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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Karin Zander
09.10.2020
17:12 Uhr
     
Liebe Lebensmut-Diskutanten! Hier ist ja wirklich etwas los, meine Güte! Aber ich finde es nicht schlecht, wenn Menschen ihre Zweifel oder auch ihre Ablehnung gegenüber Kirche und Glauben (was nicht grundsätzlich das gleiche ist) zum Ausdruck bringen. Viele Menschen bezeichnen sich als Agnostiker, weil sie sich nicht festlegen wollen, vielleicht sogar Angst haben, sie könnten persönliche Entscheidungsfreiheit verlieren oder müssten sich dominieren lassen von Dogmen und dem Anspruch, ein „gottgefälliges“ Leben führen zu müssen, was immer das auch sein mag. Dann kommen gern die Bibelzitate, die man mal in der Konfirmandenzeit mitbekommen hat und nicht mehr in den richtiger Kontext setzen kann, weil man sich längst abgewandt hat von dem, was Theologie mal an Schätzen bereit hielt. Wie oft schon habe ich sinnloserweise versucht, darauf zu antworten und mit Argumenten dagegen zu halten. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass kein Argument der Welt Glauben erschließen kann. Es ist wie mit der Liebe: Es erwischt einen oder auch nicht. Das Bild scheint lächerlich, weil Liebe so alltäglich ist und das Heilige doch so selten zu uns spricht, nicht wahr? Ich kann nur von mir sprechen. Das tiefe Berührtwerden von dem Wissen, dieser eine Mensch ist mir zugedacht, ist mir vielleicht als Engel, vielleicht als Zumutung bestimmt, sein Wesen ist mit meinem auf unbeschreibliche Weise verbunden, ähnelt sehr dem Gefühl, in Gott, in Jesus geborgen zu sein. Es geht darum, sich berühren zu lassen. Das einzige, was man selbst dazu tun kann, denke ich, ist offen zu sein, nichts auszuschließen und dann irgendwann einmal zu fragen: Bin ich tatsächlich selbst der Hüter meines Lebens? Könnte ich das überhaupt leisten? Fühle ich nicht, dass ich immer wieder an die Hand genommen werde, auch dann, wenn ich mich weigern will, und sehe ich nicht jedenfalls im Rückblick, wie sehr ich gegen alle Wahrscheinlichkeit, gegen meinen eigenen sturen Willen oft genug, vor Schaden und vor Schuld bewahrt wurde? Kann sein, dass das Vertrauen in Gott plötzlich da ist, kann auch sein, so wie bei mir, dass irgendwann ein Samen gelegt wurde, dann eine Bestätigung kommt, dann Fragen und Antworten zum Nachdenken und Nachfühlen auffordern und irgendwann die Hoffnung in die Sicherheit mündet:Ich bin von einer großen, liebenden Macht gehalten und diese Macht ist persönlich und ansprechbar. Sie erfüllt nicht alle meine Wünsche, aber sie lässt mich nicht im Stich, geht mit mir durch Höhen und Tiefen. So viel Trauer hat doch jedes Leben bereit, so viel Angst , so viel Unsicherheit- wie nur sollte man das alles ertragen, wenn dieser Liebende, wenn Gott nicht ein Auge auf mich hätte und ich glauben kann, dass er es letzten Endes besser richtet als ich es selbst kann. Ich würde mich ohne diesen Freispruch, nicht alles können zu müssen, doch täglich zersorgen. Nein, ich bin verantwortlich im Rahmen meiner Kräfte, meines Wissens, meiner Liebesfähigkeit- darüber hinaus aber darf ich Gott den Rest anvertrauen. Wäre es nicht so, ich würde verrückt werden. Und die Frage nach der Bibel? Ja, sie gibt mir Halt, sie zeigt Wege auf, aber nur, wenn ich sie nicht als Märchenbuch oder als geschichtliches Werk lese, sondern als Wegweiser auf verworrenen Wegen. Da ist es schon hilfreich, hier und da einen kenntnisreicheren Menschen zu fragen oder ganz einfach mal hier auf Lebensmut die eine oder andere Predigt nachzulesen. Vielleicht fallen dann doch einige Vorbehalte und vielleicht geht so ein kleines Lichtlein des Glaubens auf, und sei es nur als Frage. Und dann ist das Heilige gar nicht mehr so selten, sondern oft zu fühlen. Mitten am Tag!Man muss es nur erkennen.  
Monika Glässel
09.10.2020
14:15 Uhr
     
Liebe-r Lala, frage mich schon, warum Du hier schreibst, wenn Du an nix glaubst, weisst aber schon, dass der Herausgeber dieser Seite ein Pfarrer ist ..... darfst ja gerne ein Atheist oder was immer sein, aber Du solltest auch uns gegenüber tolerant sein und wir dürfen auch glauben was wir wollen..................  
Lala
08.10.2020
16:01 Uhr
     
Leider ist es so, dass die Mehrheit an das Bild glauben, welches die organisierten Religionen aus Jesus gemacht haben.Das heißt, das sie die Wahrheit, die Jesus verkündete interpretiert haben und dieses Bildnis der Lehren Jesu als die einzig Richtige verkaufen.
Jesus ist Gott und er ist es nicht.
Aber das machen die Menschen sie vergöttern das Bild Jesu was ihnen von den Religionen gemalt wurde, blind. Und das ist wahrhaftiger Götzendienst.

Das Schlimme ist, dass viele Menschen nicht mehr auf ihr Herz hören, sie folgen lieber einer Religion, selbst wenn sie in ihrem Herzen wissen, dass damit irgendwas nicht stimmt.
Die Menschen vertrauen nicht mehr auf ihren eigenen Erfahrungen. Wenn ihre Erfahrung nicht konform mit dem ,was die Religion vorschreibt, ist folgen sie der Religion anstatt auf ihren Erfahrungen zu vertrauen. Das heißt, dass sie nicht dem Leben folgen, sondern einem mentalen Bild von etwas.
Viele Wahrheitssucher und Glaubensbetrunkene diskutieren lieber über unendlichen Auslegungen ihrer "Heiligen Schriften" anstatt das zu leben was sie dort lesen. Sie reden über "Liebe" und " Wahrheit" und benutzen diese Informationen nur als Spielball für ihren Intellekt.
Ich bin der Überzeugung, dass die meisten keine Ahnung haben wie sie überhaupt dahinkommen können wirklich zu lieben.....und es theoretisch zu wissen reicht einfach nicht aus.
Denn, die Meisten haben nur ein Bild von der Liebe, so wie sie sie sich vorstellen und das ist es dann meist auch, es ist nur eine Vorstellung von Liebe.
Gott hatt laut der Bibel die Kinder und die Fraau von so einen Mann getötet, nur um zu gucken ob er respekt vor ihm hatt, das nennst du Liebe?
Das ist natürlich Unsinn. Schade nur, dass NICHTS davon belegbar ist.

Jesus Christus ist keine Religion .
Da wurde ja etwas missverstanden.
Gott existiert überhaupt nicht. Gott is eine Erfindung.
Glaube ist die Unfähigkeit, aus der Weltanschauung eines Kleinkindes herauszuwachsen. Glaube an nicht belegbare Behauptungen sind keine Tugend sondern naive Torheit.
Der Glaube wird und wurde schon immer genutzt um (den meisten) perspektivlosen Menschen eine Brücke zu bauen in Form von Hoffnung.Rationalität und Logik sind fernab der Religion.

Ihr wollt doch nicht wahr haben das die bibel ein lügen roman ist.
Ich glaube nicht an einen Gott.
Außerdem kann niemand beweisen, dass Gott existiert. Alle, die daran glauben, denen wurde das gegen ihren Willen eingetrichtert(was erwiesenermaßen falsch ist!) GOTT lässt die Folter nicht nur zu, ER ist zumindest als Mittäter zu definieren! WAS IST DAS FÜR EIN KRANKES SPIEL! Übrigens, dass die Gläubigen grausam sind, ist bekannt! Nimmst einen einzigen Satz aus einem Buch mit mehren Hundert Seiten und Interpretierst diesen so wie du willst und das soll was beweisen? Einfach irgendetwas nehmen das wie eine Mehtaper klingt und dies dann so Interpretieren das es zu einer späteren Wissenschaftlichen Erkenntnis passt. Eine Religion ist somit immer eine eingeschränkte Sichtweise auf etwas Allumfassemdes. Also wer so einem folgt, egal, ob es den gibt oder nicht, der muss echt ein Problem mit seiner eigenen Existenz haben.
Alle Gläubigen können sich damit rumschlagen und glauben Gott hilft ihnen im Leben obwohl sie für alles selbst im Leben verantwortlich sind. Ich für meinen Teil fühle mich seit dem ich mich gegen das Christentum entschieden habe sehr viel friedvoller und ausgeglichen als vorher.
Meiner Meinung nach sind Religionen erfunden von Menschen die etwas zum Glauben brauchen.

Zeigt sehr schön, dass man mit gläubigen Menschen nicht gut diskutieren kann. Jeder der vernünftig nachdenken kann sollte zu diesem Ergebniss kommen. a, die Bibel ist überholt – weil wir heute deren Sprache (eine Bilder- und Symbolsprache) nicht mehr verstehen. Die Kirche versteht das z.T. auch nicht mehr. Mir ist aufgefallen das die meisten Christen hier mit irgendwelchen Bibel Psalmen etc. ankommen während Atheisten versuchen sich auf Fakten zu konzentrieren. Allein das reicht und ich muss hier kein Roman schreiben um festzustellen wie KRANK Weltbilder von Religionen (hier das Christentum) sein können.
Die Menschheit hat ein Gott erschafft und hat ihm die Verantwortung übergeben für alles was die Erfinder von Gott selbst nicht wussten. Die Bibel in sich einfach unstimmig.
 
leise
08.10.2020
15:45 Uhr
     
Das sind ja schon viel mehr als 10 Beiträge, dann könnte TG ja einen mal-was-anderes-Beitrag posten zur Erfrischung.  
Lala
08.10.2020
15:09 Uhr
     
Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. Matthaeus 24:24 / LUT

»Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse, die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süssem machen und Süsses zu Bitterem!« Jesaja 5,20

Solch ein verwirrtes Denken zeigt, dass es hier bedrohlich an moralischer Einsicht fehlt. Und solche verdrehten Argumente sind Lügen des Teufels, der die Menschen schliesslich ins endgültige Verderben zieht.
Sie wollen aus der Nacht Tag machen und aus dem Tage Nacht. Hiob 17:12

Doch wenn ein Prophet vermessen ist, zu reden in meinem Namen, was ich ihm nicht geboten habe zu reden, und wenn einer redet in dem Namen anderer Götter, derselbe Prophet soll sterben. 5 Mose 18:20 / LUT
 
Lala
07.10.2020
23:21 Uhr
     
Die Bibel, auf die sich die evangelische Religion gründet, spricht sich gegen Homo- und Transsexualität aus. Ich persönlich halte dies für bedenklich, auch wenn ich dies als historische Sichtweise betrachte. Doch jemand, der eben jenen Glauben vertritt, selbst aber nicht so lebt, wie dieser Glaube gebietet, halte ich freundlich ausgedrückt für überzeugungslos. Nun könnte man Einwänden, dass man solche Glaubensinhalte ablehne, andere wieder annehme. Dies halte ich für genauso überzeugungslos. Das Christentum steht seit Jahrhunderten für diese Werte, über die man sich als Teil dieser Christenheit nun hinwegsetzt, und von anderen noch Verständnis verlangt. Um zum Punkt zu kommen, warum Kirche, warum Gott, warum Glaube, wenn dieser meiner Lebenseinstellung zuwiderläuft.
Und zu leugnen das Hexenverfolgung, Missbrauch von Kindern und hohe Steuerabgabe bis Enteignung von Bauern nicht stattgefunden habe. Dazu gibt es ja mehr als genug Nachweise. Klar kann jeder glauben und sich basteln was er möchte, doch ist die Macht der Religion unnötig.
viele die als Kinder vergewaltigt werden,werden selbst zum Täter.Wenn Kinder gemobbt werden,entwickelt sich ihr Gehirn auch anders zum Bsp.bekommen sie eine Sozialphobie und können nicht in der Gesellschaft teilnehmen,sind so auch ausgegrenzt ohne das Menschen sich Gedanken machen und so gibt es unendlich viel Beispiele.
Fragen Sie sich doch lieber warum Gott einen Mensch wie Sie der nur Hass sät und seinen Namen missbraucht, um sich haben wollen sollte.

Ich verstehe nicht wieso man unbedingt weiter an diesem fiktiven Konstrukt "Christentum" festhalten muss.

Die Bibel wurden von Menschen aufgeschrieben, die damals keine Erklärung für das hatten, was sie sahen und erlebten.
Deswegen sollte man nie den Worten eines Menschen glauben. Daher erst recht nicht dem, was in der Bibel steht.
 
Drache
07.10.2020
21:08 Uhr
     
Ich hab keine Lust mehr mich immer rechtfertige und erklären müssen  
der gottfreie Drache
07.10.2020
21:06 Uhr
     
Liebes Flügelfreundin,
meinst du mich etwa? Was ist genau Auswüchse?
Hab gerade nach geschaut und stand was über Misstände. Könnte sein dass was falsch verstanden hab.
Ich bin weder religiös noch Atheist. Ich glaube eher die spirituelle Menschen als irgendeine andere Menschen.
Das ist nur mein Glaube und Hoffnung.

Jeder darf an das glauben woran er glauben will. Noch einmal. Jeder Mensch hat eigene Ansichten, Vorstellung, Ideale, Träume und Hoffnung. Gerechtigkeit und Freiheit sieht für der Mensch anders aus. Jeder ist verschieden. Egal ob er religiös oder Atheist ist. Egal welche Hautfarbe er hat. Egal welche Sprache er hat. Egal ob er Mann oder Frau ist. Mensch ist Mensch.
Außerdem sollte man die Träume der Menschen immer akzeptieren. Man sollte auf die Gefühle der Menschen achten und sie nicht verletzen.
Kennst du Transgenderkinder und Transmenschen?
Vor paar Tagen hab ein Film über der Pfarrer zu Pfarrerin geschaut. Diese Transmenschen werden von Christentum abgelehnt nur weil im Bibel dass der Gott ein Mann und eine Frau geschaffen hat angeblich. Auch die Pfarrerin wird jetzt abgelehnt. Jeder darf das sein was er will. Wenn ein Junge lieber ein Mädchen sein will und umgekehrt ist völlig in Ordnung. Jeder soll Glücklich sein und Wohlfühlen. Das sollte man es akzeptieren.
Mit Transgenderkinder hab kein Problem. Aber früher hatte ich mit Transmensch problem zb ein Mann als Frau verkleidet und umgekehr. Ich hab damit auseinander gesetzt und hab gelernt zu akzeptieren. Das ist normal und gut so. Auch ich fühle mich weder weiblich noch männlich. Trotzdem bin kein Transmensch. Aber ich bin geschlechtlos und damit fühle mich sehr wohl. Und das ist auch in Ordnung wenn gleich Geschlechtlich sich lieben. Ja, auch damit hatte ein Problem. Auch das hab jetzt akzeptiert. Außerdem liebe ich eine Frau mehr als ein Mann. Das lässt sich nicht verändern.
Es geht um die Träume und Gefühle der Menschen. Es geht auch um Wohlergehen der Menschen.

Oder willst du wirklich dass alle Menschen unter ihm leiden und unglücklich sind? Nein?
Also bitte hör damit die Atheisten dein Glaube aufzwingen. Niemand soll ihr Glaube aufzwingen.
Du lebst nicht ihr Leben. Du weiß nicht wie sie fühlen. Du kennst die Leute nicht.
Das ist ihre Entscheidung. Das ist ihr freier Wille. Das ist ihr freier Meinung und Ansicht.
Das sollte besser ihm akzeptieren wie er ist. Niemand kann seine Person verändern. Niemand kann ihm zu was zwingen. Und das ist gut so.

Die ganzen Religionen schadet mehr als Atheismus zb Kriege, Kindermord, Hexenverbrennung usw. Und Atheismus haben zwar Weltkriege und auch andere Verbrechen begangen. Natürlich ist das keine Entschuldigung. Aber Christentum oder Buddhismus haben viel mehr schaden angerichtet als alle andere Dinge. Das ist meiner Meinung. Außerdem hat der Gott selbst die erstgeborene Ägypten eiskalt umgebracht, obwohl sie gar nichts schlechtes getan haben. Das ist falsch und ungerecht.

Auch wenn ich schon längst erwachsen bin, bin ich ein Kind geblieben wie die Autisten. Ich will wie ein Kind spielen. Ich werde nie erwachsen. Auch meine zukünftige Kinder sollen so sein wie SIE wollen und nicht wie der Gott so will. Ich war Chrsit und wurde mehr geschadet als jetzt. Seit ich die Kirche ausgestiegen bin, fühle mich befreit und erleichtert. Ich fühle mich seit dem an etwas besser als in der Vergangenheit mit Christentum.
Jeder Mensch hat recht auf Selbstbestimmung. Jeder Mensch hat Recht auf Gerechtigkeit und Freiheit. Jeder Mensch hat Recht auf Toleranz und Akzeptanz. Jeder Mensch hat Recht auf Liebe und Geborgenheit.

Wir leben nicht in der Mittealter sonder in der moderne Zeit.
Jeder darf gegen Schicksal ankämpfen und sich wehren. Jeder darf für die Freiheit kämpfen. Jeder darf so sein wie er ist.
Ich kann mit fühlen. Ich kann sehr gut verstehen wie die Menschen sich fühlen. Das nenne ich Einfühlungsvermögen. Klar gibt es paar Sachen die ich nicht verstehen kann was die Menschen sagen.
Also wenn der Gott uns wirklich liebt, dann soll er uns endlich gehen lassen und unsere Entscheidung akzeptieren. Er soll uns in der Freiheit entlassen. Manche Menschen wollen mit ihm rein gar nichts zu tun haben. Manche Menschen lieben ihm nicht und lehnen der Gott ab. Auch ich lehne der Gott und sein Sohn ab.
Ich werde sowieso gehasst, verstoßen und abgelehnt. Ich hab keine Freunde. Ich bin allein. Ich wurde zu oft verletzt, bestohlen, betrogen und belogen. Ich hab so viel schreckliches durchgemacht. Ich brauche niemanden. Seit dem an glaube und vertraue die Menschen nicht mehr. Manche Menschen können und wollen nicht vergeben. Meine Mutter will ihre eigene Familie nicht vergeben und mit denen nichts mehr zu tun haben. Und das ist gut so.
Ich gebe zu dass mich einsam fühle. Aber das ist gut so allein zu sein. Ich will lieber Kinder haben.

Mit dir will ich nicht diskutieren.
Ich will nur dass die Religionen es gegenseitig akzeptieren und nicht versucht ihr Glaube aufzwingen. Ich will dass die religionen und Atheisten der Querdenkermensch akzptiert. Ich will dass die Gesellschaft endlich damit aufhört irgendwas verurteilen. Ich will dass der Gott es akzeptiert, wenn er wirklich gibt.
Und die Mädel die vor mir geschrieben hat, kann ich sehr gut verstehen. Lass sie doch einfach. Das ist ihr Leben und nicht deins Leben. Sie ist sie. Du bist du. Du und die andere hab kein Recht irgendwelche anders denkende Menschen dein Glaube aufzwingen und verurteilen. Nein. Ich bin kein Heiliger. Ich bin auch kein Sünder. Ich bin einfach ich. Ich hab mein eigene Glaube und lebe meins eigene Leben. Auch ich kann das glauben woran ich immer glauben will. Ich finde es traurig dass die Gesellschaft die anders denkende Menschen nicht akzeptiert und sie sogar angreift. Ich finde es traurig und armselig wie die Religionen sich verhalten und glauben dass Ungläubige sterben sollen. Bibel oder Koran wurden von Menschen geschrieben und mehrfach falsch übersetzt. Bibel ist auch nur ein Märchenbuch um die Menschheit Angst zu machen, versklaven, unterdrücken und manipulieren. Meiner Meinung nach ist Religionen und Regierung nur LÜGE nichts weiter. Auch die manche spirituelle Menschen ist Lüge genau wie ganze Nachrichtensender. Ich bin kein Verschwörungstheorie. Auch gegen Corona Impfung lehne ich ab. Ich lasse mich nicht mehr impfen.

Du lebst schön dein Leben. Du lebst nach deine Glaube leben. Aber lass die Menschen mit ihre Glaube und Hoffnung. Das ist völlig normal. Das ist in Ordnung so. Und akzeptiert einfach freier Meinung der Menschen ganz einfach. Es betrifft dich nicht und kannst sie ignorieren wenn dir nicht passt was sie schreiben. Ich wünsche dir noch ein schöne Leben.
 
Flügelfreundin
07.10.2020
13:53 Uhr
     
Wo sind die Anderen bei solchen manifesten atheistischen Einwürfen und auch Auswüchsen wie von diesem sog. Drachen? Er, TG, hat uns so viel gegeben und wusste dabei immer, dass er es nicht allein ist.
Er stand in einem blauen Bild mit zwölf Aposteln hinter sich und Gott als Schild darüber und war sich dessen bewusst. Ein Bild mit einem Rahmen aus Orgel, Johannes dem Täufer, einer wunderschönen Kanzel und Sylter Morgenlicht vom Feinsten.
Man muss ihm zurückgeben. Solche Leute auf den Pott setzen würde mein Mann sagen, der als Agnostiker kam und als Gläubiger ging. Dienstags wollte er keine Theorien hören, sondern wissen, was wir aus dem Leben dazu mitbringen. So. Ich habe das jetzt konkret getan. Ich habe gesagt, welche Brücke zu Gott St. Severin und TG waren, wie wichtig sie waren. Und den Mut, mal offen dafür einzutreten, hat mir Gott gegeben und nicht irgendeine Zeitung oder irgendein narzisstisch von sich überzeugter vollkommen blöder und verblödender Atheismus.
 
Flügelfreundin
07.10.2020
13:34 Uhr
     
Ich will Ihnen noch etwas hinzufügen, Carla: Ich habe TG zufällig kennengelernt, wie so viele von uns Touristen damals. Wir pilgerten hin und her zwischen Flutkante, Heide, Herrn Seckler, Herrn Gosch und der schönsten Kirche in Norddeutschland. In dieser kamen zwei Faktoren zusammen: Jemand, der gut prdigen konnte . mit gut meine ich interessant - und die Schönheit des Gebäudes. Und so einen Zufall kann man ebensogut Gott nennen. Gott wusste vielleicht genau, wissend, dass ich ihn nie aufgegeben hatte, dass ich ihn einmal brauchen würde und gab mir ein Medium. Das Medium zu Gott war TG in St.Severin. Als ich St. Severin zum ersten Mal betrat, war ich von etwas gerührt und überzeugt: Dort steht unübersehbar über dem Altarraum: Gott der Herr ist Sonne und Schild. Und so ist es, glauben Sie mir. Zumindest kann es so sein, wenn man es zulässt. Für seine Propheten und den Apostel Paulus und die Evangelisten und vor allem Jesus habe ich ihm Laufe der Zeit eine zunehmende Hochachtung entwickelt.Es gibt welche, die mir näher stehen als andere, womit ich sagen will, dass man eine Auswahl hat und Johannes Matthäus vorziehen kann oder Markus dem Lukas usw. Fakt ist: Es nützt nur, wenn man es auch will. Und es macht größer, nicht kleiner. Und mein Gott scheint mir zu verzeihen, dass ich nicht dauernd bete, sondern bei Bedarf.  
Flügelfreundin
07.10.2020
13:09 Uhr
     
@ Carla: Kriege sind des Kaisers Ding. Damals war die Kirche praktisch Kaiser, zusammen mit echten Kaisern und Königen. Die Kreuzzüge haben den Hauptfehler, dass sie zu spät kamen und nichts mehr retten konnten. Kirche und Kaiser haben die Christen, die dort verreckten, sitzen lassen, und sie machen das heute noch ganz genauso. Was ist mit dem Holocaust? Ich helfe mir da mit Machtlosigkeit. Ich sage mir, dass Gott nur gegenwärtig sein kann, wenn man ihn anruft und ihn hört. Der Nationalsozialismus war komplett atheistisch, nur mal so. Die Juden im Osten standen an den für sie vor der Erschießung ausgehobenen Gräbern und appellierten, an den gemeinsamen Moses zu denken, und es nützte nichts. Gott hat keine Macht über Atheisten.
Ich bin erst gläubiger geworden, als mein jüngster Sohn zweimal fast starb. Das ganze Handwerkszeug hatte ich von Traugott Giesen, einer Ausnahmeerscheinung beim Predigen. Es lag in meinem Innern und konnte wachgerufen werden. Und ich konnte die Zeichen sehen, mit denen er mir half. Er drehte meinen Kopf manchmal in die richtige Richtung, meine ich, und ich bekam, mitten in den Krankheiten ein Selbstbewusstsein, das auf den Kranken abstrahlte und ihm die Stärke gab, wieder gesund zu werden.
Daher sollten Sie darüber nachdenken, ob Gott Ihnen in jenen Momenten den richtigen Freund, die Freundin hingestellt hat - es gibt ja viele Freunde.
Als Letztes will ich Ihnen noch sagen, dass der Atheismus schon viel mehr Schaden angerichtet hat als jeglicher Glauben, dass echte Muslime nicht militant sind, und dass es sich um Zerfallserscheinungen und Machtspiele handelt, außerdem, dass Sie sich besser mal über die Atheisten Hitler, Stalin und Mao belesen sollten, als über den verspäteten Versuch einer Reconquista.

TG: Es fällt auf, dass auf diesem kleinen Site ein kleiner atheistischer Übernahmeversuch stattfinden könnte. Wo sind Ihre übrigen Schüler, von Delf über Do bis zu Jakobus? M.f.G.
 
der gottfreie Drache
06.10.2020
20:42 Uhr
     
Lieber Wellenreiter,
du hast was falsch verstanden. Die grenzenlose Freiheit meine ich was anderes zb eigene Welt erschaffen und für immer sich von Mitmenschen trennen. Das meine ich.
Das ist meine wahre grenzenlose Freiheit. Ich spiele gern Computerspiele wo man eigene Welt erschaffen kann. Ich spiele auch gern Rollenspiele. Und ich schaue gern Animes. Allerdings lese ich sehr ungern. Ich lese nur was interressantes Sachen was mit Spiritualität, Animes, Games usw zu tun hat. Die Animes ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Ja gut, ich lese Neale Donald Walsch Bücher zb. Ich kenne nur die besagten Dinge.
Es macht mir große Spaß eigene Welt und Kreaturen zu erschaffen und Geschichten zu schreiben. Es macht große Spaß Animes schauen und Videospiele zu spielen.
Ich mache nur das was mir gefällt und Spaß macht.
Ich will sowieso der Gott und seine Geschöpfe für immer verlassen. Ich glaube an verschieden Himmelreiche. Ich glaube auch an Parallelwelten. Dennoch glaube nur an meins eigene Paradies mit materielle Güter. Ich glaube an mich selbst.

Was meine Mutter angeht. Nein. Ich will sie nicht festhalten. Ich will mich von ihr losreißen. Ich will meine Mutter für immer verlassen. Ich will den Kontakt zu ihr für immer abbrechen. Ich will mit ihr nichts mehr zu tun haben. Ja, ich bin undankbar was meine Mutter für mich getan hat. Ich verrate dir was. Ich mag meine falsche Familie gar nicht. Auch wenn ich sie nicht mag, helfe ich trotzdem hin und wiedermal. Ja, ich streite öfter mit meiner Geschwister.
Nicht jeder mag jeden. Das ist in Ordnung so. Ich mag meine Familie auch nicht.
Ich bin kein heilige. Ich bin weder gut noch schlecht. Ich bin einfach wie ich bin.

Nein. Ich bin nicht unglücklich. Ich beobachte die Bemühungen der Menschen.
Es kommt immer auf mich zu, was die Träume und Gefühle der Menschen angeht. Ich gucke eigentlich LetsPlay von wundervollen Youtubern. Hin und wiedermal wird mir ein uninterressante Video empfohlen zb Geschäft mit das ewige Leben oder der ForeverMan. Da sah plötzlich die Träume und Gefühle der Menschen.
Ich war ein Christ und es fühlte FALSCH an. Deswegen hab die Kirche für immer verlassen. Ich folge meinem Herzen.
Ich hab fast alle Seiten der Atheisten, Christen, Moslim, Buddhisten usw angeschaut. Ich kenne nicht alles davon. Aber ich konnte mir ein Bild davon machen. Hab sogar die Videos von manche spirituelle Menschen wie Neale Donald Walsch, Sabrina DiAngelo, Enrico Galvini, Laila Santini usw geguckt. Ich glaube die spirituelle Menschen eher als die religiöse und Atheisten Menschen.
Ich bin kein heiliger sondern nur ein verstoßene Einzelgänger und Außenseiter. Ich werde sowieso gehasst, verstoßen und abgelehnt von Menschheit. Und das ist gut so. Ich bin einfach nur ich mit angeblich autistische Züge. Das haben die Ärzte gesagt, dass ich angeblich autistische Züge hab. Vielleicht weißt du was Autismus ist. Das ist auch egal. Und das ist egal ob du mich für echt hälst oder nicht. Ich bin ich. Du bist du. Ich lebe mein Leben und du lebst dein Leben.

Wenn der Gott uns alle liebt. Dann soll er uns gehen lassen und unsere Entscheidung akzeptieren. Wenn wir mit ihm gar nichts zu tun haben wollen, dann soll er es respektieren und nicht mit Hölle oder ewiger Tod bestrafen. Das ist für mich kein Liebe. Jeder Mensch tut das was er für richtige hält. Du glaubst an dein Gott und ich glaube an mich selbst. Der Gott darf die Hoffnung und Gefühle nicht mit Füße treten. Ich glaube nicht dass er es will dass die Menschen unter ihm leiden und unglücklich sind. Nicht jeder kann und will mit der Gott versöhnen. Da er auch die unschuldige erstgeborene Ägypten eiskalt umgebracht hat, obwohgl sie gar nichts schlechtes getan haben. Das war FALSCH und ungerecht gegenüber der unschuldige erstgeborene Ägypten. Das ist einer der Gründe warum manche ihm niemals vergeben wollen.

Ich lebe für mich selbst. Ich wurde nicht geschaffen. Ich wurde nicht geboren um der Gott zu dienen. Wir Menschen haben das Recht auf ewige Leben und unsere alleinige Utopia ohne unsere Mitmenschen. Wir haben ein Recht auf grenzenlose Freiheit. Wir haben das Recht alles tun was wir wollen. Wir haben das Recht auf ALLES.
Der Gott kann uns gar nichts verbieten. Der Gott kann uns nichts anhaben. Der Gott hat keine Chance gegen die Menschheit und ihre Träume.

Du hast zwar recht damit. Aber auch Freiheit Gottes hört an der Grenze der menschliche Freiheit auf. Für jeder sieht sieht Gerechtigkeit und Freiheit anders aus. Jeder hat eigene Ansichten, Vorstellungen, Ideale, Träume und Hoffnung. Manche hofft auf ein ewige Leben auf der Erde während andere auf ein Leben mit der Gott hoffen.
Man kann die Menschen nicht in einer Topf schmeißen. Denn der Mensch ist verschieden.
Ich hoffe auf was anderes. Jeder soll das bekommen was er wünscht und daran fest glaubt. Jeder geschieht nach seinem eigene Glaube.
Das ist meine Ansicht und ich muss mit niemanden teilen. Der Gott oder der Jesus oder der Buddha geht an mir vorbei. Es gibt paar Dinge die viel wichtiger als der Gott oder als irgendeiner Heiliger ist. Ich lebe nur dafür. Ich lebe für mich selbst. Ich lebe für Animes, Mangas und Games. Ich lebe für meine Hobbys. Das ist meine Entscheidung. Das ist meins freier Wille. Das ist meine Hoffnung. Wir sind selbst das Licht. Ich werde ewig leben ohne der Gott oder irgendwelche anderer übernatürliche Wesenheiten. Wie gesagt hab vor Hölle oder ewiger Tod keine Angst. Ich hab meine eigen Glaube und niemand soll meine Glaube und Hoffnung nehmen. So einfach ist das.
Ich will darüber nicht weiter diskutieren. Glaubst du an das was du willst. Niemand soll ihre Glaube aufzwingen.
Ich wünsche dir ein schönes Leben. Ich wünsche dir alles gute auf der Erde. Danke für dein Nachricht, lieber Wellenreiter.
 
Carla
06.10.2020
18:43 Uhr
     
Fast jeder von uns hat schon aufgrund unserer Tradition einen Bezug zu Gott. Auch unsere Autorin hatte ihn – bis sie feststellte, dass er ihr mehr schadet als nützt.

Eine Freundin von mir ist überzeugte Christin: bibelfest, aktiv in ihrer Gemeinde, betet regelmäßig. Sie ist eine starke und selbstbewusste Frau. Außerdem ist sie tolerant, clever, modern und umgänglich. Ich weiß, dass Gott und ihr Glaube meiner Freundin viel Kraft geben. Sie ist das beste Beispiel, dass ein Leben mit Gott wunderbar funktionieren kann.
Gott kann wohl nicht mit jedem

Aber es gibt auch Beispiele, die zeigen, dass das nicht immer so gut funktioniert. Was ist mit den Kreuzzügen und Kriegen, die Menschen in Gottes Namen geführt haben und führen? Was ist mit den Männern, die Frauen nicht die Hand geben, weil Gott es verbietet? Oder mit den Menschen, die wegen ihrer Sexualität diskriminiert werden, weil sie angeblich wider Gottes Wille ist?

Was ist mit den Zeugen Jehovas, die sich nicht an unserer Demokratie beteiligen, während sie auf das Reich Gottes warten? Was ist mit meiner Mutter, die als uneheliches Kind in einem katholischen Umfeld diskriminiert wurde?
Mich hat Gott immer nur hängen lassen

Mit Gott und mir hat es auch überhaupt nicht funktioniert. Als Kind habe ich es mit voller Hingabe ausprobiert. Ich habe jeden Abend gebetet. Ich habe Gott für alles Gute, was mir widerfahren ist, gedankt, und ihm nahegelegt, mich vor Dingen, die mir Angst machen und denen ich mich nicht gewachsen fühle, zu beschützen.

Heute tut mir das kleine Mädchen von damals ein bisschen leid. Es hat nicht erkannt, wie viel es selbst dazu beitrug, dass ihm Gutes widerfährt. In Sachen Beschützen hat Gott mich sowieso ständig hängen lassen. Immer wenn ich mit einer Krise zu kämpfen hatte, war nicht Gott für mich da, sondern ein Mensch, der mir nahestand. Oder ich bin aus eigener Kraft aus der Krise wieder rausgekommen.
Inneren Frieden habe ich erst als Atheistin gefunden

Ich nehme das zu 100 Prozent auf meine Kappe, aber Gott stand mir beim Aufbauen von Selbstbewusstsein immer im Weg. Seit ich entschieden habe, dass Gott für mich eine sehr alte Idee der Menschen ist, um knifflige Fragen zu beantworten, fühle ich mich befreit, erleichtert und stärker. Ich verlasse mich mehr auf mich und meinen Verstand als auf Gott.

Inneren Frieden (oder wenigstens den friedlichsten Zustand, den ich kenne,) habe ich erst als Atheistin gefunden.

Ob es Menschen, die in Gottes Namen Kriege führen, ähnlich positiv verändern würde wie mich, wenn man ihnen sagte, Gott ist nur die 2000 Jahre alte Version von Albus Dumbledore, bezweifle ich. Allerdings würde es die Diskussionen mit ihnen erheblich einfacher machen.
Gott, das Totschlagargument ????

Einige Gläubige benutzen Gott und "sein Wort" gnadenlos als Totschlag-Argument – und das geht mir echt gegen den Strich. Bei den Debatten über die "Ehe für alle" hätte ich jedes Mal kotzen können, wenn jemand die göttliche Bestimmung der Ehe als Bündnis zwischen Mann und Frau vorgebracht hat.

Wenn jemand Gott als Argument anführt, ist das für mich so, als würde ich mich damit rechtfertigen, dass mein Einhorn schlecht geschlafen hat.
Gott darf Kraft geben, aber nicht im Weg stehen

Meinetwegen soll jede und jeder glauben, was ihr und ihm am besten tut – mache ich ja auch. Vielen Menschen gibt Gott Kraft und das freut mich für sie.

Aber Gott darf vor lauter Großartigkeit den gesellschaftlichen Fortschritt hin zu einem gleichberechtigten und respektvollen Miteinander nicht aufhalten. Und er darf auch niemandem untergejubelt oder gar aufgedrängt werden, der mit ihm nichts anfangen kann.

Und jetzt ganz im Ernst: Es wird doch möglich sein, dass Atheisten, Muslime, Christen, Buddhisten und Agnostiker einen gemeinsam Weg finden, miteinander zu leben, zu reden, zu feiern und zu lieben. Schließlich sind wir Menschen – und an die glauben wir ja wohl alle?!
 
Menke
01.10.2020
19:53 Uhr
     
Außer Rand und Band!

Schreiben und lesen kann fast jeder, verstehen für den Einzelnen ist doch das Interessantere.
Erinnern wir uns an Bibelstunden aller Bibelart und im weiten Rund von Geistesmenschen, als wir so manches mal mit Ihnen zusammen saßen.
Respekt zollten die Meisten mitwirkenden Ihnen, aber auch hier war Windhauch angesagt, wenn Ihr Geist ruhte und Sie sich vergaßen.
Von Corona und deren Pandemien hört man jetzt zuhauf, aber anstatt es mit Gottes Geist und der Schöpfung zu verbinden, weil er dermaßen ausufernd so nicht gemeint hatte, ist die Suche nach Luftholen nun weiter angesagt.
Hauptsache wir sind noch gesund, denn wenn nicht müssen wir versuchen Gottes Nähe immernoch zu spüren.
Umkehr und Erkennen ist gerade in Kriesenzeiten des Lebens wichtig und dabei muss man zuhören, wenn Gott zu uns spricht und wir müssen ihn verstehen lernen.
 
Flügelfreundin
30.09.2020
20:54 Uhr
     
@ Orbart: In diesem Fall von mir mitgetragen, jeder Satz.
@ TG: Wozu ist man gläubig, wenn man jedes politisch-wirtschaftliche Ränkespiel und jeden medialen Weg und Irrweg glaubt? Wie sagte unser Held? Gebt dem Kaiser....
 
Karin Zander
30.09.2020
16:26 Uhr
     
Nun, es hat ein wenig gedauert bis ich mich entschlossen habe, nicht nur in Lebensmut mitzulesen, sondern auch hin und wieder mal einige Gedanken zu teilen. Also sage ich mal zuerst: Moin moin, gut, hier zu sein! Ja, wir leben zur Zeit in einer Situation, die unsere Gewohnheiten und sogar unsere Werte auf den Kopf zu stellen scheint. Vorsicht statt Umarmung, Distanz statt Nöhe, Gedanken statt Küsse, Augenzwinkern statt breitem Lächeln. In der Kirche bleibt die Freude am Miteinander, am Singen, an fühlbarer Verbundenheit auf der Strecke. Anmelden zum Gottesdienst statt spontane Entscheidung, das erinnert an den Besuch von Konzerten und Restaurants und vermittelt nicht das Gefühl, mit offenen Armen immer und jederzeit willkommen zu sein. Aber anders geht es eben nicht. Manchmal tut es auch gut, Platz zu haben und nicht bedrängt zu werden. Manchmal kann man sich hinter der Maske verstecken, manchmal ist die Pflicht zur Sorgfalt eine super Ausrede für die Absage einer nervenden Einladung. Aber meistens ist es mühsam, jeden Schritt auf Menschen zu auf seine Notwendigkeit abzuwägen. Nach einem halben Jahr Übung in Verzicht: ist es einfacher geworden? Ich glaube nicht. Die Sehnsucht treibt uns zueinander, wir sind auf Nöhe gepolt, leben von dem liebevollen oder/ und kritischen Austausch mit anderen. Wir ernähren uns von Berührungen der Seele und des Körpers, was auch die kleinen Umarmungen nebenher einbezieht. Es lässt sich nicht leugnen, wir sind gerade dabei, ein großes Stück ärmer zu werden. Man spürt es immer mehr, wie sich Mehltau und eine unbestimmte Traurigkeit breitmacht. Jedenfalls empfinde ich das so. Was hilft, mal abgesehen von Skype, Zoom und guten Büchern? Ein paar Worte beim Treffen auf der Straße, mit dem Verkäufer oder dem Freund am Telefon reden, Blumen als Dank. Eine Tasse Tee mit einem Lieben geht immer. Und dann eben Summen im Gottesdienst und sich erinnern an all die wunderbar stärkenden Lieder, die wir doch seit Jahren gespeichert haben. Es gibt auch schöne CDs, zu denen man singen kann. Und Kirche besinnt sich vielleicht auch darauf, dass nicht die spannenden Events nachhaltig berühren, sondern das durch Worte und Musik vermittelte Gefühl, in den guten Händen Gottes geborgen zu sein. Wenn der Herbst und Winter uns jetzt einsperren wird, bleibt uns immerhin das Entdecken von neuen Interessen und den kleinen großen Freuden, die gar keine Feste und weiten Reisen benötigen. Kann sein, dass man einfach länger als ein halbes Jahr braucht, um loszulassen von den alten Wünschen und Vorstellungen. Mal sehen, was kommt. Vielleicht mussten wir auch mal gegen die Wand gefahren werden, um all das, was uns als selbstverständlich erschien, als Wunder und als Gnade erkennen zu können. Ob wir dann, wenn wir wieder ganz einfach miteinander zusammen sein können, die Dankbarkeit in uns gespeichert haben? Wäre doch wunderbar! Trotz allem, was mich jetzt beschwert und nervt, bin ich doch irgendwie froh, diese mühsame Zeit erleben zu dürfen.  
Monika Glässel
30.09.2020
13:32 Uhr
     
Also gut, wenn 10 schreiben sollen, dann bin ich - Lückenfüller - halt auch dabei, bin gerade sehr glücklich und Alle sind gesund und fröhlich, was will man mehr? Sich freuen an den kleinen Dingen und Erfolgen im Leben, auch mal sehen wenn was gut läuft und nicht immer nach dem Anderen schauen, wo es irgendwie ein Quäntchen noch besser laufen könnte, mal mit dem Ist-Zustand zufrieden sein.....bleibt Alles gesund und fröhlich, lieber TG, Euere Monika Glässel  
Orbart
27.09.2020
19:45 Uhr
     
Es gibt zuviel Unschärfe, wo eigentlich Präzision erforderlich wäre. Zuviel Begrifflichkeiten, die bereits Wertungen enthalten.
"Framing" nennt sich das neudeutsch.
Blickt man genauer hin, sind die Flüchtlinge eher Migranten, die längst ausser Lebensgefahr sind, wenn sie deutschen Boden betreten.
Dann ist die Klimakatastrophe eine erdgeschichtlich völlig normale Schwankung der Temperaturen, wie es sie immer gab und geben wird. Ganz ohne menschliches Zutun.
Wer sich die holländischen Meister des Barock ansieht, der entdeckt tief verschneite Landschaften, vereiste Grachten in den heute so milden Niederlanden.
In diesem Zusammenhang spricht man gerne von einer "kleinen Eiszeit" in jener Epoche.

Und in puncto Corona wird dermassen unverfroren mit Zahlen und Statistiken manipuliert, dass es nur so eine Art hat. Die Anzahl der Testungen erhöht ganz automatisch die "falsch positiven " Ergebnisse und es wird nicht unterschieden wer "an Corona" stirbt oder "mit Corona". Und und und.......

Mehr denn je ist der heutige Mensch aufgefordert, eine Medienkompetenz zu entwickeln und zu lernen, dass mit vermeintlichen Fakten manipuliert und desinformiert wird.

Sonst werden wir alle zum Spielball mächtiger Interessengruppen.

Insofern bleibt es wichtig und richtig sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man selber einschätzen und die man auch beeinflussen kann.
 
Im Hintergrund
26.09.2020
17:12 Uhr
     
Ja Traugott, zu viel für den einzelnen, zumindest auf den ersten Blick. Aber wie sagte schon Mutter Teresa: "Ich kümmere mich nie um Menschenscharen, sondern nur um eine Person. Würde ich die Scharen ansehen, würde ich nie beginnen."  
tg
26.09.2020
17:10 Uhr
     
Und jetzt 10 Schreiben von Euch, bitte. TG  
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