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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
29.09.2013
16:14 Uhr
     
nach Zeit-Artikel mal "www.syberberg.de" eingegeben- man könnte sich im www schier verlaufen  
dass
28.09.2013
16:48 Uhr
     
danke  
Flogni
28.09.2013
16:32 Uhr
E-Mail    
@ dass

1. ...einer, der ein Übermaß an Unmenschlichkeit erfahren hat, vielleicht nie ganz ins Helle
zurückkehrt
Quelle: ZEIT online Nachruf Erich Loest von Evelyn Finger

2. Fürchte dich nicht, glaube nur.
Quelle: Markus 5,36

Auf Anhieb bei Google gefunden - wenn die Zitate wortwörtlich eingegeben werden.
 
dass
28.09.2013
14:08 Uhr
     
einer, der ein Übermaß an Unmenschlichkeit erfahren hat, vielleicht nie ganz ins Helle zurückkehrt ...

Heute gelesen. Kennt einer vonEuch lebensmutVerbündeten den Autor ? Ich für mich, denke das auch.
Würde gerne außerdem nochwissen, wo in der Bibel die Worte nachzulesen sind :
Fürchte dich nicht, glaube nur.
Wer kann helfen ?
 
ing
27.09.2013
08:12 Uhr
     
, denke - , wenn ES sooo kommen würde, tg, daß sich dann endlich, nach zweiJahren ein mutiger Aufstand ereignen würde - und die SPD eine linke Koalition wagen würde, ES würde möglicherweise Rettung werden können ... ganzviel rot mit grün.
Das Würde Gut Sein.
 
Mut
26.09.2013
18:55 Uhr
     
BITTE, keine Neuwahlen!!!
... sonst ist die Freude über den "Verlust" der FDP wieder weg -- und die CDU würde auf Kosten aller anderen Parteien die absolute Mehrheit bekommen.
Wer soll dann die Auswanderungswelle aus Deutschland auffangen? :-)
 
Flogni
25.09.2013
17:29 Uhr
E-Mail    
Gedanken zum Ergebnis der Bundestagswahl

In den Medien wird von einer "historischen Zäsur" geschrieben/gesprochen, die am 22. 9.2013
stattgefunden habe. Nun sind wir ja an den inflationären Gebrauch bestimmter Worte und Redewendungen gewöhnt; dieses Mal trifft es meines Erachtens jedoch zu.
Die FDP ist - für viele unerwartet und überraschend - nicht mehr im neuen Bundestag vertreten -
kann also nicht mehr - oft praktiziert - das Zünglein an der Waage bilden. Die langjährige politische
Entwicklung zu einer Mehrparteien-Landschaft hat für Konkurrenz gesorgt - andere Koalitionen
waren möglich geworden. Man war also nicht mehr ausschließlich auf die Liberalen angewiesen.
Ich erspare mir eine Aufzählung von Fehlern und Fehlentscheidungen, die letztlich zum vorläufigen
politischen Aus auf Bundesebene geführt haben. Doch ich gestehe - mich freut, dass der Wähler DIESER FDP die Rote Karte gezeigt hat. Seit dem Verrat an ihrer Koalition mit der SPD unter dem
Kanzler Helmut Schmidt, ihrem in der Mitte der Legislaturperiode vorgenommenen Wechsel zur
CDU/CSU mit dem Bundeskanzlerkandidaten Helmut Kohl, ist die auch als "Umfallerpartei" bezeichnete Partei für mich suspekt geworden.
Die nächsten Wochen werden also spannend, da der überragende Wahlsieger CDU/CSU ohne
FDP ziemlich hilflos dasteht. Außerdem besitzt die Opposition die Mehrheit im Bundesrat - kann
also einer Minderheitsregierung der Kanzlerin Merkel bei deren Gesetzesvorhaben den Strom
abschalten - um mal bei einem aktuellen Bild zu bleiben. Liegen Neuwahlen hinter dem Horizont ?
Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion auf dieser Seite.
 
nirhtak
24.09.2013
12:20 Uhr
     
Danke für den Link zur Freudenwort-Seite.

Musste diese Tage manchmal an folgende Geschichte denken:

Der berühmte Clown Grock erhält eines Tages einen Brief, der voll ist von falschen Behauptungen und schlimmen Beschuldigungen. Seine Freunde raten ihm, den Absender des Briefes zu verklagen. Auch ein Clown könne ja nicht immer nur lustig sein. Aber Grock winkt ab. "Ich möchte das anders regeln", sagt der Clown. Er schickt den Brief zurück an den Absender und schreibt dazu: "Diesen unverschämten Brief habe ich bekommen. Ich schicke ihn nun an Sie, damit Sie wissen, dass irgendjemand in Ihrem Namen beleidigende Briefe verschickt. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Clown Grock." (in: Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten, Verlag Andere Zeiten Hamburg 2005, S. 6)
 
tg
24.09.2013
11:45 Uhr
     
Fein, dass die Seite lebt, ein Hoch auf die Lebens -Erhalter.  
tg
24.09.2013
11:43 Uhr
     
Erst mal Dank an alle Ausscheidenden, alles Nichtgewählten. Und Dank ihren Mitarbeitenden,die erst mal arbeitslos werden.
Mitfreude an wieder etwas gestiegenen Wählerprozenten.

Aber noch sprachlos vom Wahlergebnis. Warum war die SPD aus den Oppositionsjahren nicht gestärkter hervorgegangen? Noch mal vier Jahre Opposition bringt wohl mehr Ermüdung als Erfrischung. Vielleicht gewinnt sie beim Mitregieren wieder Statur. Oder rebelliert nach zwei Jahren und wagt die linke Koalition. Was denkt Ihr? Bleibt stark aus Behütetsein.
 
wahl
24.09.2013
10:32 Uhr
     
Beim Kreieren kleiner feiner HGB-Sträußlein kam mir die Lust in den Sinn, mich dem Jakobus 'mal anzuschließen, um EuchAllen den wirklichwichtigen °Engelimbiss aus Susanne Niemeyer's freudenwort° ans Herz zu legen.
Liebe Grüße!
 
Menke
23.09.2013
16:23 Uhr
E-Mail    
Wenn die Karawane weiterzieht!

Nun habt ihr eure Pflichten erfüllt und seit doch schlauer als vorher.
Faul sein vor den Wahlen,oder noch besser nach den Wahlen,
hilft uns besser das Ansinnen der Parteien zu erklären.
Das Wahlvolk ist vom Ausgang der Wahlen sprachlos,weniger die Politik.
In den Parteien wo auch nur Menschen sitzen,ist das Unangenehme zu spüren.
Kurz mal stehenzubleiben,denn irgendwie geht ja alles weiter,muss ja auch!
Daneben sitzen und faulenzen wäre auch hier mal angebracht.
 
Jo
21.09.2013
08:43 Uhr
     
Lieber Herr Betsch,
ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Es ist eine Pflicht für jeden deutschen Staatsbürger an der Wahl teilzunehmen und seine Stimme abzugeben.
Jo Kasper, Wiesbaden
 
Flogni
20.09.2013
18:57 Uhr
E-Mail    
Eine dringende Bitte

Am Sonntag finden zwei bedeutsame Wahlen statt, eine Landtagswahl und die Bundestagswahl.
Nichts liegt mir ferner als für "meine" Partei zu werben - werben will ich jedoch dafür, UNBEDINGT
wählen zu gehen. Momentan ist es in bestimmten gehobenen Kreisen chic, sich als Nichtwähler in aller Öffentlichkeit zu outen, ja, andere aufzufordern, es ihnen gleich zu tun. Welche Ignoranz, ja
Arroganz ! Wenn ein Intellektueller wie der Philosoph Peter Sloterdijk damit kokettiert, er wisse
nicht einmal, wann(!) der Wahltag sei ....!? - dann hört für mich der "Spaß" auf. Es ist natürlich
jedermanns eigene Entscheidung zur Wahl zu gehen, doch besitzen diese Leute eine gewisse
Vorbildfunktion und Meinungshoheit - besonders wenn in diversen Talkrunden so jämmerlich
diskutiert - hier in Hof sagt man gewaaft - wird. Es gibt für mich keinen einzigen vernünftigen
Grund, sich absichtlich solch einer wichtigen Wahl zu entziehen. Menschen haben zu aller Zeit und
in den verschiedensten Nationen für das Recht gekämpft, frei wählen zu dürfen. Man betrachte
nur staunend, welche Menschenschlangen sich vor Wahllokalen in demokratisch gewordenen
Staaten bilden, mit welcher Freude, mit welchem Stolz diese Menschen ihr mühsam erstrittenes
Wahlrecht wahrnehmen. Also ihr Lebensmutigen, geht wählen, reißt andere aus ihrer Lethargie -
macht der Demokratie alle Ehre !
Ingolf(Flogni) Betsch aus Hof
 
ing
20.09.2013
13:19 Uhr
     
Sehr geehrter Herr Enzensberger,

als die beiden anderen Schriftsteller beinah' dreiJahre alt waren, da wurden Sie geboren ... Als Sie selber in diesem Alter waren, da hätt' ich EuchDREI jetzt gern 'mal geseh'n; zusammenfußballspielen oder ein Bild malen ...
Herrliche Vorstellung!

Liebe Grüße
 
Hans Magnus Enzensberger
20.09.2013
12:01 Uhr
     
Kopfkissengedicht

Dafür, dass du bis in die Fingerspitzen
anwesend bist, dass es dich verlangt,
dafür, wie du die Knie biegst
und mir dein Haar zeigst,
für deine Temperatur
und deine Dunkelheit;
für deine Nebensätze,

das geringe Gewicht der Ellenbogen
und die materielle Seele,
die in der kleinen Mulde
über dem Schlüsselbein schimmert;
dafür, dass du gegangen
und gekommen bist, und für alles,
was ich nicht von dir weiß,
sind meine einsilbigen Silben
zuwenig, oder zuviel.
 
behutsam
20.09.2013
09:50 Uhr
     
.

Der Wind, den es mir zuweht
aus milderem Land,
streicht mir über die Wangen,
so sanft, als habe er unterwegs
und sehr weit von hier
deine Lippen berührt im Vorübergehn
und trüge nun ganz behutsam
deinen Atem herüber zu mir.

Lothar Zenetti

.
 
Ursula
19.09.2013
16:28 Uhr
E-Mail    
Das Entschleunigen beginnt im Kopf!
Sicher habe ich Verständnis dafür, dass die berufstätigen Menschen von ihren Pflichten und Aufgaben getrieben werden. Das habe ich schon hinter mir. Seit ich im Ruhestand bin, lebe ich glücklich und zufrieden jeden neuen Tag. Nicht untätig -aber geplant aktiv. Der Vormittag gehört den Aufgaben und Pflichten und am Nachmittag ist Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Dann dürfen Handy, PC und iPad warten. Ich habe Zeit!
- für einen Besuch, einen Brief, eine Einladung, ein Gespräch mit den Nachbarn etc.Wichtig ist, dass ich mich nicht durch die ewig Aktiven zu mehr Leistung verführen lasse.
 
SB
19.09.2013
15:56 Uhr
     
@ Flogni

über Ihren letzten Beitrag habe ich mich sehr gefreut.
Ich bin schon gespannt, was Sie zu gegebener Zeit von dem Seminar "Strategien gegen die Atemlosigkeit" berichten werden.
Ja, genießen, durchatmen, einfach mal zurücklehnen, das will erst mal gelernt sein, wenn man mitten im Leben steht.
Auch ich bin der Meinung, ich muss nicht überall und zu jeder Zeit erreichbar sein.
Danke Orbart für den schönen Vergleich mit den Tieren, die einfach nur mal faul sind, hat mir gefallen.

Hier noch ein Zitat :
Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich [...] sind wir alle nur sterblich.

Jean-Luc Picard
 
Orbart
19.09.2013
11:50 Uhr
     
Es war wohl der SPD-Politiker Peter Glotz,der einst die Unterscheidung zwischen Be-schleunigern und Ent-schleunigern einführte.
Er sah prophetisch diese beiden Alternativen als mögliche Lebensmodelle für die Menschen der Zukunft an.
Die Beschleuniger haben heute allerdings ein deutlich besseres Image:Immer aktiv sein,die "to do"-Liste für den Tag,die Woche zum Bersten gefüllt haben und auch noch die Freizeit durchorganisieren und durchoptimieren wollen,das scheint die Devise zu sein.
"Wer heutzutage als Mitarbeiter in einem Unternehmen zufrieden mit seiner Position ist,wer nicht unbedingt aufsteigen will und sich nicht verändern will,der wird von seinem Umfeld doch schon komisch angeguckt"beklagt der Astrophysiker Harald Lesch.

Nun ist der Mensch sicherlich mehr als ein Tier,aber manchmal kann ein Blick hinüber in die Tierreihe(aus der wir ja stammen)als Korrektiv sehr wertvoll sein.
Denn hier ticken die Uhren gänzlich anders:
Ich bemühe noch einmal Konrad Lorenz,der befragt wurde,welche Eigenschaft ein Tierbeobachter vor allem haben müsse.Faul muß er sein,entgegnete Lorenz,vor allem faul.Sonst könne man mit der beneidenswerten Faulheit der Tiere gar nicht Schritt halten.
Wer nicht in der Lage sei,stundenlang absichtslos und ohne Skrupel im Gras zu liegen und den Graugänsen beim Faulsein Gesellschaft zu leisten,sei für den Beruf des Zoologen gänzlich ungeeignet.

Ich muß immer daran denken,wenn ich durch den Berliner Zoo oder Tierpark schlendere.Konrad Lorenz hat recht,vielen Menschen sind die Büffel oder Wisente oder Nashörner einfach zu passiv.Und inszwischen hat uns die hektische mediale Welt so geprägt,daß viele von uns mir Ruhe,Muße und Kontemplation schlichtweg überfordert sind.
Das Entschleunigen will gelernt sein.
Die Tiere jedenfalls haben ihren eigenen Rhythmus.Oder,wie es eine Begleiterin von mir einmal empört feststellte:"Bei manchen Tieren hier scheint Bewegung echt illegal zu sein!"

Ja,ja.....diesen Eindruck könnte man wirklich fast haben...........
 
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