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:: lebensmut.de ::
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DS
22.07.2011
08:24 Uhr
     
... ja, TG , es ist sicher so, wie du sagst. ABER: es fällt schon schwer zu sehen, wie Menschen mittels der uns von Gott eingeräumtem Freiheit umgehen und Schöpfung quälen.............
Euch allen - auch unter Wolken - ein sonniges Wochenende! DS
 
tg
21.07.2011
20:10 Uhr
     
Gott bitten um Abwendung des Hungers? Er bittet doch uns, zu teilen. Gott bitten, er möge den Echsenjägern in die Parade fahren? Der Auftrag: "Macht euch die Erde untertan" gilt doch immer noch in dem Sinne: Bestellt die Erde, und schont!. Pflanzen Tiere, Wasser, Erde schonen! Wer Tiere quält, hält sich selbst nicht der Schonung wert. In den Träumen werden dier Schänder verfolgt. Vielleicht stehen ja die von uns gequälten Tiere mal an der Himmelspforte und haben erst mal die Lizenz, uns heimzuzahlen.  
rbbln
18.07.2011
22:28 Uhr
     
ich lese mit interesse diese Seite und wundere mich immer wieder, warum manche teilnehmer nun wiederum eine Seite einblenden, die aufgerufen werden soll.
entweder man ist bei tg und lebensmut und liest dort und bringt sich dort ein oder- man läßt es. aber immer wieder diese Aufforderungen zu fremdseiten! na ja, vielleicht bin ich da irgendwie zu bodenständig oder wie man es auch nennen mag ...
 
ju
18.07.2011
06:48 Uhr
E-Mail    
Guten Morgen und hallo,

ich habe dieses Forum nach meinem Besuch der Kirche St. Severin in Keitum auf Sylt entdeckt. St. Severin ist ein ganz besonderer Ort für mich.
Der letzte Beitrag weist auf das offensichtlich ´Böse´ auf dieser Welt hin, wie beispielsweise Hungersnöte. Dies sind tatsächliche Ereignisse, die unerklärbar sind und die zum Zweifeln Anlass geben können.
Ich hatte ähnliche Assoziationen bei den letzten beiden Beiträgen von TG.
Die Frage, welcher Raum für ´Gutes´ durch das Wegfallen von ´Bösem´ im eigenen Leben entstanden ist, finde ich sehr interessant. Darüber werde ich nachdenken.
Ich wünsche allen einen schönen Tag.
 
Tassita
17.07.2011
21:15 Uhr
E-Mail    
Da verhungern Menschen in Somalia, arme unschuldige Kinder. Da wird Echsen bei lebendigem Leibe die Haut abgezogen - trotz meines täglichen Gebets. Alles umsonst. Es tut nur weh.

Mit fragendem Herzen, Tassita
 
tg
17.07.2011
16:07 Uhr
     
der Verwandlung aus Bösem zum Guten bei uns mal nachspüren. Wie aus Schuld , Gestehen, Vergeben neues Leben wuchs. wie auf deinen krummen Linien das Leben Gerades schreibt...hier erzählen.  
tg
17.07.2011
08:33 Uhr
     
Gott macht aus dem Verworrenen, dem Egoistischen, Kleinlichen, Großes. Wenn wirs auch bös meinten , hat Gott Gutes draus gemacht-die Brüder haben Josef nach Ägypten verkauft- Gott hat aus ihm den Retter Ägyptens und den Vater des Volkes Israel gemacht. -Eine herrliche Geschichte 1. Mose 37-50  
Sommerlied
14.07.2011
18:23 Uhr
E-Mail    
hallöchen, ich habe mal hier gelesen,
finde - es hat sich gelohnt!
sobald ich mehr Zeit habe in den nächsten tagen,
werde ich hier her zurück kommen.
liebe grüße von sommerlied.
 
Kathrin
14.07.2011
13:21 Uhr
     
Ich freue mich immer wieder über die Existenz dieser Seite - DANKE




"Hin-Sehen

Du meinst, du könntest im Leben nur noch wenig Lebenswertes finden.
Das wird zutreffen, wenn du es sagst.
Die Frage ist nur, ob du das Lebenswerte noch suchst.
Wenn du durch eine Landschaft wanderst, kann es sein, dass deine Augen nichts anderes sehen
als das eine, sich nicht verändernde Bild.
Du nennst die Landschaft öde.
Wenn du dann jedoch durch dein Fernglas siehst und es am Horizont entlanggleiten lässt, kann es sein,
dass du überrascht bist:
Dort hinten am Waldrand siehst du drei Rehe äsen, weiter links erkennst du den alten Schafstall, den du seit
einer Stund vergeblich gesucht hast, ein Stückchen weiter vorn erblickst du eine wunderschön geschwungene Brücke. Stell dir das vor:
All das, was dich jetzt ganz aufgeregt und deine Schritte beschwingt werden lässt, war vor fünf Minuten auch schon da...."


Auch diese Lebensmut-Gedanken von Uwe Böschemeyer sind mir in manchen Stunden hilfreich gewesen.
 
DS
14.07.2011
09:08 Uhr
     
ja, TG, Danke für diesen Morgen-Lebensmut-Bringer!
Ähnlich kürzlich gelesen: Freude ist das Markenzeichen des Reichs Gottes.
Euch einen freudevollen Tag! Herzlich Delf
 
tg
13.07.2011
17:23 Uhr
     
das gigantische Geheimnis der Christenheit ist die-Freude, sagt Chesterton. Blick vom PC auf, bemerke deinen Atem.Einatmen, ausatmen und so bleiben. Da in dieser Seinssenke, bevor du wieder neuen Atem schöpfen(!) willst, fühlst Du: Du im Guten...ein Hauch von Lächeln überzieht dein Gesicht, Freude -also Hierseinlust, ist bei dir.  
Gertrud
11.07.2011
11:17 Uhr
E-Mail    
Ich danke für Eure Kommentare.Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich verstehe mich mit meinen Geschwistern gut und wir reden auch gut miteinander. Mir ging es mehr um das Thema Schuldzuweisungen. Durch das Vertrauen immer neu starten zu dürfen und können, wäre uns die Möglichkeit gegeben aus unserem Leben doch selbst was zu bauen.  
Ohli
11.07.2011
09:42 Uhr
E-Mail    
Einen Schrank aufräumen und Überflüssiges verschenken - das befreit.
Das Leben rückwärtz betrachten und das, was nicht mehr zu ändern ist - loslassen - das macht unser Leben leichter. Die Schuldzuweisungen bringen nur neuen Ärger!!
Wenn die Geschwister öfter miteinander reden würden - auch mal ohne ihre Lebenspartner - dann könnten sie Eltern und Geschwister leichter entlasten. Am Ende des Lebens zählt nicht : Geld und Gut, Ansehen und Erreichtes - es zählt nur, ob ich in Frieden gehen kann.
Das Leben ist kurz - nutzen wir es zur Versöhnung!
Ohli
 
dst
10.07.2011
00:33 Uhr
     
Vielleicht ist das Schuldzuweisen an die Eltern eine Zeiterscheinung-auch wenn es vielen gut geht suchen sie Negatives.Aber spätestens ,wenn wir volljährig sind,sind wir für uns selbst verantwortlich und können versuchen,das Beste aus unseren Genen und aus dem Mitgegebenen unserer Eltern zu machen,können auch versuchen ,unsere Eltern zu verstehen.Durch Probleme lernen wir doch unser Glück erst richtig schätzen oder haben die Chance ,den Glauben zu finden.
Wenn Sie,Gertrud,ihre Eltern anders sehen ,dann versuchen Sie doch mal,Ihren Geschwistern Positives von Ihren Eltern zu erzählen,vielleicht machen sie mit.Ich habe es vor kurzem bei einem Familienaufstellungsseminar erlebt,wie einer anfing nur noch positiv zu reden und die anderen Geschwister mitmachten und Friede einkehrte in einer vorher "schwierigen "Familie.Vielleicht können sie sich auch so einmal im Jahr treffen und Erinnerungen austauschen und dabei erkennen,dass die Eltern doch manch Gutes Ihnen mitgegeben haben.
Ich selbst habe das Glück-als Jüngste von 7 Geschwistern-es richtig gut zu finden,wie wir jetzt,wo wir älter werden und Enkel haben,wieder enger zusammenhalten ,uns gegenseitig achten bei all unserer unterschiedlichen Lebensführung,uns austauschen und dankbar sind für Vieles ,das unsere Eltern uns mitgegeben haben.
So wünsche ich Ihnen selbst Glück,Frieden,Zufriedenheit und Dankbarkeit in Ihrer Grossfamilie und jedem anderen auch !
 
Tg
08.07.2011
20:47 Uhr
     
ach lass doch deine Geschwister erlöst sein- nimm es nicht als Beleidigung deiner geliebten Eltern. Wir sind doch alle nur durchschnittliche Eltern- was sagt Jesus: Ihr, die ihr doch arg schwierig seid, könnt eueren Kindern gute Gabe geben (Matthäus 7.11)- EinTrost ist doch: Wir haben die Kinder nicht gerufen,wir wurden für sie gerufen- wir haben nur empfangen- und können von Glück sagen, wenn sie uns einst segnen. Warum sehen Sie die Eltern anders? Erschienen Ihnen die Eltern anders? Vielleicht meinen die Geschwister, sie seien mehr die Vertraute der Eltern gewesen? War ´gerechte fürsorge für die alten Eltern? Gab es Streit beim Erben? Ihr Geschwister, gönnt euch mal eine Wochenende allein und redet und tauscht eure Erinnerungen aus- Es könnte glückhaft werden. Wer hat Erfahrungen mit Geschwisterkonstellationen und erzählt Seins?  
Gertrud
08.07.2011
08:44 Uhr
E-Mail    
Lieber TG, ja ohne diese Gewissheit, dass jeder neu anfangen kann, könnte man ja selbst keine Familie mehr gründen. Alle meine drei Geschwister machen unsere Eltern für teilweise mangelhaftes Leben verantwortlich, obwohl es ihnen materiell gut geht. Ich selbst habe drei Kinder die ebenfalls verheiratet sind und teilweise auch schon wieder Kinder haben. Mein Leben verläuft auch nicht wie im Bilderbuch, aber dafür kann ich doch nicht meine Eltern verantwortlich machen. Meine Geschwister fühlen sich teilweise "befreit", da unsere Eltern nun verstorben sind. Das kann ich schon garnicht nachvollziehen. Da müsste ich ja dauernd in der Angst leben, dass meine Kinder genauso denken. Unvorstellbar!
Es gibt sicher Familien in denen seelische Grausamkeit waltet, was schlimm genug ist, aber das deshalb jedes Kind hinterfragt, ob es nicht auch aus irgendwelchen Gründen die Schuld für ein misslingendes Leben
bei den Eltern findet ist leider sehr verbreitet. Für viele ist es nicht denkbar, dass die Fäden für unser Leben
viel höher hängen und aus diesem Grund das tatsächliche Leben mit den Traumvorstellungen nicht viel zu tun hat. Das so anzunehmen ist die Kunst.
Euch allen ein schönes Sommerwochenende: Geh aus mein Herz....
 
DS
08.07.2011
08:36 Uhr
     
...Danke, TG und noch solch ein Ruf:

Nicht mehr glauben an unsere Unmöglichkeit,
sondern nur noch glauben an Seine Möglichkeit.
Nicht mehr sagen: Ich kann doch nicht beten, glauben, lieben,
sondern: Mit dir und durch dich kann ich es.
Und darum aufstehen und schlafen gehen,
leben und sterben mit der Bitte:
Tu, was du versprochen hast!
Komm und hilf meiner Schwachheit auf.
Auf dein Versprechen will ich heute neu anfangen zu beten,
zu glauben, zu lieben und zu hoffen.
Helmut Gollwitzer
 
tg
07.07.2011
11:30 Uhr
     
Der Aufruf des Jesus: Halt ein, kehr um! gesteht uns jederzeit neuen Anfang zu. Wir müssen nur das Wissen uns gelten lassen: Was war, ist Start, Lernstoff, Gedächtnis, Gewohnheit, Erbe. Schichksal. Doch jetzt gehts los. Jetzt mach deine neue Zeitrechnung auf. Jetzt ists deine Entscheidung, was DU aus Deinem machst. Alles Erlebte ist, was es ist. Doch jetzt mach Deins. Alle Berufung auf Gewohnheit, Erbanlagen, Vater, Mutter, Geschwisterkonstellation als Schicksal, gelten nicht; sind nur Ausreden, warum ich jetzt nicht den Wandel tue. "Chance now" - ist Jesu Lockruf: Vor Dir weites Land, Land der Verheißung: Du denkst Dich neu, Du kannst noch ganz anders. Gewichte neu Deine Begabungen, Pflichten, Freunde. Du sitzt , steh auf und fang Deins an.  
Kathrin
06.07.2011
07:53 Uhr
     
Das sagt sich so leicht. Aber Kinder übermächtiger Väter (oder Mütter..., s. Rilke-Gedicht) haben oft lebenslang daran zu knacken, manche zerbrechen daran... Mitglieder der Familie Mann..



Ach wehe, meine Mutter reißt mich ein...


Ach wehe, meine Mutter reißt mich ein.
Da hab ich Stein auf Stein zu mir gelegt,
und stand schon wie ein kleines Haus, um das sich
groß der Tag bewegt,
sogar allein.
Nun kommt die Mutter, kommt und reißt mich ein.

Sie reißt mich ein, indem sie kommt und schaut.
Sie sieht es nicht, daß einer baut.
Sie geht mir mitten durch die Wand von Stein.
Ach wehe, meine Mutter reißt mich ein.

Die Vögel fliegen leichter um mich her.
Die fremden Hunde wissen: das ist der.
Nur einzig meine Mutter kennt es nicht,
mein langsam mehr gewordenes Gesicht.

Von ihr zu mir war nie ein warmer Wind.
Sie lebt nicht dorten, wo die Lüfte sind.
Sie liegt in einem hohen Herz-Verschlag
und Christus kommt und wäscht sie jeden Tag.

Rainer Maria Rilke, 1915
 
Winfried Schley
06.07.2011
06:32 Uhr
E-Mail Homepage  
@Flogni: Ist es nicht Aufgabe eines jeden Menschen, sich von seinem Elternhaus äußerlich wie innerlich abzunabeln, auch ohne, dass man ein Buch darüber schreibt? Schon der Verfasser der Paradieserzählung im Alten Testament weist darauf hin: „Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an eine Frau und sie werden ein Fleisch“. (Gen 2,24). Erst Loslassen und Binden schaffen neue Identitäten, was jedoch leichter gesagt als getan ist; denn um ein größeres Glück zu finden, muss man viele kleine Glücke loslassen. Das geht nicht ohne Verlustängste ab. Der mühsame Weg der Selbstfindung bleibt niemandem erspart.  
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