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:: lebensmut.de ::
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Traugott Giesen
09.03.2003
16:32 Uhr
     
Können wir nicht noch ein paar mehr Menschen auf "Lebensmut.de" hinweisen. Dies Projekt ist doch eine echte Herzenserfindung, viele stecken da iihre Zeit rein, das muß doch noch mehr Menschen anrühren. Die Predigten und Kolumnen kann man doch als Schaufel nehmen um sich selber umzugraben, im Forum streckt man dioe Bindeärmchen aus und ande klinken sich ein. Habe gerade mal eine der vielen Selbstmord-Seiten besucht und in ein Gästebuch den Hinweis auf "lebensmut.de" abgelegt. Das könnte man noch mehr machen und so Leben retten. Auch bei Traurigkeit und Beratung oder Freundschaft oder Ehekrach oder , oder könnte ein Link auf "lebensmut.de" doch hilfreich sein. Wer etwas Zeit übrig hat, der schreibe doch Hinweise ins Netz. Und gebe hier ins Forum Bericht, wenn er will oder Ideen. Der Schatz von Lebensmut kann jedenfalls noch mehr Nutzer vertragen. Danke TG  
Lucia
09.03.2003
10:24 Uhr
     
Jesus sagt, wir sind Brüder und Schwester im Glauben, also können wir uns alle duzen.

Ich finde diese Seiten sehr erbaulich und stöber gern mal ein bisschen rum.

 
Traugott Giesen
09.03.2003
09:27 Uhr
     
Walter Jens hat 80. Geburtstag-ein Wissender. Aus einem Interview in Chrismon 03/2003 zwei Sätze: "Ich halte eine Depression auch nicht für ehrenrühriger als eine Prostatavergrößerung." Und " Unter deinen steigenden Füßen wachsen die Stufen hinauf." (Kafka)
Ran, an was jetzt dran ist. TG
 
Andrea
08.03.2003
23:32 Uhr
E-Mail    
P. S.
Entschuldige/entschuldigt, dass ich einfach so impulsiv mir nichts dir nichts mein Statement abgegeben habe, obwohl ich hier völlig neu bin.
Mein Eintrag kam einfach von Herzen und ich hatte das Gefühl, schreiben zu müssen.
Ich freue mich sehr, diese Seite gefunden zu haben.
Selbst bin ich gläubige Christin und lerne von Tag zu Tag mehr, wie sehr ich mich in die Hände Gottes geben kann und darf.
Selbst in Momenten in denen ich dachte ich wäre von "ihm" ganz alleine gelassen habe ich im Nachhinein erst gemerkt, wie sehr er mich gerade da getragen hat.
Dies hat und gibt mir enormen Mut zum Glauben und Vertrauen.
Ich möchte dieses Vertrauen gerne teilen und weitergeben.
Natürlich hätte ich mich erst ein klein wenig "vorstellen" müssen.
Aber ich habe es ja jetzt nachgeholt.
Entschuldigt bitte nochmals meine Impulsivität.
Es grüßt Euch herzlich
Franziska
 
Andrea
08.03.2003
16:55 Uhr
E-Mail    
Lieber Wolfgang,

leider habe ich Deinen Ersteintrag nicht gefunden, in dem Du Deine Not beschreibst.
Ich würde Dir so gerne antworten.
Würdest Du mir einen Hinweis geben?
Aus den wenigen Einträgen habe ich nur soviel herauslesen können, dass Du Dich für Deine Familie entscheidest.
Entscheidungen sind nie leicht......
Aber je klarer und je endgültig und einschneidender desto besser für unsere Seele.
Um mich herum zerbrechen im Moment so viele Ehen.......
Es bringt mich manchmal regelrecht zum Weinen.
Wo sind die Werte Treu, Verantwortung, Liebe, Vertrauen etc. geblieben.
Nur wenn wir unsere Ehe leben, als gäbe es gar keine Alternative als diese eine Ehe, dann können wir auch wirklich erst alles dafür tun, um sie zum Erfolg, d. h. zu einer lebenslangen auf Vertrauen und Liebe basierenden glücklichen Partnerschaft, zu führen.
Denn erst dann geht die Problembewältigung mit dem Partner/in erst wirklich in die Tiefe.
Wir müssen mehr Mut haben. Mut, auch dem Partner/in unsere "Abgründe" anzuvertrauen. Und zwar BEVOR man in den Abgrund sürzt. Dieses Vertrauen ist die Basis.
Gewiß gibt es Anfechtungen. Sogar erhebliche. Aber sie zu überwinden, läßt die Partnerschaft und die eigene Persönlichkeit reifen.
Allen Ehepaaren in diesem GB wünsche ich solch eine geglückte und glückliche Partnerschaft.
Das kann richtige Arbeit sein :-).
Aber eine mehr als lohnenswerte!!!!
Es grüßt Euch herzlich
Franziska
 
A.R.
07.03.2003
22:40 Uhr
E-Mail    
Wenn der/die andere einen nicht liebt, kann man nichts machen. Liebe kann man nicht erzwingen. Das ist halt so. Damit muss man leben und - endlich - die Konsequenzen ziehen, d. h. jeden Kontakt abbrechen. Fast jeder hat das schon erlebt. Hör endlich auf die "Schuld" bei deiner Mutter zu suchen und dich zu bemitleiden. Du läufst einer Illusion hinterher und wirst doch nichts ändern.
Hast Du niemanden, ausser diesem einen Menschen? Freundschaften zu pflegen ist allemal besser als sich in eine vermeintliche Liebe zu verrennen, die nicht erwidert wird. Lass ihn laufen, vergiss ihn - und brich auf zu neuen Ufern.
Auch wenn das alles hart klingt: ich meine es nur gut!

 
Christian
07.03.2003
17:22 Uhr
     
hallo Freunde, ich muß Euch wieder anjammern, weil ich sonst niemanden habe. Wie verarbeitet man das, wenn man jemanden
sagt, ich liebe Dich, und die Antwort ist beinhart: Du mußt Dir eine andere Liebe suchen! ? Meine Freundschaft wird akzeptiert, dazu bin ich gut genug und recht, nur meine Gefühle darf ich nciht einmal aussprechen. Wenn ich mich an gewisse Regeln halte und meine Grenzen nicht überschreite, dann ist alles gut.
Anscheinend suche ich die Liebe und Anerkennung meiner Mutter.
Hab sie damals nicht gefunden und finde sie auch bei meinem Freund nicht, im Gegenteil, auch hier dasselbe: Ablehnung. Fällt mir schwer, seine Entscheidung für jemanden anderen zu akzeptieren.
Dass er jemand anderem das schenkt, was ich gerne haben möchte. Möchte gerne die Flucht ergreifen, weit weit weg von hier.
 
Traugott Giesen
05.03.2003
16:40 Uhr
     
Ja, Güte muß eine scharfe Kante haben, damit sie nicht mit Dummheit verwechselt wird- wohl von Albert Schweitzer. Daß soll den Amerikanern zugestanden sein, ohne ihren Druck hätte SH nichts rausgerückt. Aber das Aber steht auch.

Und einfach in die Bibel zu picken für ein gutes Wort Gottes- da kann rauskommen: man trifft auf den Befehl, den Abraham gehört zu haben meinte, er solle seinen Sohn opfern- Das geht so nicht. Lies lieber einige der Predigten unter "lebensmut.de"- wo das WortGottes an die Früheren übersetzt wird zu uns hin. Gutes Allen TG
 
Sabine
05.03.2003
11:56 Uhr
     
Ist oft so einfach, einen guten Ratschlag für andere zu haben, aber selbst bin ich oft in meinen Gedanken gefangen. Schlage dann die Bibel auf und was lese ich? Dass der Herr Buße von mir verlangt!
Aber ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe........ich habe kein Gebot übertreten, ich habe nicht bewußt eine Sünde begangen, habe mich nur meinen Mitmenschen gegenüber verbal abgegrenzt.
 
Delf Schmidt
04.03.2003
11:30 Uhr
E-Mail    
Liebe Glaubensfreunde an allen Orten,
nachdem ich 2 Wochen live um St-Severin/TG/Sylt sein konnte - Dank an TG für so viele Hinweise an Gesprächsabenden/GD und Nachgesprächen - mal wieder schriftlich :
Ja, totale Ablehung des Krieges, dies bildet sich sicher weltumfassend immer stärker - aber : wer eigentlich spricht auch mal vom Terrorismus - den Ereignissen am 11.9.01? Haben Sie mit den Menschen gebetet und an deren Angehörige gedacht, die nach den Anschlägen unter den Toten waren oder einige Zeit vermutet wurden? Auch an deren Trauer denken !
Wenn Demo gegen Krieg, dann auch gleich gegen Terrorismus und dann : wo auch immer ! Nahost ist schon normales Tagesprogramm !? Und welches sind eigentlich die Ursachen von Terror ? Dort ansetzen, dazu fällt Christen doch was ein, wie wir dieser Homepage laufend entnahmen können !!
Dies alles kein Votum gegen den Krieg - niemals ! Aber : nicht einäugig werden, scheint mir manchmal angelegt zu sein in diesen Tagen.
Herzliche Grüße aus Hamburg. Euer Delf Schmidt
 
Traugott Giesen
03.03.2003
20:25 Uhr
     
Dank für Meditation zum Krieg- Erschütternd die verschiedenen Rollen- es sind sicher noch mehr- Und Gottes Rolle dabei, ist wie die von Eltern, die Zeuge werden, wie sich ihre Kinder gegenseitig totprügeln.

Dank für Weitersagen von "lebensmut. de"
 
Dagmar Müller-Funk
03.03.2003
13:23 Uhr
E-Mail    
Der Neumond rückt näher und wir können nur hoffen, dass bis dahin soviele Waffen im Irak gefunden und vernichtet sein werden, dass die USA keine Rechtfertigung vor den Augen der Welt haben, einen Krieg los zu treten.

Denn Krieg ist immer mehrfach Leid:

natürlich das Leid der Angegriffenen, der Zivilbevölkerung. Der unbeteiligten Familien, Kinder.

Das Leid der Soldatenwitwen und -waisen, aber auch das Leid der Überlebenden. Der Angegriffenen, die noch Jahre lang Albträume haben werden.

Das Leid der Heimkehrer. Die müssen mit Schuld leben, denn es gibt keinen sauberen Krieg. Die quälen sich mit dem Grauen, dass sie selbst verursacht haben. In Zeiten des Individualismus gelingt es keinem mehr, sich zum bloßen Befehlsempfänger zu reduzieren.

Das Leid der Generationen danach. Gibt es eine deutsche Familie, deren Biografie sich frei von Nazi-Hintergrund erzählen lässt? Dürfte die große Ausnahme sein.

Deshalb: Vorsicht mit Krieg! Er sät Leid und Unglück - und kein Volk sollte ein Interesse daran haben. Schon aus bloßem Egoismus.

Ich werde keine Regierung unterstützen, die meine Kinder in einen Angriffskrieg schickt. Dafür ziehe ich sie nicht mit Liebe groß. Dafür gehe ich nicht zweimal pro Woche mit ihnen zur Krankengynmnastik. Dafür halte ich nicht vorsorge- und Zahnarzttermine ein. Dafür nicht: dass mir irgend eine Granate meine Kinder wegtreisst, bevor sie ihr Leben selbst gestalten, ihre Träume leben konnten.

Nein, Ihr Herren Strategen und Krieger: dafür nicht!
 
Angelika Wildegger
03.03.2003
08:03 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo

ich bin über das Trauernetz auf Ihre Homepage gestoßen. Die reichhaltige Anzahl an Predigten, Gebeten und anderen mutmachenden Texten gefällt mir sehr. Deshalb habe ich diese Seite auch in die Bibliothek von www.rpi-virtuell.net eingetragen, damit sie von möglichst vielen Leuten gefunden wird

liebe GRüße

Angelika
 
Traugott Giesen
02.03.2003
20:25 Uhr
  Homepage  
Hugo von SVic- Lieber Luther lesen, der hat den anderen aufgesogen,
und gut daß Du zu denen gehören willst, die Dir anvertraut sind. Alles andere ist zweitrangig. Könnte das klein bleiben, könntest Du- am besten mit Frau- drüber nachdenken. Aber Die anvertrauten gewinn wieder- Du bist bei Ihnen mehr Du selbst. TG

 
Traugott Giesen
02.03.2003
20:22 Uhr
  Homepage  
Hugo von SVic- Lieber Luther lesen, der hat den anderen aufgesogen,
und gut daß du zu denen gehören willst, die dir anvertraut sind. Alles andere ist Zweitrangig. Könnte das klein bleiben, könntest du am besten mit frau drüber nachdenken. Aber Die anvertrauten geinn sie wieder- Du bist bei Ihnen mehr Du selbst. TG
 
Christian
26.02.2003
21:53 Uhr
     
hallo Wolfgang,
was mußt Du für eine schreckliche Zeit durchgemacht haben! Mir graut schon vor der Vorstellung, in eine solche schwierige Entscheidungs-Situation zu kommen, geschweige denn, durch eine solche durchzugehen. Schön, dass Du ein solches Gottvertrauen hast. Ich hab meines verloren, weil meine Mutter nicht mehr gesund geworden, sondern an Krebs gestorben ist. Ich hab sie in Gottes Hände gelegt, und er hat sie angenommen. Nicht mein Wille ist geschehen, sondern seiner.
Jedenfalls möchte ich Dir Mut zusprechen, ganz klar, dass Du innerlich noch aufgewühlt bist und es Dir nicht gut geht. Aber gib nicht auf, alle Wunden brauchen Zeit zum Heilen. "Gott heilt die zerbrochenen Herzen, er verbindet ihre schmerzenden Wunden."
Ich nehm Dich weiter ins Gebet mit hinein, alles Liebe und Gute!
 
Wolfgang
25.02.2003
14:17 Uhr
     
Ihr Lieben!
Seid bedankt für Eure lieben Gedanken, die Gebete. Ja, entschieden habe ich mich. Für die Familie (die Kinder?). Aber ich bin nicht entschieden. Noch kein Ende der Zerrissenheit in Sicht. Viel Arbeit liegt vor mir - in der Trauung hieß es Ja - mit Gottes Hilfe, darauf vertraue ich, gelingt es nicht, so soll es nicht sein. Auch dann wird Gott mich leiten.
 
Sophie D.
25.02.2003
09:49 Uhr
     
Lieber Wolfgang! ich kenne Sie nicht und auch nur angedeutet Ihr Problem, aber vielleicht kann ich Sie ein wenig aufheitern oder nachdenklich machen. Ich mache das gern, obwohl ich selbst oft verzweifelt bin, doch ich habe die Psychostruktur eines Clowns und mag Pic vom Zirkus Roncalli. Also hier:
"Ein Jüngling liebt ein Mädchen,Die hat einen andern erwählt;"
Ist es das? Habe ich meinem auch zugemutet.
"Der andre liebt eine andre, Und hat sich mit dieser vermählt".
Kenne ich auch gut.
"Das Mädchen heiratet aus Ärger Den ersten besten Mann,
Der ihr in den Weg gelaufen;Der Jüngling ist übel dran."
Habe ich nicht gemacht, ich bin zu dem alten zurück. Der ist jetzt übel dran mit mir, aber er wollte es so.
"Es ist eine alte Geschichte, Doch bleibt sie immer neu;
Und wem sie just passieret, Dem bricht das Herz entzwei."
Wir sind also alle nicht allein mit diesen Geschichten, und unser lieber verehrter Heine wußte das. Vertont übrigens von Robert Schumann. Der heiratete seine große Liebe und war dann übel dran mit ihr. Ja, vielleicht lachen Sie jetzt ein bißchen. Und wenn Sie eher ein wenig weinen wollen, besorgen Sie sich Schumanns "Dichterliebe", Lieder von Heinrich Heine. Barbara Bonney singt das so, daß einem die Tränen kommen. Aber vielleicht ist es auch etwas andres. Hier ein Satz von Eugen Drewermann: ...die wichtigste These Kierkegaards zum Thema Verzweiflung: daß niemals jemand an etwas Äußerem verzweifelt, das er nicht selber ist; anders ausgedrückt, daß die Verzweiflung im Grunde immer ein Mißverhältnis zu sich selber ist. Ich mache das manchmal so wie mit meinem Papa, als ich noch klein war, wenn ich traurig bin: ich stelle mir vor, ich stelle mich auf Gottes große Füße wie auf Papas Füße, und er trägt mich durch den Raum. Und Gott trägt mich auch durch die Zeit. Mit Musik.

Lieber PTG! Ich wüßte gern, ob es Literatur zu Hugo von St.Victor gibt. Klingt gut. Nach Selbstdurchdringung des Selbst. Gruß, S.
 
Christian
24.02.2003
22:27 Uhr
     
hallo Wolfgang,
MUSS Du Dich jetzt entscheiden? Setz Dich selber nicht unter Druck! Probleme, schmerzliche Erinnerungen, sind schon Belastung genug, stress Dich nicht noch zusätzlich!
Und positive Erinnerungen können Dir wieder Energie geben! Alles Liebe und Gute!
 
do
24.02.2003
11:17 Uhr
     
Alles Gute, Wolfgang, und eine Entscheidung, die allem möglichst gerecht wird ... der Sonnenstrahl ist ja sicher energiespendend auch bei Dir ... Guten Mut ! do  
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