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Autor Nachricht
Traugott Giesen
19.05.2007
21:24 Uhr
     
für die Nordelbische , dort veröffentlicht:

In Sachen Scheidung der Landesbischöfin: Alles ist Gnade und alles hat seinen Preis

Wenn zwei Menschen, die sich ungeheuer liebten, beschließen, nicht länger einen gemeinsamen Lebensweg zu gehen, sondern sich entlassen, jeder zu einem eigenen Schicksal- dann ist da ungeheuer viel Wehmut. Dass die Liebe aufgebraucht ist und kein gemeinsames Zuhause mehr existiert, Schweigen wuchert wo glühendes Leben war.
Zwei hatten sich angenommen aus Gottes Hand, wollten sich lieben, bis dass der Tod sie scheide. Sie wollten, aber konnten nicht. Das ist nicht Schuld. Aber Traurigkeit, Schmerz, auch Versagen, sicherlich, vor allem Enttäuschung- die Brüchigkeit aller Lebensverhältnisse ist auch hier, mitten im Heiligen, offensichtlich.
Wir haben hier keine bleibende Stadt- sondern die Zukünftige suchen wir- so heißt es biblisch. Wir haben hier nur Sehnsucht und Wünschen und es ist Gnade, nur Gnade, wenn sich zwei Menschen immer wieder einig werden, ein Ganzes zu bleiben, mit allen Rissen und Sprüngen. Wir können nicht versprechen, dass wir uns immer lieben. Wir können nur dem Versprechen glauben , dass Gott uns immer liebt- auch wenn wir Menschen einander wehtun oder sogar verlassen. Beten wir für alle Paare, die voneinander müssen, weil sie nicht mehr eins sein können. Beten wir: Allein bleiben soll keiner.
Alles hat seinen Preis- auch dies, dass ein Mensch meint, vierundzwanzig Stunden im Dienst seines Berufes zu stehen. Rom wird sich bestätigt sehen, dass das Priesteramt neben sich keine Ehe erträgt. Und doch lebe die protestantische Freiheit eines Christenmenschen, Scheitern inklusive. Traugott Giesen
 
Traugott Giesen
17.05.2007
21:14 Uhr
     
Mir schrieb ein Mensch von einem Himmelfahrtgottesdienst, der Pastor habe erzählt, \"wie Jesus in den Himmel fährt und seine Jünger sehen, wie immer weniger von Jesus zu sehen ist, bis er weg ist.
Ich finde es so grausam dieses Bild. Ein langsames \"Sterben\" von Jesus und am schlimmsten der Gedanke, dass irgendwann der Zeitpunkt da ist, dass nichts mehr von Jesus zu sehen ist. Das ist wie eine Bombe im Bauch, ein dunkelschwarzer \"Abschied\".\"

Ganz richtig, daß Sie unzufrieden sind. Diese realistische Abfahrt Jesu hat es nicht gegeben,spätere Generationen haben sie sich so vorgestellt. Jesus hat sich viel liebevoller von uns verabschiedet, als scheibchenweise zu entwerden. Er erschien den Frauen , erschien den Jüngern, hat mit zweien unerkannt gespeist- erst später erinnern sie sich:\"brannte nicht unser Herz\", er schickte seine Jünger los , er schütte seinen heiligen Geist über sie aus-mehr als fünfhundert waren außer sich vor freude und Sichaustauschen wollen. Und er sagte: \"Ich bin bei euch alle Tage.\"
Einen Abschied hat es nicht gegebe, außer dem unterm Kreuz- was blieb von Jesus ist sein Bleiben: er begegnet uns in Glücksoffenbarungen, wie sie uns auch heute geschehen .
Gratuliere Ihnen, daß Sie keinen Abschied wollen, weder von Jesus, noch von irgendeinem geliebten Wesen. Für mich ist der abschied am Grab auch nur das Begleiten eines Umsteigens. der von hier geht ,kommt anderswo an und ist nur vorausgeeilt. Gleich sehen wir uns wieder-bis dahin sind alle guten Kräfte des Jesus und der Liebe bei uns. In diesm Sinne: \"Himmelfahrt heißt: Gott ist bei uns.\" Tg
 
Marius Frosch
16.05.2007
12:02 Uhr
     
Grüß Gott !
von einem „Traditionalisten“ aus Stuttgart, ihr habt ne Nette Seite im Netz –
macht weiter so !

Gelobt sei Jesus Christus

Marius Frosch – maro -
 
Anett Wunderlich
15.05.2007
20:55 Uhr
E-Mail Homepage  
Hallo interessante Seite. Ich helfe Leuten schwere Depressionen, Ängste, Trauer und schwierige Lebenslagen zu meistern.Ich schenke ihnen wieder Freude am Leben. Scheuen Sie sich nicht davor mir zu schreiben. Herzliche Grüße Anett Wunderlich  
jakobus
15.05.2007
13:31 Uhr
     
Liebe Freundin,
Ich finde es richtig, dass Sie sich seelsorgerliche Hilfe holen, und zwar dort, wo Sie Vertrauen haben, man Ihnen zuhört, Sie versteht. Und ich habe mit Ihnen das Gefühl, dass Sie an der richtigen Stelle sind.
Bitte denken Sie daran, dass Ihr Partner es im Moment auch nicht leicht hat – die Nachricht von der schweren Krankheit, die OP, die Nachsorge.
Freuen Sie sich gemeinsam und seien Sie dankbar, dass alles letztlich noch ein gutes Ende genommen hat, Ihre Gebete erhört wurden und Sie Gottes schützende Hand spüren konnten.
Gott möchte aber auch, dass Sie als Paar wieder zueinander finden und dass Sie aus der erlebten Krise der vergangenen schweren Monate einen neuen gemeinsamen Anfang machen.
Gott sei mit Ihnen beiden!
jakobus
 
Traugott Giesen
13.05.2007
12:32 Uhr
     
Carl Friedirch von Weizsäcker -28.6.1912 bis 28.4.2007-
Dank, daß er da war, schon um dieses Satzes willen:
"Unsere Ethik darf nicht hinter der Entwicklung der Technik zurückbleiben, unsere wahrnehmende Vernunft nicht hinter unserm analytischen Verstand, unsere Liebe nicht hinter unserer Macht."
 
DS
13.05.2007
10:49 Uhr
     
Ingrid - schön ! Herzlich Delf  
gebet
12.05.2007
21:38 Uhr
     
VaterUnserImHimmel,
DEINE Vögel weckten mich ganzfrüh. Ich schaute zur Wiese, so ViertelnachVier. Ein Hauch von Morgenrot lag schon angedeutet über'm Horizont. Noch kein Auto, noch kein zulaut.
Aber wunderbarerweise überall und bis in die weite breite Morgenferne die schönsten Verkünder von Nachrichten.
Ich sah den Dreiklang vom Spitzahorn zum roten Tisch zum Himmelsrot.
Unvergessen, wie ein rotes Band.
Irgendwann, da mochte ich Kaffee kochen und holte frischgebackenes Weißbrot mit Butter und dick Heidelbeermarmelade in dieses morgentliche Glück.
Meine Seele jubilierte. War gerüstet für den Tag. Danke.
DU - und DeineTiere, bereitet uns Menschen soviel Schönes, soviel Zartheit, soviel Licht.
Jeden Tag. Immerwieder.
Und noch DANK' für die Menschen, die ich kennen darf, in Nah' und Fern,
für das mutige Miteinander, das gestern aus einem verletzten StückLand eine neue, baldwieder GrüneInsel schaffen durfte. DANK' für Deine Hilfe!
Es ist so kostbar, in Deiner schönen Schöpfung sehen und lauschen und entdecken zu dürfen,
Ich danke Dir, Amen.

Liebe Grüße von Ingrid. Ich wünsch' euchAllen einen schönen WohlfühlSonntag !
 
therese
11.05.2007
15:24 Uhr
     
Dieselbe Sorgfalt wie auf den Körper muß man auf die Seelen verwenden. Meist denkt man nicht daran und verletzt sie. Warum das? Warum ihnen nicht Linderung verschaffen wie dem Körper? Manche sind krank, viele sind schwach, alle leiden. Wieviel Zärtlichkeit müßten wir für sie haben!  
DS
11.05.2007
14:54 Uhr
     
Traugott - zerfetzte Segel - gegenständlich auf Sylt oder sind gemeint andere Brüche, auch bei Ehen... DS  
Traugott Giesen
11.05.2007
10:26 Uhr
     
Zerfetzte Segel zeugen von überstandenem Sturm. Narben und Schmerzen: Das lebt noch, will noch- es geht weiter.  
Traugott Giesen
09.05.2007
10:30 Uhr
     
Wir verstehen zu lieben in dem Maße, wie wir Gottes Teilhaben als Grundmelodie wissen.  
zufall
07.05.2007
17:16 Uhr
     
Ein LieberMensch hat mir mal eine edle Umschreibung für ' Zufall ' , für immer und ewig, in mein Herz gesandt.
Wenn ich Einen erleben darf, wenn ich denke " So'n schöner Zufall " , dann fühl' ich mich mittendrin und berührt. Dann erinnere ich DieseWorte, irgendwie sind sie auch wie ein federn' Klang:
Zufälle - sind die Methoden der Engel, Wunder zu tun...
Herrlich!
Und ich bin so froh und dankbar für den feinen Regenfall heut' morgen. Die Erde duftete glücklich!
 
Traugott Giesen
07.05.2007
10:58 Uhr
     
dank für treues gedenken. Auch dieser Gruß traf mich: (Fontane)"Kummer sei lahm-Sorge sei blind,es lebe das geburtstagskind.  
ds
06.05.2007
12:15 Uhr
     
Schwesterm und Brüder...
so hast du uns immer angesprochen, lieber TG, du Mann deines Ehrentages heute, und "... gibst viel Aufmerksamkeit..."( aus deiner Kolumne vom 30-8-97 zum Geburtstagskind-mal nachlesen!).
Danke für alles, das ich durch dich lernen durfte auf dem oft schwierigen Weg ins Leben, jeden Tag neu und immer wieder.
Gottes Segen für ein neues Jahr Schaffenskraft mit Bibelenergie etc.., Lebensmut und -freude, Gesundheit. Herzlich dein Delf Schmidt
 
jakobus
05.05.2007
15:46 Uhr
     
Zwei Gebetskarten für Corinna

Von zwei Abendgottesdiensten habe ich (zufällig?) noch die beiden gezogenen Gebetskarten in der Tasche - mit Texten, die gut zu Corinnas Befürchtungen und Ängsten passen:
Ps. 32,8 und Jes.43,5
(Nachlesen lohnt sich!)

Allen einen gesegneten Sonntag!
jakobus
 
corinna
02.05.2007
14:47 Uhr
     
Zur Bibelenergie: Darauf zu vertrauen, dass wir geführt werden, wohin es für uns gut ist, ist schon schwer. Aber geführt zu werden, wohin man nicht will, macht mir riesen Angst. Ob man dann in einem schwarzen Tunnel ist ? Ganz einsam? Ich würde gerne mein Leben so führen, dass ich weiß, was mit mir geschieht. Wirklich schwer.
Ich bewundere meinen Hund, wie er vertraut, auch mir. Ich hoffe, dass ich ihm immer das Gefühl geben kann, dass ich ihn beschütze und nicht einem ungewissen Schicksal überlasse.
 
Traugott Giesen
01.05.2007
23:31 Uhr
     
wieder Bibelenergie

Petrus –erster Hirte
Als sie das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon hast du mich lieber, als mich die andern haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Lämmer! Er spricht ein zweites Mal zu ihm: Simon, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe! Und er spricht zum dritten Mal: Simon, hast du mich lieb? Petrus sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!
Und ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wo du hin wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. Also: Folge mir nach! Sicher ist diese Geschichte auch Zeichen, daß die sonst Paulus näherstehende Johannesgemeinde (in Alexandrien) die beginnende Priorität Roms zu achten bereit ist.
Johannes 21,15-19

Das ist kein wörtliches Protokoll. Wohl drei Generationen später dichtet Johannes diese „ideale Szene“. Dreifach die eindringliche Frage, dreifach gezwirnt der Auftrag. Und die Gemeinde, und auch du, ich stehen vor der Frage des Christus: Liebst Du mich. Doch wie ihn lieben? Mich geliebt wissen von dem leuchtenden Gottmensch, Menschengott- der immer noch mitgeht im Alltag und dich, mich aufrecht stehen und handeln lehrt. Und der uns zu Hirten macht für einander.
Wir alle, alt geworden, werden uns beugen; und werden geführt- letztlich , wohin es für uns gut ist. Auch Jesus sah sich geführt, wohin er nicht wollte. Auch auf den Märtyrertod des Petrus schaut Johannes zurück. Und nimmt daraus die Ansage: Christus nachfolgen heißt heimkommen, auch durch wirren und Verzichte hindurch.
 
federnKlang
27.04.2007
22:59 Uhr
     
heute abend um's Kirchlein:
Sie erzählten von ihrem Glück, in dieser GrünenWelt voller Lebensmut und Freude wirken zu dürfen!

Und die Vögel waren auch Botschafter: "Komm und schau dir die Blüten ganzgenau an. Gen HimmelsBlau - Die Birnen und Die Äpfel und Die Kirschen. Und alle Blüten."
Es sind AugenBlicke zum Niederknie'n. Und es segelte immerwieder ein Blütenblatt daher. Blütenklang.
DANK' sei Dir DANK'
Und noch leiser Frühlingsgesang von Ingrid.
 
hch50
27.04.2007
10:40 Uhr
E-Mail    
Danke für jede tägliche Lesung in 'Gott liebt dich und braucht dich'  
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