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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
tg
15.02.2013
20:20 Uhr
     
an Diejenigen , die es angeht.
Wenn jemand ein anderer ein Thema anschlägt, wäre es gut, innezuhalten und mitzudenken und diesem Thema eine Chance zu geben auch durch Beisteuern von Eigenem zu diesem Thema- Bitte dann für ein Spanne Zeit (sagen wir 12 Texte zum Thema) die privaten Hinundherbriefe mal lassen. O.K.? DankeTG
 
Menke
15.02.2013
19:37 Uhr
E-Mail    
Was ist nur mit dem Papst los?

Ich bin kein Papst und trotzdem lese ich immer nur Papst.
Nehm dein Kreuz im Leid wie Jesus auf dich und trage es bis zum Tot am Kreuze.
So hörten wir Stimmen über seinen Vorgänger,als sein Leben sich im Leiden dem Ende neigte.
Heute und jetzt,zeigt sich das Amt im Hintergrund,oder Mensch im Leben als Vordergrund.
Ich gebe Verantwortung ab,rechtzeitig bevor mein Altersleiden als Nachfolger Petri sich verfestigt hat.
Da zeigt sich nicht nur Menschliche Größe,Einsicht als Theologe der Lehre,sondern irgendwann wurde ich gegen meinen Willen dorthin gewählt.
Mein Leben als Pensionär hatte ich mir ruhiger vorgestellt,so waren kurz nach seiner Papstwahl seine Worte.
Tu endlich das,wozu du schon immer Intresse gezeigt hast,aber dich nicht frei entscheiden konntest.
 
ing
15.02.2013
18:48 Uhr
     
Einverstanden Kathrin.Orbart ja, ich auch. Liebe Grüße!  
Kathrin
15.02.2013
17:33 Uhr
     
Liebe Ingrid,

gedacht habe ich auch schon daran.......

möglicherweise ein Walzer...

Meiner peu à peu - Vorliebe gefiele es aber mehr, wenn ich *webmaster* meine Email-Adresse gäbe und wir dann als nächsten Schritt die Briefadressen unter uns beiden austauschen könnten.

Ich war bis heute Nachmittag in Berlin bei einem Seminar, habe deine Nachricht erst eben gelesen und dein Radio-Tipp kam zu spät. Auf die Papagei-Geschichte bin auch ich neugierig. Gerade das Buch gelesen:
Der Papagei, dem ich gehörte.

Liebe Grüße
Kathrin
 
Orbart
14.02.2013
20:58 Uhr
     
Vor vielen Jahren besuchte ich mit meiner damaligen Freundin ein Kabarett-Programm von H.D.Hüsch in der Düsseldorfer Tonhalle.Nach fast zwei Stunden des Lachens und der Nachdenklichkeit,voller Anekdoten und Spinnereien,war H.D.Hüsch bei seiner zweiten Zugabe angelangt.Alles wartete auf weitere Pointen und Kuriositäten.Doch es kam anders.H.D.Hüsch sagte nur noch vier Sätze.Aber die hatten es in sich.Ich gebe sie,aus meiner Erinnerung,sinngemäß wieder:"Ich sehe ein älteres Ehepaar,eine Frau und einen Mann.Der Mann humpelt.Die Frau stützt ihn.Das ist alles."
Stille im Saal.Totenstille.Niemand traute sich auch nur zu hüsteln,gescheige denn zu applaudieren.H.D.Hüsch verließ die Bühne.
Nach gefühlten zehn Minuten begannen die ersten zagthaft zu klatschen.Dann war der Bann gebrochen und der Applaus schwoll zu einem tosenden Beifallssturm an,der wieder in Stille mündete.
Danach war überall Schweigen.An der Garderobe,im Foyer,vor dem Gebäude.Nie zuvor und nie mehr danach habe ich Besucher eines Kabarett-Programmes so schweigend erlebt.
Selbst meine Freudin,die ansonsten sehr mitteilsam war(wofür ich sie besonders liebte)schwieg auf dem Heimweg noch eine Weile.
H.D.Hüsch hatte uns kalt erwischt.Er hatte uns das Entscheidende im Leben in nur vier Sätzen vermittelt.Als wir gar nicht darauf vorbereitet waren.Genial.
Ich muß jetzt wieder daran denken.Vielleicht wird uns das Entscheidende im Leben ja gar nicht vom Petersplatz in Rom verkündete.Sondern auf der Parkbank,im Einkaufcenter,im Kinosaal,in der Kneipe nebenan oder im Kabarett.
Ich zumindest halte das für möglich.
 
ing
14.02.2013
18:29 Uhr
     
Ich fühle, er hat Gutes gesät. Das Gute im Alten. Die Wichtigkeit der Herzensbildung. Nur dann können wir Menschen erkennen, wie wir Technik behutsam gebrauchen dürfen. Das richtige Maß finden.
Da ist er ganz nah bei Dir, Indrasun.
Das Neue, das er nicht säte, weil er sonst sein Ich verloren hätte, wird durch ihn vielleicht mitgesät, weil er den Mut hat, den Weg frei zu machen für den Papst der Hoffnung für das Neue; das von vielen Ersehnte.
Ich schätze Papst Benedikt sehr. Möge GOTT immerzu SONNE und SCHILD für Ihn sein.
Möge er friedvolle Zeit geschenkt bekommen. Wie sein Herz es Braucht. Hab neulich gelesen, und da dachte ich im ersten Augenblick an Dich, MG; da mußte ich lächeln - daß er, im Flug von Rom nach München, meinte
"Mein Herz schlägt bayerisch"
Im Ehrenamt wird er auf seine Weise guterHirte bleiben, da bin ich sicher.
 
MG
14.02.2013
17:43 Uhr
     
An TG : Genau meine Meinung, leider kann ich es nicht so schön ausdrücken wie Du, es ist immer schön,
wenn jemand das so gut beschreiben kann, was ich denke. Herzlichen Dank.
 
jo
14.02.2013
13:04 Uhr
     
Vielen Dank für die ausführliche Darstellung. Hoffen wir, daß sich beim nächsten Papst etwas ändert.
Gruß jo
 
tg
14.02.2013
12:12 Uhr
     
Bleiben wir beim Thema.
Das Papsttum besteht auf dem Zölibat und einer rein männlichen Prieseterschaft.- Warum? Schwer zu sagen. Die Berufung auf die zwölf Jünger bei Jesus ist willkürliche Setzung. Maria hat mal eine starke Rolle in der Urgemeinde gespielt. Das mochten die Männer nicht und stutzten die erstarkenden Frauen zurück auf diakonische Aufgaben. Später erst setzte das Papsttum die Ehelosigkeit der Prieser durch, auch weil ohne Familie die Priester kostengünstiger und beweglicher einsetzbar waren. Vor allem konnten so die Pfarrstellen nicht Erbhöfe werden.
Die geschlechtliche Veranlagung gilt dem Papsttum grob gesagt nur als Mechanik für Zeugen und Gebären. Bestenfalls noch als Belohnung der Eheleute für die Kindesaufzucht.
Den Priestern und Nonnen wird eine Heiligkeit angedichtet durch Askese. Sie sollen sich mit der Kirche, bzw. Maria verheiratet wissen, die Nonnen mit Jesus Christus.
Die Verdächtigung der Geschlechtlichkeit als Quelle teuflischer Versuchung hat eine lange Geschichte. Eine sogenannte neuplatonische Denkrichtung zur Zeit der frühen Kirche lehrte, dass die göttliche Menschenseele in den irdischen Leib gesteckt wurde zur Leuterung und Besserung- das Erdenleben als Schule für die himmlischen Freude. Da ist Askese und Kurzhalten des Körpers geboten.
Dass die Frau den Mann zum Bösen verführe, ist reine Schutzbehauptung schwacher (mutterhöriger) Männer. Die Gewalt gegen Mädchen und Frauen hat eine lange unheilvolle Geschichte;das päpstliche Lehramt trägt seine Mitschuld daran. Auch in dieser Sache liegt auf dem nächsten Papst große Hoffnung.
 
jo
14.02.2013
07:21 Uhr
     
Du hast in wenigen Sätzen so viel ausgedrückt, daß fast nichts mehr zu sagen bleibt. Die Rolle der Frauen vielleicht, die noch immer zu Dienerinnen herabgewürdigt werden. Dabei sind sie es doch, die Leben spenden und bewahren und Licht und Freude in die Welt bringen. Sie machen doch das Leben erst lebenswert. Wir Männer in unserem drohnenhaften Dasein können doch meistens nur zerstören.  
tg
13.02.2013
23:33 Uhr
     
hat einer ein Wort zum abschiednehmenden Bruder Papst? Er hat eisern seine Kirche zementiert. Aber das hat ihr wohl mehr geschadet. Er hat bewahrt ohne Neues zu säen. - Und uns Protestanten hielt er sich vom Leib, als wären wir Aussätzige. Stark jedoch: Er hatte ein Einsehen in seine abnehmende Kraft, er steht dazu, auch nur schwacher Mensch zu sein, mit starker Berufung, die aber niicht unfehlbar macht.  
ing
13.02.2013
18:09 Uhr
     
Das Bild hast Du heute von mir als Geschenk bekommen, Kathrin. Für mich ists Freude, es an Dich weiterzureichen. Mir gefällt auch Deine Wellensittigerklärung. Da mußte ich gleich an meines Bruders 'Gipsy' denken. In die Kinderzeit zurück.
Für mich ists ein wundersamt.staunender Mensch. Auch schön. Es kann beides sein!
Welchen Radiosender hörst Du?
Ich fände es tatsächlich klug, wenn auch wir beide die Adressen fürs Briefkouvert austauschen würden. Dann können wir uns erzählen. Über den Sänger und Tänzer und so. Und ich mag die Post so gern. Vor allem ihre Menschen, die die Briefe bringen, und die Marken handeln.
Hast Du °Il postino° gesehen?
Wenn Du magst, teile doch °webmaster° Deine PostAdresse mit; ich frag' dann Ende nächster Woche mal nach.
Liebe Grüße.

P.S. dann hätte ich möglicherweise auch das Glück, Dir einen Brief im Mai für Herman und seine Musiker zu senden. Und würdest Du dann liebenswürdigerweise die Botin sein? Schönes Bild. Kannst Du Dir das vorstellen? Ich muß ihnen die Geschichte mit dem Papagei schenken. Das wird Freude für alle sein!
Liebe Kathrin, morgen gibts in NDR-Kultur von 10-15Uhr ganzviele vorgelesene Gedichte und GuteGedanken.
Lausch' mal!
 
Kathrin
13.02.2013
12:42 Uhr
     
Jo hatte doch mal hier so eine Katze entstehen lassen, und daraufhin hatte ich etwas später deine Zeichen für einen Vogelkopf gehalten. Denn so ähnlich hatte ich früher als Kind immer Wellensittiche gezeichnet. Deine Schneesterne waren die Augen, und die Klammern links und rechts miteinander verbunden der Kopfumriss. Und deinen Strich hatte ich für einen angedeuteten Schnabel gehalten...
Das ist alles so komisch im Moment, also komisch traurig verzwickt. Und ich führe mal wieder Regie, und ich fühle den Webmaster im Nacken und jemanden, der mal wieder hofft, dass die Karawane weiter zieht.
Heute Morgen war der Goldene Reiter im Radio und das mit den Lichtern der Stadt ist hier bei uns so ein geflügeltes Wort. Naja. Es tut mir mal wieder leid. Es sollte witzig sein, aber wars natürlich an dieser Stelle nicht.
Ich werde trotzdem im Mai bei Herman an dich denken ;-)
 
weisnich
13.02.2013
12:27 Uhr
     
das war ein missverständnis, entschuldigung, ingrid, ich würde es gern rückgängig machen, aber leider habe ich ja nicht so eine zaubertaste zum löschen.
bitte vergiss es. es war nicht böse oder räuberisch gemeint.
 
ing
13.02.2013
11:41 Uhr
     
Guten Tag Mitmensch, wer Sind Sie "..." ?
Schade. Sie denken sich kein eigenes Zeichen aus. Na gut, ich laß' es nun los, und gebe es an Sie weiter,
Heute, an diesem Mittwoch!
Das Bild bedeutet
'Ich bin so froh für alle Schneeflocken, die vom Himmel schneien. Sie verzaubern uns Menschen immerwieder aufs Neue in der Winterzeit und machen uns dankbar und lassen uns staunen'
Wir wissen, Jede ist ein eigenes Kunstwerk. Mögen Sie viel Freude mit diesem Bild erleben!
FRIEDE sei mit Ihnen.
 
( * _ * )
13.02.2013
09:29 Uhr
     
oh ja - so heiß ich jetzt  
...
13.02.2013
08:47 Uhr
     
Neue Behandlungszentren bekämpfen die wirkliche Ursache nie ...  
wanderfaden
13.02.2013
08:39 Uhr
     
( * _ * )

Sätzlich bist Du sehr besonders, lieberMenke! In meinem blaugrünrotenBuch haben manche Satz-Schätze einen guten Platz gefunden. Auch die Wandererschuhe!
Danke Flogni! Ich freu' mich auf die Fortsetzung.
 
weisnich
13.02.2013
07:48 Uhr
     
Auf meiner Fahrt in den Harz sah ich noch einmal die Lichter der Stadt.  
Mut
12.02.2013
22:28 Uhr
     
@ Orbat
Solche Worte tun gut!!! - Wenn es doch in unserer Gesellschaft mehr solcher einsichtigen Menschen gäbe...
 
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