Gästebuch


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freund
27.06.2005
22:29 Uhr
     
... sagtest Du - Lieber Gott durch Christiana Lasch-Pittkowski, die erste der beiden Pastorinnen, die wir kennenlernen durften - am Sonntag in St.Severin. Wir wurden reich beschenkt durch die lebensmutmachendschöne Predigt.

Freund, schreite von dem einen kostbaren Licht zum nächsten hoffnungsvollen Licht...

Und dann - im Antworten der Orgelklänge durch Alexander Ivanov hörten wir Dein leises Zeichen FÜR die Brücke zwischen den beiden Lichtern: sie ist gewebt aus seidenen Bahnen, die den Namen Vertrauen tragen.
Dank' für diese wunderbaren Menschen!
Und von Herzen durften wir das Lied Zweihundertachtundfünfzig singen ZIEHT IN FRIEDEN EURE PFADE
DANK' sei Dir DANK' . Amen
 
corinna
26.06.2005
14:03 Uhr
     
Das gute Wort aus TG`s Schatzkiste für die Woche:

Wir können hier nicht satt werden. Wir bleiben hungrig, wir sind mit zuviel Sehnsucht ausgestattet - darum muss Himmel sein, wie auch immer, dass wir zur Ruhe kommen.
 
do
26.06.2005
08:11 Uhr
     
Noch eins zum Thema "Glück" ... Aus Kindertagen kam mir ein Eintrag in meinem Poesiealbum wieder in den Sinn:

"Willst du glücklich sein im Leben,
Trage bei zu Anderer Glück,
Denn die Freude, die wir geben,
Kehrt ins eigne Herz zurück."
(Marie von Ebner-Eschenbach)

 
do
25.06.2005
22:57 Uhr
     
Wer weiß schon mit anderen Menschen "richtig" umzugehen? Was für mich "richtig" sein könnte, ist es für andere noch lange nicht.
So ist mir TG's Formulierung viel mehr Anleitung zum Glück und Glücklichsein ...
Und "Ich kann von Glück sagen", Dankbarkeit für Befreundungen und Vertrauen verspüren zu dürfen und Steine zu sammeln und sie auch zu zerstreuen (siehe Kolumne von heute).
Hierzu fiel mir gleich ein, was ich neulich am Brunnen von St. Severin beobachtet hatte: dort wohl auch in zerstreuender Absicht niedergelegte schöne Steine gefielen auch anderen; die nahmen sie sichtlich glücklich mit - wie ein besonderes Geschenk von St. Severin.
Einen hellen Sonntag - do
 
wellen
25.06.2005
15:28 Uhr
     
... die sind vollerwunderSCHÖN heute ! Ich bin froh, jetzt das Glück der schönen jungen Menschen im Zusammen mit den bunten Kiteschirmen mitgenießen zu dürfen. " Das ist GuterWind " erzählen die Wellenreiter strahlend und jubilierend UND sie erleben das Glück, blaueZEIT zu haben. Ich darf es miterleben !
Das ist glückliche Zeit - BlaueZeit imGlück
 
Elena
25.06.2005
10:59 Uhr
     
Den Terminus "Glücklichmachen", TG, ersetzen durch "mit anderen Menschen richtig umgehen, Empathie", würde mir mehr liegen. Von richtigem Umgang kommt etwas zurück, von "Glücklichmachen" keineswegs immer und oft nicht das Richtige. Sie bringen den Aspekt Konsum. Hierzu einige Zeilen, von denen ich mich angesprochen fühlte:
"Es ist nun einmal so, dass in jedem von uns ein für diese Epoche produzierender, arbeitender, handelnder Kapitalist und ein Künstler koexistieren. Der Künstler in uns tröstet sich über die existenzielle Leere hinweg, indem er eine Vergangenheit beweint, die nicht mehr ist oder eine Zukunft, die sein könnte. Diese Schizophrenie - zwischen einem Maschinenwesen, das an der Börse spielt und von Geldfluss zu Geldfluss, von seinem Fernseher zu seinem Laptop wechselt, das seinen Narzissmus mit ein paar protzigen Einkäufen befriedigt und einem Menschenwesen auf der Suche nach Sinn, Erfüllung, das in der Natur, in Büchern und Künsten einen Rest Schönheit und Harmonie finden möchte -, eben diese Schizophrenie ist die Hauptkomplizin des Kapitalismus. Sie dient seinem Paradox: der freiwilligen Knechtschaft eines jeden in einer kollektiv freien Wirtschaft.
Statt eine Renaissance herbeizuführen - eine Rückbesinnung auf das, was den Menschen ausmacht, die Sprache, das Lachen, die Erkenntnis, das künstlerische Empfinden - vertiefen wir diese Schizophrenie und sympathisieren mit ihr. Auf die Arbeitsteilung folgt nun eine Teilung des Menschen, ein Dr.Jekyll&Mr.Hyde, wobei der erste sklavisch die Welt genießt, während der zweite einen Ausweg, mehr noch, eine Befreiung sucht................................
Wie kann man erreichen, dass der Künstler über die Maschine obsiegt? Es gibt keine kollektive (demokratische, europäische, soziale) Antwort auf die Obszönität, die Unanständigkeit der Wirtschaft; würde eine leise Vorhaltung denn genügen? Eine innere Stimme, die einem z:B. Folgendes sagen würde: Sieh doch, wie die Sorge um den Markt, den Profit, das kapitalistische Überleben dich hässlich und fett macht! Sieh doch, wie sehr die Modernität, der Fortschritt dich entstellen. In dir selbst eine Revolution vollziehen, eine Revolution im Menschen, das wäre schön."

Und das ist von Camille de Toledo, typischer Franzose, so finde ich, lakonisch, ironisch und eigenständiger Querdenker. Nachzulesen "Die Zeit" Nr.26 (aktuell), S.44.
Und falls Ihnen der Artikel gefällt und der Autor Sie interessiert, dann denken denken Sie darüber nach, ob das richtiger Umgang mit Ihnen ist. Glückmachen will ich Sie nicht, das überlasse ich Anderen. Viel Freude, EIN Ausrufungszeichen. Ihr Dr.Jekyll&Mr.Hyde
 
DS
24.06.2005
11:42 Uhr
     
TG - heute AbschiedsGD für Helge Adolphsen im Hamburger Michel.
Habe HA mehrfach wöchentlich gehört, oft kurz gesprochen, anfassbarer, warmherziger Christenmensch - sein Weggang hier erinnert mich ein bisschen an den 29.5.2005.
Predigt Knees bemerkenswert; schön, auch die nachlesen zu können.
Euch Sylter einen guten GD an StSev. Gruss aus Hamburg. Euer DS
 
Karina
24.06.2005
10:47 Uhr
     
Liebe Regina, wieder Zuhause war ich froh, dass Du durch die schnelle Webmasterin, vielen Dank, die Predigt schon lesen konntest. Du hast gute treffende Worte gefunden, die auch meinen Eindruck wiedergeben. Auch fand ich es schön, dass Du auf meinen Text reagiert hast, fühle mich dadurch nicht so in einem luftleeren Raum und etwas Gemeinsames kann entstehen. Deshalb Dank an Dich und Max. In mir gibt es lange Strecken ein so tiefes freudiges Einverständnis mit dem Leben, dass ich als Glückzustand empfinde. Sicher erst die Dunkelheit macht das Licht möglich, wie wir ja alle wissen. Ich begleite in dieser Zeit eine befreundete trauernde Familie, die in tiefer Dunkelheit ist. Ein Sturz, körperlich nicht so schlimm, hat mich aber in anderer Weise so mitgenommen, dass ich unsicher bin ob ich ich im Moment die richtige Begleiterin bin. Die Predigt von Pastor Knees werde ich irgend wann lesen, wenn ich mehr Zeit habe - im Moment will ich dies aber auch noch nicht.
Liebe Grüße an Dich und Alle hier im Gästebuch Karina.
 
Traugott Giesen
23.06.2005
15:44 Uhr
     
Ich stehe zum Auftrag, glücklichzu sein. Allerdings die Zugangsbedingungen sind eben nicht das Kaufbare, nicht das Finanzielle. Obwohl auch Geld zum leben gehört, keine Frage, Jesus hatte auch einen kassenwart dabei. Und vor allen Frauen, "die dientzen ihnen mit ihrer Habe"! hört ,wen Jesus glücklich preist....Die Seligpreisungen Jesu, die "Makarismen"Matthäus 5 : nichts zum angeben haben, Leid tragen, barmherzig sein, sanftmütig.... Glücklichsein hat zu tun mit Glücklichmachen, mit Teilen. zufrieden sein kann man alleine, glücklich sein ist wohl ein soziales Gestimmtsein. gute wege Tg  
Elena
23.06.2005
12:18 Uhr
     
"Wir haben den Auftrag, glücklich zu sein." Das klingt mir mehr nach westlicher Welt als nach Bibel. Deshalb tun sich westliche Gesellschaften so schwer, wenn die Umstände sich - wohl auf Dauer - zum Schlechteren verändern. Sie sind nicht in der Lage, zu begreifen, dass alles Gutgehen der Siebziger und der Achtziger eine Illusion auf Pump war, bei der man geflissentlich die erste Ölkrise von 1973 oder Reporte wie Global 2000 (von Jimmy Carter in Auftrag gegeben) ignoriert hat. Es ist ein Segen, dass Recht auf Glück nicht im Grundgesetz steht.
Ich selbst habe mir nur vorgenommen, an Zufriedenheit, Gelassenheit und Ausgewogenheit zu arbeiten, denn dauerhaftes Glück gibt es nicht. Glück geht Hand in Hand mit Unglück und Unzufriedensein, schon hormonell. Zufriedenheit ist für mich eher, in Einklang mit den Umständen zu leben. Daher geht es mir auch bei Regen gut.
Wirklich gute Predigt von P.W.Knees. Über die möglichen Folgen nicht von Glück, sondern von tiefem Unglück.
 
regina
22.06.2005
19:29 Uhr
     
Predigt zum 6. Gebot
...war ganz schön philosophisch anfangs und spannend, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, manche Stellen 2,3 mal. Wer sich da nicht findet??? Schade um jeden nicht geliebten Tag. Das hat mir Karft und Mut zum weiterlieben gegeben, lächeln ist auch Liebe...es funktioniert und es ist so einfach. Gott sei Dank.
Danke der schnellen Webmasterin.
Regina

 
Traugott Giesen
21.06.2005
22:01 Uhr
     
dank, liebe Webmasterin,daß Sie den Zugriff zur Predigt übers 6. Gebot so leicht machen.Dieser Text ist mir besonders wichtig. Ich finde die Übersetzung "Liebe- und schütze Ehen" setzt zu uns über die Fracht, die in diesem Gebot: "Du sollst nicht ehebrechen"- zu uns kommt, wenn wir es mit Jesus als Liebesgebot lesen. gute wege Tg  
wind
20.06.2005
14:04 Uhr
     
... hatte heut' morgen samtenweich Gehsteige und Straßen geschmückt mit ganzviel Rosenblütenbunt...
Wir rollten froh zur Arbeit und das Fahrrad schimmerte rosalich und wir fühlten uns reich beschenkt.
DANKE lieber Gott für soooviel Zauber!
Ich spür' es als ein gutes und beruhigendes Zeichen. Es war zum Wohlfühlenschön - das Miteinander von St.Severin und Pastor Knees
und der großen Musik und Deiner Hilfe. Es war Harmonie. DANKE
 
webmaster
20.06.2005
13:56 Uhr
E-Mail    
An Regina Hein:
... die gesuchte Predigt über das 6. Gebot finden Sie im Themenverzeichnis - ausgewählter Predigten unter "G".

Hier ist der direkte Link zur Predigt:
http://www.lebensmut.de/show.php?inhalt&equal;inhalt/6._gebot.html

 
Menke
20.06.2005
13:40 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wenn ich denn nun den Nachhall und auch die CD mir angeört und angelesen habe,bleiben Menschen stehen die meinem, oder fühlen nicht mehr abgeholt zu werden, oder aber von wem denn darauf zu warten.

Zurückblickend von damals fragten viele erwartungsvoll und spitzfindig, der geht doch erst wenn er muß aber wann?

Wetten wurden abgeschlossen aber immer wieder von neuem froh zu sein ich fühl mich jedes Jahr,oder öfters wohl wenn es mir gut dabei geht, wenn alles so wieder vorgefunden.

Nun gibt die Schöpfung wenig solcher Menschen her, auch wenn sie mir Querdenker waren in Ihrer Wirkungszeit so sehe ich sie heute beim nicht gelaubten Abschied so um darüber hinwegzukommen, muß ich lobend mich verstellen.

Nehmt euch Beispiel an der Frau in diesem Falle, die nur unter innerem Zwang gepaart mit Uneigenutz genannt werden mußte, was peinlich sich anhörte wenn auch unverständlich.








 
Regina Hein
20.06.2005
13:33 Uhr
E-Mail    
Karina, wo finde ich die Predigt über das 6. Gebot?
Danke für eine Antwort und sonnige Grüße von der anderen Insel.
Regina
 
Emile Poivre
20.06.2005
11:56 Uhr
     
Ach, gebe Gott doch auch den Mut, zu versuchen, Dinge zu ändern, die du nicht ändern kannst
und die Gelassenheit, Dinge, die du ändern kannst, zu lassen, wie sie sind.
Gebe er auch die Gelassenheit, zur Bundestagswahl zu gehen, selbst, wenn ich nichts ändern kann
und den Mut, keinem, der sich aufbläst, hinten rein zu kriechen
und den Geist, blöde Sprüche von guten zu unterscheiden.
 
Erbel, Stefanie & Klaus
20.06.2005
10:50 Uhr
E-Mail    
Moin Herr Giesen!
Gestern habe ich den Artikel über Sie in der Zeitung "Kirche + Leben" gelesen und natürlich ausgeschnitten. Vieles wird nicht mehr so sein wie früher, wenn Sie nicht mehr da sind. Wir werden Sie vermissen! Sie haben uns getraut und unsere beiden Kinder getauft!
(Victoria am 19.02.1995 und Henrik am 07.03.1999)
Wir wünschen Ihnen alles Liebe und Gute!
... und dies mit auf den Weg:

Gott gebe Dir
die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die Du nicht ändern kannst,
den Mut, Dinge zu ändern, die Du ändern kannst
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden!

Ihre Familie Erbel
 
DS
20.06.2005
09:45 Uhr
     
TG - natürlich jetzt rüberdenken nach StSev. Nach A.Ivanov schon wieder ein/e HamburgerIn an die Küste ? Gottes Segen dazu ! DS  
Karina
20.06.2005
08:33 Uhr
     
Habe gestern immer an St'Severin denken müssen mit der Hoffnung, das die maßgeblichen Kirchenstellen alles tun, um einen ädiquaten Nachfolger für TG für diese besondere Kirche zu finden.
Dabei kamen wehmütige Gefühle auf, mit Erinnerungsbilder aus überraschend nahrhaften Gottesdiensten in all den vergangenen Jahren. Wer sind denn diese in die engere Wahl gekommenden Kandidaten und haben Sie TG ein Mitspracherecht? Eine nahrhafte Woche für alle Gäste hier. Habe die intensive hier vorgeschlagende Predigt über das 6. Gebot gelesen, empfehle ich jeder und jedem der in einer Partnerschaft lebt oder auch Singel ist. Für mich war diese Predigt entlastend und ich habe noch nie so viele Aspekte über dieses ja auch schwierige Thema gedacht oder geschrieben gefunden. Im Innern ist meine Sehnsucht und die innige Wunschvorstellung auf ein Leben als "Das Paar", das treu sich ausreichend finden, gepolt. Allerdings die Wirklichkeit sieht wohl meistens anders aus und dies als was Positives und Bereichendes anzunehmen ist diese Predigt mir lieb geworden, weil damit soviel Liebe in die Welt passieren und verwirklicht werden könnte. Gruß K.
 
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