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Flügelfreundin
01.07.2020
18:59 Uhr
     
„Was ich mit meinem Bruder gemeinsam habe, ist zunächst diese Grundstimmung, die uns trägt, die uns beide als Gläubige doch sehr froh sein lässt, vor allem der Glaube an die Barmherzigkeit Gottes. Dass es einmal gut ausgeht bei den Menschen, die einigermaßen guten Willens sind. Das ist unser Glaube. Und das ist uns auch der Grund der Hoffnung. Dass wir sehen: Darauf geht es hin. Nicht auf irgendein Nichts. Es geht auf die gesamte Erfülltheit mit Freude hin. Wo nichts mehr dagegen ist. Wo kein Wurm mehr drin ist. Das erfüllt uns mit Freude. In einem würdigen und feierlichen Gottesdienst wird das ja schon vorweggenommen, in einem schönen Kirchenraum, mit wundervoller Musik, in der anbetenden Menge, wo die Leute mit einer Stille erfüllt sind, die nicht angeschafft oder befohlen ist, sondern mit einer Stille, die von selber kommt, wo alle menschlichen Sinne gepackt werden. Das ist etwas, was man so in einem weltlichen feierlichen Rahmen nicht hat, auch in dem allerschönsten Konzert nicht. Das ist für uns Glück: Diese Erfülltheit und das Getragensein von irgendwo anders her. Dieser Vorgeschmack des Himmels in einem feierlichen Gottesdienst. – Glück, wissen Sie, das ist die Anbetung Gottes!“ Aus einem Nachruf zu Georg Ratzinger, der 96jährig verstorben ist, von Paul Badde, Welt, lesenswert.  
tg
27.06.2020
12:53 Uhr
     
Der Holocaust ist das furchtbare Contra gegen den "Mächtigen König der Ehren". Als im KZ wieder ein Mensch gehenkt wurde, fragte ein Untenstehender den Anderen: "Wo ist da Gott"? und er antwortete: "Da hängt er". Das ist die Übersetzung davon, dass Gott in Jesus (und allen Leidenden) sich ans Kreuz schlagen ließ und lässt. Und die Auferstehung Jesu erklärt dann: Mangel , Tod und Teufel , alle Hitler dieser Erde haben nicht das letze Wort. Darum "Schiff ahoi, die Leinen los,"-mit Sehnsucht lasst uns davongehen."Es soll nicht ewig dunkel bleiben über denen,die in Angst sind".
Im Übrigen: Gott fragt Uns: Wie habt Ihr oder Eure Eltern,Großeltern Hitler zugelassen und so mörderischmächtig gemacht. Und fragt auch : Wieviel "Brot für die Welt" hast Du dieses Jahr schon abgetreten? In wieviel Verdurstenden habt Ihr mich verdursten lassen?
 
Mark Scharf
26.06.2020
16:46 Uhr
E-Mail Homepage  
Hiii guten Tag. Ihre Webseite ist schön, aber ich denke, Sie können einige weitere Kategorien hinzufügen. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg  
Luise
24.06.2020
23:02 Uhr
     
Vieles schön und lebensermutigend zu lesen. Ach wäre es doch so! "Aber wir dürfen die Katastrophen sehen als Teil der großen Pflügearbeit Gottes, mit dem er Verkrustetes aufbricht und aus Sterben neue Frucht heraufführt. " Dürfen wir? Konkret: War Ausschwitz Teil der großen Pflügearbeit, sollte die christliche Freundin meiner Mutter es so sehen, als sie mit den Kindern des jüdischen Heimes in die Gaskammer ging? "Die Kinder und ich und all die Kinder und Freunde, die schon vor uns abgeholt wurden, wir sind Teil der großen Pflügearbeit Gottes, mit dem er Verkrustetes...?" Sehe nur ich da eine Diskrepanz, die vielleicht garnicht existiert? Oder müssten vielleicht unser Gottesbild geändert werden?  
tg
22.06.2020
15:55 Uhr
     
Was heute Glaube sein könnte- ein Versuch
: Die Vision unseres Glaubens, die Substanz, die Tiefendimension, für die wir Kirche brauchen und ihre Organisation, die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, Kirchensteuer, die Verwaltung- was ist das Wesen der Kirche? Wofür brauchen wir all die Strukturen, das Personal, für welches Sein all das Machen?
Wem dient der Gottesdienst und womit? :
Gott- das Kraftfeld des liebenden Seins, erstaunend merken, es einsaugen, es stärken, mich in ihm wahrnehmen- das ist christlich Glauben. Ich will in Gott leben, mein InGott will ich mir geschehen lassen.
Und die Wirklichkeit will ich mir geschehen lassen als spirituellen Ort, offen nach vorn will ich mich sehen. Auch vorne ist Gott, das Vorne ist gottvoll, Im Zukünftigen kommt Gott entgegen. Freud und Leid sind darum voller Chancen, voller Anfang,
Wir sollten Geduld haben und auch alles Ungelöste im Herzen aushalten- vielleicht wächst man ja allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages, in die Antworten hinein (nach Rilke).

Die Bibeltexte für die Predigten sollten als Antworten genommen werden auf Menschheitsfragen und -erfahrungen. Was hält, was trägt, was besteht im Vergehen, was ist das Heilige des Kindes, des Sterbenden, des Liebenden, des Tieres, der Sternenwelten?
Was lässt mich rühmen, jetzt im Augenblick, da mir das Atmen gelingt?
Das Gelingen jetzt macht mich doch lebensdankbar und stärkt mein Vertrauen. Ich erlebe es: “Gott, Du verwandelst meine Klagen in einen Reigen“( (Psalm 30,12). Du bringst mich in Einklang mit Dir. Nicht aus der Welt will ich mich zurückziehen, sondern will mich in der Wirklichkeit als in Gott aufgehoben wissen.
Jesus sagt von sich: “Ich und der Vater sind eins“ (Johannes 10,30). Wenn Gott das Sein ist, Und Jesus sich mit Gott, dem Sein eins weiss, und ich mich zu Jesus zugehörig glauben darf, dann bin ich einbezogen in das liebende Sein.
Und dann ist viel Vollmacht bei mir, das liebende Sein zu genießen und mit zu gestalten. „Wir sind die Bienen des Unsichtbaren“(Rilke), Heiliger Geist bewirkt, die Werdekraft im Geschehen als gottvoll zu merken . Und den Honig dieses Wissens geben wir als Lebensmut, als Teilelust, als Freundschaft zurück ins Geschehen.
Wir eröffnen Zukunft, wissend um den Zauber jeden Anfangs. Aus Selbsterkenntnis wissen wir, dass Abbrüche und Scheitern zum Lebendigsein dazugehören. Aber wir dürfen die Katastrophen sehen als Teil der großen Pflügearbeit Gottes, mit dem er Verkrustetes aufbricht und aus Sterben neue Frucht heraufführt.
Kirche kann auch helfen, sterben zu lassen, was seine Zeit hatte. Auch liebgewonnene Erscheinungsformen von Kirche dürfen nicht ewig dauern. So ist etwas der Pastor als Patron, die Pastorin als Mutter der Kompanie vorbei. Es hat auf Sockel gestellt und überfordert, es hat die Gemeinde entmündigt und ihre Begabungen vernachlässigt. Gebraucht wird der/die Erste unter vielen Geschwistern, die zusammen Gemeinde bauen. Die zusammen Leben verstehen lernen als gottvolle Wirklichkeit. Die Glück, Himmel, Friede, Liebe anfassbar teilen: Wo keiner Herr oder Herrin sein will sondern sie einander beistehen, einander dienen, ein jeder/eine jede mit der Gabe, die er/sie empfangen hat (1.Petrus 4,10).
Im Kern soll Kirche das Staunen über Gott, das liebende Sein, zur Geltung bringen, soll uns begeistern , dass wir eingespannt sind in den Bau des Reiches Gottes. Schöpfungsverbundenheit und eine universale Geschwisterlichkeit ist zu gestalten. Die Schöpfung und der /die Nächste sind als „Liebesbrief Gottes“ zu lesen (Ernesto Cardenal). Sehen wir uns doch von Gott und seinen Millionen Möglichkeiten umfangen, seinen Zukünften, die auch das uns Verlorengegangene verwandelt in Herrlichkeit. Und:
„Gott stirbt nicht an dem Tag, an dem wir nicht länger an eine persönliche Gottheit glauben, aber wir sterben an dem Tag, an dem das Leben für uns nicht länger von dem stets wiedergeschenkten Glanz des Wunders durchstrahlt wird, von Lichtquellen jenseits aller Vernunft. (Dag Hammarskjöld)
Ps. Anregend war für mich ein Vortrag: „Was stirbt in unsern Kirchen und was drängt ins Leben“ von Pastorin Christina Bergmann, abgedruckt im Deutschen Pfarrerblatt 10/2018.
 
Marcus Brettschneider
21.06.2020
11:40 Uhr
  Homepage  
Gott segne Euch, mögen wir bald ein Ende von Corona, Kriege und hohen Steuern haben.  
tg
19.06.2020
14:41 Uhr
     
eben für uns wiedergefunden-von Luther:
Das christliche Leben ist nicht Frommsein sondern Frommwerden, nicht Gesundsein sondern Gesundwerden, nicht Sein sondern ein Werden, nicht Ruhe sondern eine Übung.Wir sinds noch nicht, wir werdens aber. Es ist noch nicht getan und geschehen, es ist aber im Gang und Schwang. Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg. Es glüht und glänzet noch nicht alles, aber es bessert sich alles.!
 
tg
13.06.2020
17:39 Uhr
     
Dazu passt von J. Conrad:
Wie in bewußtem Kontrast zu den Konflikten der Menschen liegt auf allen sichtbaren Dingen der Anschein eines großen heiteren Friedens...
 
Menke
11.06.2020
18:33 Uhr
E-Mail    
Ein Couch, ein Sofa, eine Seele!

Schon Jahre wenn nicht Jahrzehnte, steht mein Sofa einst gekauft zu zweit, nach vielen Umzügen in meinem Wohnzimmer immer noch.
Vieles hat das Sofa so stehend im Raum, von den Launen der Besucher in den Jahren schon abbekommen, aber auch dann und wann spürte es ihre Zufrienheit.
Wenn auch die Last so manches mal, auch noch so erdrückend war, das Sofa hielt das Alles über die Zeiten aus.
Vielen Besuchern, konnte das Sofa so glückliche Stunden ihres Lebens geben.
Bei manchen Besuchern aber, spürte mein Sofa die Besucher nicht ganz im Reinen, da Leute von seiner Sitzfläche schon bald sich erhoben.
So möchte ich den Couch noch immer nicht missen, wenn auch in den vielen Jahren ihm Menschen zugesetzt haben.
 
tg
11.06.2020
16:04 Uhr
     
Resonanz geben- also antworten, reagieren, sich melden, seine Meinung sagen, sich mitteilen, aus der Deckung kommen. sagen, was Sache ist; sagen, was man davon hält. Auch hier. Bitte.  
tg
10.06.2020
14:34 Uhr
     
Ja, Irgendjemand hat unsere Page und andere gehakt- Mein Provider hat es wieder heil gemacht. Dank ihm .TG  
do
09.06.2020
20:04 Uhr
     
Schön, dass Ihr wieder da seid! Freude, dass Lebensmut auch in der "neuen Realität" weiter besteht!

do
 
tg
01.06.2020
14:49 Uhr
     
Eine stärkende Predigt von Willfrid Knees

PREDIGT Pfingstmontag Ökumenischer Gottesdienst Rostock Marktplatzvon Willfrid KneesPredigttext: Joh 4, 19 – 26 “Gott ist Geist”Liebe Gemeinde,Was kann man machen, wenn man nichts mehr machen kann?Was kann man machen, wenn man nichts mehr machen kann?< - Diese Frage stellt sich im Leben auch ohne die von außen auferlegte Lockdown Situation früher oder später: - Bitte, denken Sie einmal mit mir darüber nach, wann haben Sie eine ähnliche Situation schonmal erlebt? Nichts mehr ausrichten können. Nur noch warten. - In Grenzsituationen, wenn wir nichts mehr tun können, entscheidet sich, wovon wir leben, wer oder was uns trägt und hält.„GOTT IST GEIST...“, ein Wahnsinnssatz im Joh.ev. - Paulus sagt es so: „Der Herr ist derGeist, wo aber der Geist des Herrn ist, das ist .... Freiheit!“„Geist“ meint nicht „Köpfchen“, Klugheit, Intelligenz, jedenfalls läßt „Geist Gottes“ sich nicht darauf reduzieren. Es geht auch nicht um „Schöngeistigkeit“. – „GOTT IST GEIST“ - Gott ist vielmehr als die Summe aller Teile. Ein mittelaterliches Wort drückt das Staunen so aus: „Nichts ist so groß, Gott ist noch größer; nichts ist so klein, Gott ist noch kleiner.“ In dem Gespräch zwischen der Frau aus Samarien und Jeschuah geht es um die Frage: Gibt es einen ORT auf Erden, an dem Menschen Gott näher kommen?Damals bestand eine Konkurrenz zwischen dem Tempel der Samaritaner, einer jüdischen Gruppierung, die es bis heute gibt; sie hatten den Tempel auf dem Berg Garizim, und die Judäer hatten ihr Kultzentrum in Jerusalem auf dem Berg Zion im Tempel Salomos.Wo kommst Du Gott nahe?-Hier in der Marienkirche z.B. oder in der Christuskirche .... oder in Taizé?-Oder hast Du Gottes Nähe gespürt, als Du ein Neugeborenes auf den Arm nehmen durftest? Für mich war das einer der eindrücklichsten Momente meines Lebens!-Wo kommst Du Gott näher? – In der Natur? –Im offenen Gespräch mit einem Menschen? In der Meditation? JA! All das sind mögliche Orte / Zeiten und Umstände erlebter Gottesnähe! Man kann in einer Kirche Gottes Nähe erahnen --oder auch durchgehen und dies und das interessant finden und abfotografieren. – Es kommt immer auf die Empfindung an, ob in mir etwas geschieht, nur wenn ich mich öffne und berühren lasse, kann ich erfaßt werden.....Gott ist immer da, auf dem Quivive. Geduldig. Wartend. Langmütig, - bis ein Mensch endlichaufmerksam wird. AN JEDEM ORT DER WELT KANNST DU GOTT BEGEGNEN! - „G O T T I S T G E I S T!“ Und wenn Du Deinen Geist öffnest, und das heißt im biblischen Sinne, Dein Herz, - wir dürfen “Geist” nicht griechisch verstehen, als ob es nur um den Kopf ginge!- Es geht auch um Deine ganz Leiblichkeit, Deinen Atem, Deine Gefühle, Dein inneres Ohr ---- offen werden für Gottes Gegenwart: GOTT IST DA, WO MAN IHN HINEINLÄSST!„Beten ist ja nichts anderes als ein friedvolles und liebevolles Einströmen Gottes!“ (Johannes vom Kreuz/ Juan de la Cruz) ABER: Selbst auf das Gebet läßt Gott bzw. eine Gottesbegegnung sich nicht reduzieren! G o t t i s t i n d e n Z w i s c h e n r ä u m e n.Gott ist da, wo Menschen miteinander in eine echte Beziehung treten. Besonders in der Liebe,wenn zwei miteinander in die „Schwebe des Lebendigen“ kommen (vgl. Max Frisch).> Gott ist aber auch im Streit, - wenn Menschen unterschiedliche Sichtweisen haben und fair miteinander ringen. – Vor allem ist Gott da, wo ein Mensch an einer Schwelle steht und sich nicht drüber traut. Wenn ein Mensch ringt um die Wahrhaftigkeit in seinem Leben. Gott ist da, wo einer nicht wegläuft vor sich selbst und seinen Lebensfragen! – Jakobs Kampf am Jabbok: „Ich lasse Dich nicht, Du segnest mich denn!“Gott ist gegenwärtig, nur wir sind oft abwesend!Und Gott kommt manchmal als Überraschungsgast – in einem unbekannten, einem fremden Menschen, und wir werden ́s erst im Nachhinein gewahr. Davon erzählt das Leben und erzählt die Bibel viele Geschichten! Ohne Gastfreundschaft wäre Paulus mit den Leuten des neuen Weges nicht nach Europa gekommen. Sie hatten Schiffbruch erlitten. Sie wurden aufgefischt aus dem Mittelmeer vor der Insel Malta – und aufgenommen: “Sie waren ungewöhnlich freundlich uns gegenüber!“, berichtet die Apostelgeschichte (Apg 28,2).An der Einstellung gegenüber Gästen und Neuankömmlingen ist ablesbar, wes Geistes Kind ein Mensch ist. Gott ist da, wo ein Mensch dem anderen zum Helfer in der Not wird.Gott ist da als Energiefeld gegenseitigen Wohlwollens.Gott ist da als Netzwerk gegenseitiger Hilfe - aus freien Stücken.„Gott ist Geist“, d.h. Gott ist nicht einzufangen hier oder dort durch diese oder jene Methode.Auch die besten Yogaübungen und Meditationstechniken können höchstens nur das Feld bereiten, den Acker menschlicher Trägheit pflügen. Aber den Samen des Geistes können wir nicht hervorzaubern, nicht aussähen und zum Wachsen bringen. ES IST GNADE, es sind gnadenhafte Momente göttlicher Initiative. Und meist erst im Nachhinein wird ́s uns bewußt: „Hier ist Gottes Stätte und sein Zelt gewesen!“.(Pause)Und doch: Menschen, die sich tag für tag öffnen für die Gegenwart Gottes, sich bewußt selbst l o s l a s s e n, um von Gottes Energiefeld neu ausgerichtet zu werden wie Eisenspänevom Magneten, solche Menschen werden anders leben, anders auf andere zugehen, - zwanglos, einladend, mit Vorschussvertrauen.Gottes Geist ist ganz umsonst da für uns – wie die Luft zum Atmen, nur: wir können sie nicht besitzen! Gottes Geist ist keinWissensschatz, Du kannst ihn nicht auf Vorrat speichern.Immer neu gilt es, sich einzuschwingen, in Resonanz zu kommen, empfänglich zu werden.Gottes Geist weht, wo er will! – Wissen kannst Du Dir auch über Suchmaschinen aus der Cloud holen; Gottes Geist aber ereignet sich spontan im „Sakrament des Augenblicks“, in einer Begegnung, in einem kreativen Prozess.Nur der Dudelsackpfeiffer kann Atemluft einen Sack voll speichern – und presst sie dann hervor. Darum klingt es dann auch so gequält... Gottes Geist ist nicht zu pressen.Darum: SELIG sind, die da ARM sind im Geist! - Das sagt Jesus. - Sie wissen: Ich habe keine Methode Gottes Geist zu bändigen. „Wie sind Bettler (um Geist), das ist wahr!“ (MartinLuther kurz vor seinem Tod.) Doch jederzeit an jedem Ort kannst Du in Beziehung treten:Geh ́ in Dein Kämmerlein. Gott ist für Dich da. „Siehe, um Trost war mir sehr bange, Du aber hast Dich meiner Seele herzlichangenommen, dass sie nicht verdürbe!“, sagt einer, der ́s erfahren hat (s. Jesaja 38).Und wenn viele miteinander sich einschwingen und empfänglich werden, kann Gottes Geist so zünden, dass aus all den vielen Einzellichtern eine große Flamme wird - „Schwarmintelligenz“. Also, was ist zu tun, wenn Du nichts mehr tun kannst? - Werde Dir bewußt, was alles für Dich getan wird in diesem Moment! Du atmest. Dein Blut zirkuliert. Das Wunder des Lebens ist in Dir im Gange – und um Dich herum auch. Vertraue Dich nur an. - DAS IST DIE EINE ÜBUNG, die wir trainieren können: uns loszulassen. Lassen, loslassen – und Du wirst spüren: irgendwann bist Du wieder bei Trost. Gottes Geist strömt in Dich ein. Du atmest auf. Gott atmet auf in Dir.AMEN
 
Flügelfreundin
01.06.2020
10:19 Uhr
     
Was richtet mich von innen her auf? In letzter Zeit nur eins: Die Tatkraft und Gestaltelust im Garten. Ich habe ihn etwas umgestalten lassen und selbst jeden Tag gejätet, gepflanzt und gewässert. Dann, wenn etwas anders geworden ist und ich wieder drin bin, kommen die Vögel. Ich habe das Gefühl, dass sie ihn sich ansehen. Natürlich bringt das Umgraben und Pflanzen auch schöne Würmer hervor. Mich hat das mit großer Befriedigung und Ruhe erfüllt. Es war der Ausgleich zu den Zahlen. Stromlinienförmig? War ich nie. Man hat dann aber weniger sogenannte Freunde. Rosen habe ich aufgegeben. Ich bewundere jeden Menschen, der Rosen kann. Ich bin auf Hortensien, Lupinen, Rhododendron, Tulpen und Narzissen übergegangen. Die Wiese wurde kreisförmig gemäht unter Stehenlassen von Gänseblümchen und verschiedenen blauen, und so kommt es, dass inzwischen Bienen anlanden, auch angezogen vom Flieder. Der Garten wird nicht nur für uns gemacht, sondern auch für Insekten und Vögel. Die Natur ist das beste Geschenk des Lebens. Zwischendurch streiche ich die Gartenmöbel farbig. Gerade flog ein Kohlweißling vorbei. Ich habe viel Farbe in den Garten gebracht und glaube, dass Schmetterlinge Farbe brauchen und verschwinden, wenn alles nur grün und steinig ist. Sie brauchen die Farbe zum Schutz. Es steht auch ein stabiler Hundenapf auf einem Gestellt draußen, aus dem die Vögel trinken können. Ich bin noch längst nicht fertig, und das ist gut so. Während ich den Garten so aufpeppe mit Farbe, denke ich an Giverny, einen der bezauberndsten Orte, die ich kenne. Ein Teich wäre schön. Und dann der Pinsel.  
tg
31.05.2020
16:06 Uhr
     
Und noch das: Heiliger Geist ist Gottes Atem . Der belebt uns in Gestalt von Lebenskraft, Liebeskraft, Mutkraft, Zeuge- und Gebärkraft, Friedenskraft, Tatkraft, Gestaltelust, Erfreulust, Teilelust, Hilfsbereitschaft, Verstehvermögen, Friedenswillen und Umarmungswonne. Und was noch ?  
TG
30.05.2020
12:59 Uhr
     
Heiliger Geist ist Lebenskraft in geistiger Form. Unser Körper braucht Brot, unsere Seele ernährt sich von Worten, Bildern, Ideen, Gedanken. Wir müssen wissen, was wir bedeuten. Von außen können wir uns behängen noch und noch mit erlauchten Zeichen des Wichtigseins. Aber in uns ist Heißhunger nach dem, was uns von innen her aufrichtet.

Schon dieses Lechzen nach innerer Gewißheit ist Heiliger Geist. Und wir werden aggressiv gegen Menschen, die uns stromlinienförmig anpassen wollen ihren Bedürfnissen. Du kannst nicht zufrieden sein damit, den Leuten zu gefallen, kannst nicht wert sein wollen, was deine Mutter, dein Chef, dein Partner dir zumißt. Du brauchst Heiligen Geist, der dich leuchten macht.

Lechzen nach Gewißheit zu taugen ist es auch, wenn...... Aus einer Predigt , in St.Severin gehalten. zu findenauf:
"lebensmut.de"Archiv , Predigten, Archiv, Heiliger Geist
 
Lisa
27.05.2020
16:43 Uhr
E-Mail Homepage  
Vielen Dank für diese Wertvollen Informationen eurer Website. Fühle mich sehr gut aufgehoben wenn ich mich hier aufhalte und mich weiterbilde. Liebste Grüße  
Menke
24.05.2020
14:55 Uhr
E-Mail    
Glaube kann auch den unwissenden treffen!

Im Fernsehen stellte kürzlich ein angehende junger Theologe, einem Pater aus einem Kloster die Frage, wie ist Jesus in den Himmel aufgefahren.
Die Antwort war, auf einer Wolke als Geist, entschwebte er den Blicken seiner Jünger.
Da war für mich die Frage, wie kommen wir fassbar am Ende in den Himmel, der uns ja von Jesus versprochen ist.
Glaubten die Jünger damals, Jesu fahre in den Himmel auf zu seinem Vater, obwohl sie das nicht wirklich sehen konnten.
Nur Ihr gewachsener Glaube daran, wo Sie mit Jesu umherzogen, verschaffte Ihnen durch Gottes Geist, die Eingebung dabei gewesen zu sein.
Die Frage nach der Himmelfahrt Jesu, war nach meinem Verständnis nach der Überlieferung der Bibel beantwortet, aber nicht zu verstehen.
 
tg
21.05.2020
09:41 Uhr
     
Himmelfahrt heißt "Gott ist bei uns", Der Jesus hat die uns zugewandte Seite Gottes gezeigt. Und Jesus bleibt bei Gott, heißt: Gott ist uns Schöpfer und Heiland. Also in Coronazeiten: Auch diese Zeit ist Gottes Zeit. "Und fahr ich durch die Höll,ist Christus mein Gesell."Der uns durch Höllen und Himmel führt, ist allerletztlich der heimholende, heilende Gott. Heißt auch: Irgendwann kommt uns der Tod zur Hilfe, dass auch wir zum Himmel fahren-also im Ganzen bleiben.  
tg
19.05.2020
18:45 Uhr
     
Ja- Mitsein ist das Wesen Gottes und Mittun. Das ist auch unser Wesen,wenn wir richtig ticken: mitsein und mittun. Teilnehmen,mitfühlen, Gelingen möglich machen. Leben ist Arbeit. ..."und wenn das Leben köstlich gewesen ist , ist es voll Mühe und Arbeit gewesen"(Psalm 90).Gott müht sich doch auch. und geht mit seiner ganzen Schöpfung erst noch auf den Sabbat zu-wo Fried und Freude lacht. Feiern wir nach getaner Arbeit doch in Vorfreude.  
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