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jakobus
04.04.2005
20:28 Uhr
     
@ TG
Wenn nicht Brückenbauer, was dann? Schau doch die vielen Millionen an, die unzähligen Trauernden, Betenden in aller Welt, die in ihrer Trauer miteinander Verbundenen. Für mich war JP ein ganz Großer und ich bin mir sicher, er hat viele zum Glauben hingeführt und ihnen ihre tiefe Sehnsucht nach Gott verdeutlichen können.
Alles Gute, jakobus

 
Sophie
03.04.2005
22:20 Uhr
     
Lieber Papa für Viele! Nun sagen sie einfach, sie bräuchten keinen Brückenbauer. Dann denke ich, sie sind blind. Sie sehen doch, wie Du die Menschen verbindest, auf dem Petersplatz, von dem vielleicht die Kerzen in Dein Sterbezimmer schienen, im Kölner Dom, in Polen oder in Los Angeles. Natürlich brauchen wir Brückenbauer, wenn die Menschen uns das zeigen. Ich bin froh, daß Gott Dich geholt hat. Mich hast Du nie so sehr berührt, weil ich nicht katholisch bin, aber als Du an Deinem Fenster das Gesicht verzogst, vor Schmerz, nehme ich an, und nicht mehr sprechen konntest, hat es mich zerrissen vor Mitleid. Ich bin froh, daß Du nicht weiter leiden mußt.

"Karel Wojtyla war kein Papst der Widersprüche. Sondern ein Papst des Widerspruchs - gegen die Lebenslügen der Moderne. Ein Mensch, der das 20. Jh in intensiver Zeitgenossenschaft erlebt und erlitten hat. Zugleich ein Mann von wahrhaft biblischem Glauben: kristallklar und hart, fugenlos und fest - wie ein Fels." Martin Posselt
 
thomas
03.04.2005
14:02 Uhr
E-Mail    
Lieber TG

Sie sagten: "... wir brauchen auch keinen Brückenbauer (pontifex) zu Gott, Er ist mitten unter uns...."
Dies meine ich auch. Ich bin einmal röm. kath. getauft und eher ökumenisch-frei aufgewachsen und bin froh darüber. Dies schützte mich bisher vor fundamentalistischem (unwahrem) "Getue".

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch Insulanern
thomas
 
Traugott Giesen
03.04.2005
08:44 Uhr
     
Bruder Papst war ein leuchtender Mensch- Kardinal Lehmann nann te ihn einen "prachtvollen" . Für mich als Protestanten ist die zentrale Stellung des Einen nicht im Sinne Jesu- wir brauchen auch keinen Brückenbauer (pontifex) zu Gott, Er ist mitten unter uns.
Fahr wohl JP. Du hast im Rahmen Deiner Ansichten bis zum letzten gekämpft, hast viel für die Würde des Schwachen erreciht. Wir sehen uns drüben.
 
Traugott Giesen
02.04.2005
21:40 Uhr
     
sonntagpredigt vonm ungläubigen Thomas- kommt .  
thomas
02.04.2005
13:14 Uhr
E-Mail    
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Über sich selbst lachen

Wir verbringen viel zu viel Zeit damit, ernsthaft zu sein; als ob wir damit beweisen könnten, dass wir erleuchteter sind als Andere, dass wir besser sind als Andere.
Wir sind erst richtig frei, wenn wir gelernt haben, über uns selbst zu lachen. Wenn man in den Spiegel blickt und erkennt, wie närrisch man sein kann, dann muss man einfach lachen.

Und aus diesem Lachen kann Weisheit erwachsen.

G´Kar
Babylon 5

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PS: .... habe ich eben gefunden!

 
Sophie
01.04.2005
22:28 Uhr
     
Das finde ich toll, und zwar, weil ich das gerade ähnlich überdachte. In manchem hatte er Recht. Was so antiquiert klang, wäre gesellschaftspolitisch besser gewesen. Hätten wir z.B. keine Pille und keine Schwangerschaftsunterbrechung, dann hätten wir heute mehr Kinder. Die Rentenlast wäre leichter zu tragen, das Leben überschaubarer. Alle hätten mehr Last und vielleicht weniger Spass gehabt, aber wir stünden nicht an dem desolaten Punkt eines unausgewogenen gesellschaftlichen Systems. Das Leben scheint ihm also Recht zu geben. Das Leben und die Natur. Und einige christliche Ideen.  
Traugott Giesen
01.04.2005
21:27 Uhr
     
Der eiserne Papst hat die guten Seiten einer reformbedürftigen Kirche gut gelebt, aber die schlechten, die herrischen Seiten damit zementiert. Gott hab ihn selig.  
Traugott Giesen
31.03.2005
21:24 Uhr
     
Das Leben liebgewinnen mit seinen Bedingungen- im Beispiel der Tiere- auch wenn wir rennen müssen - das gehört zu den bedingungen , ob Löwe oder Gazelle oder mensch;"es ist genug, daß jeder tag seine eigene Plage habe"- also Sich Mühen gehört zur Würde. Und mit offenen Augen bleibt unendlich viel zu richten. Aber "klug und ohne falsch" (auch Jesus) . Und wir dürfen nachts gut schlafen.  
DS
31.03.2005
15:12 Uhr
     
TG Danke für konkrete Lebensmut-Entwürfe. Das brauchte ich - wir ? Wir haben hier in der Gemeinde in Hamburg gebetet : "...und nimm uns die Angst vor dem Tode u n d vor dem Leben !!" Angst vor dem Leben - ein Thema für sich - oder Titel für Dein nächstes Buch !?
Dennoch: was heisst im Absatz " also ran ans Leben"
1. " Mehr Einverstandensein mit dem Lauf der Dinge" und
2. " Du musst das Leben liebgewinnen mit seinen Bedingungen" ??
Mit sagte kürzlich jemand, es sei alles gut so wie es ist.
Meinst Du das ? Gibt es danach nichts mehr zu gestalten durch uns - als erste Mitarbeiter Gottes, wie Du doch immer sagst ?
Sagt was dazu! Bitte ! Bleibt behütet Dein/Euer Ds aus Hamburg
 
Traugott Giesen
30.03.2005
16:52 Uhr
     
Die Osterpredigt hat Power. bitte mitlesen, und ein Stück Echo hier mit hinbringen, bitte. TG  
***
29.03.2005
15:21 Uhr
     
Forum für Arbeitslose:

http://forum.grueger.org


ein privates Forum, auf dem sich Arbeitslose, Angehörige und Freunde austauschen können über alles, was Arbeitslosigkeit mit sich bringt.

Dieses Forum dient nicht nur dem Austausch von Informationen sondern soll auch ein Ort der Begegnung sein, da von Arbeitslosigkeit betroffene Menschen trotz steigender Zahlen noch immer ausgegrenzt werden. In diesem Forum soll auch Raum sein für Traurigkeit, Hilflosigkeit und Wut, aber auch für Solidarität, Ermutigung und Kampf um das eigene Selbstwertgefühl. Arbeitslosigkeit ist eine schlimme Zeit, vor allem für jene, die verzweifelt Arbeit suchen, in einer Gesellschaft, die den Menschen einerseits über seine Leistung definiert und andererseits mehr und mehr Arbeitsplätze zerstört. Vielleicht kann dieses Forum einen kleinen Beitrag leisten, damit das Leben trotz Geldknappheit und seelischem Streß lebenswert bleibt und diese Zeit keine verlorene Zeit ist.
 
Tobias Ali Abal-Fazl
27.03.2005
15:53 Uhr
  Homepage  
Ich hoffe ihre Seite engagiert sich auch für den Dialog zwischen den Religionen. Die Stimmung gegen den Islam verschlechtert sich leider zunehmend und ich hoffe, dass die Anhänger von Jesus Christus sich für den Dialog einsetzen, damit die Vorurteile verschwinden.  
Sophie
26.03.2005
16:41 Uhr
     
Auferstehen mit Menschen ist etwas Schwieriges. Wenn einem mal etwas sehr missfallen hat an einem Menschen, er sich aber ändert, als anderer Mensch lebt, das Glück hatte, gute Wege zu wählen oder bereitet zu bekommen, muss man ihn befreien von Misstrauen, darf ihn nicht ständig mit alter Prägung und Erinnerung belegen, muss ihm Chancen geben, anders zu sein. Wem gelingt das schon? Wer nimmt einen Menschen, den er schon kannte, noch einmal ganz neu wahr und gibt ihm dadurch die Chance, wertvoll zu sein? Es sind doch Riesenmauern aus Ängsten und Vorbehalt zwischen den Menschen. Einen Menschen neu zu erfassen, dazu gehört das Verzeihen und das Vergessen und die Bereitschaft, noch einmal neu und besser zu starten. Es gehört eigentlich dazu, dass man Jesus versteht, der jedem Menschen eine Chance gab, beste Beispiele die Frau aus Samaria oder die blutflüssige Frau. Diese wird von Anna Katharina Emmerich als Veronika identifiziert, einer der wenigen Menschen, die Jesus auf dem Kreuzweg beistanden. Also:
"Als neue Menschen leben", immer wieder. Und selbst es immer wieder versuchen, immer wieder die Hand ausstrecken, auch wenn sie weggeschlagen wird. Ich selbst, glaube ich, kann das, und ich habe es teils aus der Religion, aber auch aus dem Sport. Wenn es mich beim Skilaufen mal hinhaut, dann gescheit. Ich stehe auf und mache die gleiche Abfahrt erneut. Immer wieder aufstehen, neu anfangen, nicht die Abfahrt als Trauma speichern und bloss nicht einen Menschen!
Veronika&equal;vera icon, das wahre Antlitz.
 
DS
26.03.2005
07:55 Uhr
     
TG, ich höre von den Menschen immer wieder, dass Ostern als ein Ereignis gesehen wird, das nur JC betraf - seine Auferstehung bewirkte Erhöhung, war er danach noch Mensch wie vorher ? Sag doch bitte, was das heute, konkret und jeden Tag wieder für unser Leben bedeuten kann. Du findest doch Worte, die das klar machen. Bis bald mal wieder live. Liebe österlich Grüsse dein Delf Schmidt  
Traugott Giesen
26.03.2005
07:36 Uhr
     
Auferstehung jetzt! Chacen aufspüren, nochmal Verstehn üben, die Dennochs tun. Erbitte Beiträge für die Osterpredigt: Auferstehung jetzt! bis 21 Uhr. TG  
ds
25.03.2005
19:01 Uhr
     
für TG´s Sammlung :

Frühlings Ankunft


Grüner Schimmer spielet wieder
Drüben über Wies' und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
Auf die stumme trübe Welt.
Ja, nach langen Winterleiden
Kehrt der Frühling uns zurück,
Will die Welt in Freude kleiden,
Will uns bringen neues Glück.

Seht, ein Schmetterling als Bote
Zieht einher in Frühlingstracht,
Meldet uns, dass alles Tote
Nun zum Leben auferwacht.
Nur die Veilchen schüchtern wagen
Aufzuschau'n zum Sonnenschein;
Ist es doch, als ob sie fragen:
»Sollt' es denn schon Frühling sein?«

Seht, wie sich die Lerchen schwingen
In das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
Über uns herab ins Feld!
Alles Leid entflieht auf Erden
Vor des Frühlings Freud' und Lust -
Nun, so soll's auch Frühling werden,
Frühling auch in unsrer Brust!

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798 - 1874)

 
Traugott Giesen
24.03.2005
19:39 Uhr
     
schönen Dank für das heilsame gedicht- Ich sammle doch schon für den nächsten Gedichtekalender. gute Gedanken von Karfreitagbis Ostern! Tg  
Sophie
24.03.2005
16:59 Uhr
     
Eigentlich zu schade für das schnöde Internet. Andererseits hat der Dichter, ein Zeitgenosse Goethes und wie die meisten Konkurrenten des Egomanen von ihm verachtet, es verdient, mal bekannter zu werden. Von mir vor ca. 10 Jahren entdeckt - mein Lieblingsgedicht:

Trostaria

Endlich bleibt nicht ewig aus,
Endlich wird der Trost erscheinen:
Endlich grünt der Hoffnungsstrauß,
Endlich hört man auf zu weinen.
Endlich bricht der Tränenkrug,
Endlich spricht der Tod: Genug!

Endlich wird aus Wasser Wein,
Endlich kommt die rechte Stunde,
Endlich fällt der Kerker ein,
Endlich heilt die tiefste Wunde;
Endlich macht die Sklaverei
Den gefangnen Josef frei.

Endlich, endlich kann der Neid,
Endlich auch Herodes sterben,
Endlich Davids Hirtenkleid
Seinen Saum in Purpur färben;
Endlich macht die Zeit den Saul
Zur Verfolgung schwach und faul.

Endlich nimmt der Lebenslauf
Unsers Elends auch ein Ende,
Endlich steht der Heiland auf,
Der das Joch der Knechtschaft wende!
Endlich machen vierzig Jahr
Die Verheißung zeitig wahr.

Endlich blüht die Aloe.
Endlich trägt der Palmbaum Früchte,
Endlich schwindet Furcht und Weh,
Endlich wird der Schmerz zunichte,
Endlich sieht man Freudental:
Endlich, endlich kommt einmal.

Zu Karfreitag und Ostern.
Dichter: Johann Christian Günther, dem es nie besonders gut ging.
 
Menke
22.03.2005
13:20 Uhr
E-Mail    
Hallo Ihr Gästebuchleute!

Wenn Vorfreude und Segen zum Abschiednehmen zusammenkommen, ist das
ein freudiger Anlass zb.einer Konformation mich ältergeworden zurückzublicken was mir denn die Zukunft noch zu bringen hat.

Hat Kirche und Glauben von damals mich immer heut auch noch getragen, oder mußten mich im Gewühl des zurückblickenden alltags andere mich erst anschreiben und entsinnen wo ich stehengeblieben bin.

Menschen die mir dann und wann kurz nahe standen, sich aber dann wieder entfernden um ihrer selbst willen, möchten den Anlass im Jubiläum nehmen
und sich auch von damals gern entsinnen möglichst kurz verharren im Spiel anderer Gefühle.

Macht Euch wieder auf in Anmut, wo Du dich mit andern selber wieder findest.
Freude und Geschenke sind uns allen fremd geworden, nur für einen kurzen Blick auch um wieder neuen Abschied in der Zeit nehmen zu können hilft uns allemahl.





 
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