das Tel benutzt werden- eben um den öffentlichen Charakter dieses Forums(zu deutsch: Meinungs- Marktplatz) zu gewährleisten. Der Moderator ist dazu da, auf diese Spielregel zu achten- Schön, wenn einige Unentwegte die Moderatoren-Mahnung verstanden hätten nicht als Angriff sondern einfach als Empfehlung, mal eine Spanne Zeit zu schweigen. Kein Mensch soll hier zurückgestoßen werden- die Kränkungen machen wir doch jeder selber- indem wir dieses oder jenes Faktum so oder so deuten. Also nur Stärkung ziehen aus "lebensmut.de" und Stärkendes einbringen- dabei bitte auf offenes Gespräch achten- nicht sofort antworten, andere dazwischenlassen- eigentlich ganz einfach- Bleibt alle behütet. TG  
S.D.
18.03.2004
08:35 Uhr
     
Liebe do, ich bin dieses Mal nicht gekränkt, denn an sich kann ich eine Menge wegstecken, wenn ich gesund bin. Letztes Mal war ich auch noch vorher operiert worden (harmlos), aber das kann ja keiner wissen. Ich wünsche mir nur etwas Toleranz dafür, daß es vielleicht zu meiner persönlichen Bedürftigkeit gehört, wenn ich mich mal ausbade, im Schönen wie im Traurigen. Gefühlsmenschen sind bedürftig. Manchmal wurde mir schon von Freunden gesagt, ich habe Charisma. Wie will man denn charismatische Menschen in der ev. Kirche halten (Bezug auf Bärbel), wenn man sie ausgrenzt? Es bezeugt doch hoffentlich mein Interesse an dieser Seite und ohnehin an St.Severin und seinem Pastor, wenn ich immer noch hier schreibe, was eigentlich gegen meinen Stolz geht.
Was mich bedrückt, ist die Beleidigung eines Schweizer Staatsbürgers. Wie will man eigentlich Ausländer integrieren, wenn es schon an Höflichkeit gegenüber einem Schweizer mangelt, der hier etwas Frohes und Positives hinein geschrieben hat? Vorgestern Thema: Erfahrung auf Reisen. Nun, ich habe auf meinen Reisen gelernt, immer freundlich und respektvoll zu anderen Völkern zu sein, denn ich bin immer gut behandelt worden. Langsam lerne ich, auch hier, mein eigenes Volk kritisch zu betrachten wie Goethe nach seiner Italienreise (diese Teutschen).
Es hätte mich auch mal interessiert, wie Andere das Gedicht von Ovid fanden, das mich, ehrlich gesgt, zu Tränen rührte, oder auch das Gedicht von Esferoglu, das mich an Weinstock und Rebe erinnerte.
Wünsche Euch einen schönen letzten Sonnentag. Grüße auch in die Schweiz!!! Sophie
 
do
18.03.2004
07:52 Uhr
     
Und ich kann auch nicht glauben, dass die Lebensmut-Seite konzipiert wurde, um kleinkriegerischen Hader und Unfrieden zu fördern. 63 Seiten, mehr als 77077 Besucher in knapp 3 Jahren - das dürfte doch für den Sinn und die begeisterte Akzeptanz dieser Lebensmut spendenden Homepage sprechen.
Ich glaube, wir sollten mit daran arbeiten und versuchen, an dieser Stelle die in unserem christlichen Glauben verankerte positive Energie weiterzugeben, Trost suchenden Trost zu spenden, Anregungen zu geben und neue Brüder und Schwestern nicht mit seitenlangem Hin und Her schon zu vergraulen, bevor sie überhaupt über ihre Sorgen oder ihre lebensmutigen Beispiele haben sprechen können.

Nichts für ungut, Ihr zwei Bergliebhaber ...

Das war für mich jetzt auch eine Gratwanderung, nämlich zwischen "nachtragen", "nachgeben", "loslassen" - und dabei nicht kränken und nicht verurteilen. Sich zurückbesinnen auf die angepeilten Ziele tut manchmal ganz gut ...

Der liebe Gott schickt uns heute die Frühlingssonne, sie erwärme uns und vermittle uns viel gute Energie. do
 
corinna
17.03.2004
21:55 Uhr
     
Ich finde die Lebensmut-Seite eine so gute Idee. Deswegen fände ich es schöner, wenn wir sie nicht als "Talk-show" benutzen. Wir brauchen doch alle ganz viel Lebensmut, ich zumindest, und die Predigten und Kolumnen bieten uns doch so viel Anregung dazu.

Ich kann es nicht glauben, dass man Kirchen abreißen will. Und keiner fragt den lieben Gott, was er dazu sagt. Traurig. Dann lieber die Kirchen verwandeln und anders nutzen. Aber nicht abreißen !!

Viele Grüße, corinna
 
Thomas
17.03.2004
16:28 Uhr
E-Mail    
Lieber Moderator

Sie sagten mir:

> Wie wär's, wenn Sie Ihren zunehmend persönlichen Briefwechsel > ab jetzt per E-mail fortführen würden? War interessant, aber nun > reicht es auch erstmal. Es ist sicherlich auch nicht jedermanns
> Sache, sich in Ihren Dialog (etwa über Schweizer und Bayern)
> einzuschalten und zu beteiligen."

Vielleicht sollten Sie wissen, wie das bei mir ankam und ankommt:

Ich wanderte virtuell durch diverse Foren und Gästebücher, bevorzugt im spirituellen, kirchlichen "Raum".
"Kirche in Sylt", die weckte meine Neugierde. Also geh' ich hin und komme auf den Vorplatz, wo "alle Welt" miteinander sprechen kann.
"www.lebensmut.de" heisst dieser Platz.

Die Art und Weise, wie "man", "frau" da miteinander redet ist respektvoll. Das gefiel mir. Also nichts wie hinein.

Das erste "Gespräch" war da und ergab einige erfrischende Hin und Her. Nur - eben, dies schien der Aufsichtsperson auf diesem "Platz" gar nicht zu gefallen. Gespräche der normalen Art, scheinen auf diesem "Platz" nicht erwünscht zu sein.

Sie, die Gespräche, müssen offenbar anders verlaufen und nicht so ..... ehrlich, ich weiss nicht wie "sie" verlaufen sollten. Mehr Bezug auf das Christsein oder etwa auf die Predigten oder die Bibel oder etwas über Lebensprobleme ....?

Wissen Sie, liebe/r Moderator/in, das Leben leben ist christliches Leben und braucht normalerweise schon "Lebnesmut", denke ich.

Und so habe ich halt IHREN Platz auf der schönen, kleinen Insel Sylt wieder verlassen. Ungern und etwas traurig zwar, aber ich habe hier, leider, keine Gastfreundschaft gefunden ....

Mit herzlichen Grüssen
thomas

PS: Wenn Sie einmal in die Schweiz kommen sollten - ich denke, wir sind es gewohnt gastfreundlich zu sein (auch im Internet) und die Meisten hier wissen, was dies bedeutet!
 
Rebekka
17.03.2004
09:16 Uhr
     
Es ist schwer von Gewohntem Abschied nehmen zu müssen und noch Gewolltes nicht mehr verwirklichen zu können. Es tut weh und macht sehr sehr traurig und da hilft es auch nicht viel, von Einschneidungen bei anderen zu hören. Ich fühle mich tat-, rat- und machtlos, ist doch schon von kompetenterer Seite überlegt und kein menschlich gerechterer Umgang mit dem Problem gefunden worden. Es ist wie in der Politik, einige bleiben verschont, andere müssen leiden und alles geht den Bach runter. Da ist mir der Gedanke "Wir sind alle von einem Leib Christi und jeder könnte von sich abgeben, als dass wir ganze Körperteile abhacken" (frei nach TG), tröstlich und humaner. Ich bin sicher, Gott zieht nicht weg, nur wir werden zu blind und unbeweglich ihn noch zu finden. Vielleicht würde es auch uns helfen, wenn wir für einige Zeit in die Wüste gingen.  
Sophie D.
16.03.2004
14:59 Uhr
     
Zu dem Moderator-Eintrag: Sie haben schon recht, ich ahnte es ja schon. Aber können Sie nicht den scharfen Ton herausnehmen (jetzt reicht's aber)? Mir tut das weh und macht mir meine Religion, meine Kirche madig, meinen Glauben nicht, das sind zwei verschiedene Dinge. Vielleicht fällt es Ihnen leichter, den scharfen Ton weg zu lassen, wenn ich Ihnen sage, daß ich auch zu scharf war, weil es mir gar nicht gut ging, und wenn ich mich heute, da es mir gut geht, dafür bei Ihnen entschuldige. Denken Sie bloß nicht, daß fiele mir leicht, das habe ich mir jetzt eine Zeitlang überlegt. Aber einer muß mal den Anfang machen.
Lese gerade die Predigt über Freude. Vielleicht ufert meine Freudeempfänglichkeit manchmal zu sehr in Enthusiasmus aus. Es gibt hier solche und solche. Vielleicht muß man enthusiastische Menschen auch ertragen, oder? Wir sind doch alle verschieden. Ich trage ganz schön zur Freude bei im Normalfall.
Kleine Bemerkung zur Kirche: Es geht uns zu gut. Wenn solche terroristischen Anschläge in Europa zunehmen, sind die Kirchen automatisch voller. Außerdem wird die Gesellschaft anders, mehr Alte, wenig Junge. Vielleicht müßte man die Rentner ein bißchen Kirchensteuer zahlen lassen, da von unten zu wenig nachkommt.
 
do
16.03.2004
12:12 Uhr
     
Kirchen wegrationalisieren wie Briefkästen oder Postämter - eine erschreckende, traurige Perspektive - und wer entscheidet dann darüber, ob die eine odere andere Kirche schön oder häßlich ist? Nach dem Krieg gab es sicherlich eine Menge Bausünden - an vielen anderen Gebäuden auch, aber sie entsprachen doch dem Willen, etwas wieder aufzubauen, was zerstört worden war. Irgendwann waren auch diese Kirchen unserer Zeit sicher einmal "warm gebetet" (Zitat TG), nicht über Jahrhunderte hinweg wie St. Severin, doch immer als Gotteshaus. Was genau zu tun ist, um die Gotteshäuser, Pastoren- und Kantorenstellen zu erhalten, weiß ich auch nicht ... aber wenn wir, die wir hingehen am Sonntag, jede/r wenigstens eine Person mitbrächten, würde vielleicht doch mancher erwachen ... ? Der Brunch kann ja gut anschließend stattfinden :-) ! Vielleicht war mit dem Spruch "Kirche zu Menschen kommen" gemeint, den Menschen den Weg zur Kirche zu verkürzen, was mit einer Zusammenlegung der Gemeinden nicht der Fall wäre ... da müssen Pastoren und Kantoren halt flitzen, wie es in vielen Gemeinden bereits geschieht.
Wo ist die Lösung? Auf diese Frage kann ich weniger rational antworten als emotional - Und doch ist auch Freud'sches Realitätsprinzip gefordert.
Beten wir zu allererst um Erleuchtung und Kreativität! ... do
 
Bärbel H.
15.03.2004
12:56 Uhr
     
Dank an den Moderator!...zu D.S.:
,,...muss die Kirche zu den Menschen kommen." Was heißt das?
Muss sie sich anbiedern mit trendigen ,,actionevents" oder sind eher harmlose Besuchswochen damit gemeint? Mit beidem habe ich ein Problem.-
Vor kurzem beklagte ein bekannter ostdeutscher Pfarrer die religiös ,,resistenten Ossis". Ein Leserbrief in der Kirchenzeitung M-V reagierte mit folgenden Worten:,,Ich erlebe sehr oft, dass ausgegrenzte Menschen auch Suchende sind- und da reicht es nicht, irgendwann, irgendwo eine Glocke einzuweihen und sich selbst zu feiern. Denn das ist genau das, was die resistenten Ossis wach sein lässt. Das kommt uns nämlich bekannt vor."
Vielleicht gibt es zu wenig charismatische Menschen beim Verein Kirche?
 
webmaster
15.03.2004
12:39 Uhr
E-Mail    
Die Predigt vom 14.3. gibt es diesmal ausnahmsweise erst am Ende der Woche, - habe vorher keine Zeit..  
Elena
15.03.2004
11:34 Uhr
     
Es wird eine Gratwanderung werden zwischen der Akzeptanz von Muslimen und der Verteidigung unserer eigenen demokratischen und kulturellen Werte. ich glaube nicht, daß man auf christlicher Stätte eine Moschee bauen sollte. Man sieht doch, wie in Jerusalem um gemeinsame Stätten gestritten wird. Überhaupt finde ich, daß die Städte über den Ort von Moscheen selbst entscheiden müssen, da ganze Viertel sich hierdurch verändern können. Mir erscheint es besser, die Kirchen würden wirklich häßliche, nicht mehr besuchte Gebäude profanisieren und verkaufen und schöne vermieten an Konzert- oder Seminarveranstalter.
Gibt es keine Predigt diese Woche?
 
DS
15.03.2004
08:24 Uhr
E-Mail    
Freunde/Schwestern und Brüder - zur Kolumne :
findet die Entwicklung nicht nur statt, weil sich die Menschen von Kirche abwenden ? Verständlich - haben ja nicht alleTG ! Sagte mal einer : wenn die Menschen nicht in die Kirche kommen, muss Kirche zu den Menschen kommen ! Nur eine Spruch oder was dran ?? Wenn ja, was denn dran ?
Wenn ich in meiner Heimatgemeinde sehe, wie schwer sich Pastoren tun, ein Nachgespräch anzubieten, wo doch erkennbar Wunsch und Bedarf danach besteht ! Das registrieren die Menschen !Aber : in Hamburg gibt´s viele eher unschöne Kirchengebäude aus den 50er und 60er Jahren. Ist es nicht schöner, davon eine zu schliessen und zwei Kleingemeinden zusammenzufassen- quasi eine Fusion von 2 mal 30 Kirchgängern mit dem Bild dann größer werdenden Gemeinden ?
Großes Thema hier in den Stadtgemeinden !
Gruss aus HH Delf Schmidt
 
Traugott Giesen
14.03.2004
19:13 Uhr
     
Vielleicht zeugt es nicht für eine große Seele, wenn Christen eher ihre überflüssig gewordene Kirche abreißen, als dass sie Moschee wird. Eigentlich ist der Islam kein missionarischer Konkurrent bei uns - es ist im Sinne der Nächstenliebe und Gottesdemut, andern Gläubigen bei der Suche nach Quartier behilflich zu sein. Aber gäben wir eine traditionsreiche Kirche ab, kann es wie eine Niederlage aussehen. Manche Kirche, die zum Verkauf steht, findet eine Bürgerinitiative, die das Stück Heimat retten will, jetzt wo es so bedroht ist. Was fehlt, merkt man erst, wenn es weg ist. Geht's nicht auch anders? Geh Sonntag zur Kirche; mach, dass sie bleibt. - Das war der letzte Abschnitt der Kolumne: "Auch Kirchen sterben"- Was denkt Ihr? Tg

 
Moderator
14.03.2004
18:24 Uhr
E-Mail    
Wie wär's, wenn Sie Ihren zunehmend persönlichen Briefwechsel ab jetzt per E-mail fortführen würden? War interessant, aber nun reicht es auch erstmal. Es ist sicherlich auch nicht jedermanns Sache, sich in Ihren Dialog (etwa über Schweizer und Bayern) einzuschalten und zu beteiligen. -
Dank an Bärbel H. für den Hinweis auf die Predigt von Bischof Abromeit. Wie war "Kirche" an diesem Sonntag?
 
S.D-
14.03.2004
17:23 Uhr
     
Lieber Thomas! Nett. Ihr Schweizer seid evtl. demokratischer als wir, Ihr habt Volksabstimmungen. Die Vorsicht kommt aus meiner Geschichte hier.
Sölle: "Die Religion des dritten Jahrtausends wird mystisch sein oder absterben." Ich nahm gestern aus meinem Buch bewußt einen muslimischen Mystiker als Antwort einerseits auf die Kolumne, andererseits auf das beängstigende Attentat in Spanien. Terrorismus ist schlecht, Muslime im Allgemeinen nicht, so sie nicht daran beteiligt sind.
Scherz: Nach dem hier angefangenen Gespräch mit Dir, zu dem ich ebenfalls Andere einlade, fragte ich meinen Mann, wie der andere Schweizer Gründungstheologe heißt, dessen Nammen mir gerade entfallen war, der nicht Calvin heißt. Mein Mann sagte "Sprüngli". Wir haben gut gelacht. Nun weißt Du's: Zwingli ist feinste Schokolade.
Liebe Grüße, auch ggfs. an Deine liebe Familie, Sophie
 
Thomas
14.03.2004
10:48 Uhr
E-Mail    
>>13.03.2004, 11:25:24

>>Falls Du zurück schreibst, bitte ich Dich um ein paar Tage Pause, damit zwischendurch wieder andere zu Wort und Ausdruck finden. Sophie Heidilein. Jaja, die Morgenröte über den Alpen.>>

Liebe Sophie

Ja, das mutet mich doch etwas seltsam an. Gerade mich, als Schweizer, der die direkte Demokratie kennt, die so direkt gar nicht ist und doch. -(;-)-

Ich sehe da eine Szene von zwei Menschen, die sich, z.B. auf der Strasse, aus irgend einem Grund treffen und einige Sätze zu- und miteinander reden.
Kommt jemand dazu, so sprechen halt drei miteinander. Alle werden und können ja kaum gleichzeitig miteinander sprechen können. Dann wären es ja tatsächlich zu viele, besonders, wenn noch mehr dazu kommen, da gebe ich Dir Recht.

Ich denke, in einem virtuellen Forum, wie diesem hat es und sollte es Raum und PLATZ haben für Dialoge. Jede/r kann ja da hinein schreiben. Jederzeit. Ohne "warten" zu müssen. Normalerweise. Ich hab's wenigstens noch nirgends anders erlebt.

>

Saint Exupéry, Gibran, Bosman, Sölle, Grün, Kästner, Ringelnatz, usf. - was mir jetzt gerade wild durcheinander in den Sinn kam - und natürich die "ganz Alten" Weisen - es gibt für ein ganzes Leben vieles zu lesen, zu erfahren, zum Nach-Über-Denken. Gut, dass es diese Denker gibt und gab, die auch, nicht selten, "unser" wichtigstes Buch, ich denke mir das so, in die Sprache bringen, die WIR (die "gewöhnlichen" Menschen) sprechen und verstehen können. Jeder Mensch hat natürlich das unbedingte Recht, auch hier Ja dazu zu sagen oder Nein oder ODER.
Ich finde das gut so und spannend! Gegenseitige Toleranz und Respekt kann man dem ja auch sagen und versuchen zu leben.

>

Wie schön zu hören, dass "wir" SchweizerInnen nicht nur Witzfiguren abgeben für z.B. die Bayern - vielleicht sind wir uns doch zu ähnlich .... Aber doch nicht immer gegen die armen Österreicher .... die können ja nichts dafür, dass sie südlich von Euch wohnen und östlich von uns ....
Und doch können nicht alle SchweizerInnen, Deutsche, ÖsterreicherInnen, usf. Witze über sich von Ausländern gleich gut vertragen und mit Humor ansehen. Warum wohl?

Ich dachte mir: Nur schnell kurz - jetzt wurde es "lang". So ist das beim Reden.

Tschüss Dir und allen hier ("Tschüss" lernten wir von "unseren" Hamburgern) und einen schönen Sonntag wünsche ich Euch noch!
thomas
 
Bärbel H.
13.03.2004
18:19 Uhr
     
,,Geh Sonntag zur Kirche, mach, dass sie bleibt." Drei Ausrufezeichen dahinter in einem Landstrich, wo besonders viele alte Kirchen stehen und sonntags leer bleiben. Warum?-
Eine Antwort glaube ich in der Predigt des pommerschen Bischofs Abromeit an die neu gewählten Synodalen formuliert zu finden. Sie ist unter kirche-mv.de im Download nachzulesen. In der Hoffnung, morgen ein paar Gottesdienstbesucher zu erleben, die auch meinen Dienst nötig haben, Grüße aus Kreutzmannshagen!
 
S.D.
13.03.2004
10:25 Uhr
     
Lieber Thomas! Wenn Du ein paar Monate zurückblätterst, ca. Dezember, kannst Du den Satz von St.Exupéry auch von mir hier sehen. Du hast unrecht, wir witzeln nicht über die Schweizer, sondern über die Österreicher, aber beim Skifahren oder Wandern vertragen wir uns bestens. Ein Tip für Dich und für alle, die das interessiert: ich habe mir gestern ein wunderschönes Buch gekauft. Es strahlte mich an in blau mit goldenen Sternen. Es heißt "Ein Himmel voller Sterne" und ist vom Kreuz-Verlag, darin enthalten Gebete, Gedichte und Weisheiten aus allen Kulturkreisen und Zeitaltern, ein Buch, um sich hinzusetzten mit einer Kerze und darüber nachzudenken, besinnlich. Ein Beispiel:

O mein Gott, trenn mich nicht von dir.
Trenn mich nicht von deinem Anblick.
Dich zu lieben, ist mein Glaube und meine Religion.
Trenne nicht meinen Glauben von meiner Religion.
Ich bin verwelkt, wurde wie Herbst.
Trenne nicht die Blätter vom Zweig.
Mein Herr ist eine Rose, ich bin sein Blatt.
Trenne nicht das Blatt von der Rose.
Ich bin eine Nachtigall im Garten des Geliebten.
Trenne nicht diesen Schnabel von seinem Lied.
Alle Fische atmen im Wasser.
Trenne nicht die Fische vom See.
Esrefoglu (gest. 1469), Türkei

Falls Du zurück schreibst, bitte ich Dich um ein paar Tage Pause, damit zwischendurch wieder andere zu Wort und Ausdruck finden. Sophie Heidilein. Jaja, die Morgenröte über den Alpen.
 
Thomas Müller
13.03.2004
09:56 Uhr
E-Mail    
Liebe Sophie

Ich freue mich, dass ich Deine "Wellenlänge" getroffen habe. Allerdings unabsichtlich. Aber so ist es gut. Nicht (über-)angepasst, wie "man", "frau", "kind" sich im kirchlich-religiösen Raum oft ganz automatisch "bewegt".

Woran mir liegt, ich drücke es oft mit Saint-Exupéry aus:
Man sieht nur mit dem Herzen gut! Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.

Wenn nur die "Herzen" und "Köpfe" der Menschen nicht so oft total vergeistigt, kopfgesteuert zu gedeckt, verschüttet wären. Zuversicht, um dagegen zu wirken, ist, denke ich, ein wirksames Mittel - auch, wenn ich selbst keine direkte Wirkung deswegen erkennen kann - selbst bin ich ja auch kein Engel .... was erwarte ich denn eigentlich?

Ich sah den/die "S.D." im "hohen" Norden im Sand buddeln und sich an der Wildheit des nördlichen Meers, mit seinen kraftvollen, für uns, hohen Wellen begeistert die Natur geniessen ....

Es ist ganz anders: Du hast auch einen weiten Weg, bis Du das Meer sehen und riechen kannst. Die Berge rund um Dich herum, sie werden Dich vermutlich auch fast täglich mit ihrer Schönheit beeindrucken. Haben wir Glück!

Die Bayern witzeln über die Schweizer. Die Schweizer (die deutsch sprechenden) machen das Gleiche über die Bayern. Durch das TV kennen wir ja alle einander, auch wenn wir noch nie dort waren ....

E schöne Tag wünsche ich Dir und allen, die hier mitlesen und
-reden.

Mit herzlichen Grüssen
thomas

PS: Ja, stimmt .... Bilder von unseren wunderschönen Bergen muss ich wirklich keine mehr herum senden. Per Internet "bereise" ich ja schon seit einiger Zeit die ganze Welt. Besonders dorthin, wo ich war oder wo ich hin zu gehen beabsichtige. Dies wird bei Dir sicher auch so sein.
Nur, die Zeit wird immer knapp, denn schliesslich habe ich noch einen Beruf und eine geliebte Familie ....





Lieber Thomas! ich sage gerne Du zu Dir. ich kann das nicht mit jedem, aber mit jemandem, der etwas von Phil Bosmans schreibt, der die für mich richtigen Gefühls- und Seelenbilder verwendet, kann ich das. Ich lebe in Bayern und grüße Bern von München und Dich von Zugspitze und Karwendel, Kampenwand und Wendelstein. Wir hatten und haben jede Menge Schnee dieses Jahr, Ihr wahrscheinlich auch. Ein schönes Wochenende! Grüße, Sophie.

13.03.2004, 08:56:08
 
S.D.
13.03.2004
07:56 Uhr
     
Lieber Thomas! ich sage gerne Du zu Dir. ich kann das nicht mit jedem, aber mit jemandem, der etwas von Phil Bosmans schreibt, der die für mich richtigen Gefühls- und Seelenbilder verwendet, kann ich das. Ich lebe in Bayern und grüße Bern von München und Dich von Zugspitze und Karwendel, Kampenwand und Wendelstein. Wir hatten und haben jede Menge Schnee dieses Jahr, Ihr wahrscheinlich auch. Ein schönes Wochenende! Grüße, Sophie.  
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