Gästebuch


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Autor Nachricht
Schulz
16.11.2007
14:29 Uhr
    ICQ
Laufe mein Kindlein Laufe nur!


Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser,so hörten wir es damals,so ist das heute nun mal so sagt die Gesellschaft!

Wie wir darunter leiden ob willendlich gewollt,dann auch übergeworfen wer weis das schon?
Uns Kinder maßen sich Eltern an im guten gewollt,aber doch unbelehrbar auf das Leben vorzubereiten wie aus ihrem Wissen heraus dem Kind Vertrauen zu lernen.

Die Kunst dabei ist das eine vom anderen zu Erkennen und sich vom zwanghaften des nichterkennens im Gut gedankenlos gemeinten,das alles im Leben einzubringen.

Belehrbar wollen wir schon sein,neues Kind und wie uns freuen können,wenn wichtig nicht dann auch gar fehl am Platz gewesen wäre und sich dann auch wohler in sich gefühlt zu haben,was dem Eigentlichen Erleichterung verschaffen kann.
 
ds
13.11.2007
14:18 Uhr
     
gehorchen - glauben- vertrauen - Umkehr, siehe Predigttext nächsten Sonntag Jer. 8, 4-7. Leider keine Pred. im Archiv. Aber : einfach mal wieder zur Kirche gehen! Herzlich Delf  
rb bln
13.11.2007
13:01 Uhr
     
gehorchen können viele nicht mehr, genauso, wie vielen das glauben schwer fällt. wohl dem, der es noch kann oder zu lernen bereit ist. der "zeitgeist" sollte dabei nicht eine zu große rolle spielen.  
Luise
13.11.2007
10:23 Uhr
     
Gehorchen entspricht aber nicht dem Zeitgeist, ist ein negativ besetzter Begriff. Es setzt liebevolle Autorität vorraus, auch Vorbilder und dann kann die Erfahrung gemacht werden, dass Losstürmen wunderbare neue Er-kenntnisse und Wege bietet. Gehorchen würde ich es nicht nennen, eher Vertrauen geben. Obwohl Ge-
horchen ein tolles Wort ist, merke ich gerade : GEH! Horchen!!. Eine schöne Woche allen Mitlesern
 
Traugott Giesen
12.11.2007
10:00 Uhr
     
Glauben ist auch Gehorchen. "Wer kommt in meine Arme".. das rufen Väter , Mütter- und Kinder laufen los in Angstfreude. So wie Petrus:"Auf dein wort hin", sagt er zu Jesus ," will ich gehen". Den sicherenHafen verlassen, die eigen Überzeugung, die eigene Position, und losrennen im Niemandsland- auf daß man dann in die offenen Arme stürze- das braucht Vertrauen, braucht Gehorchen um dann zu sehen. Also los.  
DS
12.11.2007
08:15 Uhr
     
Lieber Traugott, ich sehe - auch im Bekanntenkreis - derzeit so viel Trennendes, Zerbrechendes, Scheidendes und Kaputtes, dass ich mich den Zutaten, die du beschrieben hast, immer neu immunisierend zuwenden muss und will. Eine Stunde Taize-Andacht haben mir gestern abend diese Zutaten wieder bestätigt. Danke immer wieder und weiter für deine Beiträge dazu. Delf  
jakobus
11.11.2007
21:20 Uhr
     
Auch das ist ermutigend, stärkend und mit Gottes Zutun möglich geworden: Das sind zwei mir nahe Menschen, die sich zerstritten haben, sich große Vorwürfe gemacht haben. Einer hat nach langer Zeit zum Telefonhörer gegriffen, beide haben sich ausgeprochen und der Weg zu einem friedlichen Miteinander und gegenseitigen Verstehen ist frei. Ich bin so froh darüber.
Eine gesegnete Woche Euch allen!
jakobus
 
Traugott Giesen
11.11.2007
17:37 Uhr
     
Ist diese Seite nicht voll von Beiträgen, wie man sein Immunsystem stärkt? Außer namentlich genannter Naturheilmittel- ist das Rezept doch: Lebensmut stärken, Zuversicht zu Gott, dem Leben, sich selbst, dem Nächsten, der Kreatur...Weniger Stress und mehr Natur, weniger Berieselung und mehr befreundetes Austauschen, und Bewegung, gesundes Essen. Alte Liebe, neue Liebe.. .Was hat dich echt gestärkt?  
konzert
09.11.2007
22:11 Uhr
     
, einem Geistlichen Konzert durfte ich wunderbarerweise lauschen - mit Chor und Orchester der Heinrich-Schütz-Kantorei Freiburg, An der Orgel Hee-Jung Min ! Edel !
Und ALLES schmückte die Abteikirche zu Ebersmünster, und auch

" Ich danke dir, Gott " , von Heinrich Bach (1615 - 1692),

DieserMensch war siebzig Jahre alt, als Johann Sebastian geboren wurde.
Es sind so KostbareSchätze, die durch die Musik der BACHFamilie auf die Erde gesandt Sind. DANK' .
Abendliche Grüße von Ingrid.
 
Jens
07.11.2007
22:07 Uhr
  Homepage  
Hallo, Kompliment zur toll gelungenen Homepage.

Sehr interessant, informativ und originell.

Weiterhin alles Gute und recht viel Erfolg.
Liebe Grüsse aus Berlin
 
Menke
07.11.2007
20:08 Uhr
    ICQ
Lass Dich ein auf gottes Wort!


Bibelenergie ist übertragbarer Glauben in mir selbst wo Zutritt nur Du hast!

Auch wenn Fragen und Zweifel auftauchen die ich hinterfrage,durch Rat ich vieleicht auch Zuspruch suche.
Schlag nur die Bibel Deiner Gedanken auf und Du wirst fündig werden,immer aufs neue und wunderbar wenn Gott zu Dir spricht und erhoffter Trost aus seinen Worten Gehör findet.

Aber die Heilige Schrift kann auch den Zweifler in Dir sehen,weil Du in Ihr zu Erkennen suchst und Hilfe. Gott aber bei allen die ihn suchen sich offenbaren möchte.

Wenn also dann Dein eigentliches Leben auch in der Bibel so ist wie Gott es sieht,traue deiner Einzigartikeit
wie Gott um deiner Erschaffung wegen will.
 
Traugott Giesen
07.11.2007
13:35 Uhr
     
Ach wie flüchtig ach wie nichtig ist der Menschen Leben....Sterbelieder stimmen uns auf moll. Kein Übermut, keine Großmannssucht...schon recht. wir sind aus brüchigem Material, sind zum Vorübergehen bestimmt. Und doch:Ach wie prächtig ach wie wichtig ist der Menschen Leben! Wie schön hat Gott uns geschaffen und zu großen Aufgaben berufen. Aus unsern Händen baut Gott Schutz, mit unsern Augen leuchtet wir einander das Leben als wunderbar aus. Liebend feiern wir die Schöpfung: Weder nichtig noch flüchtig sondern "wenig niedriger als Dich selbst hast Du, Gott, den Menschen gemacht. Mit Ruhm und Ehre hast Du ihn gekrönt.."(Psalm 8,6).  
ds
05.11.2007
09:20 Uhr
     
zu Bibelenergie - TG hat Recht, wenig Reaktion dazu. Ich lese diese Grundlagentexte aus dem AT immer, aber du hast mir den Leuchtfeuermensch Jesus so nahe gebracht, da ist Gott ein anderer geworden, konkret, fassbar, geschwisterlich vor- und mitlebend, nur liebevoll, nie strafend. Das brauche ich im Moment jedenfalls sehr. Sagt mal, was ihr dazu denkt - ich meine zu Bibelenergie... Euer DS  
jakobus
04.11.2007
17:40 Uhr
     
@ TG: Ein schönes Bild vom Brot des Lebens und seinen Zutaten. Danke.
jakobus
 
Traugott Giesen
04.11.2007
16:41 Uhr
     
Dank für liebe Gedanken zu mir hin. Nicht mehr müssen: z. B. Konfirmandenunterricht- obwohl treu getan. Immer war zuwenig Zeit für zuviele Gesprächsbedürftige. Und immer freundlich sein müssen, erreichbar sein müssen, "bitte enttäuschen Sie mich nicht"- die Kraft reichte bis genau zum Ffreispruch der Pensionierung. Nichts mehr müssen, alles noch dürfen-
Vor allem bleibt noch die Lust, "was auszudrücken". Nachspüren, was an Stärkendem in biblischen Texten steckt, macht mir immer noch Spaß: Aus einem Bibeltext sein Körnchen Geist auspulen und von Spelzen freilegen, es mit andern Körnern mengen und in einigen Schritten dann Mehl draus machen und unter Hinzugabe von Sauerteig eigener Schmerzen und Freuden und dem Wasser der Alltagserfahrung und dem Salz des Denkens, das alles kräftig zu einem Ganzen kneten, es ruhen lassen und dann es backen mit Hingabe, daß es duftendes Brot werde- Lebensbrot für Schwestern und Brüder- das möge noch gelingen.
Anfänge einer Alltagsbibel sind mitzulesen in "Bibelenergie" siehe "Lebensmut-Startseite oben links- oder direkt : Nordelbische Kirchenzeitung , Kiel, zu bestellen unter: info@nordelbische.de. Da hätt ich gern mehr Zeichen von Mitdenken.
 
Luise
04.11.2007
11:35 Uhr
     
Zu Traugotts Ruhestand:er hat seine Lebensaufgabe wunderbar erfüllt und ein Mensch ist immer
noch mehr als die gestellte Aufgabe. Gönnt ihm seine Freiheiten, neue Erfahrungen und Zeit für manches
was früher nicht zu bewältigen war, dazu gehört sicher auch seine Familie. Das "müssen" war nicht negativ gemeint. Das kennen wir doch alle, den Zwang des Alltags.Sicherlich kann der auch eine Herausforderung sein viel daraus zu machen, aber es bleibt oft Pflicht und wenn die wegfällt gibts wunderbare neue Wege und Freiheiten.
Wir kennen im Deutschen dieses "Pflichtbewußtsein" wäre es nicht schöner zu sagen : es ist unsere Pflicht
bewußt zu"sein"?
Einen herrlichen Herbstsonntag
 
jakobus
03.11.2007
23:10 Uhr
     
Ja und gestern wieder Abendgottesdienst. Thema des Abends "Erben will gelernt sein" - exemplifiziert am Märchen "Der gestiefelte Kater". Ich hätte in dem Märchen nie eine solche theologische Relevanz und Dimension vermutet, wie sie im geistlichen Impuls dargestellt wurden, nämlich Erben als Annahme eines unverdienten Geschenks zu verstehen, als Verpflichtung, das Anvertraute zu bewahren, zu pflegen und weiterzugeben.
Was ist Euch anvertraut?

Euch allen eine gesegnete Woche!
jakobus
 
DS
03.11.2007
09:20 Uhr
     
Geschätzter Traugott, nicht mehr müssen klingt, wie wenn grosse Lasten - über 4 Jahrzehnte getragen ? - endlich abfallen und dies als Lebensziel des Ruhestandes Sinn macht. Du warst uns/mir jedenfalls doch als Aktiver stets Vorbild eines durch den Schöpfer unterstützten oder erst möglich gemachten leichten Lebens, nicht easy easy, sondern getragen, gehalten etc. Oder meinst du, dann endlich zu Dingen kommen, die man in aktiver Zeit nicht schafft, zeitlich gemeint ? Dann bleibt aber doch Ps 90 " ... und lehre mich, das ich sterben muss, auf dass ich weise werde ..." ? , also schon früh, nicht erst mit Rente Ausrichtung auf´s Wesentliche ? Ein Gutes Wochenende Euch allen, auch im endlich norddeutschen November-Nebel.
Herzlich Delf
 
rb bln
02.11.2007
16:50 Uhr
     
danke, simone, für den artikel.  
Simone
02.11.2007
09:49 Uhr
E-Mail    
aus „Die Nordelbische“, Ausgabe 43, 28.10.2007, von Simone Viere

„Es ist schön, nichts zu müssen“


Kiel – „Woran mir nichts gelegen, da unterlasse ich alles nachgrübeln“ – dieses Zitat von Goethe passe gut zu ihm, so Traugott Giesen. Der Pastor im Ruhestand mache es sich nicht unnötig schwer, daher habe er viel Kraft und viel Präsenz für das Leben.

39 Jahre lang war Traugott Giesen Pastor, zehn Jahre davon in Berlin Neukölln, danach 29 Jahre in Keitum auf Sylt in der St. Severin-Kirche. „Die Mischung aus Dorfpastor und Gästepastor war sehr spannend. Auf der einen Seite die Einheimischen, die stetige und verlässliche Gemeinde – auf der anderen Seite die Gäste, die mit geistiger Wachheit auf ihrer Suche sind, im Urlaub etwas zu erleben“, so der in Bonn geborene Geistliche.
Die St. Severin Kirche selbst sei ihm sehr wichtig geworden – diese 1000 Jahre alte, spätromanische Feldsteinkirche auf Sylts höchstem Punkt gelegen, die für Jahrhunderte ein bedeutentes Zeichen für Seefahrer war. Für Traugott Giesen stand früh fest, dass er auch nach seinem Ruhestand auf der Nordseeinsel bleiben will. „Ich wusste schon mit 40, dass ich mit 50 wissen muss, wo ich mit 60 bleiben kann – sonst hätte ich mit 50 nochmal wechseln müssen“, so Giesen. Und gerade auf Sylt müsse man sich aufgrund des Wohnungsmarktes frühzeitig entscheiden, denn das Pastorat habe man ja nur für die Amtszeit inne.
Der Vater von zwei Töchtern und Großvater von vier Enkeln geniesst seinen Ruhestand gemeinsam mit seiner Frau Ingrid. „Die Stetigkeit meiner Ehe ist mir wichtig“, so Giesen. Zwei bis dreimal im Jahr fährt er als Pastor gemeinsam mit seiner Frau auf Kreuzfahrten mit. Meistens auf der MS Deutschland, die auch als „Traumschiff“ bekannt ist. „Es ist toll. Da können wir an die schönsten Plätze der Erde mitreisen“.
Auf dem Schiff verbrachte das Ehepaar auch das Weihnachtsfest 2005 auf einer sechswöchigen Reise durch den indischen Ozean – nach 29 Jahren Weihnachten in St. Severin.
Weihnachten ist für Giesen „das Zentralgestirn des Christenkalenders“, kalendarisch der gemeinsame Ort der Menschheit.
„Es ist ein Fest für alle, auf das man das ganze Jahr zugeht und auf das man zurückblicken kann“. In seinem Buch „Macht hoch die Tür“ hat Traugott Giesen Predigten, eine Kinderpredigt, Denkstücke und Kolumnen zusammengestellt – von Advent bis Neujahr. Sie handeln unter anderem vom Schenken, von der Geduld, von Vorsätzen für das Neue Jahr und von der Weihnachtsgeschichte. Diese ist für Traugott Giesen die schönste Geschichte der Menschheit überhaupt.
„Weihnachten ist die Zeit, um Lebensmut zu tanken. Dass diese Flamme brennt, macht die Kirche wichtig. Entweder wir werden fromm oder verrückt – Sex, Geld oder Ego können zu einem Gott werden und dann werden wir zerissen von den Dämonen“, soGiesen. Dieses Jahr will Traugott Giesen Weihnachten gemeinsam mit der Familie, mit Kindern und Enkelkindern verbringen.
Auf Sylt will er nicht mehr predigen, diese Zeit sei vorbei und abgeschlossen. Aber eine Gebrauchsbibel würde er gerne schreiben, „mit den 365 wichtigsten Texten, jeweils mit einer kurzen Andacht versehen. Wenn einer das lesen würde, würde er etwas von der Bibel verstehen“, so Giesen.
Für ihn sei es nun schön und wichtig, mal nichts zu müssen. „Als Pastor war es ein ständiges waches in Verbindung sein mit allen und allem. Meine Menschenfreundlichkeit lockt mich immer wieder zu Gesprächen – aber ich muss nichts mehr.“

– Das Buch „Macht hoch die Tür“ ist im Radius-Verlag erschienen, ISBN 978-3-87173-374-1.
 
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