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Luise
26.01.2008
17:46 Uhr
     
Nimm dir Zeit

... zu träumen -
das ist der Weg zu den Sternen.

... zu lachen -
das ist die Musik der Seele.

... zum Freundlichsein -
das öffnet die Herzen deiner Mitmenschen.

... zu lieben -
das ist der Weg zum Glück.
Ein schönes Winterwochenende allen.
 
Traugott Giesen
26.01.2008
11:26 Uhr
     
Sylt im Januar- Die Brandung rückt in schaumweißen Wellen vor.Tief gestaffelt, von weit her rollt die Wasser-Armee vor. Dann wirft sie sich als Riesenwoge an den Strand. Es tost und zischt , die Massen überschlagen sich, sie laufen auf dem Strand aus in gierigen Zungen. Strudel bilden Kuhlen, Steine und Muscheln kommen kurz zur Ruhe, bis der nächste Wirbel sie wieder mitreißt. Möwen stürzen sich auf Funde, reißen einander Beute weg, ihre Schreie gellen gegen den Sturm an.
Wenige Menschen stapfen durch nassen Sand, Kinder wagen sich nah an die Flut, Mütter reißen sie zurück, Hunde gehen unter dem Schaum kurz mal verloren, dann sind sie wieder bei Fuß. Der Sturm treibt den Sand durch die Dünen bis in die Stadt. Noch erreicht das Wasser nicht das Kliff, ein Sandpolster hält die fressende Flut noch auf Abstand. Bald ist man durchgepustet, hat den Kopf frei, und freut sich auf was Warmes. Und wenn man allein ist, auf Menschen.
 
jakobus
22.01.2008
23:00 Uhr
     
Seines Nachbarn Engel sein: Eine schöne, wahrhaft christliche Aufgabe, die eigentlich sehr leicht ist. Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft, Menschenliebe - mehr braucht es nicht. Ich liebe den Konfirmationsspruch meines Vaters fast mehr als meinen eigenen: "Lasset uns Gutes tun und nicht müde werden, denn zu SEINER Zeit werden auch wir ernten ohne Unterlass." Wohlan!
Euch allen gesegnete Tage!
jakobus
 
Traugott Giesen
21.01.2008
14:45 Uhr
     
Hellhörig werden
Das wünsch ich dir, daß immer einer bei dir wär, der sagt und spricht: "Fürchte dich nicht" so ein beliebtes Kinderkirchlied. Es tut auch Erwachsenen gut. Jedem soll einer zustehen, der ihm beisteht. Also schauen wir hin, merken was, helfen auf, teilen Zeit. Dem andern die Angst wegstreicheln, nimmt auch den eigenen Druck. Hellhörig füreinander sein- das ist viel. Oder bist du ein Mensch, der ständig die Lücken füllt; den man mal aus dem Verkehr ziehen müßte. Dann, trau dich, mal nicht gemeint zu sein. Und wisse, was du nicht kannst, ist andern vorbehalten.
 
Menke
20.01.2008
16:48 Uhr
    ICQ
Quellen die nie versiegen wo Du sie suchst!

Mach dich auf zu Fuß und gehe dem nach wo Du für gut befunden bist.
Wenn Natur dich leiten darf hast Glück gehabt,dann sehe Wasser plätschern und fliesen durch Wiesen und vorgezogen kleinen Bachläufen sich immer wiederholend in deinen Blicken.

Laufe versunken und sehend und höre dem Wasser zu, wie es immer nach unten fliest zum ich weis nicht wo seine Ziele dem Ursprung sich wiederfinden.

Aus dem nichts durch Zuflussarme voller mitnehmender Sammelleidenschaft schaue und höre ich dem bewegten fliessenden Bildern zu und bin dabei ganz in mir.

Mein Weg meine Zeit,alles andere drumherum wird vergesslich für einen Moment des weggetreten.

Jetzt,da wo ich plötzlich spüre und erkenne das Ende,wo Wasser weiterfliest und dabei mitnehmend in der Ferne rauscht möcht ich gerne mitgehen,ich weis nicht wohin?

Ich jedoch einen anderen Weg wegen meiner begrenzten Zeit nach Hause finden muss.

Schaue zurück des abschieds wegen,wenn auch Bäume und Sträucher mit der Natur mich jetzt in ihren Bann ziehen wollen,als wären auch sie in ihrer Berechtigung und Schönheit in der Verständlichkeit anmahnend.

Wandere zwischen deinen Welten glaub daran Du hast uns und dir gutes getan.
 
Luise
20.01.2008
12:55 Uhr
     
Bitte verzeiht den Lesefehler also :Liebe Usun.......  
Luise
20.01.2008
12:51 Uhr
     
Liebe Delta,
das ist wohl das große Geheimnis an TG sPredigten :dies sich direkt angesprochen fühlen und die eigentümliche Frage beim Gottedienst in Keitum :woher weiß er ,dass ich das jetzt gerade brauche.
Gut zu wissen, dass es anderen auch so geht und gut tut.
Dein kurzer Lebensbericht ist meinem sehr ähnlich und auch ich durfte diese beruhigende Erfahrung machen, das nach den Tiefs die Höhen folgen und jedesmal sich das eigene Wesen ein wenig mehr zeigt.
Oft geht mir der Goethesatz durch den Sinn : wenn du dies nicht hast, dieses stirb und werde, bist du nur ein trüber Gast auf der schönen Erde. Aber ich bestätige Dich auch darin, dass es die Gnade des Glaubens ist ,die hilft. Dir und allen die Mitlesen einen besinnlichen Sonntag.
 
Delta
20.01.2008
12:07 Uhr
     
Liebe U.Sun,
nun stell dir vor, du hättest diese ganzen Erfahrungen der letzten Jahre nicht machen können. Sie haben weh getan, die waren Finsternis und Traurigkeit. Aber sie haben dir so viel gegeben. Du würdest heute nicht so voller Freude schreiben können, weil du die andere Seite gar nicht kennen würdest.
Und stell dir vor, der rote Faden wäre nie verwoben worden!
Im letzen Jahr hat mir ein Pastor geschrieben, Gott kann Wege machen, wo keine sind. Wie Recht er hat.
Und du hast es selbst bemerkt, so um die 40 fängt das Leben noch einmal an. Es ist eine ganz neue Erfahrung. Da sind neue Gedanken und Empfindungen. Man ist um so vieles reicher geworden.
Genieße dein neues Leben, die frische Liebe und wie dein Sohn Saltos macht. Die wird er nun nicht mehr nur auf dem Trampolin machen. Er macht sie sicher auch in seinem Herzen, immer im Blick wie gut es seiner Mama wieder geht.

Danken möchte ich dir für deine Worte zu dem Mädchen.
Ich lasse grad immer mal "ganz zufällig" kleine Texte liegen, die sie neugierig machen könnten.
Gestern habe ich ein kleines Heft entdeckt: Um Gottes Willen. Wir sagen das so oft so unbedacht. Und es steckt so viel drin in diesen Worten.

Euch allen einen gesegneten Sonntag
Delta
 
U.Sun
20.01.2008
11:15 Uhr
     
Liebe Delta,

sag dem Mädchen, was Du glaubst. Natürlich kann sie sich wehren gegen Gott, wenn sie niemanden hat, der ihr "vorglaubt" und zeigt, wie Vertrauen funktioniert. Jeder muss lernen, Zeichen zu erkennen, in dem er seinen Gefühlen folgt. Wenn das kein anderer aussen herum beschreibt, bleibt es erstmal eine sehr wackelige Brücke und man verlässt sich lieber auf "Klare Ansagen".

Es ist gut für die Welt, wenn es Dir gut geht. Was kannst Du dafür tun ? Wo möchtest Du am liebsten hin? Da sind die Schätze.

Oder so... ( :

U.Sun
 
U.Sun
20.01.2008
11:04 Uhr
     
Liebe Luise,

wenn ich manchmal in TG`Predigten war, dann hatte ich oft das Gefühl, sie seien wohl gerade nur für mich gemacht. So gut passten sie auf viele meiner aktuellen Erfahrungen. Nun passt das, was Du geschrieben hast auf meine Situation wie die Faust. Ich bin jetzt fast 40 Jahre alt. Und bis vor einigen Jahren hatte ich das Gefühl, dann müsse alles zu Ende sein. Zumindest hatte ich keine Vorstellung. Auch mein Tod hätte mich nicht gewundert. Und nun habe ich tatsächlich das Gefühl, ein Leben beendet zu haben. Ein Aufwachsen, eine schwierige Mutter, das Durcheinander meines Elternhauses, die ganzen Konflikte und Unordnungen. Alles (erstmal) abgearbeitet. Auch den ersten Mann, die Trennung und die Entwicklung meines Sohnes bis zum 8.ten Lebensjahr. Wow, war das ein schwieriger Weg. Allerdings seit einer Krise kurz nach der Geburt meines Sohnes mit einem roten Faden, der Glauben heisst.

Und nun das. Über beide Ohren verliebt in einen wunderbaren Mann, glücklich über die gute Entwicklung meines Sohnes und mit Ausblick auf eine große Stadt in Deutschland. (Niemals für immer,sondern immer mal natürlich) Mir ist schwindelig vor Aufregung und Leben. Möchte dies alles nicht missen, war vor 2 Jahren noch bis zur Entgültigkeit verzweifelt. Ich werde geführt durch Leben und Tod und Leben. Eindeutig !

In Dankbarkeit und Freude U.Sun
 
Luise
19.01.2008
23:46 Uhr
     
Zu TGs letztem Satz ein schönes Zitat irgendwann einmal aufgefangen: Traurigsein ist ein Atemholen zur Freude.
Die forsche Aufforderung Sorgen auch mal Sorgen sein zu lassen ist und tut gut. Vieles löst sich allein oder wird bedeutungsloser wenn es mal aus dem Blickwinkel rausgerückt wird. Eigentlich eine tägliche Erfahrung aber Sorgen haben doch irgendwie eine Eigenmacht.
Habe gerade ein interessanes Interview mit Willigis Jäger gelesen aus dem ich gerne einen wesentlichen Satz zitieren möchte : "Vollende Deine Geburt". Die Geburt durch die Eltern war nur der Anfang, Hausaufgabe des Lebens ist die Erfahrung des eigenen tiefsten Wesens, das Entfalten aller geschenkten Potentiale. Kommen wir an diesen Punkt beginnt die eigentliche Freiheit, denn wir erfahren den Zustand des "Seins" . Liest sich schön aber ist auch ein langer Weg oder?
 
Alex
19.01.2008
01:42 Uhr
E-Mail Homepage  
ich habe folgendes gelesen:
"Jesus selber wurde gemäß dem Barnabas-Evangelium außerhalb des judäischen Bethlehems geboren, weil jene arm waren (was der Messias sein musste), und der Ort selber ueberfüllt war, insofern aufgrund des alt üblichen Angebot/ Nachfrage-Prinzips, aus realen Gründen die Geburt eher außerhalb hätte stattfinden müssen.
Gemäß des Matthäus-Evangeliums jedoch sei Jesus innerhalb Bethlehems (in Judäa) geboren worden, was einerseits (aus genannten Gründen) unrealistisch ist, andererseits aber auch nicht wirklich eine Messiasbedingung darstellt, da in Bethlehem nie ein Messias geboren werden sollte, wohl aber "aus ihm kommen" sollte (so steht es in dem Buch "Micha" der Bibel), was nicht identisch mit "geboren werden" ist." quelle: siehe oben!

Was soll man nun glauben?
Schöne Grüße!
 
Traugott Giesen
18.01.2008
17:56 Uhr
     
Nicht erstarren vor Angst. Sondern dich geschickt aus dem Zentrum der Beunruhigung rausschleichen. Maßnahmen treffen, Schaden zu lindern. Unaufschiebbares regeln, Aufschiebbares losgeben. Nach genügend Quantum von Angst ruf dich energisch zur Ordnung: "Genug jetzt, Schluß jetzt. Morgen kommt wieder, ihr Sorgen. Aber jetzt wird gefeiert." Klopf bei Freunden an oder ruf an, oder geh los, die Kneipe nebenan ist besser als garnichts.
Und dich in Gott reinweinen zur Nacht- dich darauf etwas freuen.
 
Delta
17.01.2008
22:35 Uhr
     
Lieber Traugott,
schön ausgedrück, wieder einmal. Danke. Ich sehe es auch so.
Kann ich mich überhaupt wehren gegen Gott, bezog sich auf die Meinung des Mädchens.
Auch wenn sie glaubt, nicht glauben zu können, sie ist beschützt und behütet. Sie weiß es nur noch nicht.

So geht ihr alle behütet in die Nacht.
Unser himmlischer Vater halte seine Hand über uns

Delta
 
Traugott Giesen
17.01.2008
17:13 Uhr
     
Sich wehren gegen Gott? Wehre sich ein Fisch gegen das Meer. Das Wunder, meine ich: Gott schafft uns Essen , Trinken, Arbeiten-Lieben können- und saugt uns in eine bestimmte Richtung per Hoffen und Wünschen und sonstigen Antrieben. Aber es bleibt Spielraum für Meins; Deins. Das ist Gottes Großzügigkeit. Ich frag mich eher, wie kann Gott sich wehren gegen unser schlimmes Tun - er muß es ja miterleiden.

Und das ist schon gut an "Lebensmut"- Hier kann jeder von sich abgeben und veröffentlichen, was er will.
Ob Pastor der nicht? Sind wir einander nicht all Hirten, wenn wir auf der Höhe sind. Und wenn nicht, ist's auch egal, ob "Geistlicher" oder nicht. Alerdings, je mehr einer von sich mitteilt, um so mehr bekommt er ihn betreffende Antwort. Willst Du also gemeint sein, gib was von Dir ab.
 
DS
17.01.2008
08:41 Uhr
     
...outen unter Pseudonym... das hat was - oder was hat das? Euer Delf  
rb bln
16.01.2008
18:25 Uhr
     
zu der vor kurzem ins gästebuch gestellten frage, ob man unerkannt bleiben möchte oder nicht - ich bin der meinung, lieber unerkannt. aber dazu vielleicht etwas anderes: ich würde gern wissen, wer von den "Gästen" einen geistlichen Beruf hat - ich glaube manchmal, es anhand der beiträge erraten zu können, würde es gern wissen. Könnten sich diejenigen - natürlich außer tg, den jeder kennt - outen? Man könnte sich dann bei manchen schwerwiegenden problemen ganz besonders an diese Menschen der Kirche wenden bzw. diesen beiträgen ganze aufmerksamkeit widmen.Was meinen die anderen dazu und besonders die angesprochenen?  
Delta
16.01.2008
11:13 Uhr
     
noch eine Frage: Kann ich mich überhaut wehren gegen Gott? Ist er nicht auch da, wenn ich es gar nicht will?
Sein Wille geschehe, nicht meiner.
 
Delta
16.01.2008
10:42 Uhr
     
Worte von D. Bonhoeffer: "Wenn ich frage, was ich mit Gott anfange, hat er bereits mit mir angefangen."

Ein junges Mädchen sagte vor ein paar Monaten zu mir: "Ich kann nicht an Gott glauben, ich bin nicht getauft. Meine Mutter hält nichts von der Kirche, also kann das nichts sein. Ich war erst zweimal in meinem Leben mit der Schule in einer Kirche"
Meinen Einwand: "Ob der Glaube einen trägt, muss man ausprobieren. Wenn deiner Mutter eine Suppe nicht schmeckt, kann sie trotzdem dein Leibgericht sein," hat sie kommentarlos zur Kenntnis genommen.
Es kommen immer wieder ganz zaghafte Fragen. Vor ein paar Tagen nahm sie die Bibel zur Hand und fragte, wo sie die 10 Gebote finden würde.
Angebote, einmal mit in einen "besonderen" Gottesdienst zu gehen, hat sie bisher nicht angenommen.

Wo fange ich an? Ist der Anfang vielleicht schon gemacht?
Der erste Rat, den ich bekam lautete: Bete für sie. Und so würde ich mich über weitere Anregungen freuen

Alles Liebe
Delta
 
Traugott Giesen
15.01.2008
20:58 Uhr
     
"Wenn ich nicht fühle, muss ich viel wissen. wenn ich fühle, weiss ich. " Flog mir zu von einem lieben Menschen. Gott als Denkergebnis, als von der Schöpfung nahgelegter Ursprung- das kann mir zur Not mein Gehirn erschließen. Aber Gott fühlen, geschieht, wenn ich den guten Zusammenhang spüre, wenn ich gern ich bin und es genieße,z u taugen; wenn ich geliebt werde, und dies Ja hat den Hall von Gutsein und Ganzsein bei sich.  
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