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Autor Nachricht
SB
14.10.2014
13:52 Uhr
     
Danke für die hilfreichen Beiträge.
Das "innerliche Distanzieren" muss ich noch lernen, aber es könnte hilfreich sein.
Die Versorgung wollen wir natürlich gewähren und nach Möglickeit auch mit freundlichem Fröhlichsein.
Eine andere Frage stellt sich mir noch:
Warum haben gerade die Menschen an andere die größten Ansprüche, die selbst im Leben wenig gegeben haben?
 
SB
13.10.2014
21:13 Uhr
     
@dH
Danke für den guten Beitrag.
 
dH
13.10.2014
16:30 Uhr
     
Meine Oma war noch mit 90 Jahren ganz lieb und herzlich und aufrichtig interessiert am Wohlergehen aller Familienmitglieder und Nachbarn. Das war bezaubernd.
Von ihrer Sorte kenne ich einige.
In unserer Straße wohnt eine Hunderjährige, die noch mit Gehwagen unterwegs ist und jedesmal stehen bleibt, um mich mit freundlichen Augen zu fragen, ob bei uns alles gut ist oder um irgendetwas anderes Positives zu sagen.
Meine Schwiegerelten dagegen waren schon immer eher auf sich selbst bezogen.
Und jetzt im Alter ist es extrem unangenehm im Umgang.
Am Anfang wuchs bei all ihren Ansprüchen in mir so ein leiser Zorn...
Inzwischen habe ich mich innerlich distanziert und mir auch in etwa das gesagt, was TG so weise meinte: Zufrieden bekommen wir sie nie.
Das hat sehr geholfen bei der Energieeinsparung oder wie man das nennen möchte
 
SB
12.10.2014
08:50 Uhr
     
Lieber DS,
Ich würde mich sehr über einen richtig guten Beitrag zur Versorgung von alten Menschen von Ihnen freuen, oder auch über die Versorgung, die nicht gewährleistet wird.
Nur die Bekräftigung von TG' s Aussagen sind nicht sehr aussagekräftig.

Allen einen guten Sonntag!
 
DS
11.10.2014
15:15 Uhr
     
...hört noch mal die feine Differenzierung bei TG: " nicht zufriedenstellen sondern ihre Versorgung sicherstellen".
Wir laufen doch ständig der Idee oder dem Anspruch Fremder hinterher, diese zufrieden zu stellen. Anerkennen wir doch, dass das nicht unser Auftrag ist und/oder gar nicht geht. Deshalb reicht TG (zuRecht), die Versorgung sicherzustellen. Und: wie viele drücken sich schon davor............ein eigenes Thema. LG Delf
 
SB
10.10.2014
16:53 Uhr
     
Hier noch eine gute Buchempfehlung um die Kriegsgeneration vielleicht noch ein wenig besser zu verstehen.

" Die vergessene Generation" von Sabine Bode.

Allen ein gutes Wochenende
 
tg
09.10.2014
20:15 Uhr
     
Ihr müßt sie nicht zufriedenstellen sondern ihre Versorgung sicherstellen. Zufrieden bekommt ihr sie nie. Aber ihr müsst mit euch zufrieden sein, einigermaßen .TG  
SB
09.10.2014
12:24 Uhr
     
Lieber TG,
wir versuchen unser Bestes, aber es ist halt auch nicht immer ganz einfach die älteren Menschen zufriedenzustellen.
 
tg
08.10.2014
18:43 Uhr
     
klar, die Kräfte lassen nach. Also auch die Energie wird weniger, die es braucht, auf andere zuzugehen. Aber Sie merken, dass Ihnen die Nachfrage der Schwiegereltern fehlt. Dann rufen Sie an, schicken Sie Blumen , oder einen Kuchen. Die Älteren werden immer einsamer, weil ihre Freunde schon gestorben sind. Frohes Freundlichsein! TG  
SB
08.10.2014
08:09 Uhr
     
Vielen Dank für Eure Beiträge zum Älterwerden.
Ja, wahrscheinlich wird das Leben irgendwann zu einer gewissen Last.
Ich habe mir ganz fest vorgenommen, dass ich versuchen möchte, trotz allem dennoch auch ein offenes Ohr für andere Menschen zu behalten.
Euch allen noch schöne Spätsommertage.
 
tg
06.10.2014
08:33 Uhr
     
Sehe ich auch so. Aber es bleibt : Du sollst Vater u Mutter ehren. Also im Alter zumindest die Versorgung sicherstellen. Ohne verwahrlosen zu lassen und ohne zu entmündigen, also behutsame Nähe im Maß, das Sie vorgeben.  
Monika Glässel
05.10.2014
21:58 Uhr
     
Es kann sein, dass die hochbetagten Schwiegereltern nur noch die Kraft für ihre eigenen Probleme, Gesundheit, tägliche Versorgung etc. aufbringen. Das kostet so einem alten Menschen viel Energie und Willenskraft, auch nur die täglichen Versorgungen durchzustehen. Als meine Schwiegermutter sich nicht mehr für uns interessierte, war sie 85 Jahre, und das war der Beginn einer Demenz, was wir am Anfang nicht erkannten und wir machten uns auch unsere Gedanken darüber, warum ihr plötzlich Alles egal wurde. Später haben wir es verstanden.. Ihre Schwiegereltern meinen es bestimmt nicht böse, doch manchmal werden alte Menschen wieder wie die Kinder und interessieren sich nur noch für sich und ihre Bedürfnisse, um den Tag zu überstehen... Liebe Grüße Monika  
Menke
02.10.2014
11:27 Uhr
E-Mail    
Ein wunder Punkt!

Es gibt dreierlei Schwiegeleltern, die nur klammern, also einem ewig auf der Pelle sitzen.
Schlicht und einfach gesagt, weil Sie warum auch immer Langeweile haben.
Und dann gibt es Schwiegeltern die einen ausnutzen und das alles in wohlgefeilte Worte daherbringen.
Schlimm wenn dann noch Tränen fliesen müssen.
Also vorsichtig, denn auch dieser Lebensabsabschnitt kann irgendwann vorbei gehen in Form von Scheidung Schicksal, oder Einsicht von möglichst beiden Seiten.
Wenn nicht, dann Abstand halten wo das möglich ist.
Nicht zu vergessen, solche Schwiegereltern wenn das Gefühl aufkommt sich einmal zu melden, aber dann auch unparteisch zu sein.
Das alles setzt natürlich voraus, daß meine Partnerschaft gleichberechtigt ist.
 
SB
02.10.2014
08:34 Uhr
     
Mich beschäftigt folgene Frage:
Meine Schwiegereltern hochbetagt ( 85 und 89 Jahre ) sehen nur noch sich und ihre Probleme.
Anrufe erfolgen nur, wenn Wünsche ihrerseits an uns bestehen.
Keinerlei Nachfrage, wie es uns geht. Mich stimmt das sehr traurig und ich frage mich, liegt das am Alter oder gibt es auch alte Menschen, die noch Interesse am Leben ihrer Mitmenschen haben.
Meine eigenen Eltern sind schon früh verstorben.
Vielleicht habt ihr da ja eigene Erfahrungen, würde mich über eine Antwort freuen.
 
tg
28.09.2014
21:53 Uhr
     
Erntedank
Was bleibt übrig, wenn wir alle Enttäuschungen abziehen? Doch immer noch Wunderbares.
Allein all die Sonne in diesem Jahr- tief bedacht ist sie doch soviel (von uns) unerwiderte Liebe (B.Strauss).
Wenigstens ein vollerTag im Jahr sei dem Dank gewidmet. IFühren wir uns zu Gemüte die unausschöpfbare Fülle all der guten Möglichkeiten , die diese,meine, deine, unsere Wirklichkeit in sich hat.
Und ein Stück Brot für die Welt abgeben. Und etwas freikommen von der Sucht nach
Behaglichkeit, Sicherheit, Begehrtsein, Beifall..
Ungeheuerlich bleibts, am Leben teihaben zu dürfen, sein zu dürfen, gewollt sein vom Leben.
 
tg
23.09.2014
11:38 Uhr
     
Gönnt euch das Verschenken, überlasst diese Freude nicht den Erben- nach K. Gibran  
tg
20.09.2014
10:59 Uhr
     
....der vom Göttlichen den Auftrag hat, die flüchtigen Rhythmen, die verloren gehen könnten, einzufangen!
Also wittern u verstärken wir die gotteshaltigen Rhythmen. Las eben in einer Todesanzeige:"Das Schönste , das ein Mensch hinterlassen kann,ist, dass man lächelt, wenn man sich Seiner erinnert" (T. Fontane).- Das eben mal ausprobieren: Einige Vorausgegangene sich ins Gedächtnis rufen und sehen ob man ihrer gedenkt mit Wohlgefühl.
 
Monika Glässel
16.09.2014
22:16 Uhr
     
Ich liebe Ernesto Cardenal, solange ich denken kann, einfach ein toller Mensch  
Hedwig
13.09.2014
21:23 Uhr
     
Beweine nicht die Rhythmen
die scheinbar verloren gehen:
Rhythmen der Winde, der Gewässer,
das Rauschen der Bäume,
den Gesang der Vögel,
der Bewegung der Sterne,
der Schritte der Menschen.
Es gibt immer einen Musikanten
oder einen Dichter
oder einen Tänzer
oder einen Narren
oder einen Heiligen
der vom Göttlichen den Auftrag hat
die flüchtigen Rhythmen,
die verloren gehen könnten,
einzufangen!

Ernesto Cardenal
 
DS
10.09.2014
13:27 Uhr
     
...oh, Menke.  
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