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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
ds
08.09.2013
10:24 Uhr
     
Ratlosigkeit ob der Wahl führt auch hier zu Sprachlosigkeit?
Diese Seite hat doch Rat ohne Ende - Gott sei Dank! Euch allen gute ratvolle Tage!
DS
 
Menke
03.09.2013
16:37 Uhr
E-Mail    
Wählen in den Tag hinein!


Vor der Wahl ist nicht nach der Wahl,wenn wir dem entgegenfiebern und uns entspannt in den Fernsehsessel zurücklehnen.
Es kommt höchstens darauf an,in welcher Situation,oder Gesellschaftsschicht wir uns befinden.
Ein Heer von Wahlkampfhelfern,gibt bei allen Parteien für den mündigen und kritischen Wähler ihr bestes.
Darin sieht man wieder,wie der Mensch manipulierbar sein kann,im denken fühlen und handeln.
Geh wählen,wenn du weißt was auf dich zukommen kann.
 
DS
01.09.2013
16:20 Uhr
     
@ TG: " es ist wie´s ist - bleib trotzdem froh, denn ändert man´s - bleibt´s auch noch so!"
Gilt auch in der Politik - oder gerade dort?
Rechnerisch mögliche neue oder alte Konstellationen werden keine wirklichen Änderungen bewirken,
will wollen´s wohl so!
DS
 
tg
01.09.2013
15:27 Uhr
     
Bin gespannt auf Merkel-Steinbrück. Wahrscheinlich wird's mehr ein Machtkampf unter den vier Moderatoren, den der Raab mit frecher Schnauze gewinnt. Mit links würde es gerechter . Aber zu viele sinds zufrieden?Oder?  
Wilkening, Günter
01.09.2013
14:34 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo,

Alle und sehr viele Menschen sollten niemals den Lebensmut sowie die Hoffnung verlieren, auch um vieles positiv zu verwirklichen und auch Chancen nutzen, dass wir unseren Träumen sowie Wünschen immeretwas näher kommen sowie dem Herzen folgen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Wilkening, Minden/Westfalen
 
ing
01.09.2013
12:36 Uhr
     
Liebe SonnenBlume,

bin heut'morgen durch den Wald zur Kirche gegangen; über der Stadt, am kleinen Kreidesee vorbei. Raudies hatten ihre Bierflaschen hineingeworfen und einige standen nun wie schwimmende Blumenvasen verteilt ... SEINE Sonne mit Ihrer Wonne lag wie ein Silbersee auf dem Meer.
Wir sangen als erstes Lied 'Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren' ... in wieviel Not hat nicht der gnädige Gott über dir Flügel gebreitet ... DANK'
Mir ist es auch jedesmal Geschenk, wenn ich in dieser Stunde erleben darf, wenn SIE durch die gelblichen Kirchenfenster scheint, und als Echo drüben hinter dem Taufengel andie Wand gezeichnet wird. In lichtgoldenen Bildern zum Bild mit dem Jesus hin. Manchmal wie ein Flügel, manchmal nicht zu beschreiben. SCHÖN!
In der Predigt hörte ich die Worte "Manchmal haben wir das Recht in manchen Dingen mehr zu sehen" ... in diesem Augenblick dachte ich an Dich und Deinen Freund, und holte die Gelben vom Altar dazu. Es war für eine kleine Zeit so, als wärtIhr hier. Danke für Deine guten Wünsche SB! Ich will sie behüten. Liebe Grüße vom Jasmund, und von mir.
 
SB
30.08.2013
17:13 Uhr
     
Liebe Ingrid,

Du bist schon ein ganz lieber Mensch, über Deine Zeilen habe ich mich sehr gefreut.
Mal wieder vom Inselleben zu hören ist so schön und weckt die Sehnsucht, obwohl wir ja erst im Juni zehn Tage dort waren.

Ich wünsche Dir eine gute Zeit, genieß alles aus vollem Herzen.

SB
 
ing
29.08.2013
21:49 Uhr
     
Sei lieb umarmt SB. Ich mag Dir jetzt erzählen. Und Euch.

Durch eine sinnvolle Aufgabe hatte ich auch wieder'mal das Glück, auf dem Inselland Zeit zu verbringen.
Diese Wunderwelt Wattenmeer! Fühl' jedesmal wie Daheimsein.
Wir durften auchnoch beim Kartoffelnernten helfen. Und mit dem °Dieselross° mitfahr'n. Und beim Gerstenfelddreschen dabeisein.
Die gelegten Rundlinge im Abendsonnenlicht sind wie Stroh zu Gold gesponnen schön! Dazu die Mittwochabendglocken, berührend.
Wir bestaunten bei den GlasbläserKünstlern die einmaligen Gefäße und Bilder. Wenn dann noch der rote schwere Zug vorbeirauscht ... Grasser Gegensatz.
Menschen, die hier leben dürfen, sind GlücksKINDer, haben wir gesagt.
Früher lauschte ich manchmal gern in der Westerländer Strandstraße dem Jubilieren der Rutschbahnrutscher der Sylter Welle. Und stell' Dir vor, diesmal war ich selbst dabei! Hätt' ich damals nie gedacht.
Durch einen schönen Zufall, da begegneten wir der lieben Freiburger Familie vom Miteinander im Zug zur Insel hin, da - am Keitumer Kreisel, und erzählten uns so gern unser inzwischen Erlebtes. Freuten uns alle ganzdoll aufs Konzert im Kirchlein. Gleichzeitig drehte °Der Wanderfalke° nicht nur 1 Runde, sondern 2, 3, 4 ... Die Menschen drinnen wirkten glückselig. Wir winkten hin und her. Und die Musik wurde wie Gleichklang. Liebe Grüße!
 
traurig
28.08.2013
15:49 Uhr
     
Die Hoffnung ist der Regenbogen
über den herabstürzenden Bach
des Lebens.

Friedrich Wilhelm Nietzsche
 
tg
26.08.2013
20:37 Uhr
     
Jage die Ängste fort und die Angst vor den Ängsten...Zerreiß deine Pläne. Sei klug und halte dich an Wunder.
(Mascha Kalèko)
 
SB
23.08.2013
12:31 Uhr
     
Nachdem eine schöne Urlaubswoche bei unserer Tochter unser Herz erfreut hat, mußten wir gestern Abschied nehmen von einer guten Freundin, die nur 60 Jahre alt werden durfte.
Sie war ein wunderbarer Mensch, so stark und tapfer.
Ich bin so unendlich traurig.
 
MG
20.08.2013
15:44 Uhr
     
Wenn Jeder, der sich ein Ferienhaus oder eine Zweitwohnung in Sylt leistet noch eine Wohnung für einen
Einheimischen-e dazukaufen und vermieten würde, wäre das Problem gelöst. Wer sich ein Haus für ein
paar Millionen leisten kann, für den wäre das ein "Klaks" herzlichst Monika
 
Charly
19.08.2013
16:44 Uhr
     
Nach langem wieder mal einen Urlaub auf der Insel verbracht. Herrlich, was sich alles nicht verändert hat, man kommt nach Hause. Der Wind, die See, Sonne und Strand.
Und doch verändert sich auch Sylt durch die Gier. Gier nach Geld. Häuser, Wohnungen inbesondere für die Ansässigen werden unbezahlbar. Ort sterben mit den Anwohnern langsam aus, da sich die Erben nicht leisten können, die Miterben auszubezahlen. Schulen werden geschlossen, Infrastruktur lebendiger Gemeinden - auch Kirchengemeinden verödet. Wie wird Sylt in 20 Jahren aussehen? Eine Fernieninsel belebt von Juni bis vielleicht September und noch ein paar Köpfe zu Weihnachten/Neujahr. Will man das wirklich? Auch wir werden uns dann Sylt als "normale" Urlauber vielleicht nicht mehr leisten können. Die Insel ist nicht nur bedroht von den Stürmen der Natur, sondern eben auch von der Gier. Die Sylt-Urlauber, die das Schicki-Micki-Gedöns nicht mitmachen (früher ging man einmal im Urlaub "Promi-gucken" nach Kampen) werden den Kürzeren ziehen. Auch in den ruhigen Ecken kommen X-Sterne Hotel und Restaurants in den für den Preis einer Vorspeise früher eine Familie essen gehen konnte.
Ich wünsche und hoffe, dass es noch ein paar vernünftige Leute auf der Insel gibt, die dieser Entwicklung Einhalt gebieten können, damit auch "Normalos" sich diese herrliche Insel noch leisten können.
C.
 
Menke
19.08.2013
14:46 Uhr
E-Mail    
Ist das nicht herrlich?

So ging ich doch noch eines tages spazieren,obwohl Regen aufgezogen war.
Schon oft war ich den Weg gegangen,der auf über 700 Meter über eine Anhöhe sich schnurstraks dahinzog.
Nach einigen Kiliometern sah ich eine einladende Sitzbank auf mich zukommen.
Hochaufgewachsene Bäme mit Nadelgeäst,boten mir Schutz vor dem mittelweile einsetzenden Regen.
Wunderbar dachte ich,du sitzt auf einer Bank,rundherum nur Regen soweit das Auge reicht.
Der Regen gab beiden Seiten Ruh.
Schaust angenehm Regen und Natur zu und ruhst in dir.
Loslassen und einschlafen können,was war das doch so schön.
So erwachte ich aus meinen Träumen und ging meines weges weiter.
Unterwegs spürte ich tiefe Verbundenheit mit Vergangenheit in mir.
Bergleute in den 50 und 70 Jahren,förderten zu der damaligen Zeit,mit Maschinen und Handarbeit
Braunkohle aus dem Berg nach oben hinauf.
Auf bildertafeln die das zeigen,kann man sich in die Zeit von damals mit Gemüt hineineinversetzen.
Kurz vor Ende meines spazierganges,klarte dann der Himmel noch auf.
Entgegenkommende wanderer grüßten mich freundlich.
Blauer Himmel und grün sich labende Natur,zeigten mir freudig mein baldiges Ziel.
 
tg
16.08.2013
16:42 Uhr
     
Ja, ein Antlitz voller Gnaden kann einem schon Freude machen zu bleiben. Eben bei Botho Strauss gelesen:
Stellen Sie sich vor: Der Versucher stellt Sie vor die Wahl:" Entweder stirbst du heute noch oder erst nach Ablauf der nächsten hundert Jahre. Entweder du erliegst noch heute deinem Leiden oder du willigst ein in den Pakt und wirst noch hundert Jahre leben. Es gibt dann aber einen Ausstieg aus diesem Zeitfenster.... Selbstmord wird dir nicht mehr möglich sein. Selbst der Gedanke an den Freitod ist dir verwehrt. "
Das gibt doch schwer zu denken...
 
lichtwunder
15.08.2013
08:53 Uhr
     
, jetzt in dieser Zeit, noch bis Ende August, zwischen 17Uhr und 18Uhr ... immer wenn sie scheint!

In der Herrgottskirche zu Creglingen. Im Taubertal. Dort wird die zum Himmel auffahrende Maria im Altar Tilman Riemenschneider durch Seine untergehende Sonne in herrlichstes Licht gehüllt.
 
still
09.08.2013
16:42 Uhr
     
Gerade am Kofferpacken. Es ist schön, hier von fragenden Augenaufschlägen zu lesen, von Gewittern in Berlin, von einer Eselin, Gerstenähren und blauen Faltern und von Postboten mit Eis am Stiel und von SBs Feude. All das tut irgendwie gut.
Leider gehts nicht ins Klappholttal, sondern nun ganz woandershin. (Ich fand es auch schön, wie Jo sich erinnerte...)

Im Moment denke ich viel an Wolfgang Herrndorf, der nicht mehr lange zu leben hat und möchte so etwas wie für ihn beten..., irgendwie flehen und bitten, dass er nicht allzu jämmerlich krepieren muss.

Gerade las ich seinen allerersten Eintrag in seinem Blog.

"Dämmerung
Ich bin vielleicht zwei Jahre alt und gerade wach geworden. Die grüne Jalousie ist heruntergelassen, und zwischen den Gitterstäben meines Bettes hindurch sehe ich in die Dämmerung in meinem Zimmer, die aus lauter kleinen roten, grünen und blauen Teilchen besteht, wie bei einem Fernseher, wenn man zu nah rangeht, ein stiller Nebel, in den durch ein pfenniggroßes Loch in der Jalousie hindurch bereits der frühe Morgen hineinflutet. Mein Körper hat genau die gleiche Temperatur und Konsistenz wie seine Umgebung, wie die Bettwäsche, ich bin ein Stück Bettwäsche zwischen anderen Stücken Bettwäsche, durch einen sonderbaren Zufall zu Bewußtsein gekommen, und ich wünsche mir, daß es immer so bleibt. Das ist meine erste Erinnerung an diese Welt.

Angeblich wächst die Sentimentalität mit dem Alter, aber das ist Unsinn. Mein Blick war von Anfang an auf die Vergangenheit gerichtet. Als in Garstedt das Strohdachhaus abbrannte, als meine Mutter mir die Buchstaben erklärte, als ich Wachsmalstifte zur Einschulung bekam und als ich in der Voliere die Fasanenfedern fand, immer dachte ich zurück, und immer wollte ich Stillstand, und fast jeden Morgen hoffte ich, die schöne Dämmerung würde sich noch einmal wiederholen.."

Ich bin traurig und wünsche ihm Mut.
Love
Kathrin
 
ing
09.08.2013
10:43 Uhr
     
Ewald, ich denke, daß das, was wirklich wahrhaftig und ehrlich war - also voller Ehre - , daß das immer bleibt. Irgendwie.
Das Andere geht. Irgendwohin.
Mir hat ein lieber Mensch in dieser Woche, der an den Werktagen zum Mittagessen kommt, eine Gerstenähre mitgebracht. Und einpaar Stunden später, am Waldrand hochüber der Stadt, sah ich den ersten blauen Schmetterling in diesem Jahr. Wir sprachen mittags über die blauen Falter. Er zeigte sie mir in seinem Naturführerbuch. 14 Arten haben wir gezählt. Wundersamt.
Und dieser Gerstenhalm wird immer bei mir bleiben.
 
Menke
08.08.2013
16:00 Uhr
E-Mail    
Wie kann ich vergessen!

Wenn Jahre und Tage in Geschichte aufgehen,kann ich nicht einfach nach vorn blicken.
Ich befinde mich zwar jetzt in einem anderen Raum und die Jahre liegen zurück,wie die Zeit nun einmal vergeht.
Die Menschen exsistieren ja noch und laufen umher in eine eigene Richtung.
Was man einmal Tag aus Tag ein gelernt und gemacht hat,soll ich denn für die Neue Zukunft alles umkrempeln?
Gestern sah ich einen Förster mit einer Person im Wald stehen.
Fast ein halbes Jahr trafen wir uns mit anderen,zweimal wöchentlich in der lernphilosophie.
Ist das Neue jetzt wichtig, wenn du froh bist das Alte geht in dir vorüber.
Oder eine Frau aus der Straßenbahn gekommen,über 10 Jahre war Arbeit mit uns verbunden.
Ein komisch fragender Augenaufschlag,meinte ich in ihrem Gesicht gesehen zu haben.
Sie alle erkannten schon zurückliegende Jahre nicht mehr und gingen in sich vorüber.
 
ing
07.08.2013
21:52 Uhr
     
Du hast es uns damals geschrieben, und wir denken ganz lieb an die Beiden. Ich sah bei Deiner Nachricht das Bild - Die Schwangere und Queenie - im schattigen Wald, im Scheritt. Ganz langsam. Da ist es jetzt so schön zu atmen.
Alles Liebe für Euch! Guten Abend, gutNacht, mit Rosen bedacht ...
 
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