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Luise
16.11.2008
19:57 Uhr
     
und damit Sophie erklären Sie uns wieder zum "Täter", die Rolle die wir tatsächlich mal ablegen können.
Das ist ja ein deutscher Komplex auf den wir verzichten sollten und mit mehr Selbstbewußtsein in der Welt agieren. Für die guten Seiten bei uns gäbe es genug Beispiele um die alte Täterrolle abzulegen. Ich meine damit aber nicht, dass Gedenktage, -feiern, -Gottesdienste überflüßig wären.
 
Sophie
16.11.2008
18:32 Uhr
     
Ich habe mich verschrieben. Meinte natürlich Es (das Tätervolk). Wir laufen also Gefahr, uns aufgrund einer schöneren Außenhandelsbilanz, die wir "appeasement" nennen, später für einen potentiellen zweiten Holocaust verantworten zu müssen, dieses Mal als willige Zuschauer.  
Sophie
16.11.2008
17:49 Uhr
     
TG: Das Tätervolk unterhält einen blühenden Handel mit dem Iran, der damit droht, "Israel von der Landkarte zu radieren" und der Terrorismus finanziert. Er erinnert damit aber weniger an sich selbst vor 70-75 Jahren als an die Briten, die seelenruhig zuschauten und mit Hitler auf appesement machten.  
Delta
16.11.2008
16:11 Uhr
     
Volkstrauertag - und ganz neue Gedanken

Wie viele Soldaten mögen gefallen sein und haben mit ihrem Tod dazu beigetragen, dass mein Vater unversehrt heim kam?!
Ich stand heute Morgen nach dem Gottesdienst unter dem riesigen Kreuz auf dem Friedhof und war dankbar, dass ich leben darf. Ohne ihren Tod hätte es mich vielleicht gar nicht gegeben.

Delta
 
TG
16.11.2008
09:45 Uhr
     
Deutsche Verlegenheit: weiterleben zu müssen mit einer Vergangenheit, die nicht vergehen kann-schauerlich die Grausamkeit, zu der man als Teil eines totalitären Ganzen imstande war (M.Walser).
Heute der Wochenspruch: Wir müssen alle vor dem Richtstuhl Christi offenbar werden (2. Korinther 5,10).- Dies zur Heilung, auf dass die Opfer nicht ewig Opfer bleiben, die Täter nicht ewig Täter.
 
tg
14.11.2008
15:38 Uhr
     
man stelle sich vor, das wäre nicht festgehalten worden, dann wäre es nur einem Menschen passiert.bitte mehr.  
webmaster
14.11.2008
08:11 Uhr
E-Mail    
Da muß ich mal ganz spontan sagen: danke, Kathrin, fürs Teilhaben lassen an dieser schönen "Begegnung"...  
kathrin
14.11.2008
07:54 Uhr
     
Als ich vor einer Woche nach Hause kam, fiel mir eine bildschöne Türkentaube - das sind diese kleinen zarten bräunlichen - auf, die auf dem Rasen saß und "zu Fuß" zu fliehen versuchte, was sehr hilflos und traurig aussah. Sie hatte eine blutende Wunde am Flügel und es fehlten ihr fünf der zwölf Schwanzfedern. Für einen ganz kurzen Moment fühlte ich bei mir so eine Art Impuls wegzusehen, weil ich bei aller möglichen Sorge zur Zeit glaubte, "das nicht auch noch zu schaffen". Aber sie sah mich so verzweifelt ängstlich an, dass ich sie nicht ihrem Schicksal ausliefern mochte. Ich holte einen Karton, brachte sie zum Tierazt, der die Wunde versorgte und feststellte, dass sie - von der Verletzung und dem Trauma abgesehen - einen unversehrten Eindruck machte.
Nun , eine Woche später, geht es ihr mit jedem Tag ein Riesenstück besser. Die Wunde ist verheilt, sie frisst und nimmt kontinuierlich zu, und seit gestern kann sie sogar vom Boden aus startend hoch fliegen. Wir können sie also schon in den nächsten Tagen wieder im Garten frei lassen, wo auch ihr kleiner Schwarm regelmäßig auftaucht.

Warum ich das erzähle? Es war und ist ein ganz wunderbares Erlebnis gewesen, sie wieder zu Kräften kommen zu sehen, ein richtiges Lebensmut-machendes Glücksgefühl, ihre neue Lebenskraft mitzuerleben, wie sie nach den Tagen schwerer Angegriffenheit und Apathie plötzlich mit schon fast voller Kraft Richtung Fensterbank fliegt, von wo aus sie den Himmel ahnt.

Danke für diese Begegnung.
 
tg
13.11.2008
21:02 Uhr
     
Gebt mal was rein.  
tg
11.11.2008
20:36 Uhr
     
Goldstaub am Andern finden. doch.  
botschaft
09.11.2008
17:54 Uhr
     
Gute Zeit Dir auf dem InselLand LieberMenke ! Der Himmel hat uns heute beschenkt, und kräftiger Wind, und herrlicher Glanz im Wattenmeer. Wenn wir uns auf den Wegen dort, oder im Kirchlein oder nah' der Brandung mal begegnen würden, würden wir uns erkennen ? Dann könnten wir gemeinsam Grüße und Wünsche in den Sand malen, für alle lebensmutGefährten. Das Meer würde sie abholen und gerne behüten.
Für alle Fälle will ich kommende Woche die Rosenstrümpfe tragen, von denen ich vor langer Zeit erzählte.
Jetzt muß ich los, um rechtzeitig daheim zu sein. Um einem liveKonzert für Jüdische Musik, aus dem Kuppelsaal zu Hannover lauschen zu können: durch NDR Kultur um halbAcht. Herzlichen Dank, Ingrid
 
tg
09.11.2008
17:38 Uhr
     
Alles hat seine Zeit- und Gott gehört die Zeit mit allen Inhalten. Darum genießen und loslassen und teilen können..an niemand wie an einer Heimat hängen.. wohlwahr Siehe auch Predigt hier- im Stellenregister aufsuchen.  
DS
09.11.2008
09:38 Uhr
     
...alles hat seine Zeit ...Pred 3...
ist das jeweils eigentlich auch die Beschreibung der Polarität aller Dinge...?
Denke darüber nach... gebt bitte mal input. !! Danke euch allen, die hier mitdenken!!
und denken an die Stufen im Leben... an nichts hängen (bleiben).. Herzlich Delf
 
Menke
07.11.2008
14:59 Uhr
    ICQ
Alles braucht seine Zeit!

Nun fahr ich doch noch in der kommenden Woche nach Sylt, wenn auch das immer Ungewohnte wieder mal seinen Platz bei mir suchen will!
Aber Freude kommt doch auf es doch noch geschafft zu haben,mir einen Ruck zu geben und die Zeit des Wollens reif dafür ist.
Erstick nicht in der Melangonie, wo vergangenes zur Schönheit des Mammonns geopfert wird.

Auch in der Unschlüssigkeit kann der Mensch getrost die Hand Gottes spüren, wo Gedanken kommen und auch wieder gehen dürfen!
 
verantwortung
06.11.2008
17:06 Uhr
     
Ja. Wie gnadenvoll kostbar jeder neue Tag ist !
Mir schenkte heute Ein Nächster AufDemWeg, im Hörsaal der Hochschule für Natur, diese kleine Rettungsgeschichte, die soogroß ist. Ich mag sie seer.
Grüße vom BrandungsLand, Ingrid


Marko und Liberio laufen über den Strand. Plötzlich stoppt Liberio, dreht einen Käfer, der hilflos auf seinem Rücken zappelt, wieder auf seine Beine. Eine Welle hat den Winzling umgeworfen. Der Gerettete eilt zum sicheren, trockenen Strand, während Liberio schneller läuft, um wieder Anschluss zu gewinnen. "Hast du den Käfer nicht gesehen?" fragt er ein wenig außer Atem den Vorrauslaufenden. "Ja", antwortet Marko. "Und warum hast du ihm nicht geholfen?" "Da hätte ich viel zu tun, wenn ich Jedem helfen sollte", erwidert Marko schroff. "Jedem kannst du nicht helfen", sagt Liberio, aber ihm hättest du helfen können".

Heribert Haberhausen
 
tg
05.11.2008
11:03 Uhr
     
Zur selben Zeit der Jubel über Obama und das Grausen im brennenden Bus bei Hannover. Gott erlebt das am eigenen Leib, es ist sein Jubel, sein Schreien. Und du, ich- wir spürens von weit her mit. Fassungslos. Draußen fallen die Blätter und dein Leib geht noch. Wir dürfen noch ein Stück weiter  
tg
04.11.2008
18:33 Uhr
     
Der Glanz auf dem Gesicht eines Menschen. Mose hängte sich ein Tuch vors Gesicht, als er mit Gott gesprochen hatte- er wollte vor den andern nicht zu sehr glänzen. Beschenken wir einander mit Glanz vom Himmel- ein überraschendes gutes Wort (auch hier) , ein Zärtlichsein, ein Retten. Und der Himmel geht auf.  
Delta
03.11.2008
10:26 Uhr
     
Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Jesaja 43,19a

Liebe indra_Sun, lieber Menke und alle anderen, die ihr hier teilnehmt,
die Jahreslosung von 2007 begegnet mir immer wieder. Manche Pflanzen haben eine sehr lange Keimdauer, bzw. Keimfähigkeit. Es bedarf günstiger Einflüsse, damit der Samen aufgehen kann.
Da wächst das Pflänzchen Beziehung. Es wird größer und größer, bekommt Ableger und schlägt neue Wurzeln. Es entstehen Untergruppierungen. Aus der Pflanze Beziehung sprießt u. a. das Pflänzchen Liebe.
Die größte und mächtigste unter diesen Pflanzen ist die Liebe Gottes zu uns Menschen.
Es liegt an uns, ihr genügend Licht und Raum zu geben.
Jeder von uns tritt in das Leben eines anderen und da passiert es, dass er durch seinen Garten trampelt. Mit Sicherheit will keiner von uns zerstören. Oft ist es nur eine Unachtsamkeit, mit der wir verletzen.
Dann ist ER zur rechten Zeit mit der Gießkanne zur Stelle, lässt neue Triebe wachsen, wo alte abgeknickt wurden und lässt nicht eingehen, was sich seinen Weg in unsere Herzen bahnen will. ER kennt den rechten Zeitpunkt zum Bewässern.

Ein gesegnetes Wachstum in euren Herzen
Delta
 
indra_sun
01.11.2008
19:13 Uhr
     
Ihr Lieben,
wie schön, also doch verstanden zu werden. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es wirklich leichter ist, wenn man so etwas auch selbst erlebt hat. Freue mich trotzdem. ( : Und ja, es ist ein Geschenk, so etwas nach so langer Zeit erleben zu dürfen. Eigentlich zu einem Zeitpunkt, wo man nicht mehr damit rechnet.

Wir haben es so unglaublich gut, diese Dinge bewusst erleben zu dürfen, nicht im Dunklen bleiben müssen und wenn, dann mit leuchtenden Helfern.

Du, Delta bist eine von diesen Lichtern in diesem Forum, dass mich schon so oft verstanden hat und ich Dich glaube ich auch. Danke Dir dafür und auch den anderen. Und wer hat das noch vorhin so schön mit den Herzensbeiträgen von Ingrid formuliert ? - Da kann ich mich nur anschließen.

Heute nachmittag war ich einige Stunden in Klappholttal. Auch ein echter Herzensplatz mit vielen alten weisen Seelen, die einen am Strand begleiten ? Auf jeden Fall ist es ein Kraftort für mich und ich bin so dankbar. Wenn ich dort laufe und niemand ist vor mir, dann habe ich das Gefühl, ich sei schon "oben" . Schöner kann es da ja auch nicht mehr sein.
Euch noch einen wunderbaren (November ! ) Abend Indra_sun
 
Delta
31.10.2008
22:17 Uhr
     
Liebe indra_Sun,
dich hatte ich sehr wohl verstanden. Ist es nicht so, dass wir uns schon ganz lange verstehen?
Mir ging es um den Eintrag darüber.

Auch von hier Nachdenkliches:
Ich saß hier am dem PC und schmollte vor mich hin, weil ich mich über meinen Mann geärgert hatte.
Mitten hinein sagt er: Die Glocken läuten.
Draußen im Garten hören wir sie manchmal, wenn der Wind richtig steht, aber nie im Haus. Bis auf heute!
Wir haben uns gesputet und waren nur 1 oder 2 Minuten zu spät im Gottesdienst.
Als dann das Vaterunser gebetet wurde, war mein Ärger wie "weggebetet".

Alles Liebe
Delta
 
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