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Dagmar
17.02.2003
10:16 Uhr
E-Mail    
Lieber Christian,
hätten 1989 die Menschen im Osten so gedacht, gäb es die Mauer heute noch. Menschen können etwas beweben, zugegeben nicht immer. Wäre da nicht die Hoffnung wäre es ziemich trostlos.
Gruß
Dagmar Clausen
 
Christian
16.02.2003
21:36 Uhr
     
Ist es nicht schlimm, dass, so wie vor 70 Jahren, immer noch einige Wenige Macht und Gewalt über Viele haben? Hitler sagte: ich will den Krieg! Millionen von Männern und Frauen haben dadurch ihr Leben verloren. Nie wieder! höre ich jedes Jahr bei den Gedenkfeiern zu Allerseelen.
Bush und Blair und Konsorten sagen auch: wir wollen den Krieg!
Tausende werden wieder ihr Leben verlieren. Und zu Allersellen werd ich trotzdem wieder hören: Nie wieder!
Hitler hatte seine Wahnideen, einige Speichellecker halfen ihm beflissendlich, diese umzusetzen. Und die kleinen Soldaten durften dafür sterben. Hiler wird dafür verdammt, zu Recht!
Und Bush und Blair und Konsorten? Und sonstige Kriegstreiber, denen es um Waffen-oder Ölgeschäfte geht?
Wir kleinen Leute sollen brav zum lieben Gott beten, dass er einen Krieg verhindern soll, den die "Großen Staatsmänner" mit aller
Macht und Entschlossenheit führen wollen? Oder müssen, weil sie von denen, die sie an die Macht gebracht haben, dazu getrieben werden! Gut ist es sicher, wenn "der kleine Mann" ein Zeichen
setzt gegen die Großen da oben, die sowieso tun, was sie wollen.
Aber es wird sie nicht sonderlich beeindrucken, sieht man auch!


 
do
16.02.2003
18:14 Uhr
     
Nur zur Kolumne im Moment, da die Predigt noch nicht zur Verfügung steht . Erst einmal ein aufrichtiges Dankeschön für diese weisen Worte. Ich habe sie ausgedruckt und werde sie in meiner Umgebung weitergeben, da sie mich sehr bewegt haben, mehr als mancher "einseitige" Kommentar, der sich leicht anti-amerikanisch anhört .

Dass beide "kriegerischen" Seiten angesprochen werden, erscheint mir unabdingbar - selbst Bush und Poiwell halten augenscheinlich heute (soeben, um 19 Uhr im TV angekündigt) eine neue UN-Resolution und friedliche Lösung doch noch für möglich , wollen jedoch weiter Druck auf den Diktator ausüben ...

Im Dezember hörte ich eine Lesung von Hilde Domin und sie zitierte aus einem ihrer Werke und rief aus "Abel, steh auf!" und sagte dazu "Wenn Abel nicht von seinem Bruder Kain erschlagen worden wäre, sondern nach dessen Angriff sich erhoben hätte, wäre der Menschheit dieser Hang zum Brudermord wohl erspart geblieben ... " Leider konnte Abel nicht mehr aufstehen, trotz dieses eindringlichen Flehens.

Nun liegt es wahrhaftig an uns allen, mit aller Kraft um Frieden zu beten und dafür, dass alle Seiten bereit sind, dafür einzutreten.
 
B.Hohmann
16.02.2003
16:28 Uhr
     
Ist das nicht toll, wie viele Menschen dieser Tage unterwegs waren, um von den Verantwortlichen Politikern eine friedliche Lösung in der Irak- Frage einzufordern?
Ich fand im EG diesen Liedtext und bin erschrocken über die anhaltende Aktualität; Aktuell wie zur Zeit seiner Entstehung in den 80ern in der DDR:

Gib Frieden, Herr, gib Frieden
Die Welt nimmt schlimmen Lauf
Recht wird durch Macht entschieden,
wer lügt, liegt obenauf.
Das Unrecht geht im Schwange,
wer stark ist, der gewinnt.
Wir rufen: Herr, wie lange?
Hilf uns, die friedlos sind!

Gib Frieden, Herr, gib Frieden!
Die Erde wartet sehr.
Es wird so viel gelitten,
die Furcht wächst mehr und mehr.
Die Horizonte grollen,
der Glaube spinnt sich ein.
Hilf, wenn wir weichen wollen
Und lass uns nicht allein.

Gesungen wird das jetzt seit drei Wochen freitags zum Friedensgebet in der Dorfkirche von Kreutzmannshagen
 
Sabine
16.02.2003
15:41 Uhr
E-Mail    
Habe gerade die Kolumne gelesen, die Predigt dazu habe ich nicht gefunden.......macht nichts, ich habe auch so meine Gedanken zu dem Thema.
Immer wenn ich in den letzten Tagen die Bibel aufschlage, habe ich eine Stelle, in der es um Krieg und Kampf geht. Dabei ist mir erst mal bewußt geworden, dass die Menschen schon immer aufeinander eingeprügelt haben, selbst wenn ihnen das Motiv nicht so klar war.
Was natürlich jetzt so fatal ist, sind die Waffen. Mit wenig Einsatz können ganz viele Menschen fürchterlich geschädigt werden.
Und mir kommt es so vor, als ob nicht einer richtig weiß, warum er kämpfen will. Die Waffen sind da, also müssen sie auch benutzt werden.
Dazu fällt mir eine andere Version des "Habenwollens" ein. Ich diskutierte mit einer Frau, die sich Medikamente verschreiben ließ, diese abholte und ohne nachzusehen in den Mülleimer warf. Auf meine Frage, warum sie sich die Medikamente verschreiben läßt, wenn sie sie doch sowieso nicht nimmt, meinte sie: Ich zahle die Krankenkasse, also stehen sie mir zu, aber da ich weiß dass die Medikamente eh nicht helfen, nehme ich sie nicht. Ich brauche auch keine Medizin, aber ich will das , was mir zusteht. Sie wurde etwas unwirsch als ich erwiderte, dass sie die Medikamente doch gar nicht zu beantragen bräuchte, sie solle doch froh sein, die Krankenkasse nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Schließlich gebe es genug Menschen, die Medizin bräuchten, sie aber nicht bekämen, da keine vorhanden ist. Völlig unverständlich schaute sie mich an: Aber wenn sie mir doch zusteht?
Und so kommt mir diese ewige "Kriegslust" vor, keiner braucht ihn, keiner will ihn, aber einige die die Möglichkeit dazu haben, wollen diese auch nutzen.
TG, Sie haben das richtige Gebet, beten wir um Klugheit.
Mein Großvater sagte einmal: Wisse immer was Du tust - aber tue nicht alles, was Du weißt!
Beten wir alle gemeinsam, dass unsere Schutzengel viel Klugheit und Großmut verteilen, Großmut, nicht alles zu tun, was möglich wäre.
 
Traugott Giesen
16.02.2003
15:12 Uhr
     
Sagt mal was zu der Kolumne zuum Krieg und zur Predigt mit gleichem Thema. HGebt mal Laut. TG  
Christian
15.02.2003
23:53 Uhr
     
DANKE do, du hast recht. Obwohl ich so mit Gott nicht mehr viel rede, weil ich einfach enttäuscht bin von Ihm, sage ich manchmal Danke, dass ich meinen Freund haben darf. Er ist ein ganz lieber Kerl, hält wirklich sehr viel auf unsere Freundschaft. das ist mir bewußt geworden, nachdem ich ihn rausgeschmissen habe. Er ist mir nachgegangen und hat mir erklärt, dss er ein Ende unserer Freundschaft nicht so einfach akzeptieren würde. Da kann ich wirklich noch viel lernen von ihm. Und er mag mich, mit meinem
Hass und Zorn, meinen Gefühlen für ihn und meiner Eifersucht. Ich selber tu mir da schwer, mich mit DIESEN Gefühlen anzunehmen. Langsamer Lernprozess. Und das ICH WILL bzw. WILL DAS NICHT
ist sehr stark in mir. Auch ein langsames akzpetieren, dass ich eben so bin. Wahrscheinlich durfte ich diese Trotzphase in meiner Kindheit nicht ausleben, kann mich nicht erinnern, alles verschüttet.
Seit dem Tod meiner Mutter diese Phase extrem stark da. Und die
Rachegelüste. Möchte mich eben revanchieren. Habe das Streiten (noch) nicht gelernt. Das mich zur Wehr setzen. Eher das Setzen von Knallefekten: Schluß, Aus, Ende. Oder: wie du mir, so ich dir.
Wenn du mir weh tust, tu ich dir auch weh, auf meine Art und Weise. Aber es ist halt nicht leicht, los-zu-lassen, etwas einfach herzugeben. Gewaltige Lebensumbrüche anzunehmen und damit fertig zu werden, wie eben durch Tod oder Partner-oder--Freundschafts-veränderungen. Aber ich will nicht aufgeben.
Auch wenn gegenteilige Wünsche und Gedanken da sind.
Genug für heute. Gute nacht, schönen Sonntag!
 
do
15.02.2003
15:59 Uhr
     
Lieber Christian, ist es nicht eigentlich schon ganz schön, dass Du gute "Valentins" hast verschenken können und dafür Adressaten hattest ? Und dass ER Dir eine SMS schickte, in der er dir bedeutet, dass Du ihm etwas bedeutest ... dass er Deine Freundschaft schätzt, dass sie ihm wertvoll ist. Hüte diese Freundschaft und freue Dich daran, auch wenn Deine Zuneigung sich auf einer anderen Ebene abspielt als seine ... kannst Du ihm doch auf der Freundschaftsebene begegnen und vertrauen. Möge ein Blick in den hellen Himmel und die voraussichtlich sternenklare Nacht Dir Trost, Freude und Ruhe spenden. do  
Christian
15.02.2003
14:56 Uhr
     
hallo Freunde, es tut weh, wenn man, wie zu St. Valentin, Zeichen der Liebe ausschickt und keine zurückbekommt. Und die Eifersucht mich quält, dass eine bestimmte Person einen Liebesbeweis bekommen haben wird. Und ich nicht. ICH WILL aber auch sowas bekommen! Will aber nicht darum betteln.
Habe am Vorabend ein SMS bekommen, dass es schön ist, dass ich da bin, als Freund. Einerseits schöne Nachricht ja, andererseits will ich mehr sein als nur Ablade-oder Tankstelle.
Zwei Seelen in meiner brust. Die eifersüchtige und wütende Geliebte und der gute (perfekte) Freund, der ich sein möchte. Ergibt ziemliche Reibereien. Wohin mit den Spannungen, Emotionen?
Laufe, langlaufe, trommle, bitzle, und trotzdem geht noch soviel vehement gegen mich selber, schade.
Aber: so bin ich, aus welchen Gründen auch immer. Langsam lerne ich, es mir zu erlauben, so zu sein.
Schön, dass es diese Seite gibt, die Aussprachemöglichkeit, die Zusprüche, die Anteilnahmen. DANKE! Seit behütet, ja!
 
Sophie D.
14.02.2003
17:24 Uhr
     
"Bei mir in der Schulklasse in Bochum gab es mal einen Jungen, der kam eines Tages mit einem richtig langen, scharfen Messer in die Schule. Der Lehrer fragte ihn: sag mal, was soll das? Was willst du mit diesem Dolch? Aber meine Hose, antwortete der Junge, hat doch so eine schöne Messertasche. ... Die Amerikaner erinnern mich an diesen Jungen. Die haben diese tollen Waffen entwickelt, sie haben Zehntausende von Soldaten unten am Golf, und irgendetwas muß da jetzt mit passieren." Zitat H. Grönemeyer, gerade gelesen im aktuellen Spiegel. Bundestagsdebatte gesehen, Bericht von der UN-Sitzung gesehen, wir sprechen jeden Tag über den drohenden Krieg. Bin stolz auf unseren Bundeskanzler, richtig stolz. Er hält sein Wahlversprechen ein. Ich freue mich auch über die Vielen, die zu den Friedensdemonstrationen gehen. Kann ein gutes Buch zum Thema Frieden empfehlen: Jürgen Todenhöfer: Wer weint schon um Abdul und Tanaya? Die Irrtümer des Kreuzzugs gegen den Terror (Herder-Verlag). J.T. steht fest auf Seiten der USA, lehnt einen Krieg aber dennoch ab. Zitat J.T.: "Es könnte sein, daß wir 30 Tage Bomben auf den Irak mit 30 Jahren Terrorismus bezahlen." Beten wir, daß die USA sich besinnen und eine friedliche Lösung anstreben. Im Jahr der Bibel ein Satz aus ihr:
Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe (Joh 12,46).
Und Kriege sind Finsternis. Wer will was dazu sagen?
 
Wolfgang
14.02.2003
14:07 Uhr
     
Die Kraft der Trauung in St. Severin hat leider nachgelassen - nie hätte ich das gedacht- , alles scheint verloren. Oder Gutes gewonnen ? Habe mich verlaufen - oder Neu gefunden ? Wer bin ich schon, das zu wissen ??
Schön, dass es diese Seite gibt, statt des Buches in St. Severin. Irgendwann werde ich auch dort wieder sein, mit wem ? Oder alleine?
Liebe Grüße!!
 
do
13.02.2003
14:24 Uhr
     
Hellblauer Himmel und Sonne, in den hohen Bäumen auf dem Friedhof wiegen sich Meisen, zwitschern fröhlich, und ein dunkelbraunes Eichhörnchen läuft mir über den Weg, der zum Grab meiner Eltern führt - ja, sie fehlen mir immer noch, auch Jahre danach möchte ich einfach mit ihnen mal wieder sprechen können, lasse aber los und bringe ihnen Blumen zum Valentinstag. Ein Lächeln und einen sonnigen Gruß schick ich all denen, die diese Page so liebevoll beleben.  
Sophie D.
12.02.2003
15:08 Uhr
     
Lieber PTG! Wir haben uns hier nur ein wenig beholfen, also wiikommen zurück! Ich freue mich auf neue Predigten. Die letzten drei Kolumnen waren sehr gut. Schön, das Bild vom Birkenstamm. Gruß, S.  
T Giesen
12.02.2003
07:56 Uhr
     
Ihr Engel, die Ihr die Page "lebensmut " so stark gemacht habt. Ich entdecke immer neue Sachen- Fein die Losungen, und alle Schreiben -ich dachte, sie seien verabschiedet, aber ist ja alles da- Dank Dank TG  
Traugott Giesen
10.02.2003
19:28 Uhr
E-Mail    
Zurück aus dem Urlaub-Mallorca-mit Sturm und Apfelsinen von den Bäumen-sehe ich mit Freuden die neugestaltete Lebensmut-page, klasse, noch viel spannender, lockender, zuzupacken. Dank der wunderbaren Webmasterin. Sehr, sehr lieb.
Ihr habt ja manches ins netz gesetzt. Am stärksten ist , dass Ihr aufeinander eingeht. Es ist doch viel Kraft zum Tröstn in der welt. Ich wünsche unsd noch mehr Mut zum (Mit)teilen.
Nat6ürlich bleibt die Trauer bei uns- aber sie bleibt nicht schwarz, sie bekommt andere Farben. Und das, der fehlende rückt aus dem Mittelpunkt im Laufe der zeit. Die junge Birke an unserm haus hatte vor 20 Jahren einen ihrer zwei Aste/Stämme verloren. Jetzt hat sie sich so langsam aufgerichtet um eine neue Mitte. Also Langzeitaufrichten steht den Trauernden bevor.
Trauer über den Verlorenen-Aber das Geliebthaben, Geliebtwordensein von genau diesem Menschen ist Bestandteil der eigenen Person, und die Liebe kommt in andern Kleidern wieder!!!!!!!!!!!!!!!
Sicher fehlt die geliebte Schwester, aber jetz tmuß man das schwesterliche bei andern suchen und in sich selber auch- und mal wieder zur Kirche. da kann man sich Freundeskreise aufbauen. Kaffenach dem Gottesdienst und reden, reden- Ich Bitte traut Euch mal wieder an neue Erfahrung .
"Wagen muß man etwas , wofür das herz schlägt "- das ist es !
Vergib uns unsere Schuld!, Ja laß sie Dir vergeben sein, was schleppst du noch mit dir rum? Such deinen Pastor auf, sag du willst was beichten und willst die Zusage der Vergebung. Man muß es aussprechen.
Das Gefühl "hier mag mich keiner" ist Spiegelung der eigenen Meinung. Du magst dich nicht, das findest du in andern Gesichtern wieder, weil die ja dein abweisendes, dich nicht leidenkönnendes Gesicht sehen- Sie gucken, wie Du: Gelangweilt, was Wunder: gibst Du ihnen Anlaß zur freude? Zeig dein röhliches Gesiocht- Sprich nur einen an: Du siehst sauer aus.. erzähle.. und er legt los. Und braucht dich, lernt dich mögen, vielleicht.
Kirchenvorstand Gratuliere Segen Dir- Und viel Lachen , Reinknien, Kaffee nach der Kirche anbieten-sofort helfen vier Menschen mit. Bleibt behütet TG
 
Sophie D.
06.02.2003
10:02 Uhr
     
Liebe Bettina Gosslich! Es geht noch weiter, das Vaterunser:
"Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern"
Was sind unsere Schuldiger? Ich meine, es sind nicht nur die außen, sondern auch die inneren Peiniger, die Ängste, die Sorgen, das Gewissen. Wenn wir lernen, den inneren Peinigern zu vergeben und uns so anzunehmen wie wir sind, dann lernen wir auch, den Anderen außen zu vergeben, und wenn wir das lernen, spüren wir auch, das Gott uns vergibt, Gott, der uns ja so will und vor allem will, daß wir nicht zu sehr mit dem Leben hadern. Aber das erfordert Entwicklung, nicht auf der Stelle treten. Nur in der inneren Entwicklung schafft man es, hin und wieder ja zu sich zu sagen und sich auch etwas zu vergeben.
 
Dagmar Müller-Funk
04.02.2003
13:40 Uhr
E-Mail    
Die Predigt an die Kirchenvorsteher hat mir richtig gut getan. Auch ich kndidiere in diesem Jahr in der hiesigen Gemeinde für dieses Amt. Ganz freiwillig war das nicht. Eine Verpflichtung auf sechs Jahre! Unsere Hannah wird dann in der 2. Klasse sein, Sophie in der 4. und Martin auf die weiterführende Schule gehen - Sophie ist seit einem halben Jahr im Kindergarten. Aber: soviele Leute gibt es nicht, die bereit sind das Amt zu tragen und - so groß die Vorteile des Alters des amtierenden Kirchenvorstandes sein mögen - eine frische Jugendarbeit auf die Füße zu stellen ist immerhin ein lockendes Ziel! Grade weil wir drei Kinder haben und nicht trotzdem. Grade weil ich meinen Kindern Kirche ermöglichen möchte, die sie spirituell begleitet und ihnen in mancher Lebenssituation etwas an die Hand gibt, das kostbarer ist als Markenkleidung und die "richtigen" Freunde. Unsere Gemeinde noch familienfreundlicher machen, vielleicht einen Hausaufgabenkreis ins Leben rufen (für den Hort fehlen die Räume), es gibt soviel zu tun und obwohl ich weiß, dass die Belastung nicht unerheblich ist - freue ich mich drauf, sollte ich gewählt werden.

Wünscht mir Segen, das ist das einzige was ich wirklich brauche. Und im Oktober bin ich wieder für ein paar Tage auf Sylt ...

Alles Gute aus Oberursel
Dagmar
 
Sabine
31.01.2003
18:03 Uhr
     
Ist es nicht immer so im Leben, dass man sich Liebe in welcher Form auch immer "verdienen" muß? Es gibt nur eine Liebe, die "unverdient" kommt, die Liebe Jesu. Alle anderen Beziehungen zu unseren Mitmenschen müssen erarbeitet und gepflegt werden, auch die Liebe zu uns selbst.
Manchmal benötigt man und frau viel Geduld und Ausdauer in einer Liebesbeziehung. Ob zwischen Mann und Frau, ob unter Freunden, Eltern-Kind, Mann-Mann, Frau-Frau.......Es ist dann gleich in welcher "Paarung", aber nur mit beständiger Pflege bleibt die Liebe.
Ist wie mit den Blumen, die kann man auch nicht nur einmal setzen, gießen und sich dann einbilden, dass sie den ganzen Sommer blühen.......
Antoine de Saint Exuperé schrieb sinngemäß......nur wer die Raupe liebt und akzeptiert, wird den Schmetterling in seiner ganzen Pracht wahrnehmen....

 
Christian
31.01.2003
17:30 Uhr
     
hallo, hab mich mit meinem (Hetero)-Freund wieder versöhnt! Er ist mir nachgegangen-wie der Gute Hirte dem verlorenen Schaf, so kommts mir vor. Ich hätte da Probleme, Zorn und Rache können bei mir sehr heftig sein, wie die Liebe auch. War nämlich sehr gemein-hab ihm die Türe versperrt, etwas, was ich eigentlich nicht zulassen wollte, aber im Zorn ist es gelungen! Er hält zu unserer Freundschaft, hätte ein Aus nicht so einfach akzeptiert. Und er hängt sehr an mir, was ich einfach fazienierend finde, weil ich leider (noch) kein gutes Verhältnis zu mir selber habe. Er ist heute wieder zu seiner Freundin gefahren, tut mir sehr weh, will nicht zu viel daran denken. Aber gestern abend war er bei mir, "verabschieden" vor der Reise, lange da gewesen, gemütlich geplaudert, haben uns beide wohlgefühlt.
Er fühlt sich wohl bei und neben mir, hat er mir bestätigt.
Habe immer das Gefühl, dass mich eh niemand mag, außerdem hab ich da selber Probleme, mich so zu mögen, wie ich eben geworden bin. Aber ich geb nicht auf. geht halt nicht von heute auf morgen. Große Spannung da, einerseits möchte ich die Realität akzeptieren,
dass ich keine Changen habe. Wäre auch ein Freibrief, meinen Gefühlen und Gelüsten nachzugeben und nachzugehen. Und mich zu revanchieren. Andererseits reizt mich das Wagnis einer platonischen Liebe und Treue. Möchte, dass das "mit Links" geht, also wie von selber und ohne Anstrengung. Ein bißchen viel verlangt und zu hoch gegriffen, weiß. Wäre schön, wenn ich mich mit jemanden darüber austasuchen könnte.
 
Sophie
31.01.2003
07:00 Uhr
     
Liebe Dagmar! Ich weiß nicht, ob dieses Buch für Sie geeignet ist, weil ich Sie nicht kenne, es ist auf jeden Fall gut, und PTG hat es auch einmal in einer Predigt zitiert: Peter Noll, Diktate über Sterben und Tod, Serie Piper. Schauen Sie vorher hinein. Alles Gute Ihnen. Leben Sie weiter, was Ihre Schwester an Gutem tat!Ihre S.  
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