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Traugott Giesen
04.11.2006
21:16 Uhr
     
wieder bibelenergie
Die größte anzunehmende Traurigkeit

Als aber der Herrgott sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immer und immer, da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. Aber...
1. Mose 6,5-7

Es ist vielleicht der gewalttätigste Satz der Menschheit. Niederschmetternder haben wir nicht von uns gesprochen und von Gott: Wir, unsere Spezies, ein Missgriff eines scheiternden , gebrochenen Gottes. Der Satz, ist wie eine gewaltige Flut, mit der der Herr seinen Stall ausmistet, seine Welt hinwegspült.
Immer wieder kamen und kommen Fluten, Feuersbrünste, Hungerkatastrophen, Vulkanausbrüche über die Menschheit. Und Menschen fragen: Warum? Und sagen, um Gott zu schützen: Wir sind selbst schuld. Wären wir Herrgott, hätten wir auch mit denen Schluß gemacht. Doch an den Vernichtungssatz schließt sich ein Aber, das leuchtendste Aber vielleicht, am Ende des Tunnels, Licht; nicht vom entgegenkommenden Zug sondern: Noah, Arche, Regenbogen, Bund.
 
nordenLicht
03.11.2006
16:36 Uhr
     
Liebe Anett, es ist Gut, Ihre Nachricht zu lesen, für alle Fälle gut. Von Herzen wünsch' ich Ihrem land, Liebe Menschen, die Lust haben, dazuzukommen.
Neulich - nah' bei Mitternacht aus dem Radio, hörte ich ein stückMusik von FritzWunderlich. Sein Klang war mir so vertraut, obwohl ich ihn nicht kenne. Ich hörte, daß Auch Er, daß es auch für Ihn kostbar war, Licht zu schlürfen. Für mich ist's wundervolle Nahrung.
Ich lieb' das Schlürfen des NordenLichts an meinem liebsten Blau im NordenMeer.
Es ist Kraftquell' und Glücksgefühl. Es ist meer. Ich bin unendlich dankbar.
Gerne würd' ich den Titel DieserMusik von diesem wunderbaren Sänger kennen.
Liebe Grüße - mit dem Blick auf's Meer -, ganzvielGutes und FeinstesLicht wünscht Ihnen und Sint Maarten,
Ingrid.
Das Meer ist jetzt wundersam blau, und der Schaum der Wellen leuchtet rosalich.
 
Anett Wunderlich
01.11.2006
01:00 Uhr
  Homepage  
Hallo interessantes Gästebuch und sehr interessante Seite.Gefällt mir sehr. Echt klasse werde bei Gelegenheit wieder mal vorbei schauen.Der Traum vieler Deutscher ist es ein Leben unter Palmen in der Karibik. Nun dieser Traum kann mit meiner Hilfe Wirklichkeit werden.Seit einem Jahr lebe ich auf der Karibik Insel Saint Martin auch als Sint Maarten bekannt. Als EU-Bürger können Sie hier leben. Sie brauchen kein Visum, Arbeits oder Aufenthaltserlaubnis. Es ist kein Auswandern sondern nur ein Umzug. Nur mit dem Unterschied das sie 8000 km von Deutschland entfernt leben. Es gibt ca 400 Deutsche hier. Wer mehr zu der Insel wissen will kann mir gerne schreiben. Sonnige Grüße aus der Karibik von Anett  
jakobus
31.10.2006
21:39 Uhr
     
Grandios heute der Gottesdienst zum Reformationstag aus Hannover! Ein Erlebnis - auch am Bildschirm.
Und wie schön, Frau Dr. Käsmann wieder unter uns und bei uns zu wissen! Ich bin Gott sehr dankbar.
jakobus
 
Traugott Giesen
31.10.2006
18:55 Uhr
     
Noch ein Happen Reformationspower: Kein Ablass, als müßte und könnte ich mich von Schuld freikaufen. Keine Notwendigkeit von Taufe, Kirchzugehörigkeit, Gottesdienstbesuchen.- Gut und hilfreichist das alles, weil sie meiner Person Halt in Gemeinschaft geben. Aber von nichts macht Gott seine Liebe abhängig. Keine Todsünde, nichts kann mich trennen von Gott. Nur er sich von mir, das aber hat er versprochen, nie zu tun. Ungeheure Freiheit des Glaubens: Keine Ämter, kein Klerus, keine "richtige" Form der Anbetung. Keine verpflichtenden Glaubenssätze:"Prüfet alles, aber das Gute bewahret",so Paulus (1. Thessalonicher 5)- was dir in deinem Gewissen einleuchtet. Und lass deine Liebe tätig sein, na klar!  
Traugott Giesen
31.10.2006
10:41 Uhr
     
noch Nachschlag zum reformationstag
„Allein aus Glauben“- also auch nicht wegen des Glaubens, nur mittels des Glaubens. Nicht wird uns der Glaube als Verdienst angerechnet, als wäre er eine Leistung. Gott vertrauenwegen diesem wunderbaren Jesus- das ist alles, was nötig ist, damit Liebe und Freiheit –Gottes Flügel- sich bei dir entfalten können. Und der Himmel geht dir auf. Und du gehst von selbst den rechten Weg.
 
MK MS
31.10.2006
09:57 Uhr
     
Das Posieren mit zufällig gefundenen Totenschädeln durch die deutschen Soldaten ist zweifellos eine Geschmacklosigkeit. Aber es wird von der Öffentlichkeit in den Rang eines Verbrechens gezerrt, was unangemessen ist. Es wird damit argumentiert, dass dadurch Anschläge provoziert werden könnten. Doch das galt auch für die Oper "Idomeneo" in Berlin, in der abgeschnittene Jesus- und Mohammedköpfe gezeigt wurden. Diese wurde abgesetzt, was wiederum in der Öffentlichkeit kritisiert wurde. Es besteht eine große Unsicherheit, wie weit man eventuelle Empfindlichkeiten der Islamisten zu berücksichtigen habe.
Ich meine, dass wir uns nicht in eine schleichende Erpressung begeben sollten, indem wir in vorauseilendem Gehorsam alles tun und lassen, um radikalen Islamisten zu gefallen. Das entspricht dem Stockholm-Syndrom, bei dem Entführte die Ansichten der Entführer übernahmen, verständlich, weil sie sich dadurch am ehesten vor der Bedrohung schützen konnten. Wir müssen aufpassen, nicht unsere Werte aufzugeben und uns fremde Vorstellungen aufzwingen zu lassen. Wir haben viel zu verlieren. Das ist nicht allen in gleichem Maße bewusst.

MK
 
Traugott Giesen
30.10.2006
23:33 Uhr
     
Basistext der Reformation- zum 31. 0ktober
Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, gibt es ohne Zutun des Gesetzes. Sie kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Die Unterschiede zwischen den Gläubigkeiten der Menschen sind ziemlich belanglos- allesamt sind wir Sünder und ermangeln des Glanzes, den wir bei Gott haben sollten. Wir werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.
Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit.
Wo bleibt dann noch Grund für Eigenlob? Es ist ausgeschlossen durch das Gesetz des Glaubens: Der Mensch wird nicht Gott recht durch Gehorsam gegen die Gebote, sondern allein durch den Glauben, daß wir Gott recht sind.
Römer 3,21-28

Also nicht unser Tun sondern Gottes Lieben macht uns ihm recht. Er weiß was für ein Verein wir sind, er weiß daß wir vom Staub genommen sind (Psalm 103,14) Aber wir sind aus Staub Berufene, sind „Schilfrohre, aber denkende“ (B.Pascal), wir sind Gottes geliebte Geschöpfe, die viel Gutes tun können. Aber uns heilig machen, können wir nicht. Wir sind Heilige, sind Kinder Gottes. Das allerdings müssen wir annehmen, müssen es für uns gelten lassen. Wenn nicht, ist es harteArbeit, ein Mensch zu sein. Darum ja, sind „die Atheisten Gottes liebste Kinder“ (M.Luther), weil sie sich selbst ihre Würde erarbeiten müssen. Wir aber dürfen aus dem Schatz uns stärken: Gott liebt dich und Gott braucht dich, darum lebst du.
 
jakobus
30.10.2006
13:40 Uhr
     
Das gibt Vertrauen, Kraft und Lebensmut: "Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter. (2.Sam.22,2)
Ich hatte diese Worte auf meiner Gebetskarte, die wir gestern im Abendgottesdienst ziehen konnten.
Allen eine gesegnete Woche,
jakobus
 
ds
28.10.2006
10:07 Uhr
     
TG - ist es aber hier nicht eher so, dass nicht friedhofsarbeiter ihren job gemacht haben sondern unsere soldaten in dem fremden land sind, um frieden zu bringen ? und gehört zu frieden auch rcht und dazu wieder totenruhe - besonders auch, weil doch nicht bekannt ist, wer die toten sind ? richtig ist sicher, dass manches erst bedeutung bekommt, weil medien allen müll gern aufnehmen und vielem unbedeutenden dadurch erst den anschein von wichtig geben. Herzlich ein gutes, behütetes wochenende, in dem auch wir behütet bleiben mögen vor unbedachten stilentgleisungen! euer delf  
U.Sun
27.10.2006
18:58 Uhr
     
Ja, das finde ich auch. Dasselbe passiert z.B. mit Kindern. Ich habe erlebt, dass ein 6-jähriger Junge einem anderen Jungen eine Glasflasche über den Kopf zog und ihn damit verletzte und anschließend aus dem Kindergarten verbannt wurde. Für immer. Das war nicht richtig, was er tat, aber er war sich sicher nicht seines Tuns bewusst schon gar nicht der Tragweite. Die Glasflasche stand zur falschen Zeit am falschen Ort. Das Kind auch. Mit den Soldaten empfinde ich es auch so. Ich habe mich nur nicht getraut, es laut zu denken. Ich finde nicht o.k. was passiert ist. Allerdings das was nun passiert für die Soldaten steht nicht im Verhältnis. Mit der Strafe wird sich abgegrenzt von etwas, weil es sonst vielleicht zu dicht an uns dran scheint. Immer diese Schatten...


Jetzt noch etwas Lustiges. Ich war am Wochenende mit meinem Sohn in Flensburg. Dort gehen die Straßen ja teilweise sehr steil bergauf/bergab. Ich sagte zu ihm: \"Paß auf, hier kommen die Autos auch manchmal von oben. Mein Sohn sieht zum Himmel und sagt: \"Nein Mama, im Moment kommt keins\"...
Einen schönen ersten Herbsttag wünscht U.Sun
 
Traugott Giesen
27.10.2006
10:43 Uhr
     
Natürlich gehören sich obzöne Darstellungen mit Totenschädeln nicht. Aber sie geschehen- friedhofsarbeiter schaufeln ein Grab, finden noch einen halben schädel , einer hält ihn sich vors Gesicht oder vor den Bauch, lachend buddeln sie ihn dann unter. Oder Ärzte im Praktikum nehmen das amputierte Bein und imitieren noch einen Humpelnden, bevor es entsorgt wird. Oder Soldaten treten achtlos einen Schädelknochen weg, der im Weg liegt; Viele andere haben sie verscharrt, diesen mal nicht. Und die Szenen wurden im Bild festgehalten, eigentlich für einen Gag in der Mittagspause, oder als Schocker für die Freundin- und dann sollte es auch gelöscht sein.
War aber nicht gelöscht. Blieb Jahre verwahrt, dann findet es sich wieder. Einer wittert die Sensation, spielt es der Zeitung zu, vielleicht flossTaschengeld. Und dann sind die Kameraden auf dem Titelbild. Und Die Empörung ist groß.
Es passieren Dinge, die aufgeblasen werden durch Veröffentlichung. Unter sich, hinterJalousien, in einer Gruppe mag hinnehmbar sein, was öffentlich scharfen Protest verlangt. Was privat bleibt ist das eine. Privates in die Schlagzeilen zerren aber ist menschenfeindlich.
 
segen
25.10.2006
16:38 Uhr
     
Vor Tagen erfuhr ich vom Unfalltod eines Menschen vor vielen vielen Wochen aus meinem Heimatort. Beiläufig im Gespräch. Ich fühlte wieder den selben Schmerz wie damals, wenn ich erfuhr, daß manfrau negativ von ihm redeten oder ihn verarschten. Nie. Nie kann ich solches begreifen.
Manchmal hatte ich im Beruf Kontakt mit ihm. Und immer spürte ich einen Ausdruck von Verehrung ohne Worte. Er schenkte mir das Gefühl, daß es schön ist, daß es mich gibt. Irgendwie immernoch berührend.
Er war ein Kostbarer Mensch. Er war ein Segen für mein Leben.
Er ist aus dem Leben auf Erden erlöst. Und ich glaube hoffnungsvoll, daß Auch Er im Paradies Sein darf.
In Dankbarkeit - und liebe Grüße von Ingrid.
Vorhin las ich Worte, die Heute geschenk sind.
Ich will sie gerne mit euch Allen teilen. Und zu Ehren Aller, die schon angekommen sind, hierherlegen.


Sie sind nicht tot, wenn sie ihr Leben hinter sich lassen -
in jenen, die sie gesegnet haben, leben sie weiter.

von Maya Angelou
 
Traugott Giesen
25.10.2006
14:50 Uhr
     
Wieder Bibelenergie

Aus der Tiefe zu den Sternen
Ein Tiefpunkt der menschlichen, männlichen Großmannssucht klingt auf in dem grölenden Triumphlied des Kain-Nachkommen Lamech: Ada , Zilla, meine Frauen! Merkt auf, was Lamech zu sagen hat: Ich erschlage einen Mann für meine Wunde, einen Jungen für meine Beule. Na und? Kain sollte siebenfach gerächt werden- aber der große Lamech soll sieben mal siebzigfach gerächt werden.
1.Mose 4,23.24

Blind war Willkür und Gier. Wir kommen aus Zeiten, da galt das Recht des Stärkeren. Der nahm, was er wollte und stillte seine Mordlust, bis er erschöpft war. Hunderttausend Jahre wohl brauchte Gott, um dem Menschen Gewissen zu geben: Ein Um- sich- selbst- wissen: Mensch, du bist für dein Tun verantwortlich. Du bist gewürdigt und verpflichtet, Antwort und Rechenschaft zu geben. Ein Meilenstein in der Erziehung des Menschengeschlechtes ist die Begrenzung der Rache auf ein strenges: „Wie du mir, so ich dir.“: Auge um Auge, Zahn um Zahn, Leben um Leben“ (2. Mose 21, 23f). Nicht mehr, nicht weniger, kein Progrom aber auch keine Gnade. Die Zeitenwende brachte Jesus: „Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, biete ihm auch die linke. Will einer deinen Mantel gib ihm auch dein Hemd.“ (Matthäus 5, 39). Der Mensch wird zur Feindesliebe fähig, wenn er an Jesu Hand den Racheherrn und den Gesetzesrichter hinter sich lassen darf und zum „Gott der Geduld und des Trostes“(Römerbrief 15,5) findet.
 
Karina
22.10.2006
17:03 Uhr
     
In der "Nordelbischen" beginnend von dieser Woche an, wird TG mit seinen Bibelenergien wohl fortlaufend gedruckt. Die Zeitung ist auch ganz schön zu lesen und so erreichen diese starken Interpretationen der biblischen Bilder, die mich/uns so bereichern, noch andere Leser. Gruß und einen schönen So Abend Ka  
Rosemarie
22.10.2006
15:28 Uhr
     
WIESO Du auf dieser Welt bist!

Ich sah die Hunde in ihren Zwingern im Tierheim,
Abfall der menschlichen Gesellschaft,
Ich sah in Ihren Augen Liebe und Hoffnung,
Furcht und Verzweiflung, Traurigkeit und Betrug.
Und ich war böse.
\"Gott\" sagte ich, \"das ist schrecklich!
Warum tust Du nicht etwas??\"
Gott schwieg einen Augenblick und erwiderte dann leise:
\"Ich habe etwas getan, ich habe \"Dich\" geschaffen\".
-.-.-.-.-.-.-.-

Der Auftrag an uns Tierschützer.

Für alle einen guten Sonntag
von Herzen - Rosemarie
 
Traugott Giesen
22.10.2006
08:44 Uhr
     
wieder bibelenergie:
Fluch
Gott sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. Verflucht seist du. Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.
1.Mose 4,10-12

Das ist der Fluch der bösen Tat: Man kann sich seines Lebens nicht mehr freuen. Das Zusammenleben wird gemieden, seine Arbeit wird von den Mitmenschen nicht gewollt. Die einzige Chance ist die garstige Fremde. Wo man ihn erkennt wird man Steine nach ihm werfen. Und er muß weiter. Es gilt das Wort aus Weisheit 11,16: „Womit einer sündigt, damit wird er auch bestraft.“

Todesstrafe abgelehnt
Aber Gott sprach: Totschlagen soll ihn keiner Und der Herrgott machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge. Und Kain ging weit weg, jenseits von Eden, wo er meinte, er sei aus dem Blick des Herrn.
1.Mose 4,13-16

Die Sensation ist, daß schon ganz früh die Menschen wussten: Todesstrafe geht nicht. Das Leben , auch des Mörders, ist des Herrn. Auch Gott ist gezeichnet mit dem Kainsmal. Fürchterlich, daß sich doch immer wieder Menschen anbieten zu Henkern, um anmaßend „im Namen des Herrn“ Leben auszulöschen.
Das ist ein Vesprechen: Auch jenseits von Eden bleiben Gottes Augen über Bruder Kain. Und dem Abel ist ein unverbrüchliches Gedenken gewidmet in all den Mühen um Geschwisterlichkeit.
 
Hedwig
21.10.2006
21:04 Uhr
     
Wir sind einander zu Hütern bestellt.
Das sind gute Worte. Ich achte sie sehr. Vielen Dank!
 
zeichen
17.10.2006
18:33 Uhr
     
Liebe Kathrin, ich freu' mich sehr für euch beide. Und diesen Großen Glücksmoment.

Jeder Augenblick unter der Sonne Ist so besonders. Und es gibt noch die Stimmungen in den Abend, die ganz tief reisen. Wie gestern.
Ich wählte einen weiten Weg nach Haus'. Manchmal fühl' ich, daß wir Menschlein auf Wege geschickt werden... Es war am Deich entlang. Auf der Anhöhe des Grün. Es war Ebbe und dies bild berührte: aubergineTöne im Zueinander zu Rosa'nen. Glanz überall.
Die Schafe weideten genüßlich und Alles duftete danach. Und noch nach Frieden.
Gestern - in diesem FriedensLand wurde mir das erste Mal in meinem Leben bewußt:
Die Thronende Sonne über'm Horizont - und der Lichtweg von Dort auf dem Nass zum Land hin, Ist vom Himmel ausgesehen Ein 'Ausrufezeichen In Leuchtschrift'.
Ich machte gerne einen Kopfstand im Grün. SonnenuntergangsSchauspiel anders'rum. Höchst lustig.
Ein Zeichen in Der Sprache: "Schau' - und schenk' Dir Zeit zum Hören und Bewundern."
Links vom Ausrufezeichen zum Festland hin, klang das Schnattern der Gänse. Ganzfröhlich.
Rechts davon, erklangen in weiter Ferne die Glocken der Kirchen. FestlichSchön.
Ich lauschte dankbar und fühlte in mir Freude für die Tiere auf diesem Friedvollen Land.
Ich kenne einen Strickkünster, den ich sehr bewundere: Er spinnt die Wolle dieser Merinos, und strickt daraus wunderschönwärmende Strümpfe. Und noch mehr.
Als ich mit diesen Kostbaren Stunden daheim ankam, schlüpfte ich in Meine. Es Ist gefühl gleich diesem festlichen Geläut im Abendfrieden. Wohlig und wärmend.
Es ist wahr: die Natur erhellt unsere Seelen.
Alle dürfen Das Geschenk annehmen. Wir sind GlückskinderGroßundKlein. ER zeigt es uns - jeden Tag neu. In unserem Land.
...Und hinter'm Horizont geht's weiter...
Es Ist das Zeichen SEINERLiebe.
Wolle ist das Geschenk der Schafe für uns Menschen. Ihre Liebe, sie sagt: "Ich wärm' Dich Mensch."
DANK'
Viel Liebe wünscht euch ein GlücksKind.
 
kathrin
17.10.2006
13:42 Uhr
     
Ich möchte auch mal etwas erzählen, was mich sehr berührt hat. Wir wohnen hier nun schon einige Jahre, und immer wieder fiel mir eine, wie ich fand, sehr \'finstere\' Erscheinung auf. Eine türkische Frau mit einem Kopftuch tief ins Gesicht gezogen, die immer an mir vorbeihastete, und mir wegen ihres \'unfreundlichen\' Blicks fast Furcht einflößte. Ich dachte, was sieht sie mich immer so böse an? Ich mied richtig, ihr zu begegnen, weil ich jedesmal hinterher so unangenehme Gefühle hatte, die oft tagelang nicht richtig weichen wollten. Mir fiel auch eine ehemalige Kollegin ein, die jahrelang tief verunsichert war, weil sie mal von einer ähnlichen Begegnung \'verflucht\' worden war. So mit der Zeit erlebte ich auch meine Begegnung als eine Art Hexe, vor der ich mich irgendwie hüten wollte.
Nun vor ein paar Wochen war ich gerade in mein Auto gestiegen, das immer am Straßenrand parkt, und sah diese Frau mir auf dem Bürgersteig entgegenkommen. Ich fühlte mich wieder sehr beklommen, aber als sie direkt neben mir zu sehen war, fasste ich mir ein Herz und lächelte sie an, wohl etwas im Hinterkopf das chinesische Sprichwort:\" Ein lächelndes Gesicht schlägt man nicht...\"
Daraufhin passierte etwas, das ich nie wieder vergessen werde, so schön und so beschämend war es irgendwie.
Sie schien völlig überrascht und aus dem Häuschen, bückte sich strahlend zu mir runter ins Auto, lachte so herzlich und nickte und nickte und freute sich, als konnte sie es gar nicht fassen, dass wirklich sie gemeint war.
Ich kann all das schlecht mit Worten wiedergeben, aber wollte es trotzdem so gern erzählen.
Wie oft urteilt man viel zu schnell und so völlig daneben.
Und wie habe ich diese Frau wohl angesehen gehabt all die Zeit, als sie mir noch ein mulmiges Gefühl machte und ich mich aus unerklärlichen Gründen vor ihr fürchtete. Wie hat sie wohl mich erlebt? Vielleicht ebenso bedrohlich?
Diese Wende war ein richtiger Glücksmoment.

Viele Grüße von Kathrin
 
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