Gästebuch


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 
:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Julius
03.10.2021
01:29 Uhr
     
Das Argument leuchtet, zumindest intuitiv, ein. Ich las vor Jahren einmal einen Satz bei Thomas Metzinger, den ich mindestens genauso faszinierend finde, weil er logisch noch zwingender ist. Egal, ob wir ein materialistisches oder ein religiöses/idealistisches Weltbild haben, eine Schlussfolgerung ist unausweichlich: Wir leben in einem Universum, in dem die Materie das Potenzial hat, Bewusstsein hervorzubringen.
Als Wunder reicht das für mich eigentlich schon aus.
 
tg
02.10.2021
17:16 Uhr
     
So ein Fund!!!
Charles Darwin, Lebenserinnerungen S.102
gefunden bei Jörg Lauster: Der Heilige Geist S 331:

Ein anderer Grund für den Glauben an die Existenz Gottes, der mit der Vernunft, nicht mit Gefühlen zusammenhängt, scheint mir mehr ins Gewicht zu fallen:
Dieser Grund ergibt sich aus der extremen Schwierigkeit oder eigentlich Unmöglichkeit, sich vorzustellen, dieses gewaltige, wunderbare Universum einschließlich des Menschen…sei nur das Ergebnis blinden Zufalls oder blinder Notwendigkeit.
Wenn ich darüber nachdenke, sehe ich mich gezwungen, auf eine Erste Ursache zu zählen, die einen denkenden Geist hat, gewissermaßen dem menschlichen Verstand analog; und ich sollte mich wohl einen Theisten nennen.
 
Menke
02.10.2021
09:11 Uhr
     
In der Ohmacht ist die Zeit vergessen!

In dem vom Hochwasser betroffenen Gebiet im AHRTAL, waren auch Notfallseelsorger vor Ort.
Ein Mann der im Chaos der Zerstörung vor der Kamera stand sagte, der Seelsorger sprach von Gott, dass er mich auffangen und wieder aufrichten wird.
Das war mir kein Trost und keine Hilfe.
 
tg
30.09.2021
19:03 Uhr
     
Danke Julius.  
Julius
29.09.2021
11:40 Uhr
     
Die Idee, dass Gott gerade in der Moderne die Gesellschaft durchsetzt, finde ich spannend.  
tg
26.09.2021
09:18 Uhr
     
Heute Wahl. Gut, MITENTSCHEIDEN ZU KÖNNEN. Und kein hochnäsiger, verächtlicher Gedanke an nur durchschnittliche Politiker, wir sind auch nicht besser. Wir hätten ja auch mehr in Parteiarbeit mitmischen können, aber überließen es anderen. Danken wir für die, die sich für uns gemüht haben und jetzt Abschied nehmen. Beten wir für die demnächst Regierenden. TG  
Menke
25.09.2021
20:51 Uhr
     
Auf den Punkt gebracht!

Klimakatastrophen nach heutiger Sicht, hier ist der Mensch zum großen Teil mit dran beteiligt.
Klimaveränderungen vor der Jahundertwende, wie Vulkanausbrüche, hitzeperioden, kälteperioden, Metorideneinschläge, usw. da waren Menschen nicht dran beteiligt.
Die Frage stellt sich doch, warum beiteiligt sich der Mensch obwohl das Schulwissen hierfür vorhanden ist, an seinem eigenen Untergang?
 
Orbart
25.09.2021
20:07 Uhr
     
Bei allem Respekt vor dem langen Text und seiner theologischen Aussage..........

Ist es eigentlich zuviel verlangt, dass man die Begrifflichkeiten aufmerksamer und sauberer wählt?
Warum ist die Rede von der Klimakatastrophe? Vom "Weltuntergang" ? Davon, dass die "Welt" den Bach runtergeht? Vom "Bösen"?
Wäre es nicht richtiger vom Klimawandel zu sprechen? Von der Erde statt von der Welt?
Wäre es nicht richtiger,zu erwähnen, dass die Erde in ihrer Geschichte schon weit dramatischere Veränderungen gemeistert hat, wie Meteroiteneinschläge, Eiszeiten und Vulkanausbrüche, die weit grössere Auswirkungen hatten als es menschliches Verhalten jemals vermag?

Warum wird hier soviel Angst gepredigt? Soviel Schuld und menschliches Versagen?
 
Menke
24.09.2021
10:49 Uhr
     
Der Freie Wille!

Gott hat uns Menschen viel von seiner eigenen Freiheit gelassen, macht Euch die Erde untertan, was jeder für sich verstehen möge, oder gehe hin und sündige nicht mehr.
Wie auch für sich, die Auslegung der Bibel, ob nun im erkennen und danach handeln zu wollen.
Das ist noch kein Weltuntergang im eigenen Verstehen können und wollen, aber ich kann meine eigenen Lebenssituation besser verstehen.
 
Kallisto
21.09.2021
11:42 Uhr
     
Das Hauptproblem an diesem ist, dass das Christentum die sog. westliche Welt vertreten hat. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung, wohnhaft in China, Indien und Asien generell, glaubt so nicht.
Algemeine Einschätzung ist, dass Asien an Einfluss gewinnen wird, während die westliche Welt diesen langsam (aber sichtbar) verlieren wird. Somit wird auch der Einfluss christlicher Kirchen abnehmen.
Das zweite Problem ist zweifellos, dass die Grundlagen der westlichen Errungenschaften nicht etwa von Kirchen erarbeitet wurden, sondern von Menschen wie Kopernikus, Galilei, Komlumbus und Handeltreibenden wie z.B. Marco Polo. Die Kirche wurde sekundär, z.B. in Lateinamerika, zum Profiteur und manchmal auch zur moralischen Bremse in Gestalt einiger Brüder.
Zurück zu unserer kleinen Landmasse mit begrenztem Einfluss: Wir richten nichts aus. Was wir abbauen, baut China auf. Das ist die Realität. Trump würde für das verhöhnt, was Biden effektiv macht: Australien mit 12 atombetriebenen U-Booten, die nicht auftauchen müssen (oder nicht so oft) ausstatten. Europa wird brüskiert. Das ist Realpolitik. Europa sollte ausgeträumt haben, mehr an die Römer denken und aus seiner ideologischen Hängematte rauskommen.
 
tg
20.09.2021
12:30 Uhr
     
Wir beten: „Gott, dein Reich komme.“ Aber

wir meinen damit doch nicht, die Klimakatastrophe leite den Weltuntergang ein, und Gott würde das Experiment „Schöpfung“ abbrechen- schlicht, weil er einsähe, dass er uns Menschen als seine Mitarbeiter überfordert hat. Sind wir Ihm in unserer Überheblichkeit, „wie Gott zu sein“ entglitten? Und Gott versucht ein Neues- senkt einen neuer Himmel und eine neue Erde von oben herab. Aber das meinen wir doch nicht, wenn wir um das Kommen des Reiches Gottes bitten.

Christen setzen auf das „Prinzip Hoffnung“, dass wir Menschen unter Einfluss des Heiligen Geistes zur Vernunft kommen. Gott baut mit uns sein Reich hier – „das Gute“ wächst in der Geschichte. Also nicht Absturz, auch nicht nur endloses Fließen der Zeit. die endlose Wiederkehr des Gleichen sondern Weitergang im Guten.

Ich glaube an einen zielgerichteten Verlauf , eine Steigerung, Verbesserung der Geschichte durch und als Entfaltung des Heiligen Geistes. Ich glaube, dass die Weltgeschichte die Geschichte der Gestaltwerdung des Geistes ist- dass Gott, der Geist, dabei ist die Schöpfung fertig zu entwickeln. Am Ende möge dann eine fertig ausgewickelte heile Welt stehen.

Gibt es wenigstens Zeichen von Fortschritt zum Besseren? Ich meine, wir müssen es glauben. Wie sollten wir sonst Kinder ins Leben rufen. Bäume für nächste Generationen pflanzen? Wie sollen wir sonst gute Spuren hinterlassen wollen?

Es sind so viele Schreckensmeldungen unterwegs. Die Coronapandemie saugt zusätzlich Lebenskraft aus uns allen. Die Verteilungskämpfe unter uns Menschen nehmen zu.

Aber die Spendenbereitschaft bei uns ist gestiegen, es gibt weniger Verkehrstote, weniger Morde, weniger Menschen hungern, wir Deutschen sind friedlicher geworden, Europa kämpft erfolgreich darum, Kriege durch Verhandeln zu vermeiden. Es gibt mehr und mehr Demokratien auf der Erde. Der, die Einzelne kann individueller sein, ihr Leben gestalten. Bei uns jedenfalls herrscht Religionsfreiheit- auch die Freiheit, keine Religion haben zu wollen. Toleranz untereinander wächst: Man erträgt etwas, was man nicht billigt und im Grund für falsch hält- um des Friedens willen.

Es ist so bequem, die Welt den Bach runtergehen zu sehen und mirs noch eben gut gehen zu lassen. Doch es kommt wohl auf uns und die Menschheit insgesamt an, es kommt drauf an, ob wir Widerstandskämpfer gegen das Böse sind.

Lange Zeit hat Kirche die Entwicklung der Menschengeschichte in Teilen der Welt bestimmt. Eine wesentliche Mitteilung des Evangeliums, (was ja die Basis der Kirche ist), lautet (mit Worten des Paulus im Galaterbrief 5,1) :“Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So stehet nun fest und lasst euch nicht wieder in ein knechtisches Joch zwingen.“

Jahrhunderte brauchte es, dass diese Maxime auch gegen Kirche gilt- Martin Luther hat den Freiheitsraum für die Menschheit weit aufgestoßen, Die Aufklärung hat dann die Entwicklung zum weltlichen Staat betrieben. Kirche, jedenfalls die protestantische Fraktion- hat Abschied von kirchlichen Machtansprüchen, genommen, die ja bis ins Privatleben hineinregierten.

Oberflächlich gesehen verliert Kirche an Einfluss. Doch die Substanz der Kirche, die HeiligGeistkraft, wandert in die Welt ein und heilt (hoffentlich)
die Weltgeschichte. Nach dem Katastrophenjahrhundert mit zwei Weltkriegen und dem unsäglichen Morden durch Hitlerdeutschland scheint die (westliche ) Welt doch zur Besinnung zu kommen- auch wenn Trump und Afghanistan und die Fastvergiftung von Nawalniy und, und… immer wieder verzweifeln lassen.

Die Heilige Geistkraft, so hoffen Christen, wandert trotz aller Rückschläge in Staat und Gesellschaft ein. Freiheit und Liebe sollen mehr Einfluss gewinnen, nicht durch kirchliche Verordnungen sondern durch Soziale Marktwirtschaft, durch Soziale Gesetzgebung und staatlich erzwungene Rücksichtnahme –allein die Straßenverkehrsordnung bekehrt ja zu einer Art von Nächstenliebe. Was Kirche früher durch strenge Kirchenzucht erzwang, ist nicht wie weggeblasen sondern geschieht durch Einsicht und Verabredung. Noch ein Beispiel: „Die Leidensbereitschaft der Menschen, sich strengen Kuren zu unterziehen, scheint im selben Maße gestiegen, wie der Einfluss der Kirche gesunken ist- die Lust an Verzicht auf Fleisch und die Selbstüberwachung ist schärfer geworden als die Einhaltung der Fastengebote, einst“ ( SZ).
Geistvolleres Leben wächst in Kultur und Staat- mehr Gerechtigkeit, Freiheit, Nächstenliebe, Demut, Verantwortungsbereitschaft- wandert ein in die Menschheit, hoffentlich.
„Tatsächlich realisiert die vermeintlich säkularisierte westliche Moderne christliche Werte in einem Ausmaß, von dem das christliche Mittelalter nur träumen konnte. Es dürfte keine Epoche geben, die mehr an Aufwertung des Individuums, an Achtung der Person, an Versuchen, Gleichheit und Solidarität zu verwirklichen, umgesetzt hat als die weltliche Moderne. Die Moderne ist nur dann unchristlicher als frühere Epochen, wenn man Christentum mit Kirchlichkeit identifiziert. Der göttliche Geist treibt das Christentum über seine ausschließliche Fixierung auf die Gestalt der Kirche hinaus“ (Jörg Lauster: Der Heilige Geist. Beck-Verlag).
 
TG
19.09.2021
18:39 Uhr
     
Wir beten: „Gott, dein Reich komme.“ Aber

wir meinen damit doch nicht, die Klimakatastrophe leite den Weltuntergang ein, und Gott würde das Experiment „Schöpfung“ abbrechen- schlicht, weil er einsähe, dass er uns Menschen als seine Mitarbeiter überfordert hat. Sind wir Ihm in unserer Überheblichkeit, „wie Gott zu sein“ entglitten? Und Gott versucht ein Neues- senkt einen neuer Himmel und eine neue Erde von oben herab. Aber das meinen wir doch nicht, wenn wir um das Kommen des Reiches Gottes bitten.

Christen setzen auf das „Prinzip Hoffnung“, dass wir Menschen unter Einfluss des Heiligen Geistes zur Vernunft kommen. Gott baut mit uns sein Reich hier – „das Gute“ wächst in der Geschichte. Also nicht Absturz, auch nicht nur endloses Fließen der Zeit. die endlose Wiederkehr des Gleichen sondern Weitergang im Guten.

Ich glaube an einen zielgerichteten Verlauf , eine Steigerung, Verbesserung der Geschichte durch und als Entfaltung des Heiligen Geistes. Ich glaube, dass die Weltgeschichte die Geschichte der Gestaltwerdung des Geistes ist- dass Gott, der Geist, dabei ist die Schöpfung fertig zu entwickeln. Am Ende möge dann eine fertig ausgewickelte heile Welt stehen.

Gibt es wenigstens Zeichen von Fortschritt zum Besseren? Ich meine, wir müssen es glauben. Wie sollten wir sonst Kinder ins Leben rufen. Bäume für nächste Generationen pflanzen? Wie sollen wir sonst gute Spuren hinterlassen wollen?

Es sind so viele Schreckensmeldungen unterwegs. Die Coronapandemie saugt zusätzlich Lebenskraft aus uns allen. Die Verteilungskämpfe unter uns Menschen nehmen zu.

Aber die Spendenbereitschaft bei uns ist gestiegen, es gibt weniger Verkehrstote, weniger Morde, weniger Menschen hungern, wir Deutschen sind friedlicher geworden, Europa kämpft erfolgreich darum, Kriege durch Verhandeln zu vermeiden. Es gibt mehr und mehr Demokratien auf der Erde. Der, die Einzelne kann individueller sein, ihr Leben gestalten. Bei uns jedenfalls herrscht Religionsfreiheit- auch die Freiheit, keine Religion haben zu wollen. Toleranz untereinander wächst: Man erträgt etwas, was man nicht billigt und im Grund für falsch hält- um des Friedens willen.

Es ist so bequem, die Welt den Bach runtergehen zu sehen und mirs noch eben gut gehen zu lassen. Doch es kommt wohl auf uns und die Menschheit insgesamt an, es kommt drauf an, ob wir Widerstandskämpfer gegen das Böse sind.

Lange Zeit hat Kirche die Entwicklung der Menschengeschichte in Teilen der Welt bestimmt. Eine wesentliche Mitteilung des Evangeliums, (was ja die Basis der Kirche ist), lautet (mit Worten des Paulus im Galaterbrief 5,1) :“Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So stehet nun fest und lasst euch nicht wieder in ein knechtisches Joch zwingen.“

Jahrhunderte brauchte es, dass diese Maxime auch gegen Kirche gilt- Martin Luther hat den Freiheitsraum für die Menschheit weit aufgestoßen, Die Aufklärung hat dann die Entwicklung zum weltlichen Staat betrieben. Kirche, jedenfalls die protestantische Fraktion- hat Abschied von kirchlichen Machtansprüchen, genommen, die ja bis ins Privatleben hineinregierten.

Oberflächich gesehen verliert Kirche an Einfluss. Doch die Substanz der Kirche, die HeiligGeistkraft, wandert in die Welt ein und heilt (hoffentlich)
die Weltgeschichte. Nach dem Katastrophenjahrhundert mit zwei Weltkriegen und dem unsäglichen Morden durch Hitlerdeutschland scheint die (westliche ) Welt doch zur Besinnung zu kommen- auch wenn Trump und Afganistan und die Fastvergiftung von Navalny und, und… immer wieder verzweifeln lassen.

Die Heilige Geistkraft, so hoffen Christen, wandert trotz aller Rückschläge in Staat und Gesellschaft ein. Freiheit und Liebe sollen mehr Einfluss gewinnen, nicht durch kirchliche Verordnungen sondern durch Soziale Marktwirtschaft, durch Soziale Gesetzgebung und staatlich erzwungene Rücksichtnahme –allein die Straßenverkehrsordnung bekehrt ja zu einer Art von Nächstenliebe. Was Kirche früher durch strenge Kirchenzucht erzwang, ist nicht wie weggeblasen sondern geschieht durch Einsicht und Verabredung. Noch ein Beispiel: „Die Leidensbereitschaft der Menschen, sich strengen Kuren zu unterziehen, scheint im selben Maße gestiegen, wie der Einfluss der Kirche gesunken ist- die Lust an Verzicht auf Fleisch und die Selbstüberwachung ist schärfer geworden als die Einhaltung der Fastengebote, einst“ ( SZ).
Geistvolleres Leben wächst in Kultur und Staat- mehr Gerechtigkeit, Freiheit, Nächstenliebe, Demut, Verantwortungsbereitschaft- wandert ein in die Menschheit, hoffentlich.
„Tatsächlich realisiert die vermeintlich säkularisierte westliche Moderne christliche Werte in einem Ausmaß, vo dem das christliche Mittelalter nur träumen konnte. Es dürfte keine Epoche geben, die mehr an Aufwertung des Individuums, an Achtung der Person, an Versuchen, Gleichheit und Solidarität zu verwirklichen, umgesetzt hat als die weltliche Moderne. Die Moderne ist nur dann unchristlicher als frühere Epochen, wenn man Christentum mit Kirchlichkeit identifiziert. Der göttliche Geist treibt das Christentum über seine ausschließliche Fixierung auf die Gestalt der Kirche hinaus“ (Jörg Lauster: Der Heilige Geist. Beck-Verlag).
 
Menke
17.09.2021
20:45 Uhr
     
Wohin führt der Egoismus?

Wer will schon gerne verzichten, auch wenn es um einfache Lebensgrundlagen geht wie fröhlich gestimmte Dinge.
Die Krisen die uns schon lange begleiten, von Menschen gemacht, nicht auszudenken wenn man überlegt von seinen Geschöpfen.
Würde mich nicht wundern, wenn der Allmächtige langsam aber sicher die Zerstörung seines Lebenswerks nicht mehr mit ansehen kann.
Den Optimisten sei Dank, dass alles so weiter gehen kann wie bisher.
 
tg
12.09.2021
17:21 Uhr
     
Es sind auch zerstörerische Kräfte in der Schöpfung. Aber dem Jesus nach glauben , dass Hoffnung ist auf Heilung . Die Krise kann vom Menschen bewältigt werden. Darum ist Kontrolle nötig, Steuerung der das Leben gefährdende Eingriffe des Menschen, im Vertrauen auf Gottes Handeln auch im Dunkel der Zeit. Aus diesem Vertrauen eigene Verantwortung übernehmen und Gott bei der Heilung der Welt helfen. (mit Hilfe von Horst Gorki)  
Kallisto
10.09.2021
20:06 Uhr
     
Lesen Sie doch mal über die Hazara, Stichwort Völkermord. Ich kann Ihnen nicht weiterhelfen, wenn Sie nicht merken, dass es schwerwiegendere Probleme gibt.  
leise
10.09.2021
15:00 Uhr
     
:-)  
do
09.09.2021
10:32 Uhr
     
Lieber dämlich und gesund als nicht dämlich die Infektion weiterzugeben bzw. an Corona schwer erkrankt auf der Intensivstation zu kämpfen!

Dankbar, dass es die Impfung gibt!

do
 
Kallisto
07.09.2021
00:03 Uhr
     
DS: Danke. Ich liebe Hafiz. Ich finde, dass er in gewisser Weise, was das Leben betrifft, der beste Dichter ist, den es je gab.
Aber Hafiz selbst würde protestieren gegen der Beste. Er würde Komparative und Superlative vollkommen ablehnen.
Daher ist er für jeden Moment im Leben geeignet, denn er scheint immer den Moment genossen zu haben und ganz tief das Leben.

Ich fand immer Angst wegen Covid außerordentlich dämlich, außer ganz zu Anfang. Doch ich kenne einen Afghanen, flüchtig, aber langsam etwas besser. Er gehört zu den Hazara. Ich fragte ihn, ob er Angst um seine Eltern habe, und er sagte ja. Diese Angst akzeptiere ich absolut.
Covid ist eine Krankheit, wie es schon viele gab, bedeutend ungefährlicher als die Pest, Malaria, Dengue oder Zika. Der Mensch dagegen ist manchmal ein wahres Trauma. Ein Virus tötet unabsichtlich, der Mensch absichtlich. Ich brauche Jesus auch, um manche Untaten verdauen zu können. Auch, um differenzierter zu sein, als ich ohne ihn wäre.
 
Julius
05.09.2021
23:10 Uhr
     
Ist es nicht Gottes Wille, dass wir in dieser Welt aktiv tätig sind?  
Menke
04.09.2021
10:07 Uhr
     
War so mal dahin gedacht!

War so mal dahin gesagt, so denkt man mal ab und an, wenn man sich mit Menschen unterhält, die an einem See vor ihrem Karavan sitzen und es sich dabei gut gehen lassen.
Sie haben das hinter ihnen liegende ausgeblendet, einige sogar vergessen für solch einen Moment.
Ich verspüre, sie sind unabhängig von denen anderen, die ihr Hamsterrad nicht anhalten können oder wollen.
 
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 
31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 
61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 
91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 
121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 
151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 
181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 
211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 
241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 
271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 
301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 
331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 
361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 
391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 



0779185


Nach oben - © 2003-2022 by Traugott Giesen - Sylt
Impressum - Haftungsausschluss