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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
01.09.2014
16:50 Uhr
     
1. September 39 -So ein Schrecken, so eine Jammer, so eine Trauer, so viel Schuldgefühl. Immer noch unfassbar, man kann es nur beschweigen. Abscheu vor Krieg reich nicht. Wo Feindschaft ist, die gemeinsamen Interessen finden. Und noch zurückkönnen. Und dem Schwachen beistehen.  
dH
27.08.2014
14:54 Uhr
     
Das wäre schön.
Danke, tg.
 
tg
26.08.2014
19:56 Uhr
     
nichts verhallt im Nichts, hoffe ich. Du bitte auch.  
SB
25.08.2014
20:44 Uhr
     
Bei aller Traurigkeit, dass wir hier nicht mehr mit Jo kommunizieren können, finde ich es so schön, dass er bei so vielen Menschen in so guter Erinnerung geblieben ist, auch bei mir.
Er hat durch seine Beiträge diese Seite sehr bereichert, solche Menschen braucht's.
Seine Lebensfreude und menschliche Wärme waren sehr zu spüren.
 
dH
25.08.2014
17:15 Uhr
     
"Zum Zittern" finde ich aber auch, wenn man bei all den Schlagzeilen bei lebensmut reinschaut und einem auch hier dieselben Schreckensbegriffe entgegen springen.

Ich denke oft an Jo, und da ich ihm hier noch am nächsten bin, grüße ich ihn einfach mal so, auch wenn es im Nichts verhallt. Bei seinen Beiträgen konnte ich immer lächeln und Wärme fühlen.
 
tg
24.08.2014
18:38 Uhr
     
Weltlage erschreckend- habe was für Brot fd Welt getan. jetzt frei für einen anderen Gedanken:
Mein freund WN: Neusch: „Wenn ich einen Porsche brauchte, hätt ich einen. Aber man kann nicht mehr das, wofür man den Porsche mal wollte.“
 
Monika Glässel
22.08.2014
00:07 Uhr
     
Der Bürgerkrieg in Syrien macht mich noch ganz krank, Sunniten gegen Schiiten, die Isis gegen Alle und jeder will nur Macht, an Gott, bzw. Allah denkt keiner denn sonst würden sie nicht so grausam morden. Das sich viele Menschen eine Demokratie wünschen glaube ich, aber so wird das nie was. Langsam wünsche ich mir einen Diktator, der nur Gutes diktiert, wenn sie für eine Demokratie noch zu unreif sind... der Hass in Syrien wird jeden Tag größer, 99 Prozent wollen Frieden und 1Prozent will Krieg, wäre doch einfacher, das 1 Prozent einzusperren, bis es auch Frieden will. Das Wort Toleranz, das ich vor dem Krieg oft gehört und erlebt habe wird für lange Zeit in Syrien ein Fremdwort bleiben, nach diesem Morden.... das Wort
Märtyrer kann ich schon nicht mehr hören...., ich schreibe jetzt immer - du sollst nicht töten - darunter und - jeder der mordet, ist ein Mörder -
 
Menke
20.08.2014
13:51 Uhr
E-Mail    
Urteile als Mensch!

Am Montag las ich in der Zeitung, daß ein Mönch in einem Kloster wo ich gerne hinfahre, 19 Jungen auf Jugendfreizeiten mißbraucht hat.
Ein erstes Opfer was dem Mönch vor einigen Jahren in einem anderem Kloster zum Opfer viel, war im jetzigem Kloster der Leitung bekannt.
Aber die Eltern haben wegen ihrer Ängste der Stigmatisierung ihres Sohnes, damals keine Anzeige erstattet wie Sie aussagten.
Wenn ich von Krieg und Leid höre, steht doch immer der Mensch im Focus, was uns als Menschen Angst macht.
 
Ohli
20.08.2014
09:43 Uhr
E-Mail    
Ja, zum Zittern ist es wirklich, wenn man morgens in die Zeitung blickt oder tagsüber die Nachrichten aus aller Welt hört. Zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sind, ist unermesslich.
Ich fühle mich sehr hilflos dabei und hoffe und bete, dass es bald ein gutes Ende nimmt. Was können wir noch tun???
 
tg
18.08.2014
08:45 Uhr
     
Diese Unruhe in der Welt. Im Kontrast dazu der Frieden im Privaten. Zum Zittern.  
ing
13.08.2014
18:43 Uhr
     
" O Captain! My Captain! "  
Menke
13.08.2014
17:40 Uhr
E-Mail    
Was kommt danach?

Kürzlich sah ich im Fernsehn, Menschen die nichts mehr zum Essen hatten, und meinten, keine Zukunftsperspegtive
mehr zu haben, stürzten sich in den Tot.
Sie wollten ihrer Familie nicht zur Last fallen.
Dan las ich wieder, Menschen die im Überfluß sich langweilten, glaubten mehr geht nicht und brachten sich um.
Dann glaubten Menschen, sie wären Unheilbar krank, auch hier fanden verlassene Ihr Leben sei nichts mehr wert.
Wiederum erkannten Menschen in sich eine Depression, weil keiner Ihnen ernsthaft zuhörte, auch diese Menschen brachten sich um.
Ich Denke, solange ich abends sagen kann, der Tag war anstrengend für mich, morgen weis ich nicht was kommt.
Wenn ich beim aufwachen sagen kann, jetzt fängt der Tag wieder an und ich denk an mein Frühstück mit Tageszeitung, ist kein Grund den Bettel hinzuschmeisen.
Das setzt aber voraus zu erkennen, wenig ist manchmal mehr, nämlich Dankbarkeit für bewusstes Leben.
 
tg
12.08.2014
18:39 Uhr
     
Zum Tod von Robin Williams
Er hat uns zum Lachen und Nachdenken gebracht- man denke nur an den „Club der toten Dichter“- da spielt er einen Klassenlehrer, der seine Schülern ein Leben eröffnet voll Selbstachtung und Hingabe.
Jetzt hat er sich von hier losgerissen- er hielt es hier nicht mehr aus, hielt sich nicht mehr aus.
Doch wieviele Menschen zittern um ihr Leben? Gieren um den nächsten Atemzug, lechzen nach Wasser, erbetteln Brot, suchen Obdach für sich und ihre Kinder, ringen um einen Platz im Flüchtlingsboot, rennen nach irgendeinem Schutz vor den Gewehrschüssen.
Und da schneidet sich einer das Leben ab, der scheinbar alles hat um zufrieden oder sogar glücklich zu sein. Und warum?
Meint er sich bestrafen zu müssen für irgendeine Schuld? Oder hat er seinen Sinn verloren? Spürte er innen eine Leere die ihn verzweifeln machte? Kam er einem unausweichlichen Tod zuvor? Fand er sich erleichtert, alles von sich zu werfen zu können?
Es ist ein Trost, nicht leben zu müssen. Gott räumt uns diese Menschenwürde ein. Die entfernte Möglichkeit, es zu beenden, befreit die dem Lebendigsein innewohnende Freude (R. Musil).
Doch wenn man meint, gehen zu müssen, „nur weg, nur weg von hier“- wenn dieser Giftwurm unsern Lebenswillen auffrißt? Dann möge uns als letztes Bild die geöffnete Tür erscheinen mit Gottvatermutter, der uns heimholt. Und wir nehmen uns nicht das Leben weg sondern eigentlich reißen wir das ewige Leben an uns.
 
Menke
12.08.2014
17:38 Uhr
E-Mail    
Ein Lesen meiner Pretigt!

Mir kommen Gedanken, ich schreibe eine Kolune .
Ich gehe in eine Kirche, mir kommen Gedanken, ich predige.
Keine Vorbereitung, kein Schreiben auf einem Blatt Papier, nur mitteilen was mir gesagt wurde, im Denken meiner sprechenden Worte.
Du brauchst keine volle oder halbleere Kirche, Tage, Stunden der Vorbereitung, kann das jetzt deiner Gedanken schon wieder vergessen machen.
 
tg
12.08.2014
11:24 Uhr
     
warum eine Predigt nicht abgelesen werden sollte.. dazu Rudolf Steiner, Warum der Lehrer nicht mit einem Buch vor der Klasse stehen soll. Weil das Kind in seinem Unterbewußtsein sich fortwährend ein Urteil bildet: Warum soll ich wissen, was der nicht weiss (sondern nur abliest)......
Auf meine alten Tage schockiert mich diese Einsicht. Bei Trauungen und Beerdigungen war mir der Inhalt dessen, was ich sagen musste, klar. Und ich konnte frei , also face to face mit den Nächsten predigen. Aber die sonntägliche Predigt war immer wieder neu und riskant. Ich sass wohl 7 Stunden an der schriftlichen Ausarbeitung,; meinte, es komme auf jedes Wort an. Und wollte ein Abgleiten ins Plaudern ausschließen. Natürlich las ich dann auf der Kanzel nicht Wort für Wort ab, doch sprach ich das, was ich sehr bedacht erarbeitet habe. Und es kam mir von Innen.
- Doch Steiners Einwand gegen Ablesen hat alles für sich. Es ist einfach erfrischend, wenn frei die Predigt von den Lippen kommt . - Wohl wahr: Wovon das Herz voll ist, davon geht einem der Mund über. was also ist richtig?
 
ing
09.08.2014
21:48 Uhr
     
Schönes Bild, Monika. Ich freu mich mit Euch. Und schau - jetzt, Der guteMond!  
Monika Glaessel
09.08.2014
20:49 Uhr
     
Wir leuchten in der kommenden Woche in der Provence in Sault inmitten der Lavendelfelder, freu, freu....  
tg
06.08.2014
10:35 Uhr
     
Eben gehört: Die Vielgeküßten leuchten . also los!  
tg
02.08.2014
16:20 Uhr
     
Dank Euch Ihr Lieben. hier eben 29 Grad.noch nicht erlebt.  
DS
30.07.2014
16:35 Uhr
     
zum Eintrag vom 28.7. : ich würde MG begleiten zu TG, wenn ich denn dürfte...DS  
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