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:: lebensmut.de ::
Autor Nachricht
Kathrin
04.02.2013
08:55 Uhr
     
Übrigens alles Gute zum neuen Lebensabschnitt, Menke.

Ich finde auch folgenden Satz von Ingmar Bergman sehr schön:

Mit dem Älterwerden ist es wie mit auf einen Berg steigen:
Je höher man steigt, desto mehr schwinden die Kräfte –
aber umso weiter sieht man.
 
jo
04.02.2013
08:51 Uhr
     
Lieber doc, ich werde Sie ebenfalls vermissen. Sie sollten es sich noch ein mal überlegen.  
SB
04.02.2013
08:38 Uhr
     
Eigentlich bin ich auf dieser Seite mehr "Mitleser", danke für viele gute Beiträge und auch für die Bibelenergie.
Lebensmut können wir ja alle gut gebrauchen.

@Orbart ich : ich freue mich über Ihre Beiträge, schön, wenn Menschen mit sich und der Natur so im Einklang sind wie Sie und auch Ihre Art zu schreiben gefällt mir richtig gut.

@doc: Schade eingentlich, dass Sie sich auf dieser Seite nur wegen Ihrer "Rede" eingebracht haben.
Ihre teils kritischen Beiträge würden jetzt irgendwie fehlen.

Ihnen beiden alles Gute !
 
Kathrin
04.02.2013
07:59 Uhr
     
Ich freue mich über Ihr Reagieren, lieber Doc.
Ich finde Sie irgendwie erfrischend und fände es schön, wenn Sie auch
ohne besonderen Anlass immer mal wieder vorbei kämen.
Ich wünsche Ihnen in jedem Fall alles Liebe.

Liebe Ingrid, es soll überirdisch schön gewesen sein...
aber wir kamen nicht mehr hinein... Es war ausverkauft...
 
jo
04.02.2013
03:27 Uhr
     
Das Beste was ich jemals in Lebensmut gelesen habe. Man kann nur andächtig zuhören und staunen. Der Mensch im Einklang mit der Natur. Danke Orbart, vielen Dank.  
ing
03.02.2013
20:02 Uhr
     
Herrlich Orbart! Danke.

... Geheimnisvolles Saitenspiel, Fang' an, Fange wieder an ... von Eduard Mörike
 
Orbart
03.02.2013
18:37 Uhr
     
Natürlich bin ich heute wieder losgezogen,liebe Ingrid!
Nach stressreicher Woche unter Menschen brauchte ich wiedermal meine Zeit in der "Menschen-Fremde".
Meine Birke war heute recht abwesend,fand ich.Nur der auffrischende Wind rief sie,hin und wieder,sanft aus ihren Träumen.Ich freue mich schon darauf,daß sie bald ihr neues Frühlingskleid vorführt.In Grün und Gold.
Und etwas später wird sie mir an lauen Frühsommerabenden die Melodie des Windes vorsummen.Wie eine prächtige formschöne Äolsharfe,an welcher der griechische Gott des Windes seine helle Freude gehabt hätte.
Und ich werde andächtig lauschen.
Der Bussard gab sich heute leider nicht die Ehre.Aber ich muß ihn in Schutz nehmen:wir hatten,streng genommen,keinen Termin.Wer weiß,wo er unterdessen seine weiten Kreise in den hohen Himmel schrieb?Frei und ungebunden.Beneidenswert.
Aber Wilgänse sah ich.Sie zogen als Keil turmhoch über mich hinweg.Gen Osten.Ich werte das als gutes Zeichen für den nahenden Frühling.
Viele Grüße an alle Naturfreunde hier.
 
doc
03.02.2013
13:34 Uhr
     
Ich danke recht herzliche für Ihre lieben Grüße,Kathrin!

Und von Ihnen lasse ich mich natürlich gerne liebenswürdig
auf den Arm nehmen.
Ich muß gestehen,daß mir in den letzten Tagen der Anlaß fehlte,
hier ins Gästebuch zu schauen.Ich tat dies immer dann,wenn ich
mit meinem Redetext nicht voran kam.
Dieser Anlaß fällt nun weg und ich bin mir nicht recht schlüssig,
ob und in welcher Form ich hier noch teilnehmen werde,
oder ob ich mich völlig verabschiede.

Umso mehr ein Grund,Ihnen allen nur das Beste zu wünschen.doc.
 
ing
03.02.2013
09:49 Uhr
     
Wanderst Du heute zur Augenweide? Wirst Du ihn möglicherweise sehen?
Bitte Orbart, erzähl' uns bald mehr vom Bussard.
Ich kenn' diese Zeit, Menke! Die Du beschrieben hast : du erkennst, du bist einem Geschöpf des Waldes unvorhergesehen ganz nah ... wärst du ein bißchen trampelig, würde ES sofort flüchten, aber es gibt da diesen einen Augenblick, es ist ein Verstehen - beim Tier wie bei dir - das flüstert
Bleib. Und staune. Schau dies Wunder. In diesem friedensland in dieser kleinen Zeit. Behutsamkeit.
Geschenkte Stille von allen Seiten.
Löst sie sich dann aber auf, und du blickst ihm nach, kannst du den Spiegel des Rehes noch lange erkennen.
Und fühlst Dankbarkeit.
 
tg
03.02.2013
09:46 Uhr
     
Die einen ziehen sich zurück um sich zu finden. Die andern stürzen sich ins Getümmel-auch um sich zu finden? Oder um sich zu vergessen. Oder einfach um Spaß zu haben, mitl zu achen, mal verrückt spielen. KARNEVAL ist eine öffentliche Zeit-es gibt ja öffentliche Orte und öffentliche Zeiten- da darf man mal anders sein, sich mal gehen lassen in hoffentlich freundlichem Umfeld. Vielleicht muss man eine Ader dafür haben. aber wenn man sie hat und drauf Lust hat, muss man "sich zur Ader lassen". Allen Jecken und Spaßvögeln von hier aus ein fröhliches "Liebt gut, lacht gut, macht es gut!"  
jo
03.02.2013
07:27 Uhr
     
Lieber Orbart, vielen Dank für Deinen Bericht über „Deinen“ Landschaftspark. In Berlin gibt es ja viele solcher „Naherholungsgebiete“. Man sieht sie (oder Teile von ihnen) gern als „sein Gebiet“ oder „seine Bank“ oder „seinen Baum“ oder “seinen Bussard“ an und freut sich, wenn möglichst wenig Leute dahin kommen und stören. Man fühlt dort ein Stück Heimat, ein Stück Eigentum und freut sich, dass einem in einer so großen Stadt auch ein Stückchen selbst gehört. Man kann dort allein sein und seinen Gedanken nachhängen und sich am Leben freuen. Ich freue mich mit Dir und wünsche Dir noch viele erholsame Stunden und dass Du dort viel Kraft und Lebensmut auftanken kannst. Vielen Dank auch für Dein Lob und dass Dir meine Beiträge gefallen. Ich freue mich, wenn ich damit auch ein wenig Lebensfreude schenken kann.  
Orbart
01.02.2013
20:32 Uhr
     
Hallo Jo!Nein,ich wohne wirklich nicht in Dahlem-Dorf,sondern in einem Ostberliner Kiez mit lausigem Image.Inmitten von Plattenbauten,S- und U-Bahnstationen und großen Einkaufszentren.Und trotzdem,ich schwöre es,bin ich in spätestens 20 Minuten in "meinem" Landschaftspark.Er ist ein Geheimtipp,deswegen halte ich mich hier so bedeckt.Keine 3 Jahre alt,alles ist neu:die Holzbänke,die Regenhütten,die Koppeleinzäunung.Und alles für mich allein,da die meisten Berliner noch nicht auf den Trichter gekommen sind.
Ich hätte noch viel erzählen können,z.B. von dem Bussard mir dem warmbraunen Gefieder,der hier ab und zu mal zu Besuch kommt.Er setzt sich übrigens nie in die Birke.Ich schätze mal,weil er angesichts des ranken Geschöpfes in Versuchung käme,den Bauch einzuziehen.Ich könnte ihn verstehen.
Vielen Dank für die Grüße von Ing und Kathrin,vielleicht kann ich sie am Sonntag schon ausrichten.
Und Jo,übrigens: ein paar von Ihren Einträgen der letzten Tage hier,speziell die "Szenen Ihrer Ehe" gehören für mich zu den schönsten Beiträgen im Gästebuch überhaupt.Viel Grüße!
 
Menke
01.02.2013
17:56 Uhr
E-Mail    
Rentner sein wie schön?

Ich gehe zu Bett,mit der Gewissheit,morgen ist nach 45 Berufsjahren einiges anders.
Du bist Rentner!
Wichtig auch zur Unzeit gearbeitet,immer wie der Oberbürgermeister in seiner Laudazio schrieb,zum wohle der Stadt und seiner Bürger.
Dafür Danke ich ihnen!
Der Tag davor,mit Kirchgang und Essen abgeschlossen.
Schlage heute Morgen die Augen auf,hole wie immer später die Zeitung aus dem Briefkasten,lese im Bett,frühstücke,wasche mein Auto.
Liebevoll wie so oft von Hand,mache danach meinen Waldlauf.
Was ist anders,an den von mir mit Bauchschmerzen lang erwarteten Tag?
Viel Regen,naß geworden bis auf die Knochen.
Unterwegs im Wald ein junger Rehbock angetroffen.
Eine Lange Zeit standen wir uns gegenüber,keiner von uns beiden wollte sich so schnell verabschieden.
Verabschieden,wie der Tag kam und auch wieder gehen mag.
 
Kathrin
01.02.2013
14:34 Uhr
     
und an doc...: ich habe gern davon gelesen, wie ihr Vortrag so war, danke dafür.

Und als ich gestern oder so HvV zitierte, dachte ich plötzlich bei dem Satz: "ich ziehe allen Knospen Handschuhe an" tatsächlich: ob doc jetzt womöglich denkt: " a l l e n??? - wie soll das denn gehen?" :-)
Ich grüße Sie fröhlich und wünsche Ihnen auch mal nur das Beste.
 
Karl Valentin
01.02.2013
13:30 Uhr
     
I versteh gar net, was de alls über mi schreibn, i wui doch blos dass d´Leut in d´Vorstellung neigenga und lacha!  
do
01.02.2013
13:19 Uhr
     
Ab wann ist man alt? Herbert Seckler wird im März 61 ... ein 'alter Mann'? ... Über Google kann man so einiges recherchieren ... und die Sansibar ist immer noch ein schöner 'Laden' in den Dünen mit guter Stimmung, feinen Gerichten und Weinen ... und St. Severin ist auch da ... do  
jo
01.02.2013
13:08 Uhr
     
Ja, lieber Herr Wilkening,
Mögen täten wir schon wollen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut.
(Karl Valentin)
So mögen viele Menschen denken, die sich hier mit einem Pseudonym vorstellen, um nicht erkannt zu werden (oder aus einem anderen Grund, den ich nicht kenne). Aber man erkennt sie ja viel besser an dem, was sie schreiben.
Ich bin ganz erstaunt, dass Sie sich hier mit Ihrem Namen und ihrem Wohnort vorstellen. Das ist ein Novum. Ich werde diesem schönen Beispiel folgen. Auch Kathrin hat schon früher einmal angedeutet, sie fände es schöner, wenn die Menschen sich hier mehr öffnen würden. Man kommt dann näher an sie heran. Man lernt sie besser kennen und achten. Also nur Mut! Lebensmut!
Jo Kasper Wiesbaden, jo.kasper@t-online.de.
Der Name mag vielen etwas komisch vorkommen, aber er ist im Rhein-Main-Gebiet weit verbreitet. Er kommt aus dem persischen und bedeutet soviel wie Schatzmeister.

@ Kathrin, ich weis auch nicht wieso mir dieser Smiley am 30.1. von der Tastatur gerutscht ist, wo Sie ihn doch (manchmal) für sich verwenden wollten. Sie hatten ja quasi schon ein Coyright darauf.

@ Orbart, wohnen Sie in Dahlem oder Dahlem Dorf ? Weil Sie von einem Landschaftspark mit einer Schafskoppel sprechen? Ich hatte in meiner Jugendzeit mal eine Freundin in Berlin, Sie wohnte in Lichterfelde und wir sind oft hinüberspaziert nach Dahlem.
Viele Grüße an alle, jo
 
ing
01.02.2013
12:38 Uhr
     
Mir ist ein grünes Blatt zugeflogen, und ich lege es auf den Tisch, da in dieser Ecke,
Schön Dein Begegnungsbild, tg. Danke.
Da ist Licht und Wärme. Auch von mir - Grüße zur Birke hin, Orbart. Als ich sie in dem von Dir beschriebenen Sonnenlicht erkannte, da hab ich sie ähnlich wie eine Tänzerin gesehen.
 
Wilkening, Günter
01.02.2013
10:00 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo,

Ich wünsche Ihnen und allen Menschen auch auf Ihrer Seite Lebensmut, Hoffnung, erfüllte Stunden sowie Tage voller Lachen und den Sonnenschein des Lebens denn das ganze Leben ist doch immer eine Herausforderung der sich alle stellen sollten und müssen, viele Dinge hinzunehmen sowie auch um Dinge zu ändern, die wir ändern können.

Das Leben ist aber trotzdem wertvoll und kostbar, denn alle sollten auch versuchen Ihre schöne Zeit sinnvoll zu gestalten, positiv nutzen und auch kleine Chancen nutzen, denn vieles was uns weiter bringt können wir nur in der harmonischen Zweisamkeit erleben und genießen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Wilkening, Minden/Westfalen, Wasserstrassenkreuz, Kanal/Weser
 
Kathrin
01.02.2013
08:02 Uhr
     
Das ist aber richtig schön, ich lächle hier tatsächlich den Bildschirm an und freue mich.
Über TGs Gedanken und überhaupt, ich freue mich über die Bilder in meinem Kopf, ein Bagger in Keitum,
ein Baggerführer mit heißem Kaffee, die Manschette am Arm und die Gedanken zum Tod.
Und richtig schön auch Dorothees Auftauchen mit den Augustinern. Und ein gefühlter Smiley für Jo sowieso.
Die Gelassenheit dem Tod gegenüber hätte ich auch so gern und ich beneide Sie alle sehr.
Die Angst vor der Nichtexistenz ist das Hauptproblem in meinem Leben. Ich fühle da eher wie
Woody Allen es mal in etwa zusammen fasste: "Du musst sterben. Ich muss sterben. Das verdirbt
einem irgendwie den Spaß." Und, weil ich das Leben so sehr liebe, Christoph Schlingensiefs "So schön wie hier
kanns im Himmel gar nicht sein."
Ich hoffe dennoch, dass ich später ähnlich gelassen wie TG darüber denke. Aber gerade vor ein paar Wochen sagte eine
sehr liebe neunzigjährige Verwandte zu mir: "Ich möchte so gern noch weiterleben. Ich will nicht unter der Erde sein."
Und die ziemlich letzten Worte meiner Oma, die mit über 90 und nach einem sehr erfüllten Leben starb,
waren tatsächlich: "Wie schade"...

Liebe Grüße auch an SB und an Orbarts Birke.

Und dann, mal wieder völlig zusammenhanglos, einen Satz von Karl Valentin, den ich gestern fand und lustig finde:

"Es ist eigenartig,
dass jedenTag gerade so viel passiert,
wie in eine Zeitung passt."
 
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