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t g
22.12.2002
20:30 Uhr
E-Mail    
weihnachten haben wir in schönster Erinnerung- wie bedingungslos unbedingt wurden wir geliebt und darum beschenkt. Das ist ein Speicher für Lebensmut geblieben, auch als wir lernten: "erst die Arbeit,dann das Spiel"- also Leistung zuerst, dann Lohn. Und wir wurden fleißig und rechtschaffen und sehnen uns doch, geliebt zu sein vom Ganzen. Das verspricht Jesus, darum möge er uns wieder und wieder neu geboren sein,als Pfand: Gott liebt dich, du bist wunderbar. Die leuchtenden Augen des Kindes bringen Dir das Ja aus dem Himmel und bestärkt Dein innerstes wissen, das du auch vom Himmel mitgebracht hast, das aber im Erwachsensein ziemlich angeknackstist. Dir fröhliche weihnachten: Das Wissen-du geliebt, wunderbar. TG  
t g
22.12.2002
20:30 Uhr
E-Mail    
weihnachten haben wir in schönster Erinnerung- wie bedingungslos unbedingt wurden wir geliebt und darum beschenkt. Das ist ein Speicher für Lebensmut geblieben, auch als wir lernten: "erst die Arbeit,dann das Spiel"- also Leistung zuerst, dann Lohn. Und wir wurden fleißig und rechtschaffen und sehnen uns doch, geliebt zu sein vom Ganzen. Das verspricht Jesus, darum möge er uns wieder und wieder neu geboren sein,als Pfand: Gott liebt dich, du bist wunderbar. Die leuchtenden Augen des Kindes bringen Dir das Ja aus dem Himmel und bestärkt Dein innerstes wissen, das du auch vom Himmel mitgebracht hast, das aber im Erwachsensein ziemlich angeknackstist. Dir fröhliche weihnachten: Das Wissen-du geliebt, wunderbar. TG  
Dagmar Clausen
20.12.2002
20:13 Uhr
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An das 13-jährige Mädchen das seinen Namen nicht nennen möchte. Irgendwie geht mir Dein Eintrag durch den Kopf, so ganz verstehe ich noch nicht was Dich beschäftigt.Spricht Deine Mutter nicht mit Dir über Deine Großeltern? Magst Du noch etwas mehr schreiben?  
Sophie E.E. D.
20.12.2002
16:21 Uhr
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Da Sie aufgeklärte Dichter mögen, N.M., mache ich Ihnen eine Freude mit einem sehr kritischen Zeitgenossen Lichtenbergs:
"Ja, eure Reden, die so blinkend sind,
In denen ihr der Menschheit Schnitzel kräuselt,
Sind unerquicklich wie der Nebelwind,
Der herbstlich durch die dürren Blätter säuselt!
_
Ach Gott! die Kunst ist lang,
Und kurz ist unser Leben.
von Johann Wolfgang von Vulpius
 
Nora Matzen
19.12.2002
12:00 Uhr
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hmmm...das perlt doch alles an mir ab wie Wasser von den federn.........
was ich eigentlich wollte,ist :
Den Zustand anprangern,DASS es so ist mit dem" anonym-bleiben-wollen"
und das hat der Lichtenberg so toll ausgedrückt.
War jemand von Euch inzwischen in der Bücherei und hat sich mal etwas von dem ausgeliehen?
Das hatte ich gehofft,wär der Erfolg meines Briefes gewesen
Noch eine Kostprobe von ihm:
A: "Sie sind sehr alt geworden!"
B:"Ja,das ist gewöhnlich der Fall,wenn man lange lebt."
Erzählt mal,von welchem Schriftsteller seid ihr denn angetan?
Es werden hier ja viele schöne Gedichte und Sentenzen zitiert.
Ich bin außer von Lichtenberg noch fasziniert von Tucholsky.
Auf Goethe bin ich SEHR schlecht zu sprechen,seit ich "Christiane und Goethe"(Sigrid Damm )
gelesen habe,der ist so dermaßen fies zu seiner Frau gewesen,das hat mich wütend gemacht.
.....aber,ich lenke ab....
Nun,Kinnings,bleibt so wie ihr seid,ich mag euch! Muß wieder was tun,tschüß,
Wünsche TG viel Kraft in der kommenden Zeit,ich habe den Eindruck die ist für die
Pastoren so ähnlich wie die Heuzeit für uns Bauern.Gruß an alle Nora
 
Sophie E.E. D.
18.12.2002
09:59 Uhr
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Noch ein Kommentar zu Nora:
"Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
Und auf den Fluren laß die Winde los".
Manches würde hier nicht beklagt, beweint oder innig zum Ausdruck gebracht, wenn jeder seinen Namen sagen müßte. Es ist gut, einfach hier Ausdruck und Wesen sein zu dürfen.
 
Sophie E.E. D.
18.12.2002
07:00 Uhr
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Liebe DL!Ich finde wunderschön, was Du da hineingeschrieben hast, im Gegensatz zu dem davor.Viele Advents- und Weihnachtsgrüße. Bitte um Entschuldigung für das Du, doch Dein Geschriebenes läd zum Brüderlich-Schwesterlich-Sein ein. Namen sind Schall und Rauch.  
Trotzdem dl
17.12.2002
09:15 Uhr
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Mag's die Vorschreiberin auch entsetzen, manche/r mag ihren/seinen Grund haben zur Anonymität, der nichts mit Feigheit o.ä. zu tun hat und der nicht verurteilt werden muss ... Jedem das seine, okay ? Hat das vielleicht auch mit Toleranz zu tun?
Nichts für ungut !
Zur Weihnacht erhielt ich soeben einen Gruß, der mir sehr ans Herz ging und den ich hiermit gerne an alle, die diese Seiten lesen und durch ihre Beiträge lebendig gestalten, weitergeben möchte:
"1. Jesus, diese Nacht sei Dir geweiht!
Eine Freude ist es, Deiner zu gedenken.
Vergessen sei Zwietracht und Streit,
Deine Liebe wollen wir einander schenken.
Du lehrest uns die Schöpfung ehren,
Sich hinzugeben an des Lebens Freude!
Gerechtigkeit und Dankbarkeit zu mehren
Und anzunehmen auch des Lebens Leid.
2. Mein Jesus, Du Inbegriff der Liebe,
Du verkörperst das Leben auf Erde.
Sich über den Geringsten unter uns zu stellen unterbliebe,
Du verheißt, daß wir Freunde alle werden.
Du bedeutest Verbundenheit mit der Erde,
Mit dem Wasser, der Luft und dem Getier.
Wir preisen den Himmel und die Sterne,
Was Gott gegeben, woll´n bewahren wir! "
Anno Lauten 2001
 
Nora Matzen
17.12.2002
07:41 Uhr
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"Sagt,ist noch ein Land außer Deutschland,wo man die Nase eher rümpfen lernt als putzen?"
Dieser Spruch stammt von meinem Lieblingsschriftsteller Georg Christph Lichtenberg,der ist
vor 260 Jahren geboren.Ist es deswegen,daß Ihr alle anonym bleibt?Jedenfalls wünsche ich
Willi.@wichtig,Schiena@scheißegal,walter@weichei,s onja@sorgenvoll und gunde@glotz
mehr Mut.Ihr seid doch alle gut,auch so wie ihr RICHTIG heißt.Kann euch denn jemand hier
quer kommen?Solche,die über euch die Nase rümpfen,lesen diese Seite NICHT.
So,ich muß nun erstmal etliche Ferienwohnungen putzen,lasst es euch mittlerweile wohlergehn
"Gott,der unsere Sonnenuhren aufzieht..."(das ist auch von ihm)beschütze euch.Gruß Nora
 
.. möchte ich nicht sagen!
16.12.2002
19:40 Uhr
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hallo!
ich bin durch zufall auf diese Seite gekmmen und ich wollte eins sagen: ich bin ein 13 jähriges Mädchen und ich habe schon sehr früh meinen Opa verloren. Damals war ich gerade mal 5 Jahre alt, als mein Opa an Lungenkrebs starb! Und meine richtige Oma habe ich nie kennen gelernt! Sie ist gestorben als meine Mutter gerade mal 16 jahre alt war! Ich frage mich oft wie sie aussah, wie es ihr jetzt geht und und und! Ich würde sie so gern mal kennen lernen! Ich hoffe auf jeden Fall das es ihr gut geht da wo sie jetzt ist!
Ciao
 
Gaby Heinrich
16.12.2002
10:48 Uhr
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Lieber Christian,
vielen Dank für Deine netten Zeilen. Es freut mich, dass ich Dich ein wenig aufmuntern konnte. Ich weiß wie schwer es ist, in schweren Zeiten an Gott zu glauben und sein Wirken zu erkennen. Ich selbst habe es mitgemacht, als ich unter schweren Depressionen litt. Man ist so in den eigenen Problemen verwickelt und dreht sich im Kreis. Ich mache eine Therapie - seit etwa 2 Jahren. Bedingt dadurch wälzte ich viele Probleme. Es hat mir unterm Strich sehr geholfen - aber es fördert, dass man SICH nur noch im Zentrum allen Geschehens sieht und sich wirklich alles nur noch um die eigenen Probleme dreht.
Mein Vater hat mich mit einem Satz drauf gebracht: Ich solle anderen helfen, anderen mehr zuhören und mich mehr um den Mitmenschen kümmern. Dieser Satz hat mir seinerzeit sehr zu denken gegeben. Weil ich eigentlich glaubte, harmonisch mit meinen Mitmenschen umzugehen und keinem was böses wünsche. Aber ich kam schnell darauf, dass es damit nicht getan ist. Und wenn man den Mitmenschen mehr in den Vordergrund stellt, werden die eigenen Probleme und die Einsamkeit plötzlich erträglich. Es ergeben sich neue Situationen, neue Menschenk treten ins Leben und man wird wieder offen für die Zeichen Gottes!
Du bist schon einen ersten Schritt gegangen, Du hast Dich hier im Forum geöffnet und Du hast Anette sehr sehr schöne Zeilen geschrieben, die mich zu Tränen gerührt haben!
Das sind im übrigen die zarten liebenden Gedanken, die unter Deinem ganzen eigenen Zorn zum Vorschein kommen, nicht wahr?! Du bist auf dem richtigen Weg, mach weiter so! Hier wirkt Gott, siehst Du es???
Liebe Grüße Gaby
 
Sophie E.E. D.
15.12.2002
16:10 Uhr
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Gestern in einer Franziskanerkirche zum Weihnachtsoratorium. In der Kirchenwand eine Tafel "Hier ruht in Gott Anna...". Schön, nicht? So ruht auch die Oma. Innen das Oratorium, Leben wunderbar, Menschen, die lauschen, Musiker, die Freude bereiten. Leben pur.  
t g
14.12.2002
18:46 Uhr
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liebe Annette. Oma, weiss, dass Du sie liebst. Sie hat Dir längst vergeben. Sie ist in Gott und Gott liebt Dich-das verändert die uns Gestorbenen schlagartig. Denn sie sind doch nmit Christus im Glück- im Paradies. Und jetzt mach Deins, liebe, lache, kämpfe, freu Dich, blick nicht zurück.Nicht was war, ist wichtig, sondern was wir daraus weiter machen, und wie wir weitergehen über das Vergangene hinaus. Du bist doch im Werden. Du, nimm Dich an als geliebtes Kind Gottes,heute neugeboren. Du, sieh den Stern über Dir, sieh den Christus in dir- Lies die Predgt vom 3. Advent, gleich.Überhaupt: Du wirst glücklich. TG  
t g
14.12.2002
18:35 Uhr
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Lieber Mitmensch, der sie Kontakt zu einem Verstorbenen haben wollen.
Ich bin sicher, daß die uns Gestorbenen in einer anderen Welt ihr Glück haben. Und wir hier auf Erden haben unsere Zeit, die wir mit den Lebenden gestalten sollen, auch für die Künftigen. Ich bin sicher, es ist eine Wand zwischen uns und denen bei Gott. Damit wir unsere Sache machen können und sie Ihre. "Bis dass der Tod uns scheidet" ist eine klare Bestimmung, und sie leuchtet ein, sie ist der Freiheit des Menschen angemseen. Wir haben hier genug zu tun, und dürfen uns nicht derer widmen , die längst alle Engel um sich haben und ihre Erdenzeit bestanden haben. Ich weiß von der Sehnsucht, noch was den geliebten Verstorbenen zu sagen- Aber sie wissen alles, was sie brauchen. Sie sind in Gott. Gott weiss. Also waas Sie ncoh sagen wollten, list schon angekommen. Es ist als Gedachtes in Gott angekommen auch bei denen, die von uns gingen. Aber wir sollen keine Antwort ergattern wollen. Es geht alles von der Erdenzeit ab und wir bleiben es den Lebenden schuldig, was wir den Verstorbenen nachtragen. Ich sage Ihnen:
 
Hanna Hanna
14.12.2002
17:52 Uhr
     
Hallo Anette,
ich finde es gut, dass du von deiner Familie so weit weg wohnst. Sicher ist es schade, aber zu deinem eigenem Schutz ist es besser. Mach dir nicht so ein schlechtes Gewissen, denn das hast du nicht nötig, du bist gut so wie du bist. Du bist nicht für deine Eltern oder Oma verantwortlich, sondern nur für dich, deinen Mann und dein Kind. Du siehst was sie aus ihrem Leben gemacht und versuchst es besser zu machen. Das ist dein gutes Recht und ich wünsche dir dazu viel Kraft. Es ist für dich traurig, wenn deine Oma einsam sterben musste, aber das war ihr Weg und ihr Leben, ich glaube nicht, dass du daran was hättest ändern können. Versuche doch mal, ihr jetzt noch einen Brief zu schreiben, dann bist du gedanklich mit ihr verbunden und das wird dir gut tun. Du wirst dich danach leichter fühlen.
 
Dagmar Clausen
14.12.2002
14:26 Uhr
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Liebe Anette,
mein Beileid zum Tode Deiner Oma.
Es ist wirklich schlimm was Du so durchmachst.
Wenn ich mir Deine Geschichte so durchlese...
Du schreibst selber es zieht sich wie ein Faden durch Eure Familie, dass Kinder nicht akzeptiert werden. Vielleicht hast Du Interesse mehr über diese "Verstrickungen" zu erfahren. Ich kann Dir da das Buch "Ohne Wurzeln keine Flügel" von Bertold Ulsamer empfehlen. Es geht um Familienstellen nach Bert Hellinger.
Ich selbst habe zweimal an Aufstellungen teilgenommen und auch einmal selbst aufgestellt.
Ich finde es erstaunlich welche Erkenntnisse man daraus ziehen kann und manche Dinge kann man dann milder betrachten.
Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Kraft.
 
Christian
14.12.2002
12:39 Uhr
E-Mail    
hallo Anette, meine Anteilnahme am Tod Deiner Oma. Deine Erlebnisse sind schlimm. Möchte Dir zwei Texte zum Trost schreiben. Deine Oma wird Ihr Leben jetzt ganz anders sehen:
Zu guter Letzt:
Mein Gott, wenn ich heimkehre zu Dir, hältst Du mein Buch in Deinen Händen.
Dann wirst Du mir den Titel eröffnen, den Du meiner meiner Geschichte gegeben hast.
Dann werde ich mein Leben mit ganz anderen Augen, mit Deinen Augen sehen.
Dann werde ich auch das schwierigste Kapitel vollends verstehen.
Dann werde ich manch dunkle Seite endlich begreifen.
Zu guter Letzt werde ich erkennen, wie Du auf krummen Zeilen gerade geschrieben hast.
Wenn ich zu Dir heimkehre, hälst Du mein Buch in Deinen Händen.
******
Vater, ich falle in Deine Hände.
Ich falle ins Nichts - und erfahre die Fülle. Ich falle in Deine Hände! Sie sind weit wie das Meer, weit wie das All.
Deine Hände sind mein Zuhause.
Ein Daheim, das die Mauern nicht kennt.
Nimenad kann mich verstossen aus der Heimat Deiner Hände.
Und stirbt ein Mensch, den ich liebte, sinkt er in Deine Hände und ist geborgen - in Dir!
 
Annette R.
13.12.2002
22:32 Uhr
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Hallo, beim surfen bin ich zufällig hängengeblieben. Ich bin heute sehr traurig, weil meine Oma (93) gestern verstarb, und ich habe sie wegen eines Streits mit meinen Eltern seit einem Jahr nicht mehr besucht und ihr auch kaum geschrieben. Meine Oma wohnte im Hause meiner Eltern. Die Beziehung zu meinen Eltern ist leider sehr schwierig. Ich bin verheiratet und habe ein Kind, und ich wohne 600 km entfernt von meinen Eltern, immer in der Hoffnung, dass sich das Verhältnis bessere. Aber ich war immer nur genehm, wenn ich das tat, was meine Eltern von mir verlangten. Das ging so weit, dass unser Kind von den Grosseltern "zur Strafe" kein Taufgeschenk bekam, nicht mal eine Karte oder so was, weil wir den falschen Pfarrer ausgesucht hatten, jedenfalls den, den sie nicht wollten. Und so weiter und so fort. Ich hatte schon viel Grund zum weinen. Einmal waren wir nicht pünktlich zum Kaffee da, sondern eine knappe Std. später, weil es nicht immer einfach ist, zwischen den Verwandten pünktlich Ich habe mich bei meiner Oma nicht mehr gemeldet, weil meine Mutter gesagt hatte, dass sie nicht gut auf mich zu sprechen sei, und da war ich so müde und traurig geworden. Aber ich habe es nicht aus Omas Mund gehört. Nun ist sie tot, und ich kann ihr nie wieder sagen, dass ich sie liebhatte, und ich kann nie ein Grab besuchen...
Ich habe den leisen Verdacht, dass meine Mutter mir diese Qual gönnt, die ich nun habe. Das ist nun die Strafe dafür, dass ich mich nicht mehr bei der Oma gemeldet habe. Und somit war ich keinen Deut besser als der Rest der zerstrittenen Familie, meine Tante, Omas älteste Tochter, hatte seit Jahren den Kontakt abgebrochen, ihre zweite Tochter hatte seit Jahren mit ihrer Tochter G.keinen Kontakt mehr, und ich nun auch nicht mit meinen Eltern. Auffällig ist mir diese Verachtung der Eltern gegenüber ihren Kindern. Ich habe mich oft gefragt, warum Oma so eine schlimm zerstrittene Familie hat, und aufgefallen ist mir diese schlimme Verachtung, die sich wie eine Kette durch die Generationen zieht und vor der ich geflohen bin, 600 km weit. Meine Cousine G., die seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter hatte, hatte genauso zu leiden wie ich, STändig gabs einen rüber, da fehlte beim Geburtstag ein Gedeck, das war das Gedeck für die Mutter, die böse Tochter wollte nicht, dass die Mutter ein Gedeck bekäme, Zeter Meine Mutter hat heut am Telefon geweint, weil Oma gestorben ist, und ich habe gesagt, ich komme Dich am 27,ten besuchen und nehm Dich in den Arm und tröste Dich, und alles ist wieder gut. Das war mein Gefühl in dem Moment.
Aber traurig bin ich, dass meine Mutter auch gegenüber Oma kein gutes Wort für mich eingelegt hat. Es ist ihre Art, so wie es auch Omas Art war, die Kinder "taugen nichts". Man hat es schon immer gewusst und wird wieder mal drin bestätigt.
Schade, dass ich nicht die Kraft gefunden habe, ein bisschen mehr Liebe in die letzten Lebensmonate meiner Grossmutter zu bringen. Ich bin unendlich traurig über mich und fühle mich schrecklich, denn sie starb, ohne dass ich ihr noch mal was Liebes gesagt hätte, und zu Weihnachten wollte ich ihr schreiben, wirklich, die Fotos von meinem Kind habe ich schon hier, nun ist es zu spät.
 
t g
13.12.2002
20:12 Uhr
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Lieber christian- nimm deoch den trost von hier als Feder aus Gottes Flügel.Gut, daß wir gott habenauch als letzte Adresse für Klage- aber Deine Kräfte sind doch auch Bestandteil der Hilfe. Dein Schreien- für wen schresit Du auch? TG  
christian
12.12.2002
20:03 Uhr
E-Mail    
hallo, DANKE liebe Gaby, dass Du nach mir fragst und vorallem - dass Du an mich denkst. Ein bisher unebkanntes Gefühl, zu wissen, es gibt jemanden, der an mich denkt und der mir das auch wissen läßt. Diese Einsamkeit ist furchtbar schwer zu ertragen. Und das Los-lassen ein langsamer Lernprozess. Meine Eltern haben es leider nicht gekonnt, mich los-zu-lassen. Jetzt muß ich es erst lernen, Sie durch den Tod loszulassen. Und auch einen lieben Menschen, an dem ich sehr hänge, verstärkt durch die Einsamkeit. Geht mir also nicht besonders. Auch die Beziehung zu Gott ist gleich null, eben aus lauter Ent-Täuschung.
Denn auch ER schweigt, eilt mir nicht zu Hilfe und reißt mich nicht heraus aus meiner Not. So fühle ich mich wie im Ps. 69: Umsonst hab ich auf Mitleid gewartet, auf einen Tröster, doch ich habe keinen gefunden. DANKE für Deine Worte!
Sie tun wirklich gut!
Aber ich lerne, meinen Zorn hinauszuschreien, hinuszutrampeln, zu laufen. Langsam. Geduld, wie Du sagst, ist wichtig, ja. DANKE!
Eine gesegnete Adventszeit!
 
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