Gästebuch


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tg
13.04.2021
15:37 Uhr
     
"Ich bin da. Das ist mein Job!" Zahllos sind die Liebeserklärungen. Aber die von Prinz Philip ist doch knackig umfassend, grundehrlich- grandios eben. Fahr wohl, Du guter Mann, komm gut heim.  
Menke
12.04.2021
13:02 Uhr
     
Geduld ist nicht ewig!

Die Ostertage sind vorbei, der welcher sich damit ins Grab liegen lies und auferstanden am dritten Tag, gehört der Vergangenheit wieder an.
Den späteren nachfeiernden, lief wohl in den Jahrhunderten danach, das vorgelebte aus dem Ruder.
Ganz leise innehalten, hinhören sprach er, kehret um zum damaligen Ereignis und macht kein Fest daraus.
Auch ohne Prunk in Kirchen, mit feierlichen Gewändern dazu.
Masken im Gottesdienst, ein Symbol dafür, haltet den Mund, haltet inne, was habt ihr aus Auferstehungsglaube und Nachfolge in mir bloß gemacht?
Alles schreit nach vergangenem schönen Ostern, was war doch Schön im personalisierten Eigennutz.
 
Dorothee
10.04.2021
22:32 Uhr
     
@ leise: Toll, so ein Schrittzähler; der kann sicherlich beflügeln. Mein Pünktchen wird bald 14 Jahre alt, da verkürzen sich unsere Spaziergänge im Sachsenwald - besonders bei diesem verspäteten Kälteeinbruch.
Ja, und Mamma Carlotta kann süchtig machen, das wirst du nach dem 1. Band merken. Besonders gut gelungen waren für meine Freunde ( auch 4 Sylter sind dabei) und mich die Bände " Vogelkoje" und "Sturmflut", da springt der Kommissar doch wahrhaftig samt Assistent bei Orkanböen vom langsam über den Hindenburg Damm fahrenden Autozug ...
@Traugott: Gut, dass du uns aufgeklärt hast, wir rätselten hier auch schon, einer meinte D steht für Deutsche.. , H wusste niemand und L hielten wir für Logistik ????
 
leise
10.04.2021
14:09 Uhr
     
Lustig, TG, ich wundere mich gerade, warum ich mich nie zuvor gefragt habe, was hinter den drei Buchstaben DHL steht...- jetzt weiß ich es, dankeschön. :-)
Die Schilderung der Sylt-Krimis klingt sehr sympathisch. Ich lese zwar recht viel, aber Krimis waren noch nie dabei. Doch nun bin ich etwas neugierig geworden, liebe Dorothee.
Ich selbst habe in der Coronazeit einen kleinen Schrittzähler bei Tchibo erworben, der piept schon bei 6000 Schritten eine kleine Erfolgsmelodie. Und nun freue ich mich seit Monaten über täglich zwischen 6000 und 10000 Schritte. Das Auto öfter mal stehen gelassen.
Liebe Grüße an alle, die hier lesen
 
tg
09.04.2021
15:32 Uhr
     
Das war wieder ein nützlicher Eintrag- auch eine Art Lebenshilfe. Was sich bei einem/ einer bewährt hat, kann man hier (mit)teilen. Habe uns endlich mal ein Kehrblech am Stiel besorgt- was soll man sich immer bücken müssen. Habe auch einen Zettel mit "Dalsey, Hillblom ,Lynn" bereitgelegt für unsern Briefträger- ich frage erst mal vorsichtig, was "DHL" wohl heißt...es sind die Namen der Gründer der US-Firma, die die Deutsche Post mal erwarb..... Aber richtig, es gibt Wichtigeres.  
Dorothee
08.04.2021
11:10 Uhr
     
Mal ganz etwas anderes: Wer gerade davon träumt, in diesem Jahr nach Sylt zu reisen, kann sich die Vorfreude noch versüßen. Es gibt herrlich-humorvolle und Sylt-gerechte Krimis von Gisa Pauly. Beginnen sollte man wirklich mit Band 1 " Die Tote am Watt", damit man die Familienverhältnisse versteht. Da ist die zauberhafte italienisch- temperamentvolle Schwiegermutter vom Kommissar. Sie kommt mehrmals im Jahr aus Umbrien nach Sylt , um nach ihren Enkeln und ihrem Schwiegersohn zu schauen. Ihre Tochter war bei einem Unfall in der Nähe von Niebüll ums Leben gekommen.
Es ist leichte Kost, aber die können wir in diesen schwierigen Zeiten auch gut gebrauchen. Die Bücher sind so beliebt, dass jedes Jahr ein weiterer Band mit Mamma Carlotta erschienen ist - inzwischen 14, so dass die Enkel jetzt auf´s Abitur zusteuern. Aber Spannung und Humor sind allgegenwärtig und wunderbare italienische Rezepte von Carlotta gibt es bei späteren Bänden im Anhang, so dass man auch noch Spaß am Kochen haben kann.
 
Flügelfreundin
06.04.2021
21:43 Uhr
     
Ich sag auch Danke. Ostern habe ich über den kleinen schmalen Vogel nachgedacht, der so liebenswürdig immer zu mir war und einen sehr guten Verstand hatte, gepaart mit einem ihr innewohnenden Mutterwitz. Ein kleiner Vogel, dessen Armbanduhr immer zehn Minuten vorging, und der immer pünktlich war und 95 Jahre alt geworden ist. Ich dachte an alle Momente und sah plötzlich das Gesicht ganz nah. Das war gut. Er fliegt.  
leise
03.04.2021
14:47 Uhr
     
Herzlichen Dank an Traugott Giesen und an die Augustiner.
Frohe Ostertage und alles Liebe weiterhin.
:-)
 
die Augustiner
03.04.2021
11:20 Uhr
     
Vielen Dank für´s Mutmachen, TG. So war es früher schon, wenn man nach deiner Predigt St. Severin verließ.Man fühlte sich aufgehobener in dieser Welt.
Von uns zu Ostern an alle Mitleser und -schreiber:

Mein Schutzengel fragte mich:
Was ist dein Wunsch?
Ich antwortete:
Pass gut auf den auf,
der gerade diese Zeilen liest.
 
tg
02.04.2021
13:22 Uhr
     
Uns hinüberbringen in das ganz andere, das lichthafte Element, das Gott genannt wird- das wollte Jesus und ging ans Kreuz. Damit wollte er einstehen dafür, dass auch im finstersten Tal Gott mit uns ist und uns hindurchbringt. Und wir letztlich auferstehen zu einem Reich Gottes, da Fried und Freude lacht.
Wenn uns dies Versprechen auch nicht mehr völlig birgt, ist die Überzeugung von der Grundgüte der Welt doch noch in Kraft, und wir nehmen daraus die Energie. das Wirkliche zu bestehen. Alle Predigerinnen und Pastoren, alle Therapeuten, ja alle Eltern können ihren Auftrag nur erfüllen, wenn das "Heile, heile Segen- wird doch endlich gut" ihnen glaubhaft bleibt. Wir alle zehren doch noch von dem Grundnahrungsmittel Zuversicht, dass wir in einer hinreichend guten Welt leben. Und ja, wir noch am Grabe die Hoffnung aufpflanzen.
In diesem Sinne einen Gesegneten Karfreitag, weil auch über ihm wieder das Licht des Ostermorgens aufgeht.
 
tg
29.03.2021
20:09 Uhr
     
Von Willfrid Knees an mich weitergegeben:
Evangelisch-LutherischeInnenstadtgemeinde RostockPastor Dr. Reinhard Scholl
Liebe Mitglieder und Freunde
Der Osterglauben ist weit anspruchsvoller als der von Weihnachten. Und auch die Osterfreude bleibt verhalten! Sie beginnt still. Die Nacht des Schweigens erst macht den Osterglauben wahr und die Osterfreude hell. Es ist immer etwas vom Entronnen-Sein, vom Gekämpft-Haben dabei. Niemand, auch nicht Gott lässt uns eine Abkürzung am Tod vorbei gehen. Nicht einmal für seinen Sohn gab es eine Ausnahme. Aber seine Ostererfahrung raunt uns zu: Gott ist im Tunnel: Tod, Krankheit und Katstrophe sind nicht ohne Gott, sondern umfangen von seiner Liebe zu allem, was lebendig ist und war. Deshalb verwandeln sich alle Schlusstriche und Punkte in Doppelpunkte. Es ist nie etwas zu Ende, nie ist etwas hoffnungslos vergeigt, nie gibt es ein zu spät! Gott macht zu Ostern einen dicken, zuverlässigen Doppelpunkt. Und deshalb darf das Leben der Glaubenden gelassener, konzentrierter und mit dem berühmten Mut zur Lücke geführt werden. Wir haben ein kostbares Menschenleben Zeit: Zeit zum Lieben, lachen, weinen, trauern, arbeiten, mitfühlen, spinnen, ruhen...und zum Fehler machen. Und dann kommt nach vielen kleinen ein großer Doppelpunkt: Dann kann Gott das Angefangene, das Unvollendete in einer Ewigkeit mit uns vollenden. Der Glaube an Ostern ist eine Erlösung zur Endlichkeit! Wenn uns Erwachsenen die Bilder dazu fehlen, könnten uns Kinder öfter ihre leihen: Willi gehörte zur dritten Klasse; er war wie die anderen auch, nur mit einem Unterschied: Er hatte einen Gehirntumor. Er wurde bestrahlt, und es ging ihm elend.Die Kinder seiner Klasse bekamen es mit. Sie hielten Willis Krankheit aus mit ihrer Nähe und lachten manches auch weg mit ihrer Freude. Und doch war die Krankheit stärker. Willi starb. Die Kinder wollten ihn auch im Tod begleiten. Doch die Eltern waren dagegen. Sie wollten die Kinder schützen und schützten wohl nur sich selbst. Die Kinder setzten sich gegen ihre Eltern durch. Sie gingen zu Willis Beerdigung. Allemalten sie ein Bild und banden sie dann zu einem Bilderbuch. Einer hat Willi in Gott hinein gemalt, der dick ist und rund und für vieles Platz hat. Platz fanden die Kinder auch für ein Zebra, damit die Tiere nicht vergessen werden. Willi hat gerne mit Tieren gespielt. Alles ist in den Bildern versammelt in Gott und geborgen in ihm. Tschüss haben sie noch auf ein Bild geschrieben und Bis bald. Gängige Wünsche aus
Osterbrief2021derEvangelischenInnenstadtgemeinde,R ostockLiebe Mitglieder und Freunde der Innenstadtgemeinde,der Osterglauben ist weit anspruchsvoller als der von Weihnachten. Und auch die Osterfreude bleibt verhalten! Sie beginnt still. Die Nacht des Schweigens erst macht den Osterglauben wahr und die Osterfreude hell. Es ist immer etwas vom Entronnen-Sein, vom Gekämpft-Haben dabei. Niemand, auch nicht Gott lässt uns eine Abkürzung am Tod vorbei gehen. Nicht einmal für seinen Sohn gab es eine Ausnahme. Aber seine Ostererfahrung raunt uns zu: Gott ist im Tunnel: Tod, Krankheit und Katstrophe sind nicht ohne Gott, sondern umfangen von seiner Liebe zu allem, was lebendig ist und war. Deshalb verwandeln sich alle Schlusstriche und Punkte in Doppelpunkte. Es ist nie etwas zu Ende, nie ist etwas hoffnungslos vergeigt, nie gibt es ein zu spät! Gott macht zu Ostern einen dicken, zuverlässigen Doppelpunkt. Und deshalb darf das Leben der Glaubenden gelassener, konzentrierter und mit dem berühmten Mut zur Lücke geführt werden. Wir haben ein kostbares Menschenleben Zeit: Zeit zum Lieben, lachen, weinen, trauern, arbeiten, mitfühlen, spinnen, ruhen...und zum Fehler machen. Und dann kommt nach vielen kleinen ein großer Doppelpunkt: Dann kann Gott das Angefangene, das Unvollendete in einer Ewigkeit mit uns vollenden. Der Glaube an Ostern ist eine Erlösung zur Endlichkeit! Wenn uns Erwachsenen die Bilder dazu fehlen, könnten uns Kinder öfter ihre leihen: Willi gehörte zur dritten Klasse; er war wie die anderen auch, nur mit einem Unterschied: Er hatte einen Gehirntumor. Er wurde bestrahlt, und es ging ihm elend.Die Kinder seiner Klasse bekamen es mit. Sie hielten Willis Krankheit aus mit ihrer Nähe und lachten manches auch weg mit ihrer Freude. Und doch war die Krankheit stärker. Willi starb. Die Kinder wollten ihn auch im Tod begleiten. Doch die Eltern waren dagegen. Sie wollten die Kinder schützen und schützten wohl nur sich selbst. Die Kinder setzten sich gegen ihre Eltern durch. Sie gingen zu Willis Beerdigung. Allemalten sie ein Bild und banden sie dann zu einem Bilderbuch. Einer hat Willi in Gott hinein gemalt, der dick ist und rund und für vieles Platz hat. Platz fanden die Kinder auch für ein Zebra, damit die Tiere nicht vergessen werden. Willi hat gerne mit Tieren gespielt. Alles ist in den Bildern versammelt in Gott und geborgen in ihm. Tschüss haben sie noch auf ein Bild geschrieben und Bis bald. Gängige Wünsche aus
dem Schulalltag. Angesichts der Ewigkeit bekommen sie einen neuen Klang: Bis bald. Wer hat's den Kindern beim Malen eingegeben? Keine Lehrerin und kein Vater.Und doch: Osterbotschaft pur. Kinder können sehr stark sein und Erwachsenen Worte und Bilder leihen. Inzwischen sind wir über ein Jahr im Corona- Ausnahmezustand. Wir feiern wieder imkleinen Kreis Auferstehung und würden uns doch gern ins berühmte Getümmel stürzen, das Goethes Faust im Gedicht vom Osterspaziergang aus den Toren hervorwuseln lässt. Dass die Corona- Zeiten auch mit einem Doppelpunkt enden...Dass die Erfahrung, „Vieles läuft anders, nichts ist mehr selbstverständlich.“ manches in seiner Kostbarkeit zeigt und uns erfinderisch werden lässt...Dass Sie Menschen haben, die sich für Sie interessieren oder dass Sie sich trauen, sich bei anderen oder bei uns zu melden; dass wir uns im Blick behalten...Dass sich unsere Gesellschaft wieder zum Gespräch bereit macht und sich nicht in Extrempositionen verbeißt...Dass wir die anderen großen Herausforderungen neben Corona nicht aus dem Auge verlieren...Wir feiern den Aufstand gegen den Tod, sanft, vom Leben gezeichnet und mit neuer Hoffnung. Im Namen des Teams der Kirchengemeinde wünsche ich Ihnen frohe und gesegnete Ostern.
 
tg
25.03.2021
18:10 Uhr
     
"Wir feiern das Wunder Gottes: dass sein Name noch nicht untergegangen ist/ die Hoffnung noch nicht gestorben und das Licht noch nicht erloschen ist/ dass seine Nähe geahnt, seine Hand noch erfahren und sein Reich noch gesucht wird/ dass noch zum Aufbruch geblasen, gegen Unterdrückung gekämpft wird und die Freiheit noch immer geliebt wird/ dass uns schwarz vor Augen wird und wir doch das Morgenrot sehen/ dass unsere Erde brennt im Feuerofen des Fortschritts, doch das Grün unserer Zuversicht löscht die Flammen." Von Uwe Seidel über R Ahrendt  
Menke
22.03.2021
10:35 Uhr
     
Wir dürfen nicht vergessen!

Der Glaube an Gott oder ein anderer Glaube, kommt durch die Gedankenwelt der Menschen.
Für den einen überliefert oder später gefundenen, gibt es übernatürliche Wesen die Ihnen Vorbilder sind, aber auch nicht bleibend enttäuschen können, wie wir Menschen nun mal sind.
Wenn eigener Glaube an Gott am Menschen festgemacht worden ist, kann man dem zeitlebens als fragender und suchender hinterher laufen.
Was heißt das, wir sollten Gott oder andere Christliche Werte, nicht am Menschen fest machen, sondern im Gebet Gott als fragender suchen und bitten.
 
Flügelfreundin
21.03.2021
20:17 Uhr
     
TG hat mir etwas vermiitelt und St. Severin auch: Gott liebt dich und braucht dich und Gott der Herr ist Sonne und Schild. Das führte dazu, dass ich nach Überstehen gravierender Situationen (z.B. im Freien, Blitzeinschlag in unmittelbarer Nähe, solche Lebenslagen) nie sagte: Nochmal Glück gehabt, sondern mich bei Gott bedankte, dafür nur eine Instanz wusste. Und die hieß nicht Zufall.
Abgesehen davon meine ich, dass Gott teilweise falsch vermittelt wird. Einmal halte ich ihn nicht für allmächtig, sondern für das Gegenteil von Macht, was mit Jesus sehr gut bewiesen ist.
Zum Zweiten denke ich, dass der Hinduismus etwas hat, das uns fehlt: Verschiedene Zeitvorstellungen. Unsere Zeitvorstellungen sind linear und oft genug auf unser eigenes Leben begrenzt. Damit ist man Gott nicht gewachsen. Mir ist das erst klar geworden, seit ich mit zwei Zeitvorstellungen lebe: Meiner eigenen und der der Erde. Wie die Alten wussten, dass erst das Wasser kam, dann die Fische, dann alles Kriechende und Fliegende und erst zuletzt das Säugetier, müsste mir auch mal jemand erklären, denn es ist komplett korrekt.
Und weil es so korrekt ist, ist mir der Schöpfungsgott am nächsten.
Man muss sich aber theoretisch auch damit auseinandersetzen, dass er, sollte er existieren, auch subtrahieren kann oder alternativ nicht Retten. Ohnmächtig eben.
 
die Augustiner
20.03.2021
17:34 Uhr
     
Hier braucht es keinen Zusammenhang. Der Satz ist auch ganz allein stehend absolut zutreffend . Schauen wir uns einmal die Politiker im In- und Ausland an, da wimmelt es von Trumps, Erdogans und Putins, um nur einige beispielhaft zu nennen.  
Flügelfreundin
19.03.2021
21:02 Uhr
     
Ich weiß nicht. Man müsste den Zusammenhang kennen. Aber an sich kannte Jesus schon den Kaiser. Heute gibt es wieder solch kaiserähnliche Gestalten in der Welt, die meinen, über allem zu stehen. Mich haut das Zitat jetzt nicht so um, aber jeder Mensch ist verschieden. Korr. übrigens: 250 Mio Jahre alte Muscheln.  
tg
19.03.2021
17:36 Uhr
     
Ist das nicht gut? "Die moderne Gesellschaft ist der Dialog zwischen zwei Menschen, einer der an Gott glaubt. ein anderer, der glaubt, Gott zu sein".- Georg Steiner  
Flügelfreundin
14.03.2021
11:55 Uhr
     
Es ist doch so mit der Nichtbeweisbarkeit: Wir gehen zurück ins Präcambrium vor über 550 Millionen Jahren, eine halbe Milliarde. Kein Leben. Dann fragt man sich:
Wo kommt plötzlich das Leben her, das sich nicht besiegen lässt? Alle Extinktionen waren subtotal, und immer entstand etwas Neues. Und im überschaubaren Raum nur hier. Und da sagt ja Max Planck:
"Am Grunde des Bechers wartet Gott". Man könnte meinen, da wäre jemand, der mit Formen spielt. So ist es nicht, aber manche Fragen lassen sich einfach nicht beantworten. Der Mensch ist mit das größte Rätsel. Wieso interessiert er sich für 250 Millionen alte Muscheln? Weil er wissen will, wo er herkommt, wie die Höhlenmalerei schön zeigt.
Jemandem, der nicht glauben will, würde ich Gott am ehesten als Wunder übersetzen oder als Rätsel. Dann gäbe er wenigstens einen kleinen Raum für das Unerklärliche, das am Grunde des Planck'schen Bechers übrig bleibt wie Sediment.
Außerdem finde ich, dass Sokrates die größte Weisheit gebracht hat, angeblich: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." Es ist im Prinzip immer noch so. Alles Wissen ist Bruchstück. Ich sehe daher meine Aufgabe darin, nicht alles wissen zu wollen, sondern meine Neugier zu pflegen.
 
tg
13.03.2021
20:22 Uhr
     
Läßt sich Gott beweisen?

Von nichts kommt nichts- ist doch wahr. Auch meine Existenz braucht die Eltern, die ihre Eltern. Und am Anfang aller Ursachen muss ein Urgrund sein.

Was durchwirkt die Welt? Über unserm Sternenzelt muss ein guter väterlichmütterlicher Grund sein. Unser Denken verlangt das vollkommenste Wesen.

Gutes tun, moralisch handeln setzt eine Gottesinstanz voraus. Gäbe es Gott nicht, wäre doch alles erlaubt.

Gott ist nicht zu beweisen. Aber auch sein Nichtexistieren ist zu beweisen. Es bleibt uns nur, dem Mose, dem Jesus, der Magdalena, dem Paulus, dem Johann Sebastian Bach, dem Bonhoeffer und (wenn du Glück hattest) deinen Eltern nach Gott zu glauben. Und diesen Zeugen nach zu leben. Und Kirche ist dazu da, uns an diese Überlieferung anzuschließen.
 
do
10.03.2021
13:29 Uhr
     
Ja, ja, so so ... zur Not, ...

Digitale oder virtuelle Gottesdienste im Fernsehen oder per Handy empfinde ich als ein ganz besonderes Geschenk zur Gemeinschaft, wenn Mobilitätseinschränkung die physische Gemeinschaft unmöglich macht ...

Irgendwas geht immer ... und wenn''s ein solcher Gottesdienst ist? Oder: Papst Franziskus auf seiner Reise in den Irak zu begleiten? Bewegend, apostolisch, mutig, historisch, tolerant und friedvoll...

Zu Beginn der Coronazeit war es auch schön, Gottesdienste und Andachten in St. Severin über YouTube miterleben zu können ... ich war glücklich im geliebten Kirchlein überm Watt ... da kam schon auch etwas wie ein Gefühl der Gemeinschaft auf ... über viele Kilometer hinweg ...

So helfen auch mir die modernen Medien, mit dabei zu bleiben ...

Dafür bin ich sehr dankbar ...

do
 
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