Gästebuch


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DS
03.04.2013
09:39 Uhr
     
Obart, eine schöne Geschichte, aus der LEBENSMUT atmet, die deshalb hier hergehört.
Und Thema Mütter: meine oft zu schwach oder angepasst, sich gegen meinen Vater liebend am Kind durchzusetzen; jetzt gerade wieder mal Thema für mich auf dem Weg, das Leben rückwärts verstehen zu lernen und (dann) vorwärts zu leben (Kierkegaard).
Bleibt behütet, denn seine Liebe ist ungekündigt, unbedingt bei uns. Heute mal nachdenklich ...DS
 
Orbart
02.04.2013
20:19 Uhr
     
Das wirkliche Leben schreibt so manches Märchen.
Als solches empfinde ich die Lebensgeschichte des amerikanischen Musikers Sixto Rodriguez.
Er nahm 1970/71 zwei Platten auf,die von allen Experten in der Musikbranche für absolute Weltklasse gehalten
wurde.Doch-aus welchen Gründen auch immer-der kommerzielle Erfolg blieb aus.Die Platten floppten,kein Mensch
wollte Rodriguez hören.Er mußte sich als Hilfsarbeiter auf Baustellen durchs Leben schlagen.
Über Umwege gelangten Schwarzpressungen seiner Alben,ohne sein Wissen, nach Südafrika.Und hier schlugen seine Platten voll ein.Sie liefen im Radio rauf und runter und wurden millionenfach verkauft.Südafrika war durch das Apartheitsregime vom Rest der Welt abgeschnitten und Rodriguez galt hier bald als Superstar,vergleichbar nur noch mit Elvis oder den Beatles.Er stieg zum Helden der weißen Anti-Apartheitsbewegung auf,seine Musik lieferte den Soundtrack dazu.Es bildete sich wilde Legenden um ihn,z.B. die,daß er sich auf offener Bühne erschossen habe.
Rodriguez selber,der im fernen Detroit auf Baustellen schuftete,wußte von all dem nichts.Er hielt sich immer noch für gescheitert.
Zwei südafrikanische Musikfans setzten sich Ende der neunziger Jahre auf seine Fährte und-um es kurz zu machen-sie riefen ihn an und fragten ihn:"Wissen Sie eigentlich,daß Sie in Südafrika ein Star sind?"
Rodriguez wußte es nicht.Sie luden ihn ein,flogen ihn rüber und er gab mehrere umjubelte Konzerte.
Aber:Rodriguez blieb sich treu.Er änderte sich nicht.Daheim in Detroit setzte er sein bescheidenes Leben fort.
Ihm wurde durch den schwedisch-britischen Dokumentarfilm "Searching for sugar man" ein Denkmal gesetzt.
Ich liebe diese Lebensgeschichte-und-wer weiß?Vielleicht sind wir ja alle für irgendwen,irgendwo ein Superstar.
Ohne davon zu wissen.;-)
 
Menke
02.04.2013
18:08 Uhr
E-Mail    
Schreib was über Mütter!

Wenn Alter eine Rolle spielt,wird Muttererinnerung für manchen wichtiger wie vorher.
So entsteht Erkenntnis was ist aus mir geworden,was wäre nicht geworden,wenn Mutter nicht jezt in Gedanken vor mir ständ.
Hat sie in deiner Hilflosigkeit als Kind,beschützend und weisse Wogen und Richtung geglättet?
Lies sie Schalk,Talente und Erfindergeist in dir zu und wurde das vieleicht auch gefördert?
Warst du in ihr wolbehütet und sprang der Funke zu dir über?
Oder war vieles nicht wie es für dich sein sollte und begleitete Unverständnis mit Kindheit,Mutter und weitere Lebenswege deine nicht vergessenen Gedanken.
 
Winfried Schley
29.03.2013
22:57 Uhr
E-Mail Homepage  
Mein Problem mit diesen alten Kirchenliedern: Sie drücken die Heilstat Jesu Christi in einer Vorstellung aus, die dem modernen Menschen unserer Tage fremd erscheint. Da ist die Welt, ja die gesamte Schöpfung, der Sünde verfallen, sittlich verderbt und gottlos, kurz, eine Zivilisation des Todes. Da ist Gott zornig über die sündigen Menschen und er muss irgendwie durch Christi Tod besänftigt werden, weil es ein geringerer Tod nicht tut. Nur der Tod dessen, der ganz auf die Seite Gottes gehört, ist gerade gut genug dafür. Gott als Sadist oder Masochist?

Der moderne Mensch erlebt die Welt als eine Realität, die Krankheit, Leid und Tod, die Übel, Katastrophen, Unterdrückung, Ungerechtigkeit und Kriege kennt. Er erlebt sich und die Welt fern von Gott. Er zweifelt oder verzweifelt gar über den Sinn des Lebens.

Für mich beginnt genau in dieser inneren Dunkelheit der Auftakt zur Suche nach Gott. Wer unter dem Dunkel leidet, hat Sehnsucht nach Licht, nach Rettung, nach Vergebung, nach Versöhnung, nach Barmherzigkeit, nach tröstender Zuwendung und nach der Chance zum Neubeginn, falls es das überhaupt gibt.

Ich glaube, dass genau das einst Jesus Christus verkündet und vorgelebt hat und dafür Ablehnung bis in den Tod am Kreuz in Kauf nahm. Für mich als Christ ist und bleibt er das Sprachrohr Gottes schlechthin, einmalig und unverwechselbar, glaubwürdig, weil er seiner Linie treu blieb bis in den Tod, in dem ihn Gott aber nicht gelassen hat.

Deswegen fühle ich mich durch ihn erlöst, von Ängsten und Zwängen befreit, hoffe auf seinen seelischen Beistand, brauche nicht ohnmächtig gegen alles allein anzukämpfen und zu verzagen. Ich erfahre Jesu Christi Geist als eine in mir lebendige schöpferische Kraft, sehe mich trotz meiner eigenen biologischen und moralischen Begrenztheit als Teil eines göttlichen Prozesses, der die noch unvollkommene Welt entfalten lässt, wie sie einmal sein soll.
 
tg
29.03.2013
12:58 Uhr
E-Mail    
An Karfreitag steht es zur Klärung an: Christus –Lamm Gottes und/oder Der Gute Hirte Gottes

Es gibt seit der frühen Kirche zwei Deuteschemata für das "Heilswerk"Jesu: Lamm und Hirte. Opferlamm, das stellvertretend die Strafe für die Sünden der Welt auf sich nimmt. Dahinter steht der Denkzwang Gott unterstehe der "Moira", dieser ehernen Gerechtigkeit muss Recht beschafft werden, es darf nicht ungestraft gesündigt werden, es muss eine Buße sein, es muss ein Opfer gebracht werden.
UND in diesem Schema ist es Erlösung, dass Gott seinen erstgeborenen Sohn gab.
Das andere Deutemuster ist der Gute Hirte. -
-Gottes Bild bei den Menschen.

Wenn wir auf die Sühnopfertheorie (Lamm Gottes) verzichten, sind all unsere innigen Karfreitagslieder kaum noch singbar. . Doch auch ohne stellvertretendes Eintreten (Opfer) hat Karfreitag was Erlösendes. Der Hirte -Gott- leidet mit uns, Jesus genießt nicht die Privilegien des erstgeborenen Geliebten Sohnes , sondern steht für die Liebe Gottes ein gegen die Pharisäer, gegen die Steinewerfer, gegen die verratenden Jünger.
Jesus vergibt im Namen Gottes, Israel kennt mehr „ Auge um Auge“...Darum schlagen sie ihn ja ans Kreuz- als Gotteslästerer, tun dies guten Glaubens, damit Jesu Gesetzlosigkeit zu strafen.
Doch Jesus läßt sich vom liebenden Gott nicht abbringen- und nach drei Tagen gibt ihm Gott Recht.
So
Ist Jesus Christus immer noch Erlöser, auch ohne dass er uns freikauft vom Zorn Gottes- Er macht uns frei vom falschen Gottesbild. er ist
Erlöser, weil er für die Liebe bürgt. Er bürgt dafür, dass Gott so liebevoll ist , wie Jesus ihn vorlebte im Umgang mit den Kranken und mit Pilatus z. B.
Erlöser ist er auch von unserer Angst vor dem Tod als schwarzes Loch.
Erlöser uns , weil er uns Mut macht zu lieben.
 
die Augustiner
29.03.2013
12:22 Uhr
     
Von der Leitung des Augustinums bekamen wir folgenden Ostergruß:
Allen, die aus der sperrigen Zusage von der Auferweckung der Toten Konsequenzen ziehen für ihr Leben schon jetzt, allen, die diese Kunde gerne glauben würden, sie aber einfach nicht glauben können, und allen, die am allmächtigen Tod nicht verzweifeln, sondern zweifeln, sei eine nachdenkliche und dabei fröhliche Osterzeit gewünscht.
In der Tat dachten wir nach über diesen Text und tauschten uns aus. Wir würden uns über Beiträge von Ihnen freuen und wünschen ein frohes Osterfest.
 
Menke
29.03.2013
11:46 Uhr
E-Mail    
Osterzeit beginnt im Nachdenken!


Schneezeit ist angesagt wenn Osterzeit beginnt.
Ich schaue aus dem Fenster und Gesimse .
Schnee und Osterglaube im Wiederspruch so denke ich.
In Tagen davor geerdet,in Talauen an Flussbet mit Schneidwerkzeug und befreienden Blicken.
Am Tag darauf,vor der Haustür Baustellenarbeiter in gesprächen abgelichtet.
Beide Seiten fanden das ganze merkwürdig schön,dem Alltag was neues abgewinnen.
Dann kam eine schwarz gekleidete Frau,aus dem nichts die Straße herunter.
Ist Ostern ein Fest der Erinnerung,an Leiden und Auferstehung fragte ich mich?
Um Erinnerungen loszuwerden,ging ich zur nahen Kirche,zündete im stillen Gebet eine Kerze der Hilfe an.
Ein Obdachloser den ich danach um Ablichtung bat,gern gab ich ihm dann den gewünschten Obulus.
 
Kathrin
27.03.2013
11:56 Uhr
     
Hatte grad vorhin an dich, Delf gedacht, und wie du hier einmal im Zusammenhang mit Ostern vom "Urknall des Lebens" schriebst. Das habe ich irgendwie behalten...


Und an dich, Jo, habe ich auch gerade gedacht, als ich gestern meinen vergessenen kleinen Abreißkalender mit Sprüchen fand und vom 1. Januar an alle Blättchen zog, umdrehte
und dabei u.a. über die Eugen-Roth-Worte lachen musste.

"Wir seh'n mit Grausen ringsherum:
Die Leute werden alt und dumm.
Nur wir allein im weiten Kreise,
Wir bleiben jung und werden weise."


Ich wünsche alles Liebe in die Gästebuchrunde
 
ds
27.03.2013
08:58 Uhr
     
@ MG: Kinder suchen sich die richtigen Vorbilder aus. Ja, sie werden aber genauso auch durch falsche geprägt. Oder wenn zB Eltern sagten, sie wollten, dass ihre Kinder es mal besser haben sollten als sie selbst - ein Klassiker in der Nachkriegsgeneration - war das nicht immer druckfrei... Dennoch: Dank für alles - oder mit TG: Hiersein ist herrlich!! Gruß aus HH Euer Delf  
jo
26.03.2013
18:17 Uhr
     
Meine Mutter hatte es nicht leicht. Sie mußte neben ihrer Hausarbeit schwer in Feld und Haus mitarbeiten, um ein kleines Häuschen mit zu erwerben. Kaum waren wir eingezogen, kam der Krieg und mit ihm die Einquartierung. Wir hatten immer einen Soldaten im Haus und später eine Flüchtlingsfrau mit zwei kleinen Kindern. Uns beiden Kindern war sie eine herzensgute Mutter. Trotz der schweren Arbeit war sie bis ins hohe Alter eine schöne Frau. Mit 91 Jahren schloss sie plötzlich und unerwartet die schon etwas schwachen Augen.
Oft denke ich, wenn ich nur noch einmal mit ihr und mit meinem Vater sprechen könnte.
 
Kathrin
26.03.2013
13:16 Uhr
     
Der einzige Schmerz, den meine Mutter mir je zugefügt hat, war der, als sie starb...
Sie war voller Liebe und Herzlichkeit.

Ich freue mich auf Ostern als Fest der Liebe, Freude und Zuversicht.
Ich fühle eine Verwandlung in mir und beginne tatsächlich, den Tod als eine Art Zwischenereignis ansehen zu können. Zumindest schließe ich es nicht mehr aus.
Es ist immerhin möglich, und daran zu glauben tut gut. Auch im Zusammenhang mit meiner Mutter, die auch vor wenigen Tagen Geburtstag hatte.

Die Sonne scheint und es riecht nach Frühling.

Für die, die es mögen, folgendes Gedicht von Rose Ausländer...


Frühling

Mit dem Akazienduft
fliegt der Frühling
in dein Erstaunen

Die Zeit sagt
ich bin tausendgrün
und blühe
in vielen Farben

Lachend ruft die Sonne
ich schenke euch wieder
Wärme und Glanz

Ich bin der Atem der Erde
flüstert die Luft

Der Flieder
duftet
uns jung
 
MG
26.03.2013
10:45 Uhr
     
Leider war meine Mutter nicht so, aber meine Großmutter war eine herzensgute Frau, von der ich viel
gelernt habe. Kinder suchen sich schon die richtigen Vorbilder aus.
 
tg
24.03.2013
17:34 Uhr
     
Heute vor 102 Jahren wurde meine Mutter geboren- herzensgut war sie uns drei Kindern, vom vitalen Mann war sie manchmal überfordert, gern saß sie in der Sonne, redete mit den Blumen.- Als ich sie später mal fragte, ob sie nicht gemerkt habe, dass wir sie öfter für einen Kinogang beklaut hatten- sagte sie- "als alte Kindergärtnerin weiss man, dass Kinder, je älter sie werden, mehr Spielraum brauchen. Im Alter kam sie, verwitwet, auf kleinstem Raum gut zurecht und starb dann leicht hinüber nach Anderland. Dank ihr, Dank für sie.
Was ist mit Euren Müttern/ Vätern?
 
Menke
22.03.2013
18:01 Uhr
E-Mail    
Rote Sonne!

Heute Morgen aufgestanden,Gardienen und Fenster früher wie sonst geöffnet.
Eine Rote Scheibe noch nicht im vollen Umpfang zusehen,zeigt sich zwischen den Ästen zweier Bäume.
Nur noch eine kurzen Moment,dann sehen wir uns beide schon wieder,dachte ich so bei mir.
Halte Momente wie Sonne aufgehen und Sonne untergehen,mit meiner Kamera und Gedächnis fest.
Lasst die Rote Scheibe der Sonne nicht untergehen,dachte ich noch einmal zurück,aber num ist der Tag wieder hell geworden.
 
tg
21.03.2013
09:06 Uhr
     
man muss nur etwas Zeit lassen dem Lauf der Dinge und dem Fließen des kleinen Meinungsbächleins hier. "Soviel Zugänge zu Gott wie es Menschen gibt" -ist ein herrlicher Schluss-Satz in Sachen Unfehlbarkeit.  
doc
20.03.2013
19:50 Uhr
     
Sehr richtig,lieber Jo!
Ich freue mich aufrichtig,wieder mal von Ihnen zu hören!
Unfehlbar in Glaubensdingen also.

Die Glaubensdinge betreffen aber doch den ganzen Menschen,
seine Herkunft,sein Verhältnis zu Gott.
Nur,wer ist der Mensch?
Wenn man häufiger mit Theologen diskutiert,so wie ich das tue,
kann man schon froh sein,wenn diese Theologen bei Charles Darwin
angekommen sind.
Aber weit weniger von ihnen sind inszwischen bei Sigmund Freud angelangt.
Viel zuviele reden immer noch vom freien Willen,von freier Wahl in entscheidenden
Fragen des Lebens oder Glaubens.
Die Wirklichkeit,so wie Freud sie uns zeigt,ist eine gründlich andere:da ist
ein Mensch oft genug nur Spielball seiner unbewußten Antriebe,ist blockiert
durch Ängste die in Kindertagen festgelegt wurden.

Und das ist nur eine Ebene.
Eine andere wäre die der Gehirnphysiologie.

Ob der Papst um all diese Zusammenhänge weiß?Sie betreffen doch den
Menschen in seiner Persönlichkeit und somit auch in seinem Glauben.
Dies betrifft ihn umso mehr,als hier die Unfehlbarkeit im Raume steht.

Übrigens,als Ratzinger noch Kardinal war,sagte er auf die Frage wieviel Wege es
zu Gott gäbe:"soviele,wie es Menschen gibt".Führt das nicht jeden Führengsanspruch
in Glaubensfragen von vorn herein ad Absurdum?Zu Ende gedacht?

Was meinen Sie,lieber Jo?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit:doc
 
jo
20.03.2013
17:42 Uhr
     
Unfehlbar? Worin unfehlbar? Kein Mensch ist absolut (in allen Dingen) unfehlbar.
Unfehlbar in Glaubensangelegenheiten; so ist es doch, glaube ich, gemeint, oder liege ich da falsch?
Der Papst ist unfehlbar (in Glaubensangelegenheiten), das heißt, er ist maßgebend, entscheidungsbefugt in diesen Dingen auf Grund seiner Position.
An Ihren Meinungen, auch an tg´s Meinung, bin ich sehr interessiert
 
SB
20.03.2013
12:55 Uhr
     
Wie können Menschen unfehlbar sein ???
Ich glaube, dass Gott das auch nicht von uns verlangt -oder ?

Nun noch etwas zum Frühling, auf den ich so sehnsüchtig warte :

Jetzt,
im Frühling,
auf der Terrasse.
Ich schaue eine Mittagspause lang
den Obstbäumen beim Blühen zu:

Vorgestern waren nur die grünen,
blattbewehrten Knospen,
heute entfalten sich die ersten Blüten
wie vorsichtig in Rosa und Weiß.
übermorgen, so die Wärme bleibt,
schäumen sie über in schierer Fülle.

Unzählige werden absterben
oder ausgebrochen vor der Zeit.
Doch viele reifen der Frucht entgegen:
Wir dürfen auf reiche Ernte hoffen.

Während ich dem Blühen zuschaue,
sehe ich meine eigenen Blütenträume:
viele leicht aufgegangen und schon vorbei.
Etliche starben ab in herberen Zeiten.
Und manche, die heranreiften,
wurden aufgegeben,
um anderen Platz zu schaffen.

Nun bete ich,
dass es die verbliebenen Früchte
nicht noch verhagelt am Ende
und hoffe der Ernte entgegen.



Aus: Hildegard König, Espresso-Meditationen
 
doc
19.03.2013
17:00 Uhr
     
Sie haben mich sehr richtig verstanden,lieber Molitor!

Selbstverständlich ging es mir nicht um einen 1:1 Vergleich
"DDR"--Röm.-kath.Kirche.

Kritik an meinen Beiträgen ist mir allemal und jederzeit willkommen.
Wenn aber die Kritik nur aus einem einzigen,dürren Satz besteht,
wie im Falle von "Jakobus",ohne Begründung oder weitergehende
Argumentaion,so betrachte ich das eher als Kommunikationsverweigerung.

Und erspare mir,darauf einzugehen.

Ach übrigens,Molitor:welch reizvoller Gedanke,"unfehlbar die Unfehlbarkeit
abzuschaffen".
Aber entstehen daraus nicht die aberwitzigsten Paradoxien?
Müßte der Papst dann nicht seine sämtlichen Vorgänger widerlegen?
Diese waren aber doch unfehlbar.....
Und kann man aus der Fehlbarkeit heraus Unfehlbarkeit ausschließen?

Ich stehe nicht an ,zu sagen,daß mich bei solchen Fragen ein leichtes
Schwindelgefühl überkommt.

Vielleicht weiß Pastor Giesen hier Rat.

Imdiesem Sinne:Allen das Beste:doc
 
Menke
19.03.2013
16:32 Uhr
E-Mail    
Bescheidenheit und Mensch!

Zum Unwort des Jahres 2O13 gehört jezt wohl schon das Wort,Bescheidenheit.
Das Volk der Untertanen soll sich dabei selbstkritisch anschauen.
Nicht die Menschengeister dieser Erfindung treibt diesen Stadus in der Gesellschaft umher,sondern Heerscharen von losgelassenen gehirnwäschern werden unter das Volk geschickt.
Wenn für viele Menschen nicht mehr Glaubhaftigkeit in Politik und Kirche,sowie eine nicht mehr Gelebte Bescheidenheit erkennbar ist,kann durch eine Neuwahl,dass Rettende Ufer der eigenen Besitzstände vor dem Ertrinken erreicht werden.
 
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