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:: lebensmut.de ::
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tg
05.11.2020
15:01 Uhr
     
Für Dich, der/die heute Geburtstag hat:
Heute hast Du Geburtstag und ich bin in Gedanken bei Dir. Wie gut dass Du geboren bist, dass Du genau Du bist und genau das richtige Alter hast. Wieder ein Jahr mehr durftest du Lebenszeit haben, wieder ein Jahr mehr Anwachs an Erfahrung und Weisheit und Dankbarkeit hinzugewinnen.
Du tust dem Leben gut, du gehst geschickt mit ihm um. Du gibst dem Leben, was es braucht, damit es dir geben kann, was du brauchst.
Du hast schöne Begabungen, vor allem die, sie auch zu nutzen. Du gibst gern, nimmst gern, hast es von den Bienen abgeguckt: Beim Geben auch Bekommen, beim Nehmen auch was Geben. Du kannst Gutes tun und Dir Gutes geschehen lassen, ohne Berechnung, also ohne dass Deine rechte Hand weiß, was die Linke tut -so nennt Jesus ja diese wunderbare Gelassenheit.
Du bist viel bewahrt worden. Glückhaft sind die vielen Behütungen deines Lebens. Und „Count Your Blessings“- gewahre Deine Segnungen Und aus dem Abstand des Überstandenhabens wußtest Du, dass alles genau so fällig war; Du haderst nie. Das ist Zeichen von Demut - einfach wissen, dass einem nichts zusteht und alles Gnade ist.
Wir wissen ja nie, wie weit sich der Lebensbogen spannt, darum nimm Heute als Erntedankfest. Was auch noch kommt, das Geschehene hast Du schon sicher . Und das war viel Arbeit, Kampf, Mühe und auch viel Lachen. Ja, Du kannst leuchtend lachen. Kein Wunder, dass Du uralt werden willst. Aber auch mit Flügeln der Morgenröte könntest Du dich von hier wegtragen lassen, will sagen: Du klammerst nicht, Du hast bei aller Erdverbundenheit auch Himmelswurzeln. Der Glanz von einiger Leichtigkeit ist Dir geschenkt und macht, dass Du wenig lastet.
Du hast Freunde, bist freundschaftlich, gibst Aufmerksamkeit. Ich wünsche Dir immer so viel Nähe zu Menschen, wie Du Dir wünschst und soviel Kraft, Distanz zu halten , so wie es Dir gut tut.
Du liebst das Gegenwärtige; lass diese Liebe Dir einen großen und sicheren Fallschirm sein, dass Du nie ins Bodenlose fällst. Ja bitte, lieb das Gegenwärtige, darin will sich doch Gott, oder wie du das Geheimnis des Lebens nennst, offenbaren. Du kannst auch das Vergangene schätzen, aber es saugt Dir nicht die Kraft für Heute ab. Du kannst auch planen, aber es verstellt Dir nicht die Kostbarkeit des gegenwärtigen Tages.
Und bete um ein neues Jahr Zeit, Frist, Gelegenheit, noch zu wirken und zu wachsen und mit einem lieben Menschen zu feiern viele, viele Male.
 
Ralf Klöpfer
02.11.2020
12:31 Uhr
     
Ich finde es toll, dass Sie so eine Website unterhalten. Da fand ich z.B. nach dem spontanen Besuch des Grabs von Herrn Augstein auch Ihre sehr gute Predigt von damals wieder. Danke auch für den kurzen offenen Austausch per Mail im Anschluss:-) Liebe Grüße Ralf Klöpfer  
Flügelfreundin
01.11.2020
12:21 Uhr
     
@ TG: Bei manchem,, das Luther richtig gemacht hat, wurde auch in anderem das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Trug gestern etwas Schönes zum Grab hin und stellte das Allerheigenlicht dazu. Ich finde, dass das eine wunderbare katholische Sitte ist. Der ganze Friedhof leuchtet und glänzt, jeder stellt etwas hin und ein Licht dazu, auch die Minderheit der Protestanten. Meine, die EKD sollte darüber nachdenken, diese für den Reformationstag anzunehmen, dann leuchtet es noch mehr. Gehe normalerweise auch zur Gräbersegnung, nur dieses Jahr nicht. Alle werden gesegnet, die katholischen wie auch die evangelischen.  
tg
30.10.2020
17:08 Uhr
     
Freue mich mit über zwei neue Mitmacher.
Hier was für Reformation: Das christliche Leben ist nicht Frommsein sondern ein Frommwerden, nicht Gesundsein sondern ein Gesundwerden, nicht Sein, sondern ein Werden, Nicht Ruhe , sondern eine Übung. Wir sinds noch nicht , wir werdens aber. Es ist noch nicht getan und geschehen, es ist aber im Gang und Schwang. Es ist nicht das Ende, es ist aber der Weg. Es glühet und glänzt noch nicht alles, es bessert sich aber alles . Martin Luther
 
Quasten-Flosser
30.10.2020
12:01 Uhr
     
Auch ich bin ein Freund der direkten ermutigenden Ansprache und einer Sprache, die weitet. Beides ist auf dieser Seite zu finden und tut gerade sehr gut: ich danke Ihnen für diesen "Speicher voll Glaubens-Energie".
Ja, Corona fordert uns heraus, "hilft uns auf die Sprünge: Wir können mehr wissen. Können leidenschaftlicher hoffen. Können Freude machen. Und jeden Tag wieder neu damit anfangen, dass wir einander beheimaten."
 
Monika Glässel
30.10.2020
09:55 Uhr
     
Leichtsinn und Verharmlosung von Covid ist auch kein guter Ratgeber, eher Dummheit..................  
Dr. med. w-a-i
29.10.2020
15:24 Uhr
     
Aber Menke: Es sterben jedes Jahr in Deutschland an die 900.000 Menschen, hiervon ein Viertel an Krebs, über ein weiteres Viertel an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Man muss sich von einem neuen Virus nicht so ins Bockshorn jagen lassen, wenn man das im Hinterkopf hat. Die Herz- und Tumorkranken sterben meistens, wenn sie zu schwach werden, an Grippe, Lungenembolie oder Herzinfarkt. Wenn wenigstens Kirchenleute auf dem Teppich blieben, wäre etwas gewonnen. Angst ist kein Ratgeber.  
Menke
28.10.2020
15:27 Uhr
     
Das Grab ist leer!

Allerseeelen Allerheiligen, aber auch nur im Kirchenjahr
In Zeiten von Corona mit über 10 000 Toten, kommt bei manchen der Tot ins Bewusstsein.
Ruhe ich dort endlich in Frieden, wo Corona hoffentlich seinen Schrecken verloren hat?
 
Flügelfreundin
27.10.2020
20:06 Uhr
     
Wenn man noch jung ist, denkt man wenig über solche Dinge, außer Pastoren, zwangsläufig. Aber dies hier, dass ich über meine Liebe zu Gustav Mahler fand, hat mich schon als jungen Menschen berührt:

Oft denk’ ich, sie sind nur ausgegangen
Friedrich Rückert

Oft denk' ich, sie sind nur ausgegangen,
Bald werden sie wieder nach Hause gelangen,
Der Tag ist schön, o sei nicht bang,
Sie machen nur einen weiten Gang.

Jawohl, sie sind nur ausgegangen
Und werden jetzt nach Hause gelangen!
O, sei nicht bang, der Tag is schön!
Sie machen nur einen Gang zu jenen Höh’n!

Sie sind uns nur vorausgegangen
Und werden nicht wieder nach Hause gelangen!
Wir holen sie ein auf jenen Höh’n
Im Sonnenschein! Der Tag ist schön auf jenen Höh’n!
 
tg
26.10.2020
18:25 Uhr
     
Fein beschrieben die Gegenwart des Vorangegangenen im innigen Erinnern. Dazu kann ein Grab helfen. Aber immer wieder : meine Großmutter: "Kommt nicht so oft zum Grab. Wir sind nicht da."  
Flügelfreundin
25.10.2020
09:27 Uhr
     
tg, das mag ja richtig sein. Aber viel wichtiger finde ich, wenn ich abends raus gehe, betrachte die Sterne und wähne ihn automatisch darunter, muss an ihn denken. Und nochmal wichtiger, dass wir immer noch über ihn reden, besonders, wenn wir wissen, dass er etwas sehr genießen würde, schön fände. Dass er also da ist. Um Klassen wichtiger als sein Grab. Man kann ein noch so schönes Grab haben, aber wenn niemand mehr nostalgisch von einem schwärmt, ist das doch nur eine Fassade.  
DS
24.10.2020
11:33 Uhr
     
zu den beiden Voreinträgen: wäre ein rechtzeitiges Gespräch zwischen Eltern und Kindern hierzu denbar? Ich schreib mal nur die Frage...was denkt Ihr? LG Delf  
leise
23.10.2020
20:29 Uhr
     
Mein Vater hat das damals für sich genau so gemacht - sogar die Grabbepflanzung für 25 Jahre im Voraus für sich ausgedacht und bezahlt. Meine Schwester und ich wussten nicht so richtig, wie wir das finden sollten, dass er all das lieber allein in die Hand nehmen wollte, fast wie lieber auf Nummer sicher zu gehen. Wir haben es auch als ein klein wenig kränkend empfunden, es so abgenommen bekommen zu haben. Daher ist es irgendwie schön jetzt, Tgs Gedanken zu diesem Thema zu lesen. Vielleicht war es einfach hauptsächlich Weisheit und Liebe.  
tg
22.10.2020
17:49 Uhr
     
A und O (Alpha und Omega- erster u letzter Buchstabe im Griechischen) A und O in diese Angelegenheit ist es, dass wir zu Lebzeiten unser Grab bestellen, also eins aussuchen auf einem uns lieben Friedhof und bei der Kirchengemeine (oder Kommunalgemeinde) das Grab im Vorweg bezahlen und die Grabpflege auch. - Das muss nicht Jahrzehnte vor unserm Tod sein, aber doch dann, wenn man sich rüstet zum Heimgang. Also nicht den Kindern (wenn vorhanden) diese Last aufgeben. Sondern sich selbst für so wichtig halten, dass man ein Stück Gedächtnis erbittet. Wie man es hoffentlich seinen Eltern entgegen brachte. Wehe, wir unterstellen unsern Erben, dass sie nicht an unser Grab mal treten wollen. Unsere Enkel (wenn vorhanden) werden jedenfalls kommen. Nichts ist trostloser als stattlich zu vererben und die Erben dann in die Versuchung zu bringen, sich das Grab zu ersparen. Und wenn man keine nahen Nächste hat? Ein paar Menschen werden sich erinnern, versprochen.  
ds
22.10.2020
10:31 Uhr
     
Danke, Traugott, ja immer wieder ein Thema hier auf unserem Friedhof: Trauer vermeiden, Gegangene schnell entsorgen, Geld sparen und nicht an die in diesem Falle eigene Seele denken, die den Ort braucht...um dort dann Andacht, Fürbitte zu ermöglichen wie auch Dank zu sagen. Delf  
tg
21.10.2020
22:04 Uhr
     
Dank . aber jetzt mal dies: Ein Bruder bestattet die Asche seiner Schwester "unter dem grünen Rasen" des Keitumer Friedhofs. Auf dem Rückweg sagt er, daß er auch "ohne Aufhebens" zur Erde kommen will. Ich rate ihm , sich dies nicht zu verfügen. Immerhin beraube er Kinder und Enkel um sein Grab. " Haben Sie bemerkt, was neben dem Urnenloch auf dem Rasen lag? Ein Grabgesteck und frische Blumen- da hält ein liebender Mensch die Anonymität des Grabes nicht aus, und legt an die vermeintliche Begräbnisstätte seines geliebten Menschen ein Zeichen seines Erinnerns. Wir wissen nicht, was wir tun, wenn wir uns spurenlos entsorgen lassen. Noch immer werden Kriegsgräberfriedhhöfe eingerichtet Und wieviele Menschen treten an Bachs, Luthers, Goethes Grab. Waren Sie für ihre Kinder nicht mindestens so wichtig wie die Berühmten uns allen? Ja, vielleicht werden ihre Kinder ihr Grab nicht aufsuchen. Aber wenn sie es suchen, sollten sie es finden können,. Und Sie werden, auch wenn Sie Grab und Pflege im Voraus bezahlen, noch genug zum Vererben haben."  
die Augustiner
21.10.2020
21:30 Uhr
     
@ Delf: So empfinden wir auch, kurze - und wie Traugott sagt - knackige Anmerkungen würden sicher zu vielfältigen Äußerungen führen.
Wir alle werden bereits morgens früh , wenn wir die Nachrichten hören, mit Corona konfrontiert, doch wir dürfen unser kostbares Leben nicht nur von negativen Gedanken beeinflussen lassen, deshalb diskutieren wir abends bei unserem Glas Rotwein über "Gott und die Welt" und haben dadurch auch Grund zum fröhlichen Lachen, wenn es sich so ergibt.
In diesem Sinne: liebe Mitleser , bleiben Sie gesund und schauen Sie positiv in die Zukunft, genießen Sie die kleinen schönen Momente wie z.B. die Herbstfärbung der Wälder bei einem Spaziergang.
 
DS
20.10.2020
13:51 Uhr
     
so liebe ich es: klare kurze Beiträge wie diesen von TG.... die riesenlangen Ausführungen der letzten Zeit erschöpfen (mich) nur...sorry. Herzlich Delf  
tg
18.10.2020
18:44 Uhr
     
Diese Seite ist doch auch ein Stück Gegenwehr, eine kleine Rettung gegen das Abgeschlossensein dieser Tage. Garantiert ansteckungsfrei. Und kostet nur ein Quäntchen Energie, ein Stück von sich mitzuteilen. Waren eben zur Kirche, Pastor iR Kammholzbrachte eine knackige Predigt rüber. einem die Tür offen halten ist der Anfang von Frieden...  
Menke
13.10.2020
13:34 Uhr
     
Lebenszeit kan man zurückdrehen!

In der 4 Schulklasse im kindlichen Alter ein Wandertag gemacht, über Wiesen und Hügel, jetzt stand ich wieder am Ziel hier der Wasserfall, aber wenig von damals war zusehen.
Ich suchte weiter und fand Erinnerungen an einer Jugendliebe aus der Gegend.
1971 ein Mädchen kennengelernt, jetzt durch Gedankeneingebung auf gleicher Fahrstecke am Wegesrand der Hinweisschilder, nach langer Suche wiedergefunden.
Da stand Ich endlich vor ihrer Haustür, herzklopfend drückte ich auf den Klingelkopf mit ihrem Namensschild.
Eine ältere Frau Anfang 60, kam nach kurzer Wartezeit heraus, wir sahen uns beide erstaunt an, dann fragte ich Sie nach ihrem Namen was Sie bejahte.
Erzählte von damaligen Erinnerungen, wie kennenlernen auf Schützenfest und tägliche bunder Liebesbriefe an mich.
Ihr Mann hinter der Haustür sich versteckt hatte, nur eifersüchtige Worte was ich in meiner Freude nicht verstand.
Keiner kannte den anderen mehr, wegen grauer Haare und überfordert in der plötzlichen Situation, nur durch ihre leise Stimme viel mir ihre damalige Schüchternheit auf.
 
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