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Autor Nachricht
Traugott Giesen
26.03.2005
07:36 Uhr
     
Auferstehung jetzt! Chacen aufspüren, nochmal Verstehn üben, die Dennochs tun. Erbitte Beiträge für die Osterpredigt: Auferstehung jetzt! bis 21 Uhr. TG  
ds
25.03.2005
19:01 Uhr
     
für TG´s Sammlung :

Frühlings Ankunft


Grüner Schimmer spielet wieder
Drüben über Wies' und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
Auf die stumme trübe Welt.
Ja, nach langen Winterleiden
Kehrt der Frühling uns zurück,
Will die Welt in Freude kleiden,
Will uns bringen neues Glück.

Seht, ein Schmetterling als Bote
Zieht einher in Frühlingstracht,
Meldet uns, dass alles Tote
Nun zum Leben auferwacht.
Nur die Veilchen schüchtern wagen
Aufzuschau'n zum Sonnenschein;
Ist es doch, als ob sie fragen:
»Sollt' es denn schon Frühling sein?«

Seht, wie sich die Lerchen schwingen
In das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
Über uns herab ins Feld!
Alles Leid entflieht auf Erden
Vor des Frühlings Freud' und Lust -
Nun, so soll's auch Frühling werden,
Frühling auch in unsrer Brust!

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798 - 1874)

 
Traugott Giesen
24.03.2005
19:39 Uhr
     
schönen Dank für das heilsame gedicht- Ich sammle doch schon für den nächsten Gedichtekalender. gute Gedanken von Karfreitagbis Ostern! Tg  
Sophie
24.03.2005
16:59 Uhr
     
Eigentlich zu schade für das schnöde Internet. Andererseits hat der Dichter, ein Zeitgenosse Goethes und wie die meisten Konkurrenten des Egomanen von ihm verachtet, es verdient, mal bekannter zu werden. Von mir vor ca. 10 Jahren entdeckt - mein Lieblingsgedicht:

Trostaria

Endlich bleibt nicht ewig aus,
Endlich wird der Trost erscheinen:
Endlich grünt der Hoffnungsstrauß,
Endlich hört man auf zu weinen.
Endlich bricht der Tränenkrug,
Endlich spricht der Tod: Genug!

Endlich wird aus Wasser Wein,
Endlich kommt die rechte Stunde,
Endlich fällt der Kerker ein,
Endlich heilt die tiefste Wunde;
Endlich macht die Sklaverei
Den gefangnen Josef frei.

Endlich, endlich kann der Neid,
Endlich auch Herodes sterben,
Endlich Davids Hirtenkleid
Seinen Saum in Purpur färben;
Endlich macht die Zeit den Saul
Zur Verfolgung schwach und faul.

Endlich nimmt der Lebenslauf
Unsers Elends auch ein Ende,
Endlich steht der Heiland auf,
Der das Joch der Knechtschaft wende!
Endlich machen vierzig Jahr
Die Verheißung zeitig wahr.

Endlich blüht die Aloe.
Endlich trägt der Palmbaum Früchte,
Endlich schwindet Furcht und Weh,
Endlich wird der Schmerz zunichte,
Endlich sieht man Freudental:
Endlich, endlich kommt einmal.

Zu Karfreitag und Ostern.
Dichter: Johann Christian Günther, dem es nie besonders gut ging.
 
Menke
22.03.2005
13:20 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wenn Vorfreude und Segen zum Abschiednehmen zusammenkommen, ist das
ein freudiger Anlass zb.einer Konformation mich ältergeworden zurückzublicken was mir denn die Zukunft noch zu bringen hat.

Hat Kirche und Glauben von damals mich immer heut auch noch getragen, oder mußten mich im Gewühl des zurückblickenden alltags andere mich erst anschreiben und entsinnen wo ich stehengeblieben bin.

Menschen die mir dann und wann kurz nahe standen, sich aber dann wieder entfernden um ihrer selbst willen, möchten den Anlass im Jubiläum nehmen
und sich auch von damals gern entsinnen möglichst kurz verharren im Spiel anderer Gefühle.

Macht Euch wieder auf in Anmut, wo Du dich mit andern selber wieder findest.
Freude und Geschenke sind uns allen fremd geworden, nur für einen kurzen Blick auch um wieder neuen Abschied in der Zeit nehmen zu können hilft uns allemahl.





 
Traugott Giesen
21.03.2005
14:30 Uhr
     
Vorfreude auf die festlichen Tage in Richtung Ostern- Auferstehung wird uns getan. Mitten am Tag.Macht es gut-  
Heinrich Quast
19.03.2005
18:24 Uhr
     
Hallo Traugott,
die Jahreslosung ("Ich habe für Euch gebeten ...") würde doch gut zum schönen Anlass passen und zur Erneuerung und Festigung
("confirmare") des Glaubens einladen können.
Ich seh auch ein bisschen Wehmut bei Dir.Ganz klar. Aber es geht weiter.
Viele Grüße und alles Gute
jakobus
 
Traugott Giesen
19.03.2005
07:16 Uhr
     
Heute in St Severin silberne Konfirmation der Jahrgänge 79 und 80. Von achtzig Angeschriebenen haben sich 44 angemeldet. Ich will Ihnen predigen, daß sie Gesegnete sind. Denkt mal hierherüber. Tg  
Birgit L.
18.03.2005
19:46 Uhr
     
Hallo Sophie,
ich danke dir für die Antwort auf meine Zeilen, auch wenn es nicht gerade das war, was ich mir erhofft hatte. Glaub mir, zwischen mir und meinen Kindern herrscht keine Stummfilmatmosphäre. Das ist in dieser Altersgruppe gar nicht möglich, da gehört diskutieren zum Überlebentraining und zwar für beide Seiten. Das ist auch gut so. Aber ab und zu braucht man auch mal jemanden in der eigenen Altersklasse mit dem man reden kann. Dazu kommt noch das ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr berufstätig bin, was sicherlich auchn zu einer gewissen Vereinsamung geführt hat. Der Grund, weshalb ich meine Suche auf Alleinerziehende konzentriert habe, liegt darin, dass ich mich von ihnen noch am besten verstanden fühle. Aber du hast recht, es mag ein Fehler sein sich nur auf diese eine Gruppe zu konzentrieren. Ich gebe also die Hoffnung nicht auf, dass sich doch noch mehr mit mir austauschen, reden, schreiben, wie auch immer, wollen.
Liebe Grüße Birgit
 
I.R.
16.03.2005
18:10 Uhr
     
Lieber Pastor Giesen, Dank für Ihre sehr schöne Predigt vom 13. März! So hätt`ich`s mir für meine Söhne gewünscht, die von Ihnen getauft wurden, wie mein Mann und ich von Ihnen getraut wurden, die Konfirmation meiner Söhne fand dann hier in unserer Gemeinde fernab von Sylt statt. Für mich unfaßbar, daß Sie aufhören in St. Severin!  
Thomas Müller
15.03.2005
12:30 Uhr
E-Mail    
Enough? Encyclopedia Americana. "Emerson, Ralph Waldo" (1803-1882)
...........................................................................................................
Ja, danke vielmals (!) für den Smaragd und den Hinweis "Ralph Waldo Emerson", usw.
Ich werde meine Datei (im Kopf und im Computer entsprechend korrigieren.



 
About an emerald
15.03.2005
11:06 Uhr
     
Why not?

Emerson, Ralph Waldo (1803-1882), American poet, lecturer and essayist, who was said by Matthew Arnold to have produced "the most important work done in prose in the nineteenth century." Emerson was the leading member of the group of New England idealists known as the transcendentalists.
Early years. Emerson was born in Boston on May 25th 1803, the third of six sons of William and Ruth Haskins Emerson.

Enough? Encyclopedia Americana.
 
Thomas Müller
15.03.2005
10:36 Uhr
E-Mail    
> Webmaster, der Autor vorher hat sich wohl verschrieben. Ralph Waldo Emerson.<

Liebe/r Frau/Herr A.Behry

Ich danke Ihnen für den Hinweis, den Sie dem Webmaster mitteilten.
Eigentlich hätten Sie nur Google anfragen müssen und festgestellt, dass es offensichtlich viele Leute sind, die meinen, dass "Ralph Waldo Emerson" offenbar noch "Ralph Waldo Emerin" genannt wird. Welchen Namen ihm seine Eltern gaben, wissen Sie vielleicht.

Es wäre nett von Ihnen, wenn Sie mir und den anderen Menschen hier dies mitteilen könnten.
Herzlichen Dank
thomas

 
A.Behry
15.03.2005
09:34 Uhr
     
Webmaster, der Autor vorher hat sich wohl verschrieben. Ralph Waldo Emerson.

Erst Frühlingsanfang, dann Ostern -

Hör', liebe Seel'! wer rufet dir?
Dein Jesus aus der Höhe:
Komm, meine Taube, komm zu mir!
Den Ruf ich wohl verstehe.

Wenn ich soll deine Taube sein,
Mußt du mir Flügel geben,
Die wasch' in deinem Blut ich rein,
Und werde glaubend schweben.

Du rufest mir! Wie arm ich bin,
Darf ich zu dir doch kommen,
Die Mängel hat dein treuer Sinn
Ja all von mir genommen.

Sag, Herr, wird auch ein Nestlein fein
Für mich bei dir gefunden?
Ja, meine Taube, komm herein,
Wohn' hier in meinen Wunden! Clemens Brentano, Auswahl

 
Thomas Müller
15.03.2005
08:11 Uhr
E-Mail    
Und wenn wir die ganze Welt durchreisen,
um das Schöne zu finden:
Wir mögen es in uns tragen,
sonst finden wir es nicht.

Ralph Waldo Emerin

Liebe Inslulaner !
Dazu wünsche Ich Euch allen einen schönen Frühlingsanfang.
Bei uns ist er nun definitiv angekommen. Er soll 300 KM pro Tag schaffen und wird demnach, wenn er nicht doch schneller reiste, spätestens in 1-2 Tagen auch bei Euch eintreffen und seine milde Luft mit bringen ....
Mit ämänä härzliche Gruess us Bärn
thomas

 
Sophie
14.03.2005
10:00 Uhr
     
Liebe BL, such nicht Leute in ähnlichen Situationen, sondern Menschen, die anders sind. Die Dame, von der ich gestern schrieb, würde sagen, Du habest schlecht gewählt (den Kerl), und daher seist Du jetzt allein und einsam. Selber schuld, schlechte Wahl getroffen, was für ein Patentrezept. Die Dame hat mich ziemlich in Rage gebracht, wie man sieht.
Ich rate Dir, das Gespräch mit Deinen Kindern zu suchen. Jugendliche brauchen das und haben oft viel interessantere Ansichten als Erwachsene. Was ist besser? Verlassen von einem Mann und kinderlos oder wenigstens, wie Du, drei dialogfähige Jugendliche an der Seite zu haben? Eigentlich braucht man doch dann nicht einsam zu sein. Oder sehe ich das zu simpel?
 
Thomas Müller
14.03.2005
09:52 Uhr
E-Mail    
Liebe Sophie, ich zitiere mal einen Teil Deiner Antwort:

... Er muß ein feiner Mann sein, Thomas. Sag ihm von einer unfeinen Dame, daß man zur Not auch mal hochziehen darf.

Da lese ich doch in der Freitagsausgabe einer großen Tageszeitung von einer feinen bebrillten Dame, die uns milde anlächelt, weil wir eh alle Ignoranten sind und die irgendwie aussieht wie eine Lehrerin, folgende Zeilen:

"Helfersyndrom" könnte man einer Gesellschaft von .... usf.
Zitat Ende.

.... und stelle einen Teil einer Antwort von Simone, aus einem anderen Forum, so zum gegenseitigen Verständnis, hier hin:

Zitat Beginn:

" .... "Deinem" Herr W. gratuliere ich zu seiner Zungenfertigkeit. Wie schön, dass er den Ritt auf seinem Pony durch den Wald so geniessen kann. Ich wünsche ihm noch viele solche Ritte, noch viel Grund zu Lebensfreude und noch viel, viel Mut, und ich freue mich für ihn, dass er Menschen .... um sich hat, die die Würde und die Lebensfreude in so kleinen, wertvollen Geschichten sehen und wertschätzen können. ...."
Zitat Ende.

Ich weiss und Ihr alle hier wisst es bestimmt auch. Es gibt sehr viele Menschen unter uns, in der Nähe von uns, auf der ganzen Welt, die AUCH behindert, u. U. schwerstbehindert sind. Manchmal werden sie kaum beachtet ... Diese Menschen müssen von uns beachtet - geachtet, respektiert - werden. SIE brauchen dies speziell !

Mit herzlichen Grüssen
thomas
 
do
14.03.2005
09:51 Uhr
     
Sophie, die Idee, die Rubriken einer großen Tageszeitung einmal umstellen zu wollen, erscheint mir interessant. Wie wäre es, wenn die Initiatorin Sophie eben jener wohl überregionalen Tageszeitung einen Leserbrief schriebe? Vielleicht macht der Chefredakteur ja was daraus ...

Erinnere ich mich richtig an meine Schulzeit, so hieß es damals "Nicht für die Schule lernen wir (und schon gar nicht für den noch so toll aussehenden Lehrer ?????) sondern fürs Leben ..."

Einen guten Start in die Woche euch allen Lebensmutigen! :-) do
 
Birgit L.
13.03.2005
20:28 Uhr
     
Hallo,
ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich fühle mich meist ziemlich einsam und verlassen. Mir fehlen oft die richtigen Gesprächspartner/partnerinnen oder Zuhörer. Vielleicht kann mir ja ein Eintrag in euer Gästebuch weiter helfen. Ich bin alleinerziehend und habe drei Kinder im Alter von 20,15 und 12 Jahren. Die Älteste ist bereits ausgezogen. Es wäre schön wenn sich jemand in ähnlicher Situation meldet.
Eine gesegnete Zeit wünscht euch Birgit
 
Sophie
13.03.2005
16:18 Uhr
     
Er muß ein feiner Mann sein, Thomas. Sag ihm von einer unfeinen Dame, daß man zur Not auch mal hochziehen darf.

Da lese ich doch in der Freitagsausgabe einer großen Tageszeitung von einer feinen bebrillten Dame, die uns milde anlächelt, weil wir eh alle Ignoranten sind und die irgendwie aussieht wie eine Lehrerin, folgende Zeilen:

"Helfersyndrom
Könnte man einer Gesellschaft von 82 Millionen eine Diagnose stellen, dann müßte sie lauten: Helfersyndrom. Gelegenheit, dieses aus Betroffenheit, Selbstüberschätzung und Realitätsverlust zusammengesetzte Krankheitsbild zu betrachten, gab es jüngst bei der veröffentlichung der Arbeitslosenstatistik."
Am Ende des Artikels weiß ich wirklich nicht, was die Dame mir sagen will. Will sie mir sagen, Manuela ist selbst schuld und darf mir deswegen nicht leid tun?
Am nächsten Tag lese ich von einem gutaussehenden Herrn, für den ich, wenn er Lehrer wäre, sogar meine Lateinvokabeln gelernt hätte, einen Artikel, der lautet:"Jeder hat ein Recht auf Hilfe."
Eigentlich sollte das Allgemeingut sein. Ist es aber nicht mehr. Am Ende des Artikels weiß ich genau, was der Herr mir/uns sagen will, und daß es genau so richtig ist.
Vielleicht hat jemand Lust, dies weiter zu leiten an die große Tageszeitung mit dem Vorschlag, den Herrn auf die Freitagsseite im Forum zu rücken und dafür die Dame in den Lokalteil zu tun. Bitte nicht ins Gymnasium, sonst kriegen wir noch mehr nutzlose Abiturienten. Schönen Sonntag!
 
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