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Karina
26.02.2007
23:33 Uhr
     
bin im Moment kirchlich heimatlos und genieße meine Freiheit, den Sonntag Vormittag für mich selbst zu gestalten. Ich lese, schreibe, höre Musik, höre Glaubenssachen im NDR Kultur um 8,40 oder auch einen alten Gottesdienst von TG. Liebe es für einen Tag in unbekannter Gegend auf Pilgerschaft zu gehen und in irgend einer Kirche für kurze Zeit still für mich zu sitzen und meinen Gedanken nachzuhängen, um erfüllt und in heiterer Gelassenheit müde am Abend wieder heimzukehren. Euch allen eine heitere Gelassenheit in der Fastenzeit. Ka  
Traugott Giesen
26.02.2007
00:05 Uhr
     
warum Gottesdienst? da teilen wir Gott. Heute wieder gemerkt.  
zeith
25.02.2007
22:05 Uhr
     
Ich wollte gerne den Dom zu Paderborn kennenlernen, zündete ein Ofenfeuer an und setzte mich dazu. Der Leitgedanke dort im Gottesdienst war " Entdecke was zielt und zählt " .
Und dann durfte ich auch wieder wahrnehmen, wie schön und anmutig die Menschen aus Afrika sind !
Danach wußte ich, daß ich ähnlich wie im vergangenen Jahr in der Fastenzeit auf ein feinesEssenkochen und die geliebten Getränke verzichten will und dafür einem Anderen einen Brief schreiben will. In dieser Zeit am Abend. Mit Feder und Tinte, mit einem Bild, einen AugenBlick aus GottesSchöpfung dankend dazutun. Den Umschlag selber basteln und eine schöne Briefmarke wählen. Will darauf vertrauen, daß ich abends weiß, wohin die GeDANKen gehen werden.
Ja, achtsam, mag ich soo DiesenWeg durch die Fastenzeit gehen.
Gute Zeit euch Allen, Ingrid.
 
jakobus
25.02.2007
20:37 Uhr
     
Gerade zurückgekommen vom „Gottesdienst am Abend“ – mit Predigt (Römer 5,1), Beichte, Abendmahl, Fürbitten, persönlicher Segnung, Meditation, Stille und viel Gesang. Es war –wie bei den vorherigen Abendgottesdiensten (ich berichtete darüber)- immer wieder Gottes Nähe zu spüren, insbesondere bei der Verlesung der persönlichen Gebetskarten. Wieviel Vertrauen, wieviel Liebe, wieviel Sehnsucht und wieviel Hoffnung kommen darin zum Ausdruck!

In Dir ist mein Leben, in Dir meine Stärke,
in Dir meine Hoffnung, in Dir , o Herr!
Ich preis Dich mit all meinem Sein,
ich preis Dich mit all meiner Kraft,
mit all meinem Sein,
mit all meiner Kraft.
All meine Hoffnung ist in Dir.
(Gardner/Angelina/Lück)

Allen eine gesegnete Woche,
jakobus
 
do
25.02.2007
15:06 Uhr
     
Beginn der Passionszeit – Passion = Leiden und auch Leidenschaft, also Feuer. Der brennende Dornbusch, dessen Feuer sich nicht verzehrt. (Ich sah ihn übrigens vor Jahren im Hof des Katharinenklosters am Fuße des Berges Horeb).

Zwei Taufen heute im Gottesdienst – zwei junge Menschlein, die in den Kreis der Kirche aufgenommen wurden - mit Wasser und Licht. Eine warme Predigt über Gottes Feuer, sein Feuer der Liebe, das in uns brennt.

Und zwei schöne Lieder wurden uns geschenkt, die ich gerne an diesem Sonntag weiterreiche.

Ich denke an meine schwer kranke Freundin Catherine und bitte Gott um seine Wärme und seinen Segen für sie. do

Gott umhülle uns, dass uns Luft zum Atmen bleibt,
dass uns Feuer zum Wärmen bleibt,
dass uns Wasser zum Tränken bleibt,
dass uns Erde zum Leben bleibt,
Gott umhülle uns.

Atme in uns, Heiliger Geist,
brenne in uns, Heiliger Geist,
wirke in uns, Heiliger Geist,
Atem Gottes, komm!
 
Traugott Giesen
25.02.2007
15:04 Uhr
     
noch mehr Kirchgangsmeldungen bitte.



Aber eben dies
aus einem Brief des laufeneden Gesprächs:
...ach wissen Sie, eigentlich vermisse ich meine Familie (meine Kinder in
Gemeinsamkeit). Meine Kinder haben ihr Recht auf ein eigenes Leben und ich
vermisse die gute und schöne Zeit mit meinen Kindern.Ich weiß selber wie
es
ist, wenn die Mutter so klammert, man wird als Kind nie frei. Es hat sich
so
viel verändert--auch meine Kinder, auch ich-----Das Gefühl irgendwo
hinzugehören ist abhanden gekommen. Ich bemüh mich immer wieder. Aber so
ist
wohl der Lauf der Dinge und deshalb wünsche ich mir inneren Frieden.
Heute ist einer der trüben Tage vom Wetter und von der Stimmung.Trotz
alledem werde ich später etwas an die Luft gehen.
Hatte ich Ihnen schon gesagt, daß ich an der See geboren bin-

Und die Antwort:
Sie wollten auf Suche gehen und von der Ausbeute berichten- statt dessen beklagen sie einen Verlust, den Sie selbst für unwiederbringlich erkennen. Jammern statt was zu verändern. Also los, heute noch drei Kontakte . Das ist Arbeit. Ich weiß.TG
 
ds
25.02.2007
10:46 Uhr
     
TG - ehrlich: statt kirchgang heute mal auftritt unseres gospelchores. singe seit einem jahr mit, etwa " we adore you" - "we praise you", oder " we magnify your name, when we sing...". Also froher gotteslob und dank. dabei immer die frage : braucht gott das eigentlich, unseren lob? liebt er seine schwierigen menschen nicht auch diese zuwendung? oder ist es gar so, dass wir es brauchen, ihm zu danken, zu loben und zu "praisen", wir für unser seelenheil?
mal drüber nachdenken und gebt mir bitte auch mal euren input dazu, will daraus eine kleine meditation schrieben für eine unserer nächsten morgenandachten hier in der gemeinde.
Danke für mitttun, einen gesegneten sonntag Euer Delf Schmidt
 
Traugott Giesen
25.02.2007
09:35 Uhr
     
Sonntag- wer geht zur Kirche? Bitte vom Erlebten hier einen Satz oder mehr mitteilen. Jedenfalls Segen Dir aus diesem Tag.TG  
Thomas Müller
23.02.2007
18:35 Uhr
E-Mail Homepage ICQ
Ich versuche es noch einmal. Bei mir hatte es ja auch nicht funktioniert .. -- und es funktioniert jetzt. Beim ersten Mal ...
Mit einem herzlichen Gruss in die Welt
thomas
 
ds
23.02.2007
16:08 Uhr
     
@ webmaster : und dann doch noch mal bestätigen, vielleicht liegts auch hier an ?  
webmaster
23.02.2007
11:07 Uhr
E-Mail    
An Anna:
Welches Problem haben Sie mit dem Zahlencode?? Sie müssen doch einfach nur die Ziffern in das danebenstehende Feld eintippen und "eintragen" anklicken.
 
Traugott Giesen
23.02.2007
10:13 Uhr
     
Lieber Herr Pastor Giesen!
Ich bin mal wieder nicht mit dem Zahlencode zurechtgekommen und deshalb antworte ich wieder per e-mail. Sie können es auch wieder ins Gästebuch stellen.


Erst mal danke für Ihre nachdenklichen Worte.
Also keine Absage an die Welt, sondern in der Welt leben und sie mitgestalten. Das gefällt mir schon besser, als mich nur vergraben und allem feind sein, was das Leben hier bunt und fröhlich macht.
Natürlich könnte man jetzt sagen, wer Gott hat, der braucht die ganzen irdischen Dinge nicht, um fröhlich zu leben. Aber die Vielfalt ist mir ehrlich gesagt doch lieber.
Ist man da relativ frei im Mitgestalten? Also, dass man auch Dinge tun und gestalten kann, die jetzt nicht wirklich was mit Kirche zu tun haben, sondern auch mit anderen Sachen und Themen?
Gleichzeitig stellt sich mir aber auch noch eine neue Frage:
Ich höre immer wieder von verschiedenen Seiten, was ich tun und/oder lassen muss, wenn ich eine "gute Christin" sein möchte.
Der eine meint, dass eine Christin keine schwarzen Kleider tragen darf, außer sie ist in Trauer oder am Karfreitag.
Ein anderer meint, eine Christin hat keinen gemalten Totenkopf auf ihrem Rucksack (ich hatte mir einen von der Störtebeker-Bühne aus Ralswiek mitgebracht).
Wieder ein anderer meint, als Christin sollte ich von Aschermittwoch bis Ostern fasten und auf irgendwas verzichten, was mir Freude bereitet, z.B. auf bestimmte Aktivitäten mit meinen Freunden oder auf bestimmtes Essen.
Noch ein anderer meint, es ginge nicht an, dass eine Christin Waldorf-Kunst bei sich zu Hause aufstellt oder einige (nicht alle!) Waldorf-Gewohnheiten übernimmt oder an Waldorf-Aktivitäten, z.B. Weihnachtsspielen, aktiv teilnimmt.
Dann meint noch ein anderer, eine gute Christin sollte sich nicht regelmäßig TV-Serien ansehen (dabei hab ich letzte Woche eine entdeckt, die mir ganz gut gefällt und die ich gerne regelmäßig sehen würde).
Und wieder ein anderer meint, eine Christin dürfte doch keine alternativen Heilmethoden wie z.B. Mineraltherapie oder Aromatherapie o.ä. an sich ausprobieren, das wäre doch alles Hokuspokus.
Andere wiederum meinen, ich müsse das alles mit meinem Gewissen abmachen.
Ich bin schon ganz verunsichert durch diese ganzen Ermahnungen und Aussagen.
Natürlich will ich niemanden abwerten, der der Meinung ist, dass er diese Sachen als Christ meiden will! Ich frag mich aber, ob ich das wirklich alles tun bzw. lassen muss, um eine wirklich gute Christin zu sein?
Oder kann man auf verschiedene Art und Weise ein guter Christ sein? Gibt es vielleicht gar keine einheitlichen Regeln dafür? Aber woran kann man sich dann halten?
Und noch eine Frage: Neben meinem Schreibtisch steht ein Bild von meinem kleinen Bekannten M. Er macht gerade eine anstrengende Ausbildung, die viel zusätzliches Lernen, viel Extraunterricht und manchmal sogar lange Auslandsaufenthalte erfordert. Die Ausbildung macht ihm schon großen Spaß, aber sie ist eben auch sehr anstrengend für ihn und manchmal bestimmt auch sehr schwer, obwohl er eigentlich nie klagt. Ich habe jetzt zwei von diesen Bronzeengeln neben sein Foto gestellt, einen rechts einen links, ein bisschen als Hoffnung, dass er auch zwei Schutzengel haben soll - und auch ein bisschen als ständiges Gebet für ihn. Ist das schon Hokuspokus, oder ist das noch vertretbar?
LG,
Anna
Also hören Sie nicht soviel auf andere. Nd woran sich halten? Paulus sagt mal: Prüfet alles, aber das Gute bewahret. (1. Thessalonicher 5,21). Also mit ihrem geunden Menschenverstand und gut geerdetem Körperbewusstsein, müssenSie alles selbst rauskriegen- und dabei die gelernten Erfahrungen wissen und tuend überprüfen. Die zwei Bronzeengel rechts und links vom Bildnis des lieben Menschen sind doch ähnlich wie zwei brennende Kerzen Platzhalter für ein Gebet. TG
 
Traugott Giesen
23.02.2007
10:00 Uhr
     
schon recht-Alter spielt keine Rolle. wenn sie keine Rolle spielt.Tg  
Kathrin
22.02.2007
17:16 Uhr
     
Lieber TG, Ihre Zeilen an 'NN' vom 18. Februar haben auch mir sehr gefallen, - sie klingen so frisch und mutmachend, und auch ich habe sie mir fröhlich zu Herzen genommen, mit dem Ergebnis, dass ich gestern nach der Arbeit beim Buchabholen ein richtig nettes Gespräch mit der Buchhändlerin geführt habe, in dem wir viele Gemeinsamkeiten entdeckt haben. Sie fragte mich am Ende sogar, ob wir uns nicht auch 'mal so' treffen könnten. Das hat mich so gefreut und ist irgendwie auch mit Ihnen zu verdanken.

Aber ich rätsele, wie Sie folgende Einschränkung gemeint haben könnten: "Suchen Sie jeden Tag Menschen, Beiderlei Geschlechts, aber nur in ihrem Alter. " ?
Nun kenne ich ja den an Sie gerichteten der Antwort voran gegangenen NN-Brief nicht, weiß von keinerlei Altersstruktur in dem Fall usw, frage mich aber, warum : 'nur in Ihrem Alter' ?
Ich zum Beispiel bin 45 und meine mir allerliebste und seelennächste Freundin ist Anfang 60. Und meine nette Buchladenbegegnung mag vielleicht Mitte 30 sein. Vielleicht ist es ja eine blöde Frage, aber irgendwie beschäftigt sie mich.

Herzliche Grüße
von Kathrin
 
wegh
22.02.2007
14:08 Uhr
     
Lieber Delf,
ich fühle und hab's erwandert, daß unser Leben wie EinPilgerwegZuGott ist. Für jeden Menschen. Für jedes Tier. Für jede Seele.
Es ist einmalig. Es ist kostbar. Auch - wenn schwere Wegstrecke ist. Es ist vollerWunderSchön.
Mit Zeith - auf diesem Pigerweg.
Unterwegs dürfen wir uns Gute Worte schenken. Die machen froh und lassen uns lächelnd weitergeh'n. Das ist glück.
Ich wünsch' Dir und Deiner Familie ganzvielLiebe und HandinHand,
Dein PilgerGefährte Ingrid.
 
Traugott Giesen
21.02.2007
21:36 Uhr
     
AH schreibt: Ich schreibe Ihnen per e-mail, weil ich mit dem Zahlencode in Ihrem Gästebuch nicht zurecht gekommen bin. Sie können aber die Antwort - oder auch Teile davon, wie Sie es für richtig halten - ins Gästebuch einstellen.
Erst einmal vielen Dank für Ihre Antwort!

Sie schreiben, dass Gott sich mit uns auskennt und dass das hilft, dass ich mich nie verachten muss. Wie genau meinen Sie das, den Satz habe ich nicht genau verstanden.
Was Sie über die Strafe geschrieben haben, war da schon klarer.
Das bedeutet also, wenn ich etwas Falsches getan habe, dass dann der böse Sturz auf der Treppe am nächsten Tag mit der schlimmen Verletzung nicht die Strafe von Gott dafür war?
Vorhin ist mir beim Lesen der Christlichen Schlagzeilen auf Ihrer Seite leider schon wieder die heiße Wut gekommen, als ich von den Forderungen der einen amerikanischen Kirche gelesen habe. Seit ich meinen Klassenkameraden B. kenne und weiß, wie schrecklich er darunter leidet, dass manche ihn beleidigen oder ausgrenzen oder sündig und schlecht nennen - nur weil er so ist und fühlt, wie Gott es selbst geschaffen hat (?) - da packt mich jedes Mal wieder die blanke, heiße, verzweifelte Wut, wenn ich so etwas höre oder lese.
Und wenn ich dann noch höre oder lese, dass es christlich wäre, B.'s Liebe zu seinem Freund zu verurteilen oder sündig zu nennen und dass auch Paulus gesagt hat, dass B. und sein Freund nicht ins Himmelreich kommen, weil sie einander lieben - dann bin ich gar nicht gerne Christ.
Und dann würde ich am liebsten auch auf irgendeine Art sündigen, um mich mit B. und all den anderen, die genauso fühlen und lieben, solidarisch zu zeigen und mich vom Christsein - oder besser von dem Christenbild, dass mit solchen Meinungen dargestellt wird - zu distanzieren.
Für gewöhnlich zeige ich mich vor allem dadurch solidarisch, dass ich fast immer etwas Regenbogenfarbiges an mir trage, und wenn es nur ein Haarclip oder eine Halskette ist.
Manchmal bin ich aber auch wieder gerne Christin. Wenn ich z.B. die Bücher von Wladimir Lindenberg lese, was er über das Christentum geschrieben hat, oder auch Ihre Predigten, Herr Pastor Giesen. Diese Bücher und Predigten strahlen irgendwie von innen, finde ich, sie sind gar nicht laut aber sie haben irgendwie eine ruhige Kraft.
Was mir wiederum fremd ist, ist die Art von Christentum, die der Liederdichter Tersteegen in seinen Liedern beschreibt. Ich habe bei solchen Liedern oft das Gefühl, dass sie zu sehr "herausschreien" und "herzeigen" und zu schwärmerisch sind. Ein Christentum mit vielen flammenden Worten und großen Gesten und radikalen Absagen an "das Böse und alle weltlichen Lüste" ist mir sehr fremd.
Aber vielleicht muss es ja doch so sein? Dass man begeistert ist und allem Irdischen absagt und sich ganz an Gott hingibt?
Aber ich genieße so gerne die weltlichen Sachen. Wenn mein Bekannter T. ein besonders schönes Kunstwerk hergestellt hat, dann genieße ich es sehr, es mir anzuschauen und freue mich daran und erinnere mich in nicht so schönen Tagen daran, wie es ausgesehen hat - dann werden die schwereren Tage gleich ein bisschen leichter und heller. Oder wenn es etwas Gutes zu Essen gibt, oder ich ein Bad mit duftendem Badeöl nehmen kann oder wenn ich mir ein schönes Kleid kaufen kann...
Darf ich das als Christin auch? Die weltlichen Dinge so intensiv genießen. Und sogar weltliche Kunstwerke als Trost in dunkleren Tagen ansehen?
Oder muss ich lieber in der Bibel und im Gesangbuch lesen, weil das der "richtige" Trost ist?
LG,
Anna
Ja,,gut, daß Sie mit auf die Lebensmutseite gehen. AlsoGott kennt dich und liebt dich,darum, was du auch tust, Du musst Dich nicht verachten, weil Gott dich als Sein Kind achtet. Punkt.
Ja, schon beschämend, daß Christen Schwule verächtlich behandeln- Da hilft nur gegenzusteuern durch Achtung und Zeichen. Aber die Verachtung der Homosexualität hat eine lange Geschichte. Auch Verlernen braucht Zeit.
Dem Irdischen absagen und sich Gott hingeben- dabei Gibt sich doch Gott an die Welt hin. Also keine Absage an die Welt, sondern sie mitgestalten. Die frommen vor 300 Jahren dachten, sie könnten sich rein halten durch Weltverzicht- Jesus meint das nichtsondern lädt die verachteten an seinen Tisch. Aber lassen sie die andern doch mit ihrer Seele klarkommen, kommen Sie mit der Ihren klar. Genießen Sie, freuen sie sich, alles was uns zum Loben anstiftet, ist gut. Tg
 
Traugott Giesen
21.02.2007
17:49 Uhr
     
DS. der igltext ist von mir---
-------------------------------------
Liebe Frau E
Ihre Fragen gehen viele an, darum antworte ich Ihnen (auch) auf meiner Seite (lebensmut.de). Die Anonymität ist gewahrt. Wenn Sie kraft haben ,antworten Sie mir auch da- dann können sich andere beteiligen.
Sie meinen , ich kenn mich mit Gott aus- ich weiß nur eins, daß er sich mit uns auskennt. Das hat mir viel geholfen, wenn ich mich mal selbst nicht verstehe- Er versteht, er kennt uns. Das hilft, daß ich mich nie verachten muß.
Sie ärgern sich über viel Bigottes im Christentum, z. B Bibelcamps in USA oder Bush. Sie denken da an das Gleichnis von Pharisäer und Zöllner- machen Sie das nicht. Diese Geschichte versteht man nur, wenn man sich selbst als Pharisäer erkennt.
Spannend, daß wir oft die Sünden der Kindheit imitieren. Da haben wir so siedend heiß schlechtes Gewissen gefühlt- und damit auch uns selbst. Fühlten uns schlecht aber auch stark. Diesen Geschmack holen wir uns dann und wann zurück.
Nein Gott straft nicht- er lässt uns die Folgen unseres Tuns auslöffeln. Und leidet mit an den Grausamkeiten, die wir uns antun. Vor allem die Grausamkeit, nicht unsere Lebensenergie auszugeben- sondern sie zu vertun; wir sollen wir Selber werden.

Sie haben doch einen guten Draht zu Gott- eben, wenn Sie gut in sich selbst gestimmt sind. Sind wir aber in uns quer, dann sehen wir auch einen scheelen Gott, der missgünstig oder rächend ist.
Gut, daß Sie Ehe und Familie nicht verpflichtend machen sondern Gott auch gestatten, daß Menschen sich einfach nur lieben und lassen können. Warum ärgern Sie sich über Menschen, die Ehe für verpflichtend halten. Solange sie nicht mit Gewalt ihre Meinung durchsetzen, lassen Sie die doch. Und leben Sie Ihr Muster, das sie für sich vorgegeben wissen. Man selbst werden, andere sie Selbst sein lassen und sich verknüpfen, wenn es sich fügt- zur Ehe oder zur Freundschaft oder zum Treffen, jetzt.
„Füllet die Erde“ist in eine leere Welt gesagt. Inzwischen heißt der Auftrag anders. Jedenfalls all die menschenschindenden Gottesbilder sind von Menschen entworfen, die ihr eigenes Schinden , das oft vom Geschundensein herrührt, von oben gutgeheißen sehen wollen.
Gotteslästerlich, daß Gott zur Strafe für Unmoral einem was Schlimmes antun könnte. Diesen disziplinierenden Gott haben Menschen erfunden, die Disziplin erzwingen wollen, indem sie „in Gottes Namen“ aufzutreten belieben.
Ach, lesen Sie doch in „lebensmut“ mal ein paar Predigten (diesem Jesus nachgesprochen) mit- Ich grüße Sie TG
 
Jordan
21.02.2007
16:49 Uhr
E-Mail    
Gut dass die Seiten und Sie von der Reise wieder zurück sind Pastor Giesen!

Auf einem schwankenden Schiff lässt sich nicht gut fahren, hab damals eine schlimme Butterfahrt von Sylt nach Helgoland erlebt bei Windstärke 1O nebst Familie mit Kindern im kleinen.

Statt viel Wasser und Getier,wir dem verbilligten Ziel erwartungsvoll entgegenfuhren,trat Sturm, Wellenbrecher und Unwohlsein auf.

Bald darauf wir Lebensängste spürten was dem Kapitän nicht abhielt,dort zu Ankern wo dass Gesetz es Ihm vorschrieb nämlich im Niemansland des erbrechens.

Nach Beruihgung der Naturgewalten wir Helgoland nur schememhaft in der Ferne sehen durften.

Fahrt endlich Ihr geplagten nach Haus zum Anfang eurer Wünsche.
 
ds
21.02.2007
16:10 Uhr
     
geschätzter Traugott, schön euch zurückzuwissen. Diese Seite ist verwaist, wenn ihr weg seid, wie es Keitum ist im Winter, ohne euch nah zu wissen, wenn man vom Dorf zum Kirchlein hochgeht, den Nieselregen im Gesicht.
Da ich mich gedanklich auf Ableben meines Schwiegervaters einrichten muss, lieber TG, darf ich noch mal fragen, ob der Text an der Igl-Arbeit in St.Severin von Dir stammt - s. mein Eintrag von vor ca. 2 Wochen.
Danke für alle Mühen , auch heute noch und wohl immer weiter .. verbindlicher Gruß Delf Schmidt
 
ruth
20.02.2007
20:56 Uhr
     
Und wie schön tg, daß ihr wieder Da seid! Im HeimatLand.
Edel, daß Du auch von diesen besonderen Meeresvögeln erzähltest. Mir kam gleich eine liebe Freundin in den Sinn; sie bewunderte - sie liebte Pinguine. Ich seh' immernoch dieses süße Lächeln, wenn sie von ihnen erzählte und dann sagte, daß sie immer an feingekleidete Herren denken muß, will, die ganzgeschäftig zusammensteh'n... Herrlich!
Danke.
Sie war die letzten Lebensjahre fast blind. Aber mit dem Herzen hat sie ewiglich geseh'n,
ich bin so dankbar, daß ich sie kennen durfte. Frohe Grüße, Ingrid.
 
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