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Nora Matzen
09.12.2002
07:21 Uhr
E-Mail    
Lieber TG , D U wunderbar, so wahr.
was du schreibst, erfüllt einen mit Freude,ich denke auch Dagmar.
"Himmel" kommt doch von dem deutschen Wort "Heim" oder "Heimat",da ist deine Schwester.
Mich faszininiert diese Gleichzeitigkeit:Dagmar trauert,GT schaut auf die Hortensien
und möchte mit uns reden,mir geht das Herz auf ,weil ich zwischen den Zeilen soviel
spüre.Ich nehme euch beide in meine Arme und die warme pochende Menschenliebe
umströmt uns drei.Wer will ,komme dazu.Nora
 
Sophie E.E. D.
09.12.2002
07:07 Uhr
E-Mail    
Sonntag, 2.Advent: Selbstgebackener Stollen, zwei Kerzen auf dem Tannengrün des Kranzes, Glühwein, Musik gemacht, viel Musik, draußen keine Sicht, dicker Nebel, drinnen Advent und ganz innen auch Advent, schönste Zeit des Jahres.Euch allen einen ebenso schönen Advent!  
t g
08.12.2002
20:48 Uhr
E-Mail    

Liebe Dagmar Clausen
Gegen den Verlust hilft nur das Bewahren aller Liebe, die ihr euch wechselseitig gegeben habt. Also erinnern, erinnern. Und: was Ihr wichtig war, für sie jetzt mittun. auch für sie die Bäume anschauen, die füße traben lassen. Und sie im Glück wissen. Der Gott , der so eine liebe Schwester Euch gab, der hat mit ihr noch soviel vor. Das ist hier doch Arbeits, Trainingsfeld. Und Selbner hier Lehrling des Lebens sein, wach, neugierig, hilfsbereit. Dann dreht sich Ihr herz unter dem schmerz weg- Sie tun, was jetzt dran ist: jetzt wieder nrmal leben, eben das Nötige tun, was schwester Euch war, das jetzt anderen seuin. Nicht sich an den schmerz vergessen. Hier sein , Lieben, Lachen , Mut machen. Das tat sie auch immer. Macht es ihr nach. Die Kraft der Liebe stärkt Ihre Seele. Dagmar. Herzlich Tg
 
Dagmar Clausen
08.12.2002
16:13 Uhr
E-Mail    
Bin gerade mit meinen Eltern durchs Wäldchen am Klärwerk gelaufen. Es war eine schöner, kalter Tag heut.An solchen Tagen könnte ich fast glauben, dass es meiner Schwester jetzt besser geht "drüben". Der Schmerz ist so riesengroß sie fehlt, das es schwer fällt wieder normal zu leben, es ist fast als hätte ich es verlernt.  
t g
08.12.2002
14:24 Uhr
E-Mail    
Sonntag 15.20 Uhr, Lust mit jemand ztu sprechen ohne zu sehen, ohne mich für einen zu entscheiden undalle andern damit abzuscheiden. Über meinen Pc gucke ich eauf rasen, Hortensien am Rand letzte Blätter am hasselnusßstrauchBaum, der sch macht. Eine Kerze auf dem Drucker (mit untersatz,keine Sorge) sie flackert, als wollte sie mich anfeuern. Grüße jedem , den es angeht- gucke sicher gleich nochmal nach hier. TG  
Sophie E.E. D.
03.12.2002
07:20 Uhr
E-Mail    
Da es so schön ist, das Thema Baum, hier ein Gedicht:
Ganz verborgen im Wald kenn' ich ein Plätzchen, da stehet
Eine Buche: man sieht schöner im Bilde sie nicht.
Rein und glatt, in gediegenem Wuchs erhebt sie sich einzeln,
Keiner der Nachbarn rührt ihr an den seidenen Schmuck.
Rings, soweit sein Gezweig der stattliche Baum ausbreitet,
Grünet der Rasen, das Aug' still zu erquicken, umher;
Gleich nach allen Seiten umzirkt er den Stamm in der Mitte;
Kunstlos schuf die Natur selber dies liebliche Rund.
Zartes Gebüsch umkränzet es erst; hochstämmige Bäume,
Folgend in dichtem Gedräng', wehren dem himmlischen Blau.
Neben der dunkleren Fülle des Eichbaums wieget die Birke
Ihr jungfräuliches Haupt schüchtern im goldenen Licht.
Nur wo, verdeckt vom Felsen, der Fußsteig jäh sich hinabschlingt,
Lässet die Hellung mich ahnen das offene Feld.
Eduard Mörike, Die schöne Buche
 
t g
02.12.2002
14:39 Uhr
E-Mail    
Ja, was das net leisten kann- es kann uns schnell gedanklich verweben. Natürlich nur die, die bemerkt sein wollen und die so menschenfreundlich sind, zu empfangen. Ich muß von dir nichts wissen außer dem, was du gerade jetzt ausstrahlst. Hier das ist purer Gedanke, ohne Gestalt und Schöne, ohne Duft und Farbe, ohne Augenschmelz und Hand in Hand. Nur Worte,aber die können zwischen ich und du Brücke sein. Und ganz allein du entscheidest, ob du meinen Gedanken, das gerade jetzt Gesagte zu dir rüber läßt. Du mußt nichts. Es ist alles nur gesagt für den, den es angeht, der es sich angehen läßt. Soviel unverpflichtende Leichtigkeit!Fas wie Sternenlicht- das scheint dem, der hinguckt. Die Mail gilt dem, der sie erhört. Und der in ihr einen klitzekeleinen Grund findet, gerade jetzt, noch gerade eben jetzt gern da zu sein,ein Mensch, der was merkt. Du wunderbar. TG  
Nora Matzen
02.12.2002
11:57 Uhr
E-Mail    
Wie schön....mit meiner Bemerkung über den " Schatten des mächtigen Baumes"
habe ich eine kleine Baum-Gedanken-Lawine losgetreten.
Die großartige Baumpredigt habe ich dann erst auf den Hinweis der sog. webmasterin
aufgestöbert. Das deutsche WEB-Meisterin ,.....(in ihm weben,leben,sind wir........fällt mir grad ein)
ist doch auch ein schönes Wort,sie verwebt alle unsere Äußerungen miteinander.
25 Tausend Zugriffe:das sind ja so bummlich 50 am Tag,ist doch gut.
Ich hab von der ganzen Seite NICHTS gewußt.Vor ein paar Wochen stand aber im
Insel-Boten ein Artikel über den "Virtuellen Rundgang" in St.Severin.Das wollt ich auch,klar!
Aber das habe ich natürlich nicht kapiert.Beim Rumschnauben hab ich dann dies Forum
entdeckt.Am besten finde ich den Anfangs-Text vom "täglichen Fest"! DANKE Gruß Nora
 
Bärbel Hohmann
30.11.2002
12:50 Uhr
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Was kann so ein virtuelles Forum leisten? Sie fragen, viel oder wenige Zugriffe in anderthalb Jahren...ich finde 25Tausend eine beachtliche Zahl. Und dennoch: Lieber ist mir ein Brief. Persönlicher wirken auf mich handschriftliche Zeilen. Und nicht jedes persönliche Problem taugt für öffentlichen ,,Voyeurismus ".
Für schnellen Gedanken -und Meinungsaustausch gibt es allerdings kaum etwas Geeigneteres als so ein Forum.
Und Lob passt auch besser hierher. Zu danken ist den Autoren dieser Seiten. Viel liebevolles Engagement! Schön, wenn man die T.G.- Predigten gleich nachlesen und sich zu dem einen oder anderen bewegenden Wort im Forum äußern kann. Wenn man mag...Es sind immer wieder eindrückliche Predigten, die zu Tränen rühren können, zumal wenn man solch tiefsinnigen Ausführungen anderswo eher selten begegnet. Da taten die letzten Eindrücke aus St. Severin besonders gut, allerdings auch, weil sie akustischer Natur waren . Dank dafür Pfr. Giesen ! Und der Fangemeinde von St. Severin eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!
 
Sophie E.E. D.
30.11.2002
10:45 Uhr
E-Mail    
Ist doch egal, ob viel oder wenig, Hauptsache, es macht Mut. Und das tut es, vor allem die Predigten. Ich habe sogar einen gelegenheitsleser dazu gewonnen. Bäume machen Mut. Vor mir auf der Wiese eine 70 Jahre alte Linde, selbst ohne Blätter noch schön. Herrlich die Baumpredigt.  
t g
30.11.2002
09:18 Uhr
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Jetzt 25tausend Zugriffe in 1 1/2 Jahren. Viel, wenig? Jedenfalls wollen Webmasterin und TG weitermachen und danken für jeden Klick, der ja ein Wahrnemen ist. Und Aufmerksamkeit ist kostbar.  
Sophie E.E. Dörges
29.11.2002
10:43 Uhr
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Zum Festhalten: die Menschen ein Stück festhalten, die einem gute Werte vermitteln, wie Kultur, Glauben, Menschlichkeit, Werte, in denen man sich sammeln kann. Themenvorschlag für eine Kolumne: was sind unsere heutigen Werte ?  
webmaster
27.11.2002
17:23 Uhr
E-Mail    
Um alle Mißverständnisse auszuräumen: bei der vielzitierten Baumpredigt handelt es sich um die Predigt zum Buß- und Bettag, 20.11. Sie finden sie jetzt auch unter "aktuelle Predigt" sowie im chronologischen Predigtverzeichnis.  
t g
26.11.2002
22:31 Uhr
E-Mail    
Bitte sagen Sie mehr vom Festhalten. Wie leidet der Festgelatene darunter, wie werden Sie selbst im Klammern klein. Sag, was los ist-Das ist schon der beginn des Freiwerdens. Schreib es. Tg  
Christian
25.11.2002
20:59 Uhr
E-Mail    

hallo, wie schafft man es, einen Menschen los-zu-lassen, ihn frei zu geben?
 
André Ost
24.11.2002
21:45 Uhr
E-Mail    
Wirklich starke Predigt zum Tod von Rudolf Augstein!
Das erhoffte Orgelnachspiel, das "Ein feste Burg" und Marseillaise verknüpft, würde ich gerne gehört haben. Vermutlich hat es Matthias Eisenberg tatsächlich in kreativer Improvisation umgesetzt.
Schade, dass es nicht öfter möglich ist, in St.Severin "live" dabei zu sein. Aber das Internet ist ja ein Medium, das Verbindung schafft. Was aus Keitum kommt - immer wieder gern gelesen!
 
Bernold Wendel
24.11.2002
17:18 Uhr
E-Mail    
Ich bin neu hier in diesem Forum, kann mir jemand mitteilen, was es mit der vielzitierten "Baumpredigt" auf sich hat.
Vielen Dank
Bernold
 
KL
23.11.2002
08:23 Uhr
E-Mail    
Ruhig ein bisschen weiter damit, vielleicht nützt das Anderen. Also "meine Freunde erkannten mich nicht mehr" bzw. zogen ihre Anerkennung zurück.Einer sagte, meine ganze Religion würde mir jetzt nicht mehr nützen, und mein Gott habe mich verlassen (wörtlich). Mein, unser Gott hat mich nicht eine Minute verlassen. Wenn ich mich nicht am Psalter festgehalten hätte und nicht hätte beten können, wäre ich schlechter aus der Situation herausgegangen. Der Arzt, der mir am meisten geholfen hat, war früher mal bei einer Mission tätig, die Nachtschwester leitet einen Bibelkreis. Beide haben sehr geholfen, so daß ich bald die Klinik verlassen konnte. Den Rest machte ein Medikament. Die "Freunde" - soll ich sie wieder einladen zu feinen Essen, wo sie über ihre Reisen reden? Ich glaube nicht. Ich denke, sie müssen entweder erstmal Freunde werden, oder ich muß mir neue Freunde suchen. Wir haben hier auch einen Dienstags-Gesprächskreis, vielleicht dort. Der Pastor weiß um meine Erkrankung. Er hatte  
T G
22.11.2002
22:19 Uhr
E-Mail    
Dank für alle Äußerungen. - Seit ich vor zehn Tagen mal etwas Dampf abließ, weil zuwenig Briefe kommen, hat manch einer, eine Mut gefaßt. Gut so. Mit der kleinsten persönlichen Mitteilung bereichern wir die Welt. Mit-teilen, nach außen geben - jeder Satz hier, der ruft und was meldet, ist ein Halt. Herzlich Euer TG. Und besonders Dank an die Webmasterin, die so ranlockt.  
webmaster
21.11.2002
19:29 Uhr
E-Mail    
Vor einigen Tagen wurde Rudolf Augstein in Keitum zu Grabe getragen. Viele, die von seinem Tod betroffen sind, fragten nach der Predigt.
Man kann sie nun im chronologischen Verzeichnis der Predigten nachlesen.
http://www.lebensmut.de/PREDIGT_AUGSTEIN.HTM
 
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