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Christian
26.02.2003
21:53 Uhr
     
hallo Wolfgang,
was mußt Du für eine schreckliche Zeit durchgemacht haben! Mir graut schon vor der Vorstellung, in eine solche schwierige Entscheidungs-Situation zu kommen, geschweige denn, durch eine solche durchzugehen. Schön, dass Du ein solches Gottvertrauen hast. Ich hab meines verloren, weil meine Mutter nicht mehr gesund geworden, sondern an Krebs gestorben ist. Ich hab sie in Gottes Hände gelegt, und er hat sie angenommen. Nicht mein Wille ist geschehen, sondern seiner.
Jedenfalls möchte ich Dir Mut zusprechen, ganz klar, dass Du innerlich noch aufgewühlt bist und es Dir nicht gut geht. Aber gib nicht auf, alle Wunden brauchen Zeit zum Heilen. "Gott heilt die zerbrochenen Herzen, er verbindet ihre schmerzenden Wunden."
Ich nehm Dich weiter ins Gebet mit hinein, alles Liebe und Gute!
 
Wolfgang
25.02.2003
14:17 Uhr
     
Ihr Lieben!
Seid bedankt für Eure lieben Gedanken, die Gebete. Ja, entschieden habe ich mich. Für die Familie (die Kinder?). Aber ich bin nicht entschieden. Noch kein Ende der Zerrissenheit in Sicht. Viel Arbeit liegt vor mir - in der Trauung hieß es Ja - mit Gottes Hilfe, darauf vertraue ich, gelingt es nicht, so soll es nicht sein. Auch dann wird Gott mich leiten.
 
Sophie D.
25.02.2003
09:49 Uhr
     
Lieber Wolfgang! ich kenne Sie nicht und auch nur angedeutet Ihr Problem, aber vielleicht kann ich Sie ein wenig aufheitern oder nachdenklich machen. Ich mache das gern, obwohl ich selbst oft verzweifelt bin, doch ich habe die Psychostruktur eines Clowns und mag Pic vom Zirkus Roncalli. Also hier:
"Ein Jüngling liebt ein Mädchen,Die hat einen andern erwählt;"
Ist es das? Habe ich meinem auch zugemutet.
"Der andre liebt eine andre, Und hat sich mit dieser vermählt".
Kenne ich auch gut.
"Das Mädchen heiratet aus Ärger Den ersten besten Mann,
Der ihr in den Weg gelaufen;Der Jüngling ist übel dran."
Habe ich nicht gemacht, ich bin zu dem alten zurück. Der ist jetzt übel dran mit mir, aber er wollte es so.
"Es ist eine alte Geschichte, Doch bleibt sie immer neu;
Und wem sie just passieret, Dem bricht das Herz entzwei."
Wir sind also alle nicht allein mit diesen Geschichten, und unser lieber verehrter Heine wußte das. Vertont übrigens von Robert Schumann. Der heiratete seine große Liebe und war dann übel dran mit ihr. Ja, vielleicht lachen Sie jetzt ein bißchen. Und wenn Sie eher ein wenig weinen wollen, besorgen Sie sich Schumanns "Dichterliebe", Lieder von Heinrich Heine. Barbara Bonney singt das so, daß einem die Tränen kommen. Aber vielleicht ist es auch etwas andres. Hier ein Satz von Eugen Drewermann: ...die wichtigste These Kierkegaards zum Thema Verzweiflung: daß niemals jemand an etwas Äußerem verzweifelt, das er nicht selber ist; anders ausgedrückt, daß die Verzweiflung im Grunde immer ein Mißverhältnis zu sich selber ist. Ich mache das manchmal so wie mit meinem Papa, als ich noch klein war, wenn ich traurig bin: ich stelle mir vor, ich stelle mich auf Gottes große Füße wie auf Papas Füße, und er trägt mich durch den Raum. Und Gott trägt mich auch durch die Zeit. Mit Musik.

Lieber PTG! Ich wüßte gern, ob es Literatur zu Hugo von St.Victor gibt. Klingt gut. Nach Selbstdurchdringung des Selbst. Gruß, S.
 
Christian
24.02.2003
22:27 Uhr
     
hallo Wolfgang,
MUSS Du Dich jetzt entscheiden? Setz Dich selber nicht unter Druck! Probleme, schmerzliche Erinnerungen, sind schon Belastung genug, stress Dich nicht noch zusätzlich!
Und positive Erinnerungen können Dir wieder Energie geben! Alles Liebe und Gute!
 
do
24.02.2003
11:17 Uhr
     
Alles Gute, Wolfgang, und eine Entscheidung, die allem möglichst gerecht wird ... der Sonnenstrahl ist ja sicher energiespendend auch bei Dir ... Guten Mut ! do  
Wolfgang
24.02.2003
08:08 Uhr
     
Hallo Sabine!

Es war schmerzhaft, ob der Erinnerungen - und schön. Nach dem Kirchgang und einem innigen Gespräch mit TG - vielen Dank dafür, es tat so gut - hatte ich 100 % Klarheit. Leider reichte bereits die Rückfahrt, die Energie zu vernichten. Jetzt muss ich heute entscheiden.
 
Sabine
24.02.2003
01:00 Uhr
     
Hallo Wolfgang,
wie war Dein Wochenende auf Sylt?
Wünschte, ich könnte Dir von meinem Glücklichsein und Zufriedensein etwas abgeben!
Bei uns hat am Samstag die Erde gebebt - das waren bestimmt unsere Engel, die vor Enttäuschung über soviel Schmerz und Kummer auf die Erde gestampft haben.
 
Sophie D.
23.02.2003
20:28 Uhr
     
Zum Schönen, Beglückenden am heutigen Tag, an dem es viel Schönes gab, einen Himmel, wie er schöner nicht sein kann und einige besondere Ereignisse, gehört für mich auch diese Predigt.  
do
23.02.2003
13:26 Uhr
     
Zur Kolume und den "Körperwelten" ...
Und das plastinierte Pferd darf in goldener Haut verhüllt bleiben, wird damit zum goldenen Kalb der Neuzeit - ob da wohl der lokale Tierschutzverein größeren Einfluss gehabt hat als der Münchner OB ?
Wäre der Ausdruck "entartete Kunst" nicht schon seit Jahrzehnten belegt, so würde er hier passen ... vor Jahren fand die Ausstellung ja bereits in Köln statt - war 24 Stunden am Tag geöffnet, und die Besucher scheuten sich nicht, stundenlang Schlange zu stehen ... wo geht das hin ? Auch wenn eine gewisse Fingerfertigkeit vielleicht nicht von der Hand zu weisen ist ... warum stellt der Herr seine Präparate dann nicht den Anatomischen Instituten der Medizinischen Fakultäten zur Verfügung? Ob deren Haushalte wohl nicht reichen ? Oder haben deren Ethik-Kommissionen etwas dagegen ? Mich bekommen keine 10 Pferde (ob verhüllt oder nicht) dahin!

Ein sonniger Sonntag - ein Frühlingsspaziergang durch die erwachende Natur des Englischen Gartens (das gilt speziell für die Münchner) oder am Watt entlang ... Fröhliche, gute Gedanken. do
 
Sabine
22.02.2003
22:44 Uhr
     
TG, habe gerade die aktuelle Kolumne gelesen, PRIMA, ich habe die Aussstellung zwar schon besucht, aus beruflichem und medizinischem Interesse, aber das was Herr von Hagens in den letzten Jahren damit macht, grenzt an Wahnsinn. Ich habe auch auf der Austellung viele Menschen beobachtet, die mit soviel "Mensch" nicht umgehen konnten, die erschrocken waren. Der tote Mensch sollte wirklich nicht zum Kunstobjekt werden, lebendige Menschen sind Gottes Kunst.
Ich habe die Ausstellung mit fachlichen Augen gesehen und war fasziniert von der Klarheit mit der die Organe und Nervensysteme präpariert waren. wie sich Muskeln und Sehnen ansehen.
Diese Ästhetik fehlte mir in den anatomischen Museen der Kliniken oder Universitäten, da grauste es mir jedesmal.......und ich habe mich nie wirklich umsehen können, weil ich mich regelrecht fürchtete, und so schnell wie möglich wieder raus wollte.
Das war in der "Körperwelt" nicht, aber jetzt muß Schluß sein, nicht noch eins drauf setzen. Denn......was kommt als nächster "Kick"
Nicht auszudenken!!!!!!!!!!!!!!
 
Wolfgang
22.02.2003
17:06 Uhr
     
Hallo Christian!

Das passte aber zeitlich gut. An Zufälle glaube ich nicht mehr. Schön, dass es auf Sylt öffentliche PC´s gibt. Ich danke auch Dir für Deine guten Wünsche ! Ich vertraue weiter auf Gott und bete. Wie schön, die Skulptur vom Hl. Antonius in St. Severin. Bislang hat er mir immer beim Suchen und Finden geholfen. Jetzt hoffentlich auch bei der Suche nach der richtigen Entscheidung. Großer Anspruch-ich weiß. Habe auch Angst vor der Nacht und dem Tag. Aber ich weiß, dass ich nicht alleine bin. Manchmal kann ich schon etwas klarer sehen, vielleicht hilft der Ort für die ausreichende Klarheit.
 
Christian
22.02.2003
16:37 Uhr
     
hallo Wolfgang,
wünsch Dir auch alles Gute, schön, dass Du Gott etwas zutraust.
Freu Dich auf morgen, ja, laß auch die Angst zu - und biete ihr dennoch die Stirn! Nicht unterkriegen lassen! Auch nicht von den Widerwärtigkeiten des Lebens. Sakramente sind keine Zaubermittel dagegen, aber Zeichen der Zuwendungen Gottes an uns.
Begleite Dich im Gebet! Einen schönen und guten Sonntag!
 
Wolfgang
21.02.2003
15:39 Uhr
     
Hallo Sabine,

ich danke Dir für Deinen guten Wünsche. Ja, ich hoffe auf Gottes Hilfe und die Engel und ein "Zeichen". Zeichen gibt es vermutlich viele, ich bete, dass ich sie sehe bzw. fühle. Vielen Dank !!
 
Sabine
21.02.2003
15:03 Uhr
     
Hallo Wolfgang,
ich wünsche Dir Gottes Begleitung und dass er die alle Engel schickt, die er zur Verfügung hat, auch wenn Du allein fährst, bist du nicht allein........und Du wirst die richtige Entscheidung treffen.........
alles Gute
 
Sophie D.
21.02.2003
09:11 Uhr
     
Ja, stimmt, er sucht uns, es steht ja da. Der Hausherr geht aus.Oder er findet uns wieder oder fängt uns auf. Danke, S.  
Wolfgang
21.02.2003
07:13 Uhr
     
So Gott will bin ich Sonntag endlich wieder in St. Severin und nutze das Wochenende zur "Entscheidung". Ich freue mich - und habe Angst.  
Traugott Giesen
20.02.2003
16:01 Uhr
     
.. er hat für mich einen Platz, nicht weil ich ihn gesucht habe sondern weil er mich gesucht hat- weil ich sein bin, darum eröffnet er mir weiten Raum schon jetzt, den allerdings ich in Gebrauch nehmen muß, sonst krebse ich hier ziemlich. TG  
Sophie D.
20.02.2003
07:08 Uhr
     
Ich will noch mal zur Predigt, bzw. zu dem Gleichnis schreiben. "Denn das Himmelreich gleicht einem Hausherrn...": Ich habe dieses Gleichnis früher nicht verstanden, fand es ungerecht. Vielleicht verstehe ich es heute besser. Stünde ich z.B. mit Jürgen Todenhöfer, den ich gerade gelesen habe, vor dem Paradies und gäbe es nur einen Platz, würde ich ihm den Vortritt lassen, denn soviel wie er habe ich nicht für Menschen getan, soviel geholfen, soviel Barmherzigkeit. Ich weiß aber, daß ich auch einen Platz habe, aber nicht, weil ich so viel getan hätte, sondern weil ich den Hausherrn gesucht und gefunden habe. Und der Hausherr ist barmherzig. Deshalb fasse ich das Gleichnis heute so auf, daß es wichtig ist, zu dem Hausherrn zu gehen, ganz gleich, ob um neun Uhr früh oder um Fünf Uhr nachmittags. Und die Predigt endet "aber Barmherzigkeit geht darüber hinaus und eröffnet damit ein Stück Reich Gottes". Und so ist es wohl mit diesem Hausherrn, er hat für jeden seinen Platz, nur aufsuchen sollte man ihn.  
Traugott Giesen
19.02.2003
13:59 Uhr
     
Dank fürs Lautgeben. Solange wir uns melden, leben wir noch. Dank auch für das Lied aus dem Gesangbuch, zum ersten Mal bemerkt, kommt Sonntag dran- TG  
Christian
17.02.2003
19:47 Uhr
     
DANKE TG, hab den Satz aufgegriffen und war beichten! Warum soll ich Schuld herumschleppen? Geht mir wirklich gut! Habe guten Pfarrer erwischt, der meine Agressionen als Fieber deutet, das nicht weichen wird, bevor meine Mutter aus mir herausoperiert ist. Es scheint ein großer Block Autorität auf mir zu lasten, der weg gehört.
Gehe wieder zuversichtlich meinen Weg, DANKE!
 
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