Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Ds
15.08.2022
17:24 Uhr
     
Mein Sohn wurde ja vor vier Wochen von SZ an St. Severin getraut. Welch wunderbarer Ort, das durch dich, Traugott, in den letzten 25 Jahren so geworden, immer wieder Dank dafür.
Hab in meinen Worten an das Brautpaar und die Hochzeitsgesellschaft natürlich auch dich zitiert...geht ja nicht anders. Danke, dass du immer auf Copyrights verzichtet hast, meine Fragen danach stets mit Hinweis darauf beantwortet, solche gebe es bei Gott nicht...
Hoffe, dass die jungen Leute alle was davon mitnehmen, was es heisst, dass Gott der Herr Sonne und Schild ist...mal sehen. Musste selbst ja auch erst etwa 50 werden...um das zu verinnerlichen.
So, reicht heute...bleibt alle, die ihr hier mitlest, fein behütet und lassen wir uns hier doch gegenseitig Kraft aus Glauben zukommen, wer braucht das nicht....die Welt ist doch verrückt genug.
Herzlich Delf
 
leise
14.08.2022
20:41 Uhr
     
Danke, dass Sie uns teilhaben lassen an diesen persönlichen Worten.
Und was für ein Geschenk muss es sein, Sie als Großvater zu haben.
Gute Genesung und alles Gute!
 
tg
14.08.2022
18:22 Uhr
     
Delf- frag ruhig t  
SB
14.08.2022
17:26 Uhr
     
Lieber Traugott,
so eine schöne Hochzeits-Predigt, schade, dass Sie sie nicht persönlich halten konnten.
Für das Hochzeitspaar alle guten Wünsche für den gemeinsamen Lebensweg.
Ihnen und Ihrer Frau gute Genesung.
 
Ds
14.08.2022
14:04 Uhr
     
Danke, Traugott, dass du die Predigt online stellst...möchte dich nicht fragen. Delf  
tg
13.08.2022
18:20 Uhr
     
Hier die Predigt ,die ich leider nicht halten konnte,





Liebes Brautpaar Lea und Lukas,
liebe Eltern Eva und Thomas, Anne und Tobias,
liebe Großeltern Peter und Maria, Ingrid und ich-Traugott,
Christel und Friedhelm, in Gedanken: Erna und Roland,
liebe Geschwister Julius und Katrin,
Nahe und fernere Verwandte, Freundinnen und Freunde; Ihr Alle, die ihr den beiden nahe steht.

Lea und Lukas- Ihr habt uns eingeladen, Eure Hochzeit mitzufeiern, heute, denTag der großen Freude, Hoch-Zeit der Liebe und des Lebens.

Damit sagt Ihr auch: Wir kommen aus zwei Familien wollen und dürfen die Geschichte dieser zwei Familien fortsetzen, indem wir eine neue, nächste Familie werden. Und dazu brauchen wir Euer aller Zuspruch.

Und den sollt Ihr haben.
Darum sind wir hier. Wir alle wissen uns mit Euch in einem wunderbaren Zusammenhang:
Die gottgewollte Geschichte ist an einem Knotenpunkt: Ihr Zwei sollt gemeinsam in eine Zukunft gehen, die ihr mitbaut.

Verschiedene Erfahrungen mit Ehe und Eheähnlichem sind jetzt bei uns in diesem Raum. Liebe hat uns zueinander getrieben. Und wie unser Lieben auch verläuft oder verlief- wir wollen Euch zu Eurem Bündnis großen Mut zusprechen, im Namen Gottes, dem Liebhaber des Lebens.
Er hat euch gewollt als Lea und Lukas liebenswert, mittels Eurer wunderbaren Eltern Anne und Tobias und Eva und Ole und Thom seid ihr ins Leben gerufen worden.

Ihr wisst ja: Die fünf stärksten Ereignisse des Lebens sind Zeugung, Geburt, Hochzeit, Elternschaft, Sterben.- Sie geschehen uns. Bis auf den Bund der Ehe. Den beschließen wir mit.
Vermählung ist Hoch-Zeit, die hohe Zeit, die Krönungszeit der Lebensläufe und darum zu Recht ein großes Fest.
Das Fest, das ihr Euch gebt, befestigt Euren Willen, die Gesprächs-die Liebes- die Lebenspartner, die Schicksalsgenossen zu sein und zu bleiben. Ihr wollt miteinander immer wieder einig werden und möglichst uralt, wollt einander Kumpane sein-cum pane, die das gemeinsame Brot brechen, Kameraden, die die Kammer teilen, Gefährten, die die Gefahren zusammen bestehen, die Zwei, die ein Schicksal haben wollen.

Bestanden habt Ihr schon ein starkes Kennenlern- und Liebeslernprojekt. Von Schulzeiten an habt Ihr Euch im Blick. Wisst Ihr noch Euer erstes Zwinkern? Erstes Erzählen?
Den ersten Schritt von Freundschaft zur -Zitat Lukas Liebelei und dann weiter.
Lukas! Lea hat Dir sicher erzählt, wie sie nach ihrer Geburt ein Jahr lang die Atemmaske tragen musste, sie dann aber die Schnüre sich abriss und frei sein wollte.- ein Beweis für Leas Lebenswillen Und Dir, Lea hat Lukas seine Biographie erzählt, von Kämpfen mit den Eltern und wie Vater Tobias mit ihm zu Bayern München gefahren ist und in der Nacht noch zurück.

Ihr habt im Keller ein enges Zusammensein bewundernswert bestanden, dann früher als eure Eltern und Großeltern eine gemeinsame Wohnung bezogen, mit Gardinen und Aquarium, zwei Arbeitsplätzen und doller Fernsehanlage mit Beamer, da kann Lukas mit seinen Kumpels Bundesliege schauen.

Ihr habt Euch in Krankheiten schon stärkend begleitet -ihr habt schon Euch ausprobiert in Freuden und Mühen. „Ich bin doch da“ hat Lukas oft gesagt und Lea, du hast Lukas Fürsorgekraft schon sehr gepriesen. Einmal ist er sogar aus der Uni zu Dir geeilt, um Dich vor einer furchterregend großen Spinne zu befreien. Und eben erst, Lea, Deine mündliche Prüfung: Lukas begleitete Dich, wartete dann, bis Du glücklich erschöpft mit1,4 rauskamst und Ihr zogt beglückt davon.
Und Du Lea , oft hast Du Lukas aus Zweifeln hoch erhoben.

Ihr könnt kraftvoll streiten, aber seid nie nachtragend- ihr seid noch immer einig geworden, sagt ihr: Ob vegan oder Steak, ob Mittagsschlaf oder Dauerlauf, Geselligkeitslust oder Ruhigzuhause sein können, sich gern helfen lassen oder gern es allein schaffen. Ehe ist Arbeit, die Arbeit immer wieder einig zu werden, steht Euch bevor. Es wird wohl nie langweilig zwischen Euch.
Bewundernswert ist Euer Fleiß, Ihr strebt zwei spannende Berufe an, in denen ihr intensiv ganz für andere Menschen da seid. Das ist wunderbar.
Irgendwann werdet ihr Eltern sein wollen, werdet Kinder haben - wenn’s gewährt sein wird. Auf Augenhöhe werdet ihr die Care-Sorge teilen.

Ehe heißt : Ihr habt eine große Schnittmenge Gemeinsames. Und jeder hat eine kleine jeweilige Teilmenge, ein Stück Eigenes, Privates, jeder für sich. Zum Beispiel hat jeder sein eigenes Handy und keiner geht ans andere.
Und bitte, habt einen Geheimvertrag- Die Außergewöhnlichkeit Eurer ehelichen Geborgenheit gehe Euch über alles.
Und seid bereit, täglich neu, Eure Liebe in Nähe und Distanz auszubalancieren- Jeder hat sein Tempo, seinen Biorhythmus, seine Fantasie, seine Würde, seine Erziehung, seine Erfahrung. Daraus ein gemeinsames Glückskonto zu bauen-zielt darauf, arbeitet daran bis ihr hoffentlich uralt werden dürft

Und keiner versuche, das Leben des andern um das seine herum zu organisieren. Ihr beide, unterstützt einander, dass beide sich selbst verwirklichen können. Keiner muss den andern auf Händen tragen, Aber in der Not wird einer den andern auffangen.

Ihr werdet behutsam sein, gerade wenn der, die andere sich aufregt. Streiten muss manchmal sein, Wären zwei immer der gleichen Meinung, wäre einer überflüssig. Aber wenn Streiten, dann tut es weiter lustvoll, fair, immer auch bereit zu einem Augenzwinkern und versöhnlichem Ausklang. „Lasst die Sonne nicht untergehen über eurem Zorn", Sagt schon die Bibel.

Ihr habt schon einen gemeinsamen Mut entwickeln gegenüber der Umwelt, werdet an Misserfolgen wachsen und Krankheiten werden euch lehren die Gnade des Lebendigseins. Ihr werdet euch immer wiederheranlieben an die Ränder von Glückszuständen, ihr werdet euch immer lebensfähiger machen und ach ja- widersteht der Versuchung, über den andern Macht haben zu wollen. Wir haben schon miterlebt, wie ihr unter Mühen das Gemeinsame entwickelt, ihr seid doch beide überdurchschnittlich klug. Vergebt einander gern, gesteht euren Anteil am Ärger, lasst euren Groll bald verfliegen, Holt euch immer wieder Power aus der Gewissheit: Wir gehören zusammen.

Ihr wisst: ihr gehört einander nicht, ihr gehört zueinander. Gott vertraut euch einander an und mutet Euch einander zu. Glaubt das innig. Liebe wird Euch Kraft geben, immer wieder das Gemeinsame zu wollen.

Ein starkes Bild für Ehe ist die Ellipse, ein Ganzes mit zwei Brennpunkten. In Glücksaugenblicken fallen diese Brennpunkte ineinander und dann ist es ein Kreis, eine Kugel. Sonst seid zufrieden, dass die Ellipse in Bewegung ist - wenn ihr weit auseinander seid, ziehe es euch wieder zueinander hin.
.
Jede Nacht schlaft ein mit Dank für die Köstlichkeit des Lebens und jeden Morgen sollt ihr aufstehen mit dem Wunsch, liebend gern will ich mit dir den Tag bestehen. Und an Glauben reicht Leas Gebet aus der ersten Schulzeit: „Wo ich geh, wo ich steh, bist Du Gott bei mir. Wenn ich dich auch niemals seh, weiss ich, Du bist hier.“
Dazu der von euch gewählte Leitspruch-am besten geschnitzt und in goldenen Lettern über eurer Eingangstür aus dem ersten Petrusbrief der Bibel,Kapitel 4.Vers10:“Fördert euch gegenseitig, jeder mit der Gabe, die ihm /ihr Gott geschenkt hat.“
Und wir, wir können feste für Euch beten- Für Euch die Liebe erbitten, die nicht aufhört – alle Liebe ist ja Energie aus Gottes Haushalt. -Die Liebe, die wir brauchen, haben wir nicht. Sie hat uns. Setzt darauf, dass die Liebe euch hält. Wir können nicht sagen: Ich werde dich ewig lieben. Doch wir können sagen: Von ganzem Herzen: Ich will. Ich will dich lieben, bis das der Tod uns scheidet, mindestens so lang. Und jetzt stürzt Euch in das Abenteuer Ehe. Amen
 
Ds
13.08.2022
16:14 Uhr
     
Lieder Traugott, beste und baldige Genesung mögest du erfahren. So unterschiedlich verlaufen die Symptome, alles Gute!,
Herzlich Delf
 
Menke
11.08.2022
22:01 Uhr
     
Wahrhaft Freude!

Corona so hinnehmen wie Grippe, Masern und anders, natürlich immer im weiterleben einer Existenz so sollte es kommen.
Wenn Hochzeit oder allgemein vorgenommenes wir loslassen müssen, so hat das doch alles einen Sinn den wir nicht ändern können.
Aber immer sind wir behütet dabei.
Erkenne, dass Du dich und betroffene, wieder ein Stück näher kennen lernen durftest.
Glücklich ist wer nicht vergisst, was nicht zu ändern ist.
 
tg
11.08.2022
19:20 Uhr
     
Corona- ich auch. und warum nicht. Können so leider nicht zur Hochzeit unserer geliebten ältesten Enkelin. Sollte ihnen den Traugottesdienst halten. Drechselte schon seit Monaten an einer hoffentlich zu Herzen gehenden Predigt. Jetzt springt ein Freund aus alten Tagen ein. Und ein Enkel will uns handyweise teilnehmen lassen. Wir sehen. Aber so bleibt uns die Gluthitze dort erspart. Ach ja. "Des Lebens ungemischte Freude........"  
tg
30.07.2022
17:52 Uhr
     
Von Botho Strauss: "Aus der hellen Freude, die schon das Kindchen hat, wenn ein Augenpaar über der Tischkante auf-und abtaucht, entsteht der Taktschlag des Wissens. " -Doch des Wissens von Glück!? Das Staunen, sich beeindrucken lassen, nicht was fehlt, sondern was überraschend auftaucht, merken und wie einen Kristall vors Sonnenlicht halten. So schnell verschwindet doch alles. Die Menschen selbst, die Zeit ihres Angedenkens.
Heute, Jetzt. "Der Augenblick ist dein !Und nimmst Du den in acht, so ist der dein, der Zeit und Ewigkeit gemacht."
 
Menke
27.07.2022
19:42 Uhr
     
Eine Reise in der Selbsterkenntnis!


Aufrichtigkeit und Unrichtigkeit, hier besteht ein Zusammenhang.
Ein Mythos wird geboren und durch Äußerlichkeit den Menschen eingebläut, immer wieder gebetsmühlenartig, bis beiderseitig davon geglaubt wird.
Selbst wenn jemand in einem vornehmen Stadtteil mit einer Villa wohnt und begnadet viel Geld verdient hat, oder wenig dazu getan hat.
Ich dagegen, schaue mir auch das Unrecht der Aufrichtigen und bescheidenen als Vorbilder in meiner 2 Zimmerwohnung im 5 Stock dabei an, in meinem ach so geliebten Hochhaus.
 
leise
25.07.2022
10:31 Uhr
     
Las in einer Todesanzeige diese Zeilen von Rudolf Hagelstange:

"Die Nacht ist weit. Am Himmel fährt
der Wagen auf. Steig ein!
Es muss, wo keine Grenze wehrt,
ein gutes Reisen sein."

Schade, dass Uwe Seeler, dieser aufrichtige Mensch, diese Welt verlassen musste.
Gute Reise!
 
Kallisto
21.07.2022
15:31 Uhr
     
Oh Mann, Julius, Du suchst jetzt aber auch was.
Mal was anderes: Eine der wichtigsten Personen in meinem Leben hieß Schwester Briga. Sie hat eine Tür weit geöffnet.
Sie war sehr warmherzig und ich mochte sie sehr. Plötzlich starb sie sehr schnell als Nichtraucherin an einem malignen Lungentumor. Da habe ich die Tür ganz schnell wieder zugemacht. So ein Gott war mir jungem Menschen unverständlich.
TG war derjenige, der sie durch seine Predigten wieder aufstoßen konnte. Dafür bin ich dankbar.
Und für Sr. Briga. Sie hat mich von dieser traumatisierenden Nonne befreit, die mich mal auf einer Jugendfreizeit in eine Art Sauna einsperrte, weil ich auf einem Ausflug nur einen Schnürsenkel hatte. Solche Leute kennt Ihr Jungen vermutlich gar nicht.
 
Menke
21.07.2022
09:32 Uhr
     
Schatten der Vergangenheit!

Viele ehemalige Beschäftigte kennen das, ich habe den Arbeitsplatz bekommen von dem der in Pension ging.
Manchmal ist das Umfeld froh darüber, manchmal bedauerlich auch nach Jahren, sich nicht damit abfinden zu können.
Erst Recht, wenn der Vorgänger an alter Wirkungsstätte regelmäßig auftaucht und damit für beide Seiten die Schönen Erlebnisse aus der Vergangenheit wieder auftauchen.
Auch die Nachfolgerin in Amt und Würden spürt und sieht, dass vergangenes nicht einfach durch neue Ideen, auch in der Umsetzung ihr Selbstvertrauen stärken kann.
Psychologen/innen können erklären, wenn beiderseitige Konkurrenz, das Alte wie das Neue aus der Arbeitswelt, immer wieder unser Leben begleitet kann.
Im Schlimmsten Alltagsgebrauch, Narzissmus gefördert wird, wo andere Menschen drunter leiden müssen.
 
Julius
20.07.2022
20:53 Uhr
     
Liebe(r) Kallisto, am 19.4. schriebst Du mir: "Wenn Du aber Almosen gibst, so lass Deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut" aus Matthäus 6:3. Dann erwähnst Du in diesem Forum, dass Du Traugott mal 100 Euro in die Kollekte getan hast? Just saying.
Ich habe in diesem Forum von meinem Engagement für die Ukraine berichtet, weil ich hoffte, hier eventuell Menschen zu finden, die mir dabei helfen können und möchten. Ich brauche dafür ja auch ein großes Netzwerk.

Lieber Traugott, Du meinst meine Großeltern. Vielleicht waren sie Kirchenmitglieder, ich bin mir nicht sicher. Sie haben auf jeden Fall die Keitumer Kirche unterstützt. Ich nehme mir Deine Worte zu herzen. Aber Du weißt ja, worein im Moment all mein Geld fließt.
 
Kallisto
20.07.2022
18:28 Uhr
     
Vielleicht wird es später eine gute Tat gewesen sein, die von SZ, denn sie wünschen sich drei oder vier Kinder. Vielleicht lassen sie diese ja taufen. Und damit wäre ich zufrieden.
Ungetaufte hören nie etwas von dem Inhalt. Die Ersten zahlten auch keine Steuern. Sie standen einfach dort und hörten den Mann Fische vermehren.
 
Kallisto
20.07.2022
18:14 Uhr
     
Ich rede oft wie der Schröder, Julius. In Wirklichkeit kllingt das so: Ich sach dir mal. Wenn das Anstoss erregt, kann ich's nicht ändern. Tach.  
Ds
20.07.2022
15:05 Uhr
     
@ Menue et al...
Da mein Sohn gerade eine Woche nach lindner/lehfeld in SS getraut wurde, hab ich dazu mit der Pastorin gesprochen. Long Story short: auf der webseite der Kirche wird in einem FAQ auf die Fragen eingegangen. Bitte dort mal nachlesen.
Herzlich sonnige Grüsse von der Insel...Delf
 
MUT
20.07.2022
11:27 Uhr
     
Als Mitglied der Evangelischen Kirche und Kenner der Gottesdienste in St. Severin zu T.G.-Zeiten, bin ich empört über das, was der eitle Herr Lindner dort auf Sylt und besonders in St. Severin „veranstaltet“ hat. Im Zusammenhang mit dem hier geführten Kirchensteuer-Disput kommt mir ein ganz böser Gedanke:
Achtung Satire
Wir schaffen die Kirchensteuer ab. Pastoren und kirchliche Mitarbeiter werden als Anwerber für kirchliche Trauungen eingesetzt. Dabei werden besonders prominente Paare bevorzugt angesprochen. Ein doch immerhin bedeutender Politiker hat es uns gezeigt, wie wichtig für die Publicity der Rahmen der Kirche für eine Trauung UND AUCH für die Selbstdarstellung ist.
Personen, die fernab jeder kirchlichen Tradition stehen, selber auch für die Abschaffung der Kirchensteuer sind und den Religionsunterricht aus den Schulen gerne verdammen wollen, können sich ja freikaufen. Ein entsprechendes Bestechungsgeld -Verzeihung, das nennt sich ja Kollekte- trägt dann dazu bei, die Verluste der Kirchensteuer zu minimieren. – Man muss einfach nur genügend prominente Paare ansprechen die heiraten möchten. Denn, was gibt es Feierlicheres, wo ist der Rahmen „für‘s“ Gefühl so vollkommen ist, wie bei einer kirchlichen Trauung?
 
Menke
19.07.2022
22:40 Uhr
     
Evangelisches Kirchenrecht!

Die Zuständige Pastorin von St. Severin in Keitum auf Sylt, segnete ein Paar kürzlich mit Hochzeitsgedanken, was so ist zu lesen, der Kirche den Rücken gekehrt hat.
Mir ist immer noch nicht klar, nachdem ich heute die Presse dazu durchforstet habe, hat die Pastorin nun eine Evangelische Trauung vollzogen, oder nur das Paar gesegnet.
Wer evangelisch, kirchlich getraut werden will so steht im Kirchenrecht, einer davon muss der Kirche angehören.
Dann wären die Beiden ja nicht kirchlich getraut, sondern hätten nur den kirchlichen Segen bekommen.
Nach Meinung der ehemaligen EKD Vorsitzenden und Bischöfin Frau Käßmann dazu, eine Trauung wäre nur möglich gewesen, wenn mindestens einer von den beiden der Kirche angehört hätte.
Hat sich Pastorin Zingel zu Trauung, oder nur kirchlichen Segen, schon einmal in der Vergangenheit dazu geäußert?
 
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 
361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 
391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 
421 422 423 



0811095


Nach oben - © 2003-2022 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss