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Delta
29.08.2007
08:43 Uhr
     
Tagebücher - Stille - Engel - Bibelenergie

All das war in den letzten Wochen hier zu lesen.
Schön, es lesen zu können.
Aber es erleben dürfen, das übertrifft alles.

Seit Januar ein Tiefschlag nach dem nächsten, immer tiefer bin hin zu einem angepeilten Brückenpfeiler auf der Autobahn und unserem Pfarrer, der mich weinend in der Kirche stehen ließ

Ein Engel ist immer da.
Der zweite taucht auf im Andere Zeiten Magazin.
Der unbändige Wunsch nach Stille, eine Idee, Pläne, ein Anruf: „Kommen Sie her, wir freuen uns". Das war die Zusage für Einkehrtage im Kloster.

Ein Tagebuch muss her. Was denke ich!, es liegt seit Jahren im Bücherregal. Engel zwei hat es mir geschenkt.

Das Urlaubsgedicht von Jakobus am 21.7.
.... Dein Lachen will ich hören, Deinen Klang und in allem Deine Stille

Das kenne ich, aber woher? Es steht im Andere Zeiten Engel -Tagebuch.

-Einkehr, Bibelarbeit, Stille - Stille - Stille, Gottes Gnade –
In den Tagen der Einkehr werden aus den bitteren Tränen Gnadentränen, wie Engel drei sie nannte. Tränen, die mir in den letzten zwei Wochen manches Mal die Sprache verschlagen haben.

Es war ein Erlebnis, wie ich es jedem von euch wünsche.
Bleibt behütet und geht fröhlich in den neuen Tag

Delta
 
Traugott Giesen
27.08.2007
15:21 Uhr
E-Mail    
Rund 400 Menschen bei Friedensgebet nach Übergriffen auf Inder

Mügeln (epd). Nach den Übergriffen auf acht Inder vor einer Woche haben sich am Samstagabend im sächsischen Mügeln rund 400 Menschen bei einem Friedensgebet gegen Fremdenhass und Gewalt gewendet. Bei der Andacht auf dem Marktplatz wurde die Bitte um Frieden und Versöhnung geäußert, aber auch mangelnde Courage und Unsicherheit in der Stadt beklagt. Die Inder hatten nach Rangeleien bei einem Altstadtfest in einer Pizzeria Zuflucht gesucht und waren dort von rund 50 Deutschen verprügelt worden waren.

Der evangelische Stadtpfarrer Stephan Israel bat in seinem Gebet darum, dass "alle Not und alle Schmerzen gelindert werden". Jugendpfarrer Hans-Jörg Rummel rief dazu auf, alle Schuld vor Gott zu bringen, damit wir nicht unter ihrer Last zusammenbrechen".

Der Bürgermeister von Mügeln, Gotthard Deuse (FDP), distanzierte sich in einer Ansprache von der Gewalt. Sie sei nicht exemplarisch für die Einstellung der Mügelner Bevölkerung gegenüber fremden Gästen. Unter Beifall kritisierte er zudem, dass Medien die Bürger Stadt vorverurteilt hätten.

Nach der Andacht zogen etwa 200 Menschen mit brennenden Kerzen durch die Stadt zu der Pizzeria, in der am Sonntag vor acht Tagen die Gruppe Inder vergeblich Schutz gesucht hatte. Vor dem Lokal stellten zahlreiche Teilnehmer brennende Kerzen als Zeichen der Verbundenheit auf. Innen übergaben der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Kolbe, Bürgermeister Deuse und Pfarrer Israel einen Blumenstrauß an indische Angestellte als Zeichen des Willkommens.

Zu dem Friedensgebet hatte die evangelische Kirchgemeinde eingeladen, die sich nach den Übergriffen bestürzt und beschämt über die Ereignisse geäußert hatte. Unabhängig von der Herkunft verdiene jeder Mensch als Geschöpf Gottes dieselbe Achtung, hieß es in einer Erklärung der Gemeinde. Die Gewalttätigkeiten, die von fremdenfeindlichen Parolen begleitet wurden, waren erst von der Polizei beendet worden. Eine 26-köpfige Sonderkommission der Polizei sowie die Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Landfriedensbruchs gegen mehrere Tatverdächtige. (09827/26.8.2007)

N20070

© epd
 
do
26.08.2007
12:10 Uhr
     
Gestern wurde das neue Fenster im Kölner Dom - viel Licht und viel Farbe - nach dem Entwurf des betagten Künstlers Gerhard Richter eingeweiht - eine wunderbare Zeremonie zum Lobe Gottes ...
Am heutigen Abend, um 20.15 Uhr, bringt ARTE 30 Minuten zu diesem Kunstwerk ...
Einen gesegneten Sonntag mit Licht und leuchtenden Farben ! do
 
jakobus
24.08.2007
13:07 Uhr
     
Zu den letzten Einträgen:

Sorge dich nicht um das, was kommen mag, weine nicht um das, was vergeht; aber sorge, dich selbst zu verlieren, und weine, wenn du dahintreibst im Strome der Zeit, ohne den Himmel in dir zu tragen.
Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834), ev. Theologe und Philosoph

Eine gesegnete Zeit!
jakobus
 
rot
24.08.2007
10:35 Uhr
     
Ich möchte mich gerne anschließen, dem MorgenDank von U. Sun !
Deine mit uns geteilten Funde, Dorothee - sind immerwieder LeseWeiden,

eben durfte ich ein Glücksbild sehen : ein parkendes Auto war gefüllt mit Herzensluftballons. Sie wollten schon 'raus, und gen Himmel schweben. Es sind mindestens neunundneunzig.
Alles Liebe !
Ingrid
 
U.Sun
24.08.2007
08:11 Uhr
     
Lieber Do,
vielen Dank für die gehaltvollen dänischen Vitamine. Wunderbar !!
U.Sun
 
do
23.08.2007
10:58 Uhr
     
Auf 3sat im Rahmen der Kulturzeit erfuhr ich etwas mehr über Kierkegaard ... und empfand es als Geschenk, das ich den Lebensmut-Lesern gerne weitergebe ... viel Freude und gute Vitamine ... do

Existieren statt spekulieren
Philosophische Vitamine, Teil 22: Søren Kierkegaard

Man nannte ihn den "Sokrates von Kopenhagen". "Ich laufe mir jeden Tag das tägliche Wohlbefinden an und entlaufe so jeder Krankheit", schrieb Søren Kierkegaard. "Ich habe mir meine besten Gedanken angelaufen, und ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihn nicht beim Gehen los würde. Bleibt man so am Gehen, so geht es schon." Søren Kierkegaards Denken ist Bewegung.

Abgesehen von dem alltagspraktischen Tipp, dass tägliche Bewegung vor Krankheiten schützt, eine heitere Stimmung fördert und das Denken in Gang bringt und hält, charakterisiert diese Briefstelle auch den Grundzug seiner Philosophie: Es ist die Suche nach dem Selbst. Kierkegaard will wieder "ich" sagen lernen und das in einem tieferen Sinn: Es "geht" - im wahrsten Sinne des Wortes - um die Selbstbildung und Wandlung des Selbst.

Gefahr, sich selbst zu verlieren
Selbstbildung, so seine Diagnose, ist in Vergessenheit geraten. Was der dänische Straßenphilosoph seiner Zeit zuschreibt, lässt sich auf unsere Gegenwart übertragen. Das macht Kierkegaard so aktuell. Über die Selbstvergessenheit um 1850 in Kopenhagen heißt es in "Die Krankheit zum Tode": "Man kann recht gut dahin leben, Mensch sein, wie es scheint, beschäftigt mit dem Zeitlichen, heiraten, Kinder zeugen, geehrt und angesehen sein - und man merkt es vielleicht nicht, dass im tieferen Sinne ein Selbst fehlt. Ein Selbst ist das, was in der Welt am wenigsten gefragt ist, und das ist etwas, was am Allergefährlichsten ist, sich anmerken zu lassen, dass man eines hat. Die größte Gefahr ist, sich selbst zu verlieren."

Einer der Hauptgründe für den Selbstverlust ist für Kierkegaard die neuzeitliche Wissenskultur. Wir wissen, was überall auf der Welt passiert, wir sind über alle möglichen Dinge und Undinge informiert, aber die Information berührt nicht unsere Existenz. Das Wissen bleibt abstrakt und äußerlich, es verändert uns nicht. Es ist bloßes Verstandeswissen. Was wir dagegen versäumen zu kultivieren, ist "existenzielles" Wissen, ein Wissen von uns selbst. Die spekulativen Philosophen stellen, so Kierkegaard, ihre Gedankensysteme nach Denkfeierabend "wie einen Stock zu Seite". Manche Christen vergessen ihren Glauben, wenn sie die Kirche verlassen. Es kommt aber darauf an, sowohl die Philosophie als auch den Glauben zu leben: Buntes Leben statt grauer Theorie. Existieren heißt für den "Sokrates aus Kopenhagen": Philosoph und Christ sein, und das nicht nur in Gedanken. Erst wenn wir Philosophie und Glauben leben, existieren wir. Erst dann haben wir ein Selbst.

Kierkegaards Vitamin: Existieren statt spekulieren. Vergiss dein abstraktes Wissen und sei du selbst!
 
Luise
23.08.2007
10:31 Uhr
     
Jakobus, dass ist eine schöne Vorstellung sich zu "commiten", das wünschen wir uns von unseren Mitmenschen und besonders dem Partner ja auch :klares Commitment. Da kann man es gleich üben
imHinblick auf den lieben Gott, der wahrscheinlich großzüger damit umgeht wenn es denn schief gegangen ist.Liebe Corinna, ein schönes Bild der"Schutzengelkorso".
 
corinna
20.08.2007
14:42 Uhr
     
Ich hörte eine wunderschöne Geschichte vom ersten Schultag: Die Grundschüler eines kleinen Ortes mussten das erste Mal mit einem Bus zur 15 km entfernten Schule fahren. Auch wenn es ein extra Schulbus war, hatten viele Eltern Angst um ihre Kinder. So sah man hinter dem Bus einen Konvoi von Eltern in Autos, die ihre Kinder in den Bus gesetzt haben und vorsichtshalber hinterher fuhren, ob alles gut ging. So blieben Eltern und kinder miteinander verbunden, auch wenn sie räumlich getrennt waren. Wie schön! Ich wünsche uns allen auf unseren Lebenswegen auch so ein Geleit aus Schutzengeln.  
jakobus
19.08.2007
22:57 Uhr
     
Luises letzten Satz kann ich voll unterstreichen. Ich bin mir meiner Unzulänglichkeit, meiner Schattenseiten
sehr bewusst. Buße heißt für mich jedoch Umkehr in Gedanken, Wort und Tat und nicht allein Reue.
Wie wär es mit einem Versprechen, einem commitment: "Lieber Gott, ich verspreche Dir hiermit, dass ..." Mir hilft es.
Eine gesegnete Woche Euch allen!
jakobus
 
Luise
19.08.2007
21:28 Uhr
     
Welche neuen Qualitäten bringt Christus? Heute in der Sonntagspredigt war die Rede davon, dass es auch unsere Schattenseiten sind, die wir lernen müßen anzunehmen. Aber das gelingt doch nur, wenn wir nicht in der Furcht leben oder uns gar schämen unserer anderen Seite. Sie ist ja schließlich da. Ich fand es eine Erleichterung, dies zuzugeben und dachte mir, wie spannend , diese dunkle Seite.Leb ich damit, gewinne ich Erkenntnisse , Erfahrungen, da muß ich durch und danach weiß ich mehr, bin vielleicht autentischer.
Kann auch andere besser verstehen. Ein Sprung ins kalte Wasser. Ich fand dies unserer Zeit angemessener mit den Freiheiten und Möglichkeiten die es heute gibt. Buße ist mir irgendwie fremd, Erkenntnis suchen, sammeln und dann handeln ,war mir näher beim darüber nachdenken.Wir sind doch auch von der "Aufklärung" geprägt.Oder? Und Christus ist für mich ein liebender, verzeihender, das Bemühen sehnder
Christus.
 
begegnung
19.08.2007
13:49 Uhr
     
Und der Swimmy, liebe Do, das ist ein sehr bedeutender kleiner Fisch. An jenem Sonntag, da fühlte ich mich wundervollbeschenkt, beim Blick ins Himmelszelt. Ich hatte ihn über zwanzig Jahre nicht mehr geseh'n. Da erkannte ich ihn wieder. Mitten im Blau. Und ganz klar. War wieder mittendrin in dieser Zeit.
Es ist eine LebensmutMachGeschichte für Kleine Und Große !
Wenn Du willst, such' ihn. Du wirst ihn finden. Es ist Glück, ihn vorzulesen, Allen, die Dir begegnen.
Danke, für die Wünsche von Segen,
Ingrid.
Jetzt blühen die Topinambur : Sie strahlen ihr Gelb gen Himmel - wie ein fröhliches SonnenMeer. Das ist guth !
Ja - alles alles Gute.
 
tg- wieder Bibelenergie
18.08.2007
21:43 Uhr
     
Die Taufe Jesu
Als Jesus wohl an die dreißig Jahre war, kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
Er berief sich auf den Propheten Jesaja: »Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg „ (Jesaja 40,3)
Johannes hatte ein Kamelfell an und ein lederner Gürtel war um seine Lenden geschlungen; er nährte sich vom Feld.
Und die Menschen strömten zu ihm, bekannten Ihre Sünden und ließen sich taufen im Jordan.
Und er herrschte sie an: Ihr Schlangenbrut, wer hat euch denn gewiss gemacht, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet?
Matthäus 3,1-7

Johannes war wohl eine verwegene Erscheinung in dramatischer Zeit: Einer der vielen Bußprediger, die das Jüngste Gericht als unmittelbar bevorstehend ansagten. Er zog die Menschen an, weil er das Heilmittel zu haben schien: er zerknirschte die Seelen mit Donnerworten, er zwang sie auf die Knie, daß sie sich schäbbig wußten unter ihrer Sündenlast. Als wussten „ Otterngezücht“ beschimpfte er die Mitmenschen. Durch Untertauchen sollten sie ihre Sünden abgewaschen bekommen und neue Menschen werden.


Bringt rechtschaffene Frucht der Buße!
Denkt nur nicht, dass ihr bei euch sagen könntet: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken.
Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum: jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Er hat seine Schaufel in der Hand; er wird seinen Weizen in die Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.
Matthäus 3, 9-11

Johannes schlug den Zeitgenossen ihre frommen Gewissheiten aus dem Kopf: es nützt keine Tradition, die ihren Heiligenschein über die Gegenwart verströme. Keine Verwandtschaft mit dem Vater Abraham adelt, keine Volkszugehörigkeit zu Israel oder heute keine Kirchzugehörigkeit macht uns liebkind bei Gott. Die Axt am Baum ist ein starkes Bild, daß alles zu einem Ende kommt und dann gewichtet wird im Gericht.
Johannes ist der letzte Bote des Alten Testamentes. Er ahnt wohl, daß der Bund, der die Menschen selbst verantwortlich macht für ihr Bestehen vor Gott, an seine Grenzen gekommen ist. Vergeblich sind die Appelle zu Gehorsam und Buße- jedenfalls darf man davon nicht das ewige Seelenheil abhängig machen. Aber welche neue Qualität bringt Christus? Wird seine Taufe mit feurigem Geist die Menschheit zu neuen Ufern leiten? Dann wird er nicht mehr nur trennen zwischen Weizen und Spreu- das wäre doch ein hilfloser Heiland.
 
do
17.08.2007
14:01 Uhr
     
Ein Häppchen BIBELENERGIE täte ganz gut vielleicht denen, die nicht immer in St. Severin und Umgebung schwelgen können ... nur virtuell bzw. in Gedanken ... und Swimmies etc. sind ja auch nicht jedem geläufig ... mir jedenfalls nicht ... Ein gesegnetes Wochenende mit einem hellen Sonnenstrahl auch über grauen Städten - do  
Traugott Giesen
16.08.2007
23:44 Uhr
     
läuft gut hier. Wem fehlt was ?  
gnadenwegh
15.08.2007
22:35 Uhr
     
, es macht mich weinen vor Berührung, und vor Freude, daß Dein Freund nach Hause kommen durfte - Luise, und auf DiesemWeg..., und wie es war,
ich bin so froh für euch und die Menschen, die auch noch zu ihm gehören.

Heute morgen, beim indieStadtRundgang sah ich, daß ich den Namen des Verbündeten von Swimmy nicht richtig schrieb. Es sieht so noch viel schöner aus und ich bitte um Verzeihung, Leo Lionni !
In Dankbarkeit,
Ingrid

.
 
rb bln
13.08.2007
18:13 Uhr
     
Ich habe auch solch eine Erfahrung gemacht. Gott hat mir gezeigt, daß er da ist. Es ist ein unglaubliches
Erlebnis. Nun zu denFreunden und Bekannten in meinem Umkreis, leider überwiegend kaum oder gar nicht gläubig. Ich wage nicht davon zu erzählen, um nicht verlacht zu werden, andererseits würde ich es so gern mitteilen, um zum Nachdenken anzuregen und evtl. etwas in Richtung Glauben bewegen zu können. Was ist nur richtig?
 
Luise
12.08.2007
23:17 Uhr
     
Liebe U.Sun und alle Mitleser,
die Frage zum Glauben ist sicher auch eine Fage nach persönlicher Erfahrung, die Anwesenheit von Gott erlebt zu haben und wer diese Erfahrung im Leben machen durfte ,ist begnadet. Mir hat einmal ein väterlicher Freund erzählt, wie er mit nichts als seinen Kleidern auf dem Leib aus dem Krieg kam, entlang einer Eisenbahnschiene marschierte und nicht recht wußte, wohin er nun eigentlich gehen soll. Und da fielen die Sonnenstrahlen auf ihn und er spürte eine nie gekannte Geborgenheit und wußte einfach von diesem Moment an von Gott und hatte die Zuversicht, sein Leben würde schon richtig laufen. Und das ist es in der Tat und er hat seinen Glauben nie mehr verloren, wenn er auch kein "Kirchenchrist" wurde und Kirchgänge den weiblichen Mitgliedern seiner Familie überließ. Auch mir ging es ähnlich vor 35 Jahren
vor St.Severin und niemals mehr habe ich dieses Gefühl von damals verloren. Wer aber solche Spontanerlebnisse nie hatte, wie soll er es verstehen.Glauben kann man nicht zwingen.
 
U.Sun
12.08.2007
20:30 Uhr
     
Liebe Ingrid,
mir geht es genauso. Ich habe einige Freunde und Bekannte, die sich mehr oder weniger von der Kirche distanzieren, sogar erheblichen Aufwand betreiben, um ihr Kind nur nicht unter diesem Dach aber aus meiner Sicht in gleicher Absicht zu taufen. Dann frage ich sie, warum sie immer davon sprechen, dass etwas offensichtlich laut der` Zeichen`so sein sollte oder nicht. Das beinhaltet ja schon den Glauben. Sie glauben aber nicht an Gott sagen sie. Ich spüre, dass ich Selbstbewusstsein benötige, wenn ich von Gott sprechen möchte. Ich sage auch oft, dass ich von Gott spreche oder wie auch immer sie ihn nennen wollen.

Liebe Luise,
Ich mag Deinen Spruch sehr, kann ihn gut nachempfinden. Ich bin unglaublich dankbar, mir selbst im Spiegel eines anderen auf neue Art und Weise begegnen zu dürfen. Das ist so spannend. Es zeigt den Wert echter Begegnungen.
 
U.Sun
12.08.2007
20:14 Uhr
     
Lieber Delta, lieber Meyer,
möchte mich nur eben bedanken für Eure Teilhabe. Sie hat mich sehr unterstützt. Kaum zu fassen Delta, wie authentisch Du meine Situation nachempfunden hast. Danke Dir sehr. Ich selbst bin übrigens auch auf einem Bauernhof aufgewachsen. Da müssen (jetzt weis ich es) unglaublich viele, besonders viele Schutzengel unterwegs sein. Und früh aufstehen müssen sie .... ( :

Liebe Grüße U.Sun
 
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